DE19508031A1 - Dichtungsanordnung - Google Patents
DichtungsanordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung und insbesondere eine Dichtungs
anordnung mit einem Flansch, der benachbart zu einer Bohrung liegt, die in einem
Dichtungskörper ausgebildet ist.
Dichtungen, die hohen Temperaturen widerstehen, werden benutzt, um eine Ab
dichtung gegen Verbrennungsgase bei hohen Temperaturen zu bewirken. Diese
Dichtungen umfassen Zylinderkopfdichtungen, Auspuffverteilerdichtungen und
Turbolader-Dichtungen. Insbesondere erstrecken sich Zylinderkopfdichtungen um
ringförmige Zylinderbohrungen, um eine Abdichtung zu schaffen, welche die heißen
Verbrennungsgase innerhalb des Zylinders hält. Die Dichtung muß die Belastung einer
Schraubenverbindung aushalten zwischen Motorblock und Zylinderkopf und mittels
dieser Belastung wird eine Abdichtung geschaffen.
Es ist bekannt, Zylinderkopfdichtungen mit einem Flansch zu versehen, der angren
zend an die Zylinderbohrung verläuft, die in einem Dichtungskörper der Dichtung
ausgebildet ist. Der Flansch ist im Querschnitt allgemein U-förmig mit einem zen
tralen Steg, der obere und untere Schenkel trennt, die sich kontinuierlich um die
innere Umfangsgrenze der Zylinderbohrung erstrecken und obere und untere Ober
flächen des Dichtungskörpers erfassen. Gewöhnlich ist ein Dichtungselement wie z. B.
ein Feuerring innerhalb einer Wanne angeordnet, die durch den U-förmigen Quer
schnitt des Flansches gebildet wird, um dabei zu helfen, den Dichtungskörper gegen
die schädlichen Wirkungen der Verbrennungsumgebung zu schützen.
Bis zu 30 Prozent der Spannkraft der Schraubverbindung der mechanischen Kom
ponenten wird benutzt, um diese Flansche am Dichtungskörper zu halten. Dieser Teil
der Spannkraft ist daher nicht verfügbar, um eine Leckage aus den verschiedenen
Dichtungen zu verhindern. Es ist eine hohe Kraft notwendig wegen der relativ großen
Kontaktfläche zwischen den mechanischen Komponenten und den Flansch-Schen
keln.
Außerdem fallen für die U-förmigen Flansche hohe Werkzeug kosten und Herstellungs
kosten an. Das Dichtungselement muß manuell in die U-förmige Wanne oder Nut
eingesetzt werden. Dann muß ein Verschließwerkzeug verwendet werden, welches
die Flansch-Schenkel formt und über das Dichtungselement und den Dichtungskörper
drückt. Danach muß der Flansch flachgedrückt werden, um sicherzustellen, daß der
Flansch eine vorgegebene Höhe hat. Diese Arbeitsschritte beschränken die U-förmi
gen Flansche auf geschmeidige Metalle.
Die Verwendung von geschmeidigen Metallen in U-förmigen Flanschen fördert eine
Ausdünnung des Flansches an den Grenzen Flansch/Dichtelement. Außerdem kann
der Flansch brechen oder aufreißen sowohl bei der Herstellung als auch im prakti
schen Betrieb. U-förmige Flansche sind besonders anfällig für Brüche in dem zen
tralen Steg-Abschnitt zwischen den oberen und unteren Schenkeln des Flansches.
Wegen des Umschließens des Dichtelementes mit einem U-förmigen Flansch kann
außerdem das Dichtelement nicht visuell inspiziert werden. Inspektionen unter
Verwendung teurer elektronischer Anlagen hatten nur begrenzten Erfolg.
Die Erfindung befaßt sich mit einer hohe Temperaturen aushaltenden Dichtungs
anordnung wie z. B. einer Zylinderkopfdichtung mit einer im Dichtungskörper der
Dichtung ausgebildeten Öffnung, die eine allgemein ringförmige Begrenzung hat. Eine
Flanschanordnung umfaßt zwei separate Flansche, die angrenzend an die Dichtungs
öffnung angeordnet sind. Die Flanschanordnung umfaßt einen oberen Flansch mit
einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand, wobei eine innere Ober
fläche des oberen Flansches in Eingriff mit einer oberen Oberfläche des Dichtungs
körpers steht. Ferner umfaßt die Flanschanordnung einen unteren Flansch mit einem
radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand, wobei eine innere Fläche des
unteren Flansches in Eingriff mit einer unteren Fläche des Dichtungskörpers steht.
Jeder der Flansche ist mechanisch oder chemisch am Dichtungskörper befestigt. In
einer bevorzugten Ausführungsform hat jeder Flansch in gleichen Umfangsabständen
Vorsprünge oder Nasen, die sich radial auswärts vom äußeren Rand erstrecken. Die
auf entgegengesetzten Seiten des Dichtungskörpers liegenden Flansche sind ausge
richtet, so daß ein einziges mechanisches Befestigungselement wie z. B. ein Niet
verwendet werden kann, um entsprechende Nasen am Dichtungskörper zu befesti
gen. Nasen sind nicht erforderlich wenn die Flansche chemisch am Dichtungskörper
befestigt werden. Statt dessen wird ein Klebstoff wie z. B. ein wärmehärtender
Klebstoff zwischen einer inneren Fläche eines Flansches und einer entsprechenden
Fläche des Dichtungskörpers eingebracht.
In einer Ausführungsform besteht der Dichtungskörper aus einem hoch-temperatur
festen Material wie z. B. expandiertem Graphit (Streck-Graphit). Es besteht daher nur
ein reduzierter Bedarf, die Begrenzung des Dichtungskörpers zu schützen. Die inneren
Ränder der Flansche sind daher allgemein bündig mit der Begrenzung der Bohrung im
Dichtungskörper.
In einer anderen Ausführungsform hat die Flanschanordnung ein separates Dichtungs
element. Die inneren Ränder der Flansche verlaufen radial einwärts von der Begren
zung des Dichtungskörpers, um einen Kanal zu bilden, der das Dichtelement auf
nehmen kann.
Teure Arbeitsschritte für Herstellung und Befestigung des Flansches sowie die Kosten
für die erforderlichen Werkzeuge werden daher bei der Erfindung eliminiert. Statt
dessen werden die Flansche zweckmäßiger Weise gepreßt. Außerdem können festere
und härtere weniger geschmeidige Metalle verwendet werden zur Herstellung der
Flansche. Solche Metalle widerstehen einer Flanschausdünnung insbesondere in den
Kontaktbereichen mit dem Dichtelement. Wenn weichere geschmeidige Metalle
verwendet werden können ihre Oberflächen mit Druckbelastungen behandelt werden,
um eine Ermüdung und Ausfälle wegen Korrosion zu reduzieren. Außerdem können
die Flansche entsprechend geformt werden, um eine geeignete Lastverteilung zu
erreichen und Verformungen der Bohrung zu minimieren. Auch können
Anti-Freß-Beschichtungen verwendet werden.
Schließlich ist praktisch nichts von der verfügbaren Klemmkraft erforderlich für die
Flanschanordnung. Ein Vorteil liegt auch darin, daß die erfindungsgemäße Flansch
anordnung eine visuelle Inspektion des eingebauten Dichtelementes erlaubt.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der
Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 perspektivisch eine erste Ausführungsform einer Dichtung mit
einer zweiteiligen Flanschanordnung zeigt, die mechanisch am
Dichtungskörper befestigt ist.
Fig. 2 zeigt im Schnitt die erste Ausführungsform der Dichtung längs
der Linien 2-2 von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt im Schnitt eine zweite Ausführungsform einer Dichtung
mit einem zweiteiligen Flansch, der mittels eines Klebstoffes
am Dichtungskörper befestigt ist.
Fig. 4 zeigt perspektivisch eine dritte Ausführungsform einer Dichtung
mit einem Flansch, der ein Dichtungselement enthält.
Fig. 5 zeigt im Schnitt die dritte Ausführungsform der Dichtung längs
der Linien 5-5 von Fig. 4.
Die in Fig. 1 dargestellte Dichtung 20 hat einen Dichtungskörper 22 mit einer
Bohrung 24 mit einer inneren Umfangsgrenze 25 um eine Achse A-A. Die Grenze
bzw. der Rand 25 ist allgemein ringförmig. In der dargestellten Ausführungsform ist
die Dichtung 20 eine Zylinderkopfdichtung und bewirkt eine Abdichtung rund um eine
Zylinderkopfbohrung für eine Brennkraftmaschine. Die Erfindung kann aber auch in
anderen Hoch-Temperatur-Fällen verwendet werden, wie z. B. bei Abgasverteilern
oder bei Turboladern. Die Temperaturen, die die Dichtung 20 aushalten muß, über
steigen in der Praxis gewöhnlich 260° Celsius (500 Grad Fahrenheit).
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, enthält die Dichtung 20 eine zweistückige
ringförmige Flanschanordnung 26 welche der Gestalt des Randes 50 des Dichtungs
körpers 22 entspricht und angrenzend an diesen angeordnet ist. Die Dichtungsanord
nung 26 umfaßt einen oberen Flansch 28 und einen unteren Flansch 30. Der Flansch
28 hat einen radial inneren Rand 32 und einen radial äußeren Rand 34. Ebenso hat
der Flansch 30 einen radial inneren Rand 36 und einen radial äußeren Rand 38. Der
Dichtungskörper 22 hat eine obere Fläche oder Seite 40 und eine untere Fläche oder
Seite 42. Eine innere Oberfläche 44 des oberen Flansches 28 steht in Eingriff mit der
oberen Seite 40 des Dichtungskörpers 22 während eine innere Oberfläche 46 des
unteren Flansches 30 in Eingriff mit der unteren Seite 42 des Dichtungskörpers 22
steht.
Die Flansche 28 und 30 können entweder mechanisch oder chemisch am Dichtungs
körper 22 befestigt sein. Die Flansche werden während des Einbaus der Dichtung
angebracht. Wenn sie einmal installiert sind, tragen die Belastungen, die von den
Komponenten ausgeübt werden, welche durch die Dichtung 20 abgedichtet werden,
dazu bei, die Flansche 28 und 30 in ihren Positionen zu halten.
In der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich acht in Umfangsrichtung gleich
beabstandete Nasen 50 radial vom äußeren Rand 34 des Flansches 28 nach außen.
Es kann auch eine geringere oder größere Anzahl solcher Nasen 50 verwendet
werden und die Abstände in Umfangsrichtung können unsymmetrisch sein. Ein
mechanisches Befestigungselement 52, wie z. B. ein Niet erstreckt sich durch eine
Öffnung 54, die in einer Anzahl der Nasen 50 ausgebildet ist, um den entsprechen
den Flansch am Dichtungskörper 20 zu befestigen. Nasen 50 werden bevorzugt
wenn mechanische Befestigungselemente 52 verwendet werden, so daß die Elemen
te 52 der Dichtungsfunktion nicht in die Quere kommen, die zwischen dem inneren
Rand 32 und dem äußeren Rand 34 des Flansches 28 und zwischen dem unteren
Rand 36 und dem äußeren Rand 38 des Flansches 30 ausgeübt wird. Die Flansche
28 und 30 sind vorzugsweise mit derselben Anzahl von Nasen 50 versehen mit
identischen Abständen in Umfangsrichtung. Die Nasen 50 der Flansche 28 und 30
können daher an gegenüberliegenden Seiten 40 und 42 des Dichtungskörpers 22
so ausgerichtet sein, daß ein einziger Niet 52 mit einer entsprechenden Nase von
jedem der Flansche 28 und 30 zusammen wirkt um die Flansche am Dichtungs
körper zu befestigen. Eine gemeinsame Öffnung 56 ist im Dichtungskörper 22
ausgebildet, um den Schaft 58 des mechanischen Befestigungselementes 52 auf
zunehmen.
Nasen 50 sind nicht erforderlich wenn die Flansche 28 und 30 chemisch am Dich
tungskörper 22 befestigt werden. Man kann statt dessen, wie Fig. 3 zeigt, einen
Klebstoff 60 verwenden, z. B. ein thermohärtendes Harz, das zwischen die innere
Fläche 44 des Flansches 28 oder die innere Fläche 36 des Flansches 30 und entwe
der der oberen Fläche 40 oder der unteren Fläche 42 des Dichtungskörpers 22
eingebracht ist.
In den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 3 sind der innere Rand 32 des Flansches
28 und der innere Rand 26 des Flansches 30 allgemein bündig mit dem Rand 25 der
Öffnung 24. Bei Verwendung von hochtemperaturfesten Dichtungskörpern aus einem
Material wie z. B. expandiertem Graphit besteht nur eine reduzierte Notwendigkeit für
die Flanschanordnung 26, den Rand 25 des Dichtungskörpers 22 zu schützen. Eine
solche Dichtung ist gewöhnlich nicht sehr dicht. Um daher die aufgebrachte Bela
stung zu verteilen ist der radiale Abstand zwischen dem inneren Rand 32 und dem
äußeren Rand 34 des Flansches 28 sowie dem inneren Rand 36 und dem äußeren
Rand 38 des Flansches 30 größer als wenn ein Dichtungskörper aus einem dichteren
Material verwendet wird. Die radiale Breite der Flansche 28 und 30 hängt aber
teilweise vom Aufbau des Dichtungskörpers 22 ab.
Wie die Fig. 4 und 5 zeigen kann die Flanschanordnung 26 jedoch ein separates
Dichtelement 70 enthalten. Das Dichtelement 70 kann verwendet werden in Umge
bungen, wie sie bei Zylinderkopfdichtungen von Brennkraftmaschinen auftreten oder
wenn Konstruktionsbetrachtungen die Verwendung von hochtemperaturfesten
Dichtungskörpern 22 weniger geeignet erscheinen lassen. Ein geeignetes Dichtungs
element 70 besteht aus einem Feuerring aus Draht, wie dargestellt. Ein anderes
geeignetes Dichtungselement kann aus einem flachen Metall geformt sein, das einen
hochstehenden Rand hat. Der innere Rand 32 des Flansches 28 und der innere Rand 36
des Flansches 30 erstrecken sich radial einwärts vom Rand 25 des Dichtungs
körpers 22 und bilden einen Kanal 72, der das Dichtelement 70 aufnehmen kann. Ein
Teil der inneren Fläche 44 des Flansches 28 und ein Teil der inneren Fläche 46 des
Flansches 30 erfassen einen Außenrand 74 des Dichtelementes 70, um dieses in
seiner Position zu halten. Die inneren Ränder 32 und 36 der Flansche 28 und 30
verlaufen vorzugsweise radial einwärts über eine kurze Strecke über einen radial
inneren Rand 76 des Dichtungselementes hinaus.
Teure Werkzeuge für die Herstellung und Befestigung der Flansche wie sie für
U-förmige Flansche erforderliche sind, werden bei der Erfindung vermieden. Die Flan
sche 28 und 30 können gepreßt oder gestanzt sein. Da ferner spezielle Formgebun
gen nicht erforderlich sind, können festere und härtere Metalle für die Flansche 28
und 30 verwendet werden. Beispielsweise können die Flansche 28 und 30 aus
rostfreiem Stahl (Stahl 301) oder vergüteten Stählen bestehen. Solche Metalle
widerstehen einer Flanschausdünnung was von Bedeutung ist in den Kontaktberei
chen mit dem Dichtelement 70. Wenn weichere Metalle verwendet werden, können
die Oberfläche dieser weiteren Metalle durch Walzen oder Kugel-Hämmern verfestigt
werden. Hierdurch werden Ermüdung oder Ausfälle infolge Korrosion reduziert. Die
Flansche 28 und 30 sind so geformt, daß eine geeignete Lastverteilung rund um die
Bohrung 24 oder andere Bohrungen erreicht wird, um Verformungen zu minimieren.
Zu diesem Zweck kann die axiale Dicke sowohl des Flansches 28 als auch des
Flansches 30 und ebenso das radiale Maß eines Flansches vom inneren Rand zum
äußeren Rand variiert werden. Die Flansche 28 und 30 können daher einfach an
spezielle Dichtungsformen angepaßt werden.
Ein weiterer Vorteil ist, daß praktisch nichts von der verfügbaren Klemmkraft der
Komponenten des Motors für den Betrieb oder die Halterung der Flanschanordnung
26 erforderlich ist. Es ist daher eine größere Kraft für die Abdichtung verfügbar. Eine
bessere Abdichtung führt auch zu einer Reduzierung von Ungenauigkeiten bei der
Herstellung. Für jeden der gegenüberliegenden Schenkel bei dem bisherigen U-förmi
gen Flansch gilt eine sehr enge Herstellungstoleranz. Ein weiterer Vorteil liegt darin,
daß wenn ein Dichtelement 70 benutzt wird die erfindungsgemäße Flanschanordnung
26 eine visuelle Inspektion des eingebauten Dichtungselementes erlaubt.
Die Flanschoberflächen, insbesondere eine äußere Oberfläche 78 des Flansches 28
und eine äußere Oberfläche 80 des Flansches 30 können mit einer Schicht 82 gegen
Korrosion oder Anfressen behandelt bzw. beschichtet sein. Typische Beschichtungen
82 dieser Art umfassen Polytetrafluorethylen oder Molybdändisulfid. Die Schichten
82 reduzieren den Verschleiß der Flanschanordnung 26 und verlängern die Lebens
dauer der Dichtung 20.
Claims (20)
1. Dichtungsanordnung zur Verwendung bei hohen Temperaturen, gekennzeich
net durch einen Dichtungskörper mit einer oberen Fläche und einer unteren
Fläche und mit wenigstens einer Öffnung, die einen inneren Umfangsrand hat,
ferner durch eine Flanschanordnung mit zwei Flanschen, deren Form allgemein
dem Rand der Bohrung im Dichtungskörper entspricht und die angrenzend an
diesen Rand angeordnet sind, daß ferner die Flanschanordnung einen oberen
Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial inneren Rand auf
weist, daß eine innere Oberfläche des oberen Flansches in Eingriff mit der
oberen Oberfläche des Dichtungskörpers steht, daß die Flanschanordnung
ferner einen unteren Flansch mit einem radial äußeren Rand und einem radial
inneren Rand hat, daß eine innere Oberfläche des unteren Flansches in Eingriff
mit der unteren Oberfläche des Dichtungskörpers steht, und daß der obere
und der untere Flansch am Dichtungskörper befestigt sind.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Mehrzahl von Nasen sich radial auswärts vom äußeren Rand von wenigstens
einem der Flansche erstreckt, und daß ein mechanisches Befestigungselement
in Verbindung mit einer Anzahl dieser Nasen verwendet wird, um wenigstens
einen der Flansche am Dichtungskörper zu befestigen.
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Öffnung durch diese Anzahl von Nasen ausgebildet ist und daß das mechani
sche Befestigungselement sich durch diese Öffnung erstreckt, zur Verbindung
der Flansche mit dem Dichtungskörper.
4. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Anzahl von Nasen in gleichen Abständen in Umfangsrichtung längs des
Außenrandes von jedem der Flansche angeordnet ist.
5. Dichtungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Anzahl von Nasen der Flansche auf gegenüberliegenden Seiten des Dichtungs
körpers ausgerichtet ist und daß das mechanische Befestigungselement die
entsprechend fluchtenden Nasen von jedem der beiden Flansche erfaßt, um
die Nasen mit dem Dichtungskörper zu verbinden.
6. Dichtungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
mechanische Befestigungselement ein Niet ist.
7. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Klebmittel zwischen den Flanschen und dem Dichtungskörper angeordnet ist,
um die Flansche mit dem Dichtungskörper zu verbinden.
8. Dichtungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Klebmittel ein wärmehärtendes Harz ist.
9. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
innere Rand von jedem der Flansche allgemein bündig mit dem Rand der
Bohrung im Dichtungskörper ist.
10. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
inneren Ränder von jedem der beiden Flansche sich einwärts vom Bohrungs
rand aus erstrecken und einen Kanal bilden, daß ein Dichtungselement sich
längs des Kanales erstreckt und in diesem aufgenommen ist, und daß die
Flansche in Eingriff mit dem Dichtungselement stehen, um dieses in seiner
Position zu halten.
11. Dichtungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Dichtungselement ein Feuerring ist.
12. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der
Flansche aus einem allgemein nicht-geschmeidigen Metall besteht.
13. Dichtungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Metall ein rostfreies Metall oder ein hochvergütetes Metall ist.
14. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
äußere Oberfläche von wenigstens einem der Flansche mit einer Anti-Korro
sions-Schicht versehen ist.
15. Dichtungsanordnung für Betrieb bei hohen Temperaturen, gekennzeichnet
durch einen Dichtungskörper mit einer oberen Fläche und einer unteren Fläche
und mit wenigstens einer Bohrung, die einen inneren Umfangsrand hat, ferner
durch eine Flanschanordnung mit zwei Flanschen, deren Gestalt allgemein
dem Bohrungsrand entspricht und die angrenzend an diesen Rand angeordnet
sind, daß ferner die Flanschanordnung einen oberen Flansch mit einem radial
äußeren Rand und einem radial inneren Rand umfaßt, wobei eine innere Ober
fläche des oberen Flansches in Eingriff mit der oberen Oberfläche des Dich
tungskörpers steht, ferner einen unteren Flansch mit einem radial äußeren
Rand und einem radial inneren Rand wobei eine innere Oberfläche des unteren
Flansches in Eingriff mit der unteren Oberfläche des Dichtungskörpers steht,
daß ferner beide Flansche am Dichtungskörper befestigt sind, daß eine Mehr
zahl von in Umfangsrichtung beabstandete Nasen sich radial auswärts vom
äußeren Rand der Flansche erstreckt, daß ein mechanisches Befestigungs
element in Verbindung mit einer Anzahl dieser Nasen verwendet wird, um die
Flansche am Dichtungskörper zu befestigen, und daß diese Anzahl von Nasen
der Flansche, die auf gegenüberliegenden Seiten des Dichtungskörpers liegen,
miteinander fluchten, so daß das mechanische Befestigungselement jeweils
die fluchtenden Nasen der beiden Flansche erfaßt.
16. Dichtungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
innere Rand jedes Flansches allgemein bündig mit dem Rand der Bohrung im
Dichtungskörper ist.
17. Dichtungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
inneren Ränder der Flansche sich einwärts vom Bohrungsrand erstrecken und
einen Kanal bilden, daß ein Dichtungselement sich um diesen erstreckt und im
Kanal aufgenommen ist, und daß die Flansche in Eingriff mit dem Dichtungs
element stehen, um dieses in seiner Position zu halten.
18. Flanschanordnung zur Verwendung mit einer Dichtungsanordnung, die einen
Dichtungskörper hat mit einer Bohrung mit einem inneren Umfangsrand,
gekennzeichnet durch einen oberen Flansch, der allgemein der Gestalt des
Bohrungsrandes im Dichtungskörper entspricht, daß der obere Flansch einen
äußeren Rand und einen inneren Rand hat und eine innere Oberfläche des
oberen Flansches an dem Dichtungskörper befestigbar ist, ferner mit einem
unteren Flansch, der allgemein der Gestalt des Bohrungsrandes im Dichtungs
körper entspricht und der einen äußeren Rand und einen inneren Rand hat,
und daß eine innere Oberfläche des unteren Flansches am Dichtungskörper
befestigbar ist.
19. Flanschanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Mehrzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Nasen sich radial auswärts
vom Außenrand der Flansche erstreckt, daß ein mechanisches Befestigungs
element in Verbindung mit einer Anzahl der Nasen verwendet wird, um die
Flansche am Dichtungskörper zu befestigen, und daß diese Anzahl von Nasen
der Flansche miteinander fluchten, so daß die mechanische Befestigungs
elemente jeweils eine fluchtende Nase von jedem der Flansche erfaßt.
20. Flanschanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein
Dichtungselement aufweist, das zwischen den inneren Oberflächen der
Flansche angeordnet ist, und daß das Dichtungselement benachbart zu dem
Rand der Bohrung der Dichtungsanordnung verläuft.
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