DE1004580B - Druckwalze fuer Schlichtmaschinen - Google Patents
Druckwalze fuer SchlichtmaschinenInfo
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- DE1004580B DE1004580B DEM26650A DEM0026650A DE1004580B DE 1004580 B DE1004580 B DE 1004580B DE M26650 A DEM26650 A DE M26650A DE M0026650 A DEM0026650 A DE M0026650A DE 1004580 B DE1004580 B DE 1004580B
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B15/00—Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours
- D06B15/02—Removing liquids, gases or vapours from textile materials in association with treatment of the materials by liquids, gases or vapours by squeezing rollers
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- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Druckwalze für Schlichtmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Druckwalze für Schlichtmaschinen. Die Aufgabe solcher Druckwalzen besteht darin, die Schlichtelösung, die der Webkette nach dem Durchgang durch das Schlichtebad anhaftet, einerseits in das Garn hineinzupressen, anderseits überflüssige Lösung auszuquetschen und abzustreifen. In der Regel ist die Walze zu, diesem Zweck mit einem weichen Material überzogen, wie z. B. Filz, Wollgewebe, Gummi usw., und wird durch ihr Eigengewicht und gegebenenfalls zusätzliche Belastung auf die Kette gedrückt, wobei diese zusätzliche Belastung mittels Gewichten, Federkraft, pneumatisch oder auf andere Art bewirkt werden kann. Diese Kräfte werden bei den bekannten derartigen Walzen an den Walzenenden auf das Mantelrohr übertragen. Da diese Übertragungsstellen aber relativ weit auseinanderliegen, z. B. etwa 2 m, und die zusätzliche Belastung bis zu 100 kg oder mehr auf jeder Seite betragen kann, haben diese Walzen eine starke Tendenz zum Durchbiegen. Schon geringe Durchbiegungen können aber eine ungleiche Quetschwirkung hervorrufen. Besonders ungünstig wirkt sich diese Durchbiegung bei Walzen mit kompakten Gummiüberzügen aus, da hierdurch Variationen des Anpreßdruckes nicht in so weiten Grenzen ausgeglichen werden können, wie z. B. mehrere Lagen eines dicken Wollgewebes. Die unerwünschten Folgen einer ungleichen Ausquetschung und des daraus resultierenden unterschiedlichen Beschlichtens sind bekannt; erwähnt sei z. B. die ungleiche Austrocknung über die Breite des Zettels und die partienweise erhöhte Fadenbruchzahl beim Abweben der Kette.
- Bezweckt wird nun die Schaffung einer Druck-bzw. Quetschwalze, bei welcher die Gefahr- des Durchbiegens praktisch beseitigt ist. Bei derartigen Walzen mit an einem durchgehenden Kern abgestütztem Mantelrohr wird erfindungsgemäß der erwähnte Nachteil dadurch vermieden, daß zwischen Mantelrohr und Kern im Innern des Mantelrohres mindestens eine Abstützung vorhanden ist, deren Abstand von den Enden des Mantelrohres mindestens ein Zehntel von dessen Länge beträgt, und daß zwischen den Enden des Mantelrohres und dem Kern keine starre formschlüssige Verbindung besteht.
- Die weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in welcher rein beispielsweise eine Ausführungsform der Druckwalze dargestellt ist. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht der Druckwalze und der dazugehörenden Schlichtwalze, Fig. 2 die Druckwalze im Längenschnitt.
- Die Druck- bzw. Quetschwalze 1 gemäß der dargestellten Ausführung besitzt einen durchgehenden, im Innern der Walze verdickten, als Welle ausgebildeten Kern 2, dessen Enden 3 zwecks Lagerung der Walze über die Walzenenden hervorstehen. Die Quetschwalze 1 arbeitet mit einer ihr zugeordneten Schlichtewalze 12 (Fig. 1) in der Weise zusammen, daß das Schlichtegut 13, welches schematisch im Querschnitt dargestellt ist, zwischen beiden Walzen ausgequetscht wird. Dadurch wird einerseits die Schlichtelösung, mit welcher das Schlichtegut 13, beispielsweise eine Webkette durchtränkt ist, in die einzelnen Kettenfäden hineingepreßt, während überflüssige Lösung ausgequetscht wird. Zu diesem Zweck w=erden die Wellenenden 3 der Quetschwalze l mit Zusatzgewichten P belastet, die bis 100 kg und, mehr betragen können. Auf den Kern 2 sind nun zwei Stütz- oder Distanzringe 4 aufgeschoben, auf denen das Älantelrohr 5 abgestützt ist. Mantelrohr 5, Distanzringe 4 und Kern 2 sind mittels je einer Schraube 6 drehverbunden. Das Mantelrohr 5 ist mit einem Überzug 7 aus Gummi, plastischem Kunststoff, Wolle, Filz, Gewebe oder einem anderen leicht nachgiebigen Mittel versehen.
- Sind nun die beiden Distanzringe 4 in der in Fig. 2 gezeigten Weise so angeordnet, daß sie das Mantelrohr - unter Wahrung eines gewissen Abstandes von den Mantelrohrenden - im Innern bzw. in der Mitte oder annähernd in der Mitte abstützen, so wird die einerseits durch die Belastung P, andererseits durch die auf das Mantelrohr ausgeübte Druckwirkung D hervorgerufene Du.rchbiegung des Kerns 2 in nur viel geringerem Maße auf das Mantelrohr 5 übertragen als im bisher üblichen Fall, bei welchem die Enden des Mantelrohres durch starre Endscheiben formschlüssig mit dem Kern verbunden waren. Die Durchbiegung des Mantelrohres 5 wird somit auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Dadurch wird eine gleichmäßige Quetschwirkung über die ganze Wellenlänge gewährleistet.
- Es ist klar, daß die beiden Ringe 4 durch weitere zentral angeordnete Ringe ergänzt oder ein einziger Ring vorhanden sein könnte, welcher sich über einen relativ großen Teil der Länge des Kerns 2 im Innern des Mantelrohres erstrecken würde. Der oder die Ringe 4 könnten auch längs des Kerns 2 verstellbar und feststellbar sein, um je nach Maßgabe jeweiliger Arbeiten ihre günstigste Lage einstellen zu können. Ebenso könnte der Kern 2 selber zur direkten Abstützung des Mantelrohres über einen entsprechenden Teil seiner Länge auf dessen lichte Weite verdickt sein. In allen Fällen ist es wesentlich, daß die Auflagefläche des Mantelrohres sich nicht bis zu den Enden desselben erstreckt, sondern von diesen Enden einen Abstand aufweist, der mindestens ein Zehntel der Länge des Mantelrohres beträgt.
- Um zu verhindern, daß Schlichte in das Innere der Walze eindringen kann, ist diese mit einem flüssigkeitsdichten Abschluß versehen, der aus elastischen bzw. nachgiebigen Mitteln besteht, über welche jedoch keine Übertragung radialer Belastungskräfte vom Kern 2 auf das Mantelrohr erfolgen kann. Bei der in Fig.2 am linken Walzenende dargestellten Ausfiihrungsform besteht dieser Abschluß aus einem elastischen Dichtungsring 8, welcher von einer im Mantelrohr durch Verschrauben nachstellbaren Ringscheibe 9 gegen eine Ringschulter 10 des Kerns 2 gepreßt wird. Gemäß der in Fig.2 am rechten. Wellenende dargestellten Ausführung kann dieser Abschluß auch durch einen Wellenring 11 gebildet sein, der sowohl mit dem Wellenende 3 als auch mit dem Ende des Mantelrohres 5 flüssigkeitsdicht verbunden und in radialer Richtung nachgiebig ist. Statt dessen könnte der Abschluß jedoch auch durch einen Balg oder durch andere flüssigkeitsdichte und in radialer Richtung elastische bzw. nachgiebige Mittel gebildet sein.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Druckwalze für Schlichtmaschinen mit einem auf einem durchgehenden Kern abgestützten Mantelrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (5) auf dem Kern (2) nur durch mindestens eine im Innern des Mantelrohres (5) angeordnete Abstützung (4) abgestützt ist, deren Abstand von den Enden des Mantelrohres (5) mindestens ein Zehntel von dessen Länge beträgt, und daß zwischen den Enden des Mantelrohres (5) und denn Kern (2) keine starre, formschlüssige Verbindung besteht.
- 2. Druckwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (5) gegen mindestens einen auf dem Kern (2) aufgesetzten Ring (4) abgestützt ist.
- 3. Druckwalze nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Ringe (4) längs des Kerns (2) verstellbar und feststellbar sind.
- 4. Druckwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr unmittelbar gegen mindestens einen verdickten Teil des Kerns abgestützt ist.
- 5. Druckwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (5) an seinen Enden durch nachgiebige, mit dem Kern verbundene Mittel abgeschlossen ist.
- 6. Druckwalze nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus elastischem Stoff bestehende Scheibe (8) zwischen einer axial nachstellbaren Ringscheibe (9) am Mantelrohrende und einer Schulter (10) des Kerns (2) angeordnet ist.
- 7. Druckwalze nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr an seinen Enden durch einen mit dem Kern verbundenen Balg abgeschlossen ist. B. Druckwalze nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelrohr (5) an seinen Emden durch einen mit dem Kern (2) verbundenen Wellenring (11) abgeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 94 252.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1004580X | 1954-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1004580B true DE1004580B (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=4552203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM26650A Pending DE1004580B (de) | 1954-10-11 | 1955-03-30 | Druckwalze fuer Schlichtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1004580B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085843B (de) | 1958-04-03 | 1960-07-28 | Haas Friedrich Maschf | Walze fuer die Druckbehandlung von Materialbahnen, z. B. Textilgeweben |
| DE1108649B (de) * | 1957-01-15 | 1961-06-15 | Famatex G M B H | Walze, insbesondere Kalanderwalze |
| DE1124463B (de) * | 1960-05-11 | 1962-03-01 | Fr Drabert Soehne | Schermaschine, insbesondere fuer Teppiche mit rutschfester Unterseite |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE94252C (de) * |
-
1955
- 1955-03-30 DE DEM26650A patent/DE1004580B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE94252C (de) * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108649B (de) * | 1957-01-15 | 1961-06-15 | Famatex G M B H | Walze, insbesondere Kalanderwalze |
| DE1085843B (de) | 1958-04-03 | 1960-07-28 | Haas Friedrich Maschf | Walze fuer die Druckbehandlung von Materialbahnen, z. B. Textilgeweben |
| DE1124463B (de) * | 1960-05-11 | 1962-03-01 | Fr Drabert Soehne | Schermaschine, insbesondere fuer Teppiche mit rutschfester Unterseite |
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