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DE10047101A1 - HF-Abschirmgehäuse - Google Patents

HF-Abschirmgehäuse

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DE10047101A1
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Andreas Hese
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Karl Jungbecker GmbH and Co
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Abstract

Um herkömmliche HF-Abschirmgehäuse beziehungsweise deren Bauteile so weiterzubilden, dass sich sowohl die Herstellung als auch die Handhabung vereinfachen, wird vorgeschlagen, einzelnen Bestandteilen des HF-Abschirmgehäuses weitere Funktionen zuzuordnen, so dass andere Elemente eingespart werden können bzw. Arbeitsabläufe beim Zusammenbau des Abschirmgehäuses oder dessen Bestückung mit einer elektronischen Schaltung vereinfacht werden. DOLLAR A Vorgeschlagen wird der Aufbau eines HF-Abschirmgehäuses (1) aus zwei, das Abschirmgehäuse bildende Halbschalen (2a, 2b), an die zusätzlich Abschnitte (5a, 5b) eines HF-Verbinders und/oder einer Kontaktpinreihe (7) integral anformbar sind.

Description

Die Erfindung betrifft HF-Abschirmgehäuse und Verfahren zu deren Herstellung.
Die Taktung von elektronischen Bauteilen bis in den Gigahertz­ bereich oder darüber sowie die Realisierung von Nachrichten­ übertragungen mit extrem hohen Träger- und Signalfrequenzen hat zur Folge, dass zugeordnete elektronische Schaltungen zumindest abschnittsweise elektrisch abgeschirmt werden müs­ sen, um das Abgeben von elektromagnetischer Strahlung an die Umgebung zu verhindern. In anderen Fällen kann es auch notwen­ dig sein, eine elektrische Schaltung gegen elektromagnetische Strahlung, die von außen in die Schaltung eindringen kann, zu schützen, da beispielsweise die Funktion der Schaltung durch die elektromagnetische Strahlung gestört wird.
Zu diesem Zweck werden üblicherweise Abschirmgehäuse ver­ wendet, die alle nach einem vorgegebenen Prinzip aufgebaut sind. Ein derartiges Abschirmgehäuse nach dem Stand der Tech­ nik, welches zur Aufnahme einer TV-Demulator- oder Tuner- Schaltung ausgebildet ist, zeigt Fig. 4. Das Abschirmgehäuse wird durch einen Rahmen 40 und zwei zugeordnete Deckel 41, 42 gebildet, die zum Formen eines Faraday-Käfigs mit dem Rahmen 40 in Eingriff bringbar sind. Zur Gestaltung des Rahmens sind vier Blechstreifen unter Ausbildung einer rechteckigen Grund­ fläche miteinander verbunden, wobei im Rahmeninnern Abschirm­ stege 45 angeordnet sein können, um Teile der Demodulierschaltung gegen andere Abschnitte der elektronischen Schaltung innerhalb des Gehäuses abzuschirmen. Die Abschirmstege 45 weisen dabei Kontaktstifte 46 auf, mit welchen die Abschirm­ stege 45 mit der elektronischen Schaltung an vorgegebenen Punkten verbindbar sind. Standardgemäß wird der Rahmen 40 einschließlich der Abschirmstege 45 und der Kontaktstifte 46 aus einem einzelnen, entsprechend ausgestanzten Blech integral geformt. Dies bedeutet, das Abschirmstege und Kontaktstifte zusammen mit dem Rahmen hergestellt werden, ohne dass die Abschirmstege bzw. die Kontaktstifte nachträglich mit dem Rahmen verbunden werden müssen. Dabei sind aneinander angren­ zende Rahmenseiten an den Kanten jeweils über in Fig. 4 nicht dargestellte Stege verbunden, wobei zusätzlich an jeder Kante die beiden zugeordneten Rahmenseiten über ein weiteres, auch nicht dargestelltes Verbindungsmittel verbunden sein können. Beispielsweise kann eine Rahmenseite mit einem Vorsprung in ein zugeordnetes Loch der angrenzenden Rahmenseite an der Kante eingreifen. In jedem Fall wird der Rahmen 40 durch Um­ biegen der entsprechenden Abschnitte aus einem einzelnen Flachblech geformt. Das Gleiche gilt für die beiden Deckel 41, 42, die häufig einen integral angeformten umlaufenden, aus federnden Laschen gebildeten Rand 47 aufweisen, die zum Halten des Deckels am Rahmen mit diesen in Eingriff gebracht werden können. Zum Kontaktieren der im Abschirmgehäuse befindlichen elektronischen Schaltung mit einer außenliegenden Schaltung oder einer außenliegenden Steckerleiste ist weiterhin eine Kontaktstiftleiste 44 umfasst, in welcher die einzelnen Kon­ taktstifte in einen Kunststoffkörper eingespritzt sind. Die senkrecht nach unten verlaufenden Kontaktstiftabschnitte, mit welchen die Kontaktstifte an der elektronischen Schaltung im Abschirmgehäuse verlötet werden können, sind in der Figur nicht sichtbar. Häufig kann die Kontaktstiftleiste 44 durch die Bereitstellung komplementärer Haltemittel an der zugeord­ neten Rahmenseite und der Kontaktstiftleiste am Rahmen einge­ clipst werden.
Zum Einspeisen eines beispielhaften Satellitensignals wird weiterhin eine Antennenbuchse 43 verwendet, die am Rahmen 40 nach dessen Herstellung entweder mechanisch oder durch Löten angebracht wird, wobei die zugeordnete Öffnung im Rahmen in Fig. 4 nicht dargestellt ist.
Alle in Fig. 4 gezeigten Bauteile können durch eine Bearbei­ tung von Flachblechen, beispielsweise von Stanzen und Umformen ausgebildet werden, wobei die Kontaktstifte der Kontaktstift­ leiste 44 nachträglich in Kunststoff eingespritzt werden.
Dadurch, dass der Rahmen 40 und beide Deckel 41, 42 jeweils integral aus einem einzelnen Blechteil formbar sind, ist das daraus gebildete Abschirmgehäuse verhältnismäßig billig her­ stellbar.
Gerade in der heutigen Zeit und insbesondere bei einer Massen­ ware wie dem beschriebenen Abschirmgehäuse ist es jedoch sehr wichtig, Herstellungs- und Arbeitsabläufe weiter zu verbes­ sern, um Kosten einzusparen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, herkömmliche Ab­ schirmgehäuse beziehungsweise dessen Bauteile derart weiter­ zubilden, dass sich sowohl die Herstellung als auch die Hand­ habung vereinfachen, um eine weitere Kostenminimierung zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß schon durch ein HF-Ab­ schirmgehäuse nach den Ansprüchen 1, 14, 17 und 22 bzw. ein Verfahren zu dessen Herstellung gemäß den Ansprüchen 26, 27 und 28 gelöst.
Der Erfindung liegt die Idee zu Grunde, einzelnen Bestand­ teilen des HF-Abschirmgehäuses weitere Funktionen zuzuordnen, so dass andere Elemente eingespart werden können bzw. Arbeits­ abläufe beim Zusammenbau des Abschirmgehäuses oder dessen Bestückung mit einer elektronischen Schaltung vereinfacht werden. Dadurch, dass die Funktionen bestimmter Bauteile von anderen Bauteilen zusätzlich übernommen werden, kann die An­ zahl der notwendigen Bauteile verringert werden. Dadurch, dass bestimmte Bauelemente weitere Funktionalitäten bereitstellen, können ferner Arbeitsschritte eingespart oder vereinfacht werden. Zur Übernahme der zusätzlichen Funktion müssen die verbleibenden Bauteile in erfindungsgemäßer Weise umgestaltet werden.
Die grundlegende Idee führt zu einer Vielzahl von erfindungs­ gemäßen Ausführungsformen. Beispielsweise ist es möglich, die Funktion des Deckels und des Rahmens, die Funktion des Deckels und des HF-Verbinders, die Funktion des Rahmens und des HF- Verbinders oder die Funktion des Rahmens und der Stiftleiste jeweils in einem einzelnen, integral hergestellten Bauteil zusammenzufassen. Hierdurch verringern sich sowohl die Her­ stellungskosten als auch der Aufwand für die nachfolgenden Montagearbeiten, einschließlich dem Einbringen der elektri­ schen Schaltung in das erfindungsgemäße Abschirmgehäuse.
Um die Funktion des Rahmens und des Deckels zusammenzufassen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, das Abschirmgehäuse aus zwei komplementär geformten Gehäuse-Halbschalen zu bilden. Dies bedeutet, dass statt der zwei Deckel und des Rahmens nur noch zwei Teile hergestellt werden und in die nachfolgenden Ar­ beitsabläufe integriert werden müssen. Der im Hinblick auf die notwendige Umformtechnik sehr aufwendige Rahmen kann entfal­ len, stattdessen sind Gehäuse-Halbschalen viel einfacher her­ stellbar. Die Bezeichnung Halbschale ist erfindungsgemäß nicht so zu verstehen, dass beide Halbschalen identisch, insbesonde­ re beide Halbschalen die gleiche Höhe zur Festlegung der Tiefe des Abschirmgehäuses besitzen müssen. Die Halbschalen können weiterhin eine grundsätzlich beliebige Form aufweisen, sie müssen nur beide gemeinsam zur Festlegung eines abgeschirmten Raums ausgebildet sein. Ferner können erfindungsgemäße Teile des Abschirmgehäuses auch Merkmale aufweisen, die speziell im Hinblick auf eine schnelle Montage, beispielsweise zur Montage der Kontaktstifte, ausgebildet sind und nach der Montage zu­ mindest teilweise nicht mehr vorliegen. Die Vorrichtung "Ab­ schirmgehäuse" ist in diesem Sinne erweitert zu verstehen. Weiterhin ist die Bezeichnung "HF-Abschirmgehäuse" insbesondere im Hinblick auf hohe Frequenzen nicht als beschränkend auszulegen.
Die beiden Gehäuse-Halbschalen können nach ihrer Herstellung miteinander verbunden werden, beispielsweise durch Vernieten, Toxen oder mittels eines Clipsmechanismus.
Grundsätzlich bestehen die erfindungsgemäßen Gehäuse-Halb­ schalen aus einem Blech, wobei die Gehäuse-Halbschalen jeweils durch eine Blechumformung, insbesondere mittels eines Tief­ ziehverfahrens, aus einem in vorgegebener Weise ausgestanzten einzelnen Blechteil erzeugt werden. Es ist jedoch in Abhängig­ keit der geforderten Abschirmeigenschaften des Abschirmgehäu­ ses in ganz speziellen Fällen auch möglich, die Gehäuse-Halb­ schalen aus Kunststoff mittels einfacher Spritzgusstechniken herzustellen und nachträglich zu metallisieren, wobei diese Metallisierung im Einzelfall durch die Verwendung von leit­ fähigem Kunststoff entfallen kann.
Ein herkömmliches Abschirmgehäuse bestehend aus den beiden Deckeln und dem Rahmen kann erfindungsgemäß dadurch verein­ facht werden, dass zumindest ein Deckel wenigstens einen Ab­ schnitt eines HF-Verbinders aufweist, der jeweils zusammen mit einem oder beiden Deckeln integral aus einem einzelnen Blech­ teil geformt ist. Dadurch kann das nachträgliche Anbringen des Verbinders an den Rahmen zumindest erleichtert werden oder sogar ganz entfallen.
Um die umständlichen und zeitintensiven Arbeitsabläufe bei der Kontaktierung der elektronischen Schaltung im Abschirmgehäuse mit einer Außenschaltung zu erleichtern, ist vorgesehen, dass an dem herkömmlichen Rahmen an zumindest einer Seite eine Reihe von nebeneinander quer zur Längserstreckung der Seite angeordnete und äquidistant beabstandete Kontaktpins vorhanden sind, die jeweils an einem ihrer beiden Enden mit einem ge­ meinsamen Steg verbunden sind, wobei der Steg mit dem Rahmen verbunden ist, und vorteilhafterweise der Rahmen zusammen mit dem Steg und dem Kontaktpin integral aus einem einzelnen Blech geformt sein kann. Damit können die zur Kontaktierung notwen­ digen Kontaktpins an betreffender Stelle und sogar vorjustier­ ter Lage im Rahmen bereitgehalten werden, was auch die Gefahr des Verlusts der Kontaktpinleiste beim Zusammenbau aufhebt.
Wird die Funktion der am Rahmen befestigten Abschirmstege eines herkömmlichen Abschirmgehäuses durch entsprechende Ab­ schnitte des Deckels übernommen, so kann erreicht werden, dass sich der Herstellungsprozess des Rahmens stark vereinfacht, während der Herstellungsprozess beim Deckel nicht in entspre­ chender Weise aufwendiger wird.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Un­ teransprüchen angegeben.
Überaus vorteilhaft ist es, wenn beide Gehäuse-Halbschalen integral als einzelnes Teil zusammen mit einem die beiden Halbschalen verbindendes Verbindungsmittel hergestellt werden. Das Verbindungsmittel kann beispielsweise als Faltleiste oder Perforierungsleiste ausgebildet sein, über welche die beiden Halbschalen zur Gestaltung eines Abschirmraumes aufeinander­ klappbar sind.
Zumindest Teile des HF-Verbinders können natürlich nicht nur integral am Deckel eines herkömmlichen HF-Abschirmgehäuses sondern auch integral an einer erfindungsgemäßen Gehäuse-Halb­ schale mit den schon erwähnten Vorteilen angeformt sein.
Dabei sind verschiedene Ausführungsformen vorteilhaft. Ist an beide Gehäuse-Halbschalen bzw. an beide Deckel ein sich nach außen erstreckendes halbzylinder-schalenförmiges Element ange­ formt und beide Elemente so angeordnet, dass im zusammenge­ setzten Zustand der Gehäuse-Halbschalen bzw. der Deckel die beiden Elemente die Außenleiter-Zylinderschale eines HF-Ver­ binders bilden, ist dieser vollständig in die Deckel bzw. die Gehäuse-Halbschalen integriert und muss nicht als weiteres Bauteil montiert werden. Zusätzlich wirkt ein auf die Halb­ schalen aufgesetzter Stecker zum Anschließen an eine Signalleitung als Verschluss für das Abschirmgehäuse, da dieses nicht ohne Entfernen des Steckers geöffnet werden kann. Es ist jedoch auch möglich, dass die Außenleiter-Zylinderschalen des HF-Verbinders integral an einer einzigen Gehäuse-Halbschale bzw. an einem Deckel angeformt sind. In beiden Ausführungs­ formen der Gestaltung der Außenleiter-Zylinderschale kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der zugeordnete Innenleiter des HF-Verbinders auf der Platine der elektronischen Schaltung innerhalb des Abschirmgehäuses an seinem einen Ende aufgelötet ist und sich mit dem anderen Ende in die Außenleiterschale hinein erstreckt. Damit kann die ansonsten notwendige Isolier- Kunststoffhülse zwischen dem Innenleiter und der Außenleiter- Zylinderschale des HF-Verbinders entfallen, da durch eine entsprechende Platinenhalterung innerhalb des Abschirmgehäuses eine definierte und vorbestimmte relative Lage der Außenleiter-Zylinderschale zum Innenleiter sichergestellt werden kann. Erfindungsgemäß kann der auf der Platine aufgelö­ tete Innenleiter zur Sicherstellung der Befestigung auf der Platine Befestigungsabschnitte aufweisen, die in zugeordnete Öffnungen in der Platine eingreifen und dort zum Herstellen einer mechanischen und elektrischen Verbindung angelötet sind.
Das Prinzip der Formung zumindest von Teilen des Verbinders an den Deckeln bzw. an den Gehäuse-Halbschalen lässt sich prinzi­ piell auf alle Verbinder anwenden und ist demnach nicht auf einen spezifischen Koax-Stecker oder eine spezifische Koax- Buchse beschränkt. Beispielsweise ist es auch möglich, durch eine zugeordnete Blech-Umformung ein Gewinde an der Außenlei­ ter-Zylinderschale vorzusehen.
Wie obenstehend schon für den Rahmen erläutert, kann auch einer der Gehäuse-Halbschalen eine Reihe von nebeneinander und quer zu einer Längserstreckung einem Randsteg angeordnete und äquidistant beabstandete Kontaktpins aufweisen, die mit einem gemeinsamen Steg verbunden sind, wobei der Steg an der Gehäuse-Halbschale befestigt ist. Damit kann insbesondere erreicht werden, dass die Kontaktierung der elektronischen Schaltung im Abschirmgehäuse dadurch erleichtert wird, dass die so gelagerten Kontaktpins und ihre zugeordneten Lötöff­ nungen auf der Platine der elektronischen Schaltung automa­ tisch ausgerichtet sind. Zur Bereitstellung einer guten Löt­ barkeit der aus einem Blech ausgestanzten Kontaktpins sollte die mit den Kontaktpins versehene Gehäuse-Halbschale oder der mit den Kontaktpins versehene Rahmen nach der Formung verzinkt werden.
Der Steg beziehungsweise die daran befestigten Kontaktpins können so ausgerichtet sein, dass die in das Abschirmgehäuse einzubringende Platine beim Einführvorgang an den zugeordneten Lötlöchern mit den Kontaktpins in Eingriff gebracht wird und danach die Platine in das Gehäuse abgelegt wird. Damit ist die Platine automatisch im Gehäuse platziert und die Kontaktpins zum Löten in die zugeordneten Lötlöcher eingeführt.
Die geometrischen Verhältnisse können vorteilhafterweise so eingestellt sein, dass die Kontaktpins durch das Knicken des Stegabschnittes, mit welchem der die Kontaktpins verbindende Steg mit der Gehäuse-Halbschale bzw. mit dem Rahmen verbunden ist, in die zugeordneten Löcher auf der Platine einführbar sind. Nach dem Einlöten der Kontaktpins kann der Steg in einem einfachen Arbeitsschritt von allen Pins gleichzeitig entfernt werden.
Ist jedem Kontaktpin eine quer zur Längserstreckung des Rand­ steges verlaufende Ausnehmung zugeordnet, kann nach dem Ein­ löten der Kontaktpins in die im Abschirmgehäuse befindliche Schaltung durch Umknicken der Pins nach außen erreicht werden, dass jeder Kontaktpin sich durch die ihm zugeordnete Ausneh­ mung im Randsteg aus dem Abschirmgehäuse nach außen zum An­ schluss an eine weitere Schaltung erstreckt. Weiterhin ist vorteilhaft, dass diese Ausnehmungen bei der Formung der Kon­ taktpins an der Halbschale oder den Rahmen automatisch erzeugt werden, da ein Kontaktpin ein Teil des aus seiner zugeordneten Ausnehmung ausgestanzten Materials ist. Die verbleibenden Stege zwischen den einzelnen Ausnehmungen bieten weiterhin einen Schutz für die Kontaktpins.
Erfindungsgemäß kann sowohl ein Abschnitt eines Deckels als auch ein Abschnitt einer Gehäuse-Halbschale so umgeformt sein, dass dieser sich nach innen in das Abschirmgehäuse hinein erstreckt und mit der elektrischen Schaltung auf der Platine verbindbar, beispielsweise verlötbar, ist. Der Deckel bzw. die Gehäuse-Halbschale übernimmt somit zusätzlich auch die Ab­ schirmung von Schaltungsbereichen innerhalb des Abschirmgehäu­ ses. Der bezeichnete Abschnitt kann beispielsweise aus dem Deckel bzw. der Halbschale teilausgebrochen oder teilausge­ schnitten sein, so dass dieser zwar an der Halbschale bzw. am Deckel noch befestigt ist, jedoch nach innen in Richtung zur Platine umgeformt, beispielsweise gebogen werden kann.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist es bei der Verwendung eines tiefziehfähigen Blechmaterials für den Deckel bzw. die Gehäuse-Halbschale möglich, den bezeichneten Abschnitt ohne das Einbringen von Öffnungen in den Deckel bzw. die Gehäuse-Halbschale auch im Innern des Abschirmgehäuses eine Abschirmung bereitzustellen. Die ins Innere des Abschirm­ gehäuses gezogenen Abschnitte des Deckels bzw. der Gehäuse- Halbschale üben somit im Hinblick auf die Abschirmung eine Doppelfunktion aus.
Die Erfindung wird im Folgenden durch das Beschreiben einiger Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeich­ nungen erläutert, wobei
Fig. 1 eine erfindungsgemäßes HF-Abschirmgehäuse bestehend aus zwei Gehäuse-Halbschalen,
Fig. 2 einen erfindungsgemäß abgewandelten Rahmen eines her­ kömmlichen HF-Abschirmgehäuses,
Fig. 3 einen erfindungsgemäß abgewandelten Deckel eines her­ kömmlichen HF-Abschirmgehäuses, und
Fig. 4 ein herkömmliches Abschirmgehäuse einschließlich einer zugeordneten Pinleiste und HF-Verbinder zeigt.
Eine Ausführungsform der Erfindung mit zwei Gehäuse-Halbscha­ len 2a, 2b, die ein im Wesentlichen geschlossenes Abschirm­ gehäuse 1 bilden, ist in Fig. 1 dargestellt. Die Gesamtheit des Abschirmgehäuses einschließlich aller in Fig. 1 darge­ stellten angeformten Teile wird integral aus einem einzelnen Tiefzieh-Blech geformt. Beide Halbschalen weisen einen recht­ eckigen Boden 11 und vier Rand- oder Seitenstege 14 bis 17 auf, die zusammen eine wannenförmige Struktur bilden. Die Abmessungen beider Halbschalen sind identisch, wobei sie ent­ lang vorbestimmten Seitenstegen benachbart und ausgerichtet zueinander angeordnet sind. An den Kanten der sich gegenüber­ liegenden Randstege 17, 15 ist zum klappbaren Verbinden der beiden Gehäuse-Halbschalen eine Falz 3 angesetzt. Diese Falz, die auf Grund des Herstellungsprozesses aus dem gleichen Mate­ rial wie die Gehäuse-Halbschalen besteht, ist nicht beliebig häufig knickbar, für den üblichen Gebrauch jedoch ausreichend elastisch, um ein mehrmaliges Öffnen und Schließen zu ermögli­ chen. In einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das Verbindungsmittel 3 als perforierter Steg ausgebildet, der entlang der Perforierung bricht, wenn beide Halbschalen auf­ einandergeklappt werden.
Beide Halbschalen weisen am Randsteg 16 angeformte und sich nach außen erstreckende halbzylinder-schalenförmige Elemente 5a, 5b auf, die zusammen die Außenleiterschale einer F-Buchse bilden. Die Halbschale 2b weist ferner am Randsteg 15 entlang deren Längserstreckung zehn nebeneinander und äquidistant angeordnete Kontaktpins 7 auf, die alle mit einem Ende 8 an einem Steg 9 verbunden sind. An beiden Enden des Steges 9 erstreckt sich zur Kante des Randsteges 15 jeweils ein Verbin­ dungssteg 10. Das Gebilde der Stege einschließlich der Kon­ taktpins ist aus einer Fläche herausgestanzt, die teilweise innerhalb der Fläche 6 des Randsteges 15 liegt, so dass der Randsteg 15 in diesem Bereich eine verminderte Höhe besitzt. Der Steg 9 ist mit den Kontaktstifte 7 um 90 Grad zum Randsteg umgebogen, so dass die Kontaktstifte 7 mit ihrem zweiten Ende 12 den Randsteges 15 in das Innere der Halbschale 2b hinein­ ragen.
Mittels einer Tiefzieh-Umformung ausgebildete Abschirm­ abschnitte 13 erstrecken sich ausgehend vom Halbschalenboden 11 der Halbschale 2b in das Innere der Halbschale, wobei die Abschnitte 13 an die nicht dargestellte Platine der elektro­ nischen Schaltung anlötbar sind und die Platine so zusätzlich innerhalb des Abschirmgehäuses 1 fixiert ist. Die Abschnitte 13 dienen vor allem zum Abschirmen zugeordneter Bereiche der elektronischen Schaltung innerhalb des Abschirmgehäuses, sie können je nach Anwendung auch eine größere Ausdehnung in das Innere der Halbschalen besitzen.
Zum Kontaktieren der elektronischen Schaltung an die Pins 7 wird der Steg 9 nach oben geklappt, so dass die Pinreihe auf die Platine in eine zugeordnete Kontaktpinlochreihe abgesenkt werden kann, in welcher die Pins eingelötet werden. Danach werden die Stege 9, 10 von den Pins entfernt und mit einem speziellen Werkzeug wieder umgebogen, so dass das erste Ende 8 der Pins 7 wieder aus dem Abschirmgehäuse 1 zum Kontaktieren mit einer äußeren elektronischen Schaltung herausragt. Kunst­ stoff-Abstandshalter zwischen den einzelnen Pins 7 sind dem­ nach nicht notwendig.
In einer anderen Ausführungsform können die Kontaktpins auch abgewinkelt sein, um das Einführen der Kontaktpins in zugeord­ nete Lötlöcher einer Platine zu erleichtern. Dabei kann die Platine an die Kontaktpins herangeführt und so bewegt werden, das die Kontaktpins in Eingriff mit den Lötlöchern geraten. Danach wird die Platine in die Halbschale abgesetzt, wodurch die Kontaktpins gebogen werden.
Zum Bereitstellen des Innenleiters in der durch die halbzylin­ der-schalenförmigen Elemente 5a, 5b gebildeten Außenleiter der Koax-Buchse wird ein auch mittels Blech-Umformung hergestell­ ter Kontaktstift auf der Platine angelötet und so angeordnet, dass sich der Stift zentriert in der Außenzylinder-Halbschale 5b nach außen erstreckt.
Fig. 2 zeigt einen gemäß der Erfindung abgeänderten Rahmen 20, der mit zwei zugeordneten Deckeln in herkömmlicher Weise das HF-Abschirmgehäuse bildet. Der Rahmen 20 einschließlich der in Fig. 2 an den Rahmen angeformten Teile ist aus einem einzelnen Blech integral durch Stanz- und Umformvorgänge ausgebildet. Der Rahmen 20 weist durch die relative Anordnung von vier Rahmenseiten 21 bis 24 eine rechteckige Grundfläche auf. In herkömmlicher Weise sind weiterhin im Innern des Rahmens inne­ re Abschirmbleche 26 und zugeordnete Kontaktstifte 27 zum Kontaktieren mit der Platine angeordnet. Im Gegensatz zu übli­ chen Rahmen nach dem Stand der Technik, weist der erfindungs­ gemäße Rahmen 20 für ein Abschirmgehäuse die schon bei der Gehäuse-Halbschale beschriebene Reihe von Kontakpins 7 auf, deren erstes Ende 8 über einen Steg 9, der zwei seitliche Verbindungsabschnitte 10 besitzt, mit dem oberen Rand 28 der Rahmenseite 24 verbunden sind. Die Pins 7 liegen senkrecht zur Rahmenseite 24 und weisen mit ihrem zweiten Ende 12 zur Rah­ menmitte. Auf Grund des schon beschriebenen Herstellungspro­ zesses weist die Rahmenseite 24 eine jedem einzelnen Pin 7 zugeordnete Ausnehmung 25 auf. Nach der schon beschriebenen Kontaktierung eines jeden Pins 7 mit der zugeordneten Öffnung in der nicht dargestellten Platine werden die Kontaktpins derart umgebogen, dass sie sich durch die jeweilige Ausnehmung 25 nach außen erstrecken. Die Ausnehmung 25 weist dabei einen Öffnungsdurchmesser auf, der etwa dem dreifachen der Kontakt­ pinbreite entspricht, so dass vom Rand eines jeden Kontaktpins 7 bis zum Rand der diesem zugeordneten Ausnehmung 25 eine Lücke entsprechend der Kontaktpinbreite besteht, was zur Iso­ lierung vollkommen ausreicht.
Fig. 3 zeigt einen gemäß der Erfindung umgestalteten Deckel 30 für ein Abschirmgehäuse bestehend aus zwei Deckeln und einem Rahmen, bei welchem der Deckel 30 am Rand 31 einen sich nach außen erstreckenden Abschnitt eines HF-Verbinders in Form eines schalenförmigen Elementes 5a aufweist, das mit einem komplementären schalenförmigen Element an dem zweiten, nicht dargestellten Deckel zusammen den Außenleiter eines Koax-Ver­ binders bildet. In einer anderen Ausführungsform ist vorgese­ hen, dass ein Teil des schalenförmigen Außenleiters des HF- Verbinders am Rahmen angeordnet ist, so dass sowohl beide Deckel als auch der Rahmen Abschnitte des zylinderförmigen Außenleiters aufweisen.
Bezugszeichenliste
1
HF-Abschirmgehäuse
2
a,
2
b Gehäuse-Halbschalen
3
Verbindungsmittel der Gehäuse-Halbschalen
5
a,
5
b halbzylinder-schalenförmiges Element
6
Fläche des Randsteges
15
7
Kontaktpin
8
erstes Ende des Kontaktpins
9
Steg
10
Verbindungsabschnitt des Steges zum Randsteg
11
Gehäuse-Halbschalenboden
12
zweites Ende des Kontaktpins
13
Abschirmabschnitte
14
,
15
Randsteg, Seitensteg der Gehäuse-Halbschalen
16
,
17
Randsteg, Seitensteg der Gehäuse-Halbschalen
20
Rahmen
21
,
22
Rahmenseiten
23
,
24
Rahmenseiten
25
Ausnehmungen
26
inneres Abschirmblech
27
Kontaktstifte
28
oberer Rand der Rahmenseite
24
30
Deckel
31
Deckelrand
40
Rahmen
41
,
42
Deckel
43
Koax-Buchse
44
Pinleiste
45
Abschirmblech
46
Kontaktstift
47
Deckelrand

Claims (28)

1. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere Tunergehäuse, zur Auf­ nahme einer elektronischen Schaltung, gekennzeichnet durch zwei zusammen das Abschirmgehäuse (1) bildende Gehäuse- Halbschalen (2a, 2b).
2. HF-Abschirmgehäuse (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei­ den Gehäuse-Halbschalen (2a, 2b) an einem Randsteg (15, 17) durch ein Verbindungsmittel (3) zusammenklappbar mit­ einander verbunden sind, wobei beide Gehäuse-Halbschalen (2a, 2b) einschließlich des Verbindungsmittels (3) inte­ gral geformt sind, insbesondere aus einem einzelnen Blech­ teil.
3. HF-Abschirmgehäuse (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Gehäuse-Halbschalen (2b, 2b) an einem Randsteg (16) wenigstens einen Abschnitt (5a, 5b) eines HF-Verbin­ ders aufweist, wobei der wenigstens eine Abschnitt des HF- Verbinders integral an der Gehäuse-Halbschale (5a, 5b), insbesondere aus einem einzelnen Blechteil, geformt ist.
4. HF-Abschirmgehäuse (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenleiter-Zylinderschale eines Koax-Verbinders an eine Gehäuse-Halbschale integral geformt ist.
5. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Gehäuse-Halbschalen (2a, 2b) ein sich nach außen erstrec­ kendes, halbzylinderschalenförmiges Element (5a, 5b) als Abschnitt eines HF-Verbinders aufweisen, wobei die Elemen­ te (5a, 5b) so an den beiden Gehäuse-Halbschalen (2a, 2b) angeformt sind, dass die halbzylinderschalenförmigen Ele­ mente im zusammengesetzten Zustand der Gehäuse-Halbschalen die Außenleiter-Zylinderschale des HF-Verbinders bilden.
6. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Au­ ßenleiter-Zylinderschale mittels einer Blech-Umformung mit einem Gewinde versehen ist.
7. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich zumindest abschnittsweise in die Außenleiter-Zylinder­ schale hinein erstreckendes Blechformteil zum Bereitstel­ len eines Innenleiters des HF-Verbinders an der in das Abschirmgehäuse einbringbaren elektronischen Schaltung befestigbar ist.
8. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gehäuse-Halbschale (5b) an einem Randsteg (15) eine Reihe von nebeneinander angeordnete und äquidistant beabstandete Kontaktpins (7) aufweist, die jeweils an einem ersten Ende (8) mit einem gemeinsamen Steg (9) verbunden sind, wobei der Steg (9) mit dem Randsteg (15) verbunden ist.
9. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (9) an beiden Enden seiner Längserstreckung jeweils einen dazu senkrecht verlaufenden Verbindungsabschnitt (10) aufweist, der sich bis an die Kante des Randsteges (15) erstreckt und mit diesem verbunden ist, und die Kontakt­ pins (7) mit ihrem anderen Ende (12) freiliegen, und inte­ gral mit dem Steg (9) und der Gehäuse-Halbschale (5b) hergestellt sind.
10. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Rand­ steg (15) jedem Kontaktpin (7) eine quer zur Längserstrec­ kung des Randsteges verlaufende Ausnehmungen zugeordnet ist, wobei die durch die Kontaktpins (7) gebildete Ebene durch Biegen des Steges (9) in den Randsteg (15) einklapp­ bar ist, wodurch die Kontaktpins in die zugeordneten Aus­ nehmungen einklappbar sind.
11. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gehäuse-Halbschale (5b) zumindest einen aus dem Halbscha­ lenboden (11) sich soweit nach innen erstreckenden und umgeformten Abschnitt (13) aufweist, dass dieser direkt mit der elektronischen Schaltung verbindbar, insbesondere verlötbar ist.
12. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zu­ mindest eine Abschnitt aus dem Halbschalenboden (11) teil­ ausgebrochen ist.
13. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zu­ mindest eine Abschnitt mittels eines Tiefziehumformverfah­ rens aus dem Halbschalenboden (11) geformt ist.
14. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere ein Tunergehäuse, aus einem Metallblech, zur Aufnahme einer elektrischen Schal­ tung, umfassend:
  • - einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
  • - zwei durch Blech-Umformung erzeugte Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der Rah­ men an zumindest einer seiner Rahmenseiten (24) eine Reihe von nebeneinander angeordnete und äquidistant beabstandete Kontaktpins (7) aufweist, die jeweils an einem ersten Ende (8) mit einem gemeinsamen Steg (9) verbunden sind, wobei der Steg mit der Rahmenseite (24) verbunden ist.
15. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (9) an beiden Enden seiner Längserstreckung jeweils einen dazu senkrecht verlaufenden Verbindungsabschnitt (10) aufweist, der sich bis an die Kante des Randsteges (15) erstreckt und mit diesem verbunden ist, und die Kontakt­ pins (7) mit ihrem anderen Ende (12) freiliegen, und inte­ gral mit dem Steg (9) und dem Rahmen (20 hergestellt sind.
16. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 14 oder 15 dadurch gekennzeichnet, dass in der Rahmenseite (24) jedem Kontaktpin (7) eine quer zur Läng­ serstreckung der Rahmenseite (24) verlaufende Ausnehmungen (25) zugeordnet ist, wobei die durch die Kontaktpins (7) gebildete Ebene durch Biegen des Steges (9) in die Rahmen­ seite (24) einklappbar ist, wodurch die Kontaktpins (7) in die zugeordneten Ausnehmungen (25) einklappbar sind.
17. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere ein Tunergehäuse, aus einem Metallblech, zur Aufnahme einer elektrischen Schal­ tung, umfassend:
einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
zwei durch Blech-Umformung erzeugte und an den Rahmen anbringbare Deckel, welche am Rahmen befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest
ein Deckel (30) am Rand (31) wenigstens einen Abschnitt (5a) eines HF-Verbinders aufweist, wobei der wenigstens eine Abschnitt des HF-Verbinders integral am Deckel (30) aus einem einzelnen Blechteil geformt ist.
18. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Außenleiter-Zylinderschale eines Koax-Verbinders am Deckel integral geformt ist.
19. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass beide Deckel ein sich nach außen erstreckendes halbzylinder­ schalenförmiges Element als Abschnitt eines HF-Verbinders aufweisen, wobei die Elemente so an den beiden Deckeln angeordnet sind, dass die halbzylinderschalenförmigen Elemente im angebrachten Zustand der Deckel an den Rahmen zusammen die Außenleiter-Zylinderschale des HF-Verbinders bilden.
20. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 17, 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiterzylinder mittels einer Blech-Umformung mit einem Gewinde versehen ist.
21. HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich zumindest abschnittsweise in die Außenleiter-Zylinder­ schale hinein erstreckendes Blechformteil zum Bereitstel­ len eines Innenleiters des HF-Verbinders an der in das Abschirmgehäuse einbringbaren elektronischen Schaltung befestigbar ist.
22. HF-Abschirmgehäuse, insbesondere ein Tunergehäuse, aus einem Metallblech, zur Aufnahme einer elektrischen Schal­ tung, umfassend:
einen durch Blech-Umformung erzeugten Rahmen aus einem einzelnen Blech;
zwei durch Blech-Umformung erzeugte und an den Rahmen anbringbare Deckel, welche an dem Rahmen befestigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Dec­ kel zumindest einen aus der Deckelfläche sich soweit nach innen erstreckenden und umgeformten Abschnitt aufweist, dass dieser direkt mit der elektrischen Schaltung verbind­ bar, insbesondere verlötbar ist.
23. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der zu­ mindest eine Abschnitt aus der Deckelfläche teilausgebro­ chen ist.
24. HF-Abschirmgehäuse nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der zu­ mindest eine Abschnitt mittels eines Tiefziehumformverfah­ rens aus der Deckelfläche geformt ist.
25. Rahmen für ein HF-Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 14 bis 16 und/oder Deckel für ein Abschirmgehäuse nach einem der Ansprüche 17 bis 24.
26. Verfahren zum Herstellen eines HF-Abschirmgehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass ein HF- Verbinder zumindest abschnittsweise am Abschirmgehäuse, insbesondere an wenigstens einem Deckel (30) oder einer Halbschale (2a, 2b) integral angeformt wird.
27. Verfahren zum Herstellen eines HF-Abschirmgehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen (20) oder an einer Gehäuse-Halbschale (2b) eine Reihe von nebeneinander angeordneten und äquidistant beabstandeten Kontaktpins (7) integral angeformt wird, die jeweils an einem ersten Ende (8) mit einem gemeinsamen Steg (9) ver­ bunden sind, wobei der Steg mit dem Rahmen bzw. der Gehäu­ se-Halbschale verbunden ist.
28. Verfahren zum Herstellen eines HF-Abschirmgehäuses nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Abschnitt (13) aus dem Boden einer Gehäuse-Halbschale (5b) oder eines Deckels (30) soweit sich nach innen er­ streckend umgeformt wird, dass der Abschnitt direkt mit der elektronischen Schaltung verbindbar, insbesondere verlötbar ist.
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