DE10044085A1 - Klemmvorrichtung - Google Patents
KlemmvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Klemmvorrichtung, insbesondere zum Klemmen einer Druckplatte auf dem Druckzylinder einer Druckmaschine, umfaßt zwei beiderseits eines Spaltes angeordnete, in Breitenrichtung des Spaltes gegeneinander verschiebbare Klemmflächen, wobei wenigstens eine der Klemmflächen durch Seitenflächen (15) einer Mehrzahl von plattenartigen Federelementen (12b, 12c, 12d) gebildet ist. Jedes Federelement hat an seiner Seitenfläche (15) dem Spalt zugewandte lokale Vorsprünge (16), die durch Rücksprünge (17) getrennt sind. Die Federelemente (12a, 12b, 12c) sind in einem Stapel derart angeordnet, daß an einen Vorsprung (16) eines Federelementes (12c) jeweils Rücksprünge (17) benachbarter Federelemente angrenzen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zum präzisen, spielfreien
Einklemmen von flächigen Gegenständen. Derartige Klemmvorrichtungen kommen z. B.
zum Einklemmen von Druckplatten an einem Druckzylinder einer Druckmaschine zum
Einsatz.
Eine solche Klemmvorrichtung soll eine präzise Klemmung ermöglichen, die auch dann
unverrückbar fest bleibt, wenn auf den eingeklemmten Gegenstand Kräfte wirken. Ein
Problem, das bei der Herstellung einer präzisen Klemmung auftritt, ist, daß es sehr
schwierig ist, über längere Strecken exakt parallele Klemmflächen auf beiden Seiten eines
Klemmspaltes herzustellen. In DE 43 00 099 C1 wird zur Lösung dieses Problems eine
Klemmvorrichtung mit zwei beiderseits eines Spaltes angeordneten, in Breitenrichtung des
Spaltes gegeneinander verschiebbaren Klemmflächen vorgeschlagen, wobei eine der
Klemmflächen durch Seitenflächen einer Mehrzahl von plattenartigen Federelementen
gebildet ist. Diese Federelemente sind in Längsrichtung des Spaltes aufeinanderfolgend
angeordnet und in gewissem Umfang drehbar, um eine Parallelität durch Selbstausrichtung
beim Spannen der Klemmflächen zu erzielen. Dabei kann sich jedoch das Problem
ergeben, daß aufgrund von Maßabweichungen der verschiedenen Federelemente
voneinander die Verteilung der Einspannkraft zwar auf der Länge eines einzelnen
Federelementes einheitlich ist, über die Gesamtlänge des Spaltes aber variiert. So kann es
während des Betriebes einer in einer solchen Klemmvorrichtung eingeklemmten
Druckplatte zu Wanderungen um einige Hundertstel Millimeter kommen, bevor die
Druckplatte zu einer endgültigen Position findet. Da beim Einspannen einer Druckplatte
nicht vorhersagbar ist, ob und in welche Richtung eine solche Wanderung stattfinden wird,
ist eine solche Wanderung natürlich für die mit der Platte erhaltenen Druckergebnisse
äußerst störend.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Klemmvorrichtung für flächige Gegenstände anzugeben,
die eine über die Längsausdehnung eines Spaltes gleichmäßige Klemmung gewährleistet
und Wanderungserscheinungen vermeidet.
Die Aufgabe wird bei einer Klemmvorrichtung mit zwei beiderseits eines Spaltes
angeordneten, in Breitenrichtung des Spaltes gegeneinander verschiebbaren
Klemmflächen, von denen wenigstens eine durch Seitenflächen einer Mehrzahl von
plattenartigen Federelementen gebildet ist, dadurch gelöst, daß jedes Federelement an
seiner Seitenfläche dem Spalt zugewandte lokale Vorsprünge aufweist, die durch
Rücksprünge getrennt sind, und daß die Federelemente in einem Stapel derart angeordnet
sind, daß an einen Vorsprung jeweils Rücksprünge benachbarter Federelemente angrenzen.
Vorzugsweise ist jeder Vorsprung eines solchen Federelementes jeweils über einer
Aussparung angeordnet, die es dem Vorsprung ermöglicht, auf einen ausgeübten Druck hin
in Richtung der Aussparung federnd nachzugeben. Der Vorsprung ist vorzugsweise mittig
über der Aussparung angeordnet und an zwei Seiten von Armen getragen.
Benachbarte Aussparungen eines Federelementes sind vorzugsweise jeweils durch einen
Steg getrennt, dessen Ausdehnung in Längsrichtung höchstens halb so groß ist wie der der
Aussparung. Dies erlaubt es, den Stapel von Federelementen durch Stifte oder Schrauben
zusammenzuhalten, die durch die Aussparungen und gegebenenfalls durch eine Bohrung
des Steges verlaufen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weisen die Federelemente Vorsprünge nicht nur
an ihrer dem Spalt zugewandten Seitenfläche auf, sondern auch an einer
gegenüberliegenden, von dem Spalt abgewandten Seitenfläche. Dadurch ist es möglich, bei
gleichbleibender Materialstärke der Federelemente ihre Federkonstante zu halbieren und
somit größere Abweichungen von der Parallelität der Klemmflächen zu kompensieren, als
dies mit einem nur einseitig elastischen Federelement möglich wäre.
Um einen in Längsrichtung des Spaltes möglichst gleichmäßigen Halt für den
eingeklemmten Gegenstand zu erzielen, sind die Federelemente des Stapels vorzugsweise
gestaffelt angeordnet, so daß an ein Ende eines Vorsprunges in Längsrichtung der Anfang
eines Vorsprunges eines anderen Federelementes anschließt.
Eine solche Anordnung kann z. B. eine Anordnung der Vorsprünge in einem
Diagonalstreifenmuster sein. Besonders bevorzugt ist eine Anordnung, bei der die
Diagonalstreifen ein Sparrenmuster bilden, da sich bei einem solchen Muster Kräfte, die
eine Verschiebung des geklemmten Gegenstandes in Längsrichtung des Spaltes bewirken
könnten, weitgehend gegenseitig kompensieren.
Allgemein ist aus dem gleichen Grund ein Muster der Vorsprünge zu bevorzugen, das
bezüglich einer zu der Längsrichtung parallelen Mittelebene des Stapels symmetrisch ist.
Ein solches Muster läßt sich ökonomisch mit einer ungeraden Zahl von Federelementen
realisieren. In diesem Fall verläuft die Mittelebene durch das mittlere Federelement eines
solchen Stapels.
Um zu gewährleisten, daß über die gesamte Länge des Spaltes hinweg immer wenigstens
ein Vorsprung eines symmetrischen Musters mit dem eingeklemmten Gegenstand in
Kontakt ist, muß die Länge der Vorsprünge wenigstens das 2/(n - 1)-fache der Länge der
Rücksprünge betragen, wobei n die Zahl der Federelemente ist. Um bei einem
Sparrenmuster der Vorsprünge eine Überlappung der Sparren auf der Breite wenigstens
eines Vorsprunges zu gewährleisten, sollte die Länge sogar besser das 2/(n - 3)-fache
betragen.
Die Federelemente können vorteilhafterweise aus Stahl, insbesondere einem Chrom-
Nickelstahl, bestehen. Zweckmäßige Abmessungen, insbesondere bei Anwendung der
Klemmvorrichtung im Druckzylinder einer Druckmaschine, sind eine Dicke von 0,3 bis 1
mm der Federelemente und eine Länge der Vorsprünge von 5 bis 20 mm.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Figuren. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Klemmvorrichtung im Schnitt quer zur
Längsrichtung des Spaltes;
Fig. 2 Federelemente gemäß einer ersten Ausgestaltung der Klemmvorrichtung;
Fig. 3 ein Federelement gemäß einer zweiten Ausgestaltung; und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Seitenflächen der Federelemente.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung in einem Schnitt entlang einer zur
Längsrichtung des Spaltes 2 senkrechten Ebene. In dem Spalt 2 ist ein flächiger
Gegenstand 3, z. B. eine Druckplatte, zwischen zwei sich in Längsrichtung des Spaltes
erstreckenden Klemmleisten 4, 5 fest eingespannt. Die zwei Klemmleisten 4, 5 sind zum
Festspannen und Freigeben des flächigen Gegenstandes 3 in Breitenrichtung des Spaltes,
d. h. in vertikaler Richtung der Fig. 1, durch einen nicht dargestellten Mechanismus
gegeneinander verstellbar. Ein Beispiel für einen geeigneten Verstellmechanismus ist zum
Beispiel in DE 43 00 099 C1 beschrieben.
Die dem Spalt 2 zugewandte Innenwand der oberen Klemmleiste 4 umfaßt einen
Fußabschnitt 6, einen um Millimeterbruchteile gegenüber dem Fußabschnitt nach unten in
den Spalt vorstehenden Klemmabschnitt 7 und einen Eingangsabschnitt 8, der einen schräg
zulaufenden Eingangsbereich des Spaltes 2 begrenzt. Die untere Klemmleiste 5 weist eine
Nut 11 auf, die dem Klemmabschnitt 7 der oberen Klemmleiste 4 gegenüberliegt, und in
der ein Stapel aus sieben Federblechen 12, an beiden Seiten jeweils von einem
Abstandsblech 13 umgeben, angeordnet ist. Die Federbleche weisen jeweils dem Spalt 2
zugewandte Seitenflächen 15 und abgewandte Seitenflächen auf. Die abgewandten
Seitenflächen ruhen auf dem Boden der Nut 11.
Bohrungen für Schrauben sind über die Länge der unteren Klemmleiste 5 verteilt. Sie
haben jeweils einen Innengewindeabschnitt auf einer Seite der Nut 11 und einen Abschnitt
mit größerem Durchmesser auf der anderen Seite der Nut zur Aufnahme des
Schraubenkopfs. Darin angebrachte Schrauben 10 durchlaufen mit Spiel Öffnungen der
Federbleche 12 und der Abstandsbleche 13 und halten diese gegen eine Seitenwand der
Nut gedrückt.
Die Breite des Stapels von Federblechen 12 entspricht der Breite des ihnen zugewandten
Klemmabschnittes 7. Beim Festspannen des Gegenstandes 3 werden die Federbleche 12
geringfügig elastisch komprimiert, so daß ihre dem Spalt zugewandten Seitenflächen 15
hinter die entsprechenden Seitenflächen 26, 27 der Klemmleiste 5 zurückspringen. Daraus
resultiert die in der Fig. 1 gezeigte Verformung des flächigen Gegenstandes 3 mit zwei
Kröpfungszonen 14 beiderseits des Klemmabschnittes 7. Um eine Abscherung des
flächigen Gegenstandes im Bereich der Kröpfungszonen 14 zu vermeiden, sind die
Abstandsbleche 13 vorgesehen. Die Abstandsbleche 13 weisen dem Spalt zugewandte
Seitenflächen 25 auf, die im Vergleich zu den entsprechenden Seitenflächen 26, 27 der
Klemmleiste 5 bzw. 15 der Federbleche 12 zurückspringen.
Fig. 2 zeigt die Anordnung und die Gestalt von drei Federblechen 12b, 12c, 12d, die
gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung in der Nut 11 angeordnet sind.
Teil (a) von Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Anordnung der drei
Federelemente, die einen Teil des in der Nut 11 von Fig. 1 angeordneten Stapels bildet,
und die Teile (b) bis (c) zeigen die einzelnen Federelemente 12b, 12c, 12d in einer
Draufsicht. Wie z. B. am Federelement 12b zu sehen, umfaßt die dem Spalt zugewandte
Seitenfläche 15 jedes Federelementes eine Mehrzahl von Vorsprüngen 16, die jeweils
durch Rücksprünge 17 mit der doppelten Breite der Vorsprünge voneinander getrennt sind.
Unterhalb der Vorsprünge 16 ist jeweils eine Aussparung 18 angeordnet, deren Breite etwa
doppelt so groß wie die der Vorsprünge 16 ist. Die Vorsprünge 16 sind dadurch mit dem
Rest der Federplatten jeweils durch zwei Arme 19 verbunden, die unter einer auf den
Vorsprüngen 16 lastenden Kraft maximal soweit elastisch nachgeben können, bis die
Vorsprünge 16 jeweils mit mittleren Abschnitten der Rücksprünge 17 bündig sind, wo
diese durch einen massiven Steg 20 unterstützt sind.
Die Federbleche 12c, 12d unterscheiden sich von dem Federblech 12b jeweils dadurch, daß
bei ihnen das Muster aus Vorsprüngen 16 und Aussparungen 18 jeweils um ein Drittel
bzw. zwei Drittel seiner Periode seitlich versetzt ist.
Wie man an Fig. 2(a) erkennen kann, können die Bohrungen 21 in den Stegen 20 des
Federelements 12d zusammen mit den Aussparungen 18 der anderen Federelemente als
Durchgang für die in Fig. 1 angedeuteten Schrauben 10 dienen. Um die Herstellung zu
vereinfachen, können auch die anderen Federbleche 12b, 12c jeweils solche mittig in den
Stegen angeordnete Bohrungen aufweisen.
Die Vorsprünge 16 der Federbleche 12b bis 12d bilden eine ununterbrochene Folge über
die Länge des Spaltes 2 hinweg. Dort, wo in Längsrichtung des Spaltes ein Vorsprung 16,
z. B. des Federelementes 12b endet, beginnt ein entsprechender Vorsprung des
dahinterliegenden Federelementes 12c. Die Federbleche sind durch diese gestaffelte
Anordnung in der Lagen, einen Gegenstand 3 über seine gesamte Länge hinweg lückenlos
einzuspannen. Dabei ist nicht unbedingt erforderlich, daß Anfang und Ende der
Vorsprünge exakt zusammenfallen, eine Lücke zwischen aufeinanderfolgenden
Vorsprüngen darf auftreten, solange sie klein genug ist, um nicht zu Scherverzerrungen des
eingeklemmten Gegenstands zu führen. Auch eine teilweise Überlappung von in
Längsrichtung aufeinanderfolgenden Vorsprüngen ist nicht ausgeschlossen.
Fig. 3 zeigt einen Abschnitt eines Federelementes einer erfindungsgemäßen
Klemmvorrichtung gemäß einer zweiten Ausgestaltung. Die Folge von Vorsprüngen 16
und Rücksprüngen 17 an der dem Spalt zugewandten Seitenflächen 15 dieses
Federelementes 12' entspricht der mit Bezug auf Fig. 2 erläuterten Anordnung. Auch hier
ist eine Aussparung 18 mit der doppelten Breite des Vorsprunges 16 unterhalb eines jeden
Vorsprunges 16 angeordnet. Die zwischen zwei Aussparungen liegenden Stege 21 können
wiederum eine Bohrung aufweisen, die in Fig. 3 nicht eigens dargestellt ist.
Die dem Boden der Nut 11 zugewandte Seitenfläche 22 des Federelementes 12' ist
spiegelbildlich zur Seitenfläche 15 ausgebildet. Wenn dieses Federelement gegen einen
einzuklemmenden Gegenstand gepreßt wird, können die Vorsprünge beider
Seitenflächen 15, 22 nachgeben. Das Federelement 12' ist daher weicher als das aus Fig. 2
und eignet sich deshalb zur Kompensation von größeren Abweichungen in der Parallelität
der zwei Klemmleisten 4, 5.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Seitenflächen eines Stapels von sieben
Federelementen 12a, 12b, . . ., 12g in einer bevorzugten Anordnung. Hier bilden jeweils die
Vorsprünge 16 der Federelemente 12a bis 12d bzw. 12d bis 12g eine schräg zur
Längsrichtung (Pfeil A) der Klemmvorrichtung orientierte Reihe 23 bzw. 24. Dabei sind
die Reihen 23, 24 jeweils gegenläufig orientiert und gleich lang, so daß eine senkrecht zur
Längsrichtung A auf den eingeklemmten Gegenstand wirkende Zugkraft keine
resultierende Kraft in der Längsrichtung hervorruft. Die schrägen Reihen 23, 24 bilden so
ein Sparrenmuster, das sich in der Längsrichtung über die gesamte Ausdehnung der
Klemmvorrichtung wiederholt. Dabei überlappen in Längsrichtung jeweils die Vorsprünge
der zwei äußeren Federelemente 12a, 12g und des mittleren Federelementes 12d. Diese
Überlappung ist im Interesse einer möglichst gleichmäßigen Verteilung der Klemmkraft
über die gesamte Länge der Klemmvorrichtung erwünscht.
Die Verwendung von sieben Federelementen mit einem Verhältnis der Breiten von Vor-
und Rücksprüngen von 1 : 2 wird als ein günstiger Kompromiß zwischen der gewünschten
Flexibilität der Federelemente und der Komplexität des Aufbaues der Klemmvorrichtung
angesehen. Wenn eine größere Flexibilität erwünscht ist, wäre es ohne weiteres möglich,
die Zahl der Federelemente zu vergrößern, z. B. auf 9, und das Breitenverhältnis auf 1 : 3 zu
verändern, um so - bei weiterhin der Breite der Rücksprünge entsprechender Breite der
Aussparungen - eine vergrößerte Armlänge und damit weichere Federelemente zu erzielen.
Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Klemmeinrichtung zum Klemmen einer
Druckplatte am Druckanfang eines Druckzylinders einer Bogendruckmaschine sind
folgende Abmessungen der Federelemente zweckmäßig:
Breite der Vorsprünge 16 = ca. 12 mm
Breite der Rücksprünge 17 = ca. 24 mm
Breite der Aussparungen 18 = ca. 24 mm
Tiefe der Rücksprünge = 1,5 mm
Stärke der Arme = 3,5 mm
Dicke der Federbleche = 0,6 mm.
Breite der Vorsprünge 16 = ca. 12 mm
Breite der Rücksprünge 17 = ca. 24 mm
Breite der Aussparungen 18 = ca. 24 mm
Tiefe der Rücksprünge = 1,5 mm
Stärke der Arme = 3,5 mm
Dicke der Federbleche = 0,6 mm.
1
2
Spalt
3
Druckplatte
4
obere Klemmleiste
5
untere Klemmleiste
6
Fußabschnitt
7
Klemmabschnitt
8
Eingangsabschnitt
9
10
Schrauben
11
Nut
12
Federblech
12
a bis
12
g Federelemente
13
Abstandsblech
14
Kröpfungszone
15
Seitenfläche
16
Vorsprünge
17
Rücksprünge
18
Aussparung
19
Arme
20
Steg
21
Bohrungen
22
Seitenfläche
23
Reihe
24
Reihe
Claims (12)
1. Klemmvorrichtung mit beiderseits eines Spaltes (2) angeordneten, in Breitenrichtung
des Spaltes (2) gegeneinander verschiebbaren Klemmflächen, wobei wenigstens eine
der Klemmflächen durch Seitenflächen (15) einer Mehrzahl von plattenartigen
Federelementen (12, 12a bis 12g, 12') gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Federelement (12, 12a bis 12g, 12') an seiner Seitenfläche (15) dem Spalt zugewandte lokale Vorsprünge (16) aufweist, die durch Rücksprünge (17) getrennt sind,
daß die Federelemente in einem Stapel derart angeordnet sind, daß an einen Vorsprung (16) eines Federelementes jeweils Rücksprünge (17) benachbarter Federelemente angrenzen und daß jeder Vorsprung (16) jeweils über einer Aussparung (18) des Federelementes angeordnet ist.
daß jedes Federelement (12, 12a bis 12g, 12') an seiner Seitenfläche (15) dem Spalt zugewandte lokale Vorsprünge (16) aufweist, die durch Rücksprünge (17) getrennt sind,
daß die Federelemente in einem Stapel derart angeordnet sind, daß an einen Vorsprung (16) eines Federelementes jeweils Rücksprünge (17) benachbarter Federelemente angrenzen und daß jeder Vorsprung (16) jeweils über einer Aussparung (18) des Federelementes angeordnet ist.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorsprung (16) mittig über der Aussparung (18) angeordnet und zweiseitig von
Armen (19) getragen ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß benachbarte Aussparungen (18) durch einen Steg (20) getrennt sind, dessen
Ausdehnung in Längsrichtung höchstens halb so groß ist wie die der Aussparungen.
4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Vorsprung (16) der dem Spalt (2) zugewandten Seitenfläche (15) ein
Vorsprung (16) an einer abgewandten Seitenfläche (22) gegenüberliegt.
5. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federelemente (12, 12a bis 12g, 12') des Stapels gestaffelt angeordnet sind, so
daß an ein Ende eines Vorsprunges (16) eines Federelementes (12a) in Längsrichtung (A) der Anfang eines Vorsprunges (16) eines anderen Federelementes (12b) anschließt.
daß die Federelemente (12, 12a bis 12g, 12') des Stapels gestaffelt angeordnet sind, so
daß an ein Ende eines Vorsprunges (16) eines Federelementes (12a) in Längsrichtung (A) der Anfang eines Vorsprunges (16) eines anderen Federelementes (12b) anschließt.
6. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (16) der mehreren Federelemente (12, 12a bis 12g, 12') ein
Sparrenmuster bilden.
7. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (16) der mehreren Federelemente (12, 12a bis 12g, 12') ein zu einer
Mittelebene des Stapels symmetrisches Muster bilden.
8. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine ungerade Zahl von Federelementen aufweist.
9. Klemmvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der Vorsprünge (16) wenigstens das 2/(n - 1)-fache der Länge der
Rücksprünge (17), vorzugsweise das 2/(n - 3)-fache davon beträgt, wobei n die Zahl der
Federelemente ist.
10. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federelemente aus Stahl, insbesondere aus einem Chrom-Nickelstahl, bestehen.
11. Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federelemente eine Dicke von 0,3 bis 1 mm und die Vorsprünge eine Länge
von 5 bis 20 mm haben.
12. Druckzylinder für eine Druckmaschine,
dadurch gekennzeichnet,
daß er eine Klemmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum
Spannen einer Druckplatte (3) umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10044085A DE10044085A1 (de) | 1999-10-01 | 2000-09-07 | Klemmvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19947499 | 1999-10-01 | ||
| DE10044085A DE10044085A1 (de) | 1999-10-01 | 2000-09-07 | Klemmvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10044085A1 true DE10044085A1 (de) | 2001-04-19 |
Family
ID=7924280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10044085A Withdrawn DE10044085A1 (de) | 1999-10-01 | 2000-09-07 | Klemmvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6427593B1 (de) |
| JP (1) | JP2001171083A (de) |
| DE (1) | DE10044085A1 (de) |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE72268C (de) | D. LUTZ in Frankenthal, Bayer. Pfalz | Thurm- oder Grofsuhr mit elektrischem Motor | ||
| DE260258C (de) | ||||
| US2378523A (en) * | 1943-02-18 | 1945-06-19 | Goss Printing Press Co Ltd | Printing press gripper mechanism |
| DE4300099C1 (de) | 1993-01-05 | 1993-12-16 | Heidelberger Druckmasch Ag | Klemmeinrichtung mit parallelen Klemmflächen |
| DE19511956C2 (de) | 1995-03-31 | 2003-02-20 | Koenig & Bauer Ag | Vorrichtung zum Befestigen von Druckplatten auf einem Plattenzylinder einer Druckmaschine |
-
2000
- 2000-09-07 DE DE10044085A patent/DE10044085A1/de not_active Withdrawn
- 2000-10-02 JP JP2000302291A patent/JP2001171083A/ja active Pending
- 2000-10-02 US US09/677,430 patent/US6427593B1/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP2001171083A (ja) | 2001-06-26 |
| US6427593B1 (en) | 2002-08-06 |
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