DE10044482A1 - Schwingungsaufnehmer mit unverlierbarem Befestigungsmittel - Google Patents
Schwingungsaufnehmer mit unverlierbarem BefestigungsmittelInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittelbaren Befestigung an einem Schwingungen verursachenden Bauteil (23) mit einem Gehäuse, einer Druckhülse (9), mit einer zentralen Bohrung (10) und einer zwischen zwei Kontaktscheiben (15) angeordneten piezoelektrischen Scheibe (11), auf welche eine seismische Masse (12) wirkt. Dabei weist der Schwingungsaufnehmer (1) weiter ein Blockierelement (7) auf, welches an einem Schaft (4) eines Befestigungselements (2) angeordnet ist, um das Befestigungselement (2) unverlierbar am Schwingungsaufnehmer (1) zu halten.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schwingungs
aufnehmer zur mittelbaren oder unmittelbaren Befestigung an
einem Schwingungen aufweisenden Bauteil mit einem
unverlierbaren Befestigungsmittel wie z. B. einer Schraube.
Insbesondere betrifft die vorliegenden Erfindung einen als
Klopfsensor ausgebildeten Schwingungsaufnehmer mit einem
unverlierbaren Befestigungsmittel.
Schwingungsaufnehmer sind in unterschiedlichen Ausge
staltungen bekannt. Beispielsweise offenbart die DE-44 03 660
einen Schwingungsaufnehmer mit einer Druckhülse,
welcher bei Klopfsensoren für Verbrennungsmotoren
Verwendung findet. Die bekannte Druckhülse wird über einen
Auflagebereich fest an das Bauteil angefügt, dessen
Schwingungen detektiert werden sollen. Die zu
detektierenden Schwingungen sind hier Klopfgeräusche des
Verbrennungsmotors im Betrieb, welche über die Druckhülse
auf einen piezokeramischen Schwingungsaufnehmer als
Klopfsensor geleitet werden und in ein auswertbares
Ausgangssignal umgewandelt werden. Die Art der Anbringung
bzw. die Einspannung dieses Sensorelements an der
Druckhülse und die Befestigung der Druckhülse am
schwingenden Bauteil hat hier großen Einfluss auf die
Herstellungsweise und die Montage, wobei die Montage oft an
relativ unzugänglichen Stellen im Motorraum erfolgen muss.
Aufgrund der teilweise sehr beengten Raumverhältnisse im
Motorraum kommt es bei der Montage des
Schwingungsaufnehmers häufig vor, dass eine
Befestigungsschraube zur Befestigung des
Schwingungsaufnehmers herunterfällt bzw. nur unter großen
Schwierigkeiten angezogen werden kann. Daher schlägt die
DE-197 27 704 einen Schwingungsaufnehmer mit einer
Druckhülse vor, bei dem in einer Bohrung in der Druckhülse
entweder im Bereich einer unteren Auflagefläche oder oben
am entgegengesetzten Ende an der Druckhülse eine
zylindrische Ausnehmung vorgesehen wird, in welcher ein
Klemmring angeordnet wird. Der Klemmring wird in die
Gewindegänge einer Befestigungsschraube eingeklemmt,
wodurch verhindert werden kann, dass die
Befestigungsschraube aus der Bohrung der Druckhülse
herausfallen kann. In Fig. 3 ist ein derartiger
Schwingungsaufnehmer 1 dargestellt. Hierbei weist die
Druckhülse 3 einen flanschartigen Randbereich 4 mit einer
Auflagefläche 13 auf, welche an dem Bauteil anliegt, dessen
Schwingungen bestimmt werden sollen. Weiter ist an der
Druckhülse 3 eine Ausnehmung 14 am oberen Bereich
angeordnet, welche den Klemmring (nicht dargestellt)
aufnimmt. Nachteilig an diesem Schwingungsaufnehmer ist
jedoch, dass zusätzliche Teile, wie der Klemmring,
notwendig sind, um eine Befestigungsschraube unverlierbar
zu gestalten. Weiter kann es durch den Klemmring dazu
kommen, dass das Gewinde der Befestigungsschraube
beschädigt wird.
Der erfindungsgemäße Schwingungsaufnehmer zur mittelbaren
oder unmittelbaren Befestigung an einem Schwingungen
aufweisenden Bauteil wie z. B. einer Verbrennungskraft
maschine, mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat dem
gegenüber den Vorteil, dass er ein Blockierelement an einem
Schaft eines Befestigungselements, insbesondere einer Be
festigungsschraube, aufweist. Dieses Blockierelement am
Schaft des Befestigungselements verhindert, dass das
Befestigungselement vom Schwingungsaufnehmer verloren geht.
Das Blockierelement hält somit das Befestigungselement in
einer Befestigungsöffnung des Schwingungsaufnehmers. Durch
diese Maßnahme kann insbesondere die Montage des
Schwingungsaufnehmers vereinfacht werden, da aus dem
unverlierbaren Befestigungselement eine erleichterte
Handhabbarkeit resultiert. Dies ist insbesondere bei einer
Montage eines als Klopfsensor ausgebildeten Schwingungs
aufnehmers in einem Motorraum, in welchem häufig beengte
bzw. unzugängliche Verhältnisse vorliegen, vorteilhaft.
Vorzugsweise ist das Blockierelement an einem unmittelbar
an einem Kopf des Befestigungselements angrenzenden Schaft
abschnitt angeordnet. Dabei ist dieser Schaftabschnitt ohne
Gewinde ausgebildet, d. h. er weist kein Gewinde auf.
Vorteilhaft ist dieser Schaftabschnitt somit zylindrisch
gebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass dieser Schaft
abschnitt leicht konisch zulaufend ausgebildet ist. Somit
ist es möglich, das Blockierelement an einem definierten
Bereich des Schafts anzuordnen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung ist das Blockierelement als zylinderringförmiger
Körper ausgebildet, welcher eine mittlere Durchgangsöffnung
und einen durchgehenden Schlitz in Axialrichtung aufweist.
Dabei sind an der Außenseite des zylinderringförmigen
Körpers Haltevorsprünge angeordnet, welche die Blockier
funktion des Blockierelements erfüllen. Durch das Vorsehen
des durchgehenden Schlitzes kann das derart ausgebildete
Blockierelement einfach über einen Schaft des Befestigungs
elements geclipst werden und somit am Schraubenschaft
befestigt werden. Die an der Außenseite des zylindrischen
Körpers vorgesehenen Haltevorsprünge kommen dabei mit einer
am Schwingungsaufnehmer gebildeten Durchgangsbohrung,
welche zur Befestigung des Schwingungsaufnehmers vorgesehen
ist, in Kontakt und halten somit das Befestigungselement
unverlierbar, da sich die Haltevorsprünge an der Wand der
Durchgangsbohrung verklemmen.
Um eine einfache Montage des zylindrisch ausgebildeten
Blockierelements zu ermöglichen, weist der Schlitz eine
Breite von ca. einem Fünftel des Umfangs des zylinder
ringförmigen Körpers auf.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der
Erfindung ist das Blockierelement unmittelbar am Schaft des
Befestigungselements angespritzt. Dabei ist das
Blockierelement vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.
Dadurch kann das Blockierelement ohne Schlitz ausgebildet
werden.
Um ein sicheres Klemmen des Blockierelements in der Durch
gangsbohrung bereitzustellen, sind die Haltevorsprünge
vorzugsweise als mehrere ringförmige Keile oder als
kegelförmige Noppen ausgebildet, welche mit der Durch
gangsbohrung in Kontakt treten. Je nach gewünschter
Haltekraft wird dabei eine größere oder eine kleinere
Anzahl von ringförmigen Keilen oder kegelförmigen Noppen
oder runden Wülsten vorgesehen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung ist das Blockierelement als außen am
Schwingungsaufnehmer angeordnetes Halteelement ausgebildet.
Dabei ist das Halteelement am Schwingungsaufnehmer
befestigt und hält den Kopf der Befestigungsschraube.
Vorzugsweise weist das Halteelement einen konisch zu
laufenden Haltebereich auf, um den Kopf des Befestigungs
elements zu halten bzw. zu klemmen. Dadurch ist es möglich,
unterschiedlichste Kopfformen des Befestigungselements, wie
z. B. eine Hutschraube oder eine Zylinderschraube zu
klemmen. Damit kann das erfindungsgemäße Halteelement
insbesondere für die unterschiedlichsten
Befestigungsschrauben verwendet werden.
Um bei der Montage ein einfaches Einschrauben des Be
festigungselements zu ermöglichen, sind am konisch
zulaufenden Haltebereich des Halteelements mehrere Schlitze
ausgebildet. Dadurch wird beim Einschrauben des Be
festigungselements der konisch ausgebildete Haltebereich
nach außen gedrückt, ohne dass es zu einer Zerstörung des
Halteelements kommt.
Um eine sichere Befestigung des Halteelements am
Schwingungsaufnehmer zu ermöglichen, weist das Halteelement
Klauen auf, welche in im Gehäuse des Schwingungsaufnehmers
vorgesehene Aussparungen oder an einer anderen geeigneten
Stelle eingreifen. Vorzugsweise ist das Halteelement derart
ausgebildet, dass es nach der Montage des
Schwingungsaufnehmers an dem Schwingungen aufweisenden
Bauteil vollständig entfernt werden kann.
Vorteilhaft ist das Blockierelement aus Kunststoff
hergestellt. Dadurch ergeben sich zum Einen günstige
Herstellungskosten, zum Anderen weist ein aus Kunststoff
hergestelltes Blockierelement eine ausreichende Haltekraft
für die Befestigungsschraube auf. Beim Einschrauben des
Befestigungselements weist es jedoch nur geringe Wider
standskräfte auf, sodass ein Einschrauben schnell und
einfach durchgeführt werden kann.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines
Schwingungsaufnehmers mit einem Blockierelement
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte
Blockierelement,
Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung eines an einer
Befestigungsschraube angeordneten Blockierelements
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Blockierelement gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 5 eine schematische Schnittdarstellung eines
Schwingungsaufnehmers mit einem Blockierelement
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 6 eine schematische Ansicht von unten des in Fig. 5
gezeigten Schwingungsaufnehmers,
Fig. 7 eine schematische Schnittdarstellung des
Schwingungsaufnehmers gemäß des dritten Aus
führungsbeispiel im montierten Zustand und
Fig. 8 eine schematische Schnittdarstellung eines
Blockierelements gemäß dem dritten Ausführungs
beispiel mit einem anderen Befestigungselement.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Schwingungsaufnehmer 1 mit
einem Blockierelement gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfasst der Schwingungsaufnehmer 1
eine piezokeramische Scheibe 11, eine seismische Masse 12
sowie eine Tellerfeder 13, welche um eine Druckhülse 9
herum angeordnet sind. An beiden Seiten der
piezokeramischen Scheibe 11 sind zwei Kontaktscheiben 15
sowie zwei Isolierscheiben 14 angeordnet. Die
Kontaktscheiben 15 sind über einen Stecker (nicht
dargestellt) mit einer Leitung verbunden und geben die
Signale der piezokeramischen Scheibe 11 weiter.
Im Inneren der Druckhülse 9 ist eine zentrale Bohrung 10
ausgebildet, durch welche eine Befestigungsschraube 2
geführt ist, um den Schwingungsaufnehmer an einem
Schwingungen aufweisenden Bauteil, wie z. B. einem Motor
block, zu befestigen. Die Befestigungsschraube 2 weist
einen zylindrischen Kopf 3 sowie einen Schaft 4 auf. Der
Schaft 4 weist einen Schaftbereich 5 ohne Gewinde sowie
einen Schaftbereich 6 mit Gewinde auf. Zur Befestigung des
Schwingungsaufnehmers 1 wird der Schaftbereich 6 in einem
mit einem Gewinde versehenen Bohrung im Motorblock
eingeschraubt.
Weiter ist am Schaft 4 der Befestigungsschraube 2 ein
Blockierelement 7 vorgesehen (vgl. Fig. 1). Das
Blockierelement 7 weist eine im Wesentlichen zylinder
ringförmige Gestalt auf (vgl. Fig. 1 und 2). Dabei ist
am zylinderringförmigen Blockierelement 7 ein Schlitz 20
vorgesehen, welcher in Axialrichtung der
Befestigungsschraube 2 durchgehend ausgebildet ist. Der
Schlitz 20 des Blockierelements 7 ermöglicht es, dass das
Blockierelement 7 einfach auf den Schaftbereich 5 ohne
Gewinde der Befestigungsschraube 2 aufgeclipst wird und
durch die Eigenspannung des zylinderringförmigen
Blockierelements 7 fest am Schaft gehalten wird.
Vorzugsweise ist das Blockierelement 7 aus Kunststoff oder
aus einem Federstahl hergestellt.
Das Halteelement kann jedoch auch mit dem Schraubenschaft 5
durch einen Spritzvorgang fest verbunden sein. Dann braucht
kein Schlitz 20 vorgesehen werden.
Wie weiter in Fig. 1 gezeigt, weist das Blockierelement 7
an seiner Außenseite mehrere Haltevorsprünge 8 auf, welche
in Form von ringförmigen Keilen gebildet sind. Dabei weist
das Blockierelement 7 einen derartigen Außendurchmesser
auf, dass die ringförmigen Keile 8 mit der zentrischen
Bohrung 10 der Druckhülse 9 in Kontakt kommen und dabei in
der Bohrung 10 klemmen. Durch das Klemmen des
Blockierelements 7 ist sichergestellt, dass die
Befestigungsschraube 2 nicht aus dem Schwingungsaufnehmer 1
herausfallen kann und somit unverlierbar am
Schwingungsaufnehmer 1 gehalten ist. Dabei verhindert
einerseits der Kopf 3 der Befestigungsschraube 2 ein
Herausfallen in die eine Richtung und andererseits die
Haltevorrichtung 7 selbst und das Gewinde 6 am Schaft 4 ein
Herausfallen in die andere Richtung, da das Gewinde 6 bei
entsprechender Haltung des Schwingungsaufnehmers mit dem
Blockierelement 7 in Kontakt kommt und somit die
Befestigungsschraube 2 zurückgehalten wird.
Somit wird durch das am Schaft 4 der Befestigungsschraube 2
angeordnete Blockierelement 7 verhindert, dass die Schraube
aus dem Schwingungsaufnehmer herausfällt.
In Fig. 3 ist ein Blockierelement 7 gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist das Blockierelement 7
zylinderförmig ausgebildet und weist an seinem äußeren
Umfang mehrere abgerundete Wülste auf. Das Blockierelement
7 des zweiten Ausführungsbeispiels ist aus Kunststoff
hergestellt und unmittelbar an den Schaft 4 der
Befestigungsschraube angespritzt. Dadurch kann es um den
gesamten Aussenumfang des Schafts 4 gebildet sein.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 7
ein drittes Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. ähnliche Teile sind mit
den gleichen Bezugszeichen wie im ersten
Ausführungsbeispiel bezeichnet und werden daher nachfolgend
nicht mehr im Detail erläutert.
Wie insbesondere in Fig. 5 gezeigt, ist das
Blockierelement gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel außen
an einem Schwingungsaufnehmer 1 angeordnet. Dabei ist das
Blockierelement als Halteelement 7 ausgebildet, welches an
die äußere Gehäuseform des Schwingungsaufnehmers 1
angepasst ist. Der Schwingungsaufnehmer 1 des dritten
Ausführungsbeispiels wird nachfolgend nicht weiter im
Detail dargestellt. Er ist jedoch wie der im ersten
Ausführungsbeispiel beschriebene Schwingungsaufnehmer
ausgebildet.
Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, weist das Halteelement
7 eine kreisförmige Öffnung 19 auf, durch welche ein Schaft
4 einer Befestigungsschraube 2 geführt wird. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die
Befestigungsschraube 2 als Hutschraube ausgebildet. Weiter
weist das Halteelement 7 einen konischen Haltebereich 17
auf, welcher den Kopf 3 der Befestigungsschraube 2 hält
bzw. zwischen sich einklemmt (vgl. Fig. 5). Um ein
sicheres Einklemmen zu ermöglichen, sind im konischen
Haltebereich 17 mehrere Schlitze 18 ausgebildet, sodass der
Kopfteil der Befestigungsschraube am konischen Haltebereich
17 eingeklemmt wird. Dadurch ist die Befestigungsschraube 2
unverlierbar am Halteelement, 7 angeordnet.
In den Fig. 5 und 6 ist weiterhin die Befestigung des
Halteelements 7 am Schwingungsaufnehmer 1 dargestellt. Dazu
weist das Halteelement 7 zwei klauenförmige Fortsätze 16
auf, welche um den Schwingungsaufnehmer 1 herumgreifen und
in Aussparungen 22, welche am Schwingungsaufnehmer gebildet
sind, eingreifen. Durch diese Klauen 16 ist das
Halteelement 7 fest am Schwingungsaufnehmer 1 befestigt.
Weiter ist in den Fig. 5 bis 7 noch eine Leitung 21
dargestellt, um die Signale der piezokeramischen Scheibe 11
weiterzuleiten.
In Fig. 7 ist der Montagezustand des Schwingungsaufnehmers
1 dargestellt. Dabei ist die Befestigungsschraube 2 in eine
mit einem Gewinde versehene Bohrung 24 in einem Motorblock
23 eingeschraubt. Durch das Einschrauben der Be
festigungsschraube 2 werden die konischen Haltebereiche 17
des Halteelements 7 in Pfeilrichtung B nach außen weg
gedrückt. Dies wird durch das Vorsehen der Schlitze 18 im
konischen Haltebereich 17 ermöglicht, wobei der konische
Haltebereich ohne Zerstörung in Pfeilrichtung B nach außen
weg gedrückt wird. Wenn die Befestigungsschraube 2 im
Motorblock 23 fest angezogen ist, hält der Kopf 3 der
Befestigungsschraube 2 auch das Halteelement 7 im
Haltebereich (vgl. Fig. 7). Nach der Befestigung des
Schwingungsaufnehmers 1 mittels der Befestigungsschraube 2
können die beiden Klauen 16, wie in Fig. 7 durch den Pfeil
C angedeutet ist, angehoben und das Halteelement 7 komplett
entfernt werden. Vorzugsweise sind die beiden Klauen 16
derart ausgebildet, dass sie nach der Montage des
Schwingungsaufnehmers von diesem abgespreizt sind, so dass
das Halteelement 7 einfach entfernt werden kann.
In Fig. 8 ist nochmals das als Halteelement 7 ausgebildete
Blockierelement des dritten Ausführungsbeispiels dar
gestellt, wobei anstelle der in den Fig. 4 bis 7
gezeigten Hutschraube eine Zylinderschraube zur Befestigung
verwendet wird. Wie in Fig. 8 gezeigt, wird die
Zylinderschraube in gleicher Weise wie die Hutschraube in
Fig. 5 durch den konischen Haltebereich 17 des
Halteelements 7 gehalten. Dies verdeutlicht, dass mittels
des konischen Haltebereichs 17 eine Vielzahl von
unterschiedlichen Schrauben mit verschiedenen Kopfformen
gehalten werden kann, ohne dass jeweils eine andere
Ausbildung des Halteelements 7 notwendig wäre. Ansonsten
entspricht das in Fig. 8 gezeigte Ausführungsbeispiel dem
in den Fig. 4 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispiel, so dass
auf eine weitere Beschreibung nachfolgend verzichtet werden
kann.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung einen
Schwingungsaufnehmer 1 zur mittelbaren oder unmittelbaren
Befestigung an einem Schwingungen verursachenden Bauteil 23
mit einem Gehäuse, einer Druckhülse 9, mit einer zentralen
Bohrung 10 und einer zwischen zwei Kontaktscheiben 15
angeordneten piezoelektrischen Scheibe 11, auf welche eine
seismische Masse 12 wirkt. Dabei weist der
Schwingungsaufnehmer 1 weiter ein Blockierelement 7 auf,
welches an einem Schaft 4 eines Befestigungselements 2
angeordnet ist, um das Befestigungselement 2 unverlierbar
am Schwingungsaufnehmer 1 zu halten.
Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele
gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen
Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der
Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene
Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der
Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen.
Claims (10)
1. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) mit einem Gehäuse, einer Druckhülse (9) mit
einer Bohrung (10) und einer zwischen zwei Kontakt
scheiben (15) angeordneten piezoelektrischen Scheibe
(11), auf welche eine seismische Masse (12) wirkt,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Blockierelement (7) an
einem Schaft (4) eines Befestigungselements (2),
insbesondere einer Befestigungsschraube, angeordnet ist,
um das Befestigungselement (2) am Schwingungsaufnehmer
(1) unverlierbar zu halten.
2. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Blockierelement (7) an einem unmittelbar an
einem Kopf (3) des Befestigungselements (2) angrenzenden
Schaftabschnitt (5) angeordnet ist, welcher ohne Gewinde
ausgebildet ist.
3. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass das Blockierelement (7) als
zylinderringförmiger Körper ausgebildet ist, welcher
einen durchgehenden Schlitz (20) in Axialrichtung
aufweist, wobei an der Außenseite des zylinderring
förmigen Körpers (7) Haltevorsprünge (8) angeordnet
sind.
4. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Blockierelement (7) unmittelbar
an dem Befestigungselement (2) angespritzt ist.
5. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Haltevorsprünge (8) als ringförmige
Keile oder als kegelförmige Noppen oder abgerundete
Wülste ausgebildet sind.
6. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Blockierelement als außen am
Schwingungsaufnehmer (1) angeordnetes Halteelement (7)
ausgebildet ist, welches am Schwingungsaufnehmer (1)
befestigt ist und den Kopf (3) des Befestigungselements
(2) hält.
7. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteelement (7) einen konisch zulaufenden
Haltebereich (17) zum Halten des Kopfes (3) des
Befestigungselements (2) aufweist.
8. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass im konisch zulaufenden Haltebereich (17) des
Halteelements (7) Schlitze (18) ausgebildet sind.
9. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass das Halteelement (7) mittels Klauen
(16) am Schwingungsaufnehmer (1) befestigt ist.
10. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel
baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden
Bauteil (23) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass das Blockierelement (7) aus
Kunststoff oder aus Federstahl hergestellt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000144482 DE10044482A1 (de) | 2000-09-08 | 2000-09-08 | Schwingungsaufnehmer mit unverlierbarem Befestigungsmittel |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10044482A1 true DE10044482A1 (de) | 2001-07-19 |
Family
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| DE2000144482 Ceased DE10044482A1 (de) | 2000-09-08 | 2000-09-08 | Schwingungsaufnehmer mit unverlierbarem Befestigungsmittel |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE10044482A1 (de) |
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