DE10037275A1 - Möbelbausatz - Google Patents
MöbelbausatzInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B13/00—Details of tables or desks
- A47B13/02—Underframes
- A47B13/021—Fastening devices of the feet or legs
Landscapes
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Abstract
Es wird ein Möbelbausatz vorgeschlagen, der unabhängig von der Auflageeinrichtung, also zum Beispiel einer Tischplatte oder Sitzfläche eines Stuhles, ein stabiles Gestell zur Verfügung stellt, das zusätzlich die Möglichkeit zur linearen Unterstützung der Auflagefläche durch Unterzüge bietet.
Description
Die Erfindung betrifft einen Möbelbausatz nach der Gattung des
Anspruchs 1.
Die Gestaltungsmöglichkeiten mit den auf dem Markt
befindlichen Möbeln ist sehr begrenzt, da zwar beispielsweise
mehrere Tische in verschiedenen Kombinationen
zusammengestellt werden können, die Anordnung der
Tischbeine zu der Tischplatte aber in der Regel nicht variabel,
sondern fest und starr vorgegeben ist. Dadurch ist eine freie
Anordnungsgestaltung der zusammengestellten Möbel und die
Anpassung an die Bedürfnisse des Benützers und an die
räumlichen Gegebenheiten nicht möglich.
Das erfindungsgemäße Möbel mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, ein Gestell
aufzuweisen, das unabhängig von der Auflageeinrichtung, also
zum Beispiel einer Tischplatte oder Sitzfläche eines Stuhles, ein
stabiles Gestell zur Verfügung stellt, das0 zusätzlich die
Möglichkeit der linearen Unterstützung der Auflagefläche durch
Unterzüge bietet. Diese ist besonders bei weitgespannten
Flächen, zum Beispiel bei großen dünnen Tischplatten,
unerläßlich und ebenso vorteilhaft bei Sitzbänken einsetzbar.
Derartige Unterzüge können vorteilhafterweise aus einem Profil
mit üblichem Querschnitt bestehen, wie sie mit Winkel-, T, oder
Doppel-T-Querschnitt erhältlich sind. Damit läßt sich die
Herstellung dieses Unterzugs kostengünstig gestalten.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird für den
Unterzug ein auf den Einsatzzweck abgestimmter
Sonderquerschnitt verwendet. Damit kann der Unterzug auf die
besondere Form der Auflagefläche, zum Beispiel auf die
gewölbte Sitzfläche eines Stuhles, abgestimmt werden oder
gestalterische Elemente enthalten.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
besitzt der Beinknoten eine Befestigungseinrichtung, die für bis
zu vier Beine vorgesehen ist und dazu die Möglichkeit bietet,
diese Beine sowohl rechtwinklig als auch schrägwinklig
bezüglich der Auflagefläche anzuordnen. Damit erhält man die
Möglichkeit, als Beinform für das Möbel, zum Beispiel für einen
Tisch, entweder vier gerade aufstehende Beine vorzusehen, oder
vier schräge Beine, die zu je zweien die Form eines Bocks bilden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist in der Befestigungseinrichtung für die Beine ein
Höhenausgleich für den Fall vorgesehen, daß in einem
Befestigungsknoten gleichlange Beine angeordnet werden, von
denen einer rechtwinklig zur Auflagefläche und die übrigen
schrägwinklig angeordnet werden. Damit wird es möglich, ein
Möbel mit nur drei Beinen herzustellen, von denen zwei
schrägwinklig angeordnete in einem Beinknoten und ein
einzelnes rechtwinklig zur Auflagefläche angeordnetes Bein in
einem weiteren Knoten befestigt werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
weisen die Beine Abstellfüße oder auch Rollen auf.
Nach einer diesbezüglichen Ausgestaltung der Erfindung sind die
Beine in ihrer Länge beispielsweise durch ein
längenverstellbares Tragelemen verstellbar.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist am Beinknoten ein in der Ebene der Auflagefläche
verlaufender und über die seitliche Begrenzung der
Auflagenfläche herausragender Lappen angeordnet. Damit wird
es möglich, eine weitere Auflagefläche ohne eigene
Unterstützung an das erste Möbel anzuschließen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist dieser Lappen ein- und ausschwenkbar oder in
einfacherweise an den Beinknoten anbringbar, damit diese
Erweiterungsmöglichkeit schnell und mit geringem Aufwand
genutzt werden kann.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist das Möbel in Einzelteile zerlegbar, die ihrerseits Bestandteil
eines Baukastensystems für dieses Möbel sind. Auf diese Weise
ist nicht nur das Möbel in anderer Weise wieder aufbaubar,
sondern es ist auch mit weiteren gleichartigen Möbeln dieses
Systems kombinierbar und variierbar.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
wird eine Packungseinheit dieses Baukastensystems aus drei
Beinen, zwei Beinknoten und einem Unterzug gebildet. Mit
dieser Packungseinheit läßt sich unabhängig von der
Auflagefläche ein Untergestell für ein Möbel herstellen.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung
und den Ansprüchen entnehmbar.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in
der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.
Als Beispiel für ein erfinderisches Möbel ist in der Zeichnung ein
Tisch dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 Anordnungsmöglichkeiten von Beinknoten an der
Unterseite einer Tischplatte,
Fig. 2 Anordnungsmöglichkeiten von Unterzügen in
abhängigkeit von der Anordnung der Beinknoten an
der Unterseite einer Tischplatte,
Fig. 3 rechtwinklige und schrägwinklige Anordnung der
Tischbeine gegenüber der Tischfläche,
Fig. 4 Möglichkeiten der Tischgestaltung durch
unterschiedliche Beinstellung und Gestaltung der
Unterzüge,
Fig. 5 eine eingehängte Tischplatte zwischen zwei Tischen
und
Fig. 6 eine Ausgestaltungsform einer Verriegelung eines
Unterzugs in einem Beinknoten
Fig. 1 zeigt verschiedene Anordnungen der schildförmig
dargestellten Beinknoten 1 an der Unterseite einer beliebigen
Tischplatte 2. In Fig. 1d sind Beinknoten 1 mit je einem Lappen
3 dargestellt, der seitlich über die Tischkante hinausragt. Auf
diesen Lappen läßt sich eine weitere Tischplatte auflegen. Durch
Einhängen einer Tischplatte zwischen zwei derartig
ausgerüsteten Tischen läßt sich auf einfache Weise eine
langestreckte Tischfläche herstellen (vgl. Fig. 5).
Fig. 2 zeigt verschiedene Konstruktionsmöglichkeiten für
Unterzüge 4. Je nach Ausrichtung der Beinknoten 1 ergeben sich
unterschiedliche Anordnungsmöglichkeiten der Unterzüge 4
unter der Tischplatte 2. Damit können zum einen verschiedene
Belastungen der Tischplatte 2 berücksichtigt werden, indem die
Unterstützung der Tischplatte 2 von ihrer Unterseite her variiert
werden kann. Dabei ist nicht nur die Verbindung jeweils zweier
Beinknoten 1 vorgesehen, sondern zusätzlich auch die
Verbindung der Unterzüge 4 untereinander. Fig. 2b zeigt zum
Beispiel eine leistungsfähigere Abstützung der Tischplatte 2
durch insgesamt 4 Unterzüge 4 als Fig. 2a. Zum anderen können
durch den Verlauf der Unterzüge (4) und durch ihre
Querschnittsform gestalterische Vorstellungen umgesetzt
werden (Fig. 2d und Fig. 4).
Fig. 3 zeigt eine rechtwinklige und schrägwinklige Anordnung
der Tischbeine gegenüber der Tischfläche.
Eine Ausführungsform für den Anschluß eines Lappens 3 an ein
Kopplungsstück 19 (Kopplungsstück für Lappen an beinlosen
Platten) zeigt Fig. 6. Das Kopplungsstück 19 weist eine parallel
zur Tischplattenebene angeordnete Längsöffnung 5 auf, in die
ein Lappen 3 steckbar ist. Dieser Lappen 3 kann über ein
einfaches Verriegelungssystem gegen Herausrutschen gesichert
werden. Dieses Verriegelungssystem weist einen Schwenkarm 6
mit einem der Tischplattenebene zugewandten Schlitz 7 auf,
welcher nach Verschwenken über einen am Lappen 3
angeordneten Stift 8 greift und damit den Lappen 3 am
Kopplungsstück 19 verankert.
Fig. 7 stellt eine Ausführungsform eines Beinknotens 1 dar. Der
Korpus 11 wird unter der Verwendung der Löcher 14 an der
Unterseite einer beliebigen Tischplatte 2 befestigt. Die Löcher 15
in der Symmetrieachse des Korpus 11 dienen der Befestigung
des Unterzugs 4 am Beinknoten 11. Zur Befestigung der Tischbeine
9 am Korpus 11 sind Gewinde 12 und 13 vorgesehen, die von
Anlageflächen 16 und 17 umgeben sind. Das Gewinde 12
verläuft senkrecht zu Befestigungsebene des Korpus 11 an der
Tischplatte 2, die Anlagefläche 16 parallel dazu. Ein Tischbein 9,
das an dieser Stelle angebracht wird, steht somit senkrecht zur
Befestigungsebene des Korpus 11. Die Gewinde 13 und die
Anlageflächen 17 verlaufen zwar rechtwinklig zueinander, sind
aber bezüglich der Befestigungsebene des Korpus 11 an der
Tischplatte geneigt zudem weisen die Anlageflächen 17 einen
größeren Abstand zur Befestigungsebene des Knotens 11 auf als
die Anlagefläche 16. Damit wird der Höhenunterschied zwischen
dem senkrecht stehendem Bein und den schräg gestellten Beinen
ausgeglichen. Die Ausnehmung 18, in die auch ein weiterer
Unterzug anbringbar wäre, dient der Aufnahme des Lappens 3
zur Abstützung einer weiteren Tischplatte 2.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und
der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln
als auch in beliebiger Kombination miteinander
erfindungswesentlich sein.
1
Beinknoten
2
Tischplatte
3
Lappen
4
Unterzug
5
Längsschlitz parallel zu Tischplatte
6
Schwenkarm
7
der Tischplatte zugewandter Schlitz
8
Stift im Unterzug
9
Tischbeine
11
Korpus des Beinknotens
12
Gewinde zur Beinbefestigung
13
Gewinde zur Beinbefestigung
14
Löcher zur Befestigung des Korpus
11
an der Tischplatte
15
Löcher zur Befestigung des Unterzugs
4
16
Anlagefläche für senkrecht stehendes Bein
17
Anlagefläche für schrägwinklig stehendes Bein
18
Ausnehmung zur Aufnahme des Lappens
3
19
Kopplungsstück
Claims (11)
1. Mit Beinen versehenes Möbel (Tisch, Bank, Bock oder dergl.)
mit einer Auflageeinrichtung wie Tischplatte, Sitzfläche oder dergl.
mit mindestens einem Beinknoten zur Befestigung von mindestens einem Bein in einer Befestigungsebene der Auflageeinrichtung und
mit einer willkürlich betätigbaren Verbindungseinrichtung zur Befestigung des Beins bzw. der Beine an dem Beinknoten,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Auflageeinrichtung eine parallel zur Befestigungsebene angeordnete Ausnehmung vorhanden ist, in die ein Unterzug einsteckbar und verriegelbar ist.
mit einer Auflageeinrichtung wie Tischplatte, Sitzfläche oder dergl.
mit mindestens einem Beinknoten zur Befestigung von mindestens einem Bein in einer Befestigungsebene der Auflageeinrichtung und
mit einer willkürlich betätigbaren Verbindungseinrichtung zur Befestigung des Beins bzw. der Beine an dem Beinknoten,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Auflageeinrichtung eine parallel zur Befestigungsebene angeordnete Ausnehmung vorhanden ist, in die ein Unterzug einsteckbar und verriegelbar ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Unterzug ein Profil üblichen Querschnitts wie L-, T-, Doppel-T-
Querschnitt oder dergleichen aufweist.
3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Unterzug einen auf den Einsatzzweck abgestimmten
Sonderquerschnitt aufweist.
4. Beinknoten zur Verwendung bei Möbeln nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Beinknoten eine Befestigungsfläche mit einer recht- und /oder
schrägwinkeligen Befestigungsmöglichkeit für bis zu vier Beine
aufweist.
5. Beinknoten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Befestigungseinrichtung für die Beine eine unterschiedliche
Winkelstellung der an einem Beinknoten angeordneten Beine
ermöglicht und die dadurch gegebnenen unterschiedlichen Höhen
gleichlanger Beine ausgleicht.
6. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Beine Aufstellfüße und/oder Rollen
aufweisen.
7. Möbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine
längenverstellbar sind.
8. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß am Beinknoten ein in der Ebene der
Auflagefläche verlaufender über die seitliche Begrenzung der
Auflagefläche hinausragenden Lappen zur Auflage einer weiteren
Auflagefläche angeordnet ist.
9. Möbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen
ein- und ausschwenkbar oder in einfacher Weise montierbar ist.
10. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einzelteile des Möbels Bestandteil eines
Baukastensystem für dieses Möbel sind.
11. Möbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Packungseinheit des Baukstensystems aus drei Beinen und zwei
Beinknoten besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10037275A DE10037275A1 (de) | 1999-07-28 | 2000-07-28 | Möbelbausatz |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19935056 | 1999-07-28 | ||
| DE10037275A DE10037275A1 (de) | 1999-07-28 | 2000-07-28 | Möbelbausatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10037275A1 true DE10037275A1 (de) | 2001-06-28 |
Family
ID=7916108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10037275A Withdrawn DE10037275A1 (de) | 1999-07-28 | 2000-07-28 | Möbelbausatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10037275A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20300369U1 (de) | 2003-01-11 | 2003-03-27 | Weko Büromöbelfabrik Wessel GmbH, 50825 Köln | Tischbock |
-
2000
- 2000-07-28 DE DE10037275A patent/DE10037275A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20300369U1 (de) | 2003-01-11 | 2003-03-27 | Weko Büromöbelfabrik Wessel GmbH, 50825 Köln | Tischbock |
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|---|---|---|---|
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