DE10038476A1 - Übungsgerät, besonders ausgebildet für das Training der Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur - Google Patents
Übungsgerät, besonders ausgebildet für das Training der Bauch-, Rücken- und BeinmuskulaturInfo
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Abstract
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Sportgerät so auszubilden, daß es folgenden Anforderungen gerecht wird: DOLLAR A È quasi Ersatz für nicht vorhersehbare Aktionen eines Mittrainierenden DOLLAR A È Simulation eines Spielgegners DOLLAR A È kurzweiliger Umgang mit dem Sportgerät DOLLAR A È einfachster, kostengünstiger Aufbau DOLLAR A È dauernde, unauffällige und platzsparende Integration in den Wohnbereich DOLLAR A È gleichzeitiges Training von Muskulatur und Gehirn (Reaktionsvermögen) DOLLAR A È schwerpunktmäßiges Training der bei sitzenden Tätigkeiten gewöhnlich vernachlässigten Muskulaturbereiche. DOLLAR A Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß mit der in den Ansprüchen angegebenen Ausführung gelöst.
Description
Es sind Übungsgeräte für das Training der Bauch-, Rücken, und Beinmuskulatur
bekannt, die im Regelfalle darauf abzielen, einer einzelnen oder aber auch mehreren
Muskulaturbereichen bei Ausführung einer Bewegung durch den Übenden der
Bewegung einen Widerstand entgegen zu setzen. Beispielsweise wird in der
OS 36 31 622 ein derartiges Gerät erläutert, bei welchem über die Kraftausübung über
Zugseile ein Übungseffekt erzielt wird. Der Übende ist während der Übung gefordert,
immer gleich ablaufende Bewegungen zum Training seiner Muskulatur auszuführen.
Diese Art der Übung ist jedoch äußerst langweilig und verlangt dem Übenden ein
erhebliches Maß an Willensstärke ab, insbesondere auch deshalb, weil sich das
Denken des Übenden sich ständig auf die eintönige Übung konzentriert.
Aus der OS 32 03 044 ist ein Punchingball bekannt, der an einer Feder befestigt ist. Die
wirksame Länge der Feder kann dabei eingestellt werden. Auch das Training der
Muskulatur an diesem Gerät wird ist noch sehr eintönig. Die Frequenz der
Schwingungen des Punchinbgballs läßt sich zu Beginn der Übung zwar variieren,
jedoch bleibt das Verhaften des Punchinbgballs während der Übung immer gleich. Des
weiteren ist das Schwingungsverhalten dieses Punchingballs durch den einfachen
Aufbau des Systems sehr leicht vorherzusehen und birgt keinerlei
Überraschungseffekte, die auch nur annähernd das Verhalten eines Gegners
nachzubilden imstande sind.
Ziel der Erfindung ist es daher insbesondere, ein Übungsgerät für das Training der
Bauch-, Rücken, und Beinmuskulatur so auszubilden, daß die Benutzung des Geräts
sehr kurzweilig ist und das Gerät imstande ist, das Verhalten eines Mitspielers oder
Gegners annähernd nachzubilden. Das Gerät soll dabei insgesamt folgende
Anforderungen erfüllen:
- - Quasi Ersatz für nicht vorhersehbare Aktionen eines Mittrainierenden
- - Simulation eines Spielgegners
- - Kurzweiliger Umgang mit dem Sportgerät
- - Einfachster, kostengünstiger Aufbau
- - Dauernde, unauffällige und platzsparende Integration in den Wohnbereich
- - Gleichzeitiges Training von Muskulatur und Gehirn (Reaktionsvermögen)
- - Schwerpunktmäßiges Training der bei sitzenden Tätigkeiten gewöhnlich vernachlässigten Muskulaturbereiche
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß mit der in den Ansprüchen angegebenen
Ausführung gelöst.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert
Fig. 1 beschreibt eine Ausführung des erfindungsgemäßen Geräts, bei welchem
3 Kugeln beispielsweise aus Holz, Gummi oder Kunststoff über eine
Verbindungsschnur 4 verbunden sind. Die Ausführung des erfindungsgemäßen Geräts
entsprechend Fig. 4 wird im weiteren "footBing" benannt. Die Verbindungsschnur kann
beispielsweise durch in den Kugeln angebrachte Bohrungen geführt sein und durch
Knoten an den Unterseiten der einzelnen Kugeln gegen Bewegung nach unten
gesichert sein. Über die Halterung 5 ist das Gerät in der Aufnahme 6, in der Regel die
Zimmerdecke, befestigt.
Beim Training mit dem "footBing" legt sich der Trainierende in entspannter Rückenlage
auf Bett oder Sofa, je nach Anbringungsort des "footBing". Die Nacken- und
Schultermuskulatur ist dabei gut entspannt. Zur Einstimmung auf die Übung kann das
"footBing" von Hand angestoßen werden. Durch die darauf folgende Eigenbewegung
des "footBing" wird der Übende regelrecht aufgefordert, mit dem Training zu beginnen.
Mit den beiden Füßen wird nun in abwechselnder Reihenfolge gegen die untere
Kugel 1 des "footBing" getreten. Infolge der erfindungsgemäßen Ausführung führt das
"footBing" bald sehr schwerlich einschätzbare Bewegungen aus, die sehr wesentlich
komplizierter strukturiert sind als einfache Pendelbewegungen.
Für den Anfang des Trainings mit dem "footBing" ist es daher auch recht schwierig, die
untere Kugel 1 zu treffen. In dieser Anfangsphase des Trainings mit dem "footBing" ist
jedoch der Aufbau der Muskulatur im Bach- und Rückenbereich besonders intensiv.
Nach einigen Stunden Übung wird die Treffsicherheit jedoch deutlich erhöht. In dieser
Phase ist die Bauch- und Rückenmuskulatur nun bereits wesentlich besser trainiert und
die Übung kann nun rascher erfolgen. Jetzt erfolgt mit dem Gerät zusätzlich zum
Training von Bauch- und Rückenmuskulatur eine intensive Verbesserung der Bein- und
Pomuskulatur sowie der Ausdauer.
Die ständig erforderlich schnelle Reaktion auf die Eigenbewegung des "footBing"
fördert zusätzlich intensiv das Reaktionsvermögen. Die Motorik des Trainierenden,
insbesondere die der Beinmuskulatur wird dadurch in vorteilhaftester Weise befördert.
Das Gerät eignet sich hier beispielsweise auch gut für Fußballspieler.
Beim geübten Umgang mit dem "footBing" ist das Training äußerst kurzweilig. Die
schwer vorhersehbaren Bewegungen des "footBing" fordern den Trainierenden zu
immer neuen Anstrengungen heraus. Da die Konzentration ständig auf das Treffen der
unteren Kugel gerichtet ist, findet sich keine Zeit darüber nachzudenken, welche
Anstrengungen doch gerade geleistet wird. So ist für die Übung weitaus weniger
Selbstdisziplin erforderlich als bei bekannten Trainingsgeräten.
Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführung des Geräts, die besonders als
Punchinggerät zum Training für das Boxen geeignet ist. Die Kugeln 1 und 2 sind hier
nicht durch einfache Verbindungsschnüre verkettet sondern durch Federn 7. Die
Federn 7 gewährleisten, daß die Frequenzen der unteren Kugel gegenüber der
Ausführung gemäß Fig. 1 deutlich erhöht sind, da der Trainierende mit den Armen
entsprechend schneller agieren kann.
Der Trainierende schlägt mit den Armen gegen die untere Kugel. Infolge des
erfindungsgemäßen Aufbaus des Geräts führt nun wiederum die untere Kugel sehr
schwer bzw. nicht vorhersehbare Bewegungen aus.
Das Gerät verhält sich damit sehr ähnlich einem realen Boxgegner. Es erfolgt
gleichfalls ein intensives Training der Bauch- und Rückenmuskulatur. Zusätzlich erfolgt
hier noch ein Training der Armmuskulatur.
1
Untere Kugel oder Ball
2
Mittlere Kugel oder Ball
3
Obere Kugel oder Ball
4
Verbindung
5
Halterung
6
Aufnahme
Claims (8)
1. Sportgerät, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei bewegliche Massen über
Verbindungselemente miteinander physikalisch zu einem Schwingungssystem
gekoppelt sind und während der Benutzung des Sportgeräts schwingende, nicht
leicht vorhersehbare, Bewegungen ausführen und daß mindestens eine der Massen,
insbesondere ein Ball oder eine Kugel, zur Interaktion mit dem Benutzer dient.
2. Sportgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente
als Schnüre ausgeführt sind und mindestens zwei, insbesondere jedoch drei
miteinander in Abständen durch eine Schnur verbundene Kugeln, insbesondere
Holz-, Gummi- oder Kunststoffkugeln, an einer Aufhängung, insbesondere der
Zimmerdecke, befestigt sind.
3. Sportgerät nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung oberhalb
des Fußbereichs eines Bettes oder einer Liege erfolgt und bei Benutzung des
Sportgeräts mit den Füßen in liegender Position abwechselnd gegen die untere
Kugel, die infolge der unregelmäßig schwingenden Anordnung schwer berechenbare
Bewegungen ausführt, getreten wird.
4. Sportgerät nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die unten angeordnete
Kugel im Verhältnis zu den anderen Kugeln leichter ausgeführt ist.
5. Sportgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente
als technische Federn ausgeführt sind und mindestens zwei miteinander in
Abständen über die Federn verbundene Massen so angeordnet sind, daß die Masse,
die zur Interaktion mit dem Benutzer dient, in Armhöhe eines aufrechten stehenden
Benutzers angeordnet ist.
6. Sportgerät nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer mit dem
Gerät eine Boxübung ausführt.
7. Sportgerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente
als technische Federn ausgeführt sind und mindestens zwei miteinander in
Abständen über die Federn verbundene Massen so angeordnet sind, daß die Masse,
die zur Interaktion mit dem Benutzer dient, in Fußhöhe eines aufrechten stehenden
Benutzers angeordnet ist.
8. Sportgerät nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Benutzer mit dem
Gerät eine Fußballübung ausführt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10038476A DE10038476A1 (de) | 2000-08-07 | 2000-08-07 | Übungsgerät, besonders ausgebildet für das Training der Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE10038476A1 true DE10038476A1 (de) | 2002-02-21 |
Family
ID=7651586
Family Applications (1)
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| DE10038476A Withdrawn DE10038476A1 (de) | 2000-08-07 | 2000-08-07 | Übungsgerät, besonders ausgebildet für das Training der Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10038476A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2389057A (en) * | 2002-05-20 | 2003-12-03 | Edward Chung | Punching ball |
| DE202015006105U1 (de) | 2014-12-01 | 2015-10-27 | Henry Christian Böttcher | Vorrichtung für Sportgeräte und Sportgerät zum Trainieren des menschlichen Muskelapparates |
| WO2024156039A1 (en) * | 2023-01-27 | 2024-08-02 | Adam Durey | A device and system for dynamic fitness training and striking |
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2000
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| WO2016086917A1 (de) | 2014-12-01 | 2016-06-09 | BÖTTCHER, Henry, Christian | Vorrichtung für sportgeräte und sportgerät zum trainieren des menschlichen muskelapparates |
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