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DE19508031A1 - Dichtungsanordnung - Google Patents

Dichtungsanordnung

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Publication number
DE19508031A1
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Authority
DE
Germany
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flanges
flange
edge
sealing
arrangement according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19508031A
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English (en)
Inventor
John A Damusis
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Dana Inc
Original Assignee
Dana Inc
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/10Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
    • F16J15/12Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering
    • F16J15/121Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering with metal reinforcement
    • F16J15/122Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering with metal reinforcement generally parallel to the surfaces
    • F16J15/123Details relating to the edges of the packing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung und insbesondere eine Dichtungs­ anordnung mit einem Flansch, der benachbart zu einer Bohrung liegt, die in einem Dichtungskörper ausgebildet ist.
Dichtungen, die hohen Temperaturen widerstehen, werden benutzt, um eine Ab­ dichtung gegen Verbrennungsgase bei hohen Temperaturen zu bewirken. Diese Dichtungen umfassen Zylinderkopfdichtungen, Auspuffverteilerdichtungen und Turbolader-Dichtungen. Insbesondere erstrecken sich Zylinderkopfdichtungen um ringförmige Zylinderbohrungen, um eine Abdichtung zu schaffen, welche die heißen Verbrennungsgase innerhalb des Zylinders hält. Die Dichtung muß die Belastung einer Schraubenverbindung aushalten zwischen Motorblock und Zylinderkopf und mittels dieser Belastung wird eine Abdichtung geschaffen.
Es ist bekannt, Zylinderkopfdichtungen mit einem Flansch zu versehen, der angren­ zend an die Zylinderbohrung verläuft, die in einem Dichtungskörper der Dichtung ausgebildet ist. Der Flansch ist im Querschnitt allgemein U-förmig mit einem zen­ tralen Steg, der obere und untere Schenkel trennt, die sich kontinuierlich um die innere Umfangsgrenze der Zylinderbohrung erstrecken und obere und untere Ober­ flächen des Dichtungskörpers erfassen. Gewöhnlich ist ein Dichtungselement wie z. B. ein Feuerring innerhalb einer Wanne angeordnet, die durch den U-förmigen Quer­ schnitt des Flansches gebildet wird, um dabei zu helfen, den Dichtungskörper gegen die schädlichen Wirkungen der Verbrennungsumgebung zu schützen.
Bis zu 30 Prozent der Spannkraft der Schraubverbindung der mechanischen Kom­ ponenten wird benutzt, um diese Flansche am Dichtungskörper zu halten. Dieser Teil der Spannkraft ist daher nicht verfügbar, um eine Leckage aus den verschiedenen Dichtungen zu verhindern. Es ist eine hohe Kraft notwendig wegen der relativ großen Kontaktfläche zwischen den mechanischen Komponenten und den Flansch-Schen­ keln.
Außerdem fallen für die U-förmigen Flansche hohe Werkzeug kosten und Herstellungs­ kosten an. Das Dichtungselement muß manuell in die U-förmige Wanne oder Nut eingesetzt werden. Dann muß ein Verschließwerkzeug verwendet werden, welches die Flansch-Schenkel formt und über das Dichtungselement und den Dichtungskörper drückt. Danach muß der Flansch flachgedrückt werden, um sicherzustellen, daß der Flansch eine vorgegebene Höhe hat. Diese Arbeitsschritte beschränken die U-förmi­ gen Flansche auf geschmeidige Metalle.
Die Verwendung von geschmeidigen Metallen in U-förmigen Flanschen fördert eine Ausdünnung des Flansches an den Grenzen Flansch/Dichtelement. Außerdem kann der Flansch brechen oder aufreißen sowohl bei der Herstellung als auch im prakti­ schen Betrieb. U-förmige Flansche sind besonders anfällig für Brüche in dem zen­ tralen Steg-Abschnitt zwischen den oberen und unteren Schenkeln des Flansches. Wegen des Umschließens des Dichtelementes mit einem U-förmigen Flansch kann außerdem das Dichtelement nicht visuell inspiziert werden. Inspektionen unter Verwendung teurer elektronischer Anlagen hatten nur begrenzten Erfolg.
Die Erfindung befaßt sich mit einer hohe Temperaturen aushaltenden Dichtungs­ anordnung wie z. B. einer Zylinderkopfdichtung mit einer im Dichtungskörper der Dichtung ausgebildeten Öffnung, die eine allgemein ringförmige Begrenzung hat. Eine Flanschanordnung umfaßt zwei separate Flansche, die angrenzend an die Dichtungs­ öffnung angeordnet sind. Die Flanschanordnung umfaßt einen oberen Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand, wobei eine innere Ober­ fläche des oberen Flansches in Eingriff mit einer oberen Oberfläche des Dichtungs­ körpers steht. Ferner umfaßt die Flanschanordnung einen unteren Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand, wobei eine innere Fläche des unteren Flansches in Eingriff mit einer unteren Fläche des Dichtungskörpers steht.
Jeder der Flansche ist mechanisch oder chemisch am Dichtungskörper befestigt. In einer bevorzugten Ausführungsform hat jeder Flansch in gleichen Umfangsabständen Vorsprünge oder Nasen, die sich radial auswärts vom äußeren Rand erstrecken. Die auf entgegengesetzten Seiten des Dichtungskörpers liegenden Flansche sind ausge­ richtet, so daß ein einziges mechanisches Befestigungselement wie z. B. ein Niet verwendet werden kann, um entsprechende Nasen am Dichtungskörper zu befesti­ gen. Nasen sind nicht erforderlich wenn die Flansche chemisch am Dichtungskörper befestigt werden. Statt dessen wird ein Klebstoff wie z. B. ein wärmehärtender Klebstoff zwischen einer inneren Fläche eines Flansches und einer entsprechenden Fläche des Dichtungskörpers eingebracht.
In einer Ausführungsform besteht der Dichtungskörper aus einem hoch-temperatur­ festen Material wie z. B. expandiertem Graphit (Streck-Graphit). Es besteht daher nur ein reduzierter Bedarf, die Begrenzung des Dichtungskörpers zu schützen. Die inneren Ränder der Flansche sind daher allgemein bündig mit der Begrenzung der Bohrung im Dichtungskörper.
In einer anderen Ausführungsform hat die Flanschanordnung ein separates Dichtungs­ element. Die inneren Ränder der Flansche verlaufen radial einwärts von der Begren­ zung des Dichtungskörpers, um einen Kanal zu bilden, der das Dichtelement auf­ nehmen kann.
Teure Arbeitsschritte für Herstellung und Befestigung des Flansches sowie die Kosten für die erforderlichen Werkzeuge werden daher bei der Erfindung eliminiert. Statt dessen werden die Flansche zweckmäßiger Weise gepreßt. Außerdem können festere und härtere weniger geschmeidige Metalle verwendet werden zur Herstellung der Flansche. Solche Metalle widerstehen einer Flanschausdünnung insbesondere in den Kontaktbereichen mit dem Dichtelement. Wenn weichere geschmeidige Metalle verwendet werden können ihre Oberflächen mit Druckbelastungen behandelt werden, um eine Ermüdung und Ausfälle wegen Korrosion zu reduzieren. Außerdem können die Flansche entsprechend geformt werden, um eine geeignete Lastverteilung zu erreichen und Verformungen der Bohrung zu minimieren. Auch können Anti-Freß-Beschichtungen verwendet werden.
Schließlich ist praktisch nichts von der verfügbaren Klemmkraft erforderlich für die Flanschanordnung. Ein Vorteil liegt auch darin, daß die erfindungsgemäße Flansch­ anordnung eine visuelle Inspektion des eingebauten Dichtelementes erlaubt.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 perspektivisch eine erste Ausführungsform einer Dichtung mit einer zweiteiligen Flanschanordnung zeigt, die mechanisch am Dichtungskörper befestigt ist.
Fig. 2 zeigt im Schnitt die erste Ausführungsform der Dichtung längs der Linien 2-2 von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt im Schnitt eine zweite Ausführungsform einer Dichtung mit einem zweiteiligen Flansch, der mittels eines Klebstoffes am Dichtungskörper befestigt ist.
Fig. 4 zeigt perspektivisch eine dritte Ausführungsform einer Dichtung mit einem Flansch, der ein Dichtungselement enthält.
Fig. 5 zeigt im Schnitt die dritte Ausführungsform der Dichtung längs der Linien 5-5 von Fig. 4.
Die in Fig. 1 dargestellte Dichtung 20 hat einen Dichtungskörper 22 mit einer Bohrung 24 mit einer inneren Umfangsgrenze 25 um eine Achse A-A. Die Grenze bzw. der Rand 25 ist allgemein ringförmig. In der dargestellten Ausführungsform ist die Dichtung 20 eine Zylinderkopfdichtung und bewirkt eine Abdichtung rund um eine Zylinderkopfbohrung für eine Brennkraftmaschine. Die Erfindung kann aber auch in anderen Hoch-Temperatur-Fällen verwendet werden, wie z. B. bei Abgasverteilern oder bei Turboladern. Die Temperaturen, die die Dichtung 20 aushalten muß, über­ steigen in der Praxis gewöhnlich 260° Celsius (500 Grad Fahrenheit).
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, enthält die Dichtung 20 eine zweistückige ringförmige Flanschanordnung 26 welche der Gestalt des Randes 50 des Dichtungs­ körpers 22 entspricht und angrenzend an diesen angeordnet ist. Die Dichtungsanord­ nung 26 umfaßt einen oberen Flansch 28 und einen unteren Flansch 30. Der Flansch 28 hat einen radial inneren Rand 32 und einen radial äußeren Rand 34. Ebenso hat der Flansch 30 einen radial inneren Rand 36 und einen radial äußeren Rand 38. Der Dichtungskörper 22 hat eine obere Fläche oder Seite 40 und eine untere Fläche oder Seite 42. Eine innere Oberfläche 44 des oberen Flansches 28 steht in Eingriff mit der oberen Seite 40 des Dichtungskörpers 22 während eine innere Oberfläche 46 des unteren Flansches 30 in Eingriff mit der unteren Seite 42 des Dichtungskörpers 22 steht.
Die Flansche 28 und 30 können entweder mechanisch oder chemisch am Dichtungs­ körper 22 befestigt sein. Die Flansche werden während des Einbaus der Dichtung angebracht. Wenn sie einmal installiert sind, tragen die Belastungen, die von den Komponenten ausgeübt werden, welche durch die Dichtung 20 abgedichtet werden, dazu bei, die Flansche 28 und 30 in ihren Positionen zu halten.
In der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich acht in Umfangsrichtung gleich beabstandete Nasen 50 radial vom äußeren Rand 34 des Flansches 28 nach außen. Es kann auch eine geringere oder größere Anzahl solcher Nasen 50 verwendet werden und die Abstände in Umfangsrichtung können unsymmetrisch sein. Ein mechanisches Befestigungselement 52, wie z. B. ein Niet erstreckt sich durch eine Öffnung 54, die in einer Anzahl der Nasen 50 ausgebildet ist, um den entsprechen­ den Flansch am Dichtungskörper 20 zu befestigen. Nasen 50 werden bevorzugt wenn mechanische Befestigungselemente 52 verwendet werden, so daß die Elemen­ te 52 der Dichtungsfunktion nicht in die Quere kommen, die zwischen dem inneren Rand 32 und dem äußeren Rand 34 des Flansches 28 und zwischen dem unteren Rand 36 und dem äußeren Rand 38 des Flansches 30 ausgeübt wird. Die Flansche 28 und 30 sind vorzugsweise mit derselben Anzahl von Nasen 50 versehen mit identischen Abständen in Umfangsrichtung. Die Nasen 50 der Flansche 28 und 30 können daher an gegenüberliegenden Seiten 40 und 42 des Dichtungskörpers 22 so ausgerichtet sein, daß ein einziger Niet 52 mit einer entsprechenden Nase von jedem der Flansche 28 und 30 zusammen wirkt um die Flansche am Dichtungs­ körper zu befestigen. Eine gemeinsame Öffnung 56 ist im Dichtungskörper 22 ausgebildet, um den Schaft 58 des mechanischen Befestigungselementes 52 auf­ zunehmen.
Nasen 50 sind nicht erforderlich wenn die Flansche 28 und 30 chemisch am Dich­ tungskörper 22 befestigt werden. Man kann statt dessen, wie Fig. 3 zeigt, einen Klebstoff 60 verwenden, z. B. ein thermohärtendes Harz, das zwischen die innere Fläche 44 des Flansches 28 oder die innere Fläche 36 des Flansches 30 und entwe­ der der oberen Fläche 40 oder der unteren Fläche 42 des Dichtungskörpers 22 eingebracht ist.
In den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 3 sind der innere Rand 32 des Flansches 28 und der innere Rand 26 des Flansches 30 allgemein bündig mit dem Rand 25 der Öffnung 24. Bei Verwendung von hochtemperaturfesten Dichtungskörpern aus einem Material wie z. B. expandiertem Graphit besteht nur eine reduzierte Notwendigkeit für die Flanschanordnung 26, den Rand 25 des Dichtungskörpers 22 zu schützen. Eine solche Dichtung ist gewöhnlich nicht sehr dicht. Um daher die aufgebrachte Bela­ stung zu verteilen ist der radiale Abstand zwischen dem inneren Rand 32 und dem äußeren Rand 34 des Flansches 28 sowie dem inneren Rand 36 und dem äußeren Rand 38 des Flansches 30 größer als wenn ein Dichtungskörper aus einem dichteren Material verwendet wird. Die radiale Breite der Flansche 28 und 30 hängt aber teilweise vom Aufbau des Dichtungskörpers 22 ab.
Wie die Fig. 4 und 5 zeigen kann die Flanschanordnung 26 jedoch ein separates Dichtelement 70 enthalten. Das Dichtelement 70 kann verwendet werden in Umge­ bungen, wie sie bei Zylinderkopfdichtungen von Brennkraftmaschinen auftreten oder wenn Konstruktionsbetrachtungen die Verwendung von hochtemperaturfesten Dichtungskörpern 22 weniger geeignet erscheinen lassen. Ein geeignetes Dichtungs­ element 70 besteht aus einem Feuerring aus Draht, wie dargestellt. Ein anderes geeignetes Dichtungselement kann aus einem flachen Metall geformt sein, das einen hochstehenden Rand hat. Der innere Rand 32 des Flansches 28 und der innere Rand 36 des Flansches 30 erstrecken sich radial einwärts vom Rand 25 des Dichtungs­ körpers 22 und bilden einen Kanal 72, der das Dichtelement 70 aufnehmen kann. Ein Teil der inneren Fläche 44 des Flansches 28 und ein Teil der inneren Fläche 46 des Flansches 30 erfassen einen Außenrand 74 des Dichtelementes 70, um dieses in seiner Position zu halten. Die inneren Ränder 32 und 36 der Flansche 28 und 30 verlaufen vorzugsweise radial einwärts über eine kurze Strecke über einen radial inneren Rand 76 des Dichtungselementes hinaus.
Teure Werkzeuge für die Herstellung und Befestigung der Flansche wie sie für U-förmige Flansche erforderliche sind, werden bei der Erfindung vermieden. Die Flan­ sche 28 und 30 können gepreßt oder gestanzt sein. Da ferner spezielle Formgebun­ gen nicht erforderlich sind, können festere und härtere Metalle für die Flansche 28 und 30 verwendet werden. Beispielsweise können die Flansche 28 und 30 aus rostfreiem Stahl (Stahl 301) oder vergüteten Stählen bestehen. Solche Metalle widerstehen einer Flanschausdünnung was von Bedeutung ist in den Kontaktberei­ chen mit dem Dichtelement 70. Wenn weichere Metalle verwendet werden, können die Oberfläche dieser weiteren Metalle durch Walzen oder Kugel-Hämmern verfestigt werden. Hierdurch werden Ermüdung oder Ausfälle infolge Korrosion reduziert. Die Flansche 28 und 30 sind so geformt, daß eine geeignete Lastverteilung rund um die Bohrung 24 oder andere Bohrungen erreicht wird, um Verformungen zu minimieren. Zu diesem Zweck kann die axiale Dicke sowohl des Flansches 28 als auch des Flansches 30 und ebenso das radiale Maß eines Flansches vom inneren Rand zum äußeren Rand variiert werden. Die Flansche 28 und 30 können daher einfach an spezielle Dichtungsformen angepaßt werden.
Ein weiterer Vorteil ist, daß praktisch nichts von der verfügbaren Klemmkraft der Komponenten des Motors für den Betrieb oder die Halterung der Flanschanordnung 26 erforderlich ist. Es ist daher eine größere Kraft für die Abdichtung verfügbar. Eine bessere Abdichtung führt auch zu einer Reduzierung von Ungenauigkeiten bei der Herstellung. Für jeden der gegenüberliegenden Schenkel bei dem bisherigen U-förmi­ gen Flansch gilt eine sehr enge Herstellungstoleranz. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß wenn ein Dichtelement 70 benutzt wird die erfindungsgemäße Flanschanordnung 26 eine visuelle Inspektion des eingebauten Dichtungselementes erlaubt.
Die Flanschoberflächen, insbesondere eine äußere Oberfläche 78 des Flansches 28 und eine äußere Oberfläche 80 des Flansches 30 können mit einer Schicht 82 gegen Korrosion oder Anfressen behandelt bzw. beschichtet sein. Typische Beschichtungen 82 dieser Art umfassen Polytetrafluorethylen oder Molybdändisulfid. Die Schichten 82 reduzieren den Verschleiß der Flanschanordnung 26 und verlängern die Lebens­ dauer der Dichtung 20.

Claims (20)

1. Dichtungsanordnung zur Verwendung bei hohen Temperaturen, gekennzeich­ net durch einen Dichtungskörper mit einer oberen Fläche und einer unteren Fläche und mit wenigstens einer Öffnung, die einen inneren Umfangsrand hat, ferner durch eine Flanschanordnung mit zwei Flanschen, deren Form allgemein dem Rand der Bohrung im Dichtungskörper entspricht und die angrenzend an diesen Rand angeordnet sind, daß ferner die Flanschanordnung einen oberen Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand auf­ weist, daß eine innere Oberfläche des oberen Flansches in Eingriff mit der oberen Oberfläche des Dichtungskörpers steht, daß die Flanschanordnung ferner einen unteren Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand hat, daß eine innere Oberfläche des unteren Flansches in Eingriff mit der unteren Oberfläche des Dichtungskörpers steht, und daß der obere und der untere Flansch am Dichtungskörper befestigt sind.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Nasen sich radial auswärts vom äußeren Rand von wenigstens einem der Flansche erstreckt, und daß ein mechanisches Befestigungselement in Verbindung mit einer Anzahl dieser Nasen verwendet wird, um wenigstens einen der Flansche am Dichtungskörper zu befestigen.
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Öffnung durch diese Anzahl von Nasen ausgebildet ist und daß das mechani­ sche Befestigungselement sich durch diese Öffnung erstreckt, zur Verbindung der Flansche mit dem Dichtungskörper.
4. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anzahl von Nasen in gleichen Abständen in Umfangsrichtung längs des Außenrandes von jedem der Flansche angeordnet ist.
5. Dichtungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anzahl von Nasen der Flansche auf gegenüberliegenden Seiten des Dichtungs­ körpers ausgerichtet ist und daß das mechanische Befestigungselement die entsprechend fluchtenden Nasen von jedem der beiden Flansche erfaßt, um die Nasen mit dem Dichtungskörper zu verbinden.
6. Dichtungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanische Befestigungselement ein Niet ist.
7. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klebmittel zwischen den Flanschen und dem Dichtungskörper angeordnet ist, um die Flansche mit dem Dichtungskörper zu verbinden.
8. Dichtungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebmittel ein wärmehärtendes Harz ist.
9. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rand von jedem der Flansche allgemein bündig mit dem Rand der Bohrung im Dichtungskörper ist.
10. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Ränder von jedem der beiden Flansche sich einwärts vom Bohrungs­ rand aus erstrecken und einen Kanal bilden, daß ein Dichtungselement sich längs des Kanales erstreckt und in diesem aufgenommen ist, und daß die Flansche in Eingriff mit dem Dichtungselement stehen, um dieses in seiner Position zu halten.
11. Dichtungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement ein Feuerring ist.
12. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Flansche aus einem allgemein nicht-geschmeidigen Metall besteht.
13. Dichtungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall ein rostfreies Metall oder ein hochvergütetes Metall ist.
14. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine äußere Oberfläche von wenigstens einem der Flansche mit einer Anti-Korro­ sions-Schicht versehen ist.
15. Dichtungsanordnung für Betrieb bei hohen Temperaturen, gekennzeichnet durch einen Dichtungskörper mit einer oberen Fläche und einer unteren Fläche und mit wenigstens einer Bohrung, die einen inneren Umfangsrand hat, ferner durch eine Flanschanordnung mit zwei Flanschen, deren Gestalt allgemein dem Bohrungsrand entspricht und die angrenzend an diesen Rand angeordnet sind, daß ferner die Flanschanordnung einen oberen Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand umfaßt, wobei eine innere Ober­ fläche des oberen Flansches in Eingriff mit der oberen Oberfläche des Dich­ tungskörpers steht, ferner einen unteren Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand wobei eine innere Oberfläche des unteren Flansches in Eingriff mit der unteren Oberfläche des Dichtungskörpers steht, daß ferner beide Flansche am Dichtungskörper befestigt sind, daß eine Mehr­ zahl von in Umfangsrichtung beabstandete Nasen sich radial auswärts vom äußeren Rand der Flansche erstreckt, daß ein mechanisches Befestigungs­ element in Verbindung mit einer Anzahl dieser Nasen verwendet wird, um die Flansche am Dichtungskörper zu befestigen, und daß diese Anzahl von Nasen der Flansche, die auf gegenüberliegenden Seiten des Dichtungskörpers liegen, miteinander fluchten, so daß das mechanische Befestigungselement jeweils die fluchtenden Nasen der beiden Flansche erfaßt.
16. Dichtungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rand jedes Flansches allgemein bündig mit dem Rand der Bohrung im Dichtungskörper ist.
17. Dichtungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Ränder der Flansche sich einwärts vom Bohrungsrand erstrecken und einen Kanal bilden, daß ein Dichtungselement sich um diesen erstreckt und im Kanal aufgenommen ist, und daß die Flansche in Eingriff mit dem Dichtungs­ element stehen, um dieses in seiner Position zu halten.
18. Flanschanordnung zur Verwendung mit einer Dichtungsanordnung, die einen Dichtungskörper hat mit einer Bohrung mit einem inneren Umfangsrand, gekennzeichnet durch einen oberen Flansch, der allgemein der Gestalt des Bohrungsrandes im Dichtungskörper entspricht, daß der obere Flansch einen äußeren Rand und einen inneren Rand hat und eine innere Oberfläche des oberen Flansches an dem Dichtungskörper befestigbar ist, ferner mit einem unteren Flansch, der allgemein der Gestalt des Bohrungsrandes im Dichtungs­ körper entspricht und der einen äußeren Rand und einen inneren Rand hat, und daß eine innere Oberfläche des unteren Flansches am Dichtungskörper befestigbar ist.
19. Flanschanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Nasen sich radial auswärts vom Außenrand der Flansche erstreckt, daß ein mechanisches Befestigungs­ element in Verbindung mit einer Anzahl der Nasen verwendet wird, um die Flansche am Dichtungskörper zu befestigen, und daß diese Anzahl von Nasen der Flansche miteinander fluchten, so daß die mechanische Befestigungs­ elemente jeweils eine fluchtende Nase von jedem der Flansche erfaßt.
20. Flanschanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Dichtungselement aufweist, das zwischen den inneren Oberflächen der Flansche angeordnet ist, und daß das Dichtungselement benachbart zu dem Rand der Bohrung der Dichtungsanordnung verläuft.
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