DE10036600A1 - Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von WärmeInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme, wobei ein zähflüssiges Medium, zum Beispiel Silikonöl, einer Scherung unterworfen wird, umfaßt eine aus Eisenmetall gefertigte Antriebswelle, einen aus Aluminiummetall gefertigten Rotor und eine in diesen eingesetzte Buchse aus Eisenmetall. Der Rotor ist mit Hilfe der Buchse auf der Antriebswelle befestigt, wobei die Buchse so positioniert wird, daß sie in Kontakt mit dem inneren Laufring einer Lagereinrichtung gelangt. Der Hauptrotorkörper weist relativ zum inneren Laufring einen Spalt auf und kann so eine thermische Ausdehnung erfahren.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung
von Wärme nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung
(Kokai Nr. 10-217757) ist ein Wärmegenerator beschrie
ben, der als Heizvorrichtung für Fahrzeuge benutzt
wird. Bei diesem Wärmegenerator schließt ein Gehäuse
eine Wärmeerzeugungskammer und einen Wassermantel ein,
wobei letzterer eine Wärmeaufnahmekammer bildet und der
Wärmeerzeugungskammer benachbart ist. Durch die Wärme
aufnahmekammer kann Kühlwasser als zirkulierendes Me
dium strömen. Im Gehäuse ist drehbar eine Antriebswelle
in einem Lager abgestützt, welches Wellenabdichtmittel
einschließt. Mit dem vorderen Ende der Antriebswelle
ist ein Rad fest verbunden, so daß die Antriebswelle
über einen Riemen von einem Motor angetrieben werden
kann. Am hinteren Ende der Antriebswelle ist ein schei
benförmiger Rotor durch Aufpressen befestigt, so daß er
in der Wärmeerzeugungskammer rotiert. Flüssigkeits
dichte Spalte zwischen den Wandflächen der Wärmeerzeu
gungskammer und den Außenseiten des Rotors sind mit ei
nem viskosen Medium, beispielsweise Silikonöl oder der
gleichen, gefüllt, welches sich beim Umlaufen des Ro
tors erhitzt.
Bei diesem bekannten Wärmegenerator läuft der Rotor in
der Wärmeerzeugungskammer um, wenn die Antriebswelle
vom Motor angetrieben wird. Das viskose oder zähflüs
sige Medium erzeugt aufgrund von Scherkräften oder
Schervorgängen in den mediumdichten Spalten zwischen
den Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer und den
Außenseiten des Rotors Wärme. Die Wärme wird durch das
Kühlwasser im Wassermantel ausgetauscht, und das er
hitzte Kühlwasser dient über einen Heizkreislauf einer
Erwärmung der Fahrzeugkabine oder dgl.
Bei diesem bekannten Wärmegenerator ist jedoch die An
triebswelle aus einem Eisenmetall von hoher Festigkeit
gefertigt, während der mit der Antriebswelle verbundene
Rotor als Ganzes aus einem Aluminiummetall hergestellt
ist, wobei die Bearbeitbarkeit und das geringere Ge
wicht dieser Metallart eine Rolle spielt. In diesem
Wärmegenerator ist daher, wenn er von der Antriebswelle
in Umlauf versetzt wird, so daß das zähflüssige Medium
aufgrund der in der Wärmeerzeugungskammer auftretenden
Scherkräfte Wärme erzeugt, das Drehmoment der Antriebs
welle nicht zuverlässig auf den Rotor übertragbar. Es
kann zwischen der Antriebswelle und dem Rotor leicht
ein Schlupf auftreten, und zwar aufgrund der Differenz
der Wärmeausdehnungskoeffizienten von Antriebswelle und
Rotor, so daß es schwierig werden kann, daß die beiden
gleichzeitig miteinander rotieren.
Um mit dieser Schwierigkeit fertig zu werden, könnte
man daran denken, den Rotor aus einem scheibenähnlichen
Hauptrotorkörper und einem Basisteil herzustellen, wo
bei letzteres zum Beispiel mit Hilfe von Nieten mit dem
Hauptrotorkörper verbunden und durch eine Keilnut- oder
Splintverbindung mit der Antriebswelle gekoppelt ist,
wie dies bei dem Wärmegenerator in der ungeprüften ja
panischen Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 9-323534
beschrieben ist.
Bei diesem Wärmegenerator sind jedoch Glieder, bei
spielsweise Nieten, zur Befestigung des Basisteils am
Hauptrotorkörper erforderlich, und die erhöhte Anzahl
der Einzelteile treibt die Produktionskosten in die
Höhe. Da bei diesem bekannten Wärmegenerator weiterhin
der Basisteil mit der Antriebswelle durch eine Keilnut-
oder Splintverbindung gekoppelt ist, muß zum Beispiel
eine Keilnut in die Antriebswelle und den Basisteil
eingeschnitten werden, was zu einer erhöhten Anzahl von
Arbeitsschritten führt und die Herstellungskosten wie
derum steigen läßt.
Man könnte ferner daran denken, einen Wärmegenerator
mit einem Rotor zu versehen, der einen Hauptrotorkörper
zum Scheren des zähflüssigen Mediums einschließt aus
einem Werkstoff mit einem thermischen Ausdehnungskoef
fizienten größer als derjenige der Antriebswelle, wobei
ferner ein Basisteil aus einem Werkstoff mit einem
thermischen Ausdehnungskoeffizienten gleich demjenigen
der Antriebswelle in den Hauptrotorkörper eingesetzt
und mit der Antriebswelle fest verbunden ist. Ein sol
cher Wärmegenerator ließe sich kostengünstig herstellen
und Antriebswelle und Rotor können in Betrieb zuverläs
sig gleichzeitig zusammen in Umlauf gehalten werden.
Bei diesem Wärmegenerator ist es jedoch offensichtlich,
daß zwischen einer einfachen Fabrikation und der Stand
zeit (Lebensdauer) ein Konflikt vorliegt. In einem sol
chen Wärmegenerator, wie er in Fig. 8 dargestellt ist,
kann ein Rotor 90 leicht zusammengebaut werden, wenn
ein Basisteil 90a, der auf einer Antriebswelle 92 be
festigt ist, so positioniert wird, daß er in Kontakt
mit einer Lagereinrichtung 91 steht, die als Posi
tionierglied dient oder konkreter, wenn der Basisteil
90a, der mit der Antriebswelle 92 fest verbunden ist,
dadurch positioniert wird, daß er in Kontakt mit einem
inneren Laufring 91a der Lagereinrichtung 91 steht.
Wenn bei diesem Wärmegenerator jedoch der Basisteil 90a
und der Hauptrotorkörper 90b so ausgebildet sind, daß
sie dieselben Stirnflächen haben, ohne dabei der Bezie
hung zwischen dem Hauptrotorkörper 90b des Rotors und
der Lagereinrichtung 91 Aufmerksamkeit zu schenken,
oder konkreter, wenn man die Beziehung zwischen dem
Hauptrotokörper 90b des Rotors und dem inneren Laufring
91a der Lagereinrichtung 91 nicht beachtet, dehnt sich
der Hauptrotorkörper 90b thermisch stärker als der
Basisteil 90a aus und stößt die Lagereinrichtung 91,
oder konkreter, den inneren Laufring 91a der Lagerein
richtung 91 in axialer Richtung zur Seite, wenn in Be
trieb das zähflüssige Medium Hitze erzeugt und die In
nentemperatur ansteigt, weil der Hauptrotorkörper 90b
aus einem Werkstoff mit größerem thermischen Ausdeh
nungskoeffizienten als derjenige des Basisteils 90a be
steht. Aufgrund der auftretenden Reaktionskräfte kann
daher der Hauptrotorkörper 90b in Axialrichtung relativ
zum Basisteil 90a seitlich abgelenkt werden, und es
kann entlang dessen Randbereich zu einer Deformation
kommen.
Die Erfindung basiert auf den oben erwähnten Umständen
und vermittelt eine Vorrichtung zur Erzeugung von
Wärme, die kostengünstig herstellbar ist, im Betrieb
eine zuverlässige gemeinsame Rotation von Antriebswelle
und Rotor ermöglicht, und sowohl einen leichten Zusam
menbau wie auch eine hohe Lebensdauer gewährleistet.
Die Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1 umfaßt die im Kennzeich
nungsteil dieses Anspruchs stehenden Merkmale. Bevor
zugte Ausführungsformen einer solchen Vorrichtung sind
Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 5.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungs
formen der Erfindung dient im Zusammenhang mit beilie
gender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vertikalschnittansicht einer Viskose-
Heizvorrichtung gemäß einer ersten Ausfüh
rungsform der Erfindung;
Fig. 2A eine Draufsicht einer Buchse der ersten Aus
führungsform, und
Fig. 2B eine Seitenansicht dieser Buchse;
Fig. 3 eine Schnittansicht mit der Darstellung eines
Hauptteils der ersten Ausführungsform der Er
findung;
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht des Haupt
teils aus Fig. 3;
Fig. 5 eine Schnittansicht einer Viskose-Heizvor
richtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 6 eine Schnittansicht mit der vergrößerten Dar
stellung eines Hauptteils der zweiten Ausfüh
rungsform;
Fig. 7 eine Schnittansicht mit der Darstellung eines
Hauptteils einer dritten Ausführungsform der
Erfindung; und
Fig. 8 eine Schnittansicht in größerem Maßstab eines
Hauptteils eines herkömmlichen Wärmegenera
tors.
Im nachstehenden werden drei Ausführungsformen der Er
findung mit Bezug auf die Zeichnung erläutert.
In einer Viskose- oder Zähflüssigkeitsvorrichtung zur
Erzeugung von Wärme VH, wie sie als erste Ausführungs
form der Erfindung in Fig. 1 dargestellt ist, sind ein
Frontgehäusekörper 1, eine Frontplatte 2, eine Rück
platte 3 von der näherungsweisen Gestalt eines Rings
und ein hinterer Gehäusekörper 4 über O-Ringe miteinan
der verbunden und durch Verwendung mehrerer Bolzen 5
aneinander befestigt. Auf der Rückseite der Frontplatte
2 ist ein ausgesparter Teil von kreisförmiger Gestalt
ausgebildet und definiert zusammen mit der Vorderseite
der Rückplatte 3 eine Wärmeerzeugungskammer 6. Weiter
hin wird von der Rückplatte 3 und dem hinteren Gehäuse
körper 4 eine Reservoirkammer SR ausgebildet. Die Wär
meerzeugungskammer 6 und die Reservoirkammer SR bilden
eine Betriebskammer.
Auf der Vorderseite der Frontplatte 2 ist eine Mehrzahl
gebogener Rippen 2a ausgebildet, wobei diese Rippen in
Axialrichtung nach vorne abstehen. Der Frontgehäuse
körper 1 und die Rippen 2a bilden einen vorderen Was
sermantel FW, der eine vordere Wärmeaufnahmekammer dar
stellt. Weiterhin ist eine Mehrzahl gebogener Rippen 3a
auf der Rückseite der Rückplatte 3 vorgesehen, wobei
diese Rippen in Axialrichtung nach rückwärts abstehen.
Der hintere Gehäusekörper 4 und die Rippen 3a bilden
einen hinteren Wassermantel RW, der eine hintere Wärme
aufnahmekammer darstellt. Kühlwasser, welches ein in
den vorderen und hinteren Wassermänteln FW und RW zir
kulierendes Medium ist, strömt entlang den Rippen 2a
und 3a. Diese Rippen steigern die Wärmeaufnahme- oder
Wärmeübergangsbereiche.
In einer Wellenbohrung der Frontplatte 2 sind mehrere
Reihen von Lagereinrichtungen 7 vorgesehen, von denen
jede einen inneren Laufring 7a, einen äußeren Laufring
7b und Kugeln 7c aufweist, wobei letztere durch eine
Halteeinheit 7d zwischen dem inneren Laufring 7a und
dem äußeren Laufring 7b festgehalten sind. Der innere
Laufring 7a ist aus einem Eisenmetall (Kohlenstoffstahl
für Lager) gefertigt und hat einen thermischen Ausdeh
nungskoeffizienten β von etwa 10.7 × 10-6 (°C). Auf der
Rückseite der Lagereinrichtung 7 ist ein (nicht darge
stelltes) Dichtglied vorgesehen, und zwar auf der Rück
seite zwischen dem inneren Laufring 7a und dem äußeren
Laufring 7b.
Von der Lagereinrichtung 7 wird eine Antriebswelle 8
drehbar abgestützt. Die Antriebswelle 8 ist aus einem
Eisenmetall (struktureller Kohlenstoffstahl) gefertigt
und besitzt einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
β von etwa 10.7 × 10-6 (°C).
Am hinteren Ende der Antriebswelle 8 ist ein Rotor 9
befestigt, welcher in der Wärmeerzeugungskammer 6 um
läuft. Der Rotor 9 besteht aus einem scheibenähnlichen
Hauptrotorkörper 9a und einer Buchse 9b, die als Ba
sisteil dient, welcher entlang seiner äußeren Umfangs
fläche in den Hauptrotorkörper 9a eingesetzt ist und
die Innenseite eines Vorsprungteils bildet, der seiner
seits in Axialrichtung des Hauptrotorkörpers 9a ver
läuft. Der Hauptrotorkörper 9a ist aus einem Aluminium
metall (Spritzgußlegierung) gefertigt und hat einen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten β von etwa 21.0 ×
10-6 (°C). Die Buchse 9b besteht aus einem Eisenmetall
(struktureller Kohlenstoffstahl) und besitzt einen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten β von etwa 10.7 ×
10-6 (°C). Wie in den Fig. 2A und 2B dargestellt,
ist die äußere Umfangsfläche der Buchse 9b im Doppel
schnitt gerändelt oder geriffelt und weist rauhe, un
ebene Kerben 9c auf, die sich in schrägen Winkeln mit
der Axialrichtung schneiden.
Bei der Herstellung des Rotors 9 wird die Buchse 9b,
die im Doppelschnitt gerändelt oder geriffelt ist, in
einem zweckmäßigen Arbeitsgang hergestellt und in einer
Form montiert. Dann wird die Schmelze eines Aluminium
metalls (Sprizgußlegierung) in den Hohlraum eingegos
sen. Nach Abkühlung wird die Form geöffnet und der ge
gossene Gegenstand entnommen. Dann wird der gegossene
Gegenstand einer Bearbeitung unterworfen, beispiels
weise der Ausbildung von Bohrungen und Nuten, sowie ei
ner Polierung. In diesem Falle werden, wie in Fig. 3
gezeigt, an der Vorderseite der Buchse 9b eine Bezugs
fläche 9d und eine Fläche 9e mit einer Stufe Δ von ei
nigen Mikron mit Bezug auf die Bezugsfläche 9d ausge
bildet, und zwar auf der Seite des Hauptrotorkörpers
9a, wobei die Stufe Δ auch am Hauptrotorkörper 9a vor
handen ist. Somit ergibt sich ein Rotor 9, dessen
Hauptrotorkörper 9a durch Verfestigung einer Schmelze
aus Aluminiummetall (Sprizgußlegierung) gebildet ist
und bei dem die Buchse 9b in den Hauptrotorkörper 9a
eingesetzt ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, durch
dringen eine Mehrzahl von Kommunikationsöffnungen 9d
nach rückwärts und vorwärts den Hauptrotorkörper 9a an
Positionen, die dicht bei der Buchse 9b liegen.
Der Rotor 9 wird dadurch befestigt, daß die Buchse 9b
auf die Antriebswelle 8 aufgepreßt wird, wobei ein vor
bestimmtes Übermaß (interference) als Schrumpfbereich
aufrechterhalten wird. Somit weist, wie in Fig. 1 dar
gestellt, der Hauptrotorkörper 9a des Rotors 9 medium
dichte Spalte in der Wärmeerzeugungskammer 6 relativ
zur Frontplatte 2 und Rückplatte 3 auf. Wie aus Fig. 4
weiterhin hervorgeht, weisen aufgrund der Stufe Δ ein
Abschnitt der Vorderseite der Buchse 9b auf der Seite
des Hauptrotorkörpers 9a und die Fläche 9e des Haupt
rotorkörpers 9a einen Spalt Δ mit Bezug auf den inneren
Laufring 7a der Lagereinrichtung 7 auf.
Der Reservoirkammer SR kann Silikonöl SO in einer Menge
aufnehmen, die das Volumen in den mediumdichten Spalten
übersteigt. Die mediumdichten Spalten zwischen der
Frontplatte 2, der Rückplatte 3 und dem Rotor 9, und
die Reservoirkammer SR werden mit dem Silikonöl SO ge
füllt, wobei dieses Öl ein viskoses oder zähflüssiges
Medium ist. Der Füllgrad beträgt 40 bis 70 Vol.%. Der
Restanteil des Raumes ist mit Luft gefüllt. Die Rück
platte 3 stellt mit Bezug auf die Reservoirkammer SR
eine Trennwand dar. Im Mittelbereich der Rückplatte 3
ist quer durch das Flüssigkeitsniveau des Silikonöls SO
in der Reservoirkammer SR eine durchgehende Öffnung 3c
als Durchlaß angebracht.
Der Frontgehäusekörper 1 und die Antriebswelle 8 sind
mit einer elektromagnetischen Kupplung MC ausgerüstet.
Hierzu ist ein Rad 11 drehbar vom Frontgehäuse 1 der
Wärmeerzeugungs-Vorrichtung VH über eine Lagereinrich
tung 10 abgestützt. Im Rad 11 ist eine Erregungsspule
12 angeordnet. Die Erregungsspule 12 ist mit einer
(nicht dargestellten) Klimaanlage ECU verbunden. An der
Antriebswelle 8 ist durch einen Bolzen 13 eine Nabe 14
befestigt. Die Nabe ist weiterhin über eine Blattfeder
15 mit einem Anker 16 gekoppelt. Das Rad 11 wird über
einen Riemen von dem (nicht dargestellten) Motor eines
Fahrzeugs angetrieben.
Wenn die Erregungsspule 12 der elektromagnetischen
Kupplung MC in Abhängig von einer Instruktion aus der
Klimaanlage ECU mit einem elektrischen Strom gespeist
wird, haftet der Anker 16 magnetisch am Rad 11 und die
Antriebswelle 8 wird daher von dem Motor angetrieben.
Daher läuft der Rotor 9 in der Betriebskammer der Wär
meerzeugungs-Vorrichtung um und das Silikonöl SO er
zeugt aufgrund der auftretenden Scherkräfte in den me
diumdichten Spalten zwischen den Wandflächen der Front
platte 2, der Rückplatte 3 sowie den Außenseiten des
Rotors 9 Wärme. Die so gewonnene Wärme wird mit dem
Kühlwasser in den vorderen und hinteren Wassermänteln
FW und RW ausgetauscht, und das so erhitzte Kühlwasser
zirkuliert durch den entsprechenden Heizkreis.
Dabei wird das Drehmoment der Antriebswelle auf die
Buchse 9b des Rotors 9 übertragen. Das Drehmoment der
Buchse 9b wird auf den Hauptrotorkörper 9 übertragen.
Hier liegt ein kleiner Unterschied im Wärmeausdehnungs
koeffizienten β zwischen der Antriebswelle 8 und der
Buchse 9b vor. Ein sehr kleiner oder nahezu kein Unter
schied tritt in der Größe zwischen der Antriebswelle 8
und der Buchse 9b auf. Dementsprechend ändert sich, ob
wohl die Buchse 9b auf der Antriebswelle 8 lediglich
durch Aufpressen befestigt ist, das Übermaß zwischen
der Antriebswelle 8 und der Buchse 9b nur sehr gering
fügig gegenüber dem Übermaß während des Zusammenbaus,
und das Drehmoment der Antriebswelle 8 wird zuverlässig
auf die Buchse 9b übertragen. Außerdem sind der Haupt
rotorkörper 9a und die Buchse 9b nach Abkühlung des
Gusses fest miteinander verbunden, und zwar aufgrund
des Unterschieds im Wärmeausdehnungskoeffizienten β
zwischen dem Hauptrotorkörper 9a und der Buchse 9b. Da
insbesondere die Kerben 9c auf der äußeren Umfangs
fläche der Buchse 9, wie oben beschrieben, ausgebildet
sind, wird die Kupplungsfestigkeit des Hauptrotorkör
pers 9a mechanisch in zuverlässiger Weise in Drehrich
tung und in Axialrichtung erhöht. Selbst wenn infolge
dessen das Übermaß aufgrund des Unterschieds in der
thermischen Ausdehnung in Radialrichtung zwischen dem
Hauptrotorkörper 9a und der Buchse 9b aufgrund eines
Temperaturanstiegs abnimmt, wird das Drehmoment der
Buchse 9b zuverlässig auf den Hauptrotorkörper 9a über
tragen. Daher tritt in der beschriebenen Vorrichtung
zur Erzeugung von Wärme gemäß der Erfindung während des
Betriebs kein Schlupf zwischen der Antriebswelle 8 und
dem Rotor 9 auf, und die Antriebswelle 8 und der Rotor
9 rotieren zuverlässig wie ein einstückiger Teil. In
folgedessen ist es bei der beschriebenen Wärmeerzeu
gungs-Vorrichtung VH möglich, während der Aufwärmphase
des Motors jede gewünschte Erwärmung in der Fahrzeug
kabine zu erzielen.
Bei der beschriebenen Vorrichtung sind weiterhin die
Antriebswelle 8 und die Buchse 9b aus einem Metall des
Eisentyps gefertigt, um hierdurch eine hohe Festigkeit
aufrechtzuerhalten, und der Hauptrotorkörper 9b besteht
aus einem Metall des Aluminiumtyps, wodurch eine
leichte Bearbeitbarkeit und Gewichtsreduzierung er
reicht wird.
Die Kerben 9c sind an der äußeren Umfangsfläche der
Buchse 9b ausgebildet. Dadurch kann die mechanische
Verbindungsfestigkeit zwischen der Buchse 9b und dem
Hauptrotorkörper 9a auch in Axialrichtung erhöht wer
den, wodurch verhindert wird, daß sich der Hauptrotor
körper 9a in Axialrichtung relativ zur Buchse 9b ver
schiebt und der Hauptkörper 9a eine Störung mit den
vorderen und hinteren Wandflächen der Wärmeerzeugungs
kammer 6 vollzieht.
Die Buchse 9b wird in den Hauptrotorkörper 9a einge
setzt und in diesem Körper festgehalten, ohne daß dabei
besondere Einzelteile wie Nieten oder dgl. benötigt
werden. Hierdurch wird ein Anwachsen der Anzahl von
Einzelteilen verhindert, und die Produktionskosten wer
den niedrig gehalten.
Weiterhin wird die Buchse 9b auf die Antriebswelle 8
aufgepreßt, so daß sie fest mit dieser verbunden ist.
Auch hierdurch sinkt die Zahl der erforderlichen Ar
beitsschritte und die Herstellungskosten bleiben in
Grenzen.
Weiterhin wird der Rotor 9 durch Aufpressen der Buchse
9b auf die Antriebswelle 8 mit dieser Welle verbunden,
wobei das vorgegebene Übermaß zum Zeitpunkt des Zusam
menbaus aufrechterhalten bleibt. Daher bilden der Rotor
9 und die Antriebswelle 8 eine erste Untereinheit. Die
Frontplatte 2, welche die Lagereinrichtung 7 haltert,
bildet eine zweite Untereinheit. Die erste Untereinheit
wird in den inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung 7
der zweiten Untereinheit eingepreßt. In diesem Falle
wird, wie in Fig. 4 dargestellt, die Buchse 9b, die
auf die Antriebswelle 8 aufgepreßt ist, in Kontakt mit
dem inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung 7 posi
tioniert, was den Zusammenbau des Rotors 9 erleichtert.
Weiterhin ist der Hauptrotorkörper 9a aus einem Mate
rial gefertigt, das weicher als die Buchse 9b ist. Da
jedoch die Fläche 9e des Hauptrotorkörpers 9a mit Bezug
auf die Referenzfläche 9d der Buchse 9b eine Stufe Δ
von einigen Mikron bildet, empfängt der Hauptrotorkör
per 9a keine Belastung von dem inneren Laufring 7a der
Lagereinrichtung 7 und wird somit nicht verformt. Der
Hauptrotorkörper 9a kommt nicht in Kontakt mit dem in
neren Laufring 7a und zwar auch nicht unter Bedingun
gen, bei denen keine Belastung vorliegt, was auf den
Spalt Δ zurückzuführen ist. Ein Kontakt findet auch
dann nicht statt, wenn die Innentemperatur durch die
vom Silikonöl SO erzeugte Hitze während des Betriebs
der Vorrichtung ansteigt. Dabei spielt die Tatsache
eine Rolle, daß der Hauptrotorkörper 9a aus einem Werk
stoff mit größerem thermischen Ausdehnungskoeffizienten
als derjenige der Buchse 9b gefertigt ist und eine
thermische Ausdehnung in einem Ausmaß erfährt, das
größer als diejenige der Buchse 9b ist. Dies bedeutet:
die thermische Ausdehnung des Hauptrotorkörpers 9a ist
aufgrund des Spalts zwischen dem Hauptrotorkörper 9a
und dem inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung mög
lich. Infolgedessen stößt der Hauptrotorkörper 9a nicht
an diesen inneren Laufring 7a in Axialrichtung an und
erfährt somit auch keine Reaktionskräfte. Dementspre
chend wird der Hauptrotorkörper 9a in Axialrichtung re
lativ zur Buchse 9b nicht abgelenkt oder verschoben.
Außerdem findet in seinem Randbereich keine Deformation
statt.
Alles in allem wird von der Erfindung somit eine Vor
richtung geschaffen, die sowohl leicht zusammenbaubar
ist und eine hohe Standzeit besitzt. Infolgedessen kön
nen die Antriebswelle 8 und der Rotor 9 während des Be
triebs der Vorrichtung gemeinsam in zuverlässiger Weise
umlaufen.
Bei der zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zur
Erzeugung von Wärme gemäß der Erfindung, die in Fig. 5
dargestellt ist, bilden die Rückplatte 3 und der hin
tere Gehäusekörper 4 anders als bei der ersten Ausfüh
rungsform keine Reservoirkammer, und es ist in der Wel
lenbohrung der Rückplatte 3 eine Lagereinrichtung 17 in
einer einzelnen Reihe angeordnet. Die Lagereinrichtung
17 schließt einen inneren Laufring 17a, einen äußeren
Laufring 17b sowie Kugeln 17c ein, die durch eine Hal
teeinheit 17d zwischen dem inneren Laufring 17a und dem
äußeren Laufring 17b festgehalten werden. Der innere
Laufring 17a ist aus einem Eisenmetall (Kohlenstoff
stahl für Lager) gefertigt und besitzt einen thermi
schen Ausdehnungskoeffizienten β von etwa 10.7 × 10-6
(°C). Ein (nicht dargestelltes) Dichtelement ist an der
Vorderseite zwischen dem inneren Laufring 17a und dem
äußeren Laufring 17b vorgesehen.
Die Antriebswelle 8 wird von den Lagereinrichtungen 7
und 17 drehbar abgestützt. Der Rotor 9 ist zwischen den
Lagereinrichtungen 7 und 17 auf der Antriebswelle 8 be
festigt. Der Rotor 9 besitzt eine Buchse 9f, welche die
Innenseite eines Vorsprungteils bildet, der nach rück
wärts und vorwärts in Axialrichtung vorsteht und für
den Hauptrotorkörper notwendig ist.
Bei der Bearbeitung des Rotors 9 oder des Gußstücks
wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich, eine Referenzfläche
9d auch an der Rückseite der Buchse 9f ausgebildet.
Eine Fläche 9e mit einer Stufe Δ von einigen Mikron
Höhe wird an einem Teil der rückseitigen Fläche der
Buchse 9f auf der Seite des Hauptrotorkörpers 9a sowie
an diesem selbst ausgebildet. Daher weist die Fläche 9e
eines Teils der Rückseite der Buchse 9f auf der Seite
des Hauptrotorkörpers 9a und dieser selbst einen Spalt
Δ mit Bezug auf den inneren Laufring 17a auf. Im übri
gen ist die Konstruktion dieser Ausführungsform die
gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der zweiten Aus
führungsform zeigt daher die gleichen Wirkungen wie
diejenige entsprechend der ersten Ausführungsform.
Bei der dritten Ausführungsform ist gemäß Fig. 7 der
Außendurchmesser der Buchse 9g so gewählt, daß er um
einen Betrag H größer als der innere Laufring 7a der
Lagereinrichtung 7 ist, und der Teil des Hauptrotorkör
pers 9a des Vorsprungsteils liegt zwischen dem inneren
Laufring 7a und dem äußeren Laufring 7b, so daß der
vorspringende Teil des Hauptrotorkörpers 9a keine Stö
rung mit der Halteeinheit 7d der Lagereinrichtung 7
oder mit dem (nicht dargestellten) Dichtungsglied ver
ursacht. Im übrigen ist die Konstruktion wieder die
gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Obwohl bei der dritten Ausführungsform der Erfindung
die Dicke des vorspringenden Teils des Hauptrotorkör
pers 9a dadurch begrenzt ist, daß die Verbindungsöff
nung 9d zwischen dem inneren Laufring 7a und dem äuße
ren Laufring 7b zu liegen kommt, sind dennoch die er
zielbaren Wirkungen wiederum die gleichen wie bei der
ersten Ausführungsform.
Wenn bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung die An
triebswelle so angetrieben wird, daß der Hauptrotorkör
per des Rotors zum Zwecke der Wärmeerzeugung das zäh
flüssige Medium SO unter Scherung setzt, wird das
Drehmoment der Antriebswelle auf den Basisteil des mit
der Antriebswelle verbundenen Rotors übertragen. Das
Drehmoment des Basisteils des Rotors wird auf den
Hauptrotorkörper übertragen, in welchen der Basisteil
eingesetzt ist. Hier liegt nur ein kleiner Unterschied
oder praktisch kein Unterschied im thermischen Ausdeh
nungskoeffizienten zwischen der Antriebswelle und dem
Basisteil vor, und es tritt nur eine sehr geringfügige
oder praktisch keine Änderung in der Größe zwischen der
Antriebswelle und dem Basisteil auf. Obwohl dementspre
chend der Basisteil nur dadurch an der Antriebswelle
befestigt ist, daß er hierauf aufgepreßt ist, ändert
sich das Übermaß zwischen den beiden Teilen nur sehr
geringfügig oder überhaupt nicht gegenüber demjenigen
Übermaß, welches beim Zusammenbau der Teile benutzt
wird, und das Drehmoment der Antriebswelle wird daher
zuverlässig auf den Basisteil übertragen. Außerdem wer
den der Hauptrotorkörper und der Basisteil, der in den
Hauptrotorkörper eingesetzt ist, fest zusammengespannt,
wenn sie abgekühlt werden, und zwar aufgrund des Unter
schieds in dem thermischen Ausdehnungskoeffizienten der
beiden Teile. Dementsprechend läßt sich das Drehmoment
des Basisteils zuverlässig auf den Hauptrotorkörper
übertragen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung tritt daher wäh
rend des Betriebs kein Schlupf zwischen der Antriebs
welle und dem Rotor auf und die beiden Teile laufen zu
verlässig gemeinsam um. Daher ermöglicht es die erfin
dungsgemäße Vorrichtung, eine Fahrzeugkabine während
der Warmlaufphase des Motors zuverlässig zu erwärmen
und auf eine gewünschte Temperatur zu bringen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird weiterhin
der Basisteil in den Hauptrotorkörper eingesetzt und in
diesem Körper befestigt, ohne daß dabei besondere
Teile, wie beispielsweise Nieten oder dgl., erforder
lich sind, wie sie bisher benutzt wurden. Dadurch sinkt
die Anzahl der erforderlichen Einzelteile und die Pro
duktionskosten werden niedriger.
Weiterhin ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der
Basisabschnitt nicht notwendigerweise auf der Antriebs
welle durch eine Keilnut- oder eine Splintverbindung
befestigt. Die Befestigung erfolgt lediglich durch Auf
pressen, wodurch die Zahl der Arbeitsschritte abgesenkt
werden kann.
Der Rotor läßt sich bei der Erfindung leicht zusammen
bauen, wenn der Basisteil, der bereits mit der An
triebswelle verbunden ist, positioniert wird, wobei er
in Kontakt mit dem Positionierglied (innerer Laufring
7a, 17a) gebracht wird. Das Hauptrotorglied stößt das
Positionierglied nicht in axialer Richtung zur Seite,
und zwar auch dann nicht, wenn die Innentemperatur
durch die in der Vorrichtung erzeugte Wärme steigt. Der
Hauptrotorkörper besteht aus einem Werkstoff mit einem
größeren thermischen Ausdehnungskoeffizienten als der
jenige des Basisteils und vollzieht eine thermische
Ausdehnung in einem Ausmaß, das größer als diejenige
des Basisteils ist, da der Hauptrotorkörper mit Bezug
auf das Positionierglied eine thermische Ausdehnung
durchführen kann. Infolgedessen wirken auf den Haupt
rotorkörper keine Reaktionskräfte und er wird relativ
zum Basisteil nicht in axialer Richtung verschoben.
Auch wird sein Randbereich nicht verformt. Auch hier
durch ist eine leichte Zusammenbaubarkeit und eine hohe
Standzeit der Vorrichtung gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Wärmeerzeugungs-Vorrichtung läßt
sich leicht herstellen und gestattet es, daß die An
triebswelle und der Rotor in zuverlässiger Weise wäh
rend des Betriebs gemeinsam rotieren, wobei leichte Zu
sammenbaubarkeit und hohe Standfestigkeit gewährleistet
sind.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können als Posi
tionierglieder benutzt werden: ein abgestufter Teil,
der zu Positionierzwecken an der Antriebswelle ausge
bildet ist, eine kreisförmige Klammer, die zu Posi
tionerzwecken an der Antriebswelle befestigt ist,
kreisförmige Klammern zur Befestigung der Lagervorrich
tung und der Wellenabdichteinrichtung, eine Lagerein
richtung, die ohne kreisförmige Klammer auf der An
triebswelle befestigt ist, sowie eine Wellenabdich
tungseinrichtung, die ohne kreisförmige Klammer mit der
Antriebswelle verbunden ist. Wenn das Positionierglied
eine Lagereinrichtung ist, wird der Basisteil derart
positioniert, daß er in Kontakt mit dem inneren
Laufring der Lagereinrichtung gelangt, und dem Haupt
rotorteil wird es ermöglicht, relativ zum inneren
Laufring eine thermische Ausdehnung zu erfahren.
Bei einer Ausführungsform, bei welcher der Hauptrotor
körper der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der Erfin
dung eine thermische Ausdehnung relativ zur Lagerein
richtung vollziehen kann, kann der Hersteller eine sol
che Lagereinrichtung derart herstellen, daß deren inne
rer Laufring einen Spalt aufweist, welcher es dem
Hauptrotorkörper ermöglicht, eine thermische Ausdehnung
zu vollziehen. Um die Kosten der Lagereinrichtung wei
terhin herabzudrücken, kann der Hersteller einen Rotor
derart produzieren, daß dessen Basisteil einen Außen
durchmesser hat, der größer als der innere Laufring der
Lagereinrichtung ist. Wenn dann der Hauptrotorkörper
einen vorspringenden Teil hat, wenn der Basisteil ein
gesetzt ist, wird dieser vorspringende Teil des Haupt
rotorkörpers zwischen dem inneren Laufring und dem
äußeren Laufring der Lagereinrichtung positioniert, so
daß der vorspringende Teil des Hauptrotorkörpers weder
mit der Halteeinheit noch mit dem Dichtungsglied der
Lagereinrichtung eine Störung verursacht. Darüber hin
aus kann der Hersteller einen Rotor derart fertigen,
daß der Hauptrotorkörper einen Spalt aufweist, der es
gestattet, daß der innere Laufring eine thermische Ex
pansion erfährt. Wenn der innere Laufring der Lagerein
richtung einen Spalt hat, der es gestattet, daß der
Hauptrotorkörper eine thermische Ausdehnung erfährt,
oder wenn der Hauptrotorkörper einen Spalt hat, der es
gestattet, daß der innere Laufring eine thermische Ex
pansion vollzieht, kommen die beiden Teile nicht mit
einander in Kontakt, oder sie kommen miteinander in
Kontakt im Zustand fehlender Belastung, obwohl der
Hauptrotorkörper in Axialrichtung thermisch expandiert.
Wenn der Hauptrotorkörper einen Spalt hat, der es er
möglicht, daß der innere Laufring eine thermische Aus
dehnung erfährt, ist es erwünscht, daß der Bereich des
Basisteils auf der Seite des Hauptrotorkörpers eben
falls einen Spalt hat, der es gestattet, daß der innere
Laufring eine thermische Ausdehnung vollzieht. Dann
kann, nachdem der Rotor einschließlich Hauptrotorkörper
und Basisteil, der in den Hauptrotorkörper eingesetzt
ist, gegossen ist leicht und zuverlässig ein Spalt im
Hauptrotorkörper durch Bearbeitung des Gußstücks ausge
bildet werden, und es läßt sich leicht eine Referenz
fläche an dem verbleibenden Abschnitt des Basisteils
ausbilden, um so die Positionierung auszuführen, wobei
ein Kontakt mit dem inneren Laufring der Lagereinrich
tung hergestellt wird.
Die Antriebswelle wird aus einem Eisenmetall gefertigt,
der Basisteil des Rotors ebenfalls aus einem Eisen
metall und der Hauptrotorkörper aus einem Aluminium
metall. Somit zeigen die Antriebswelle und der Basis
teil, die aus Eisenmetall gefertigt sind, eine hohe
Festigkeit, und der Hauptrotorkörper, der aus Alumi
niummetall gefertigt ist, läßt sich leicht bearbeiten
und führt zu einer Gewichtsreduzierung.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme
mit einem eine Wärmeerzeugungskammer bildenden Ge häuse und einer dieser Kammer benachbarten, ein zirkulierendes Medium enthaltenden Wärmeaufnahme kammer;
mit einer durch Lagereinrichtungen vom Gehäuse drehbar abgestützten Antriebswelle;
mit einem in der Wärmeerzeugungskammer auf der An triebswelle vorgesehenen, sich drehenden Rotor; und
mit einem in die Zwischenräume zwischen den Wand flächen der Wärmeerzeugungskammer und den Außen flächen des Rotors eingefüllten, zähflüssigen (viskosen) Medium, welches bei sich drehendem Ro tor aufgrund auftretender Scherkräfte Wärme er zeugt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (9) einen das zähflüssige Medium un ter Scherung setzenden Hauptrotorkörper (9a) ein schließt, der aus einem Werkstoff mit größerem thermischen Ausdehnungskoeffizienten (β) als der jenige der Antriebswelle (8) hergestellt ist;
daß der Rotor (9) weiterhin einen Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) einschließt, hergestellt aus einem Werkstoff mit einem thermischen Ausdehnungs koeffizienten (β), der demjenigen der Antriebs welle äquivalent ist;
daß der Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) in den Hauptrotorkörper (9a) eingesetzt und auf der An triebswelle (8) befestigt ist, wobei er so posi tioniert ist, daß er in Kontakt mit einem Posi tionierglied (Laufring 7a, 17a) gelangt;
daß wenigstens der Hauptrotorkörper (9a) mit Bezug auf das Positionierglied (Laufring 7a, 17a) eine thermische Ausdehnung erfahren kann.
mit einem eine Wärmeerzeugungskammer bildenden Ge häuse und einer dieser Kammer benachbarten, ein zirkulierendes Medium enthaltenden Wärmeaufnahme kammer;
mit einer durch Lagereinrichtungen vom Gehäuse drehbar abgestützten Antriebswelle;
mit einem in der Wärmeerzeugungskammer auf der An triebswelle vorgesehenen, sich drehenden Rotor; und
mit einem in die Zwischenräume zwischen den Wand flächen der Wärmeerzeugungskammer und den Außen flächen des Rotors eingefüllten, zähflüssigen (viskosen) Medium, welches bei sich drehendem Ro tor aufgrund auftretender Scherkräfte Wärme er zeugt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (9) einen das zähflüssige Medium un ter Scherung setzenden Hauptrotorkörper (9a) ein schließt, der aus einem Werkstoff mit größerem thermischen Ausdehnungskoeffizienten (β) als der jenige der Antriebswelle (8) hergestellt ist;
daß der Rotor (9) weiterhin einen Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) einschließt, hergestellt aus einem Werkstoff mit einem thermischen Ausdehnungs koeffizienten (β), der demjenigen der Antriebs welle äquivalent ist;
daß der Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) in den Hauptrotorkörper (9a) eingesetzt und auf der An triebswelle (8) befestigt ist, wobei er so posi tioniert ist, daß er in Kontakt mit einem Posi tionierglied (Laufring 7a, 17a) gelangt;
daß wenigstens der Hauptrotorkörper (9a) mit Bezug auf das Positionierglied (Laufring 7a, 17a) eine thermische Ausdehnung erfahren kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Positionierglied eine Lagereinrich
tung (7, 17) ist, daß der Basisteil (Buchse 9b,
9f, 9g) in Kontakt mit einem inneren Laufring (7a,
17a) der Lagereinrichtung (7, 17) positioniert
ist, und daß der Hauptrotorkörper (9a) mit Bezug
auf diesen Laufring seine thermische Ausdehnung
erfahren kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß dem Hauptrotorkörper (9a) ein Spalt (Δ)
zugeordnet ist, welcher die thermische Ausdehnung
relativ zum inneren Laufring (7a, 17a) ermöglicht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß ein Abschnitt des Basisteils (Buchse 9b,
9f) zum Hauptrotorkörper (9a) hin ebenfalls einen
Spalt (Δ) aufweist, der eine thermische Ausdehnung
relativ zum inneren Laufring (7a, 17a) ermöglicht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Antriebswelle (8) aus Eisenmetall,
der Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) aus Eisenmetall
und der Hauptrotorkörper (9a) aus Aluminiummetall
gefertigt sind.
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