DE10043175A1 - Anordnung zum Verschließen einer Durchgangsöffnung in einem Magnesiumlegeriungsgehäuse - Google Patents
Anordnung zum Verschließen einer Durchgangsöffnung in einem MagnesiumlegeriungsgehäuseInfo
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Abstract
Es wird eine Anordnung geschaffen, bei der eine Ablassöffnung 4, die mit Innengewinden 3 versehen ist, in einer Ölwanne 1 aus Magnesiumlegierung mit einem Bolzenkörper 5 in der Art einer Schraube verschlossen wird, der durch ein anderes Metall als Magnesium und Magnesiumlegierung gebildet wird. Der Bolzenkörper 5 weist einen Gewindeschaft 6, der in die Ablassöffnung 4 geschraubt ist, und ein vergrößertes Ende 7 auf, das einen Durchmesser größer als demjenigen des Gewindeschaftes 6 aufweist. Eine Korrosionsschutzplatte 14 ist an den Gewindeschaft 4 über eine Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 15 gefügt und ist zwischen einer Scheibe 11 des vergrößerten Endes 7 und einem Umfangsabschnitt 13 einer Öffnung der Ablassöffnung 4 angeordnet, welcher der Scheibe entspricht, so dass eine elektrische Isolierung zwischen der Scheibe 11 und dem Umfangsabschnitt 13 der Öffnung geschaffen wird. Die Korrosionsschutzplatte 14 weist mehrere ringförmige Dichtungsvorsprünge an beiden Seiten derselben auf, die in konzentrischer Art und Weise um die Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 15 derart angeordnet sind, dass sie in den Umfangsabschnitt 13 der Öffnung und die Scheibe 11 beißen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum
Verschließen einer Durchgangsöffnung in einem
Magnesiumlegierungsgehäuse.
In herkömmlicher Weise ist eine Ölwanne für einen Motor als
ein Gehäuse aus Aluminiumlegierung oder Stahl ausgebildet,
und eine Ablassöffnung, die eine Durchgangsöffnung in der
Ölwanne darstellt, die mit Innengewinden versehen ist, wird
durch einen Stahlbolzen in der Art einer Schraube
verschlossen.
Der Gedanke, Ölwannen aus Magnesiumlegierung herzustellen,
entstand aus der wachsenden Forderung nach leichteren
Ölwannen. Wenn jedoch die oben beschriebene
Verschließeinrichtung für eine Magnesium-Ölwanne verwendet
wird, wird, da die Magnesiumlegierung auf der Seite des
geringsten Potentials eines Korrosionspotentialbereiches
angeordnet ist, und Regenwasser dazu neigt, sich leicht an
dem Umfangsabschnitt einer Öffnung der Ablassöffnung
anzusammeln, wenn gefahren wird, der Umfangsabschnitt der
Öffnung aufgrund der Beziehung mit dem Material des Bolzens
zu einer Anode und korrodiert.
Angesichts der weiteren Verringerung des Gewichts des
Gehäuses liegt eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin,
das Gehäuse aus Magnesiumlegierung auszubilden und eine
Anordnung zum Schließen einer Durchgangsöffnung in dem
Magnesiumlegierungsgehäuse zu schaffen, die zuverlässig
Korrosion an dem Umfangsabschnitt der Öffnung der
Durchgangsöffnung in dem Gehäuse verhindern kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine
Anordnung zum Schließen einer Durchgangsöffnung in einem
Magnesiumlegierungsgehäuse geschaffen, bei der die
Durchgangsöffnung in dem Magnesiumlegierungsgehäuse, die mit
Innengewinden versehen ist, mit einem Bolzenkörper in der Art
einer Schraube verschlossen wird, der aus einem anderen
Metall als Magnesium und Magnesiumlegierung ausgeführt ist,
wobei sich die Anordnung dadurch auszeichnet, dass der
Bolzenkörper einen Gewindeschaft, der in die
Durchgangsöffnung geschraubt ist, und ein vergrößertes Ende
aufweist, das einen Durchmesser größer als den des
Gewindeschaftes aufweist, und dadurch, dass eine
Korrosionsschutzplatte, die an den Gewindeschaft über eine
Gewindeschaft-Durchgangsöffnung gefügt ist, zwischen dem
vergrößerten Ende und einem Umfangsabschnitt einer Öffnung
der Durchgangsöffnung angeordnet ist, der dem vergrößerten
Ende entspricht, so dass das vergrößerte Ende und der
Umfangsabschnitt der Öffnung elektrisch isoliert sind, wobei
die Korrosionsschutzplatte mehrere ringförmige
Dichtungsvorsprünge an beiden Seiten derselben aufweist, die
konzentrisch um die Gewindeschaft-Durchtrittsöffnung derart
angeordnet sind, dass sie in den Umfangsabschnitt der Öffnung
und das vergrößerte Ende beißen.
Wie oben erwähnt, kann, wenn das vergrößerte Ende des
Bolzenkörpers und der Umfangsabschnitt der Öffnung der
Durchgangsöffnung elektrisch voneinander mit der
Korrosionsschutzplatte isoliert sind, auch wenn sich
Regenwasser um die Korrosionsschutzplatte ansammelt, da der
Umfangsabschnitt der Öffnung daran gehindert wird, zur Anode
zu werden, der Umfangsabschnitt der Öffnung vor Korrosion
gehindert werden.
Zusätzlich wird, da eine sichere Abdichtung zwischen dem
Umfangsabschnitt der Öffnung und der Korrosionsschutzplatte
sowie zwischen dem vergrößerten Ende und der
Korrosionsschutzplatte durch den beißenden Eingriff der
mehreren ringförmigen Dichtungsvorsprünge geschaffen wird,
das Eindringen von Wasser in die Öffnung verhindert, wodurch
die Korrosion der Innengewinde der Durchgangsöffnung
vermieden werden kann. Obwohl dies selbstverständlich ist,
kann die Dichtungsanordnung das Ausfließen der Inhalte des
Gehäuses zu der Außenseite desselben sicher verhindern.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Magnesiumlegierung-
Ölwanne für einen Motor, auf die eine erste
Ausführungsform der Erfindung angewendet ist;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang der
Linie 2-2 von Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine
Korrosionsschutzplatte;
Fig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts, der
durch einen Pfeil 4 in Fig. 2 bezeichnet ist;
Fig. 5A
und 5B sind erklärende Diagramme zur Darstellung der
Wirkungsweise eines Dichtungsabschnitts der ersten
Ausführungsform;
Fig. 6A
und 6B sind erklärende Diagramme zur Erläuterung der
Wirkungsweise eines Dichtungsabschnitts eines
Vergleichsbeispiels;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht zur Darstellung eines
wesentlichen Teiles einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 8 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 von
Fig. 7; und
Fig. 9 ist eine Schnittansicht zur Darstellung eines
wesentlichen Teiles einer dritten Ausführungsform,
die Fig. 2 und 8 entspricht.
In einer ersten Ausführungsform, die in den Fig. 1 bis 4
gezeigt ist, ist eine Ölwanne 1 für einen Motor als ein
Gehäuse aus Magnesiumlegierung ausgeführt (beispielsweise
JIS MD1D) und weist in einem unteren Abschnitt einer
Seitenwand 2 eine Ablassöffnung 4 als eine Durchgangsöffnung
auf, die mit Innengewinden 3 versehen ist, und die
Ablassöffnung 4 ist mit einem Bolzenkörper in der Art einer
Schraube 5, die aus einem anderen Metall als Magnesium und
Magnesiumlegierung ausgeführt ist, verschlossen.
Der Bolzenkörper 5 weist einen Gewindeschaft 6, der in die
Ablassöffnung 4 eingeschraubt ist, und ein vergrößertes Ende
7 auf, das einen Durchmesser aufweist, der größer ist als
derjenige des Gewindeschaftes 6. Das vergrößerte Ende 7 ist
einstückig mit dem Gewindeschaft 6 und weist einen
Sechskantkopf 9 mit einem Sitz 8 und einer Scheibe 11 auf,
die an dem Gewindeschaft 6 über eine Gewindeschaft-
Durchgangsöffnung 10 derart gefügt ist, dass sie mit dem Sitz
8 überlappt. Der Gewindeschaft 6 und der sechskantige Kopf 9
bilden einen Bolzen, der aus Stahl ausgeführt ist
(beispielsweise JIS SWRCH 10) und weist einen Zinküberzug an
seiner gesamten Oberfläche auf. Die Scheibe ist aus einer
Aluminiumlegierung ausgeführt (beispielsweise JIS Al 100)
oder reinem Aluminium.
Eine ringförmige Korrosionsschutzplatte 14 ist an dem
Gewindeschaft 4 über eine Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 15
darin derart gefügt, dass sie zwischen der Scheibe 11 des
vergrößerten Endes 7 und einem Umfangsabschnitt 13 einer
Öffnung der Ablassöffnung 4 angeordnet ist, um dadurch eine
elektrische Isolierung zwischen der Scheibe 11 und dem
Umfangsabschnitt 13 der Öffnung zu schaffen. Zusätzlich
weist, wie in den Fig. 3 und 4 klar gezeigt ist, die
Korrosionsschutzplatte 14 an beiden ringförmigen Seiten
derselben mehrere ringförmige Dichtungsvorsprünge 16 auf, die
in konzentrischer Art und Weise um die Gewindeschaft-
Durchgangsöffnung 15 angeordnet sind, und die jeweiligen
ringförmigen Dichtungsvorsprünge 16 beißen in den
Umfangsabschnitt 13 der Öffnung und die Scheibe 11.
Die Korrosionsschutzplatte 14 ist aus einer
Aluminiumlegierung (beispielsweise JIS A5182) ausgeführt, und
deren gesamte Oberfläche ist mit einer harten anodischen
Oxidationsschicht 19 bedeckt, die daran ausgebildet ist, die
einer Öffnungsabdichtungsbehandlung unterworfen wird und etwa
10 µm dick ist, und ein Rippenlinienabschnitt 20 des
jeweiligen ringförmigen Dichtungsvorsprungs 16 weist eine
konvexe bogenförmige Kontur 22 an dem Querschnitt auf, der
mit der Rippenlinie 21 desselben geschnitten ist.
Zusätzlich sind, wie in Fig. 4 klar zu erkennen ist, mehrere
ringförmige Dichtungsvorsprünge 23 in einer Ringseite der
Scheibe 8 des vergrößerten Endes 7 vorgesehen, die zu der
Scheibe 11 gerichtet ist, wobei die mehreren ringförmigen
Dichtungsvorsprünge 23 in konzentrischer Art und Weise um den
Gewindeschaft 6 angeordnet sind, und diese ringförmigen
Dichtungsvorsprünge 23 beißen in die Scheibe 11. Die
jeweiligen ringförmigen Dichtungsvorsprünge 23 sind durch
spanende Bearbeitung ausgebildet, deren
Rippenlinienabschnitte 24 jeweils eine spitzwinklige Kontur
25 an dem Querschnitt ähnlich zu dem oben erwähnten
aufweisen.
Die konvexe bogenförmige Kontur 22, die an dem
Rippenlinienabschnitt 20 eines jeden ringförmigen
Dichtungsvorsprungs 16 der Korrosionsschutzplatte 14
vorgesehen ist, wird dadurch erhalten, dass eine anodische
Oxidationsbehandlung für die Rippenlinienabschnitte 24
geschaffen wird, die jeweils die genannte spitzwinklige
Kontur 25 aufweisen.
Wenn die elektrische Isolierung zwischen der Scheibe 11 des
Bolzenkörpers 5 und dem Umfangsabschnitt 13 der Öffnung der
Ablassöffnung 4, wie oben beschrieben, bewirkt wird, wird,
auch wenn sich Regenwasser um die Korrosionsschutzplatte 14
ansammelt, da der Umfangsabschnitt 13 der Öffnung daran
gehindert wird, zur Anode zu werden, der Umfangsabschnitt 13
der Öffnung daran gehindert, korrodiert zu werden.
Zusätzlich wird, da eine sichere Dichtung zwischen dem
Umfangsabschnitt 13 der Öffnung und der
Korrosionsschutzplatte 14 sowie zwischen der Scheibe 11 und
der Korrosionsschutzplatte 14 durch den beißenden Eingriff
der mehreren ringförmigen Dichtungsvorsprünge 16, 23
geschaffen wird, das Eindringen von Wasser in die
Ablassöffnung 4 verhindert, wodurch es ermöglicht wird, die
Korrosion der Innengewinde 3 der Ablassöffnung 4 zu
vermeiden. Obwohl sich dies versteht, kann das Ausfließen von
Öl zur Außenseite sicher durch die genannte
Dichtungskonstruktion verhindert werden. Die Höhen h der
jeweiligen ringförmigen Dichtungsvorsprünge 16, 23 betragen
h ≧ 5 µm, vorzugsweise 10 µm ≦ h ≦ 30 µm. In diesem Fall kann
mit Höhen, die kleiner 5 µm betragen, der beschriebene
Dichtungseffekt nicht hinreichend erhalten werden.
Wenn für die Rippenlinienabschnitte 20 der jeweiligen
ringförmigen Dichtungsvorsprünge 16 der
Korrosionsschutzplatte 14 dafür gesorgt wird, dass sie die
konvexen bogenförmigen Konturen 22, wie klar in Fig. 5
gezeigt, aufweisen, wird, da die Kontaktfläche infolge des
beißenden Eingriffs der Platte vergleichsweise groß wird, der
Oberflächendruck gegen den Umfangsabschnitt 13 der Öffnung
oder ähnlichem klein. Dann, wenn sich die Temperatur der
Ölwanne 1 vergrößert, wie in Fig. 5 klar gezeigt ist, wenn
eine Vergrößerung der Axialkraft des Bolzenkörpers 5 bewirkt
wird, und eine Verringerung in der Festigkeit des
Umfangsabschnitts 13 der Öffnung infolge des Unterschieds der
Wärmeausdehnungskoeffizienten, beißt der Umfangsabschnitt 13
der Öffnung in den Bereich zwischen benachbarten ringförmigen
Dichtungsvorsprüngen 16 der Korrosionsschutzplatte 4, wodurch
ein dauerhaftes Ermüdungssetzen bewirkt wird. Jedoch ist das
Setzausmaß des Umfangsabschnitts der Öffnung dann geringer,
wenn es mit einem Fall verglichen wird, in dem die
Rippenlinienabschnitte 27 der jeweiligen ringförmigen
Dichtungsvorsprünge 26 spitzwinklige Konturen 28, wie in
Fig. 6A, 6B aufweisen, mit anderen Worten einem Fall, in dem
der Oberflächendruck vergleichsweise groß ist, wodurch es
ermöglicht wird, die Verringerung der Dichtungseigenschaften
zu unterdrücken.
Es ist anzumerken, dass in einem Fall, in dem ein
vorbestimmter Betrieb durchgeführt wird, nachdem die
Ablassöffnung 4 geöffnet wurde, und danach die Ablassöffnung
4 wieder geschlossen wird, die verformte Scheibe 11 durch
eine neue ersetzt wird. Da keine Verformung der
Korrosionsschutzplatte 14 bewirkt wird, ist keine Erneuerung
erforderlich.
Bei einer zweiten in den Fig. 7 und 8 gezeigten
Ausführungsform weist eine Korrosionsschutzplatte 14 einen
Vorsprungabschnitt 29 auf, der radial nach außen vorsteht,
und eine Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 30 ist in dem
Vorsprungabschnitt 29 ausgebildet.
Eine Maschinenschraube 31 weist einen Gewindeschaft 32 und
einen Sechskantkopf 34 auf, der integral mit dem
Gewindeschaft 32 ist und einen Sitz 33 aufweist. Die
Maschinenschraube 31 ist aus einem Stahl ähnlich zu
demjenigen der ersten Ausführungsform ausgeführt und weist
eine Zinküberzugsbedeckung auf deren gesamter Oberfläche auf.
Eine Scheibe 35 aus einer weichen Aluminiumlegierung (oder
reinem Aluminium), die ähnlich zu derjenigen der ersten
Ausführungsform ist, ist an den Gewindeschaft 32 über eine
Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 36, die darin ausgebildet
ist, gefügt, und der Gewindeschaft 32 ist in eine
Innengewindeöffnung 37 geschraubt, die an einer Seitenwand 2
der Ölwanne 1 vorhanden ist, und zwar durch die
Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 30 in dem Vorsprungabschnitt
29, wodurch die Position der Korrosionsschutzplatte 14
festgelegt wird.
Um eine Dichtungskonstruktion ähnlich zu der vorangehend
beschriebenen Dichtungskonstruktion zu schaffen, sind mehrere
konzentrisch angeordnete ringförmige Dichtungsvorsprünge 38,
39 an beiden Seiten des Vorsprungabschnitts 29 um die
Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 30 und eine ringförmige Seite
des Sitzes 33, die zu der Scheibe 35 um den Gewindeschaft 32
gerichtet ist, ausgebildet, und diese ringförmigen
Dichtungsvorsprünge 38, 39 beißen in die Seitenwand 2 bzw.
die Scheibe 35.
Zusätzlich ist eine ringförmige Nut 40, welche die
Gewindeschaft-Durchgangsöffnung 15 umgibt, an der Seite der
Korrosionsschutzplatte 14, die zu der Seitenwand 2 gerichtet
ist, vorgesehen, und ein Dichtungsring 41 ist in der
ringförmigen Nut 40 zur Verbesserung der Verlässlichkeit der
Dichtungskonstruktion angebracht. In diesem Fall sind mehrere
ringförmige Dichtungsvorsprünge 16, die ähnlich zu den oben
beschriebenen sind, an einer ringförmigen Fläche innerhalb
der ringförmigen Nut 40 an einer Seite der
Korrosionsschutzplatte 14 ausgebildet, die zu dem
Umfangsabschnitt 13 der Öffnung in der Seitenwand gerichtet
ist. Die Korrosionsschutzplatte 14 mit dem Vorsprungabschnitt
29 ist aus einer Aluminiumlegierung ähnlich zu der bei der
ersten Ausführungsform verwendeten ausgeführt, und eine harte
anodische Oxidationsschicht 19 ist über die gesamte
Oberfläche der Korrosionsschutzplatte 14 ausgebildet, der
eine Öffnungsabdichtungsbehandlung erteilt wird und die etwa
10 µm beträgt. Die anderen Merkmale des Aufbaus sind die
gleichen, wie sie bei der ersten Ausführungsform beschrieben
wurden.
Bei einer dritten Ausführungsform, die in Fig. 9 gezeigt ist,
weist eine Korrosionsschutzplatte 14 einen Gewindezylinder 42
in einer ringförmigen Seite derselben auf, die zu einer
Seitenwand 2 einer Ölwanne 1 gerichtet ist. Der
Gewindezylinder 42 steht von einem Abschnitt der
Korrosionsschutzplatte 14 um eine Gewindeschaft-
Durchgangsöffnung 15 derart vor, dass er koaxial mit einer
Mittellinie der Durchtrittsöffnung 15 ist. Der
Gewindezylinder 42 weist Außengewinde 43 in einer äußeren
Umfangsfläche und Innengewinde 3 in einer inneren
Umfangsfläche desselben auf. Die Korrosionsschutzplatte 14
mit dem Gewindezylinder 42 ist aus einer Aluminiumlegierung
ähnlich zu der bei der ersten Ausführungsform beschriebenen
ausgeführt, und eine harte anodische Oxidationsschicht 19 ist
über die gesamte Oberfläche der Korrosionsschutzplatte 14
ausgebildet, die einer Öffnungsabdichtungsbehandlung
unterworfen ist und etwa 10 µm beträgt.
Die Außengewinde 43 des Gewindezylinders 42 werden über ein
Dichtungsmittel 47 in eine Durchgangsöffnung 46 mit
Innengewinden 45 geschraubt, die in der Seitenwand 2 der
Ölwanne 1 ausgebildet ist, wodurch die Innenseite des
Gewindezylinders 42 eine Ablassöffnung wird, die mit den
Innengewinden 3 ausgebildet ist, und zusätzlich stößt die
äußere ringförmige Seite der Korrosionsschutzplatte 14 gegen
einen Umfangsabschnitt 13 einer Öffnung der Ablassöffnung 4
an. Ein Gewindeschaft 6 eines Bolzenkörpers 5 ist in die
Ablassöffnung 4, wie oben beschrieben, eingeschraubt. Die
Merkmale der Anordnung sind die gleichen wie diejenigen, die
bei der ersten Ausführungsform beschrieben wurden.
Ein Vorüberzug-Dichtungsmittel, in dem ein nicht
ausgehärtetes Dichtungsmaterial in einer Mikrokapsel
eingeschlossen ist, wird als das Dichtungsmittel 47
verwendet, und wenn dieses auf die Außengewinde 43 des
Gewindezylinders 42 aufgebracht wird, wird die Mikrokapsel
gebrochen, während der Gewindezylinder 42 in die
Durchgangsöffnung 46 geschraubt wird, und dies ermöglicht,
dem Dichtungsmaterial, dass es mit der Umgebung reagiert, so
dass das Dichtungsmaterial gehärtet wird.
Wie oben beschrieben, kann, wenn die Ablassöffnung 4 durch
den Gewindezylinder 42 aus einer Aluminiumlegierung aufgebaut
ist, verglichen mit dem Fall, in dem die Ablassöffnung 4
unmittelbar in der Seitenwand 2 aus einer Magnesiumlegierung
ausgebildet ist, die Festigkeit der Innengewinde 3 durch den
Unterschied in der Festigkeit der Materialien verbessert
werden, wodurch ein Lösen des Bolzenkörpers 5, das dem
Knicken oder ähnlichem der Innengewinde 3 zugeschrieben wird,
verhindert werden kann.
Es ist anzumerken, dass die Erfindung nicht nur auf eine
Ölwanne anwendbar ist, sondern auch auf ein Gehäuse, wie z. B.
ein Getriebegehäuse oder ähnliches.
Gemäß der Erfindung kann eine Gewichtsverringerung des
Gehäuses dadurch erreicht werden, dass das Gehäuse aus der
Magnesiumlegierung ausgeführt wird, und die Anordnung zum
Verschließen der Durchgangsöffnung in dem
Magnesiumlegierungsgehäuse kann geschaffen werden, bei dem
die Korrosion des Umfangsabschnitts der Öffnung der
Durchgangsöffnung in dem Gehäuse sicher vermieden werden
kann.
Während die Beschreibung in Verbindung mit den bevorzugten
Ausführungsformen der Erfindung erfolgte, ist den Fachleuten
klar, dass verschiedene Veränderungen und Modifikationen
daran durchgeführt werden können, ohne die Erfindung zu
verlassen, und es ist deshalb beabsichtigt, mit den
beigefügten Ansprüchen sämtliche derartiger Veränderungen und
Modifikationen als innerhalb den Grundgedanken der Erfindung
fallend abzudecken.
Claims (9)
1. Anordnung zum Verschließen einer Durchgangsöffnung in
einem Magnesiumlegierungsgehäuse, mit:
Innengewinden, die an der Durchgangsöffnung in dem Magnesiumlegierungsgehäuse ausgebildet sind;
einem Bolzenkörper in der Art einer Schraube, der mit den Innengewinden in Eingriff ist und die Durchgangsöffnung verschließt, wobei der Bolzenkörper aus einem anderen Metall als Magnesium und Magnesiumlegierung ausgebildet ist, wobei der Bolzenkörper einen Gewindeschaft, der in die Durchgangsöffnung eingeschraubt ist, und ein vergrößertes Ende aufweist, das einen größeren Durchmesser als demjenigen des Gewindeschaftes aufweist; und
einer Korrosionsschutzplatte, die an den Gewindeschaft über eine Gewindeschaft-Durchgangsöffnung gefügt ist und zwischen dem vergrößerten Ende und einem Umfangsabschnitt einer Öffnung der Durchgangsöffnung angeordnet ist, wobei der Umfangsabschnitt dem vergrößerten Ende gegenüberliegt,
wobei die Korrosionsschutzplatte das vergrößerte Ende und den Umfangsabschnitt der Öffnung elektrisch isoliert, und
wobei die Korrosionsschutzplatte mehrere ringförmige Dichtungsvorsprünge an beiden Seiten derselben aufweist, die konzentrisch um die Gewindeschaft-Durchgangsöffnung angeordnet sind und in den Umfangsabschnitt der Öffnung bzw. das vergrößerte Ende beißen.
Innengewinden, die an der Durchgangsöffnung in dem Magnesiumlegierungsgehäuse ausgebildet sind;
einem Bolzenkörper in der Art einer Schraube, der mit den Innengewinden in Eingriff ist und die Durchgangsöffnung verschließt, wobei der Bolzenkörper aus einem anderen Metall als Magnesium und Magnesiumlegierung ausgebildet ist, wobei der Bolzenkörper einen Gewindeschaft, der in die Durchgangsöffnung eingeschraubt ist, und ein vergrößertes Ende aufweist, das einen größeren Durchmesser als demjenigen des Gewindeschaftes aufweist; und
einer Korrosionsschutzplatte, die an den Gewindeschaft über eine Gewindeschaft-Durchgangsöffnung gefügt ist und zwischen dem vergrößerten Ende und einem Umfangsabschnitt einer Öffnung der Durchgangsöffnung angeordnet ist, wobei der Umfangsabschnitt dem vergrößerten Ende gegenüberliegt,
wobei die Korrosionsschutzplatte das vergrößerte Ende und den Umfangsabschnitt der Öffnung elektrisch isoliert, und
wobei die Korrosionsschutzplatte mehrere ringförmige Dichtungsvorsprünge an beiden Seiten derselben aufweist, die konzentrisch um die Gewindeschaft-Durchgangsöffnung angeordnet sind und in den Umfangsabschnitt der Öffnung bzw. das vergrößerte Ende beißen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Höhen der
jeweiligen ringförmigen Dichtungsvorsprünge nicht
weniger als 5 µm sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die
Korrosionsschutzplatte aus einer Aluminiumlegierung
ausgeführt ist, und eine anodische Oxidationsschicht
über deren gesamte Oberfläche ausgebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, wobei ein
Rippenlinienabschnitt der jeweiligen ringförmigen
Dichtungsvorsprünge eine konvexe bogenförmige Kontur an
einem Querschnitt desselben aufweist, der sich mit einer
Rippenlinie desselben schneidet.
5. Anordnung nach Anspruch 1, wobei das vergrößerte Ende
Folgendes aufweist:
einen Kopf mit einem Sitz; und
eine Scheibe, die an den Gewindeschaft über eine Gewindeschaft-Durchgangsöffnung gefügt ist.
einen Kopf mit einem Sitz; und
eine Scheibe, die an den Gewindeschaft über eine Gewindeschaft-Durchgangsöffnung gefügt ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die
Korrosionsschutzplatte in eine ringförmige Form
ausgebildet ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die
Korrosionsschutzplatte mit einer ringförmigen Nut
ausgebildet ist, die konzentrisch um die Gewindeschaft-
Durchgangsöffnung angeordnet ist, und ein Dichtungsring
in der ringförmigen Nut angebracht ist.
8. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Gewindeschaft des
Bolzenkörpers in der Art einer Schraube unmittelbar mit
den Innengewinden in Eingriff ist und die
Durchgangsöffnung verschließt.
9. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Bolzenkörper in der
Art einer Schraube mittelbar mit den Innengewinden der
Durchgangsöffnung über einen Gewindezylinder in Eingriff
ist, der Außengewinde, die unmittelbar mit den
Innengewinden in Eingriff sind, die an der
Durchgangsöffnung ausgebildet sind, und Innengewinde
aufweist, die unmittelbar mit dem Gewindeschaft des
Bolzenkörpers in der Art einer Schraube in Eingriff
sind, wobei der Gewindeschaft einstückig mit der
Korrosionsschutzplatte ausgebildet ist.
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