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DE10040918C1 - Dichtung für Fahrzeugdächer - Google Patents

Dichtung für Fahrzeugdächer

Info

Publication number
DE10040918C1
DE10040918C1 DE10040918A DE10040918A DE10040918C1 DE 10040918 C1 DE10040918 C1 DE 10040918C1 DE 10040918 A DE10040918 A DE 10040918A DE 10040918 A DE10040918 A DE 10040918A DE 10040918 C1 DE10040918 C1 DE 10040918C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lip
roof part
sealing
seal according
spring means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10040918A
Other languages
English (en)
Inventor
Francois De Gaillard
Bernd Schleicher
Michael Koelbl
Werner Hofmann
Christian Ritzer
Achim Rau
Manfred Nowak
Roland Hahn
Dennis Rinse Nolles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webasto SE
Original Assignee
Webasto Vehicle Systems International GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Webasto Vehicle Systems International GmbH filed Critical Webasto Vehicle Systems International GmbH
Priority to DE10040918A priority Critical patent/DE10040918C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10040918C1 publication Critical patent/DE10040918C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/80Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors
    • B60J10/82Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors for movable panels in roofs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/40Sealing arrangements characterised by contact between two or more cooperating sealing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dichtung für Fahrzeugdächer zum Abdichten eines Spalts zwischen einem ersten (10) und einem zweiten Dachteil (16), die mit einem langgestreckten Dichtungselement (14, 114) aus elastischem Material versehen ist, das eine erste (12) und eine damit verbundene zweite Lippe (18, 118) aufweist, wobei die erste Lippe an dem ersten Dachteil befestigt ist und die zweite Lippe zur dichtenden Anlage an dem zweiten Dachteil entgegen einer Vorspannkraft, welche die erste und die zweite Lippe auseinander drückt, vorgesehen ist, und wobei zwischen den beiden Lippen ein Federmittel (30, 130) vorgesehen ist, welches einen Teil der Vorspannkraft liefert. Die zweite Lippe (18, 118) liegt, im Querschnitt gesehen, in zwei voneinander getrennten Bereichen (24, 124, 26, 126) dichtend an dem zweiten Dachteil (16) an.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtung für Fahrzeugdächer gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine solche gattungsgemäße Dichtung ist aus EP 0 435 685 A1 bekannt, wobei schräg zur Anpressrichtung angeordnete Verstärkungsrippen vorgesehen sind, um als Federmittel zum Vorspannen der beiden Lippen gegeneinander zu dienen. Die so vorgespannte freie Lippe liegt offenbar nur in einem Bereich an dem ent­ sprechenden Dachteil an.
Dies erlaubt jedoch keine optimale Dichtwirkung.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dichtung für Fahrzeugdächer zu schaffen, welche für eine optimale Dichtwirkung in einem möglichst breiten Ar­ beitsbereich sorgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Dichtung, wie sie in An­ spruch 1 definiert ist.
Bei dieser Lösung ist vorteilhaft, dass durch das Vorsehen von zwei voneinander getrennten, d. h. durch das, in der Eindringrichtung von Wasser oder Luft gese­ hen, Hintereinanderliegen von zwei Dichtbereichen, die Dichtwirkung verbessert wird, wobei dies im Zusammenwirken mit der durch das Federmittel erhöhten Vorspannkraft zwischen den beiden Lippen erfolgt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü­ chen.
Im folgenden sind Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beispielhaft näher erläutert, wobei:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines Ausschnitts aus einer erfindungsgemäßen Dichtung gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt; und
Fig. 2 eine Ansicht wie Fig. 1 zeigt, wobei jedoch eine zweite Ausführungsform dargestellt ist.
Gemäß Fig. 1 ist an einem Rahmenteil 10 eines Schiebe-, Schiebe-Hebe-, La­ mellen-, Falt- oder Spoilerdaches die untere Lippe 12 eines Dichtungselements 14 befestigt. Der Rahmen dient dazu, einen Deckel bzw. ein Deckel- bzw. Abdeck­ element 16 eines der genannten Dachtypen bezüglich der festen Dachhaut ver­ stellbar zu lagern. Das Dichtungselement 14, welches in der Richtung senkrecht zu dem Schnitt in Fig. 1 langgestreckt ausgebildet ist, weist ferner eine obere Lippe 18 auf, welche mit der unteren Lippe über einen Abschnitt 20 verbunden ist. Die beiden Lippen 12 und 18 bilden annähernd die Form eines liegenden U, wobei jedoch das Ende 22 der oberen Lippe 18 nach oben zu dem Deckel 16 hin gekrümmt ist und eine erste Anlagefläche 24 mit der Deckelunterseite bildet. Der mittlere Teil der oberen Lippe 18 bildet eine zweite Anlagefläche 26 mit einem Vorsprung 28 des Deckels 16, der bezüglich der ersten Anlagefläche 24 in Rich­ tung des Dichtungselements 14 hervorsteht. Zwischen den beiden Lippen 12 und 18 ist ein Federmittel 30 vorgesehen, welches dazu dient, die beiden Lippen 12 und 18 auseinander zu spreizen, um so die obere Lippe 18 mit einer Vorspann­ kraft in Richtung des Deckels 16 zu beaufschlagen, um eine möglichst gute Dichtwirkung zu erzielen. Diese Vorspannkraft wird zusätzlich zu den elastischen Kräften aufgebracht, die durch den Verbindungsteil 20 bzw. die Lippen 12 und 18 selbst vermittelt werden. Bei dem Federmittel 30 kann es sich beispielsweise um eine Einlage aus Silikon oder einem sonstigen elastischen Kunststoffmaterial, beispielsweise EPDM, oder um eine zwischen die beiden Lippen 12 und 18 ein­ gelegte Feder handeln.
Die durch das Federmittel 30 gelieferte zusätzliche Vorspannkraft der Lippe 18 dient dazu, den Arbeitsbereich des Dichtungselements 14 zu vergrößern, so dass auch dann, wenn der Abstand, d. h. der Spalt, zwischen dem Rahmenteil 10 und dem Deckel 16 größer als bei der Konstruktion vorgesehen ist, eine hinreichende Anpresskraft der oberen Lippe 18 an die Unterseite des Deckels 16, insbesonde­ re im Bereich der Anlagebereiche 24 und 26, bereitgestellt werden kann. Das Vorsehen von zwei getrennten Anlagebereichen 24 und 26 erhöht zusätzlich die Dichtwirkung, da diese aus der Sicht eindringenden Wassers oder eindringender Luft hintereinander liegen und sich in ihrer Dichtwirkung addieren.
Ein Abweichen vom Normabstand zwischen Deckel 16 und Rahmenteil 10 kann aufgrund von Herstellungstoleranzen oder äußeren Einflüssen, wie z. B. Tempe­ ratur, oder aufgrund von Verschleiß im Betrieb eintreten.
In Fig. 2 ist eine zweite Ausführungsform gezeigt, welche sich von der ersten Ausführungsform im wesentlichen dadurch unterscheidet, dass das Dichtungs­ element 114 im wesentlichen V-förmig ausgebildet ist und das Ende 122 der obe­ ren Lippe 118 als Hohlkammer ausgebildet ist. Die Oberseite der Hohlkammer 122 bildet dabei die erste Anlagefläche 124, während die zweite Anlagefläche 126 mit dem Vorsprung 28 wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 von dem mittleren Teil der oberen Lippe 118 gebildet wird. Die Hohlkammer 122 trägt mit ihrer Elastizität dazu bei, für einen noch besseren Toleranzausgleich im Bereich der ersten Anlagefläche 124 zu sorgen.

Claims (7)

1. Dichtung für Fahrzeugdächer zum Abdichten eines Spalts zwischen einem ersten (10) und einem zweiten Dachteil (16), mit einem langgestreckten Dichtungselement (14, 114) aus elastischem Material, das eine erste (12) und eine damit verbundene zweite Lippe (18, 118) aufweist, wobei die er­ ste Lippe an dem ersten Dachteil befestigt ist und die zweite Lippe zur dichtenden Anlage an dem zweiten Dachteil entgegen einer Vorspannkraft, welche die erste und die zweite Lippe auseinander drückt, vorgesehen ist, und wobei zwischen den beiden Lippen ein Federmittel (30, 130) vorgese­ hen ist, welches einen Teil der Vorspannkraft liefert, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die zweite Lippe (18, 118), im Querschnitt gesehen, in zwei voneinander getrennten Bereichen (24, 124, 26, 126) dichtend an dem zweiten Dachteil (16) anliegt.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Federmittel (30, 130) um eine zwischen die beiden Lippen eingelegte Feder handelt.
3. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Federmittel (30, 130) um eine Einlage aus Silikon oder einem sonsti­ gen elastischen Kunststoffmaterial (z. B. EPDM) zwischen den beiden Lip­ pen handelt.
4. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die zweite Lippe (18, 118) zwischen den beiden Dichtberei­ chen (24, 124, 26, 126) zu dem zweiten Dachteil (16) hin gekrümmt ist.
5. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die zweite Lippe (118) in dem näher zum Lippenende hin gelegenen Dichtbereich (124) mit einer langgestreckten Hohlkammer (122) versehen ist.
6. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der weiter von dem Ende der zweiten Lippe (18, 118) weg gelegene Dichtbereich (26, 126) bezüglich des näher zum dem Ende der zweiten Lippe hin gelegenen Dichtbereichs (24, 124) in Richtung der zweiten Lippe hervorsteht.
7. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass es sich bei dem ersten Dachteil (10) um ein Rahmenele­ ment und bei dem zweiten Dachteil (16) um Deckel oder ein Deckelele­ ment eines Schiebe-, Schiebe-Hebe-, Spoiler-, Lamellen- oder Faltdaches handelt.
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