DE1611895C - Fordervorrichtung an einer Bonbon Verpackungsmaschine - Google Patents
Fordervorrichtung an einer Bonbon VerpackungsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung an einer Bonbon-Verpackungsmaschine, mittels der die
Bonbons einzeln durch Mitnehmer einer umlaufenden Kette aus seitlich offenen Randtaschen eines Zuführungstellers
in einen Umhüllungsschlauch eingeführt werden (deutsche Auslegeschrift 1 107 145). Die
mit Bonbon-Verpackungsmaschinen erreichbare Leistung hängt im wesentlichen von der Bonbon-Zuführung
ab.
Bei nach dem Schlauchprinzip arbeitenden Verpackungsmaschinen
werden die in den Taschen des Zuführungstellers eingeordneten Bonbons von diesem
an einen Förderer übergeben, der sie einzeln und in einem gleichbleibenden Abstand voneinander
in den teilweise bereits geformten Schlauch des Umhüllungsmaterials einführt, wobei dann dieses Umhüllungsmaterial
beim weiteren Durchlauf durch die Verpackungsmaschine zwischen den einzelnen Bonbons
durchschnitten und jede ein Bonbon umschließende Umhüllung an ihren Enden verschlossen wird.
Schwierigkeiten ergeben sich dabei leicht an der Übergabestelle der Bonbons von dem Zuführungsteller
an den nachgeschalteten, gewöhnlich als Schubförderer ausgebildeten Förderer, sofern eine annehmbare
Leistung von der Maschine verlangt wird und daher sowohl der Zuteilungsteller als auch der nachgeschaltete
Schubförderer mit einer entsprechend hohen Geschwindigkeit bewegt werden.
Bei einer bekannten Vorrichtung werden die Bonbons aus den ringförmig geschlossenen Taschen des
Zuteilungstellers in die Bewegungsbahn des Schubförderers angehoben, wo sie dann von den in waagerechter
Richtung bewegten Mitnehmern in den Umhüllungsschlauch eingeschoben werden. Diese Übergabe
der Bonbons muß zwangläufig stoßartig erfolgen, zumal mit der Übergabe des Bonbons zugleich
eine Umkehrung der Bewegung von der Senkrechten in die Waagerechte erfolgt. Infolge der dabei zur
Wirkung kommenden hohen Beschleunigung wird das Bonbon augenblicklich zwischen den benachbarten
Mitnehmern hin- und hergeschleudert, und es besteht keine Gewähr dafür, daß es beim- Eintritt in den
Umhüllungsschlauch einen ganz bestimmten, gewollten Abstand von dem vorher eingeführten Bonbon
hat. Dieser Nachteil läßt sich auch nicht durch eine Abbremsung der Bonbons beheben, da die Bremswirkung,
je nach der Beschaffenheit der Bonbons, erheblichen Schwankungen unterworfen ist. :
Diese nachteiligen Einflüsse auf die Bonbons sind gemildert bei einer anderen bekannten Vorrichtung,
bei der das Ausheben der Bonbons aus den geschlossenen Taschen des Mitnehmertellers durch eine
Reihe in vertikaler Richtung bewegbarer Stößel bewirkt wird, die an einer in senkrechter Ebene um- '■
laufenden Scheibe nahe der Peripherie derselben angelenkt und dabei so geführt sind, daß die Stempel
stets ihre vertikale Lage beibehalten. Bei dieser Vorrichtung vollführt jeder Stößel, während er ein in
einer Tasche des waagerechten Zuteilungstellers lagerndes Bonbon erfaßt und nach oben aushebt,
zugleich eine seitliche Bewegung, die der Bewegungsrichtung des nachgeschalteten Schubförderers entspricht.
Da aber die Aufnahmetaschen des Zuteilungstellers nahe beieinander angeordnet sind und
andererseits die Mitnehmer des nachgeschalteten Schubförderers zur Schaffung des notwendigen Abstandes
zwischen den einzelnen Bonbons in einem wesentlich größeren Abstand voneinander angeordnet
sein müssen, ist zwangläufig die seitliche Bewegungsgeschwindigkeit der Stößel während des Aushebens
eines Bonbons aus einer Tasche des sich drehenden Zuteilungstellers wesentlich geringer als die Schubgeschwindigkeit
des nachgeschalteten Förderers in der Waagerechten. Also wird auch bei dieser Ausbildung bei der Übernahme des Bonbons durch den
Schubförderer zwangläufig ein kräftiger Stoß auf das Bonbon ausgeübt, wobei sich wiederum die oben
bereits genannten Nachteile ergeben. Außerdem werden durch die stoßartigen Beanspruchungen die
Bonbons leicht beschädigt (deutsche Auslegeschrift 1207 853).
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine nach dem Schlauchprinzip arbeitende Bonbon-Verpackungsmaschine, bei der die Bonbons
einzeln durch die Mitnehmer einer umlaufenden Kette aus seitlich offenen Randtaschen eines Zuführungstellers
in den Umhüllungsschlauch eingeführt werden, so auszubilden, daß unabhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit mit Sicherheit jede Beschädigung
der Bonbons vermieden wird und gleichzeitig jedes einzelne Bonbon in dem Umhüllungsschlauch exakt seinen vorgeschriebenen Platz einnimmt.
Dabei besteht das Neue darin, daß die Kette in einer horizontalen Ebene umläuft und die Mitnehmer
an den beiden Kettensträngen an deren einander zugekehrten Seiten angelenkt sind, wobei die
Kette derart einerseits dem Zuführungsteller und andererseits dem Umhüllungsschlauch zugeordnet ist,
daß der Mitnehmer jeweils dann an der Rückseite eines vom Zuführungsteller geführten Bonbons zur
Anlage kommt, wenn dieser Mitnehmer mit geringer Geschwindigkeit die Umkehre an einem Kettenstern
durchläuft, während der Mitnehmer beim Übergang aus dem'Umführungsbogen in die Gerade des Verpackungsschlauches
beschleunigt wird.
Vorteilhaft trägt die als Laschenkette ausgebildete •Transportkette T-förmige Anschlußglieder, wobei die
Länge des etwa parallel zur Kette verlaufenden, den T-Balken bildenden Gliedteils gleich einem Mehrfachen
eines Kettengliedes ist, ein Ende dieses Laschenteils mit einem Langloch den zugehörigen Gelenkbolzen
der Kette umgreift und der senkrecht auf dem Anschlußgliedteil stehende Schenkel den Mitnehmer
für die Bonbons trägt.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß die Mitnehmer
als in ihrer Längsrichtung durch eine Kurvenbahn verschiebbare Stifte ausgebildet sind, die in
einer Gleitführung am freien Ende des Schenkels senkrecht zur Ebene der endlosen Kette beweglich
sind.
Dabei sind zwei in geringem Abstand voneinander, parallel zueinander angeordnete Laschenketten vorgesehen,
die beide T-förmige Anschlußglieder für Mitnehmer tragen, die in zwei parallelen Schenkeln
verschiebbar geführt sind.
Um den synchronen Umlauf des Zuteilungstellers und der umlaufenden Kette unter allen Umständen
zu sichern, sind der Kettenantrieb und der Drehantrieb des Zuführungstellers parallel geschaltet. Dabei
ist vorteilhaft in dem Antrieb zwischen dem Kettenstern und dem Zuführungsteller eine umlaufende
Kurbelschleife mit verstellbarer Exzentrizität eingeschaltet. Durch Veränderung der Exzentrizität
wird die Drehbewegung des Zutcilungstellers ungleichförmig. So kann beispielsweise erreicht werden,
3 4
daß in dem Augenblick, in welchem durch einen Mit- erfolgt durch eine Kurvenbahn 21, .die, nur in F i g. 1
nehmer ein Bonbon seitlich aus einer Aufnahme- der Zeichnung angedeutet, ist,, /'■
tasche herausgeschoben wird, die Drehgeschwindig-. Die Mitnehmerstifte 15 bewegen sich auf einer
keit des Tellers am geringsten ist oder einen ge- Führungsbahn 22, die in F,ig. 3 der Zeichnung
wünschten sonstigen Wert einnimmt, daß aber dann 5 strichpunktiert angedeutet ist. Solange die Kette ge-
für kurze Zeit die Drehgeschwindigkeit gesteigert radlinig verläuft, verläuft die Führungsbahn 22 der
wird, bis das nächste Bonbon in Ausschubstellung Mitnehmer 15 ebenfalls geradlinig und parallel zu
gelangt ist. Die Ungleichförmigkeit in der Dreh- den Ketten. Von Bedeutung ist dabei, daß bei der
bewegung des Tellers wird zweckmäßig so gewählt, Bewegung in der Geraden der Abstand der einzelnen
daß ein Mitnehmer des nachgeschalteten Förderers, io Mitnehmer 15 voneinander seinen größten Wert ein-
sobald er an der Rückseite des auszuschiebenden nimmt. Er ist gleich dem Abstand der laschenför-
Bonbons zur Anlage gekommen ist, keine seitlichen migen Teile 18 der einzelnen Mitnehmerglieder 17.
Verschiebebewegungen mehr gegenüber dem Bonbon Wenn aber ein solches Mitnehmerglied 18 aus der
vollführt. So wird selbst bei höchster Arbeits- Geraden kommend durch einen Kettenstern 23 in
geschwindigkeit jede Beschädigung der Bonbons 15 eine bogenförmige Umführungsbahn geführt wird,
durch die auftretenden Mitnehmer mit Sicherheit dann erfolgt zunächst eine gewisse Verschwenkung
vermieden. ' des Mitnehmergliedes 17 gegenüber den übrigen Ket-'
Die Gegenstände der Ansprüche 5 und 6 sollen nur tengliedern. Die Verschwenkung ' erreicht ihren
in Verbindung mit dem Gegenstand des Anspruches 1 größten Wert, wenn die beiden Enden des Mitneh-
unter Schutz gestellt werden. 20 mergliedes 17 in die Umführungsbahn eingetreten
Gegebenenfalls empfiehlt es sich, den Kurbelarm sind. Von da ab bewegt sich der zugehörige Mitder
Kurbelschleife in Drehrichtung verstellbar gegen- nehmer 15 auf einem kleinen Kreisbogen 24, der koüber
der Antriebswelle zu machen, um so die Mög- axial zum Kettenstern 23 verläuft. Wichtig ist dabei,
lichkeit einer Anpassung an die jeweils gegebenen daß im Umkehrbogen der Abstand der Mitnehmer-Verhältnisse
zu steigern. 25 stifte 15 voneinander wesentlich geringer. wird, wie
Entsprechend einer baulich abgeänderten Ausfüh- in F i g. 3 der Zeichnung deutlich erkennbar ist. Ent-
rungsform der Erfindung kann als Mitnehmer eine sprechend dem geringeren Abstand ist auch die Be-
naeh oben gerichtete Aufwinklung am freien Ende wegungsgeschwindigkeit der Mitnehmer 15 auf dem
des querstehenden Schenkels der T-förmigen An- Bogen 24 geringer.
Schlußglieder dienen, wobei das Ausschieben der 3° Die Mitnehmerkette 14 ist unterhalb des Zufüh-
Bonbons aus den Taschen des Zuteilungstellers da- ningstellers 10 derart ,angeordnet, daß sie den Teller-
durch erfolgt, daß die Schenkel durch die Kurven- rand an einer ganz bestimmten Stelle untergreift, wie
bahn schräg aufwärts gedrückt werden. das in F i g. 3 der Zeichnung erkennbar ist. Dabei ist
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der die Kette derart ausgebildet, daß die Mitnehmer 15
Erfindung dargestellt. 35 im Bogen 14 die Geschwindigkeit und die Bewegungs-
Es zeigt richtung haben, die in Fig. 3 der Zeichnung durch
F i g. 1 die, wesentlichen Teile einer nach dem den Pfeil 25 angedeutet ist. Die gleiche Bewegungs-Schlauchprinzip
arbeitenden Bonbon-Verpackungs- richtung und die gleiche Bewegungsgeschwindigkeit
maschine schematisch in Seitenansicht und teilweise 25 haben auch die Bonbons 13 in den Aufnahmegeschnitten, 40 taschen 12 des Zuteilungstellers 10. Das besagt, daß
Fig. 2 eine zugehörige Ansicht von oben, der Mitnehmer 15, der nach Fi g. 3 der Zeichnung
F i g. 3 in größerem Maßstab einen Teil des Zufüh- durch die Kurvenbahn 21 hinter dem Bonbon 13
ningstellers in Oberansicht und das Zusammenwirken hochgefahren wird, sogleich an der Rückseite des
mit der Transportkette. . Bonbons 13 zur Anlage kommt, ohne daß ein Stoß
Die Zuführung der zu verpackenden Bonbons er- 45 auf das Bonbon ausgeübt wird. Bei der weiteren
folgt durch den Zuteilungsteller 10, der von dem Drehung des Zuteilungstellers 10 und dem gleichzei-Vorratstrichter
11 aus beschickt wird. Der Teller 10 tig erfolgenden Umlauf der Kette 14 bleibt der Mitdreht
sich kontinuierlich. An seinem Rand weist er nehmer 15 in Anlage an dem erfaßten Bonbon 13,
Aufnahmetaschen 12 auf, in die sich die Bonbons 13 wobei er dieses seitlich aus der Aufnahmetasche 12
einlegen. Aus diesen Taschen werden die Bonbons 13 50 herausschiebt in die Bahn, die durch die beiden
durch die in der Waagerechten umlaufende Mitneh- Schienen 26 beiderseits begrenzt ist. Dabei ist von
merkette 14 herausgeführt. Die Mitnehmer 15 sind Wichtigkeit, daß die Bewegungsgeschwindigkeit des
senkrecht aufragende Stifte, die in Führungsaugen am Mitnehmers 15 ansteigt, sobald das Mitnehmerglied
freien Ende des Schenkels 16 der T-förmigen Glieder 17 mit seinem vorderen Ende die Umführungsbahn
17 gleitend geführt sind. Ein derartiges Glied ist zur 55 23 verläßt und in den gestreckten Teil der Ketten-Verdeutlichung
in. Fig. 3 der Zeichnung durch bahn übergeht. Die Bewegungsgeschwindigkeit des Schraffierung hervorgehoben. Der laschenförmige Mitnehmerstiftes 15 steigt dann an, bis das hintere
Teil 18 desselben hat die mehrfache Länge eines ein- Ende des Mitnehmergliedes 17 in die gestreckte Ketzelnen
Gliedes der Laschenkette 14. Ein Ende ist tenbahn eintritt. In diesem Augenblick erreicht der
durch einen Gelenkbolzen 19 mit der Kette 14 ver- 60 Mitnehmerstift 15 die normale Umlaufgeschwiridigbunden.
Das andere Ende umgreift mit einem Längs- keit der Mitnehmerkette 14. Das hinterfaßte Bonbon
schlitz 20 einen anderen Gelenkbolzen der Kette. wird dabei ebenfalls auf die genannte Umlauf-
Wie in F i g. 1 der Zeichnung ersichtlich ist, sind geschwindigkeit der Kette 14 beschleunigt. Von da ab
zwei derartige Mitnehmerketten 14 parallel zuein- schiebt der Mitnehmer 15 das erfaßte Bonbon 13 mit
ander und in einem gewissen Abstand voneinander 65 gleichbleibender Geschwindigkeit vor sich her. Da
angeordnet. Dabei wird jeder der Mitnehmerstifte 15 beim Übergang von dem Umführungsbogen 23 in den
zweimal in je einem Schenkel 16 der beiden Ketten 14 geradlinigen Teil 22 der Kettenbahn die Verschwen-
geführt. Die axiale Führung der Mitnehmerstifte 15 kung der Mitnehmerschenkel 16 gegeneinander rück-
gängig gemacht wird, haben die Mitnehmerstifte 15 auf den geradlinigen Abschnitten 22 einen wesentlich
größeren Abstand voneinander als beim Durchlaufen der Umführungsbahn 23. Diesem Abstand entspricht
auch der Abstand der einzelnen Bonbons 13 in dem Verpackungsschlauch 27, der aus einem von der
Rolle 28 ablaufenden Folienstreifen 29 durch geeignete Führungsorgane gebildet wird und in dem die
einzelnen Bonbons 13 durch die Mitnehmer 15 hineingeschoben
werden, solange der Schlauch unterseitig noch nicht vollständig geschlossen ist. Dann werden
die Mitnehmer 25 zurückgezogen. Die Bonbons mit ihrer Umhüllung werden von seitlich angreifenden
Bändern 30 erfaßt und den weiteren Verpakkungsorganen zugeführt.
Das Ausschieben der Bonbons 13 aus den Taschen 12 könnte durch einfache Aufwinklungen am freien
Ende der Schenkel 16 der T-förmigen Mitnehmerglieder 17 bewirkt werden. Aisdarm brauchten die Schenkel
16 durch die Kurvenbahn 21 nur etwas schräg angehoben zu werden.
Der Antrieb des Zuteilungstellers 10 und der Zuführungskette 14 erfolgt über die Welle 31. Von dieser
Welle 31 wird einer der Umkehrsterne 32 der Kette 14 über die Kegelräder 33 angetrieben. Von der
gleichen Welle 31 ;aus erfolgt der Antrieb der Welle
34 des Zuteilungstellers über eine Kurbelschleife 35 und ein Schneckengetriebe 36. Die Kurbelschleife
erzeugt je nach der Exzentrizität der beiden Wellen 31 und 35 eine wechselnde Ungleichförmigkeit in der
Drehung der Schnecke 36 und damit auch des Schneckenrades 36 und des Zuteilungstellers 10. Bei
der in F i g. 1 skizzierten Ausführung kann die Exzentrizität durch Verschiebung des Schneckengetriebes
35 entlang der Welle 34 verändert werden. Im übrigen erfolgt die Kraftübertragung in der Kurbelschleife
durch einen Stein 37, der zwischen zwei parallelen Führungsschienen 38 eines Kurbelarmes 39 in
radialer Richtung verschiebbar ist. Der Mitnahmestein 37 ist drehbar an dem Kurbelarm 40 am freien
Ende der Schnecke 36 angeordnet. Zu erwärmen bleibt noch, daß der Kurbelarm 39 in Drehrichtung
gegenüber der Nabe 41 \erstellt werden kann.
Claims (7)
1. Fördervorrichtung an einer Bonbon-Verpakkungsmaschine,
mittels der die Bonbons einzeln durch Mitnehmer einer umlaufenden Kette aus
seitlich offenen Randtaschen eines Zuführungstellers
in einen Umhüllungsschlauch eingeführt werden, dadurch gekennzeichne t, daß
die Kette (14) in einer horizontalen Ebene umläuft und die Mitnehmer (15,16) an den beiden
Kettensträngen an deren einander zugekehrten Seiten angelenkt sind, wobei die Kette (14) derart
einerseits dem Zuführungsteller (10) und andererseits dem Umhüllungsschlauch (27) zugeordnet
ist, daß der Mitnehmer (15,16) jeweils dann an der Rückseite eines vom Zuführungsteller geführten
Bonbons (13) zur Anlage kommt, wenn dieser Mitnehmer mit geringer Geschwindigkeit"
die Umkehre (23) an einem Kettenstern (32) durchläuft, während der Mitnehmer (15,16) beim
Übergang aus dem Umführungsbogen (23) in die Gerade des Verpackungsschlauches (29) beschleunigt
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Laschenkette ausgebildete
Transportkette (14) T-förmige Anschlußglie-
. der (17) trägt, wobei die Länge des etwa parallel zur Kette verlaufenden, den T-B al ken bildenden
Gliedteils (18) gleich einem Mehrfachen eines Kettengliedes ist, ein Ende dieses Laschenteils
(18) mit einem Langloch (20) den zugehörigen Gelenkbolzen der Kette (14) umgreift und der
senkrecht auf dem Anschlußgliedteil (18) stehende Schenkel (16) den Mitnehmer (15) für die Bonbons
(13) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer als in ihrer
Längsrichtung durch eine Kurvenbahn (21) ver-
. schiebbare Stifte (15) ausgebildet sind, die in einer Gleitführung am freien Ende des Schenkels (16)
senkrecht zur Ebene der endlosen Kette (14) be-
. weglich sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei in geringem Abstand voneinander,
parallel zueinander angeordnete Laschenketten (14), die beide T-förmige Anschlußglieder (17) für
Mitnehmer (15) tragen, die in zwei parallelen Schenkeln (16) verschiebbar geführt sind.
5. Vorrichtung nach.Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Antrieb des Zuführungstellers (10) eine umlaufende Kurbelschleife (35)
mit verstellbarer Exzentrizität eingeschaltet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (39) in Drehrichtung
verstellbar ist gegenüber der Antriebswelle (31).
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Mitnehmer eine nach oben
gerichtete Aufwinklung am freien Ende des querstehenden Schenkels (16) der T-förmigen Anschlußglieder
(17) dient, wobei das Ausschieben der Bonbons (13) aus den Taschen (12) des Zuteilungstellers
(10) dadurch erfolgt, daß die Schenkel (16) durch die Kurvenbahn (21) schräg aufwärts
gedrückt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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