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DE10044482A1 - Schwingungsaufnehmer mit unverlierbarem Befestigungsmittel - Google Patents

Schwingungsaufnehmer mit unverlierbarem Befestigungsmittel

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Publication number
DE10044482A1
DE10044482A1 DE2000144482 DE10044482A DE10044482A1 DE 10044482 A1 DE10044482 A1 DE 10044482A1 DE 2000144482 DE2000144482 DE 2000144482 DE 10044482 A DE10044482 A DE 10044482A DE 10044482 A1 DE10044482 A1 DE 10044482A1
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DE
Germany
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vibration sensor
indirect
holding
fastening
vibrating component
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2000144482
Other languages
English (en)
Inventor
Uwe Hackel
Wolfgang-Michael Mueller
Wolfgang Schmidt
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/22Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid for detecting or indicating knocks in internal-combustion engines; Units comprising pressure-sensitive members combined with ignitors for firing internal-combustion engines
    • G01L23/221Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid for detecting or indicating knocks in internal-combustion engines; Units comprising pressure-sensitive members combined with ignitors for firing internal-combustion engines for detecting or indicating knocks in internal combustion engines
    • G01L23/222Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid for detecting or indicating knocks in internal-combustion engines; Units comprising pressure-sensitive members combined with ignitors for firing internal-combustion engines for detecting or indicating knocks in internal combustion engines using piezoelectric devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01HMEASUREMENT OF MECHANICAL VIBRATIONS OR ULTRASONIC, SONIC OR INFRASONIC WAVES
    • G01H11/00Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by detecting changes in electric or magnetic properties
    • G01H11/06Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by detecting changes in electric or magnetic properties by electric means
    • G01H11/08Measuring mechanical vibrations or ultrasonic, sonic or infrasonic waves by detecting changes in electric or magnetic properties by electric means using piezoelectric devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittelbaren Befestigung an einem Schwingungen verursachenden Bauteil (23) mit einem Gehäuse, einer Druckhülse (9), mit einer zentralen Bohrung (10) und einer zwischen zwei Kontaktscheiben (15) angeordneten piezoelektrischen Scheibe (11), auf welche eine seismische Masse (12) wirkt. Dabei weist der Schwingungsaufnehmer (1) weiter ein Blockierelement (7) auf, welches an einem Schaft (4) eines Befestigungselements (2) angeordnet ist, um das Befestigungselement (2) unverlierbar am Schwingungsaufnehmer (1) zu halten.

Description

Stand der Technik
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schwingungs­ aufnehmer zur mittelbaren oder unmittelbaren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil mit einem unverlierbaren Befestigungsmittel wie z. B. einer Schraube. Insbesondere betrifft die vorliegenden Erfindung einen als Klopfsensor ausgebildeten Schwingungsaufnehmer mit einem unverlierbaren Befestigungsmittel.
Schwingungsaufnehmer sind in unterschiedlichen Ausge­ staltungen bekannt. Beispielsweise offenbart die DE-44 03 660 einen Schwingungsaufnehmer mit einer Druckhülse, welcher bei Klopfsensoren für Verbrennungsmotoren Verwendung findet. Die bekannte Druckhülse wird über einen Auflagebereich fest an das Bauteil angefügt, dessen Schwingungen detektiert werden sollen. Die zu detektierenden Schwingungen sind hier Klopfgeräusche des Verbrennungsmotors im Betrieb, welche über die Druckhülse auf einen piezokeramischen Schwingungsaufnehmer als Klopfsensor geleitet werden und in ein auswertbares Ausgangssignal umgewandelt werden. Die Art der Anbringung bzw. die Einspannung dieses Sensorelements an der Druckhülse und die Befestigung der Druckhülse am schwingenden Bauteil hat hier großen Einfluss auf die Herstellungsweise und die Montage, wobei die Montage oft an relativ unzugänglichen Stellen im Motorraum erfolgen muss.
Aufgrund der teilweise sehr beengten Raumverhältnisse im Motorraum kommt es bei der Montage des Schwingungsaufnehmers häufig vor, dass eine Befestigungsschraube zur Befestigung des Schwingungsaufnehmers herunterfällt bzw. nur unter großen Schwierigkeiten angezogen werden kann. Daher schlägt die DE-197 27 704 einen Schwingungsaufnehmer mit einer Druckhülse vor, bei dem in einer Bohrung in der Druckhülse entweder im Bereich einer unteren Auflagefläche oder oben am entgegengesetzten Ende an der Druckhülse eine zylindrische Ausnehmung vorgesehen wird, in welcher ein Klemmring angeordnet wird. Der Klemmring wird in die Gewindegänge einer Befestigungsschraube eingeklemmt, wodurch verhindert werden kann, dass die Befestigungsschraube aus der Bohrung der Druckhülse herausfallen kann. In Fig. 3 ist ein derartiger Schwingungsaufnehmer 1 dargestellt. Hierbei weist die Druckhülse 3 einen flanschartigen Randbereich 4 mit einer Auflagefläche 13 auf, welche an dem Bauteil anliegt, dessen Schwingungen bestimmt werden sollen. Weiter ist an der Druckhülse 3 eine Ausnehmung 14 am oberen Bereich angeordnet, welche den Klemmring (nicht dargestellt) aufnimmt. Nachteilig an diesem Schwingungsaufnehmer ist jedoch, dass zusätzliche Teile, wie der Klemmring, notwendig sind, um eine Befestigungsschraube unverlierbar zu gestalten. Weiter kann es durch den Klemmring dazu kommen, dass das Gewinde der Befestigungsschraube beschädigt wird.
Vorteile der Erfindung
Der erfindungsgemäße Schwingungsaufnehmer zur mittelbaren oder unmittelbaren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil wie z. B. einer Verbrennungskraft­ maschine, mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat dem gegenüber den Vorteil, dass er ein Blockierelement an einem Schaft eines Befestigungselements, insbesondere einer Be­ festigungsschraube, aufweist. Dieses Blockierelement am Schaft des Befestigungselements verhindert, dass das Befestigungselement vom Schwingungsaufnehmer verloren geht. Das Blockierelement hält somit das Befestigungselement in einer Befestigungsöffnung des Schwingungsaufnehmers. Durch diese Maßnahme kann insbesondere die Montage des Schwingungsaufnehmers vereinfacht werden, da aus dem unverlierbaren Befestigungselement eine erleichterte Handhabbarkeit resultiert. Dies ist insbesondere bei einer Montage eines als Klopfsensor ausgebildeten Schwingungs­ aufnehmers in einem Motorraum, in welchem häufig beengte bzw. unzugängliche Verhältnisse vorliegen, vorteilhaft.
Vorzugsweise ist das Blockierelement an einem unmittelbar an einem Kopf des Befestigungselements angrenzenden Schaft­ abschnitt angeordnet. Dabei ist dieser Schaftabschnitt ohne Gewinde ausgebildet, d. h. er weist kein Gewinde auf. Vorteilhaft ist dieser Schaftabschnitt somit zylindrisch gebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass dieser Schaft­ abschnitt leicht konisch zulaufend ausgebildet ist. Somit ist es möglich, das Blockierelement an einem definierten Bereich des Schafts anzuordnen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Blockierelement als zylinderringförmiger Körper ausgebildet, welcher eine mittlere Durchgangsöffnung und einen durchgehenden Schlitz in Axialrichtung aufweist. Dabei sind an der Außenseite des zylinderringförmigen Körpers Haltevorsprünge angeordnet, welche die Blockier­ funktion des Blockierelements erfüllen. Durch das Vorsehen des durchgehenden Schlitzes kann das derart ausgebildete Blockierelement einfach über einen Schaft des Befestigungs­ elements geclipst werden und somit am Schraubenschaft befestigt werden. Die an der Außenseite des zylindrischen Körpers vorgesehenen Haltevorsprünge kommen dabei mit einer am Schwingungsaufnehmer gebildeten Durchgangsbohrung, welche zur Befestigung des Schwingungsaufnehmers vorgesehen ist, in Kontakt und halten somit das Befestigungselement unverlierbar, da sich die Haltevorsprünge an der Wand der Durchgangsbohrung verklemmen.
Um eine einfache Montage des zylindrisch ausgebildeten Blockierelements zu ermöglichen, weist der Schlitz eine Breite von ca. einem Fünftel des Umfangs des zylinder­ ringförmigen Körpers auf.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Blockierelement unmittelbar am Schaft des Befestigungselements angespritzt. Dabei ist das Blockierelement vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Dadurch kann das Blockierelement ohne Schlitz ausgebildet werden.
Um ein sicheres Klemmen des Blockierelements in der Durch­ gangsbohrung bereitzustellen, sind die Haltevorsprünge vorzugsweise als mehrere ringförmige Keile oder als kegelförmige Noppen ausgebildet, welche mit der Durch­ gangsbohrung in Kontakt treten. Je nach gewünschter Haltekraft wird dabei eine größere oder eine kleinere Anzahl von ringförmigen Keilen oder kegelförmigen Noppen oder runden Wülsten vorgesehen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist das Blockierelement als außen am Schwingungsaufnehmer angeordnetes Halteelement ausgebildet. Dabei ist das Halteelement am Schwingungsaufnehmer befestigt und hält den Kopf der Befestigungsschraube.
Vorzugsweise weist das Halteelement einen konisch zu­ laufenden Haltebereich auf, um den Kopf des Befestigungs­ elements zu halten bzw. zu klemmen. Dadurch ist es möglich, unterschiedlichste Kopfformen des Befestigungselements, wie z. B. eine Hutschraube oder eine Zylinderschraube zu klemmen. Damit kann das erfindungsgemäße Halteelement insbesondere für die unterschiedlichsten Befestigungsschrauben verwendet werden.
Um bei der Montage ein einfaches Einschrauben des Be­ festigungselements zu ermöglichen, sind am konisch zulaufenden Haltebereich des Halteelements mehrere Schlitze ausgebildet. Dadurch wird beim Einschrauben des Be­ festigungselements der konisch ausgebildete Haltebereich nach außen gedrückt, ohne dass es zu einer Zerstörung des Halteelements kommt.
Um eine sichere Befestigung des Halteelements am Schwingungsaufnehmer zu ermöglichen, weist das Halteelement Klauen auf, welche in im Gehäuse des Schwingungsaufnehmers vorgesehene Aussparungen oder an einer anderen geeigneten Stelle eingreifen. Vorzugsweise ist das Halteelement derart ausgebildet, dass es nach der Montage des Schwingungsaufnehmers an dem Schwingungen aufweisenden Bauteil vollständig entfernt werden kann.
Vorteilhaft ist das Blockierelement aus Kunststoff hergestellt. Dadurch ergeben sich zum Einen günstige Herstellungskosten, zum Anderen weist ein aus Kunststoff hergestelltes Blockierelement eine ausreichende Haltekraft für die Befestigungsschraube auf. Beim Einschrauben des Befestigungselements weist es jedoch nur geringe Wider­ standskräfte auf, sodass ein Einschrauben schnell und einfach durchgeführt werden kann.
Zeichnung
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines Schwingungsaufnehmers mit einem Blockierelement gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Blockierelement,
Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung eines an einer Befestigungsschraube angeordneten Blockierelements gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Blockierelement gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5 eine schematische Schnittdarstellung eines Schwingungsaufnehmers mit einem Blockierelement gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
Fig. 6 eine schematische Ansicht von unten des in Fig. 5 gezeigten Schwingungsaufnehmers,
Fig. 7 eine schematische Schnittdarstellung des Schwingungsaufnehmers gemäß des dritten Aus­ führungsbeispiel im montierten Zustand und
Fig. 8 eine schematische Schnittdarstellung eines Blockierelements gemäß dem dritten Ausführungs­ beispiel mit einem anderen Befestigungselement.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In den Fig. 1 und 2 ist ein Schwingungsaufnehmer 1 mit einem Blockierelement gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfasst der Schwingungsaufnehmer 1 eine piezokeramische Scheibe 11, eine seismische Masse 12 sowie eine Tellerfeder 13, welche um eine Druckhülse 9 herum angeordnet sind. An beiden Seiten der piezokeramischen Scheibe 11 sind zwei Kontaktscheiben 15 sowie zwei Isolierscheiben 14 angeordnet. Die Kontaktscheiben 15 sind über einen Stecker (nicht dargestellt) mit einer Leitung verbunden und geben die Signale der piezokeramischen Scheibe 11 weiter.
Im Inneren der Druckhülse 9 ist eine zentrale Bohrung 10 ausgebildet, durch welche eine Befestigungsschraube 2 geführt ist, um den Schwingungsaufnehmer an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil, wie z. B. einem Motor­ block, zu befestigen. Die Befestigungsschraube 2 weist einen zylindrischen Kopf 3 sowie einen Schaft 4 auf. Der Schaft 4 weist einen Schaftbereich 5 ohne Gewinde sowie einen Schaftbereich 6 mit Gewinde auf. Zur Befestigung des Schwingungsaufnehmers 1 wird der Schaftbereich 6 in einem mit einem Gewinde versehenen Bohrung im Motorblock eingeschraubt.
Weiter ist am Schaft 4 der Befestigungsschraube 2 ein Blockierelement 7 vorgesehen (vgl. Fig. 1). Das Blockierelement 7 weist eine im Wesentlichen zylinder­ ringförmige Gestalt auf (vgl. Fig. 1 und 2). Dabei ist am zylinderringförmigen Blockierelement 7 ein Schlitz 20 vorgesehen, welcher in Axialrichtung der Befestigungsschraube 2 durchgehend ausgebildet ist. Der Schlitz 20 des Blockierelements 7 ermöglicht es, dass das Blockierelement 7 einfach auf den Schaftbereich 5 ohne Gewinde der Befestigungsschraube 2 aufgeclipst wird und durch die Eigenspannung des zylinderringförmigen Blockierelements 7 fest am Schaft gehalten wird. Vorzugsweise ist das Blockierelement 7 aus Kunststoff oder aus einem Federstahl hergestellt.
Das Halteelement kann jedoch auch mit dem Schraubenschaft 5 durch einen Spritzvorgang fest verbunden sein. Dann braucht kein Schlitz 20 vorgesehen werden.
Wie weiter in Fig. 1 gezeigt, weist das Blockierelement 7 an seiner Außenseite mehrere Haltevorsprünge 8 auf, welche in Form von ringförmigen Keilen gebildet sind. Dabei weist das Blockierelement 7 einen derartigen Außendurchmesser auf, dass die ringförmigen Keile 8 mit der zentrischen Bohrung 10 der Druckhülse 9 in Kontakt kommen und dabei in der Bohrung 10 klemmen. Durch das Klemmen des Blockierelements 7 ist sichergestellt, dass die Befestigungsschraube 2 nicht aus dem Schwingungsaufnehmer 1 herausfallen kann und somit unverlierbar am Schwingungsaufnehmer 1 gehalten ist. Dabei verhindert einerseits der Kopf 3 der Befestigungsschraube 2 ein Herausfallen in die eine Richtung und andererseits die Haltevorrichtung 7 selbst und das Gewinde 6 am Schaft 4 ein Herausfallen in die andere Richtung, da das Gewinde 6 bei entsprechender Haltung des Schwingungsaufnehmers mit dem Blockierelement 7 in Kontakt kommt und somit die Befestigungsschraube 2 zurückgehalten wird.
Somit wird durch das am Schaft 4 der Befestigungsschraube 2 angeordnete Blockierelement 7 verhindert, dass die Schraube aus dem Schwingungsaufnehmer herausfällt.
In Fig. 3 ist ein Blockierelement 7 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist das Blockierelement 7 zylinderförmig ausgebildet und weist an seinem äußeren Umfang mehrere abgerundete Wülste auf. Das Blockierelement 7 des zweiten Ausführungsbeispiels ist aus Kunststoff hergestellt und unmittelbar an den Schaft 4 der Befestigungsschraube angespritzt. Dadurch kann es um den gesamten Aussenumfang des Schafts 4 gebildet sein.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 7 ein drittes Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gleiche bzw. ähnliche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel bezeichnet und werden daher nachfolgend nicht mehr im Detail erläutert.
Wie insbesondere in Fig. 5 gezeigt, ist das Blockierelement gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel außen an einem Schwingungsaufnehmer 1 angeordnet. Dabei ist das Blockierelement als Halteelement 7 ausgebildet, welches an die äußere Gehäuseform des Schwingungsaufnehmers 1 angepasst ist. Der Schwingungsaufnehmer 1 des dritten Ausführungsbeispiels wird nachfolgend nicht weiter im Detail dargestellt. Er ist jedoch wie der im ersten Ausführungsbeispiel beschriebene Schwingungsaufnehmer ausgebildet.
Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, weist das Halteelement 7 eine kreisförmige Öffnung 19 auf, durch welche ein Schaft 4 einer Befestigungsschraube 2 geführt wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Befestigungsschraube 2 als Hutschraube ausgebildet. Weiter weist das Halteelement 7 einen konischen Haltebereich 17 auf, welcher den Kopf 3 der Befestigungsschraube 2 hält bzw. zwischen sich einklemmt (vgl. Fig. 5). Um ein sicheres Einklemmen zu ermöglichen, sind im konischen Haltebereich 17 mehrere Schlitze 18 ausgebildet, sodass der Kopfteil der Befestigungsschraube am konischen Haltebereich 17 eingeklemmt wird. Dadurch ist die Befestigungsschraube 2 unverlierbar am Halteelement, 7 angeordnet.
In den Fig. 5 und 6 ist weiterhin die Befestigung des Halteelements 7 am Schwingungsaufnehmer 1 dargestellt. Dazu weist das Halteelement 7 zwei klauenförmige Fortsätze 16 auf, welche um den Schwingungsaufnehmer 1 herumgreifen und in Aussparungen 22, welche am Schwingungsaufnehmer gebildet sind, eingreifen. Durch diese Klauen 16 ist das Halteelement 7 fest am Schwingungsaufnehmer 1 befestigt. Weiter ist in den Fig. 5 bis 7 noch eine Leitung 21 dargestellt, um die Signale der piezokeramischen Scheibe 11 weiterzuleiten.
In Fig. 7 ist der Montagezustand des Schwingungsaufnehmers 1 dargestellt. Dabei ist die Befestigungsschraube 2 in eine mit einem Gewinde versehene Bohrung 24 in einem Motorblock 23 eingeschraubt. Durch das Einschrauben der Be­ festigungsschraube 2 werden die konischen Haltebereiche 17 des Halteelements 7 in Pfeilrichtung B nach außen weg gedrückt. Dies wird durch das Vorsehen der Schlitze 18 im konischen Haltebereich 17 ermöglicht, wobei der konische Haltebereich ohne Zerstörung in Pfeilrichtung B nach außen weg gedrückt wird. Wenn die Befestigungsschraube 2 im Motorblock 23 fest angezogen ist, hält der Kopf 3 der Befestigungsschraube 2 auch das Halteelement 7 im Haltebereich (vgl. Fig. 7). Nach der Befestigung des Schwingungsaufnehmers 1 mittels der Befestigungsschraube 2 können die beiden Klauen 16, wie in Fig. 7 durch den Pfeil C angedeutet ist, angehoben und das Halteelement 7 komplett entfernt werden. Vorzugsweise sind die beiden Klauen 16 derart ausgebildet, dass sie nach der Montage des Schwingungsaufnehmers von diesem abgespreizt sind, so dass das Halteelement 7 einfach entfernt werden kann.
In Fig. 8 ist nochmals das als Halteelement 7 ausgebildete Blockierelement des dritten Ausführungsbeispiels dar­ gestellt, wobei anstelle der in den Fig. 4 bis 7 gezeigten Hutschraube eine Zylinderschraube zur Befestigung verwendet wird. Wie in Fig. 8 gezeigt, wird die Zylinderschraube in gleicher Weise wie die Hutschraube in Fig. 5 durch den konischen Haltebereich 17 des Halteelements 7 gehalten. Dies verdeutlicht, dass mittels des konischen Haltebereichs 17 eine Vielzahl von unterschiedlichen Schrauben mit verschiedenen Kopfformen gehalten werden kann, ohne dass jeweils eine andere Ausbildung des Halteelements 7 notwendig wäre. Ansonsten entspricht das in Fig. 8 gezeigte Ausführungsbeispiel dem in den Fig. 4 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispiel, so dass auf eine weitere Beschreibung nachfolgend verzichtet werden kann.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung einen Schwingungsaufnehmer 1 zur mittelbaren oder unmittelbaren Befestigung an einem Schwingungen verursachenden Bauteil 23 mit einem Gehäuse, einer Druckhülse 9, mit einer zentralen Bohrung 10 und einer zwischen zwei Kontaktscheiben 15 angeordneten piezoelektrischen Scheibe 11, auf welche eine seismische Masse 12 wirkt. Dabei weist der Schwingungsaufnehmer 1 weiter ein Blockierelement 7 auf, welches an einem Schaft 4 eines Befestigungselements 2 angeordnet ist, um das Befestigungselement 2 unverlierbar am Schwingungsaufnehmer 1 zu halten.
Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen.

Claims (10)

1. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) mit einem Gehäuse, einer Druckhülse (9) mit einer Bohrung (10) und einer zwischen zwei Kontakt­ scheiben (15) angeordneten piezoelektrischen Scheibe (11), auf welche eine seismische Masse (12) wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blockierelement (7) an einem Schaft (4) eines Befestigungselements (2), insbesondere einer Befestigungsschraube, angeordnet ist, um das Befestigungselement (2) am Schwingungsaufnehmer (1) unverlierbar zu halten.
2. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockierelement (7) an einem unmittelbar an einem Kopf (3) des Befestigungselements (2) angrenzenden Schaftabschnitt (5) angeordnet ist, welcher ohne Gewinde ausgebildet ist.
3. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, dass das Blockierelement (7) als zylinderringförmiger Körper ausgebildet ist, welcher einen durchgehenden Schlitz (20) in Axialrichtung aufweist, wobei an der Außenseite des zylinderring­ förmigen Körpers (7) Haltevorsprünge (8) angeordnet sind.
4. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockierelement (7) unmittelbar an dem Befestigungselement (2) angespritzt ist.
5. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Haltevorsprünge (8) als ringförmige Keile oder als kegelförmige Noppen oder abgerundete Wülste ausgebildet sind.
6. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Blockierelement als außen am Schwingungsaufnehmer (1) angeordnetes Halteelement (7) ausgebildet ist, welches am Schwingungsaufnehmer (1) befestigt ist und den Kopf (3) des Befestigungselements (2) hält.
7. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (7) einen konisch zulaufenden Haltebereich (17) zum Halten des Kopfes (3) des Befestigungselements (2) aufweist.
8. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im konisch zulaufenden Haltebereich (17) des Halteelements (7) Schlitze (18) ausgebildet sind.
9. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (7) mittels Klauen (16) am Schwingungsaufnehmer (1) befestigt ist.
10. Schwingungsaufnehmer (1) zur mittelbaren oder unmittel­ baren Befestigung an einem Schwingungen aufweisenden Bauteil (23) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Blockierelement (7) aus Kunststoff oder aus Federstahl hergestellt ist.
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