DE10038612C1 - Kurbelwelle - Google Patents
KurbelwelleInfo
- Publication number
- DE10038612C1 DE10038612C1 DE2000138612 DE10038612A DE10038612C1 DE 10038612 C1 DE10038612 C1 DE 10038612C1 DE 2000138612 DE2000138612 DE 2000138612 DE 10038612 A DE10038612 A DE 10038612A DE 10038612 C1 DE10038612 C1 DE 10038612C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lubricating oil
- closure
- oil channel
- pieces
- crankshaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/06—Crankshafts
- F16C3/14—Features relating to lubrication
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Abstract
Es wird eine Kurbelwelle mit einem im Kurbelzapfen (21) vorgesehenen Schmierölkanal (22), der durch zwei unter einem Winkel zueinander verlaufenden Bohrungen (22a, 22b) gebildet und durch eine Querbohrung (24) mit der Lagerfläche (26) des Kurbelzapfens (21) verbunden ist. Von einem Ölkanal (23) im Lagerzapfen (25) der Kurbelwelle (20) führt mindestens eine Schmierölbohrung (27) zu dem Schmierölkanal (22) des Kurbelzapfens (21). Der Schmierölkanal (22) ist an seinen Enden durch in die den Schmierölkanal (22) bildenden Bohrungen (22a, 22b) eingesetzte Verschlussstücke (1, 6) verschlossen. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass die Verschlussstücke (1, 6) zumindest den radial außerhalb der Strömungsverbindung zwischen der vom Ölkanal (23) des Lagerzapfens (25) zum Schmierölkanal (22) des Kurbelzapfens (21) führenden Schmierölbohrung (27) und der zur Lagerfläche (26) des Kurbelzapfens (21) führenden Querbohrung (24) befindlichen Totraum des Schmierölkanals (22) ausfüllen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kurbelwelle nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Kurbelwellen, insbesondere die Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen, sind zum Zwecke
der Schmierung üblicherweise mit einem im Kurbelzapfen vorgesehenen Schmierölkanal
versehen, der durch zwei unter einem Winkel zueinander verlaufende Bohrungen gebildet
und durch eine Querbohrung mit der Lagerfläche des Kurbelzapfens verbunden ist.
Weiterhin ist mindestens eine von einem Ölkanal im Lagerzapfen der Kurbelwelle zu dem
Schmierölkanal des Kurbelzapfens führende Schmierölbohrung vorgesehen. Der
Schmierölkanal ist an seinen Enden durch in die den Schmierölkanal bildenden Bohrungen
eingesetzte Verschlussstücke verschlossen.
Die im Kurbelzapfen vorgesehenen, den Schmierölkanal bildenden Bohrungen sind zum
Zwecke der Verminderung rotierender Massen oft mit großem Durchmesser ausgeführt,
wobei beträchtliche Toträume gebildet werden, in welchen Ölrückstände auszentrifugiert
werden können. Diese Ölrückstände können, wenn sie sich lösen, in die
Schmierölversorgung eingeschwemmt werden und dann zu Schäden der Pleuellager
führen.
Aus der DE 21 57 916 C3 ist eine Kurbelwelle einer Hubkolbenmaschine bekannt, bei der
die vom Axialölkanal im Lagerzapfen der Kurbelwelle zum Kurbelzapfen führende
Schmierölbohrung vor der Mündung in Bohrungen, welche im Kurbelzapfen zum Zwecke
der Verminderung rotierender Massen vorgesehen sind, die zur Lagerfläche des
Kurbelzapfens führende Querbohrung schneidet und an ihrer Mündung in die besagten im
Kurbelzapfen vorgesehenen Bohrungen verschlossen ist.
Weiterhin ist aus der DE 196 36 147 C2 eine Kurbelwelle bekannt, bei der die im
Kurbelzapfen vorgesehenen, den Schmierölkanal bildenden Bohrungen, welche in einem
stumpfen Winkel zueinander verlaufen, mittels an einer in die den Schmierölkanal
bildenden Bohrungen eingesetzten Verbindungsstange befestigten Verschlussdeckeln
verschlossen sind.
Aus der DE 12 16 030 A1 gehen Ausbildungen für Schmierölkanalbohrungen bei einer
Kurbelwelle als bekannt hervor, die eine lokale Ansammlung von Staub und Schmutz
verhindern sollen. Hierzu werden symmetrische Bohrungen in Form eines Y oder eines X
vorgeschlagen, damit sich das Schmiermittel gleichmäßig auf die Austrittsleitungen
verteilt. Da nur gerade Bohrungen verwendet werden, ist eine bequeme Reinigung möglich.
Die Aufgabe der Erfindung ist es eine Kurbelwelle der eingangs genannten Art so
auszubilden, dass das Auszentrifugieren von Ölrückständen im Schmierölkanal des
Kurbelzapfens weitgehend verhindert wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Kurbelwelle mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Kurbelwelle sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Durch die Erfindung wird eine Kurbelwelle mit einem im Kurbelzapfen vorgesehenen
Schmierölkanal geschaffen, der durch zwei unter einem Winkel zueinander verlaufende
Bohrungen gebildet und durch eine Querbohrung mit der Lagerfläche des Kurbelzapfens
verbunden ist. Weiterhin ist die Kurbel welle mit mindestens einer von einem Ölkanal (als
Axial- oder Querbohrung ausgeführt) im Lagerzapfen der Kurbelwelle zu dem
Schmierölkanal des Kurbelzapfens führenden Schmierölbohrung versehen. Der
Schmierölkanal ist an seinen Enden durch in die den Schmierölkanal bildenden Bohrungen
eingesetzte Verschlussstücke verschlossen. Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass die
Verschlussstücke zumindest den radial außerhalb der Strömungsverbindung zwischen der
vom Ölkanal des Lagerzapfens zum Schmierölkanal des Kurbelzapfens führenden
Schmierölbohrung und der zur Lagerfläche des Kurbelzapfens führenden Querbohrung
befindlichen Totraum des Schmierölkanals ausfüllen.
Ein erster Vorteil der erfindungsgemäßen Kurbelwelle ist es, dass in dem Schmierölkanal
des Kurbelzapfens keine Toträume verbleiben, in welchen Ölrückstände auszentrifugiert
werden können, die sich dann später lösen und dann zu einer Störung der Ölversorgung
der Lager, insbesondere der Pleuellager führen können.
Gemäß einer bevorzugen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kurbelwelle ist es
vorgesehen, dass die Verschlussstücke dem Inneren des Schmierölkanals zugewandte
Enden aufweisen, welche bei korrekter Lage der Verschlussstücke ineinander greifen und
die Verschlussstücke gegeneinander festlegen und bei nicht korrekter Lage der
Verschlussstücke deren Montage unmöglich machen. Ein Vorteil dieser Ausführungsform
ist es, dass ein Verdrehen der Verschlussstücke bei Montage und Betrieb nicht möglich
und eine Falschmontage derselben ausgeschlossen ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das eine der
Verschlussstücke einen Vorsprung und das andere der Verschlussstücke einen den
Vorsprung bei korrekter Lage der Verschlussstücke aufnehmende Aussparung aufweist.
Vorzugsweise sind beide Verschlussstücke jeweils mit einem Vorsprung und einer den
Vorsprung des anderen Verschlussstücks aufnehmenden Aussparung versehen.
Besonders vorteilhaft sind Ausgestaltungen, bei denen beide Verschlussstücke gleich sind.
Dies führt zu günstigeren Herstellungs- und Lagerhaltungskosten und macht ein
Verwechseln unterschiedlicher Verschlussstücke unmöglich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform hiervon, d. h. bei gleichen Verschlussstücken,
ist es vorgesehen, dass die Enden der Verschlussstücke asymmetrisch sind, wobei der
Vorsprung auf einer Seite und die Aussparung auf der anderen Seite ausgebildet sind, so
dass bei korrekter Lage der Verschlussstücke der Vorsprung des einen Verschlussstücks
in die Aussparung des anderen Verschlussstücks eingreift und umgekehrt.
Vorzugsweise haben die Verschlussstücke einen bei korrekter Lage derselben radial außen
liegenden, den Totraum des Schmierölkanals ausfüllenden Teil, welcher unter Krümmung
nach radial einwärts in einen den Schmierölkanal nach außen verschließenden
Verschlussbereich übergeht.
Die letztgenannte Ausführungsform ist vorzugsweise so ausgebildet, dass die Querbohrung
seitlich in den Schmierölkanal mündet, und dass der den Totraum des Schmierölkanals
ausfüllende Teil an der Mündung der Querbohrung in den Verschlussbereich des
Verschlussstücks übergeht.
Diese letztgenannte Ausführungsform kann vorzugsweise wiederum so weitergebildet
werden, dass der den Totraum des Schmierölkanals ausfüllende Teil und der
Verschlussbereich des Verschlussstücks zu dem die Strömungsverbindung zwischen der
Schmierölbohrung und der Querbohrung bildenden freien Teil des Schmierölkanals durch
eine abgewinkelte Fläche begrenzt sind, deren einer Teil an der Mündung der Querbohrung
in deren anderen Teil übergeht.
Eine bevorzugte Weiterbildung hiervon sieht es vor, dass die beiden Teile der das
Verschlussstück begrenzenden abgewinkelten Fläche an der Mündung der Querbohrung
mit einem Radius ineinander übergehen, der im wesentlichen den Radius der Querbohrung
entspricht.
Vorzugsweise sind Mittel vorgesehen, um die Verschlussstücke gegen eine axiale
Verschiebung in den den Schmierölkanal bildenden Bohrungen festzulegen.
Diese Mittel zum Festlegen der Verschlussstücke gegen axiale Verschiebung können
vorzugsweise gebildet sein durch Nuten, die an den den Schmierölkanal bildenden
Bohrungen vorgesehen sind, und durch in die Nuten eingreifende Sprengringe, die an den
Verschlussstücken vorgesehen sind.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Kurbelwelle,
bei der ein im Kurbelzapfen derselben vorgesehener Schmierölkanal durch in die den
Schmierölkanal bildenden Bohrungen eingesetzte Verschlussstücke verschlossen ist,
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2a) und b) in unterschiedlichen perspektivischen Ansichten das Verschlussstück des
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Kurbelwelle entsprechend dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel, welche zeigt, dass eine Falschmontage der
Verschlussstücke in den den Schmierölkanal bildenden Bohrungen nicht möglich ist; und
Fig. 4 eine Darstellung eines Teils einer Kurbelwelle nach dem Stand der Technik, um zu
zeigen, wie bei einer herkömmlich ausgebildeten Kurbelwelle in Toträumen des
Kurbelzapfens Ölrückstände auszentrifugiert werden können.
Zur Erläuterung einer Kurbelwelle mit einem herkömmlich abgedichteten Schmierölkanal
soll zunächst auf Fig. 4 Bezug genommen werden. Diese zeigt einen Teil eines
Kurbelzapfens 21 einer Kurbelwelle 20, bei der ein Schmierölkanal 22 durch zwei unter
einem Winkel zueinander verlaufende Bohrungen 22a, 22b gebildet ist. Dieser
Schmierölkanal 22 ist über eine Querbohrung 24 mit der Lagerfläche 26 des
Kurbelzapfens 21 verbunden, so dass die Lagerfläche 26 mittels über die Querbohrung 24
zugeführten Schmieröls geschmiert wird. Mindestens eine Schmierölbohrung 27 führt von
einem in der Figur nicht dargestellten Axialölkanal im ebenfalls nicht dargestellten
Lagerzapfen der Kurbelwelle 20 zu dem Schmierölkanal 22 des Kurbelzapfens 21. Der
Schmierölkanal 22 ist an seinen Enden durch Verschlussstücke 1, 6 abgeschlossen, die in
die den Schmierölkanal 22 bildenden Bohrungen 22a, 22b eingesetzt sind. Wie aus der
Figur ersichtlich ist, bildet sich (bezogen auf die Rotation des Kurbelzapfens 21 um die
Kurbelwellenachse) radial außerhalb der Querbohrungen 24 eine Ansammlung von
Ölrückständen R, die sich lösen können und dann in die Ölversorgungskanäle,
insbesondere in die Querbohrung 24 geschwemmt und damit die Ölversorgung der
Lagerfläche 26 oder anderer Lagerflächen stören und damit zu Lagerschäden führen
können.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 20 versehenen Kurbelwelle
einer Hubkolbenmaschine, etwa einer Brennkraftmaschine in Form eines Dieselmotors.
Die Kurbelwelle 20 hat einen Lagerzapfen 25, an welchem die Kurbelwelle 20 im Gehäuse
der Hubkolbenmaschine gelagert ist, und einen Kurbelzapfen 21, an welchem das Lager
eines in der Zeichnung nicht dargestellten Pleuels gelagert ist. In dem Kurbelzapfen 21 ist
ein Schmierölkanal 22 vorgesehen, der durch zwei unter einem Winkel zueinander
verlaufende Bohrungen 22a, 22b gebildet ist. Dieser Schmierölkanal 22 ist durch eine
Querbohrung 24 mit der Lagerfläche 26 des Kurbelzapfens 21 verbunden, um diese und
damit das Pleuellager der Hubkolbenmaschine zu schmieren. Von einem Ölkanal 23, der
im Lagerzapfen 25 der Kurbelwelle 20 vorgesehen ist, führt eine Schmierölbohrung 27 zu
dem Schmierölkanal 22 des Kurbelzapfens 21, über welche das Schmieröl vom Ölkanal 23
im Lagerzapfen 25 zum Schmierölkanal 22 im Kurbelzapfen 21 der Kurbelwelle 20 und
damit zur Lagerfläche 26 gefördert wird. Der Schmierölkanal 22 ist an seinen Enden durch
in die den Schmierölkanal 22 bildenden Bohrungen 22a, 22b eingesetzte Verschlussstücke
1, 6 verschlossen. Diese Verschlussstücke 1, 6 sind allgemein gesprochen so ausgebildet,
dass sie zumindest den Totraum des Schmierölkanals 22 ausfüllen, der radial (bezogen auf
die Rotation des Kurbelzapfens 21 um die Achse der Kurbelwelle durch den Lagerzapfen
25) außerhalb der Strömungsverbindung zwischen der vom Ölkanal 23 des Lagerzapfens
25 zum Schmierölkanal 22 des Kurbelzapfens 21 führenden Schmierölbohrung 27 und der
zur Lagerfläche 26 des Kurbelzapfens 21 führenden Querbohrung 24 befindlich ist.
Im einzelnen heißt das, dass die Verschlussstücke 1, 6 bei der in Fig. 1 dargestellten
korrekten Lage derselben einen (bezogen auf die Rotation des Kurbelzapfens 21 um die
Achse der Kurbelwelle durch den Lagerzapfen 25) radial außen liegenden Teil 13a, 13b
aufweisen, welcher den Totraum des Schmierölkanals 22 ausfüllt und nach radial einwärts
in einen Verschlussbereich 14a, 14b des Verschlussstücks 1, 6 übergeht, welcher den
Schmierölkanal 22 bzw. die diesen bildenden Bohrungen 22a, 22b nach außen
abschließen. Der den Totraum des Schmierölkanals 22 ausfüllende Teil 13a, 13b und der
Verschlussbereich 14a, 14b des Verschlussstücks 1, 6 sind zu dem die
Strömungsverbindung zwischen der Schmierölbohrung 27 und der Querbohrung 24
bildenden freien Teil des Schmierölkanals 22 hin durch eine abgewinkelte Fläche 15a, 15b
begrenzt, deren einer Teil 16a, 16b an der seitlich in den Schmierölkanal 22 mündenden
Querbohrung 24 in den anderen Teil 17a, 17b der besagten abgewinkelten Fläche 15a, 15b
übergeht. Wie aus Fig. 1 weiterhin ersichtlich ist, gehen die beiden Teile 16a, 16b und
17a, 17b der das Verschlussstück 1, 6 begrenzenden abgewinkelten Fläche 15a, 15b an der
Mündung der Querbohrung 24 mit einem Radius ineinander über, der im wesentlichen dem
Radius der Querbohrung 24 entspricht. Somit können sich innerhalb des Schmierölkanals
22 keinerlei radial außerhalb der Querbohrung 24 befindliche Toträume bilden, in welchen
Ölrückstände auszentrifugiert werden könnten.
Wie Fig. 2a) und b) zeigt, hat jedes der Verschlussstücke 1, 6, welche bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel gleich ausgebildet sind, an seinen Enden 10a, 10b, die
bei der Montage in den den Schmierölkanal 22 bildenden Bohrungen 22a, 22b dem Inneren
des Schmierölkanals 22 zugewandt sind, einen Vorsprung 11a, 11b sowie eine Aussparung
12a, 12b.
Wiederum zu Fig. 1 zurückkehrend, ist ersichtlich, dass bei korrekter Lage der
Verschlussstücke 1, 6 in den den Schmierölkanal 22 bildenden Bohrungen 22a, 22b die
Enden 10a, 10b der asymmetrisch und gleich gestalteten Verschlussstücke 1, 6 ineinander
greifen, wobei der Vorsprung 11a des einen Verschlussstücks 1 von der Aussparung 12a
des anderen Verschlussstücks 6 aufgenommen wird und der Vorsprung 11b des anderen
Verschlussstücks 6 von der Aussparung 12b des einen Verschlussstücks 1 aufgenommen
wird. Mit anderen Worten, bei jedem der Verschlussstücke 1, 6 ist der Vorsprung 11a, 11b
auf einer Seite und die Aussparung 12a, 12b auf der anderen Seite ausgebildet, so dass bei
korrekter Einbaulage der Verschlussstücke 1, 6 der Vorsprung 11a des einen
Verschlussstücks 1 in die Aussparung 12a des anderen Verschlussstücks 6 eingreift und
umgekehrt. Bei korrekter Lage der Verschlussstücke 1, 6 greifen somit die dem Inneren
des Schmierölkanals 22 zugewandten Enden 10a, 10b der Verschlussstücke 1, 6 ineinander
und legen diese gegeneinander fest, während sie bei nicht korrekter Lage der
Verschlussstücke 1, 6 deren Montage unmöglich machen, wie es in Fig. 3 für den Fall
dargestellt ist, dass das eine der Verschlussstücke, nämlich das Verschlussstück 1, um
180° verdreht montiert wird. Hier würde der Vorsprung 11a des in der Bohrung 22a des
Schmierölkanals 22 falsch, nämlich um 180° verdreht eingebauten Verschlussstücks 1 an
dem Vorsprung 11b des korrekt in der Bohrung 22b des Schmierölkanals 22 eingebauten
anderen Verschlussstücks 6 anstehen und somit die Montage des ersteren in nicht
korrekter Lage unmöglich machen.
Wiederum zurückkehrend zu Fig. 1, sind Mittel vorgesehen, durch welche die
Verschlussstücke 1, 6 gegen eine axiale Verschiebung in den den Schmierölkanal 22
bildenden Bohrungen 22a, 22b festgelegt sind. Diese Mittel sind bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel gebildet durch Nuten 4, 9, die an den den Schmierölkanal 22
bildenden Bohrungen 22a, 22b vorgesehen sind, sowie durch Sprengringe 3, 8, die an den
Verschlussstücken 1, 6 vorgesehen sind und in die Nuten 4, 9 eingreifen können. Bei einer
Montage der Verschlussstücke 1, 6 in korrekter Lage, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, rasten
die Sprengringe 3, 8 in den Nuten 4, 9 ein und legen damit die Verschlussstücke 1, 6 gegen
eine axiale Verschiebung in den Bohrungen 22a, 22b fest. Wenn jedoch, wie es in Fig. 3
dargestellt ist, eines der Verschlussstücke 1, 6 in verdrehter, d. h. nicht korrekter Lage
eingesetzt wird, verhindert die Ausbildung der Enden 10a, 10b der Verschlussstücke 1, 6,
dass dieselben bis in die zum Einrasten der Sprengringe 3, 8 in die Nuten 4, 9 erforderliche
Lage vorgeschoben werden können, so dass eine Montage in der fehlerhaften Position
ausgeschlossen ist.
Weiterhin an den Verschlussstücken 1, 6 vorgesehene Dichtungsringe 18a, 18b sind in an
sich bekannter Weise ähnlich wie bei den in Fig. 4 gezeigten herkömmlichen
Verschlussstücken ausgebildet.
1
Verschlussstück
3
Sprengring
4
Nut
6
Verschlussstück
8
Sprengring
9
Nut
10
a,
10
b Ende
11
a,
11
b Vorsprung
12
a,
12
b Aussparung
13
a,
13
b ausfüllender Teil
14
a,
14
b Verschlussbereich
15
a,
15
b abgewinkelte Fläche
16
a,
16
b erster Teil der Fläche
17
a,
17
b zweiter Teil der Fläche
18
a,
18
b Dichtungsringe
20
Kurbelwelle
21
Kurbelzapfen
22
Schmierölkanal
22
a Bohrung
22
b Bohrung
23
Ölkanal
24
Querbohrung
25
Lagerzapfen
26
Lagerfläche
27
Schmierölbohrung
R Ölrückstände
R Ölrückstände
Claims (12)
1. Kurbelwelle mit einem im Kurbelzapfen (21) vorgesehenen Schmierölkanal (22), der
durch zwei unter einem Winkel zueinander verlaufende Bohrungen (22a, 22b) gebildet und
durch eine Querbohrung (24) mit der Lagerfläche (26) des Kurbelzapfens (21) verbunden
ist, und mit mindestens einer von einem Ölkanal (23) im Lagerzapfen (25) der Kurbelwelle
(20) zu dem Schmierölkanal (22) des Kurbelzapfens (21) führenden Schmierölbohrung
(27), wobei der Schmierölkanal (22) an seinen Enden durch in die den Schmierölkanal (22)
bildenden Bohrungen (22a, 22b) eingesetzte Verschlussstücke (1, 6) verschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussstücke (1, 6) zumindest den radial außerhalb
der Strömungsverbindung zwischen der vom Ölkanal (23) des Lagerzapfens (25) zum
Schmierölkanal (22) des Kurbelzapfens (21) führenden Schmierölbohrung (27) und der zur
Lagerfläche (26) des Kurbelzapfens (21) führenden Querbohrung (24) befindlichen Totraum
des Schmierölkanals (22) ausfüllen.
2. Kurbelwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussstücke
(1, 6) dem Inneren des Schmierölkanals (22) zugewandte Enden (10a, 10b) aufweisen,
welche bei korrekter Lage der Verschlussstücke (1, 6) ineinander greifen und die
Verschlussstücke (1, 6) gegeneinander festlegen und bei nicht korrekter Lage der
Verschlussstücke (1, 6) deren Montage unmöglich machen.
3. Kurbelwelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der
Verschlussstücke (1, 6) einen Vorsprung (11a, 11b) und das andere der Verschlussstücke
(1, 6) eine den Vorsprung (11a, 11b) bei korrekter Lage der Verschlussstücke (1, 6)
aufnehmende Aussparung (12a, 12b) aufweist.
4. Kurbelwelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide
Verschlussstücke (1, 6) jeweils einen Vorsprung (11a, 11b) und eine den Vorsprung (11a,
11b) des anderen Verschlussstücks (1, 6) aufnehmende Aussparung (12a, 12b) aufweisen.
5. Kurbelwelle nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verschlussstücke (1, 6) gleich sind.
6. Kurbelwelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (10a, 10b)
der Verschlussstücke (1, 6) asymmetrisch sind, wobei der Vorsprung (11a, 11b) auf einer
Seite und die Aussparung (12a, 12b) auf der anderen Seite ausgebildet sind, so dass bei
korrekter Lage der Verschlussstücke (1, 6) der Vorsprung (11a, 11b) des einen
Verschlussstücks (1) in die Aussparung (12a, 12b) des anderen Verschlussstücks (6)
eingreift und umgekehrt.
7. Kurbelwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verschlussstücke (1, 6) einen bei korrekter Lage derselben radial außen liegenden, den
Totraum des Schmierölkanals (22) ausfüllenden Teil (13a, 13b) aufweisen, welcher unter
Krümmung nach radial einwärts in einen den Schmierölkanal (22) nach außen
verschließenden Verschlussbereich (14a, 14b) übergeht.
8. Kurbelwelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbohrung (24)
seitlich in den Schmierölkanal (22) mündet, und dass der den Totraum des
Schmierölkanals (22) ausfüllende Teil (13a, 13b) an der Mündung der Querbohrung (24) in
den Verschlussbereich (14a, 14b) des Verschlussstücks (1, 6) übergeht.
9. Kurbelwelle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der den Totraum des
Schmierölkanals (22) ausfüllende Teil (13a, 13b) und der Verschlussbereich (14a, 14b) des
Verschlussstücks (1, 6) zu dem die Strömungsverbindung zwischen der Schmierölbohrung
(27) und der Querbohrung (24) bildenden freien Teil des Schmierölkanals (22) hin durch
eine abgewinkelte Fläche (15a, 15b) begrenzt sind, deren einer Teil (16a, 16b) an der
Mündung der Querbohrung (24) in deren anderen Teil (17a, 17b) übergeht.
10. Kurbelwelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (16a,
16b, 17a, 17b) der das Verschlussstück (1, 6) begrenzenden abgewinkelten Fläche (15a,
15b) an der Mündung der Querbohrung (24) mit einem Radius ineinander übergehen, der
im wesentlichen dem Radius der Querbohrung (24) entspricht.
11. Kurbelwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
Mittel vorgesehen sind, um die Verschlussstücke (1, 6) gegen eine axiale Verschiebung in
den den Schmierölkanal (22) bildenden Bohrungen (22a, 22b) festzulegen.
12. Kurbelwelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum
Festlegen der Verschlussstücke (1, 6) gegen axiale Verschiebung durch Nuten (4, 9), die in
den den Schmierölkanal (22) bildenden Bohrungen (22a, 22b) vorgesehen sind, und durch
in die Nuten (4, 9) eingreifende Sprengringe (3, 8), die an den Verschlussstücken (1, 6)
vorgesehen sind, gebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000138612 DE10038612C1 (de) | 2000-08-08 | 2000-08-08 | Kurbelwelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000138612 DE10038612C1 (de) | 2000-08-08 | 2000-08-08 | Kurbelwelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10038612C1 true DE10038612C1 (de) | 2002-01-31 |
Family
ID=7651684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000138612 Expired - Fee Related DE10038612C1 (de) | 2000-08-08 | 2000-08-08 | Kurbelwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10038612C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009033180A1 (de) | 2009-03-20 | 2010-09-23 | Mtu Friedrichshafen Gmbh | Demontagewerkzeug für Kurbelwellenverschlussdeckel |
| CN107654481A (zh) * | 2017-09-30 | 2018-02-02 | 中国北方发动机研究所(天津) | 一种曲轴连杆颈油腔密封结构 |
| US20200096037A1 (en) * | 2017-06-07 | 2020-03-26 | Scania Cv Ab | Crankshaft and method of manufacturing a crankshaft |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216030B (de) * | 1958-04-05 | 1966-05-05 | Karl Schmidt Ges Mit Beschraen | Kurbelwelle mit Bohrungen und Kanaelen zum Fuehren von Schmiermitteln |
| DE2157916C3 (de) * | 1971-11-23 | 1982-03-04 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Kurbelwelle |
| DE19636147C2 (de) * | 1996-09-06 | 1998-07-16 | Mtu Friedrichshafen Gmbh | Kurbelwelle |
-
2000
- 2000-08-08 DE DE2000138612 patent/DE10038612C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216030B (de) * | 1958-04-05 | 1966-05-05 | Karl Schmidt Ges Mit Beschraen | Kurbelwelle mit Bohrungen und Kanaelen zum Fuehren von Schmiermitteln |
| DE2157916C3 (de) * | 1971-11-23 | 1982-03-04 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Kurbelwelle |
| DE19636147C2 (de) * | 1996-09-06 | 1998-07-16 | Mtu Friedrichshafen Gmbh | Kurbelwelle |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009033180A1 (de) | 2009-03-20 | 2010-09-23 | Mtu Friedrichshafen Gmbh | Demontagewerkzeug für Kurbelwellenverschlussdeckel |
| DE102009033180B4 (de) * | 2009-03-20 | 2013-07-04 | Mtu Friedrichshafen Gmbh | Demontagewerkzeug für Kurbelwellenverschlussdeckel |
| US20200096037A1 (en) * | 2017-06-07 | 2020-03-26 | Scania Cv Ab | Crankshaft and method of manufacturing a crankshaft |
| US10927884B2 (en) * | 2017-06-07 | 2021-02-23 | Scania Cv Ab | Crankshaft and method of manufacturing a crankshaft |
| CN107654481A (zh) * | 2017-09-30 | 2018-02-02 | 中国北方发动机研究所(天津) | 一种曲轴连杆颈油腔密封结构 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102008063760B4 (de) | Pleuelstangenlager für Verbrennungsmotoren | |
| DE19942105B4 (de) | Schmiervorrichtung für Verbrennungskraftmaschine | |
| DE3005720A1 (de) | Schmiersystem fuer den zylinder einer verbrennungskraftmaschine | |
| DE112018005931B4 (de) | Motor | |
| DE2945272A1 (de) | Turbolader | |
| DE10038612C1 (de) | Kurbelwelle | |
| DE10306571A1 (de) | Ölwanne mit vertikalen Trennwänden | |
| DE19537192C1 (de) | Kurbelwellenlagerung einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine | |
| EP1573237B1 (de) | Bolzennabe eines kolbens f r einen verbrennungsmotor | |
| DE19803231B4 (de) | Ölfilter-Befestigungsstruktur für einen Motor | |
| DE10361435A1 (de) | Staubdichte Anordnung für eine Gleitlagerung | |
| DE2908434A1 (de) | Waermepumpen-antriebsaggregat mit einem kompressor und einer brennkraftmaschine | |
| DE102008008584A1 (de) | Gleitlagerschale | |
| WO2012123212A1 (de) | Kurbelwellenhauptlager und verfahren zur ölversorgung | |
| WO2012159610A1 (de) | Kolben für einen verbrennungsmotor und verfahren zur herstellung des kolbens | |
| EP2758678B1 (de) | Pleuel | |
| DE10040476C1 (de) | Kurbelgehäuse für eine Brennkraftmaschine, insbesondere für einen Boxermotor | |
| DE4015409C1 (de) | ||
| DE19505404B4 (de) | Dichtungsvorrichtung für Wellen | |
| DE102012112791B4 (de) | Ablassvorrichtung für eine Wanne | |
| DE102006036827B4 (de) | Kolben-Arbeitsmaschine | |
| DE19636147C2 (de) | Kurbelwelle | |
| DE19505405B4 (de) | Dichtungsvorrichtung für Wellen und Lager mit einer solchen Dichtungsvorrichtung | |
| DE2854234A1 (de) | Kreuzkopfzapfenlager fuer kolbenmaschinen, insbesondere fuer dieselbrennkraftmaschinen | |
| DE102009029985A1 (de) | Schmiermittelversorgungseinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |