DE10040013A1 - Sanitärgegenstand aus tiefgezogenem Kunststoff mit erhöhter Abriebsfähigkeit der Benutzeroberfläche und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Sanitärgegenstand aus tiefgezogenem Kunststoff mit erhöhter Abriebsfähigkeit der Benutzeroberfläche und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Sanitärgegenstand aus tiefgezogenem Kunststoff, mit einer nach Fertigstellung der Endform auf die Benutzeroberfläche aufgebrachten, gegen Kratzer widerstandsfähigen Beschichtung (5), die in gleichmäßiger Verteilung anorganische Hartstoffteilchen enthält, deren Größe im Nanometerbereich liegt.
Description
Sanitärgegenstände aus tiefgezogenem Kunststoff, insbesondere
aus Sanitäracrylplatten tiefgezogene Sanitärgegenstände, wie
Badewannen, Duschwannen und Waschbecken, weisen eine hoch
glänzende Oberfläche auf, die aufgrund der geringen Härte des
Sanitäracryls leicht verkratzt werden kann, so daß die Ober
fläche nach längerem Gebrauch unansehnlich werden kann. Es
ist zwar möglich, lokal begrenzte und/oder grobe Kratzer aus
zupolieren. Bei einer großflächigen Verkratzung, wie dies
insbesondere bei Bade- oder Duschwannen nach längerem Ge
brauch der Fall sein kann, bereitet jedoch das Polieren einer
eingebauten Wanne einige Mühe.
Man ist daher bemüht, der Benutzeroberfläche durch zusätzli
che Maßnahmen bei der Herstellung eine erhöhte Widerstandsfä
higkeit gegen Abrieb und Verkratzen zu geben.
Aus DE 197 22 559 ist es bekannt, bei der Herstellung von Sa
nitärgegenständen durch Tiefziehen von Acrylplatten die
Acrylplatten unmittelbar vor dem Tiefziehvorgang mit einem
lackartigen Überzug zu versehen, der dispergierte organische
Teilchen im Nanometerbereich enthält. Nach der Verfestigung
der Beschichtung wird die beschichtete Acrylplatte tiefgezo
gen. Der Nachteil dieser Verfahrensweise besteht darin, daß
zum einen durch den Tiefziehvorgang die sehr dünne Beschich
tung in stark verformten Zonen "ausgereckt" wird und hier je
nach Art der Beschichtung Risse oder Löcher entstehen oder
aber die Beschichten so dünn wird, daß sie die gewünschte Er
höhung der Kratzfestigkeit nicht mehr bewirkt. Ein weiterer
Nachteil des bekannten Verfahrens besteht darin, daß bei der
Herstellung eines Sanitärgegenstandes aus einer derartigen,
vor dem Tiefziehvorgang beschichteten Acrylplatte Verkratzun
gen der Benutzeroberfläche sich nicht immer vermeiden lassen.
Diese können bei der Endkontrolle nicht mehr auspoliert wer
den. Eine nach dem bekannten Verfahren hergestellte Badewan
ne, Duschwanne oder auch ein Waschbecken, muß dann als Aus
schuß verworfen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sanitärgegen
stand zu schaffen, bei dem die vorstehend beschriebenen Nach
teile vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Sani
tärgegenstand aus tiefgezogenem Kunststoff mit einer nach
Fertigstellung der Endform auf die Benutzeroberfläche aufge
brachten, gegen Kratzer widerstandsfähigen Beschichtung, die
in gleichmäßiger Verteilung anorganische Hartstoffteilchen
enthält, deren Größe im Nanometerbereich liegt.
Sanitärgegenstand im Sinne der Erfindung sind Badewannen,
Duschwannen, Waschbecken, aber auch durch Tiefziehen aus
Kunststoff hergestellte Ablageschränke oder Türen für Ablage
schränke, Ablagekonsolen oder dergl..
Kunststoff im Sinne der vorliegenden Erfindung ist ein tief
ziehfähiger Kunststoff, insbesondere Sanitäracryl.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Sanitär
gegenstandes aus tiefziehbarem Kunststoff mit einer gegen
Verkratzung widerstandsfähigen Beschichtung ist erfindungsge
mäß dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine Rohform des Sa
nitärgegenstandes durch Tiefziehen aus einer Platine erstellt
wird, daß die Rohform aus der Tiefziehvorrichtung entnommen
und in wenigstens einem weiteren Bearbeitungsschritt die End
form erstellt wird und daß als letzter Bearbeitungsschritt
zum Schluß des Fertigungsablaufs die gegen Verkratzung wider
standsfähige, anorganische Hartstoffteilchen in Größen im
Nanometerbereich enthaltende Beschichtung auf die Benut
zeroberfläche aufgebracht und ausgehärtet wird. Da aus Sani
täracryl durch Tiefziehen hergestellt Sanitärgegenstände, wie
beispielsweise Badewannen, Duschwannen, Waschbecken oder ähn
liche schalen- oder trogförmige Formkörper zunächst durch das
Ausziehen und die damit in weiten Bereichen verbundene Redu
zierung der Wandstärke eine nicht ausreichende Eigenständig
keit aufweisen, werden in der Regel die der Benutzeroberflä
che abgekehrten Außenflächen der Rohform des Sanitärgegen
standes noch mit einer Verstärkungsschicht versehen. Hierzu
wird die Rohform aus der Tiefziehvorrichtung herausgenommen
und zu einer weiteren Station transportiert, in der die Ver
stärkungsschicht durch Aufspritzen, Sprühen oder dergl. auf
gebracht wird. Die Verstärkungsschicht besteht beispielsweise
aus einem aufgespritzten glasfaserverstärkten Polyesterharz
oder auch einer Schicht aus Polyurethanschaum. Da die Ver
stärkungsschicht aushärten muß, ist es erforderlich, bei
spielsweise bei einer aus glasfaserverstärkten Polyesterharz
bestehenden Verstärkungsschicht die so verstärkte Rohform
durch einen Aushärteofen zu führen. Anschließend erfolgt dann
die Endbearbeitung, wobei der Ränder besäumt und ggf. auch
die erforderlichen Bohrungen für eine Überlaufarmatur und für
die Ablaufarmatur eingebracht werden. Die Notwendigkeit, die
Rohform mehrfach zu transportieren und zu handhaben, beinhal
tet auch das Risiko, daß hierbei die hochglänzende Benut
zeroberfläche durch Kratzer in ihrer Optik beeinträchtigt
wird. Diese Beeinträchtigung ist auch dann schon gegeben,
wenn nur Schleifspuren mit sehr geringer Kratztiefe entste
hen, die anschließend noch auspoliert werden können.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet nun den Vorteil, daß
die gegen Kratzer widerstandsfähige Beschichtung erst ganz
zum Schluß des Fertigungsablaufs aufgebracht wird, so daß
auch noch das vorstehend beschriebene Nachpolieren von etwai
gen Schleifspuren vor der Beschichtung vorgenommen werden
kann. Der besondere Vorteil besteht ferner darin, daß die wi
derstandsfähige Beschichtung auf der Benutzeroberfläche des
fertiggestellten Sanitärgegenstandes danach für die weitere
Handhabung (Lagerung, Transport, Einbau) durch eine entspre
chende Verpackung bis zur Aufstellung beim Endverbraucher ge
schützt werden kann und so eine optisch einwandfreie Benut
zeroberfläche erhalten bleibt.
Es ist gemäß einer Ausgestaltung möglich, besonders bean
spruchte Flächenbereiche eines Sanitärgegenstandes, z. B. den
Randbereich, insbesondere den Übergangsbereich vom Rand zur
Trogwandung oder den Bodenbereich einer Badewanne mit einer
bereichsweise dickeren Schichtdicke zu versehen. Dies ist
beispielsweise durch eine mehrschichtige Beschichtung der be
anspruchten Bereiche möglich. Zweckmäßig ist die Beschichtung
vorzugsweise als lackartiger Überzug ausgebildet ist.
Zweckmäßig liegt die Größe der Hartstoffteilchen zwischen 10
und 110 Nanometer. Die Verteilungsdichte der Hartstoffteil
chen je Flächeneinheit kann je nach Teilchengröße und je nach
Beanspruchungsgrad sowie je nach Dicke der Beschichtung bis zu
60% betragen.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Be
schichtung Hartstoffteilchen mit einer Kristallstruktur mit
einer Mohs'schen Härte zwischen 7 und 9 enthält. Hierzu gehö
ren beispielsweise Siliciumoxid (SiO2) oder Aluminiumoxid
(Al2O3) oder auch andere anorganische Teilchen mit ähnlicher
Härte.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen näher er
läutert. Es zeigen:
fig. 1 eine Badewanne im Schnitt,
Fig. 2 schematisch den Fertigungsablauf einer Badewanne.
Fig. 1 zeigt schematisch in einem Querschnitt eine aus einer
Acrylplatte tiefgezogene Wannenschale 1, die auf ihrer Außen
seite mit einer Verstärkungsschicht 2, beispielsweise aus
glasfaserverstärktem Kunststoff, versehen ist. Die Benut
zeroberfläche, d. h. die Wandungen des Trograumes 3 sowie die
ebenfalls vom Benutzer berührten Randbereiche 4 sind mit ei
ner Beschichtung 5 versehen, die in gleichmäßiger Verteilung
anorganische Hartstoffteilchen, beispielsweise Siliciumdioxid
enthält, wobei die Größe der Hartstoffteilchen im Nanometer
bereich liegt. Die kritschen Übergangszonen 6 zwischen dem
Randbereich 4 und den Wandungen des Trograumes 3 sind mit ei
ner verstärkten Beschichtung 5.1 versehen, die beispielsweise
durch eine zweite Beschichtung der erfindungsgemäßen Art be
wirkt wird. Auch der Bodenbereich 7 kann in gleicher Weise
mit einer zusätzlichen Beschichtung 5.2 versehen sein.
In fig. 2 ist in einzelnen Verfahrensschritten das Herstel
lungsverfahren am Beispiel der Fertigung einer Badewanne
schematisch dargestellt. Im Verfahrensschritt I wird in eine
Tiefziehform 8 eine Platine 9 nach vorheriger Wärmeeinwirkung
durch Anlegen eines Unterdrucks eingezogen. Im Verfahrens
schritt II wird nach dem Abkühlen die durch Tiefziehen er
zeugte Rohform 10 als Badewanne ausgeformt. Die Benutzerober
fläche wird hierbei durch die Flächen des Wannentroges 11 so
wie den angrenzenden Randbereich 12 gebildet.
Da durch den Tiefziehvorgang die Wandstärke der Rohform ge
genüber der Dicke des Ausgangsmaterials reduziert wird, ist
es erforderlich, der Rohform 10 in einem Verfahrensschritt
III die notwendige Eigenstabilität zu geben. Dies erfolgt da
durch, daß auf die den Benutzeroberflächen 11, 12 abgekehrten
Außenflächen 13 die in Fig. 1 dargestellte Verstärkungs
schicht 2, beispielsweise in Form eines glasfaserverstärkten
Polyesterharzes durch Spritzen aufgebracht wird. Die Verstär
kungsschicht wird dann in einem Verfahrensschritt IV durch
Temperatureinwirkung in einem Wärmeofen ausgehärtet.
Im anschließenden Verfahrensschritt V wird der Rohform 10
durch Besäumen der durch die Notwendigkeiten des Herstel
lungsprozesses noch breiten Randbereiche, Bohren der Abfluß-
und Überlauflöcher etc., die Endform gegeben.
Nach einer Qualitätskontrolle, bei der die Benutzeroberfläche
der Endform auf etwaige Kratzer oder Schleifspuren überprüft
worden ist, wird dann in einem Verfahrensschritt VI auf die
Benutzeroberfläche 11, 12 die widerstandsfähige Beschichtung
aufgebracht, beispielsweise durch Aufsprühen oder Spritzen.
Nach dem Aushärten der aufgebrachten Verstärkungsschicht, das
je nach dem verwendeten Binder- und/oder Lösungsmittel auch
unter Wärmeeinwirkung erfolgen kann, kann die erstellte fer
tige Wanne durch eine Verpackung 14 gegen äußere Einwirkungen
geschützt werden, so daß sie gelagert und transportiert wer
den kann.
Die Hartstoffteilchen werden zweckmäßigerweise in einem durch
ein Lösungsmittel verflüssigten Binder dispergiert, so daß
nach dem Abdunsten des Lösungsmittels die Hartstoffteilchen
in gleichmäßiger Verteilung in einer Bindermatrix gehalten
werden. Der Binder und ggf. das Lösungsmittel müssen so gear
tet sein, daß sie eine festhaftende Bindung mit der Acry
loberfläche eingehen, ohne jedoch den Glanz zu beeinträchti
gen. Zweckmäßig ist hierbei, wenn der mit Lösungsmittel ver
setzte Binder nach Art eines Lacks konzipiert ist, so daß
nach dem Aufbringen der Beschichtung das Lösungsmittel ggf.
unter Zufuhr von Wärme abdampfen kann. Je nach Art des Bin
ders kann dieser auch so gestaltet sein, daß er in Verbindung
mit dem Abdampfen oder nach dem Abdampfen des Lösungsmittels
ggf. unter Temperatureinwirkung oder durch Einwirkung von UV-
Strahlung polymerisiert und aushärtet. Je nach Art des ver
wendeten Binders kann es hierbei auch zweckmäßig sein, wenn
durch entsprechende Maßnahmen die Beschichtung nachgehärtet
wird.
Claims (6)
1. Sanitärgegenstand aus tiefgezogenem Kunststoff, mit einer
nach Fertigstellung der Endform auf die Benutzeroberfläche
aufgebrachten, gegen Kratzer widerstandsfähigen Beschichtung
(5), die in gleichmäßiger Verteilung anorganische Hartstoff
teilchen enthält, deren Größe im Nanometerbereich liegt.
2. Verfahren zur Herstellung eines Sanitärgegenstandes aus
tiefziehbarem Kunststoff mit einer gegen Verkratzung wider
standsfähigen Beschichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zunächst eine Rohform des Sanutärgegenstandes
durch Tiefziehen aus einer Platine erstellt wird, daß die
Rohform auf der Tiefziehvorrichtung entnommen und in wenig
stens einem weiteren Bearbeitungsschritt die Endform erstellt
wird, und daß als letzter Bearbeitungsschritt zum Schluß des
Fertigungsablaufs die gegen Verkratzung widerstandsfähige,
anorganische Hartstoffteilchen mit Größen im Nanometerbereich
enthaltende Beschichtung auf die Benutzeroberfläche aufge
bracht und ausgehärtet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschichtung als lackartiger Überzug ausgebildet ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilchengröße zwischen 10 und 110 Nanometer liegt.
5. Sanitärgegenstand nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Verteilungsdichte der Hart
stoffteilchen je Flächeneinheit bis zu 60% beträgt.
6. Sanitärgegenstand nach einem der Ansprüche 2 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Hartstoffteilchen eine Kri
stallstruktur mit einer Mohs'schen Härte zwischen 7 und 9
aufweisen.
Priority Applications (1)
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Family Applications Before (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29914300U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10133478C1 (de) * | 2001-07-10 | 2003-08-21 | Schott Glas | Mit einem Kratzschutz versehener Glaskeramikkörper, Verfahren zu dessen Herstellung sowie seine Verwendungen |
| EP2177575A1 (de) | 2008-10-20 | 2010-04-21 | Nanogate AG | Kratzfestbeschichtung für Sanitärgegenstände |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109822945A (zh) * | 2018-08-14 | 2019-05-31 | 深圳金泰利贸易有限公司 | 一种纳米硅涂层应用于碳纤维卫浴产品的加工方法 |
-
1999
- 1999-08-14 DE DE29914300U patent/DE29914300U1/de not_active Expired - Lifetime
-
2000
- 2000-08-11 DE DE10040013A patent/DE10040013A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10133478C1 (de) * | 2001-07-10 | 2003-08-21 | Schott Glas | Mit einem Kratzschutz versehener Glaskeramikkörper, Verfahren zu dessen Herstellung sowie seine Verwendungen |
| EP2177575A1 (de) | 2008-10-20 | 2010-04-21 | Nanogate AG | Kratzfestbeschichtung für Sanitärgegenstände |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29914300U1 (de) | 1999-12-16 |
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Legal Events
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