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DE10036625A1 - Pelottenlagerung für Sitzschalen - Google Patents

Pelottenlagerung für Sitzschalen

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Publication number
DE10036625A1
DE10036625A1 DE2000136625 DE10036625A DE10036625A1 DE 10036625 A1 DE10036625 A1 DE 10036625A1 DE 2000136625 DE2000136625 DE 2000136625 DE 10036625 A DE10036625 A DE 10036625A DE 10036625 A1 DE10036625 A1 DE 10036625A1
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DE
Germany
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backrest
pad mounting
mounting according
lever
pad
Prior art date
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Withdrawn
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DE2000136625
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English (en)
Inventor
Stefan Moeller
Michael Giese
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REHA TECHNIK MOELLER GmbH
Original Assignee
REHA TECHNIK MOELLER GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Pelottenlagerung für orthopädische Sitzschalen mit schwenkbar gegenüber der Rückenlehne der Sitzschale geführten Pelotten nach Patentanmeldung P 19930103.4-24, die auf einem Kreisbogen gegenüber dem Lubmalbereich geführt werden. DOLLAR A Damit hat der Behinderte die Möglichkeit entsprechend, seinem physischen Vermögen, aus eigener Kraft seitlich gerichtete und kontrollierte Neigbewegungen auszuführen. DOLLAR A Zur Vereinfachung der Pelottenlagerung und zur Verbesserung der Sicherheit beim Öffnen der Pelotten wird vorgeschlagen, die federelastisch abgestützte Führung und Lagerung der Pelotten 5 als gekoppelte Funktionseinheit in Form einer gemeinsamen Trägerbasis, nämlich mittels eines Schwenkhebels 3 oder funktionsgleich geführter und gekoppelter Gleitsteine auszuführen und als Thoraxpelotten klapp- oder ausschwenkbare an der Trägerbasis angelenkte Pelotten 5 zu verwenden ( s. Fig. 1), wobei die Spannmittel 11 für den Schwenkhebel 3 oder Gleitsteine entsprechend der vom Behinderten im Normalzustand eingebrachten Kraftmomente asymmetrisch einstellbar angeordnet sind. Dazu werden die Haltezapfen 10 für die Spannmittel 11 über Befestigungslöcher 17 und/oder eine Exzenterverstellung einstellbar angeordnet bzw. es werden Spannmittel mit unterschiedlicher Spannkraft verwandt oder als Spannmittel findet ein Ringfederelement Verwendung, das im Lager des Schwenkhebels 3 angeordnet und mit einem einstellbaren Widerlager wirkverbunden ist.

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Pelottenlagerung für orthopädische Sitzschalen nach Patentanmeldung P 199 30 103.4-24, die neben einer im Lumbalbereich geteilten und nach vorn schwenkbaren Rückenlehne mit schwenkbar gegenüber der Rückenlehne gelagerten Pelotten ausgestattet ist, die bezogen auf den Lumbalbereich und parallel zur Rückenlehne auf einem Kreisbogen geführt werden. Damit hat der Behinderte die Möglichkeit neben einer Rumpfbeugung und Körperstreckung aus eigener Kraft seitlich gerichtete Neigbewegungen auszuführen.
Entsprechend dieser Funktion erfolgt die Lagerung der Thoraxpelotten durch einzelne Schwenkhebel in einem gemeinsamen Lager im Lumbalbereich, die kraftschlüssig durch gegeneinander gerichtete, elastische, einstellbare Spannmittel mit der Rückenlehne verspannt sind.
Mit DE GM 299 22 030.3 wird erweiternd dazu vorgeschlagen, die Abstützung und Führung der Thoraxpelotten an Stelle der Schwenkhebel mit auf dem gleichen Bogenradius geführten Gleitsteinen vorzunehmen. Ihre Verspannung erfolgt analog der Pelottenlagerung durch einzelne Schwenkhebel.
Diese Schwenkhebel- bzw. Gleitsteinlagerung der Thoraxpelotten ermöglicht dem Behinderten sein Körperhaltung individuell zu beeinflussen und neben der Rumpfbeugung und Körperstreckung aus eigener Kraft seitlich gerichtete Neigbewegungen ausführen und somit seine Lebensqualität eigenständig verbessern.
Das ungehinderte Besetzen und Verlassen der Sitzschale wird bei dieser Lösung dadurch das beidseitige Ausschwenken der Schwenkhebel oder Gleitsteine mit den daran befestigten Pelotten erreicht. In geöffneter Position werden sie durch zusätzliche Spannmittel oder Sperrelemente fixiert und gesichert. Bei unsachgemäßer Handhabung können die Pelotten zurückschnellen und den Behinderten oder Helfer verletzen. Auch kann es unter einer seitlichen Belastung zum Öffnen der Pelotten kommen, wenn Spannmittel ohne ausreichende Vorspannung befestigt werden oder vorzeitig ermüden. Der konstruktive Aufbau einer getrennten Pelottenabstützung ist zudem relativ aufwendig und damit kostenintensiv, zumal zusätzliche Rückhaltemittel zum Offenhalten der Pelotten erforderlich sind.
Die Erfindung verfolgt das Ziel und die Aufgabe, die Lagerung für schwenkbar gelagerte Pelotten der oben genannten Art nach P 199 30 103.4-24 als auch der funktionsgleichen Pelottenlagerung nach DE GM 299 22 030.3 konstruktiv zu vereinfachen und sicherer zu gestalten. Insbesondere soll erreicht werden, dass die Pelottenlagerung und die Öffnung der Pelotten unabhängig von Spannmitteln erfolgt und separate Rückhaltemittel entfallen.
Mit der Erfindung wird vorgeschlagen, die Schwenkhebel bzw. Gleitsteine zu einer Funktionseinheit zusammenzufassen und die Abstützung der Pelotten gegenüber dem Lumbalbereich auf einem gemeinsamen Träger vorzunehmen, indem diese Trägerbasis eine gemeinsamen Schwenkhebel für die Pelotten bzw. bei einer Gleitsteinlagerung fest miteinander gekoppelter Gleitsteine umfasst und dass die Pelotten ausschwenkbar an dieser Trägerbasis angelenkt oder als elastisch verspannte Pelottengliederkette befestigt sind. Hierbei ist an die Verwendung von Pelotten analog DE GM 29 50 455 U1 oder DE GM 200 04 766.3 gedacht.
Der gemeinsame Schwenkhebel als Trägerbasis kann in seiner Grundform T-förmig oder Y-förmig gestaltet sein. Die Führung und Abstützung des Schwenkhebels oder der gekoppelten Gleitsteinpaar erfolgt durch einstellbare Spannbänder oder federelastische Spannmittel, wie gummielastische Spannringe, metallische oder nichtmetallische Federelemente oder mittels hydraulischer, pneumatischer oder Gasfedern.
Die metallischen oder nichtmetallische Federelemente können als Ringfedern ausgebildet sein, die axial im Lager des Schwenkhebels eingesetzt und mit dem Schwenkhebel und der Rückenlehne als Widerlager wirkverbunden ist.
Da Behinderte krankheitsbedingt in ihrer normalen Sitzposition in der Regel unterschiedliche seitlich gerichtete Kraftmomente entwickeln, ist es notwendig die Rückstellkräfte der Spann- und Federelemente zur Aufrechterhaltung eines Gleichgewichtszustandes dosiert einzustellen.
Nach P 199 30 103.4-24 erfolgt dieser durch die stufenlos einstellbaren Spannbänder. Bei Verwendung gummielastischer Spannringe wird vorgeschlagen, gemäß der vorgenannten Bedingung unterschiedlich starke Spannringe zu verwenden oder aber ihre Spannkraft zu verändern, indem die Befestigungspunkte der Spannmittel ortsveränderlich ausgeführt werden. Das kann in der Form erfolgen, dass die Befestigungslöcher für die Haltezapfen quer zur Längsachse der Sitzschale symmetrisch zu dieser an der Koppelstange oder dem Schwenkhebel, oder an der Rückenlehne der Sitzschale in Wirkrichtung der Spannmittel angeordnet sind. Die Einstellung unterschiedlicher Spannmomente erfolgt dann durch die asymmetrische Befestigung des oder der Haltezapfen.
An Stelle dieser Einstellung kann die Rückstellkraft mittels einer Exzenterverstellung erfolgen. Dazu sind die Haltezapfen mit einem Exzenterzapfen im Schwenkhebel oder in der Rückenlehne befestigt. Bei größeren Verstellbereichen erfolgt die Anordnung des Haltezapfens auf einer Exzenterscheibe.
Um eine relativ feine Einstellung zu erreichen und diese wirksam zu sichern, sind Befestigungszapfen oder Exzenterscheibe als mehreckiges (polygones) Profil ausgebildet oder mit einer Riffelverzahnung versehen.
Die Einstellung der Ringfeder im Lager des Schwenkhebels erfolgt analog der Exzenterscheibe, indem der Lagerzapfen im Schwenkhebel oder das Federelement im Schwenkhebel wirkverbunden ist. Auch hier erfolgt die Lagesicherung durch ein mehreckiges Profil oder Riffelverzahnung. Die Einstellung der Ringfeder kann auch über eine Befestigungslochreihe oder durch ein verstellbares Widerlager vorgenommen werden.
Ist die Nachrüstung der nach P 199 30 103.4-24 ausgeführter Schwenkhebellagerung vorgesehen, so erfolgt die Kopplung der Schwenkhebel zu einer Funktionseinheit durch ein Spannschloss oder durch eine verstellbare oder feste Koppelstange.
Die Kopplung bei einer Gleitsteinführung erfolgt in gleicher Weise durch eine Koppelstange oder ein Spannschloss.
Die vorhandenen Spannmittel bleiben hierbei unverändert. Dagegen werden die sonst erforderlichen Rückhalteelemente für die Schwenkhebel oder Gleitsteine ausgebaut.
Die Einstellung des Abstandes der Pelotten bei Verwendung einer Koppelstange erfolgt mittels in Reihe angeordneter Befestigungslöcher, in Spannuten oder durch verstellbare oder austauschbare Koppelstangen.
Sind Spannuten vorgesehen, so sind zur Lagesicherung Riffelungen im Bereich ihrer Spannfläche oder Verzahnungen in der Spannut eine angeordnet.
Mit der vorgeschlagenen Lösung wird die Pelottenlagerung wesentlich vereinfacht und sicher gestaltet. Dadurch erleichtert sich ihre Handhabung und die Gefahr der Verletzung durch zurückfedernde Pelotten wird beseitigt. Zugleich kann der Herstellungsaufwand verringert werden.
Die Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen 1 bis 21 zusammengefasst.
Nachfolgende Ausführungsbeispiele zeigen die wesentlichen konstruktiven Merkmale der Erfindung. In
Fig. 1 einen Schwenkhebel mit Spannut und Einzelheit I,
Fig. 2 zwei gekoppelte Schwenkhebel mit Spannschloss,
Fig. 3 eine Pelottenlagerung mit gekoppelten Gleitsteinen,
Fig. 4 eine gummielastische Federung für den Schwenkhebel,
Fig. 5 eine Spannscheibe für ein elastisches Federelement nach Fig. 4,
Fig. 6 eine einstellbare Ringfeder,
Fig. 7 ein Spannelement für eine Ringfeder
Fig. 8 einen Haltezapfen mit Exzenterverstellung,
Fig. 9 eine Exzenterverstellscheibe mit Haltezapfen.
Nach Fig. 1 werden die Pelotten 5 der Sitzschale 1 gemeinsam von dem T-Schwenkhebel 3 getragen, der im Lumbalbereich von dem in der Rückenlehne 2 angeordneten Lager 4 geführt wird. Der seitliche Bewegungsfreiraum des T-Schwenkhebel 3 wird durch gummielastische Spannmittel 11, vorzugsweise Spannringe, begrenzt, die am Haltezapfen 10 befestigt und mit den Haltezapfen 10.1 und 10.2 der Rückenlehne 2 verspannten sind.
Die Pelotten 5, 5* können unter Belastung durch den Behinderten ohne Veränderung ihres eingestellten Abstandes nach beiden Seiten, ohne dass sie sich selbst öffnen, bewegt werden. Zum Öffnen werden die am Schwenkhebel 3 angelenkten Pelotten aufgeklappt oder bei Verwendung einer Pelottengliederkette analog DE GM 200 04 766.3 nach Lösen ihres Verschlusses durch die integrierten Spannmittel nach vorn aufgeschwenkt.
Der Pelottenabstand wird in den beiderseitig am Schwenkhebel 3 vorhandenen Spannuten 6 eingestellt. Die Befestigung erfolgt mittels der Spannplatte 7. Eine Riffelung 8 in der Spannfläche gewährleistet einen sicheren Halt. An Stelle der Riffelung 8 zeigt die Einzelheit I eine gleichwirkende Verzahnung 9 in der Spannut 6.
Fig. 2 zeigt die mögliche Kopplung von zwei Schwenkhebeln der alten Konstruktion. Die Schwenkhebel 12, 12' sind hier durch das Spannschloss 13 im Abstand verstellbar gekoppelt. Die Spannmittel für die Schwenkhebel 12 wurden hier einfachheitshalber nicht mit dargestellt. Sie entsprechen der Lösung nach P 199 30 103.4-24 und bleiben unverändert.
Nach Fig. 3 erfolgt die Lagerung und Führung der Pelotten durch die Gleitsteine 14 in den bogenförmig verlaufenden Führungen 15. Der Mittelpunkt des Bogenradius der Führung 15 ist identisch mit dem Mittelpunkt des Lagers 4 gemäß Fig. 1.
Die Gleitsteine 14 sind durch die Koppelstange 16 fest verbunden. Der Abstand zwischen den Pelotten wird über die quer an der Koppelstange 16 vorgesehenen Befestigungslöcher 17 eingestellt. Die Einstellung kann auch durch den Tausch der Koppelstange 16 gegen eine Koppelstange anderer Länge erfolgen. An Stelle einer Koppelstange 16 ist auch die Verwendung eines Spannschlosses 13, wie in Fig. 2, möglich.
Die gemeinsame federelastische Abstützung der Pelotten 5 und ihre Zentrierung in der Ruhelage erfolgt hier durch elastische Spannmittel 11, die in den Haltezapfen 10.1 und 10.2 an der Rückenlehne 2 befestigt und mit den an der Koppelstange 16 oder den Gleitsteinen 14 angebrachten Haltezapfen 10 verbunden sind. Die Einstellung der Federmomente kann durch unterschiedlich starke Spannmittel 11 oder durch die unterschiedliche Anordnung der Haltezapfen 10 an der Koppelstange 16 oder an der Rückenlehne 2 erfolgen. Die Koppelstange 16 kann dazu symmetrisch zur Mitte mehrere Befestigungslöcher 17.1 aufweisen.
Eine solche Lochreihe zur Befestigung des Haltezapfens 10 ist analog am Schwenkhebel 3 nach Fig. 1 vorgesehen.
Zur Feineinstellung können die Haltezapfen 10 als Exzenterzapfen 29, wie in Fig. 8 dargestellt, ausgeführt sein. Die asymmetrische Befestigung der an der Rückenlehne 2 angeordneten Haltezapfen 10.1 und 10.2 kann auch über eine Lochreihe vorgenommen werden. Die Lochreihe der Befestigungslöcher 17.2 sind dann, wie in Fig. 1 und 3 ausgeführt, in der Wirkrichtung der Spannmittel 11 ausgerichtet.
Die Einstellung der Haltezapfen 10 am Schwenkhebel 3 oder an der Rückenlehne 2 kann auch mittels einer Exzenterscheibe 30 vorgenommen werden. In Fig. 9 wird eine solche Exzenterscheibe 30 mit Haltezapfen 10 (10.1/10.2) dargestellt. Die Einstellung erfolgt entsprechend dem Rastermaß der am Scheibenumfang vorgesehenen Riffelverzahnung 21.1. Die Sicherung der Exzenterscheibe 30 erfolgt durch den aufgeschraubten Abdeckring 22. Das Einstellen der Exzenterscheibe 30 erfolgt durch ein Umstecken innerhalb der Riffelverzahnung 21.1. An Stelle dieser Riffelverzahnung 21.1 ist auch eine polygone Steckverbindung möglich.
Fig. 4 zeigt die gummielastische Lagerung und die Führung des Schwenkhebels 3 im Lager 4. Auf dem Lagezapfen 18 oder im Schwenkhebel 3 ist das gummielastische Federelemente 19 formschlüssig eingepasst. Das Drehmoment zwischen Schwenkhebel 3 und Lagerzapfen 18 wird über das Federlager 20 vom Federelement 19 aufgenommen und damit die potentiell ansteigende Federspannung kompensiert. Der Federweg ist durch das Federvolumen und den Elastizitätsmodul des Federmaterials bestimmt und/oder durch äußere Anschläge für die Begrenzung des Ausschlags der Schwenkhebel 3 festgelegt.
Die Einstellung Federmomente kann, wie in Fig. 5 ausgeführt, über eine Einstellscheibe 21 mit äußerer Riffelverzahnung 21.1 analog der vorstehend beschriebenen Exzenterscheibe 30 vorgenommen werden. Ihre Sicherung erfolgt ebenfalls durch den Abdeckring 22.
In Fig. 6 wird der Schwenkhebel 3 durch eine axial zum Lager 4 angeordnete Ringfeder 23 abgefedert. Diese Ringfeder 23 ist am Schwenkhebel 3 in einem Loch der Befestigungslochreihe 24 eingehakt und stützt sich im Befestigungsloch 25 an der Rückenlehne 2 ab.
Auch hier wird das Federmoment über die Befestigungslochreihe 24 eingestellt.
Fig. 7 zeigt an Stelle dieser Justierung eine Kulissenverstellung 26, die vorzugsweise in der Rückenlehne 2 angeordnet ist und die Ringfeder 23 fixiert. Über die Stellschraube 27 wird hier der Kulissenstein 28 verstellt und damit die Federspannung der vorgespannten Ringfeder 23 so verstellt, dass die vom Behinderten im Normalzustand erzeugte seitwärts gerichtete Kraft aufgehoben und ein Gleichgewichtszustand erzielt wird.
Diese Justierungsweise gilt für alle vorbeschriebenen Einstellvarianten.
Bezugszeichen
1
Sitzschale
2
Rückenlehne
3
Schwenkhebel
4
Lager
5
Pelotte
6
Spannut
7
Spannplatte
8
Riffelung
9
Verzahnung
10
Haltezapfen
11
Spannmittel
12
Schwenkhebel
13
Spannschloss
14
Gleitstein
15
Führung
16
Koppelstange
17
Befestigungslöcher
18
Lagerzapfen
19
Federelement
20
Federlager
21
Stellscheibe
21.1
Riffelverzahnung
22
Abdeckscheibe
23
Ringfeder
24
Befestigungslochreihe
25
Befestigungsloch
26
Kulissenverstellung
27
Spannschraube
28
Kulissenstein
29
Exzenterzapfen
30
Exzenterscheibe

Claims (21)

1. Pelottenlagerung für orthopädische Sitzschalen nach P 199 30 103.4-24 mit parallel zur Rückenlehne schwenkbar geführten Pelotten, deren gemeinsamer Schwenkradiusmittelpunkt sich im Lumbalbereich auf der Rückenlehne befindet und die durch Spannmittel mit der Rückenlehne federelastisch verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Pelotten (5) zu einer Funktionseinheit verblockt sind und an einer gemeinsamen Trägerbasis, nämlich einem Schwenkhebel (3) oder einem gekoppelten Gleitsteinpaar (14) ein- oder mehrteilig ausschwenkbar angelenkt sind und dass die Spannmittel (11) bezogen auf die Längsmittenachse der Sitzschale (1) und der Rückenlehne (2) mit der Trägerbasis (nämlich 3 oder 14) und der Rückenlehne (2) asymmetrisch einstellbar verspannt sind.
2. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (3) als T- oder Y-Hebelarm ausgestaltet ist und für die Befestigung der Pelotten (5) Spannuten (6) oder eine Reihe Befestigungslöcher (17) quer zur Hebelachse angeordnet sind.
3. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitsteine (14, 14*) durch eine Koppelstange (16) oder ein Spannschloss (13) formschlüssig verbunden sind und die Koppelstange (16) für die Spannmittel (11) mindesten einen Haltezapfen (10) trägt.
4. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Spannmittel (11), oder gummielastische Federelemente, metallische oder nichtmetallische Federelemente oder hydraulische oder Gasfedern oder Massegewichte vorgesehen sind.
5. Pelottenlagerung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das einstellbare Spannmittel (11) eine Ringfeder (23) ist, die axial zum Lagers (4) angeordnet und mit dem Schwenkhebel (3) und der Rückenlehne (2) wirkverbunden ist.
6. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, insbesondere bei Verwendung von einzelnen Schwenkhebeln für die Pelottenbefestigung und die Führung nach P 199 30 103.4-24, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkhebel (12) durch ein Koppelglied zu einer Hebeleinheit verblockt sind.
7. Pelottenlagerung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Koppelglied ein Spannschloss (13) oder eine Koppelstange (16) vorgesehen ist.
8. Pelottenlagerung nach Anspruch 13 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstange (16) zur Einstellung des Pelottenabstandes an beiden Endseiten Befestigungslöcher (17) trägt.
9. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstange (16) mindestens einen Haltezapfen (10) für die Spannmittel (11) trägt.
10. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gekoppelten Gleitsteine (14) direkt oder die Koppelstange (16) mit Haltezapfen (10) dieser Gleitsteinpaarung federelastisch durch die Spannmittel (11) mit der Rückenlehne (2) verspannt sind.
11. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 3, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltezapfen (10, 10.1, 10.2) mit einen Exzenterzapfen (29) versehen sind.
12. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 3, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Haltezapfen (10, 10.1, 10.2) auf einer im Schwenkhebel (3) und/oder Rückenlehne (2) verstellbar eingesetzten Exzenterscheibe (30) erfolgt.
13. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 3, 9, 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterzapfen (30) zur Lagesicherung in den Befestigungslöchern (17.1, 17.2) oder auf der Exzenterscheibe (30) polygonal ist oder ein Riffelprofil trägt.
14. Pelottenlagerung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheibe (30) zur Lagesicherung im Schwenkhebel (3) oder Rückenlehne (2) polygonal ist oder eine Riffelverzahnung (21.1) aufweist.
15. Pelottenlagerung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerzapfen (18) des Lagers (4) zur Lagesicherung im Schwenkhebel (3) polygonal ausgebildet ist oder ein Riffelprofil trägt.
16. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Ringfeder (20) eine Verstellscheibe (21) mit Lagerzapfen (18) vorgesehen ist, die zur Lagesicherung im Schwenkhebel (3) im Umfang polygonal ausgebildet ist oder eine Riffelverzahnung (21.1) aufweist.
17. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung einer asymmetrischen Wirkung der Ringfeder (23) im Schwenkhebel (3) oder der Rückenlehne (2) als Widerlager für die Ringfeder (23) auf einem Teilkreisabschnitt und symmetrisch zur Längsmittenachse des Schwenkhebls (3) eine Lochreihe (24) angeordnet ist.
18. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung einer asymmetrischen Wirkung der Ringfeder (23) im Schwenkhebel (3) oder der Rückenlehne (2) als Widerlager eine Kulissenverstellung (26) angeordnet ist und die Ringfeder in den Kulissenstein (28) einseitig eingreift.
19. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 3, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung einer asymmetrischen Wirkung für die Spannmittel (11) in der Rückenlehne (2) in der Wirkungsrichtung dieser Spannmittel (11) in Reihe liegende Befestigungslöcher (17.2) angeordnet sind.
20. Pelottenlagerung nach Anspruch 1, 3, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung einer asymmetrischen Wirkung der Spannmittel (11) beidseitig zur Mitte der Koppelstange (16) Befestigungslöcher (17.1) für den Haltezapfen (10) angeordnet sind.
21. Pelottenlagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lagesicherung die Spannfläche zwischen der Spannnuten (6) und der Spannplatte (7) eine Riffelung (8) oder in der Spannut (6) eine Verzahnungen (9) vorgesehen ist.
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