DE10044825A1 - Sitz-/Liegemöbel - Google Patents
Sitz-/LiegemöbelInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Sitz-/Liegemöbel mit einem Basisteil und einem relativ zum Basisteil zwischen einer Grundstellung und einer Ausziehstellung bewegbaren Ausziehteil, das DOLLAR A - in der Grundstellung am Basisteil abgestützt ist, DOLLAR A - am Basisteil entsprechend einem vorgegebenen Höhenprofil derart geführt ist, daß es beim Ausziehen angehoben wird, DOLLAR A - einen Stützbeschlag aufweist, der bei angehobenem Ausziehteil aus einer eingefahrenen Ruhestellung in eine Stützstellung derart ausfahrbar ist, daß der Stützbeschlag die Abstützung des Ausziehteils übernimmt, und DOLLAR A - wenigstens ein Oberteil und zumindest ein Unterteil aufweist, die in der Grundstellung übereinander angeordnet sind, wobei in der Ausziehstellung das Oberteil relativ zum Unterteil zwischen einer Sitzposition und einer Liegeposition bewegbar ist, DOLLAR A wobei das Oberteil in der Sitzposition eine Sitzfläche und in der Liegeposition gemeinsam mit dem Unterteil zumindest einen Teil einer Liegefläche bildet, und wobei sich die Sitzfläche und die Liegefläche zumindest im wesentlichen auf der gleichen Höhe befinden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Sitz-/Liegemöbel mit einem Basisteil und einem
relativ zum Basisteil zwischen einer Grundstellung und einer Auszieh
stellung bewegbaren Ausziehteil.
Ein derartiges Sitz-/Liegemöbel kann durch Ausziehen und Einschieben
des Auszieteils von einem Sitzmöbel, beispielsweise einem Sofa, in ein Lie
gemöbel, beispielsweise ein Bett, und zurück verwandelt werden und wird
auch als Schlafsofa bezeichnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Sitz-/Liegemöbel der eingangs genann
ten Art zu schaffen, bei dem das Ausziehteil auf möglichst einfache Weise
bewegt und das insbesondere mit möglichst wenig Handgriffen von einem
Sitz- in ein Liegemöbel und zurück verwandelt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1
und insbesondere dadurch, daß das Ausziehteil
- - in der Grundstellung am Basisteil abgestützt ist,
- - am Basisteil entsprechend einem vorgegebenen Höhenprofil derart geführt ist, daß es beim Ausziehen angehoben wird,
- - einen Stützbeschlag aufweist, der bei angehobenem Ausziehteil aus einer eingefahrenen Ruhestellung in eine Stützstellung derart aus fahrbar ist, daß der Stützbeschlag die Abstützung des Ausziehteils übernimmt, und
- - wenigstens ein Oberteil und zumindest ein Unterteil aufweist, die in der Grundstellung übereinander angeordnet sind, wobei in der Aus ziehstellung das Oberteil relativ zum Unterteil zwischen einer Sitz position und einer Liegeposition bewegbar ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Sitz-/Liegemöbel wird das Ausziehteil auf
grund des Höhenprofils automatisch beim Ausziehen angehoben, so daß
der Benutzer lediglich das Ausziehteil in Ausziehrichtung zu ziehen
braucht. Das automatische Anheben des Ausziehteils ermöglicht es zum
einen, daß der Stützbeschlag ausgefahren werden kann, der daraufhin die
bei eingefahrenem Stützbeschlag durch das Basisteil erfolgende Abstüt
zung des Ausziehteils übernimmt. Zum anderen ermöglicht es das auto
matische Anheben des Ausziehteils, daß auf einfache Weise in einem der
Sitzhöhe entsprechenden Höhenniveau eine Liegefläche gebildet werden
kann, indem das Oberteil in die Liegeposition bewegt wird. Durch das An
heben des Ausziehteils wird folglich das Unterteil auf ein erhöhtes Niveau
gebracht, auf welchem es nach der Überführung des Oberteils in die Lie
geposition gemeinsam mit dem Oberteil zumindest teilweise die Liegeflä
che bilden kann. Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Sitz-
/Liegemöbels besteht darin, daß sich die Sitzfläche und die Liegefläche
zumindest im wesentlichen auf der gleichen Höhe befinden und dies auf
vergleichsweise einfache Art und Weise dadurch realisiert wird, daß das
Ausziehteil beim Ausziehen automatisch angehoben wird. Ein weiterer
Vorteil des erfindungsgemäßen Sitz-/Liegemöbels ist, daß der Stützbe
schlag erst nach Anheben des Ausziehteils ausgefahren wird und in der
Grundstellung des Sitz-/Liegemöbels eine eingefahrene Ruhestellung ein
nimmt. Es können auf diese Weise Sitz-/Liegemöbel realisiert werden, die
eine vergleichsweise große Bodenfreiheit besitzen. Dies ermöglicht es insbesondere,
den Stützbeschlag mit unterschiedlich ausgestalteten Sitz-
/Liegemöbeln zu verwenden. Insbesondere können alle Möbel einer Mo
dellreihe mit dem gleichen Stützbeschlag ausgestattet werden.
Vorzugsweise beträgt die Höhe der Sitzfläche und der Liegefläche etwa 42 cm.
Die Bodenfreiheit beträgt bevorzugt etwa 120 mm.
Die Führung des Ausziehteils am Basisteil kann gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung dadurch realisiert werden, daß das
Basisteil insbesondere in einem vorderen Bereich wenigstens ein höhenfi
xiertes Führungsorgan aufweist, auf dem das Ausziehteil beim Ausziehen
mit einer das Höhenprofil festlegenden Führungsfläche aufliegt. Bei dem
Führungsorgan kann es sich beispielsweise um eine Führungsrolle han
deln, die folglich beim Ausziehen des Ausziehteils auf der durch dessen
Führungsfläche definierten Bahn abrollt.
Eine praktische Ausführungsform der Erfindung schlägt vor, das Höhen
profil näherungsweise U-förmig auszubilden, wobei vorzugsweise der beim
Ausziehen zuletzt mit dem Basisteil zusammenwirkende U-Schenkel nähe
rungsweise horizontal ausläuft. Hierdurch kann erreicht werden, daß das
Ausziehteil zunächst entsprechend dem Verlauf des beim Ausziehen zu
erst mit dem Basisteil zusammenwirkenden U-Schenkels angehoben und
anschließend etwas abgesenkt wird, woraufhin sich das Ausziehteil über
den inzwischen ausgefahrenen Stützbeschlag am Boden abstützt.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich
dadurch aus, daß der Stützbeschlag beim Ausziehen und Einschieben des
Ausziehteils durch mechanisches Zusammenwirken mit dem Basisteil
automatisch ausfahrbar und einfahrbar ist.
Hierdurch ist es möglich, daß ohne Hilfe zusätzlicher elektrischer oder
anderer Antriebseinrichtungen der Benutzer nicht mehr zu tun braucht,
als das Ausziehteil in Ausziehrichtung zu bewegen. Der Stützbeschlag
wird dabei automatisch rechtzeitig ausgefahren, um die Abstützung des
Ausziehteils zu übernehmen.
Der Stützbeschlag weist vorzugsweise zumindest einen am Ausziehteil an
gelenkten Steuerhebel auf, der mit dem Basisteil zusammenwirkt und
über den wenigstens ein am Ausziehteil angelenkter Stützhebel des Stütz
beschlags verschwenkbar ist. Der Steuerhebel dient somit zur Betätigung
des Stützhebels. Dabei können der Stützhebel und der Steuerhebel durch
zumindest ein starres Verbindungselement miteinander gekoppelt sein,
das beispielsweise als Verbindungsstange oder Verbindungsstrebe ausge
bildet ist.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß der Steuerhebel und der Stützhebel der
art miteinander gekoppelt sind, daß sie nur gemeinsam und mit entgegen
gesetztem Drehsinn verschwenkbar sind. Dies kann beispielsweise da
durch realisiert werden, daß eine Verbindungsstange oder Verbindungs
strebe am Steuerhebel und Stützhebel auf unterschiedlichen Seiten - be
zogen auf die vertikale Richtung - der Anlenkpunkte des Steuerhebels und
des Stützhebels am Ausziehteil angreift.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist bis
zu einer bestimmten Ausziehweite des Ausziehteils der Steuerhebel mit
einem Lagerabschnitt am Basisteil gelagert, wobei der Lagerabschnitt an
einer translatorischen Bewegung zumindest in Ausziehrichtung im we
sentlichen gehindert ist.
Der Lagerabschnitt ist somit bis zu der bestimmten Ausziehweite des Aus
ziehteils derart am Basisteil festgehalten, daß der Lagerabschnitt sich
nicht in Ausziehrichtung bewegen kann. Da der Steuerhebel am Auszieh
teil angelenkt ist und das Ausziehteil beim Ausziehen bewegt wird, wird
der Steuerhebel beim Ausziehen relativ zum Ausziehteil verschwenkt. Die
Schwenkachse verläuft dabei zumindest näherungsweise durch den am
Basisteil festgehaltenen Lagerabschnitt des Steuerhebels. Das Verschwen
ken des Steuerhebels relativ zum Ausziehteil bewirkt das Ausfahren des
Stützbeschlags, d. h. des über den Steuerhebel verschwenkbaren Stützhe
bels.
Vorzugsweise ist das Höhenprofil auf die Verschwenkbewegung des Steu
erhebels beim Ausziehen abgestimmt. Diese Abstimmung zeichnet sich
bevorzugt dadurch aus, daß das Verschwenken des Steuerhebels mit ei
nem am Basisteil höhenfixierten Lagerabschnitt erfolgt und der Verlauf
des Höhenprofils der Bahn entspricht, die der Anlenkpunkt des Steuerhe
bels beim Verschwenken beschreibt.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
weist das Basisteil eine in Ausziehrichtung offene Aufnahme für den La
gerabschnitt auf. Diese Aufnahme kann beispielsweise von zwei vertikal
beabstandeten, vorzugsweise plattenförmigen Aufnahmeelementen be
grenzt sein.
Die Lageraufnahme ist vorzugsweise derart ausgebildet - beispielsweise
durch eine trichterartige Ausgestaltung an ihrer in Ausziehrichtung offe
nen Seite - daß beim Einschieben des Ausziehteils der Lagerabschnitt des
Steuerhebels durch die Aufnahme sicher eingefangen wird. Hierdurch ist
sichergestellt, daß der Stützbeschlag bei weitergehendem Einschieben des
Ausziehteils durch Verschwenken des Steuerhebels relativ zum Ausziehteil
in der vorgegebenen Art und Weise zurück in die Ruhestellung eingefah
ren wird.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich
dadurch aus, daß der Steuerhebel gleichzeitig als weiterer Stützhebel aus
gebildet ist. Der Steuerhebel erfüllt dadurch eine Doppelfunktion, nämlich
Abstützung einerseits und Betätigung eines weiteren Stützhebels anderer
seits. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß der Steuerhebel das Ausziehteil
in dessen hinterem Bereich abstützt, während der reine Stützhebel für die
Abstützung im vorderen Bereich sorgt.
Eine weitere bevorzugte Variante der Erfindung schlägt vor, den Stützbe
schlag in die Stützstellung vorzuspannen. Hierzu kann beispielsweise eine
zwischen dem Ausziehteil und dem Stützbeschlag angeordnete Feder vor
gesehen sein. Das Ausfahren des Stützbeschlags in die Stützstellung wird
beim Ausziehen des Ausziehteils auf diese Weise erleichtert.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
sind in der Ausziehstellung das Basisteil und das Ausziehteil in Auszieh
richtung beabstandet, wobei ein Zwischenteil vorgesehen ist, das in der
Ausziehstellung zwischen dem Basisteil und dem Ausziehteil angeordnet
ist und als Auflage für das in der Liegeposition befindliche Oberteil des
Ausziehteils dient. Nach Erreichen der Ausziehstellung kann somit das
Oberteil auf das Zwischenteil gelegt werden.
Eine weitere bevorzugte Variante der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, daß ein Kopfteil vorgesehen ist, das in der Grundstellung des Aus
ziehteils hinter einer Rückenlehne angeordnet und zur Bildung eines
Kopfabschnitts der Liegefläche in eine Liegeposition überführbar ist. Die
Überführung des Kopfteils kann durch eine zwangsgeführte, kombinierte
Schwenk- und Translationsbewegung erfolgen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Rückenlehne um eine etwa horizon
tale, in ihrem oberen Bereich verlaufende Achse nach oben geschwenkt
werden kann. Dies erleichtert das Ausziehen sowie Einschieben des Aus
ziehteils und ermöglicht insbesondere das Überführen eines hinter der
Rückenlehne verstaubaren Kopfteils in eine Liegeposition.
Alternativ kann zur Bildung eines Kopfabschnitts der Liegefläche eine
Rückenlehne vorgesehen sein, die in eine Liegeposition bringbar ist, in der
die Rückseite der Rückenlehne den Kopfabschnitt der Liegefläche bildet.
Dabei kann die Rückenlehne derart ausgeführt sein, daß sie um eine etwa
horizontale, in ihrem unteren Bereich verlaufende Achse nach unten ge
schwenkt werden kann.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen,
der Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die
Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1a-1f verschiedene Phasen beim Ausziehen eines Sitz-/Liege
möbels gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfin
dung,
Fig. 2a-2f verschiedene Phasen beim Ausziehen eines Sitz-/Liege
möbels gemäß einer zweiten Ausführungsform der Er
findung, und
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der Fig. 1c.
Der Aufbau der in den Fig. 1a-1f dargestellten Ausführungsform des er
findungsgemäßen Sitz-/Liegemöbels wird im wesentlichen anhand der
vergrößerten Darstellung in Fig. 3 erläutert.
Das Sitz-/Liegemöbel umfaßt ein auf dem Boden stehendes Basisteil 11,
an dem ein Rückenteil 12 angebracht ist. Am Rückenteil 12 ist eine gepol
sterte Rückenlehne 57 angebracht, die in ihrem oberen Bereich um eine
horizontale Achse 58 verschwenkbar ist. Außerdem ist ein Kopfteil 54 vor
gesehen, das über eine Zwangsführung 55, 56 mit dem Rückenteil 12 ge
koppelt ist. Auf die Rückenlehne 57 und das Kopfteil 54 wird an anderer
Stelle näher eingegangen.
Das Sitz-/Liegemöbel umfaßt des weiteren ein Ausziehteil 14. Das Aus
ziehteil 14 weist ein Unterteil 27 und ein gepolstertes Oberteil 24 auf. Am
Unterteil 27 ist ein an anderer Stelle näher beschriebener Stützbeschlag
21, 22, 23 angebracht.
Ferner ist zwischen dem Unterteil 27 des Ausziehteils 14 und dem Basis
teil 11 ein Zwischenteil 45 angeordnet. Die Seitenteile sowohl des Unter
teils 27 als auch des Basisteils 11 sind an der Innenseite mit Profilschie
nen 51, 52 versehen, an denen Führungsorgane 48, 49, die am vorderen
Ende und am hinteren Ende des Zwischenteils 45 angebracht sind,
zwangsgeführt sind. Ferner ist das Zwischenteil 45 mit einem nicht darge
stellten Lattenrost versehen.
Am vorderen Bereich der Seitenteile des Basisteils 11 ist jeweils ein hö
henfixiertes Führungsorgan 36 in Form einer Rolle angebracht. Die Rollen
36 wirken mit etwa U-förmigen Führungsflächen 17 zusammen, die an
den Seitenteilen des Unterteils 27 des Ausziehteils 14 ausgebildet sind.
Die Führungsflächen 17 werden durch Ausbilden von entsprechenden
Aussparungen in den Seitenteilen des Ausziehteils 14 gebildet. Mit seinen
Führungsflächen 17, durch die ein Höhenprofil oder eine Steuerkurve de
finiert ist, liegt das Ausziehteil 14 auf den Rollen 36 des Basisteils 11 auf.
Der Abstand des Ausziehteils 14 vom Boden ist somit von der Auszieh
weite des Ausziehteils 14 abhängig.
Der am Unterteil 27 angebrachte Stützbeschlag umfaßt zwei Steuerhebel
21, zwei Stützhebel 22 und zwei Verbindungsstangen 23. Die Steuerhebel
21 sind im hinteren, die Stützhebel 22 im vorderen Bereich des Unterteils
27 angeordnet. Die Steuerhebel 21 sind gleichzeitig Stützhebel und erfül
len eine Doppelfunktion, wie nachfolgend näher erläutert wird.
Die Steuerhebel 21 und Stützhebel 22 sind jeweils an Anlenkpunkten 21a,
22a an die Seitenteile des Unterteils 27 des Ausziehteils 14 angelenkt.
Außerdem verlaufen die beiden Steuerhebel 21 und die beiden Stützhebel
22 jeweils parallel zueinander, wobei sie durch eine nicht dargestellte
Querstange starr miteinander verbunden sind. Zwischen den vorderen
Stützhebeln 22 ist eine weitere Querstange 28 vorgesehen, an welcher der
Benutzer angreifen kann, um das Ausziehteil 14 weiter auszuziehen.
Die Verbindungsstangen 23, die jeweils einen Steuerhebel 21 mit einem
Stützhebel 22 verbinden, verlaufen jeweils an der Innenseite eines Sei
tenteils des Ausziehteils 14. Bezogen auf die vertikale Richtung sind die
Verbindungsstangen 23 jeweils auf unterschiedlichen Seiten der Anlenk
punkte 21a, 22a an die Steuerhebel 21 und die Stützhebel 22 an Anlenk
punkten 21b, 22b angelenkt, so daß durch Bewegen der Verbindungs
stangen 23 die Steuerhebel 21 und Stützhebel 22 Schwenkbewegungen
mit entgegengesetztem Drehsinn ausführen.
An ihren freien Enden sind die Steuerhebel 21 und Stützhebel 22 jeweils
mit eine Rolle 25, 26 versehen. Das Ausziehteil 14 ist bei ausgefahrenem
Stützbeschlag somit ein Wagen, der bei Ausziehen und Einschieben auf
dem Boden rollt.
Die Steuerhebel 21 sind jeweils in der Nähe ihres freien Endes mit einem
nach hinten abstehenden Lagerarm 40 versehen, der an seinem freien
Ende einen Lagerabschnitt in Form einer Rolle 39 trägt. Über die Lagerab
schnitte 39 wirken die Steuerhebel 21 mit Lageraufnahmen 42 zusam
men. Die Lageraufnahmen 42 sind jeweils von zwei vertikal beabstande
ten, plattenförmigen Aufnahmeelementen begrenzt und nach vorne, d. h.
in Ausziehrichtung, offen. Ferner sind die Lageraufnahmen 42 an einer
gemeinsamen, sich zwischen den Seitenteilen des Basisteils 11 erstreckenden
Querstrebe unterhalb des durch die Unterseiten der Seitenteile
des Basisteils 11 definierten Höhenniveaus angebracht.
Zwischen die Seitenteile des Unterteils 27 des Ausziehteils 14 bzw. zwi
schen einen Beschlag zur Anbringung der Steuerhebel 21 am Unterteil 27
und die Steuerhebel 21 ist jeweils eine nur in Fig. 3 dargestellte Zugfeder
29 derart gekoppelt, daß die Zugfedern 29 bei eingefahrenem Stützbe
schlag gespannt sind, so daß die Steuerhebel 21 aus ihrer Ruhestellung
heraus in die Stützstellung vorgespannt sind. Das Ausziehen des Aus
ziehteils 14 wird durch die Vorspannfedern 29 auf diese Weise erleichtert.
Die vorderen Stützhebel 22 sind ferner jeweils über einen nicht darge
stellten Rastbeschlag mit dem Unterteil 27 verbunden, der für eine Ver
rastung der Stützhebel 22 in der vollständig ausgefahrenen Stützstellung
sorgt. Durch diese Sicherung wird ein versehentliches Einklappen der
Stützhebel 22 verhindert und die Stabilität des Möbels in der Liegestellung
erhöht.
Die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Sitz-/Liegemöbels ist wie
folgt:
In Fig. 1a befindet sich das Sitz-/Liegemöbel in einem Zustand, in dem es als Sitzmöbel dient, beispielsweise als Sessel oder Sofa von grundsätzlich beliebiger Breite. Das Ausziehteil 14 befindet sich in einer Grundstellung, in der es am Basisteil 11 abgestützt ist. Der Stützbeschlag 21, 22, 23 be findet sich in einer eingefahrenen Ruhestellung, in der die Steuerhebel 21 und Stützhebel 22 näherungsweise horizontal verlaufen.
In Fig. 1a befindet sich das Sitz-/Liegemöbel in einem Zustand, in dem es als Sitzmöbel dient, beispielsweise als Sessel oder Sofa von grundsätzlich beliebiger Breite. Das Ausziehteil 14 befindet sich in einer Grundstellung, in der es am Basisteil 11 abgestützt ist. Der Stützbeschlag 21, 22, 23 be findet sich in einer eingefahrenen Ruhestellung, in der die Steuerhebel 21 und Stützhebel 22 näherungsweise horizontal verlaufen.
In dieser Sitzstellung sind das Basisteil 11, das Zwischenteil 45 und das
Ausziehteil 14 insofern verschachtelt angeordnet, als das Zwischenteil 45
zwischen den Seitenteilen des Ausziehteils 14 angeordnet ist, das wieder
um zwischen den Seitenteilen des Basisteils 11 positioniert ist.
Die Lagerabschnitte 39 der Steuerhebel 21 befinden sich in den Lagerauf
nahmen 42 des Basisteils 11. Die Rückenlehne 57 ist nach unten ge
schwenkt und das Kopfteil 54 ist von außen unsichtbar in dem Zwischen
raum zwischen der Rückenlehne 57 und dem Rückenteil 12 verstaut.
Um das Sitzmöbel in ein Liegemöbel zu verwandeln, wird zunächst die
Rückenlehne 57 um die Achse 58 nach oben geschwenkt. In dieser Stel
lung wird die Rückenlehne 57 durch eine Gasfederanordnung 59 gehalten.
Anschließend wird das Ausziehteil 14 nach vorne gezogen und dabei sofort
automatisch entsprechend dem durch die Führungsflächen 17 vorgegebe
nen Höhenprofil angehoben, da das Unterteil 27 mit seinen Führungsflä
chen 17 auf den Rollen 36 des Basisteils 11 abrollt. Bis zu einer bestimm
ten Ausziehweite, die in Fig. 1b und Fig. 1c noch nicht erreicht und in
Fig. 1d bereits überschritten ist, befinden sich die Lagerabschnitte 39 der
Steuerhebel 21 in den Lageraufnahmen 42 und sind somit höhenfixiert.
Außerdem sind die Lagerabschnitte 39 an einer translatorischen Bewe
gung in Ausziehrichtung aus den Lageraufnahmen 42 heraus gehindert.
Diese Fixierung der Lagerabschnitte 39 in den Lageraufnahmen 42 wird
zum einen durch Reibung zwischen den Lagerabschnitten 39 und den die
Lageraufnahmen 42 bildenden Aufnahmeelementen und zum anderen
durch die erwähnten Vorspannfedern 29 erzielt, welche die Steuerhebel 21
mit den Lagerabschnitten 39 in die Lageraufnahmen 42 drücken.
Während des Ausziehens des Ausziehteils 14 werden folglich die Steuer
hebel 21 relativ zum Ausziehteil 14 verschwenkt. Die Schwenkbewegun
gen der Steuerhebel 21 werden durch das automatisch erfolgende Anhe
ben des Ausziehteils 14 ermöglicht, dessen Führungsflächen 17 einen
Verlauf aufweisen, der genau auf die Bahnen abgestimmt ist, welche die
Anlenkpunkte 21a der Steuerhebel 21 am Ausziehteil 14 beim Verschwen
ken der Steuerhebel 21 beschreiben.
Die beim Ausziehen aus ihrer Ruhestellung ausschwenkenden Steuerhe
bel 21 sorgen über die Verbindungsstangen 23 für ein Ausschwenken
auch der vorderen Stützhebel 22, und zwar im entgegengesetzten Dreh
sinn, wie es in Fig. 1b durch die Pfeile angedeutet ist. Auf diese Weise wird
der Stützbeschlag des Sitz-/Liegemöbels automatisch beim Ausziehen des
Ausziehteils 14 ausgefahren.
In Fig. 1c hat das Ausziehteil 14 seine maximale Höhe erreicht, wobei es
sich oberhalb des Sollniveaus gemäß Fig. 1d-1f befindet. Die Steuerhebel
21 und die Stützhebel 22 können problemlos vollständig so weit ausgefah
ren werden, daß sie über eine Vertikalerstreckung hinaus die gegenüber
der Vertikalen geneigte Stellung gemäß Fig. 1d-1f einnehmen können,
und zwar bevor sie mit ihren Rollen 25, 26 den Boden berühren, was dann
beim weiteren Ausziehen automatisch erfolgt, wenn die Rollen 36 des Ba
sisteils 11 mit den hinteren U-Schenkeln der Führungsflächen 17 zu
sammenwirken.
Das durch die Führungsflächen 17 festgelegte Höhenprofil des Auszieh
teils 14 ist also derart auf die Ausfahrbewegung des Stützbeschlags abgestimmt,
daß die Steuerhebel 21 und die Stützhebel 22 mit ihren Rollen
25, 26 den Boden berühren, nachdem sie vollständig ausgefahren sind.
Von diesem Zeitpunkt an übernehmen die Steuerhebel 21 und die Stütz
hebel 22 die Abstützung des Ausziehteils 14 am Boden. Die Zugfedern 29
(vgl. Fig. 3) sind in diesem ausgefahrenen Zustand entspannt.
Sobald die Steuerhebel 21 die vollständig ausgefahrene, gegenüber der
Vertikalen geneigte Stellung gemäß Fig. 1d-1f eingenommen haben, kön
nen die Lagerabschnitte 39 durch weitergehendes Ausziehen des Aus
ziehteils 14 aus den Lageraufnahmen 42 herausbewegt und somit vom
Basisteil 11 gelöst werden.
Wie aus Fig. 1b und 1c hervorgeht, verbleibt während des Ausziehens des
Ausziehteils 14 das Zwischenteil 45 zunächst im wesentlichen in seiner
Ausgangsstellung und bewegt sich relativ zum Basisteil 11 im wesentli
chen nicht translatorisch. Die vorderen Führungsorgane 48 des Zwi
schenteils 45 bewegen sich während des Ausziehens des Ausziehteils 14
entlang der an dessen Unterteil 27 angebrachten Profilschienen 51.
Sobald die vorderen Führungsorgane 48 das hintere Ende der Profilschie
nen 51 erreicht haben, wird durch weitergehendes Ausziehen des Aus
ziehteils 14 das Zwischenteil 45 aus dem Basisteil 11 herausgezogen. Da
bei bewegen sich die hinteren Führungsorgane 49 des Zwischenteils 45
entlang der Profilschienen 52 des Basisteils 11. Ein entsprechender Zwi
schenzustand ist in Fig. 1d gezeigt.
Die maximale Ausziehweite und damit die Ausziehstellung des Auszieh
teils 14 ist erreicht, sobald die hinteren Führungsorgane 49 das vordere
Ende der Profilschienen 52 erreicht haben. Diese Stellung ist in Fig. 1e
gezeigt.
Das Oberteil 24 des Ausziehteils 14 kann vom Unterteil 27 abgenommen
und mit der Oberseite nach unten auf das mit dem Lattenrost versehene
Zwischenteil 45 gelegt werden, wie es in Fig. 1f gezeigt ist. Dabei kann das
Oberteil 24 entweder ein separates Element sein, das frei bewegbar ist
und in der Sitzposition gemäß Fig. 1a-1e lediglich auf dem Unterteil 27
aufliegt. Alternativ können das Oberteil 24 und das Unterteil 27 auch ver
schwenkbar miteinander verbunden sein, so daß ausgehend von dem Zu
stand gemäß Fig. 1e das Oberteil 24 in die Liegeposition gemäß Fig. 1f ge
schwenkt werden kann.
In der Liegestellung des Sitz-/Liegemöbels gemäß Fig. 1f bilden die Ober
seite des Unterteils 27 und die Unterseite des Oberteils 24 gemeinsam den
wesentlichen Teil einer Liegefläche 33 des Sitz-/Liegemöbels.
Kopfseitig vervollständigt wird die Liegefläche 33 in der Liegestellung
durch das Kopfteil 54, das einen Kopfabschnitt der Liegefläche 33 bildet,
der sich unmittelbar an die Unterseite des Oberteils 24 anschließt. Sobald
das Ausziehteil 14 weit genug ausgezogen ist, kann bei hochgeschwenkter
Rückenlehne 57 das Kopfteil 54 aus seiner parallel zum Rückenteil 12 an
geordneten Stellung gemäß Fig. 1a-1c in die Liegeposition gemäß Fig. 1e
und 1f überführt werden. Diese Oberführung erfolgt durch eine zwangs
geführte, kombinierte Schwenk- und Translationsbewegung des Kopfteils
54, die in Fig. 1d angedeutet ist. Hierzu ist das Kopfteil 54 mit seitlichen,
längenveränderlichen Führungsstangen 55 versehen. Die Führungsstan
gen 55 sind jeweils mit einem Ende am Kopfteil 54 befestigt und mit ihrem
freien Ende an Führungsschienen 56 zwangsgeführt, die am Rückenteil
12 angebracht sind. Die Führungsschienen 56 erstrecken sich entspre
chend dem Rückenteil 12 geneigt zur Vertikalen und sind im unteren Be
reich nach vorne gebogen. In der Liegeposition des Kopfteils 54 befinden
sich Führungsrollen, die an den freien Enden der Führungsstangen 55
angebracht sind, in den gebogenen Endabschnitten der Führungsschienen
56.
Wie die Fig. 1e und 1f zeigen, wird die Rückenlehne 57 wieder nach unten
geschwenkt, sobald das Kopfteil 54 seine Liegeposition eingenommen hat.
In dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sitz-/Liegemöbels ist
die Rückenlehne 57 daher auch in der Liegestellung des Sitz-/Liegemöbels
benutzbar. Das Hochschwenken der Rückenlehne 57 dient zum einen da
zu, das Ausziehen des Ausziehteils 14 zu erleichtern (vgl. Fig. 1b), und
zum anderen kann bei nach oben geschwenkter Rückenlehne 57 das
Kopfteil 54 in die Liegeposition überführt werden.
Die in der Grundstellung gemäß Fig. 1a von der Oberseite des Oberteils 24
gebildete Sitzfläche 30 befindet sich auf der gleichen Höhe wie die vom
Unterteil 27, vom Oberteil 24 und vom Kopfteil 54 gemeinsam gebildete
Liegefläche 33 in der Liegestellung gemäß Fig. 1f. Der Stützbeschlag 21,
22, 23 ist derart bemessen, daß sich in der Ausziehstellung die Oberseite
des Unterteils 27 auf dem Höhenniveau der Sitzfläche 30 und der Liegeflä
che 33 befindet. Das Oberteil 24 kann somit vom Unterteil 27 abgenom
men und auf das Zwischenteil 45 gelegt bzw. geschwenkt werden.
Der Abstand der Sitzfläche 30 und der Liegefläche 33 vom Boden beträgt
vorzugsweise etwa 42 cm.
Insbesondere aus Fig. 1a geht ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen
Sitz-/Liegemöbels hervor, der darin besteht, daß eine vergleichsweise gro
ße Bodenfreiheit vorhanden ist. Von dem Stützbeschlag 21, 22, 23 steht
lediglich der mit dem Lagerabschnitt 39 versehene Lagerarm 40 über die
Unterseite des Zwischenteils 45 nach unten vor. Die Bodenfreiheit beträgt
vorzugsweise etwa 120 mm.
Ein weiterer Vorteil ist, daß der Stützbeschlag 21, 22, 23 sowie die Profil
schienen 51, 52 an den Seitenteilen des Ausziehteils 14 bzw. des Basis
teils 11 angebracht sind. Der innerhalb des Ausziehteils 14 und des
Basisteils 11 zur Verfügung stehende Raum braucht daher im wesentli
chen nur das Zwischenteil 45 aufzunehmen. Das Zwischenteil 45 kann
somit in vorteilhafter Weise als Bettkasten genutzt werden.
Die in den Fig. 2a-2f dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemä
ßen Sitz-/Liegemöbels unterscheidet sich von der vorstehend erläuterten
Ausführungsform lediglich durch die Ausgestaltung der Rückenlehne.
Im Unterschied zu der vorstehend erläuterten Ausführungsform ist kein
separates, zusätzlich zur Rückenlehne vorgesehenes Kopfteil vorhanden,
sondern die Rückenlehne 57' kann um eine in ihrem unteren Bereich ver
laufende Achse 58' nach unten in eine horizontale Stellung geschwenkt
werden (vgl. Fig. 2e und 2f). In dieser Liegeposition bildet gemäß Fig. 2f die
Rückseite der Rückenlehne 57' somit gemeinsam mit dem Unterteil 27
und dem Oberteil 24 die Liegefläche 33.
Die Rückenlehne 57' ist gemäß Fig. 2a mit einem abnehmbaren Rücken
polster 57'a versehen, das zur Umwandlung des Sitzmöbels gemäß Fig. 2a
in das Liegemöbel gemäß Fig. 2f abgenommen werden kann.
Ferner ist die Rückenlehne 57' mit einem Rastbeschlag 60 versehen, mit
dem bei in der Liegeposition gemäß Fig. 2f befindlicher Rückenlehne 57'
die Neigung der einen Kopfabschnitt der Liegefläche 33 bildenden Rück
seite verändert werden kann. Der Rastbeschlag 60 gestattet es somit dem
Benutzer, die Rückenlehne 57' in einer bestimmten Schrägstellung festzu
stellen und auf diese Weise die gewünschte Neigung des Kopfabschnitts
der Liegefläche 33 einzustellen.
11
Basisteil
12
Rückenteil
14
Ausziehteil
17
Höhenprofil, Führungsfläche
21
Steuerhebel
21
a Anlenkpunkt
21
b Anlenkpunkt
22
Stützhebel
22
a Anlenkpunkt
22
b Anlenkpunkt
23
Verbindungselement
24
Oberteil
25
Rolle
26
Rolle
27
Unterteil
28
Querstange
29
Vorspannfeder
30
Sitzfläche
33
Liegefläche
36
Führungsorgan, Rolle
39
Lagerabschnitt, Rolle
40
Lagerarm
42
Lageraufnahme
45
Zwischenteil
48
vorderes Führungsorgan
49
hinteres Führungsorgan
51
Profilschiene des Ausziehteils
52
Profilschiene des Basisteils
54
Kopfteil
55
Führungsstange
56
Führungsschiene
57
,
57
' Rückenlehne
57'a Rückenpolster
57'a Rückenpolster
58
,
58
' Schwenkachse
59
Gasfederanordnung
60
Rastbeschlag
Claims (19)
1. Sitz-/Liegemöbel mit einem Basisteil (11) und einem relativ zum Ba
sisteil (11) zwischen einer Grundstellung und einer Ausziehstellung
bewegbaren Ausziehteil (14), das
in der Grundstellung am Basisteil (11) abgestützt ist,
am Basisteil (11) entsprechend einem vorgegebenen Höhen profil (17) derart geführt ist, daß es beim Ausziehen angeho ben wird,
einen Stützbeschlag (21, 22, 23) aufweist, der bei angehobe nem Ausziehteil (14) aus einer eingefahrenen Ruhestellung in eine Stützstellung derart ausfahrbar ist, daß der Stützbe schlag (21, 22, 23) die Abstützung des Ausziehteils (14) über nimmt, und
wenigstens ein Oberteil (24) und zumindest ein Unterteil (27) aufweist, die in der Grundstellung übereinander angeordnet sind, wobei in der Ausziehstellung das Oberteil (24) relativ zum Unterteil (27) zwischen einer Sitzposition und einer Lie geposition bewegbar ist,
wobei das Oberteil (24) in der Sitzposition eine Sitzfläche (30) und in der Liegeposition gemeinsam mit dem Unterteil (27) zumindest einen Teil einer Liegefläche (33) bildet, und
wobei sich die Sitzfläche (30) und die Liegefläche (33) zumindest im wesentlichen auf der gleichen Höhe befinden.
in der Grundstellung am Basisteil (11) abgestützt ist,
am Basisteil (11) entsprechend einem vorgegebenen Höhen profil (17) derart geführt ist, daß es beim Ausziehen angeho ben wird,
einen Stützbeschlag (21, 22, 23) aufweist, der bei angehobe nem Ausziehteil (14) aus einer eingefahrenen Ruhestellung in eine Stützstellung derart ausfahrbar ist, daß der Stützbe schlag (21, 22, 23) die Abstützung des Ausziehteils (14) über nimmt, und
wenigstens ein Oberteil (24) und zumindest ein Unterteil (27) aufweist, die in der Grundstellung übereinander angeordnet sind, wobei in der Ausziehstellung das Oberteil (24) relativ zum Unterteil (27) zwischen einer Sitzposition und einer Lie geposition bewegbar ist,
wobei das Oberteil (24) in der Sitzposition eine Sitzfläche (30) und in der Liegeposition gemeinsam mit dem Unterteil (27) zumindest einen Teil einer Liegefläche (33) bildet, und
wobei sich die Sitzfläche (30) und die Liegefläche (33) zumindest im wesentlichen auf der gleichen Höhe befinden.
2. Sitz-/Liegemöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Basisteil (11) insbesondere in einem vorderen Bereich we
nigstens ein höhenfixiertes Führungsorgan (36) aufweist, auf dem
das Ausziehteil (14) beim Ausziehen mit einer das Höhenprofil fest
legenden Führungsfläche (17) aufliegt.
3. Sitz-/Liegemöbel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Höhenprofil (17) näherungsweise U-förmig ist, wobei vor
zugsweise der beim Ausziehen zuletzt mit dem Basisteil (11) zu
sammenwirkende U-Schenkel näherungsweise horizontal ausläuft.
4. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützbeschlag (21, 22, 23) beim Ausziehen und Einschieben
des Ausziehteils (14) durch mechanisches Zusammenwirken mit
dem Basisteil (11) automatisch ausfahrbar und einfahrbar ist.
5. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützbeschlag zumindest einen am Ausziehteil (14) ange
lenkten Steuerhebel (21) aufweist, der mit dem Basisteil (11) zu
sammenwirkt und über den wenigstens ein am Ausziehteil (14) an
gelenkter Stützhebel (22) des Stützbeschlags verschwenkbar ist.
6. Sitz-/Liegemöbel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerhebel (21) gleichzeitig als weiterer Stützhebel ausge
bildet ist.
7. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerhebel (21) beim Ausziehen relativ zum Ausziehteil
(14) verschwenkbar ist.
8. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützhebel (22) und der Steuerhebel (21) durch zumindest
ein starres und insbesondere stangen- oder strebenartiges Verbin
dungselement (23) miteinander gekoppelt sind.
9. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerhebel (21) und der Stützhebel (22) derart miteinander
gekoppelt sind, daß sie nur gemeinsam und mit entgegengesetztem
Drehsinn verschwenkbar sind.
10. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Höhenprofil (17) auf die Verschwenkbewegung des Steuer
hebels (21) beim Ausziehen abgestimmt ist.
11. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bis zu einer bestimmten Ausziehweite des Ausziehteils (14) der
Steuerhebel (21) mit einem Lagerabschnitt (39) am Basisteil (11)
gelagert ist, wobei der Lagerabschnitt (39) an einer translatorischen
Bewegung zumindest in Ausziehrichtung im wesentlichen gehindert
ist.
12. Sitz-/Liegemöbel nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerabschnitt (39) am freien Ende eines vom Stützhebel
(21) abstehenden Lagerarmes (40) ausgebildet ist.
13. Sitz-/Liegemöbel nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Basisteil (11) eine in Ausziehrichtung offene Lageraufnahme
(42) für den Lagerabschnitt (39) aufweist, die insbesondere von zwei
vertikal beabstandeten, bevorzugt plattenförmigen Aufnahmeele
menten begrenzt ist.
14. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützbeschlag (21, 22, 23) in die Stützstellung vorgespannt
ist, insbesondere mittels wenigstens einer zwischen dem Ausziehteil
(14) und dem Stützbeschlag (21, 22, 23) angeordneten Feder (29).
15. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Ausziehstellung das Basisteil (11) und das Ausziehteil
(14) in Ausziehrichtung beabstandet sind und ein Zwischenteil (45)
vorgesehen ist, das in der Ausziehstellung zwischen dem Basisteil
(11) und dem Ausziehteil (14) angeordnet ist und als Auflage für das
in der Liegeposition befindliche Oberteil (24) des Ausziehteils (14)
dient.
16. Sitz-/Liegemöbel nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenteil (45) mit seinem vorderen Bereich und hinteren
Bereich am Ausziehteil (14) und am Basisteil (11) zwangsgeführt ist,
insbesondere über am Zwischenteil angebrachte Führungsorgane
(48, 49), die entlang Profilschienen (51, 52) des Ausziehteils (14) und
des Basisteils (11) bewegbar sind.
17. Sitz-/Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kopfteil (54) vorgesehen ist, das in der Grundstellung des
Ausziehteils (14) hinter einer Rückenlehne (57) angeordnet und zur
Bildung eines Kopfabschnitts der Liegefläche (33) in eine Liegeposi
tion überführbar ist, insbesondere durch eine zwangsgeführte,
kombinierte Schwenk- und Translationsbewegung.
18. Sitz-/Liegemöbel nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenlehne (57) um eine etwa horizontale, in ihrem oberen
Bereich verlaufende Achse (58) nach oben schwenkbar ist.
19. Sitz-/Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Rückenlehne (57') in eine Liegeposition bringbar ist, in der
die Rückseite der Rückenlehne (57') einen Kopfabschnitt der Liege
fläche (33) bildet, wobei vorzugsweise die Rückenlehne (57') um eine
etwa horizontale, in ihrem unteren Bereich verlaufende Achse (58')
nach unten schwenkbar ist.
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2000
- 2000-09-11 DE DE10044825A patent/DE10044825A1/de not_active Withdrawn
-
2001
- 2001-08-10 AT AT01119331T patent/ATE333819T1/de active
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| EP1186259A3 (de) | 2004-01-21 |
| EP1186259B1 (de) | 2006-07-26 |
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