DE29920067U1 - Wannenartige Sanitäreinrichtung - Google Patents
Wannenartige SanitäreinrichtungInfo
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Description
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A 12137-G - a/jan 5. Nov. 1999
A & S Bäder GmbH & Co.
Max-Eyth-Straße 9
Max-Eyth-Straße 9
71735 Eberdingen-Hochdorf
Die Erfindung betrifft eine wannenartige Sanitäreinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Sanitäreinrichtung ist durch die DE-U1-86 10 935 bekannt. Diese bekannte Sanitäreinrichtung ist zweischalig mit einer Innenschale aus einem PMMA/ABS-Kombinationswerkstoff und einer Außenschale aus ABS-Mischpolymerisat oder Polystyrol aufgebaut. Der Zwischenraum zwischen den Schalen kann mit Polyurethan-Hartschaum ausgeschäumt sein. Damit soll das Wannengewicht und die Menge des verwendeten Kunststoffs unter Erhaltung der Wannenfestigkeit verringert werden. Eine solche Sanitäreinrichtung hat jedoch den Nachteil, daß ihre Herstellung sehr aufwendig ist, denn die Schalen müssen getrennt hergestellt, zusammengefügt und ausgeschäumt werden.
- 2 - 5. November 1999
Aus der DE-U1-296 15 083 ist eine Sanitärobjekteinrichtung, insbesondere Badewanne, bekannt, die aus Acryl oder ähnlichem Material hergestellt ist. Um dem Benutzer eine größere Entspannung zu bieten, ist die Einrichtung mit einer phosphorisierenden Beschichtung versehen, die ein Lack sein kann. Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß sie aus Acryl hergestellt ist. Acryl hat zwar eine hohe Oberflächengüte, ist aber teuer, schlecht tiefziehbar und, weil glasartig, nicht bruchsicher; es genügt bereits ein leichter Schlag zum Brechen des Acrylmaterials.
Um die Bruchgefahr zu verringern, ist es deshalb bekannt, eine Acrylwanne rückseitig mit einer Glasfaser-Polyester-Schicht oder Polyurethan-Schicht (DE-A1 -19600157) zu verstärken. Ferner ist ein weiteres Herstellungsverfahren für Wannen bekannt, bei dem die Wanne aus Glasfaser auf eine Negativform aufgespritzt wird. Die Herstellung solcher Wannen ist aber umständlich und damit teuer.
Durch die DE-A1-19600902 ist es bekannt, Formkörpfer aus dem bereits erwähnten Kunststoff ABS herzustellen. Um die Oberflächenqualität zu verbessern, werden besondere Zusammensetzungen der ABS-Mischpolymerisate vorgeschlagen, die ein spezielles Herstellungsverfahren erfordern. Das in Plattenform erhältliche ABS-Produkt ist damit teuer und hat auch keine hochgradige Oberflächengüte.
Durch die WO-96/07541 ist eine für das Tiefziehen von Sanitärgegenständen geeignete Verbundplatte bekannt, die aus einer Unterlage aus insbesondere
- 3 - 5. November 1999
ABS-Kunststoff und einer Deckschicht aus Polymethylmetacrylat (Acrylglas) besteht. Die Herstellung dieser Verbundplatte kann durch Koextrusion der beiden Schichten in einer Breitschlitzdüse erfolgen. Die Verwendung des teuren Acrylglases für die Deckschicht und das umständliche Spritzverfahren machen die Verbundplatte jedoch teuer.
Schließlich ist aus der DE-U1 -89 09 920 eine sanitäre Wanne bekannt, die aus Metall oder Kunststoff bestehen kann und deren Innenfläche zumindest im Standbereich des Benutzers mit einer Schicht eines eine Strukturoberfläche erzeugenden Lacks versehen ist, der unmittelbar auf der Wannenfläche aufgebracht ist. Damit soll eine größere Rutschfestigkeit für den Benutzer geschaffen werden.
Durch die US-A-3965230 ist ein Napf bekannt, der im Tiefziehverfahren aus ABS hergestellt und anschließend mit Kunstharzlack beschichtet ist.
Ferner ist durch die EP-A2-0304679 bekannt, eine Badewanne aus einer Verbundplatte durch Tiefziehen herzustelllen. Die Verbundplatte besteht aus einer ABS-Grundplatte, einem Überzug aus Acrylglas und einer Deckschicht aus einer Mischung von Polyvinylfuorid und Polymethylmethacrylat.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine wannenartige Sanitäreinrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, die unter Erhaltung der Oberflächengüte wie bei einer Acrylwanne merklich kostengünstiger und mit geringem Aufwand herzustellen ist.
- 4 - 5. November 1999
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Damit werden erstmalig Platten aus ABS-, Polystyrol- oder ähnlichen Kunststoffen für die Herstellung von Sanitäreinrichtungen eingesetzt. Die für Sanitäreinrichtungen erforderliche hochgradige Oberflächengüte wird einfach durch die Lackbeschichtung erreicht.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Maßnahmen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird ein Lack verwendet, der oberflächenhart, UV-beständig und chemikalienbeständig ist.
Der Kunststoff ABS (ein Mischpolymerisat aus Acrylsäure, Butadien und Styrol) oder Polystyrol läßt sich leicht im Tiefziehverfahren behandeln und sehr einfach im Vakuumverfahren verformen. Dieses Kunststoffmaterial kann als Plattenmaterial preiswert bezogen werden, kostet etwa nur ein Drittel der Kosten für Acrylmaterial und ist bruchsicher. Eine Verstärkung, beispielsweise mit Glasfaser, wie beim Bekannten ist deshalb nicht erforderlich.
Die Rohlinge der Sanitäreinrichtung können vorgefertigt, vorgelagert und dann auftragsbezogen einfach mit einem Lack beschichtet werden. Vorzugsweise wird dabei ein Lack verwendet, der oberflächenhart, UV-beständig und chemikalienbeständig ist, wobei die Oberflächenhärte für den Glanz und den Wasseraufnahmeschutz sorgt. Es genügt meistens eine Beschichtung der
- 5 - 5. November 1999
Innenseite, also der Sichtseite, der Sanitäreinrichtung, was zu deren Verbilligung beiträgt. Selbstverständlich sind mit dem Lack auch verschiedenfarbige Ausgestaltungen der Sanitäreinrichtung möglich. Ferner ist die Sanitäreinrichtung gemäß der Erfindung gegenüber den glasfaserverstärkten Wannen besser recyclefähig.
Claims (3)
1. Wannenartige Sanitäreinrichtung, insbesondere Badewanne, die unter Verwendung von ABS, Polystyrol oder ähnlichen Kunststoffen hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem der genannten Kunststoffe im Tiefziehverfahren hergestellt und zumindest ihre Innenseite mit einem Lack beschichtet ist.
2. Wannenartige Sanitäreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lack oberflächenhart, UV-beständig und chemikalienbeständig ist.
3. Wannenartige Sanitäreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um einen Tiefziehverfahrenskörper handelt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29920067U DE29920067U1 (de) | 1999-11-16 | 1999-11-16 | Wannenartige Sanitäreinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29920067U DE29920067U1 (de) | 1999-11-16 | 1999-11-16 | Wannenartige Sanitäreinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29920067U1 true DE29920067U1 (de) | 2000-03-09 |
Family
ID=8081640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29920067U Expired - Lifetime DE29920067U1 (de) | 1999-11-16 | 1999-11-16 | Wannenartige Sanitäreinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29920067U1 (de) |
-
1999
- 1999-11-16 DE DE29920067U patent/DE29920067U1/de not_active Expired - Lifetime
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