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Die
Erfindung betrifft einen Verbinder, insbesondere einen Verbinder,
der zur Übertragung
von Hochfrequenz-Signalen eingesetzt ist.
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Mit
der Weiterentwicklung der Technologie wird die Baugröße von elektronischen
Geräten
immer kleiner. Daher geht der Trend bei elektronischen Elementen
im Inneren der elektronischen Geräte zur Miniaturisierung, um
eine praktische Anpassung an die elektronischen Produkte zu ermöglichen.
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In 1 ist
ein Mini-Verbinder zur Übertragung
von Hochfrequenz-Signalen eingesetzt, der mit einem hier nicht näher dargestellten
Gegenstecker verbindbar ist, um die Aufgabe zur Übertragung von Hochfrequenz-Signalen
zu erfüllen.
Der Verbinder umfasst einen Erdungsanschluss 10a, einen
Signalanschluss 20a und ein Isoliergehäuse 30a. Der Erdungsanschluss 10a besitzt
einen ringförmigen
Abschnitt 11a. Der Signalanschluss 20a weist eine Grundplatte 21a auf,
an deren einem Ende ein Lötabschnitt 22a angeordnet
und an deren anderem Ende ein zur Grundplatte 21a benachbarter,
hohler, zylindrischer Kontaktabschnitt 23a im Absaugverfahren ausgebildet
ist, wobei sich der Kontaktabschnitt 23a mittig im Inneren
des ringförmigen
Abschnitts 11a befindet. Mit dem Isoliergehäuse 30a sind
der Erdungsanschluss 10a und der Signalanschluss 20a bedeckbar,
wobei der Lötabschnitt 22a aus
dem Isoliergehäuse 30a herausragt.
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Beim
Gebrauch des oben erwähnten
herkömmlichen
Verbinders ist die Verbindung zwischen der Grundplatte 21a des
Signalanschlusses 20a und dem Isoliergehäuse 30a schlecht.
Beim Hineinstecken oder Herausziehen auf oder von einem Gegenstecker
können
sich der Signalanschluss 20a und das Isoliergehäuse 30a leicht
voneinander lösen.
Außerdem
ist der Kontaktabschnitt 23a des Signalanschlusses 20a im
Absaugverfahren hergestellt und weist somit eine schlechte Rundheit
auf. Hierdurch ergibt sich eine instabile Übertragung von Signalen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verbinder zu schaffen,
dessen Signalanschluss mit einem Isoliergehäuse so stabil verbindbar ist, dass
sich der Signalanschluss beim Hineinstecken oder Herausziehen auf
oder von einem Gegenstecker nicht leicht vom Isoliergehäuse löst.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
einen Verbinder, der die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den
Unteransprüchen
hervor.
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Gemäß der Erfindung
wird ein Verbinder geschaffen, der aufweist:
einen Erdungsanschluss,
der einen ringförmigen
Abschnitt und einen sich ausgehend vom Boden des ringförmigen Abschnitts
erstreckenden Erdungsabschnitt aufweist;
einen Signalanschluss,
der eine Grundplatte aufweist, an deren einem Ende ein Lötabschnitt
angeordnet und an deren anderem Ende ein Endabschnitt ausgebildet
ist, wobei sich der Endabschnitt abgewinkelt zur Bildung eines hohlen,
zylindrischen Kontaktabschnitts erstreckt, wobei sich der Kontaktabschnitt
im Inneren des ringförmigen
Abschnitts des Erdungsanschlusses befindet; und
ein Isoliergehäuse, mit
dem der Erdungsanschluss und der Signalanschluss bedeckbar sind,
wobei der Erdungsabschnitt des Erdungsanschlusses und der Lötabschnitt
des Signalanschlusses aus dem Isoliergehäuse herausragen,
wobei
sich ein Flügelabschnitt
der Grundplatte des Signalanschlusses ausgehend von gegenüberliegenden
beiden Seiten eines Endabschnitts des Kontaktabschnitts erstreckt.
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Zusammengefasst
lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Schieber eines Reißverschlusses beispielsweise
folgende Vorteile realisieren:
- 1. Durch die
beiden Flügelabschnitte
ergibt sich eine erhöhte
Kontaktfläche
zwischen dem Signalanschluss und dem Isoliergehäuse. Gleichzeitig werden der
Signalanschluss und das Isoliergehäuse in erheblichem Maße besser
gehüllt.
Hierdurch ergibt sich eine zuverlässige Positionierung des Signalanschlusses
auf dem Isoliergehäuse.
- 2. Der Kontaktabschnitt des Signalanschlusses wird durch Umhüllen hergestellt,
wodurch eine bessere Rundheit gewährleistet ist. Hierdurch ergibt
sich eine ausgezeichnete Signalübertragungswirkung.
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Im
Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen anhand
der Zeichnung näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt:
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1 einen
Schnitt durch einen herkömmlichen
Verbinder;
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2 eine
Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Erdungsanschlussbands;
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3 eine
linke Ansicht eines erfindungsgemäßen Erdungsanschlussbands;
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4 eine
Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Signalanschlussbands;
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5 eine
linke Ansicht eines erfindungsgemäßen Signalanschlussbands;
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6 eine
untere Ansicht eines erfindungsgemäßen Signalanschlussbands;
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7 eine
Vorderansicht des erfindungsgemäßen Erdungsanschlussbands
und Signalanschlussbands nach dem Kunststoff-Spritzguss und dem
Umhüllen;
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8 eine
Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Verbinders; und
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9 einen
Schnitt entlang der Linie 9-9 in 8.
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Bezug
nehmend auf die 2 bis 7 weist
ein erfindungsgemäßer Verbinder
einen Erdungsanschluss 10, einen Signalanschluss 20 und ein
Isoliergehäuse 30 auf.
Der Erdungsanschluss 10 ist aus leitendem Metallmaterial
hergestellt, wobei jeder Signalanschluss 20 einen ringförmigen Abschnitt 11 und
wenigstens einen Erdungsabschnitt 12 aufweist [siehe 2].
Der ringförmige
Abschnitt 11 ist als Hohlkörper ausgeführt.
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Die
Anzahl des Erdungsabschnitts 12 ist nicht festgelegt. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel
weist der Erdungsanschluss 10 zwei Erdungsabschnitte 12 auf.
Andere Ausführungen
sind jedoch nicht auszuschließen.
Die beiden Erdungsabschnitte 12 sind flach ausgebildet
und erstrecken sich ausgehend von beiden gegenüberliegenden Seiten des Bodens
des ringförmigen
Abschnitts 11 nach außen. Diese
sind an einer hier nicht näher
dargestellten Leiterplatte angelötet
und dienen zur Erdung.
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Der
Signalanschluss 20 ist aus leitendem Metallmaterial hergestellt.
Der Signalanschluss 20 besitzt eine längliche, flache Grundplatte 21,
an deren einem Ende ein Lötabschnitt 22 angeordnet
und an deren anderem Ende ein Endabschnitt ausgebildet ist, wobei
sich ein Kontaktabschnitt 23 ausgehend vom Endabschnitt
um 90 Grad abgewinkelt erstreckt. Der Boden des Kontaktabschnitts 23 des
Signalanschlusses 20 liegt in einem gewissen Abstand von
dem oberen Ende der Grundplatte 21 [siehe 4 und 5].
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Der
Kontaktabschnitt 23 des Signalanschlusses 20 ist
durch Umhüllen
derart hergestellt, dass der Kontaktabschnitt 23 hohlzylindrisch
ausgebildet ist. Außerdem
ist der Kontaktabschnitt 23 oben als lochfreies Gewölbe ausgeführt. Der
Kontaktabschnitt 23 des Signalanschlusses 20 ist
benachbart zu einer Seite des Lötabschnitts 22 mit
einer senkrecht verlaufenden Einkerbung 24 versehen [siehe 6].
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An
der Grundplatte 21 des Signalanschlusses 20 sind
zwei flache Flügelabschnitte 25 einstückig ausgebildet.
Die beiden Flügelabschnitte 25 der Grundplatte 21 erstrecken
sich ausgehend von gegenüberliegenden
beiden Seiten eines Endabschnitts des Kontaktabschnitts 23 waagrecht nach
außen,
derart, dass die beiden Flügelabschnitt 25 an
beiden Seiten des Kontaktabschnitts 23 angeordnet sind.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht
die Breite des Flügelabschnitts 25 dem
Außendurchmesser
des Kontaktabschnitts 23. Andere Ausführungen sind jedoch nicht auszuschließen. Gemäß 4 bilden
die beiden Flügelabschnitte 25 und die
Grundplatte 21 eine T-Form.
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Das
Isoliergehäuse 30 ist
aus einem isolierenden Kunststoffmaterial hergestellt. Nach dem
Lagefixieren des Signalanschlusses 20 auf dem Erdungsanschluss 10 werden
der Signalanschluss 20 und der Erdungsanschluss 10 unten
mit dem Isoliergehäuse 30 gehüllt, wobei
der Erdungsabschnitt 12 des Erdungsanschlusses 10 und
der Lötabschnitt 22 des
Signalanschlusses 20 aus dem Isoliergehäuse 30 herausragen.
Die beiden Erdungsabschnitte 12 des Erdungsanschlusses 10 sind
auf der Leiterplatte anlötbar
und dienen zu Erdung. Der Lötabschnitt 22 des
Signalanschlusses 20 ist ebenfalls auf der Leiterplatte
angelötet
und dienen zur Signalübertragung.
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Durch
die beiden Flügelabschnitte 25 des
Signalanschlusses 20 ergibt sich eine erhöhte Kontaktfläche zwischen
dem Signalanschluss 20 und dem Isoliergehäuse 30.
Auf diese Weise ist eine feste Verbindung zwischen dem Signalanschluss 20 und
dem Isoliergehäuse 30 gewährleistet.
Damit wird vermieden, dass sich der Signalanschluss 20 von
dem Isoliergehäuse 30 löst.
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Wie
aus den 2 und 4 ersichtlich, sind
ein Erdungsanschlussband 1 und ein Signalanschlussband 2 vorgesehen.
Eine Mehrzahl von oben erwähnten
Erdungsanschlüssen 10 ist
an einer Seite des Erdungsanschlussbands 1 angeordnet.
Mit dem Erdungsanschlussband 1 können die Erdungsanschlüsse 10 leicht
durch eine Automations-Fertigungsstraße hergestellt werden.
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Ein
Verbindungsabschnitt 13 erstreckt sich ausgehend von dem
Boden des ringförmigen
Abschnitts 11 des Erdungsanschlusses 10 und ist
mit einer Seite des Erdungsanschlussbands 1 verbunden. Der
Verbindungsabschnitt 13 ist zur Befestigung des ringförmigen Abschnitts 11 des
Erdungsanschlusses 10 eingesetzt, um eine einfache Herstellung
des Erdungsanschlusses 10 zu ermöglichen.
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Mit
einer Seite des Signalanschlussbands 2 sind ebenfalls mehrere
Signalanschlüsse 20 verbunden,
um eine einfache Automations-Fertigung der Signalanschlüsse 20 zu
ermöglichen.
Jeder der Signalanschlüsse 20 ist über den
Lötabschnitt 22 an
einer Seite des Signalanschlussbands 2 angebracht.
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Beim
Herstellen des erfindungsgemäßen Verbinders
ist der Kontaktabschnitt 23 des Signalanschlusses 20 des
Signalanschlussbands 2 mittig im Inneren des ringförmigen Abschnitts 11 des
Erdungsanschlusses 10 des Erdungsanschlussbands 1 angeordnet.
Dann wird diese in eine Spritzgussform eingesetzt, wobei das Isoliergehäuse 30 aus
Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt wird, derart, dass
der Erdungsanschluss 10 und der Signalanschluss 20 gehüllt werden
und dass der Erdungsabschnitt 12 und der Verbindungsabschnitt 13 des
Erdungsanschlusses 10 sowie der Lötabschnitt 22 des Signalanschlusses 20 aus
dem Isoliergehäuse 30 herausragen
[siehe 7].
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Danach
wird an der Verbindungsstelle zwischen dem Lötabschnitt 22 des
Signalanschlusses 20 und dem Signalanschlussband 2 sowie
die Verbindungsstelle zwischen dem Verbindungsabschnitt 13 des
Erdungsanschlusses 10 und dem Erdungsanschlussband 1 abgeschnitten.
Hierdurch ergibt sich der in 8 dargestellte
Verbinder. In anderen Worten wird der erfindungsgemäße Verbinder
durch die Verbindung der beiden Anschlussbänder 1, 2 unter Verwendung
des Spritzguss- und Umhüllverfahren aus
Kunststoff hergestellt.
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Zusammengefasst
lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Verbinder beispielsweise
folgende Vorteile realisieren:
- 1. Durch die
beiden Flügelabschnitte 25 ergibt sich
eine erhöhte
Kontaktfläche
zwischen dem Signalanschluss 20 und dem Isoliergehäuse 30. Gleichzeitig
werden der Signalanschluss 20 und das Isoliergehäuse 30 in
erheblichem Maße
besser gehüllt.
Beim Hineinstecken oder Herausziehen auf oder von einem Gegenstecker
ergibt sich dann eine zuverlässige
Positionierung des Signalanschlusses 20 auf dem Isoliergehäuse 30.
Außerdem
wird vermieden, dass sich der Signalanschluss 20 von diesem
löst. Damit
ist eine ausgezeichnete Steckverbindung gewährleistet.
- 2. Der Kontaktabschnitt 23 des Signalanschlusses 20 wird
durch Umhüllen
hergestellt, wobei die Einkerbung 24 derart senkrecht verläuft, dass
der Kontaktabschnitt 23 des Signalanschlusses 20 eine
bessere Rundheit aufweist. Da der Signalanschluss 20 eine
bessere Rundheit aufweist, ergibt sich bei Verbindung mit einem
Gegenstecker eine ausgezeichnete Signalübertragungswirkung.
- 3. Der Kontaktabschnitt 23 des Signalanschlusses 20 ist
oben Loch- oder
spaltfrei, sodass ein einwandfreier Kontakt zwischen dem Kontaktabschnitt 23 und
dem Gegenstecker sichergestellt ist.
- 4. Da der Kontaktabschnitt 23 des Signalanschlusses 20 eine
bessere Rundheit aufweist und oben loch- oder spaltfrei ist, ergibt
sich ein zuverlässiger
Kunststoff-Spritzguss des Isoliergehäuses 30. Damit ist
eine erhöhte
Ausbeute gewährleistet.
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Obwohl
die Erfindung in Bezug auf ein Beispiel beschrieben wurde, welches
derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsform betrachtet wird,
versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf das offenbarte Ausführungsbeispiel
beschränkt
ist. Im Gegenteil sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche
Anordnungen abgedeckt werden, deren Merkmale im Schutzbereich der
beigefügten
Ansprüche
liegen.
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(Stand der Technik)
- 10a
- Erdungsanschluss
- 11a
- ringförmigen Abschnitt
- 20a
- Signalanschluss
- 21a
- Grundplatte
- 22a
- Lötabschnitt
- 23a
- Kontaktabschnitt
- 30a
- Isoliergehäuse
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(der vorliegenden Erfindung)
- 1
- Erdungsanschlussband
- 10
- Erdungsanschluss
- 11
- ringförmigen Abschnitt
- 12
- Erdungsabschnitt
- 13
- Verbindungsabschnitt
- 2
- Signalanschlussband
- 20
- Signalanschluss
- 21
- Grundplatte
- 22
- Lötabschnitt
- 23
- Kontaktabschnitt
- 24
- Einkerbung
- 25
- Flügelabschnitt
- 30
- Isoliergehäuse