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DE1004991B - Foerdervorrichtung fuer Verpackungs- und Einwickelmaschinen - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer Verpackungs- und Einwickelmaschinen

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Publication number
DE1004991B
DE1004991B DESCH11986A DESC011986A DE1004991B DE 1004991 B DE1004991 B DE 1004991B DE SCH11986 A DESCH11986 A DE SCH11986A DE SC011986 A DESC011986 A DE SC011986A DE 1004991 B DE1004991 B DE 1004991B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
bolt
push piece
conveyor belt
conveyor device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH11986A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Schmermund
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Alfred Schmermund GmbH and Co
Original Assignee
Maschinenfabrik Alfred Schmermund GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Alfred Schmermund GmbH and Co filed Critical Maschinenfabrik Alfred Schmermund GmbH and Co
Priority to DESCH11986A priority Critical patent/DE1004991B/de
Publication of DE1004991B publication Critical patent/DE1004991B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes
    • B65B19/22Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers
    • B65B19/221Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers in one or more straight paths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Fördervorrichtung für Verpackungs-und Einwickelmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung für selbsttätig arbeitende Verpackungs- und Einwickelmaschinen, bei denen ein blockartig gestalteter Gegenstand oder ein einen Block bildendes Bündel von Gegenständen, z. B. Zigaretten, durch ein mit einer Anzahl Stoßstücken besetztes, vorzugsweise aus Gliederketten bestehendes Förderband auf einer Bahn durch ein oder mehrere quer zur Fördervorrichtung oder auch sonst irgendwie, z. B. waagerecht zugeführter Einwickelmaterialien, derart vorgeführt werden, daß das Einwickelmaterial um den blockartigen Gegenstand eine an seinem hinteren Ende offene Packung bildet. Zum Zwecke der Vollendung der Packung ist es notwendig, daß das Stoß stück am Ende der Transportbewegung nach rückwärts derart aus der Packung herausgezogen wird, daß das noch offene Ende der Packung nicht beschädigt wird. Anschließend kann dann das noch offene Ende der Packung ebenfalls verschlossen werden oder die Packung mit anderen Transportmitteln von der Stelle entfernt werden, an der das Stoß stück es verlassen hat, um den Platz für die nachfolgende Packung frei zu machen. Der Verschluß der Packung kann dann an anderer Stelle erfolgen.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die das lenkbar um einen Drehpunkt angeordnete Stoßstück dadurch abschwenken und damit zurückziehen, daß das Stoßstück an seinem vorderen Teil oberhalb des Drehpunktes gegen einen ortsfesten Anschlag läuft und dabei gleichzeitig eine ortsfeste Stützschiene verläßt, die das Stoßstück an einem vom Drehpunkt aus rückwärts gelegenen Teil während des Arbeitsganges abstützt. Diese Einrichtung ist infolge des in voller Geschwindigkeit erfolgenden Anschlagens geräuschvoll und versagt daher bei Maschinen höherer Leistung.
  • Eine weitere bereits bekannte Einrichtung verbessert die vorgenannte Einrichtung derart, daß das Anlaufen gegen einen Anschlag fortgelassen wird und statt dessen der nach hinten zeigende Stützteil unter einen federbelasteten Hebel läuft, so daß das Stoßstück nach Verlassen der Stützschiene durch Federkraft nach unten geschnellt und so aus der nad: hinten offenen Packung entfernt wird. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil der Unkontrolliertheit, da zweifellos der Zeitpunkt der Ablage der Packung infolge des Beharrungsvermögens des Stoßstückes mit der Tourenzahl der Maschine schwankt. Außerdem können sich die Reibungsverhältnisse im Drehpunkt ändern, so daß das Stoßstück sicherheitshalber mit einer viel größeren Geschwindigkeit umgeschwenkt werden muß als dies streng genommen erforderlich wäre. Dies ergibt insbesondere ein bei hoher Maschinendrehzahl unruhiges und ungenaues Arbeiten der Vorrichtung, abgesehen von den starken Verschleißmöglichkeiten, die kaum überwunden werden können.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung dieser Art kippt das Stoßstück am Ende desArbeitsganges schräg nach unten und hinten ab und zieht es in dieser Schräglage nach rückwärts aus der Packung heraus. Diese Einrichtung ist zwar für höhere Leistungen geeignet; da das Stoß stück aber abgekippt wird, während es sich noch in der Packung befindet, wird das untere Ende des überstehenden Teiles leicht nach unten abgedrückt und kann dabei beschädigt werden. Auch sonst ist diese Einrichtung dann nicht brauchbar, wenn extrem lang überstehendes Verpackungsmaterial, z. B. der Einsteckzipfel einer Kartonpackung, vorhanden ist.
  • Weiterhin ist eine Vorrichtung bekannt, die das Stoßstück in seiner Endlage geradlinig zurückfahren läßt, um es dann nach unten unter die Förderbahn zu versenken und dort nach hinten zurückzuführen. Die Rückbewegung wird dadurch hervorgerufen, daß eine an der Förderkette angelenkte Zugstange das Stoßstück nach vorn zieht und nach Überschreiten des vorderen Scheitelpunktes des Kettenrades die Rückwärtsbewegung bewirkt. Im Anschluß daran muß das Stoßstück mittels einer Kulisse od. dgl. wiihrend seiner Rückbewegung nach unten bewegt werden, um eine Kollision mit den nachfolgenden Stoßstücken zu vermeiden. Diese Einrichtung ist für Maschinen höherer Leistung unzweckmäßig wegen der sich ergebenden großen Hübe und Totzeiten. So verbleibt z. B. das Stoßstück unnötig lange in seiner vorderen Stellung, da sich dort infolge der langdauernden Umlenkung der Zugstange eine »schleichende« Bewegung einstellt.
  • Sollte z. B. die Faltung an der Ablagestelle beendet werden oder die Packung mit anderen Fördermitteln weiterbefördert werden, so müßte zu lange auf das ausreichend weite Verschwinden des Stoßstückes gewartet werden. Eine Beeinflussung wäre wohl mög- lich durch extrem kleine Kettenräder, wodurch aber andere Nachteile in Kauf genommen werden müßten, ohne jedoch die angezogenen Nachteile nennenswert vermindern zu können.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile der bisher bekannten Vorrichtungen, indem sie eine genaue und präzise Umsteuerung der Stoßstücke einführt, die in ihren entscheidenden Phasen durch entsprechende Ausbildung der Bewegungselemente den Erfordernissen bestens angepaßt werden kann.
  • Die Erfindung sieht ein um einen unterhalb der Bahn befindlichen, am Förderband angelenkten Drehpunkt nach hinten abschwenkbares Stoß stück vor, welches sich unterhalb der Bahn mittels eines Widerlagers auf einer ortsfesten Stützschiene während des Arbeitsganges in bekannter Weise abstützt. Das Stoßstück besitzt einen an sich bekannten, nach vorn in die Bewegungsrichtung zeigenden Steuerarm. Dieser Steuerarm wird kulissenartig ausgebildet. Die Kulisse muß nach vorn offen und und kann nach hinten geschlossen sein. Erfindungsgemäß ist an der Umlenkstelle ein an einem schwenkbaren Hebel angebrachter Bolzen, Rolle od. dgl. vorgesehen, der genau auf der Höhe der Kulisse liegt und deren Abmessungen entspricht, so daß die Kulisse den Bolzen umfahren kann. Damit wird am Ende der Vorschubbewegung eine kraftschlüssige Kupplung von Bolzen und Kulisse hergestellt. Der Bolzen wird durch eine Steuerkurve nur um einen geringen Teil angehoben und das Stoß stück dementsprechend auch nur um einer geringen Teil abgeschwenkt, der gerade genügt, um die geförderte Packung zum Stillstand zu bringen.
  • Es ist erkennbar, daß diese geringe Bewegung des Bolzens schnell und zuverlässig und genau nach den Erfordernissen mittels bekannter Bewegungsmechanismen ausgeführt werden kann.
  • Das weitere Umschwenken des Stoßstückes vollzieht sich erfindungsgemäß ohne den Einsatz weiterer Steuerungsmittel oder zusätzlicher Bewegungen dadurch, daß sich die Förderkette weiterbewegt und die Kulisse um den in seiner oberen Lage feststehenden Bolzen schwenkt (abwälzen), womit gleichzeitig das Stoßstück genau und präzis den Erfordernissen gemäß weiter abgeschwenkt wird. Wenn die Kulisse den Bolzen verläßt, ist die gesamte Umlenkung des Stoßstückes bereits vollzogen. Der Vorteil dieser Erfindung liegt in ihrer Einfachheit, dem geringen Einsatz von Bewegungsmitteln, der praktischen Verschleiß freiheit, da keinerlei Federkraftvorspannung od. dgl. reibungerzeugender Mittel benutzt werden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, die Lage des Schwenk punktes des Hebels, an dem der die Schwenkung der Stoßstücke einleitende Bolzen sitzt, so zu wählen, daß die Bewegungsbahn des Bolzens nach hinten und oben verläuft.
  • Nach dem Umlenken der Stoß stücke unter die Förderbahn werden dieselben durch den unteren, rücklaufenden Strang des Förderbandes zurückgeführt, um beim Umlauf um die am anderen Ende befindliche Umkehrrolle (z. B. Kettenrad) wieder nach oben in die Förderstellung geschwenkt zu werden. Die Wiedereinschwenkung in die Förderstellung erfolgt durch an sich bekannte, einfache, ortsfeste Leitschienen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Darstellung der Anordnung gemäß der Erfindung beim Beginn der Umlenkung des Stoßstückes, Fig. 2 ein Schnitt durch diese Anordnung; Fig. 3 zeigt die Anordnung wie unter Fig. 1, nachdem der Bolzen 10 das Stoßstück angehoben hat; Fig. 4, 5 und 6 zeigen die Anordnung in den verschiedenen Stellungen, die sich im weiteren Verfolg der Vorwärtsbewegung des Transportmittels ergeben; Fig. 7 zeigt die Anordnung, nachdem die Kulisse 9 den Bolzen 10 verlassen hat; Fig. 8 zeigt die Anordnung zu Beginn des Rücklaufs über die untere Führungsbahn; Fig. 9 zeigt das Wiedereinschwenken der Stoßstücke in die Förderstellung; Fig. 10 zeigt das Wiederaufrichten der Stoßstücke mittels ortsfester Führungsbahnen; Fig. 11 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung der Fig. 10; Fig. 12 zeigt eine Ausführung mit schräg nach oben und hinten gerichteter Bolzenbewegungsrichtung sowie nebengelagertem Bewegungskurvenantrieb.
  • Stoß stücke 1 sind an den Bolzen 2, die in den Lagern 3 drehbar gelagert sind, an den Quereisen 16, die in den Führungen 24 gleiten, befestigt. Es sind Führungsstücke 9, 7 am drehbaren Bolzen 2 angeordnet, die mit dem Teil 7 auf der Führungsbahn 15 gleiten und sich mit dem Teil 9 auf das Quereisen 16 auflegen, so daß das Stoßstück 1 während desArbeitsganges in seiner Arbeitsstellung gehalten wird.
  • Die Lager 3 sind in üblicher Weise an den Bolzen 4 mit den Rollenketten 17 verbunden, die die Stoß stücke in Richtung des Pfeils über die Bahnplatten 14 und 18 treiben. Am Ende der Förderkettenbahn ist der bogenförmige Teil der Gleitschiene 13 angeordnet, während sich von vorn bis zum rückwärtigen Kettenrad der geradlinige Teil der Gleitschiene befindet.
  • Weiterhin sind am unteren Teil noch die Lagerschienen 25 für rücklaufende Kettenstränge angeordnet.
  • In Fig. 12 ist eine Anordnung gezeigt, bei der der Drehpunkt 35 des den Bolzen 10 tragenden Hebels 33 weit nach unten verlagert ist. Die Kurvensteuerungswelle 39 ist neben der Kettenradwelle 5 gelagert. Die Wellen 5 und 39 sind durch Zahnräder miteinander verbunden.
  • Im Drehpunkt 8 ist ein Hebel 11 angeordnet, der an seinem anderen Ende einen Bolzen, eine Rolle 10 od. dgl. trägt. Am selben Drehpunkt greift der Hebel 19 an, der mit seiner Rolle 20 in die Bewegungskurve 21 eingreift. Am rückwärtigen Kettenrad befindet sich die Leitschiene 12 mit der Umlenknase 28 sowie die bogenförmige Verlängerung der Schiene 15 mit der Umlenkkurve 27.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Die Werkstücke 22 werden jeweils von den Stoßstücken 1 bis in die in Fig. 1 dargestellte Endstellung befördert. Während des Arbeitsganges werden die Stoßstücke dadurch in ihrer Position gehalten, daß sie mit dem Steuerteil 9 auf der Ouerschiene 16 aufliegen und mit dem Teil 7 auf der Führungsschiene 15 gleiten. Vor dem Erreichen der gewollten Endstellung gleitet die Nut des Steuerteils 9 auf den in seiner unteren Stellung befindlichen Bolzen 10. Nunmehr gleitet der Teil 7 von dem Ende der Führungsschiene 15 ab. Danach bewegt sich der Bolzen 10 durch die Bewegungskurve 21 über Rolle 20, Hebel 19, Drehpunkt8 und Hebel 11 gesteuert derart nach oben, daß das Werkstück 22 seine gewollte Lage behält, während die Vorderkante des Stoßstückes 1 sich trotz der weiteren Vorbewegung des Förderbandes vom Werkstück nach hinten abhebt. Diese Phase ist in Fig. 3 dargestellt. Es ist zu sehen, daß sich in diesem Zeitpunkt das Stoßstück 1 noch keineswegs vollkommen aus dem Bereich des Werkstückes 22 entfernt hat. Es würde bei der Weiterbewegung des Förderbandes erneut in den Bereich des Werkstückes 22 geraten, wenn das Stoßstück 1 auf diesem Wege nicht um einen weiteren Teil abgeschwenkt würde. Das geschieht ohne einen weiteren Aufwand an Bewegungsmitteln selbsttätig dadurch, daß der Bolzen 10 in seiner oberen Stellung stehenbleibt, während die Kulisse 9 den Bolzen 10 durch die Weiterbewegung des Förderbandes umfährt, denselben also als Umlenkort benutzt, derart, daß das Stoßstück 1 gänzlich abgekippt wird und sich in diesem Zustand unter den Fördertisch 14/18 bewegt.
  • Die Endphase zeigt Fig. 6, während Fig. 4 und 5 Zwischenphasen dieser Bewegung zeigen.
  • Im Anschluß daran legt sich das Stoßstück mit seinem Teil 7 sanft auf die Querschiene 16 (Fig. 7), wobei der Teil 29 des Steuerteils 9 durch den Bogen der Gleitschiene 13 das Stoßstück daran behindert, in seine Ausgangsstellung zurückzukippen, wobei der Steg 42 durch Anlage an die Querschiene die andere Richtung sichert, während sich das Stoßstück 1 um die Kettenräder 6 nach unten bewegt. Während der Rückbewegung nach hinten-wird die Kettenbahn mittels Gleitschienen 25 an den Querschienen 16 getragen, wobei der geradlinige Teil der Gleitschiene 13 ein unbeabsichtigtes Zurückkippen durch Begrenzung des Teiles 29 des Steuerarmes verhindert.
  • Das Wiederaufrichten der Stoßstücke und die Wiedereinführung in die Arbeitsstellung geschieht wie folgt: Nach Verlassen der Gleitschiene 13 kippen die Stoßstücke infolge Ühergewichtes in Pfeilrichtung (Fig. 9) ah und werden vom bogenförmigen unteren Ende des Teiles 31 (Leitschiene) an den Teilen 7 aufgefangen. An dieser Stelle ist es also so, daß die Schiene 13 ein vorzeitiges Abgleiten verhindert, ehe die Nase31 durch Anschlagen des Teiles 7 ein zu weites Umkippen des wieder aufzurichtenden Stoßstückes 1 verhindern kann. Beim Aufwärtsgang gleitet Teil 7 in die Aussparung 27 des Teiles 15. Dies wird dadurch unterstützt. daß die Unterseite des Stoßstückes 1 sich um die hervorstehende Nase28 des Teiles 12 abwälzt (Fig. 10). Beim weiteren Aufwärtsgang wälzt sich die Unterseite des Teiles 7 um die Rundung 32 des Teiles 15 ab (Fig. 9), wodurch das Stoßstück wieder in seine Arbeits- und Anfangsstellung zuriickgleitet.
  • In einer beispielsweisen Ausführung nach Fig. 12 bewegt sich der Bolzen 10 schräg nach oben und hinten. also etwa unter 450. Hierdurch wird eine schnellere Umlenkung des Stoßstückes 1 erreicht oder bei gleicher Schnelligkeit eine flachere Bewegung kurve ermöglicht, da die Bewegung des Bolzens 10 in seiner waagerechten Komponente dem Drehpunkt 2 des Stoßstiickes 1 entgegeneilt. Die die Bewegung des Bolzens 10 erzeugende, zweckmäßig zwangläufige. auf der Welle 39 befindliche Bewegungskurve 40, 41 wird beispielsweise mittels Zahnräder von der Welle 5 aus angetrieben oder umgekehrt, die Welle 5 von der Welle 39 aus.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fördervorrichtung für Verpackungs- und Einwickelmaschinen mit in Abständen an einem Förderband befestigten Stoßstücken, die nach hinten mit Hilfe eines vor ihrem Drehpunkt in Bewegungsrichtung angeordneten Steuerteiles abschwenkbar an dem Förderband gelagert sind und eine Reihe von Gegenständen durch Einwickelvorrichtungen hindurchführen, in denen Umhüllungsmaterial um jeden Gegenstand herumgelegt wird und eine hinten offene Packung bildet, aus der das Stoßstück durch Herausschwenken entfernt wird, worauf das hintere Ende der Verpackung geschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stoßstück (1) am Ende der Vorschubbewegung durch ein mittels einer Steuerkurve bewegtes Glied (10), welches an seinem Steuerteil angreift, um eine Teilbewegung nach oben abgeschwenkt wird und der Steuerteil (9) seinerseits das bewegliche Glied, durch die Vorwärtsbewegung des Förderbandes angetrieben, in seiner oberen Stellung umfährt und dabei das mit dem Steuerteil verbundene Stoßstück nach hinten und unter die Transportbahn abschwenkt.
  2. 2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schwenkung der Stoß stücke (1) einleitende Glied aus einem an einem schwenkbaren Hebel (11, 33) befestigten Bolzen (10) besteht und die Lage des Hebelschwenkpunktes (8, 35) so gewählt ist, daß die Bewegungsbahn des Bolzens (10) nach hinten und oben verläuft, um ein besonders günstiges Umschwenken des Stoßstückes zu erreichen.
  3. 3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (21) für die Bewegung des Steuerbolzens (10) auf der Kettenradwelle (5) des Förderbandes oder einer neben dieser gelagerten Welle angeordnet ist.
  4. 4. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine bogenförmige, ortsfeste Gleitschiene (13) mit einem geradlinigen Teil vorgesehen ist, die verhindert, daß das zurückgeschwenkte Stoßstück wieder nach vorn zurückfällt.
  5. 5. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiederaufrichten der Stoßstücke in an sich bekannter Weise mittels ortsfester Schienen und Umlenkorte erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 609 680, 721 592; schweizerische Patentschrift Nr. 112717; britische Patentschrift Nr. 322 164; USA.-Patentscl?rift Nr. 2 587 499.
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DE (1) DE1004991B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140124B (de) 1958-03-01 1962-11-22 Alfred Schmermund Foerderanlage fuer Verpackungs- und Einwickelmaschinen
DE1228988B (de) 1959-12-07 1966-11-17 Alfred Schmermund Faltvorrichtung fuer Zigaretten-, Zigarren- oder dergleichen Einwickelmaschinen
DE2334198A1 (de) * 1972-07-07 1974-01-24 Michels S A Verpackungsmaschine

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