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DE1004625B - Beruehrungsfreie Wellendichtung fuer Turbinen, Pumpen und Verdichter - Google Patents

Beruehrungsfreie Wellendichtung fuer Turbinen, Pumpen und Verdichter

Info

Publication number
DE1004625B
DE1004625B DEF17644A DEF0017644A DE1004625B DE 1004625 B DE1004625 B DE 1004625B DE F17644 A DEF17644 A DE F17644A DE F0017644 A DEF0017644 A DE F0017644A DE 1004625 B DE1004625 B DE 1004625B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
bores
higher pressure
shaft seal
compressors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF17644A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Friedrich
Dipl-Ing Herbert Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS FRIEDRICH DR ING
Original Assignee
HANS FRIEDRICH DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS FRIEDRICH DR ING filed Critical HANS FRIEDRICH DR ING
Priority to DEF17644A priority Critical patent/DE1004625B/de
Publication of DE1004625B publication Critical patent/DE1004625B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
    • F01D11/025Seal clearance control; Floating assembly; Adaptation means to differential thermal dilatations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine berührungsfreie Wellendichtung für Turbinen, Pumpen und Verdichter mit einem nicht umlaufenden, aber in Achsrichtung frei beweglichen Dichtring, der gegenüber dem Gehäuse abgedichtet ist und zusammen mit einer zur Achse senkrechten Dichtfläche der Welle einen Spalt bildet, der etwa in seiner Mittelzone (radial gemessen) mit dem der Dichtung benachbarten Raum höheren Druckes über eine oder mehrere Drosselbohrungen des Dichtringes in Verbindung steht. Der Dichtring besitzt dabei eine andere Fläche, welche der höhere Druck so beaufschlagt, daß er den Dichtungsring zum Spalt hin zu verschieben trachtet. Es ist bekannt, die den Spalt begrenzende Fläche des Dichtringes als Labyrinthdichtung auszubilden, doch kann sie auch eben sein. Letzteres ist insbesondere vorteilhaft, wenn man darauf abzielt, den Dichtungsspalt so klein wie möglich, beispielsweise erheblich unter ein zehntel Millimeter, zu halten.
Die sich selbst einstellende Spaltgröße ist abhängig von der Wahl des Außendurchmessers, des Innendurchmessers und der Drosselstellendurchmesser und ist im voraus nicht immer genau zu berechnen. Die Gefahr, daß die Spaltgröße zu gering wird, muß aber mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Die Erfindung bezweckt deshalb, ein Mittel zu schaffen, welches gestattet, die Größe der sich selbst einstellenden Spaltbreite zu verändern, und besteht darin, daß das Maß der Drosselung durch eine von außen einstellbare Drossel, die in oder vor die Bohrungen geschaltet ist, verändert werden kann. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Bohrungen in eine Ringkammer des Dichtringes münden, die durch eine von außen verstellbare Drossel vom Raum höheren Druckes getrennt ist.
Diese Anordnung hat nämlich die Vorteile, daß alle Bohrungen in gleichem Maße gedrosselt werden und daß die Verstellung der Drosselung ohne irgendwelche Schwierigkeiten während des Betriebes durchgeführt werden kann.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Mit 1 ist die Welle, mit 2 eine auf die Welle aufgezogene Scheibe, mit 4 das Gehäuse und mit 8 eine Berührungsdichtung bezeichnet. Der Raum 20 ist als Raum höheren Druckes angenommen, während der Raum 21 den niedrigeren Druck aufweist. Die Dichtfläche 7a des Dichtringes 7 ist plan und dichtet gegen die ebenfalls ebene Dichtfläche 2" der Scheibe 2. Der Dichtring 7 hat eine Ringkammer 22, die ringsum läuft und in welche Bohrungen 14 münden. Die Ringkammer 22 ist durch eine zylindrische Abdeckung 23 geschlossen, die mindestens an einer Stelle eine Bohrung 24 hat. Gegenüber dieser Bohrung befindet sich im Gehäuse 4 ein Bolzen 25, der an einer Ein-Berührungsfreie Wellendichtung
für Turbinen, Pumpen und Verdichter
Anmelder:
Dr.-Ing. Hans Friedrich, Karlsruhe,
Hübschstr. 17
Dr.-Ing. Hans Friedrich, Karlsruhe,
und Dipl.-Ing. Herbert Keller, Mannheim,
sind als Erfinder genannt worden
steilschraube 26 sitzt. Je nachdem ob die Schraube 26 mehr oder weniger weit in das Gehäuse 7 eingeschraubt wird, findet eine stärkere oder geringere Drosselung beim Eintritt des unter Druck stehenden Mediums aus dem Raum 20 in die Ringkammer 22 statt. Die Betätigung des Drosselventils kann auch hydraulisch, magnetisch oder auf andere Weise erfolgen.
Im übrigen steht der Dichtring 7 unter der Wirkung einer geringen mechanischen oder magnetischen oder sonstwie ausgeübten Kraft, die ihn im Sinne der Vergrößerung des Spaltes zu verschieben trachtet. Hierfür können Federn verwendet werden, die sich gegen ein feststehendes Teil abstützen. Auch kann dem sich selbst einstellenden Dichtring 7 eine Labyrinthdichtung mit axialer Durchströmung als Schutz gegen Druck-Stöße vorgeschaltet werden. Schließlich kann auch eine in Wellenrichtung wirksame Schwingungsdämpfung vorgesehen werden. Diese kann in der Berührungsdichtung 8 oder in einer besonderen an sich bekannten Vorrichtung bestehen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Berührungsfreie Wellendichtung für Turbinen, Pumpen und Verdichter mit einem nicht umlaufenden, aber in Achsrichtung beweglichen Dichtungsring, der gegenüber dem Gehäuse abgedichtet ist und zusammen mit einer zur Achse senkrechten Dichtfläche der Welle einen Spalt bildet, der etwa in seiner Mittelzone (radial gemessen) mit dem der Dichtung benachbarten Raum höheren Druckes über eine oder mehrere Drosselbohrungen des Dichtringes in Verbindung steht, wobei der Dichtring eine andere Fläche besitzt, welche der höhere Druck so beaufschlagt, daß er den Dichtungsring zum Spalt hin zu ver-
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schieben trachtet, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der Drosselung durch eine von außen einstellbare Drossel (24, 25), die in oder vor die Bohrungen (14) geschaltet ist, verändert werden kann.
2. Wellendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (14) in eine Ringkammer (22) des Dichtringes (7) münden, die durch eine von außen einstellbare Drossel (24, 25) vom Raum (20) höheren Druckes getrennt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: VDI-Zeitschrift, 1939, S. 857/858.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF17644A 1955-05-31 1955-05-31 Beruehrungsfreie Wellendichtung fuer Turbinen, Pumpen und Verdichter Pending DE1004625B (de)

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DEF17644A DE1004625B (de) 1955-05-31 1955-05-31 Beruehrungsfreie Wellendichtung fuer Turbinen, Pumpen und Verdichter

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1004625B true DE1004625B (de) 1957-03-21

Family

ID=7088654

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF17644A Pending DE1004625B (de) 1955-05-31 1955-05-31 Beruehrungsfreie Wellendichtung fuer Turbinen, Pumpen und Verdichter

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DE (1) DE1004625B (de)

Cited By (4)

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DE1248398B (de) * 1958-10-29 1967-08-24 Hugo Scobel Dr Ing Gleitringdichtung
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Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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