DE10047101C2 - HF-Abschirmgehäuse - Google Patents
HF-AbschirmgehäuseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft HF-Abschirmgehäuse und Verfahren zu
deren Herstellung.
Die Taktung von elektronischen Bauteilen bis in den Gigahertz
bereich oder darüber sowie die Realisierung von Nachrichten
übertragungen mit extrem hohen Träger- und Signalfrequenzen
hat zur Folge, dass zugeordnete elektronische Schaltungen
zumindest abschnittsweise elektrisch abgeschirmt werden müs
sen, um das Abgeben von elektromagnetischer Strahlung an die
Umgebung zu verhindern. In anderen Fällen kann es auch notwen
dig sein, eine elektrische Schaltung gegen elektromagnetische
Strahlung, die von außen in die Schaltung eindringen kann, zu
schützen, da beispielsweise die Funktion der Schaltung durch
die elektromagnetische Strahlung gestört wird.
Zu diesem Zweck werden üblicherweise Abschirmgehäuse ver
wendet, die alle nach einem vorgegebenen Prinzip aufgebaut
sind. Ein derartiges Abschirmgehäuse nach dem Stand der Tech
nik, welches zur Aufnahme einer TV-Demulator- oder Tuner-
Schaltung ausgebildet ist, zeigt Fig. 4. Das Abschirmgehäuse
wird durch einen Rahmen 40 und zwei zugeordnete Deckel 41, 42
gebildet, die zum Formen eines Faraday-Käfigs mit dem Rahmen
40 in Eingriff bringbar sind. Zur Gestaltung des Rahmens sind
vier Blechstreifen unter Ausbildung einer rechteckigen Grund
fläche miteinander verbunden, wobei im Rahmeninnern Abschirm
stege 45 angeordnet sein können, um Teile der Demodulierschaltung
gegen andere Abschnitte der elektronischen Schaltung
innerhalb des Gehäuses abzuschirmen. Die Abschirmstege 45
weisen dabei Kontaktstifte 46 auf, mit welchen die Abschirm
stege 45 mit der elektronischen Schaltung an vorgegebenen
Punkten verbindbar sind. Standardgemäß wird der Rahmen 40
einschließlich der Abschirmstege 45 und der Kontaktstifte 46
aus einem einzelnen, entsprechend ausgestanzten Blech integral
geformt. Dies bedeutet, das Abschirmstege und Kontaktstifte
zusammen mit dem Rahmen hergestellt werden, ohne dass die
Abschirmstege bzw. die Kontaktstifte nachträglich mit dem
Rahmen verbunden werden müssen. Dabei sind aneinander angren
zende Rahmenseiten an den Kanten jeweils über in Fig. 4 nicht
dargestellte Stege verbunden, wobei zusätzlich an jeder Kante
die beiden zugeordneten Rahmenseiten über ein weiteres, auch
nicht dargestelltes Verbindungsmittel verbunden sein können.
Beispielsweise kann eine Rahmenseite mit einem Vorsprung in
ein zugeordnetes Loch der angrenzenden Rahmenseite an der
Kante eingreifen. In jedem Fall wird der Rahmen 40 durch Um
biegen der entsprechenden Abschnitte aus einem einzelnen
Flachblech geformt. Das Gleiche gilt für die beiden Deckel 41,
42, die häufig einen integral angeformten umlaufenden, aus
federnden Laschen gebildeten Rand 47 aufweisen, die zum Halten
des Deckels am Rahmen mit diesen in Eingriff gebracht werden
können. Zum Kontaktieren der im Abschirmgehäuse befindlichen
elektronischen Schaltung mit einer außenliegenden Schaltung
oder einer außenliegenden Steckerleiste ist weiterhin eine
Kontaktstiftleiste 44 umfasst, in welcher die einzelnen Kon
taktstifte in einen Kunststoffkörper eingespritzt sind. Die
senkrecht nach unten verlaufenden Kontaktstiftabschnitte, mit
welchen die Kontaktstifte an der elektronischen Schaltung im
Abschirmgehäuse verlötet werden können, sind in der Figur
nicht sichtbar. Häufig kann die Kontaktstiftleiste 44 durch
die Bereitstellung komplementärer Haltemittel an der zugeord
neten Rahmenseite und der Kontaktstiftleiste am Rahmen einge
clipst werden.
Zum Einspeisen eines beispielhaften Satellitensignals wird
weiterhin eine Antennenbuchse 43 verwendet, die am Rahmen 40
nach dessen Herstellung entweder mechanisch oder durch Löten
angebracht wird, wobei die zugeordnete Öffnung im Rahmen in
Fig. 4 nicht dargestellt ist.
Alle in Fig. 4 gezeigten Bauteile können durch eine Bearbeitung
von Flachblechen, beispielsweise von Stanzen und Umformen aus
gebildet werden, wobei die Kontaktstifte der Kontaktstiftleiste
44 nachträglich in Kunststoff eingespritzt werden.
Dadurch, dass der Rahmen 40 und beide Deckel 41, 42 jeweils in
tegral aus einem einzelnen Blechteil formbar sind, ist das dar
aus gebildete Abschirmgehäuse verhältnismäßig billig her
stellbar.
In der deutschen Patentschrift DE 195 01 340 C1 wird ein Blech
gehäuse bestehend aus einem kastenförmigen Boden und einem an
diesem schwenkbar angelenkten Deckel vorgeschlagen, wobei der
Bereich der schwenkbaren Anlenkung durch parallel zu den Sei
tenflächen von Boden und Deckel verlaufende, nebeneinander lie
gende Längsschlitze gebildet ist.
In der deutschen Patentschrift DE 35 15 910 C2 wird ein hoch
frequenzdichtes Gehäuse beschrieben, bei welchem eine direkte
elektrische Verbindung zwischen der Leiterplatte und dem Koaxi
alkabel-Außenleiter besteht. Hierzu umfasst das Gehäuse zwei
metallische Gehäuse-Halbschalen mit angeformten Stutzen, wobei
diese Stutzen jeweils einen Außenleiterkontakt aufnehmen, wel
cher mechanisch mit der Leiterplatte verbunden ist und dabei
einen elektrischen Kontakt mit der Leiterplatte bildet.
Weiterhin ist in der deutschen Patentschrift DE 33 25 360 C2
ein metallisches, aus aufgefaltetem Blech gebildetes Abschirm
gehäuse beschrieben, wobei der Boden, der Deckel und die Wände
durch das Auffalten eines einzigen Blechzuschnittes gebildet
sind und der Deckel an einer Gehäusewand um eine durch Knickdurchbrüche
vorgegebene Knicklinie schwenkbar gehalten ist. Die
Knickdurchbrüche sind derart ausgebildet, dass eine Kante aus
einer geradlinigen Stanzkante gebildet ist und die andere Kante
eine Bogenkante ist, die wenigstens im Bereich der Enden der
Stanzkante gebogen ist.
Gerade in der heutigen Zeit und insbesondere bei einer Massen
ware wie den beschriebenen Abschirmgehäusen ist es jedoch sehr
wichtig, Herstellungs- und Arbeitsabläufe weiter zu verbessern,
um Kosten einzusparen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, herkömmliche Ab
schirmgehäuse beziehungsweise dessen Bauteile derart weiter
zubilden, dass sich sowohl die Herstellung als auch die Hand
habung vereinfachen, um eine weitere Kostenminimierung zu er
reichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß schon durch ein HF-Ab
schirmgehäuse nach den Ansprüchen 1, 13, 16 und 21 bzw. ein
Verfahren zu dessen Herstellung gemäß den Ansprüchen 25, 26 und
27 gelöst.
Der Erfindung liegt die Idee zu Grunde, einzelnen Bestandteilen
des HF-Abschirmgehäuses weitere Funktionen zuzuordnen, so dass
andere Elemente eingespart werden können bzw. Arbeitsabläufe
beim Zusammenbau des Abschirmgehäuses oder dessen Bestückung
mit einer elektronischen Schaltung vereinfacht werden. Dadurch,
dass die Funktionen bestimmter Bauteile von anderen Bauteilen
zusätzlich übernommen werden, kann die Anzahl der notwendigen
Bauteile verringert werden. Dadurch, dass bestimmte Bauelemente
weitere Funktionalitäten bereitstellen, können ferner Arbeits
schritte eingespart oder vereinfacht werden. Zur Übernahme der
zusätzlichen Funktion müssen die verbleibenden Bauteile in er
findungsgemäßer Weise umgestaltet werden.
Die grundlegende Idee führt zu einer Vielzahl von erfindungs
gemäßen Ausführungsformen. Beispielsweise ist es möglich, die
Funktion des Gehäuses und des HF-Verbinders, die Funktion des
Deckels und des HF-Verbinders, die Funktion des Rahmens und des
HF-Verbinders oder die Funktion des Rahmens und der Stiftleiste
jeweils in einem einzelnen, integral hergestellten Bauteil zu
sammenzufassen. Hierdurch verringern sich sowohl die Her
stellungskosten als auch der Aufwand für die nachfolgenden Mon
tagearbeiten, einschließlich dem Einbringen der elektrischen
Schaltung in das erfindungsgemäße Abschirmgehäuse.
Um die Funktion des Gehäuses und des HF-Verbinders zusammenzu
fassen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, das Abschirmgehäuse aus
zwei komplementär geformten Gehäuse-Halbschalen zu bilden. Dies
bedeutet, dass statt der zwei Deckel und des Rahmens nur noch
zwei Teile hergestellt werden und in die nachfolgenden Ar
beitsabläufe integriert werden müssen. Der im Hinblick auf die
notwendige Umformtechnik sehr aufwendige Rahmen kann entfallen,
stattdessen sind Gehäuse-Halbschalen viel einfacher her
stellbar. Die Bezeichnung Halbschale ist erfindungsgemäß nicht
so zu verstehen, dass beide Halbschalen identisch, insbesondere
beide Halbschalen die gleiche Höhe zur Festlegung der Tiefe des
Abschirmgehäuses besitzen müssen. Die Halbschalen können wei
terhin eine grundsätzlich beliebige Form aufweisen, sie müssen
nur beide gemeinsam zur Festlegung eines abgeschirmten Raums
ausgebildet sein. Ferner können erfindungsgemäße Teile des Ab
schirmgehäuses auch Merkmale aufweisen, die speziell im Hin
blick auf eine schnelle Montage, beispielsweise zur Montage der
Kontaktstifte, ausgebildet sind und nach der Montage zumindest
teilweise nicht mehr vorliegen. Die Vorrichtung "Ab
schirmgehäuse" ist in diesem Sinne erweitert zu verstehen. Wei
terhin ist die Bezeichnung "HF-Abschirmgehäuse" insbesondere im
Hinblick auf hohe Frequenzen nicht als beschränkend auszulegen.
Zumindest Teile des HF-Verbinders sind integral an einer Gehäu
se-Halbschale geformt.
Die beiden Gehäuse-Halbschalen können nach ihrer Herstellung
miteinander verbunden werden, beispielsweise durch Vernieten,
Toxen oder mittels eines Clipsmechanismus.
Grundsätzlich bestehen die erfindungsgemäßen Gehäuse-Halb
schalen aus einem Blech, wobei die Gehäuse-Halbschalen jeweils
durch eine Blechumformung, insbesondere mittels eines Tief
ziehverfahrens, aus einem in vorgegebener Weise ausgestanzten
einzelnen Blechteil erzeugt werden. Es ist jedoch in Abhängig
keit der geforderten Abschirmeigenschaften des Abschirmgehäuses
in ganz speziellen Fällen auch möglich, die Gehäuse-Halbschalen
aus Kunststoff mittels einfacher Spritzgusstechniken herzustel
len und nachträglich zu metallisieren, wobei diese Metallisie
rung im Einzelfall durch die Verwendung von leitfähigem Kunst
stoff entfallen kann.
Ein herkömmliches Abschirmgehäuse bestehend aus den beiden De
ckeln und dem Rahmen kann erfindungsgemäß dadurch vereinfacht
werden, dass zumindest ein Deckel wenigstens einen Abschnitt
einer Außenleiter-Zylinderschale eines HF-Verbinders aufweist,
der jeweils zusammen mit einem oder beiden Deckeln integral aus
einem einzelnen Blechteil geformt ist. Dadurch kann das nach
trägliche Anbringen des Verbinders an den Rahmen zumindest er
leichtert werden oder sogar ganz entfallen.
Um die umständlichen und zeitintensiven Arbeitsabläufe bei der
Kontaktierung der elektronischen Schaltung im Abschirmgehäuse
mit einer Außenschaltung zu erleichtern, ist vorgesehen, dass
an dem herkömmlichen Rahmen an zumindest einer Seite eine Reihe
von nebeneinander quer zur Längserstreckung der Seite angeord
nete und äquidistant beabstandete Kontaktpins vorhanden sind,
die jeweils an einem ihrer beiden Enden mit einem gemeinsamen
Steg verbunden sind, wobei der Steg mit dem Rahmen verbunden
ist, und vorteilhafterweise der Rahmen zusammen mit dem Steg
und dem Kontaktpin integral aus einem einzelnen Blech geformt
sein kann. Damit können die zur Kontaktierung notwendigen Kon
taktpins an betreffender Stelle und sogar vorjustierter Lage im
Rahmen bereitgehalten werden, was auch die Gefahr des Verlusts
der Kontaktpinleiste beim Zusammenbau aufhebt.
Wird die Funktion der am Rahmen befestigten Abschirmstege eines
herkömmlichen Abschirmgehäuses durch entsprechende Abschnitte
des Deckels übernommen, so kann erreicht werden, dass sich der
Herstellungsprozess des Rahmens stark vereinfacht, während der
Herstellungsprozess beim Deckel nicht in entsprechender Weise
aufwendiger wird.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen angegeben.
Überaus vorteilhaft ist es, wenn beide Gehäuse-Halbschalen in
tegral als einzelnes Teil zusammen mit einem die beiden Halb
schalen verbindendes Verbindungsmittel hergestellt werden.
Das Verbindungsmittel kann beispielsweise als Faltleiste oder
Perforierungsleiste ausgebildet sein, über welche die beiden
Halbschalen zur Gestaltung eines Abschirmraumes aufeinander
klappbar sind.
Dabei sind verschiedene Ausführungsformen vorteilhaft. Ist an
beide Gehäuse-Halbschalen bzw. an beide Deckel ein sich nach
außen erstreckendes halbzylinder-schalenförmiges Element ange
formt und beide Elemente so angeordnet, dass im zusammenge
setzten Zustand der Gehäuse-Halbschalen bzw. der Deckel die
beiden Elemente die Außenleiter-Zylinderschale eines HF-Ver
binders bilden, ist dieser vollständig in die Deckel bzw. die
Gehäuse-Halbschalen integriert und muss nicht als weiteres Bau
teil montiert werden. Zusätzlich wirkt ein auf die Halbschalen
aufgesetzter Stecker zum Anschließen an eine Signalleitung
als Verschluss für das Abschirmgehäuse, da dieses
nicht ohne Entfernen des Steckers geöffnet werden kann. Es ist
jedoch auch möglich, dass die Außenleiter-Zylinderschalen des
HF-Verbinders integral an einer einzigen Gehäuse-Halbschale
bzw. an einem Deckel angeformt sind. In beiden Ausführungs
formen der Gestaltung der Außenleiter-Zylinderschale kann
vorteilhaft vorgesehen sein, dass der zugeordnete Innenleiter
des HF-Verbinders auf der Platine der elektronischen Schaltung
innerhalb des Abschirmgehäuses an seinem einen Ende aufgelötet
ist und sich mit dem anderen Ende in die Außenleiterschale
hinein erstreckt. Damit kann die ansonsten notwendige Isolier-
Kunststoffhülse zwischen dem Innenleiter und der Außenleiter-
Zylinderschale des HF-Verbinders entfallen, da durch eine
entsprechende Platinenhalterung innerhalb des Abschirmgehäuses
eine definierte und vorbestimmte relative Lage der
Außenleiter-Zylinderschale zum Innenleiter sichergestellt
werden kann. Erfindungsgemäß kann der auf der Platine aufgelö
tete Innenleiter zur Sicherstellung der Befestigung auf der
Platine Befestigungsabschnitte aufweisen, die in zugeordnete
Öffnungen in der Platine eingreifen und dort zum Herstellen
einer mechanischen und elektrischen Verbindung angelötet sind.
Das Prinzip der Formung zumindest von Teilen des Verbinders an
den Deckeln bzw. an den Gehäuse-Halbschalen lässt sich prinzi
piell auf alle Verbinder anwenden und ist demnach nicht auf
einen spezifischen Koax-Stecker oder eine spezifische Koax-
Buchse beschränkt. Beispielsweise ist es auch möglich, durch
eine zugeordnete Blech-Umformung ein Gewinde an der Außenlei
ter-Zylinderschale vorzusehen.
Wie obenstehend schon für den Rahmen erläutert, kann auch
einer der Gehäuse-Halbschalen eine Reihe von nebeneinander und
quer zu einer Längserstreckung einem Randsteg angeordnete und
äquidistant beabstandete Kontaktpins aufweisen, die mit einem
gemeinsamen Steg verbunden sind, wobei der Steg an der
Gehäuse-Halbschale befestigt ist. Damit kann insbesondere
erreicht werden, dass die Kontaktierung der elektronischen
Schaltung im Abschirmgehäuse dadurch erleichtert wird, dass
die so gelagerten Kontaktpins und ihre zugeordneten Lötöff
nungen auf der Platine der elektronischen Schaltung automa
tisch ausgerichtet sind. Zur Bereitstellung einer guten Löt
barkeit der aus einem Blech ausgestanzten Kontaktpins sollte
die mit den Kontaktpins versehene Gehäuse-Halbschale oder der
mit den Kontaktpins versehene Rahmen nach der Formung verzinkt
werden.
Der Steg beziehungsweise die daran befestigten Kontaktpins
können so ausgerichtet sein, dass die in das Abschirmgehäuse
einzubringende Platine beim Einführvorgang an den zugeordneten
Lötlöchern mit den Kontaktpins in Eingriff gebracht wird und
danach die Platine in das Gehäuse abgelegt wird. Damit ist die
Platine automatisch im Gehäuse platziert und die Kontaktpins
zum Löten in die zugeordneten Lötlöcher eingeführt.
Die geometrischen Verhältnisse können vorteilhafterweise so
eingestellt sein, dass die Kontaktpins durch das Knicken des
Stegabschnittes, mit welchem der die Kontaktpins verbindende
Steg mit der Gehäuse-Halbschale bzw. mit dem Rahmen verbunden
ist, in die zugeordneten Löcher auf der Platine einführbar
sind. Nach dem Einlöten der Kontaktpins kann der Steg in einem
einfachen Arbeitsschritt von allen Pins gleichzeitig entfernt
werden.
Ist jedem Kontaktpin eine quer zur Längserstreckung des Rand
steges verlaufende Ausnehmung zugeordnet, kann nach dem Ein
löten der Kontaktpins in die im Abschirmgehäuse befindliche
Schaltung durch Umknicken der Pins nach außen erreicht werden,
dass jeder Kontaktpin sich durch die ihm zugeordnete Ausneh
mung im Randsteg aus dem Abschirmgehäuse nach außen zum An
schluss an eine weitere Schaltung erstreckt. Weiterhin ist
vorteilhaft, dass diese Ausnehmungen bei der Formung der Kon
taktpins an der Halbschale oder den Rahmen automatisch erzeugt
werden, da ein Kontaktpin ein Teil des aus seiner zugeordneten
Ausnehmung ausgestanzten Materials ist. Die verbleibenden
Stege zwischen den einzelnen Ausnehmungen bieten weiterhin
einen Schutz für die Kontaktpins.
Erfindungsgemäß kann sowohl ein Abschnitt eines Deckels als
auch ein Abschnitt einer Gehäuse-Halbschale so umgeformt sein,
dass dieser sich nach innen in das Abschirmgehäuse hinein
erstreckt und mit der elektrischen Schaltung auf der Platine
verbindbar, beispielsweise verlötbar, ist. Der Deckel bzw. die
Gehäuse-Halbschale übernimmt somit zusätzlich auch die Ab
schirmung von Schaltungsbereichen innerhalb des Abschirmgehäu
ses. Der bezeichnete Abschnitt kann beispielsweise aus dem
Deckel bzw. der Halbschale teilausgebrochen oder teilausge
schnitten sein, so dass dieser zwar an der Halbschale bzw. am
Deckel noch befestigt ist, jedoch nach innen in Richtung zur
Platine umgeformt, beispielsweise gebogen werden kann.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist es bei
der Verwendung eines tiefziehfähigen Blechmaterials für den
Deckel bzw. die Gehäuse-Halbschale möglich, den bezeichneten
Abschnitt ohne das Einbringen von Öffnungen in den Deckel bzw.
die Gehäuse-Halbschale auch im Innern des Abschirmgehäuses
eine Abschirmung bereitzustellen. Die ins Innere des Abschirm
gehäuses gezogenen Abschnitte des Deckels bzw. der Gehäuse-
Halbschale üben somit im Hinblick auf die Abschirmung eine
Doppelfunktion aus.
Die Erfindung wird im Folgenden durch das Beschreiben einiger
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeich
nungen erläutert, wobei
Fig. 1 eine erfindungsgemäßes HF-Abschirmgehäuse bestehend
aus zwei Gehäuse-Halbschalen,
Fig. 2 einen erfindungsgemäß abgewandelten Rahmen eines her
kömmlichen HF-Abschirmgehäuses,
Fig. 3 einen erfindungsgemäß abgewandelten Deckel eines her
kömmlichen HF-Abschirmgehäuses, und
Fig. 4 ein herkömmliches Abschirmgehäuse einschließlich einer
zugeordneten Pinleiste und HF-Verbinder zeigt.
Eine Ausführungsform der Erfindung mit zwei Gehäuse-Halbscha
len 2a, 2b, die ein im Wesentlichen geschlossenes Abschirm
gehäuse 1 bilden, ist in Fig. 1 dargestellt. Die Gesamtheit
des Abschirmgehäuses einschließlich aller in Fig. 1 darge
stellten angeformten Teile wird integral aus einem einzelnen
Tiefzieh-Blech geformt. Beide Halbschalen weisen einen recht
eckigen Boden 11 und vier Rand- oder Seitenstege 14 bis 17
auf, die zusammen eine wannenförmige Struktur bilden. Die
Abmessungen beider Halbschalen sind identisch, wobei sie ent
lang vorbestimmten Seitenstegen benachbart und ausgerichtet
zueinander angeordnet sind. An den Kanten der sich gegenüber
liegenden Randstege 17, 15 ist zum klappbaren Verbinden der
beiden Gehäuse-Halbschalen eine Falz 3 angesetzt. Diese Falz,
die auf Grund des Herstellungsprozesses aus dem gleichen Mate
rial wie die Gehäuse-Halbschalen besteht, ist nicht beliebig
häufig knickbar, für den üblichen Gebrauch jedoch ausreichend
elastisch, um ein mehrmaliges Öffnen und Schließen zu ermögli
chen. In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das
Verbindungsmittel 3 als perforierter Steg ausgebildet, der
entlang der Perforierung bricht, wenn beide Halbschalen auf
einandergeklappt werden.
Beide Halbschalen weisen am Randsteg 16 angeformte und sich
nach außen erstreckende halbzylinder-schalenförmige Elemente
5a, 5b auf, die zusammen die Außenleiterschale einer F-Buchse
bilden. Die Halbschale 2b weist ferner am Randsteg 15 entlang
deren Längserstreckung zehn nebeneinander und äquidistant
angeordnete Kontaktpins 7 auf, die alle mit einem Ende 8 an
einem Steg 9 verbunden sind. An beiden Enden des Steges 9
erstreckt sich zur Kante des Randsteges 15 jeweils ein Verbin
dungssteg 10. Das Gebilde der Stege einschließlich der Kon
taktpins ist aus einer Fläche herausgestanzt, die teilweise
innerhalb der Fläche 6 des Randsteges 15 liegt, so dass der
Randsteg 15 in diesem Bereich eine verminderte Höhe besitzt.
Der Steg 9 ist mit den Kontaktstifte 7 um 90 Grad zum Randsteg
umgebogen, so dass die Kontaktstifte 7 mit ihrem zweiten Ende
12 den Randsteges 15 in das Innere der Halbschale 2b hinein
ragen.
Mittels einer Tiefzieh-Umformung ausgebildete Abschirm
abschnitte 13 erstrecken sich ausgehend vom Halbschalenboden
11 der Halbschale 2b in das Innere der Halbschale, wobei die
Abschnitte 13 an die nicht dargestellte Platine der elektro
nischen Schaltung anlötbar sind und die Platine so zusätzlich
innerhalb des Abschirmgehäuses 1 fixiert ist. Die Abschnitte
13 dienen vor allem zum Abschirmen zugeordneter Bereiche der
elektronischen Schaltung innerhalb des Abschirmgehäuses, sie
können je nach Anwendung auch eine größere Ausdehnung in das
Innere der Halbschalen besitzen.
Zum Kontaktieren der elektronischen Schaltung an die Pins 7
wird der Steg 9 nach oben geklappt, so dass die Pinreihe auf
die Platine in eine zugeordnete Kontaktpinlochreihe abgesenkt
werden kann, in welcher die Pins eingelötet werden. Danach
werden die Stege 9, 10 von den Pins entfernt und mit einem
speziellen Werkzeug wieder umgebogen, so dass das erste Ende
8 der Pins 7 wieder aus dem Abschirmgehäuse 1 zum Kontaktieren
mit einer äußeren elektronischen Schaltung herausragt. Kunst
stoff-Abstandshalter zwischen den einzelnen Pins 7 sind dem
nach nicht notwendig.
In einer anderen Ausführungsform können die Kontaktpins auch
abgewinkelt sein, um das Einführen der Kontaktpins in zugeord
nete Lötlöcher einer Platine zu erleichtern. Dabei kann die
Platine an die Kontaktpins herangeführt und so bewegt werden,
das die Kontaktpins in Eingriff mit den Lötlöchern geraten.
Danach wird die Platine in die Halbschale abgesetzt, wodurch
die Kontaktpins gebogen werden.
Zum Bereitstellen des Innenleiters in der durch die halbzylin
der-schalenförmigen Elemente 5a, 5b gebildeten Außenleiter der
Koax-Buchse wird ein auch mittels Blech-Umformung hergestell
ter Kontaktstift auf der Platine angelötet und so angeordnet,
dass sich der Stift zentriert in der Außenzylinder-Halbschale
5b nach außen erstreckt.
Fig. 2 zeigt einen gemäß der Erfindung abgeänderten Rahmen 20,
der mit zwei zugeordneten Deckeln in herkömmlicher Weise das
HF-Abschirmgehäuse bildet. Der Rahmen 20 einschließlich der in
Fig. 2 an den Rahmen angeformten Teile ist aus einem einzelnen
Blech integral durch Stanz- und Umformvorgänge ausgebildet.
Der Rahmen 20 weist durch die relative Anordnung von vier
Rahmenseiten 21 bis 24 eine rechteckige Grundfläche auf. In
herkömmlicher Weise sind weiterhin im Innern des Rahmens inne
re Abschirmbleche 26 und zugeordnete Kontaktstifte 27 zum
Kontaktieren mit der Platine angeordnet. Im Gegensatz zu übli
chen Rahmen nach dem Stand der Technik, weist der erfindungs
gemäße Rahmen 20 für ein Abschirmgehäuse die schon bei der
Gehäuse-Halbschale beschriebene Reihe von Kontakpins 7 auf,
deren erstes Ende 8 über einen Steg 9, der zwei seitliche
Verbindungsabschnitte 10 besitzt, mit dem oberen Rand 28 der
Rahmenseite 24 verbunden sind. Die Pins 7 liegen senkrecht zur
Rahmenseite 24 und weisen mit ihrem zweiten Ende 12 zur Rah
menmitte. Auf Grund des schon beschriebenen Herstellungspro
zesses weist die Rahmenseite 24 eine jedem einzelnen Pin 7
zugeordnete Ausnehmung 25 auf. Nach der schon beschriebenen
Kontaktierung eines jeden Pins 7 mit der zugeordneten Öffnung
in der nicht dargestellten Platine werden die Kontaktpins
derart umgebogen, dass sie sich durch die jeweilige Ausnehmung
25 nach außen erstrecken. Die Ausnehmung 25 weist dabei einen
Öffnungsdurchmesser auf, der etwa dem dreifachen der Kontakt
pinbreite entspricht, so dass vom Rand eines jeden Kontaktpins
7 bis zum Rand der diesem zugeordneten Ausnehmung 25 eine
Lücke entsprechend der Kontaktpinbreite besteht, was zur Iso
lierung vollkommen ausreicht.
Fig. 3 zeigt einen gemäß der Erfindung umgestalteten Deckel 30
für ein Abschirmgehäuse bestehend aus zwei Deckeln und einem
Rahmen, bei welchem der Deckel 30 am Rand 31 einen sich nach
außen erstreckenden Abschnitt eines HF-Verbinders in Form
eines schalenförmigen Elementes 5a aufweist, das mit einem
komplementären schalenförmigen Element an dem zweiten, nicht
dargestellten Deckel zusammen den Außenleiter eines Koax-Ver
binders bildet. In einer anderen Ausführungsform ist vorgese
hen, dass ein Teil des schalenförmigen Außenleiters des HF-
Verbinders am Rahmen angeordnet ist, so dass sowohl beide
Deckel als auch der Rahmen Abschnitte des zylinderförmigen
Außenleiters aufweisen.
1
HF-Abschirmgehäuse
2
a,
2
b Gehäuse-Halbschalen
3
Verbindungsmittel der Gehäuse-Halbschalen
5
a,
5
b halbzylinder-schalenförmiges Element
6
Fläche des Randsteges
15
7
Kontaktpin
8
erstes Ende des Kontaktpins
9
Steg
10
Verbindungsabschnitt des Steges zum Randsteg
11
Gehäuse-Halbschalenboden
12
zweites Ende des Kontaktpins
13
Abschirmabschnitte
14
,
15
Randsteg, Seitensteg der Gehäuse-Halbschalen
16
,
17
Randsteg, Seitensteg der Gehäuse-Halbschalen
20
Rahmen
21
,
22
Rahmenseiten
23
,
24
Rahmenseiten
25
Ausnehmungen
26
inneres Abschirmblech
27
Kontaktstifte
28
oberer Rand der Rahmenseite
24
30
Deckel
31
Deckelrand
40
Rahmen
41
,
42
Deckel
43
Koax-Buchse
44
Pinleiste
45
Abschirmblech
46
Kontaktstift
47
Deckelrand
Claims (27)
1. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere Tunergehäuse, zur Aufnahme
einer elektronischen Schaltung, mit zwei zusammen das Ab
schirmgehäuse (1) bildende Gehäuse-Halbschalen (2a, 2b),
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest
eine der Gehäuse-Halbschalen (2b, 2b) an einem Randsteg
(16) wenigstens einen Abschnitt (5a, 5b) einer Außenleiter-
Zylinderschale eines HF-Verbinders aufweist, wobei der we
nigstens eine Abschnitt einer Außenleiter-Zylinderschale
des HF-Verbinders integral an der Gehäuse-Halbschale (2a,
2b), insbesondere aus einem einzelnen Blechteil, geformt
ist.
2. HF-Abschirmgehäuse (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
Gehäuse-Halbschalen (2a, 2b) an einem Randsteg (15, 17)
durch ein Verbindungsmittel (3) zusammenklappbar mit
einander verbunden sind, wobei beide Gehäuse-Halbschalen
(2a, 2b) einschließlich des Verbindungsmittels (3) integral
geformt sind, insbesondere aus einem einzelnen Blechteil.
3. HF-Abschirmgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Au
ßenleiter-Zylinderschale eines Koax-Verbinders an eine Ge
häuse-Halbschale integral geformt ist.
4. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass beide Ge
häuse-Halbschalen (2a, 2b) ein sich nach außen erstrec
kendes, halbzylinderschalenförmiges Element (5a, 5b) als
Abschnitt eines HF-Verbinders aufweisen, wobei die Elemente
(5a, 5b) so an den beiden Gehäuse-Halbschalen (2a, 2b) an
geformt sind, dass die halbzylinderschalenförmigen Elemente
im zusammengesetzten Zustand der Gehäuse-Halbschalen die
Außenleiter-Zylinderschale des HF-Verbinders bilden.
5. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Außen
leiter-Zylinderschale mittels einer Blech-Umformung mit ei
nem Gewinde versehen ist.
6. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass ein sich
zumindest abschnittsweise in die Außenleiter-Zylinderschale
hinein erstreckendes Blechformteil zum Bereitstellen eines
Innenleiters des HF-Verbinders an der in das Abschirmgehäu
se einbringbaren elektronischen Schaltung befestigbar ist.
7. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Ge
häuse-Halbschale (2b) an einem Randsteg (15) eine Reihe von
nebeneinander angeordnete und äquidistant beabstandete Kon
taktpins (7) aufweist, die jeweils an einem ersten Ende (8)
mit einem gemeinsamen Steg (9) verbunden sind, wobei der
Steg (9) mit dem Randsteg (15) verbunden ist.
8. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steg
(9) an beiden Enden seiner Längserstreckung jeweils einen
dazu senkrecht verlaufenden Verbindungsabschnitt (10) auf
weist, der sich bis an die Kante des Randsteges (15) er
streckt und mit diesem verbunden ist, und die Kontaktpins
(7) mit ihrem anderen Ende (12) freiliegen, und integral
mit dem Steg (9) und der Gehäuse-Halbschale (2b) herge
stellt sind.
9. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass im Rand
steg (15) jedem Kontaktpin (7) eine quer zur Längserstrec
kung des Randsteges verlaufende Ausnehmung zugeordnet
ist, wobei die durch die Kontaktpins (7) gebildete Ebene
durch Biegen des Steges (9) in den Randsteg (15) einklapp
bar ist, wodurch die Kontaktpins in die zugeordneten Aus
nehmungen einklappbar sind.
10. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Ge
häuse-Halbschale (2b) zumindest einen aus dem Halbscha
lenboden (11) sich soweit nach innen erstreckenden und um
geformten Abschnitt (13) aufweist, dass dieser direkt mit
der elektronischen Schaltung verbindbar, insbesondere ver
lötbar ist.
11. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der zu
mindest eine Abschnitt aus dem Halbschalenboden (11) teil
ausgebrochen ist.
12. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest
eine Abschnitt mittels eines Tiefziehumformverfah
rens aus dem Halbschalenboden (11) geformt ist.
13. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere ein Tunergehäuse, aus ei
nem Metallblech, zur Aufnahme einer elektrischen Schaltung,
umfassend:
- - einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
- - zwei durch Blech-Umformung erzeugte Deckel,
14. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steg
(9) an beiden Enden seiner Längserstreckung jeweils einen
dazu senkrecht verlaufenden Verbindungsabschnitt (10) auf
weist, der sich bis an die Kante der Rahmenseite (24) er
streckt und mit dieser verbunden ist, und die Kontaktpins
(7) mit ihrem anderen Ende (12) freiliegen, und integral
mit dem Steg (9) und dem Rahmen (20) hergestellt sind.
15. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 13 oder 14
dadurch gekennzeichnet, dass in der
Rahmenseite (24) jedem Kontaktpin (7) eine quer zur Läng
serstreckung der Rahmenseite (24) verlaufende Ausnehmungen
(25) zugeordnet ist, wobei die durch die Kontaktpins (7)
gebildete Ebene durch Biegen des Steges (9) in die Rahmen
seite (24) einklappbar ist, wodurch die Kontaktpins (7) in
die zugeordneten Ausnehmungen (25) einklappbar sind.
16. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere ein Tunergehäuse, aus einem
Metallblech, zur Aufnahme einer elektrischen Schaltung,
umfassend:
einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
zwei durch Blech-Umformung erzeugte und an den Rahmen anbringbare Deckel, welche am Rahmen befestigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Deckel (30) am Rand (31) wenigstens einen Abschnitt (5a) einer Außenleiter-Zylinderschale eines HF-Verbinders aufweist, wobei der wenigstens eine Abschnitt einer Außen leiter-Zylinderschale des HF-Verbinders integral am Deckel (30) aus einem einzelnen Blechteil geformt ist.
einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
zwei durch Blech-Umformung erzeugte und an den Rahmen anbringbare Deckel, welche am Rahmen befestigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Deckel (30) am Rand (31) wenigstens einen Abschnitt (5a) einer Außenleiter-Zylinderschale eines HF-Verbinders aufweist, wobei der wenigstens eine Abschnitt einer Außen leiter-Zylinderschale des HF-Verbinders integral am Deckel (30) aus einem einzelnen Blechteil geformt ist.
17. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Au
ßenleiter-Zylinderschale eines Koax-Verbinders am Deckel
integral geformt ist.
18. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass beide De
ckel ein sich nach außen erstreckendes halbzylinder
schalenförmiges Element als Abschnitt einer Außenleiter-
Zylinderschale eines HF-Verbinders aufweisen und im ange
brachten Zustand der Deckel an den Rahmen zusammen die Au
ßenleiter-Zylinderschale des HF-Verbinders bilden.
19. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 16, 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, dass der Außen
leiterzylinder mittels einer Blech-Umformung mit einem Ge
winde versehen ist.
20. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 16 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, dass ein sich
zumindest abschnittsweise in die Außenleiter-Zylinderschale
hinein erstreckendes Blechformteil zum Bereitstellen eines
Innenleiters des HF-Verbinders an der in das Abschirmgehäu
se einbringbaren elektronischen Schaltung befestigbar ist.
21. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere ein Tunergehäuse, aus ei
nem Metallblech, zur Aufnahme einer elektrischen Schaltung,
umfassend:
einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
zwei durch Blech-Umformung erzeugte und an den Rahmen anbringbare Deckel, welche an dem Rahmen befestigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel zumindest einen aus der Deckelfläche sich soweit nach innen erstreckenden und umgeformten Abschirmabschnitt aufweist, dass dieser direkt mit der elektrischen Schaltung verbind bar, insbesondere verlötbar ist.
einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
zwei durch Blech-Umformung erzeugte und an den Rahmen anbringbare Deckel, welche an dem Rahmen befestigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel zumindest einen aus der Deckelfläche sich soweit nach innen erstreckenden und umgeformten Abschirmabschnitt aufweist, dass dieser direkt mit der elektrischen Schaltung verbind bar, insbesondere verlötbar ist.
22. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, dass der zu
mindest eine Abschirmabschnitt aus der Deckelfläche teil
ausgebrochen ist.
23. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, dass der zu
mindest eine Abschirmabschnitt mittels eines Tiefziehum
formverfahrens aus der Deckelfläche geformt ist.
24. Rahmen für ein HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche
13 bis 15 und/oder Deckel für ein Abschirmgehäuse nach ei
nem der Ansprüche 16 bis 23.
25. Verfahren zum Herstellen eines HF-Abschirmgehäuses nach ei
nem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass ein HF-
Verbinder zumindest abschnittsweise am Abschirmgehäuse,
insbesondere an wenigstens einem Deckel (30) oder einer
Halbschale (2a, 2b) integral angeformt wird.
26. Verfahren zum Herstellen eines HF-Abschirmgehäuses nach ei
nem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen
(20) oder an einer Gehäuse-Halbschale (2b) eine Reihe von
nebeneinander angeordneten und äquidistant beabstandeten
Kontaktpins (7) integral angeformt wird, die jeweils an ei
nem ersten Ende (8) mit einem gemeinsamen Steg (9) ver
bunden sind, wobei der Steg mit dem Rahmen bzw. der Gehäu
se-Halbschale verbunden ist.
27. Verfahren zum Herstellen eines HF-Abschirmgehäuses nach ei
nem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest
ein Abschirmabschnitt (13) aus dem Boden einer Gehäuse-
Halbschale (5b) oder eines Deckels (30) soweit sich nach
innen erstreckend umgeformt wird, dass der Abschirmab
schnitt direkt mit der elektronischen Schaltung verbindbar,
insbesondere verlötbar ist.
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|---|---|---|---|
| DE10047101A DE10047101C2 (de) | 2000-09-21 | 2000-09-21 | HF-Abschirmgehäuse |
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| DE10047101A1 DE10047101A1 (de) | 2002-05-16 |
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