DE10035126A1 - Blendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Blendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein KraftfahrzeugInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Blendschutzeinrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit wenigstens einer einen Sonnenblendenkörper (3; 19) aufweisenden Sonnenblende (1; 18), die um eine Schwenkachse zwischen einer Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung (2; 22) und wenigstens einer Sonnenblenden-Gebrauchsstellung (13; 24) verschwenkbar ist, wobei die Sonnenblende (1; 18) ferner wenigstens eine relativ zum Sonnenblendenkörper (3; 19) verstellbare Zusatzblende (5; 20, 21) umfasst, die zwischen einer Zusatzblenden-Gebrauchsposition (14; 25) und einer Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition (6; 23) verstellbar ist und in der Zusatzblenden-Gebrauchsposition (14; 25) die Blendschutzfläche als Sichtschutz vergrößert. Erfindungsgemäß sind Verschiebemittel (7; 26) vorgesehen, mittels denen die wenigstens eine Zusatzblende (5; 20, 21) beim Abklappen des Sonnenblendenkörpers (3; 19) selbsttätig sowie in etwa linear in die Zusatzblenden-Gebrauchsposition (14; 25) verschiebbar ist. Bevorzugt ist das Verschiebemittel (7; 26) durch ein Verdrehelement gebildet, das wenigstens zwei relativ gegeneinander verdrehbare Verdrehteile (8, 9; 27, 28, 29) umfasst, die in der Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung (2; 22) mit gegenüber der Verdrehelement-Längsachse (10) geneigten sowie um 180 DEG gegeneinander verdrehten Schrägflächen (11, 12; 30, 31, 32, 33), als Stirnflächen aneinander anliegen. Das wenigstens eine verdrehbare Verdrehteil (9; 28, 29) ist beim Verschwenken des ...
Description
Die Erfindung betrifft eine Blendschutzeinrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein
Kraftfahrzeug, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Blendschutzeinrichtungen für Fahrzeuge sind allgemein bekannt und weisen
eine, einen Sonnenblendenkörper umfassende Sonnenblende auf, die in der Regel
beifahrerseitig und fahrerseitig im Dachhimmelrandbereich oberhalb einer
Windschutzscheibe angelenkt ist. Um einen Blendschutz z. B. gegen die tiefstehende
Sonne auszubilden, kann die Sonnenblende aus einer aufgeklappten Sonnenblenden-
Nichtgebrauchsstellung heraus in eine Sonnenblenden-Gebrauchsstellung abgeklappt
werden, in der der Sonnenblendenkörper einen oberen Windschutzscheiben-
Randbereich abdeckt. Nachteilig bei diesen herkömmlichen Blendschutzeinrichtungen
ist, dass diese regelmäßig nicht den gesamten oberen Windschutzscheiben-Randbereich
abdecken, wobei insbesondere der Bereich oberhalb sowie ggf. seitlich des
Rückspiegels nicht abgedeckt ist. Dadurch kann bei einem entsprechenden Sonnenstand
der Fahrer bzw. Beifahrer selbst bei abgeklappter Fahrer- bzw. Beifahrersonnenblende
geblendet werden. Ähnlich verhält es sich bei einer Sonneneinstrahlung durch das
Seitenfenster.
Um einen wirksamen Blendschutz gegenüber einer Sonneneinstrahlung durch das
Seitenfenster erzielen zu können, ist es ferner allgemein bekannt, die Anlenkung der
Sonnenblendenkörper am vorderen Dachhimmelrandbereich so zu gestalten, dass die
Sonnenblende vom Windschutzscheibenbereich weg in den Seitenfensterbereich
verschwenkbar ist.
Um die Blendschutzfläche zu vergrößern, ist aus der US 5,913,560 eine
Blendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug bekannt, die einen langgestreckten und in
etwa rechteckförmig aufgebauten Sonnenblendenkörper aufweist, wobei eine
Zusatzblende im Bereich oberhalb der Schwenkachse des Sonnenblendenkörpers mittels
einer Schenkelfeder in einer Anlageverbindung am Sonnenblendenkörper gehalten ist.
Beim Verschwenken des Sonnenblendenkörpers aus der Nichtgebrauchsstellung in die
Gebrauchsstellung wird die Zusatzblende durch die Schenkelfeder dauerhaft in einer
Anlage am Sonnenblendenkörper gehalten, wobei die Zusatzblende in der
Gebrauchsstellung lediglich mit einem unteren Kantenbereich an dem
Sonnenblendenkörper abgestützt ist. Ein derartiger Aufbau wirkt provisorisch und ist
optisch wenig ansehnlich und daher insbesondere für Fahrzeuge mit einer hochwertigen
Innenausstattung weniger geeignet.
Zur Vergrößerung der Blendschutzfläche ist aus den gattungsgemäßen Druckschriften
DE 29 70 2404 U1, DE 29 51 6760 U1 und JP 07309132 eins Blendschutzeinrichtung für
Kraftfahrzeuge bekannt, die wenigstens eine einen Sonnenblendenkörper aufweisende
Sonnenblende umfasst, die um eine Schwenkachse zwischen einer Sonnenblenden-
Nichtgebrauchsstellung und wenigstens einer Sonnenblenden-Gebrauchsstellung
verschwenkbar ist, wobei die Sonnenblende ferner wenigstens eine relativ zum
Sonnenblendenkörper verstellbare Zusatzblende umfasst, die zwischen einer
Zusatzblenden-Gebrauchsposition und einer Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition
verstellbar ist.
Konkret sind die Sonnenblendenkörper hier langgestreckt und in etwa rechteckförmig
aufgebaut, wobei an wenigstens einer der beiden Längsenden jeweils eine separate,
plattenförmig ausgebildete Zusatzblende in einer. Schlitzausnehmung verschiebbar
aufgenommen ist. Die Sonnenblendenkörper sind hier jeweils im Bereich einer oberen
Längsseite schwenkbar am Dachhimmelrandbereich angelenkt. Zur Vergrößerung der
Blendschutzfläche müssen die Zusatzblenden hier jeweils manuell aus der
Schlitzausnehmung herausgezogen werden und in ihre gewünschte Zusatzblenden-
Gebrauchsposition gebracht werden. Nachteilig hierbei ist, dass das manuelle
Herausziehen der Zusatzblenden im Vergleich zum einfachen Abklappen der
Sonnenblende relativ arbeits- und zeitaufwendig ist und daher insbesondere für den
Fahrer ein Sicherheitsrisiko darstellt, da dieser seine Aufmerksamkeit mehr auf die
Handhabung der Blendschutzeinrichtung richtet und dadurch vom Straßenverkehr
abgelenkt wird. Dieses Risiko wird zusätzlich noch dadurch erhöht, dass die im
Sonnenblendenkörper aufgenommenen Zusatzblenden in der Regel nur relativ schwer
zugänglich sind, so dass es eine gewisse Geschicklichkeit erfordert, diese aus dem
Sonnenblendenkörper heraus in ihre Zusatzblenden-Gebrauchsposition zu überführen.
Ferner ist es aus der EP 0 695 659 A2 bekannt, in einem mittleren
Windschutzscheibenbereich zwischen einer beifahrerseitigen Beifahrersonnenblende
und einer fahrerseitigen Fahrersonnenblende eine dritte, mittlere Sonnenblende
anzuordnen, die im abgeklappten Zustand den Bereich oberhalb eines Rückspiegels
abdeckt. Problematisch in Verbindung mit einer derartigen mittleren Sonnenblende ist,
dass diese in der Regel in einem Dachhimmelrandbereich oberhalb der
Rückspiegelanordnung integriert ist, der in der Regel schlecht zugänglich ist.
Weiter ist bei einem derartigen Aufbau mit einer mittleren Sonnenblende nachteilig, dass
diese herstellungs- sowie werkzeugtechnisch bedingt, z. B. aufgrund der
Entformungsschrägen des Dachhimmels, in der Regel schmäler ausgebildet ist als der
tatsächliche Abstand zwischen der Beifahrersonnenblende und der Fahrersonnenblende,
so dass auch bei heruntergeklappter mittlerer Sonnenblende ein seitlicher und ggf.
unterer Restspalt verbleibt, durch den hindurch die Sonneneinstrahlung den Fahrer
blenden kann. Ein weiteres Problem, das in Verbindung mit einer derartigen mittleren
Sonnenblende auftreten kann, ist, dass eine derartige mittlere Sonnenblende aus
optischen Gesichtspunkten, insbesondere im Hinblick auf eine hochwertige
Innenraumausstattung, in der Regel so in den Dachhimmel integriert ist, dass diese nicht
ohne weiteres sichtbar ist. Dadurch ist eine derartige mittlere Sonnenblende den
Fahrzeugbenutzern oftmals auch nicht bekannt und wird nicht benutzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine alternative Blendschutzeinrichtung für ein Fahrzeug,
insbesondere für ein Kraftfahrzeug, zu schaffen, mit der ein Blendschutz auf einfache
und schnelle Weise bequem für eine große Blendschutzfläche möglich ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 sind Verschiebemittel vorgesehen, mittels denen die wenigstens eine
Zusatzblende beim Abklappen des Sonnenblendenkörpers selbsttätig, vorzugsweise
mittels einer Linearverschiebung, in die Zusatzblenden-Gebrauchsposition verschiebbar
ist.
Vorteilhaft wird durch diese Verschiebemittel erreicht, dass das einiges an
Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit erfordernde Herausziehen der Zusatzblende von
Hand zusätzlich zum Abklappen der Sonnenblende entfällt, da ein Ausfahren der
Zusatzblende zusammen mit dem Überführen der Sonnenblende in die Sonnenblenden-
Gebrauchsstellung selbsttätig erfolgt. Vorteilhaft kann hier somit eine große
Blendschutzfläche lediglich durch das Abklappen der Sonnenblende ausgebildet werden.
Dies ist einfach und schnell sowie auch ohne Sichtkontakt durchzuführen, so dass
insbesondere der Fahrer den Blick nicht von der Straße abzuwenden braucht.
Eine derartige Blendschutzeinrichtung kann zudem vorteilhaft universell eingesetzt
werden, z. B. in Verbindung mit Sonnenblendenkörpern für die Fahrer- und/oder
Beifahrerseite sowie ggf. auch für Blenden im Seitenfensterbereich, wobei in einer
bevorzugten Ausführungsform eine dauerhafte Kopplung zwischen dem
Sonnenblendenkörper und der Zusatzblende vorgesehen ist. Grundsätzlich ist es aber
auch möglich, diese Kopplung erst bei Bedarf herzustellen.
In einer bevorzugten, konkreten Ausführungsform weist die Blendschutzeinrichtung zur
Ausbildung der Verschiebemittel ein Verdrehelement auf, das wenigstens zwei relativ
gegeneinander verdrehbare Verdrehteile umfasst, die in der Sonnenblenden-
Nichtgebrauchsstellung mit gegenüber der Verdrehelement-Längsachse geneigten sowie
um 180° gegeneinander verdrehten Schrägflächen als Stirnflächen aneinander anliegen.
Wenigstens eines der Verdrehteile ist unverdrehbar angeordnet, während jedes an das
wenigstens eine unverdrehbare Verdrehteil angrenzende Verdrehteil mit der
Zusatzblende gekoppelt sowie verdrehbar und verschiebbar am Sonnenblendenkörper
gehalten ist dergestalt, dass das wenigstens eine verdrehbare Verdrehteil beim
Verschwenken des Sonnenblendenkörpers aus dessen Nichtgebrauchsstellung in
dessen Gebrauchsstellung relativ zu dem jeweils zugeordneten unverdrehbaren
Verdrehteil entlang der einander zugeordneten Schrägflächen so verdrehbar ist, dass
sich das wenigstens eine verdrehbare Verdrehteil in Abhängigkeit vom Neigungswinkel
der Schrägflächen und/oder dem Schwenkwinkel des Sonnenblendenkörpers um eine
bestimmte Hublänge als Verschiebeweg vom unverdrehbaren Verdrehteil wegschiebt,
wodurch die mit dem wenigstens einen verdrehbaren Verdrehteil gekoppelte
Zusatzblende in die Zusatzblenden-Gebrauchsposition verschiebbar ist. Ein derartiger
Aufbau ist bei hoher Funktionssicherheit einfach und preiswert herzustellen und kann
zudem einfach in bestehende Sonnenblendenaufbauten integriert werden.
Bevorzugt bildet hierbei das wenigstens eine unverdrehbare Verdrehteil eine
Schwenkachse des Sonnenblendenkörpers. Damit ergibt sich eine vorteilhafte
Funktionsintegration. In einer hierzu bevorzugten Ausführungsform ist dem
Verdrehelement als Verschwenkhilfe ein ebenfalls stabförmiges Führungselement
zugeordnet, das sich wenigstens über einen Teilbereich der beiden Verdrehteile erstreckt
und dort anliegt. Das stabförmige Führungselement ist mit dem Sonnenblendenkörper
verbunden, so dass das Führungselement beim Verschwenken des
Sonnenblendenkörpers um das die Schwenkachse bildende erste Verdrehteil in einer
Anlageverbindung herumgeführt wird. Mit einem derartigen zusätzlichen
Führungselement wird die Funktionssicherheit des Aufbaus auf einfache und preiswerte
Weise zusätzlich erhöht. Zudem kann ein derartiges zusätzliches Führungselement auch
einfach in bestehende Sonnenblendenaufbauten integriert werden.
Die Verdrehteile sind vorzugsweise so ausgebildet und angeordnet, dass die
verdrehbaren Verdrehteile dann um eine maximale Hublänge verschoben sind, wenn
diese aus der Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung heraus um 180° gegenüber dem
jeweiligen unverdrehbaren Verdrehteil verdreht sind. Die Hublänge ist dabei
insbesondere vom Neigungswinkel der Schrägflächen gegen die Verdrehelement-
Längsachse sowie dem Verschwenkwinkel des Sonnenblendenkörpers als solches
abhängig. Damit kann die Ausschublänge der Zusatzblende auf einfache Weise an die
vorliegenden Gegebenheiten, wie z. B. unterschiedlichste Spaltabstände etc., angepasst
werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist entweder das unverdrehbare
Verdrehteil oder das verdrehbare Verdrehteil durch ein Rohrstück gebildet, in dem ein
entsprechend umgekehrt am verdrehbaren Verdrehteil oder am unverdrehbaren
Verdrehteil ausgebildeter Führungszapfen verschiebbar und verdrehbar aufgenommen
ist. Mit einem derartigen Führungszapfen wird eine stabile und sichere Führung sowohl
des Sonnenblendenkörpers als auch der Zusatzblende beim Verschwenken des
Sonnenblendenkörpers bzw. beim Ausschieben der Zusatzblende erzielt. Vorzugsweise
ist der Führungszapfen für eine besonders gute und sichere Führung in allen
Verdrehpositionen verschiebbar und verdrehbar im Rohrstück aufgenommen.
In einer konkreten Ausführungsform mit einer Zusatzblende ist ein unverdrehbares
Verdrehteil vorgesehen, an das auf einer der Zusatzblende zugewandten Seite ein
verdrehbares, mit der Zusatzblende gekoppeltes Verdrehteil angrenzt. Bei einer
konkreten Ausführungsform mit zwei Zusatzblenden ist dagegen ein zentrales
unverdrehbares Verdrehteil vorgesehen, an das jeweils zu beiden Seiten ein
verdrehbares, mit je einer der Zusatzblenden gekoppeltes Verdrehteil angrenzt.
Grundsätzlich ist es möglich, dass die Verschiebemittel so ausgebildet sind, dass die
wenigstens eine Zusatzblende lediglich in die Gebrauchsposition überführt wird, jedoch
die Rücküberführung der Zusatzblende separat erfolgt, z. B. durch Einschieben mit der
Hand. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Führungszapfen jedoch wenigstens
bereichsweise mit einem Außengewinde versehen, das mit einem Innengewinde des
Rohrstücks zusammenwirkt. Dadurch wird erreicht, dass beim Aufklappen des
Sonnenblendenkörpers die Zusatzblende selbsttätig wieder in ihre
Nichtgebrauchsposition zurückverlagert wird. Damit wird der Bedienkomfort zusätzlich
wesentlich erhöht, da die Zusatzblende nicht separat in ihre Nichtgebrauchsposition
zurücküberführt werden muss.
Alternativ dazu kann die Zusatzblende aber auch mit einem Kraftspeicher als
Rückholelement gekoppelt sein, der beim Aufklappen des Sonnenblendenkörpers in
dessen Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung die Zusatzblende selbsttätig in ihre
Nichtgebrauchsposition zurückverlagert. In einer besonders bevorzugten
Ausführungsform ist dieser Kraftspeicher als Rückholfeder ausgebildet, der die
Zusatzblende selbsttätig in ihre Nichtgebrauchsposition zurückzieht.
Der Sonnenblendenkörper kann grundsätzlich jede gewünschte Form und Geometrie
aufweisen, die aufgrund der jeweiligen Einbausituation in einem Fahrzeug geeignet ist. In
einer bevorzugten Ausführungsform, die insbesondere für eine flächige Abdeckung des
oberen Windschutzscheibenrandbereichs von Kraftfahrzeugen sehr gut geeignet ist,
weist der Sonnenblendenkörper eine langgestreckte und in etwa rechteckige Form auf,
wobei wenigstens an einem der Längsenden, vorzugsweise an beiden Längsenden, eine
Schlitzausnehmung vorgesehen ist, in der jeweils eine Zusatzblende verschiebbar und
vorzugsweise formschlüssig aufnehmbar ist. Vorteilhaft wird mit einem derartigen Aufbau
erreicht, dass die Zusatzblende in der Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung und damit
auch in der Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition im Sonnenblendenkörper
aufgenommen und nicht sichtbar ist. Dadurch kann eine herkömmliche, einen Betrachter
ansprechende Innenraumoptik geschaffen werden. Grundsätzlich ist es aber auch
möglich, dass die Zusatzblende außerhalb des Sonnenblendenkörpers angeordnet ist,
z. B. im abgeklappten Zustand der Sonnenblende auf der dem Fahrer oder Beifahrer
zugewandten Sonnenblendenkörperseite.
Weiter ist es auch möglich, dass dem Sonnenblendenkörper zusätzlich eine aus der im
montierten Zustand unteren Längsseite ausschiebbare Zusatzblende vorgesehen ist, die
die Blendschutzfläche nach unten hin vergrößert. Dadurch kann die Blendschutzfläche
auf einfache und schnelle Weise bequem vergrößert werden. Insbesondere kann eine
derartige Blendschutzeinrichtung einfach an unterschiedliche Einbausituationen in
unterschiedlichen Fahrzeugtypen angepasst werden, was wiederum für eine
Serienproduktion, wie dies in der Automobilindustrie der Fall ist, von Vorteil ist.
Grundsätzlich ist es auch möglich, dass die Zusatzblende in der Zusatzblenden-
Gebrauchsposition lösbar verrastbar ist. Eine derartige Verrastung kann sich
beispielsweise in einer Endstellung selbsttätig einstellen, wobei beim Verschwenken die
Verrastung wiederum gelöst wird.
Um die Einsatzmöglichkeiten der Blendschutzeinrichtung noch weiter zu vergrößern,
kann vorgesehen sein, dass der Sonnenblendenkörper im in die Sonnenblenden-
Gebrauchsstellung abgeklappten Zustand insgesamt zusätzlich um eine in etwa
senkrecht zur Schwenkachse ausgerichtete, in etwa vertikal im Fahrzeug liegende zweite
Schwenkachse schwenkbar ist. Damit wird eine zusätzliche Einstellmöglichkeit zur
Verfügung gestellt.
Vorteilhaft ist die Sonnenblende eine im Bereich oberhalb einer Rückspiegelanordnung
angelenkte, mittlere Sonnenblende, die zwischen einer Fahrersonnenblende und einer
Beifahrersonnenblende angeordnet ist und die in der Sonnenblenden-Gebrauchsstellung
den Bereich oberhalb eines Spiegelgehäuses der Rückspiegelanordnung abdeckt.
Besonders vorteilhaft kann dann hier eine mittlere Sonnenblende in der Sonnenblenden-
Gebrauchsstellung, in der die Zusatzblenden in die Zusatzblenden-Gebrauchsposition
überführt sind, einen Spaltabstand zur Fahrersonnenblende und zur
Beifahrersonnenblende sowie ggf. zum Spiegelgehäuse hin abdecken. Damit kann im
gesamten oberen Windschutzscheibenrandbereich eine durchgehende
Blendschutzfläche für einen wirksamen Schutz gegen Sonneneinstrahlung erreicht
werden.
Um eine besonders ansprechende, hochwertige Innenraumoptik auszubilden, ist in einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die Sonnenblende in ihrer
Nichtgebrauchsstellung in einem Ausnehmungsbereich des Dachhimmels aufgenommen
ist.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Prinzipdarstellung einer
erfindungsgemäßen Sonnenblende in einer Sonnenblenden-
Nichtgebrauchsstellung sowie mit einer sich in einer Zusatzblenden-
Nichtgebrauchsposition befindlichen Zusatzblende,
Fig. 2 eine schematische Darstellung gemäß Fig. 1 mit in die Sonnenblenden-
Gebrauchsstellung überführter Sonnenblende sowie mit in die Zusatzblenden-
Gebrauchsposition überführter Zusatzblende,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf eine Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen
Sonnenblender mit zwei ausfahrbaren Zusatzblenden in einer
Nichtgebrauchsstellung, und
Fig. 4 die Darstellung gemäß Fig. 3 in einer Gebrauchsstellung der Sonnenblende und
der Zusatzblenden.
In der Fig. 1 ist schematisch eine Draufsicht auf eine Prinzipdarstellung einer
erfindungsgemäßen Sonnenblende 1 in einer Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung 2
dargestellt.
Die Sonnenblende 1 umfasst einen langgestreckten und in etwa rechteckförmig
ausgebildeten Sonnenblendenkörper 3, der an seinem einen Längsende 4 eine hier nicht
im Detail dargestellte Schlitzausnehmung aufweist, in der eine strichliert eingezeichnete
Zusatzblende 5 verschiebbar und formschlüssig aufgenommen ist. Die Zusatzblende 5
befindet sich in der Darstellung der Fig. 1 in der Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition
6.
An der Sonnenblende 1 ist in einem randseitigen Bereich ferner ein zentrales
Verdrehelement 7 angeordnet, das zwei relativ gegeneinander verdrehbare Verdrehteile
8, 9 umfasst, deren aneindergrenzende Stirnflächen in der in der Fig. 1 dargestellten
Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung 2 durch gegenüber der Verdrehelement-
Längsachse 10 geneigte sowie um 180° gegeneinander verdrehte Schrägflächen 11, 12
gebildet sind. Das Verdrehteil 8 ist hier unverdrehbar angeordnet, während das daran
angrenzende Verdrehteil 9 mit der Zusatzblende 5 gekoppelt sowie verdrehbar und
verschiebbar am Sonnenblendenkörper 3 gehalten ist.
Beim Verschwenken des Sonnenblendenkörpers 3 aus dessen in der Fig. 1 dargestellter
Nichtgebrauchsstellung 2 in dessen in der Fig. 2 dargestellte Gebrauchsstellung 13 wird
das verdrehbare Verdrehteil 9 entlang der einander zugeordneten Schrägflächen 11
relativ zu dem unverdrehbaren Verdrehteil 8 so verdreht, dass sich das Verdrehteil 9 in
Abhängigkeit vom Neigungswinkel der Schrägflächen 11, 12 und/oder dem
Schwenkwinkel des Sonnenblendenkörpers 3 um eine bestimmte Hublänge H als
Verschiebeweg vom unverdrehbaren Verdrehteil 8 wegschiebt, wodurch die mit dem
verdrehbaren Verdrehteil 9 gekoppelte Zusatzblende 5 in die Zusatzblenden-
Gebrauchsposition 14 verschoben wird. Das unverdrehbare Verdrehteil 8 ist fahrzeugfest
angeordnet und bildet gleichzeitig die Schwenkachser für den Sonnenblendenkörper 3,
was hier lediglich äußerst schematisch dargestellt ist.
Wie dies in Fig. 2 lediglich äußerst schematisch dargestellt ist, ist das erste
unverdrehbare Verdrehteil 8 als ein Rohrstück ausgebildet, in dem ein Führungszapfen
15 des zweiten Verdrehteils 9 in allen Verdrehpositionen verschiebbar und verdrehbar
aufgenommen ist. Die beiden Verdrehteile 8, 9 weisen dabei im in der Fig. 2
dargestellten, um 180° gegeneinander verdrehten Zustand eine maximale Hublänge H
auf.
Den Fig. 1 und 2 kann zudem weiter entnommen werden, dass dem Verdrehelement 7
als Verschwenkhilfe ein ebenfalls stabförmiges Führungselement 16 zugeordnet ist, das
sich über einen Teilbereich der beiden Verdrehteile 8, 9 erstreckt und dort anliegt. Dieses
stabförmige Führungselement 16 ist mit dem Sonnenblendenkörper 3 verbunden, so
dass das Führungselement 16 beim Verschwenken des Sonnenblendenkörpers 3 aus
der Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung 2 in die Sonnenblenden-Gebrauchsstellung
13 um das die Schwenkachse bildende unverdrehbare Verdrehteil 8 in einer
Anlageverbindung herumgeführt wird.
Wie dies aus den Fig. 1 und 2 weiter ersichtlich ist, ist die Zusatzblende 5 ferner mit einer
Rückholfeder 17 gekoppelt, die beim Abklappen des Sonnenblendenkörpers 3 aus der in
der Fig. 1 dargestellten Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung 2 in die in der Fig. 2
dargestellte Sonnenblenden-Gebrauchsstellung 13 bedingt durch die Überführung der
Zusatzblende 5 aus der Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition 6 der Fig. 1 in die
Zusatzblenden-Gebrauchsposition 14 der Fig. 2 gestreckt wird und eine Rückzugskraft
auf die Zusatzblende 5 ausübt, so dass die Zusatzblende 5 beim Aufklappen des
Sonnenblendenkörpers 3 selbsttätig in ihre Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition 6, wie
sie in der Fig. 1 dargestellt ist, zurückgezogen wird.
Vorzugsweise ist die Sonnenblende 1 hier eine mittlere Sonnenblende, die zwischen
einer Fahrersonnenblende und einer Beifahrersonnenblende angeordnet ist und einen
Spaltabstand zwischen diesen beiden Sonnenblenden abdecken kann.
In den Fig. 3 und 4 ist eine alternative Ausführungsform einer Sonnenblende 18
dargestellt, die im Unterschied zur Sonnenblende 1 der Fig. 1 und 2 einen
Sonnenblendenkörper 19 aufweist, an dem jeweils an beiden Längsenden eine
Zusatzblende 20, 21 in der Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung 22 aufgenommen
und in einer Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition 23 gehalten sind.
Die Sonnenblende 18 weist hier ebenfalls ein zentrales Verdrehelement 26 angeordnet,
das drei relativ gegeneinander verdrehbare Verdrehteile 27, 28, 29 umfasst, deren
aneindergrenzende Stirnflächen in der in der Fig. 3 dargestellten Sonnenblenden-
Nichtgebrauchsstellung 22 durch gegenüber der Verdrehelement-Längsachse geneigte
sowie um 180° gegeneinander verdrehte Schrägflächen 30, 31, 32, 33 gebildet sind. Das
Verdrehteil 27 ist hier unverdrehbar angeordnet, während die daran angrenzenden
Verdrehteile 28, 29 jeweils mit einer der Zusatzblenden 20, 21 gekoppelt sowie
verdrehbar und verschiebbar am Sonnenblendenkörper 19 gehalten sind.
Beim Verschwenken des Sonnenblendenkörpers 19 aus dessen in der Fig. 3
dargestellter Nichtgebrauchsstellung 22 in dessen in der Fig. 4 dargestellte
Gebrauchsstellung 24 werden die verdrehbaren Verdrehteile 9 entlang der einander
zugeordneten Schrägflächen 30, 31, 32, 33 relativ zu dem unverdrehbaren Verdrehteil 27
so verdreht, dass sich die Verdrehteile 28, 29 in Abhängigkeit vom Neigungswinkel der
Schrägflächen 30, 31, 32, 33 und/oder dem Schwenkwinkel des Sonnenblendenkörpers
19 um eine bestimmte Hublänge H als Verschiebeweg vom unverdrehbaren Verdrehteil
27 wegschieben, wodurch die mit den verdrehbaren Verdrehteilen 28, 29 gekoppelten
Zusatzblenden 20, 21 in die Zusatzblenden-Gebrauchsposition 25 verschoben werden.
Das unverdrehbare Verdrehteil 27 ist auch hier wiederum fahrzeugfest angeordnet und
bildet gleichzeitig die Schwenkachse für den Sonnenblendenkörper 19, was hier lediglich
äußerst schematisch dargestellt ist.
Das unverdrehbare Verdrehteil 27 kann hier wiederum als Rohrstück ausgebildet sein, in
dem jeweils ein Führungszapfen 34, 35 der verdrehbaren Verdrehteile 28, 29
aufgenommen ist. Alternativ können die Führungszapfen 34, 35 auch am
unverdrehbaren Verdrehteil 27 angeordnet sein und in den als Rohrstück ausgebildeten
verdrehbaren Verdrehteilen 28, 29 aufgenommen sein.
Jede der Zusatzblenden 20, 21 ist mit einer Rückholfeder 36, 37 gekoppelt. Ferner ist
auch wiederum ein stabförmiges Führungselement 38 vorgesehen, das von der Funktion
her demjenigen der Fig. 1 und 2 entspricht.
Wie dies in der Fig. 4 ferner lediglich äußerst schematisch eingezeichnet ist, kann die
gesamte Sonnenblende 18 für eine weitere Einstellmöglichkeit in der Sonnenblenden-
Gebrauchsstellung 24 zusätzlich um eine in etwa senkrecht zum unverdrehbaren
Verdrehteil 27 ausgebildete Schwenkachse 39 verschwenkt werden.
1
Sonnenblende
2
Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung
3
Sonnenblendenkörper
4
Längsende
5
Zusatzblende
6
Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition
7
Verdrehelement
8
unverdrehbares Verdrehteil
9
verdrehbares Verdrehteil
10
Verdrehelement-Längsachse
11
Schrägfläche
12
Schrägfläche
13
Sonnenblenden-Gebrauchsstellung
14
Zusatzblenden-Gebrauchsposition
15
Führungszapfen
16
Führungselement
17
Rückholfeder
18
Sonnenblende
19
Sonnenblendenkörper
20
Zusatzblende
21
Zusatzblende
22
Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung
23
Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition
24
Sonnenblenden-Gebrauchsstellung
25
Zusatzblenden-Gebrauchsposition
26
Verdrehelement
27
unverdrehbares Verdrehteil
28
verdrehbares Verdrehteil
29
verdrehbares Verdrehteil
30
Schrägfläche
31
Schrägfläche
32
Schrägfläche
33
Schrägfläche
34
Führungszapfen
35
Führungszapfen
36
Rückholfeder
37
Rückholfeder
38
Führungselement
39
Schwenkachse
H Hublänge
H Hublänge
Claims (15)
1. Blendschutzeinrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit
wenigstens einer einen Sonnenblendenkörper aufweisenden Sonnenblende, die um
eine Schwenkachse zwischen einer Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung und
wenigstens einer Sonnenblenden-Gebrauchsstellung verschwenkbar ist, wobei die
Sonnenblende ferner wenigstens eine relativ zum Sonnenblendenkörper verstellbare
Zusatzblende umfasst, die, zwischen einer Zusatzblenden-Gebrauchsposition und
einer Zusatzblenden-Nichtgebrauchsposition verstellbar ist und in der
Zusatzblenden-Gebrauchsposition die Blendschutzfläche als Sichtschutz vergrößert,
dadurch gekennzeichnet,
dass Verschiebemittel (7; 26) vorgesehen sind, mittels denen die wenigstens eine
Zusatzblende (5; 20, 21) beim Abklappen des Sonnenblendenkörpers (3; 19)
selbsttätig, vorzugsweise mittels einer Linearverschiebung, in die Zusatzblenden-
Gebrauchsposition (14; 25) verschiebbar ist.
2. Blendschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Blendschutzeinrichtung zur Ausbildung der Verschiebemittel ein vorzugsweise
stabförmiges Verdrehelement (7; 26) umfasst,. das wenigstens zwei relativ
gegeneinander verdrehbare Verdrehteile (8, 9; 27, 28, 29) umfasst, die in der
Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung (2; 22) mit gegenüber der Verdrehelement-
Längsachse (10) geneigten sowie um 180° gegeneinander verdrehten
Schrägflächen (11, 12; 30, 31, 32, 33) als Stirnflächen aneinander anliegen, dass
wenigstens eines der Verdrehteile (8; 27) unverdrehbar angeordnet ist, und dass
jedes an das wenigstens eine unverdrehbare Verdrehteif (8; 27) angrenzende
Verdrehteil (9; 28, 29) mit der Zusatzblende (5; 20, 21) gekoppelt sowie verdrehbar
und verschiebbar am Sonnenblendenkörper (3; 19) gehalten ist dergestalt, dass das
wenigstens eine verdrehbare Verdrehteil (9; 28, 29) beim Verschwenken des
Sonnenblendenkörpers (3; 19) aus dessen Nichtgebrauchsstellung (2; 22) in dessen
Gebrauchsstellung (13; 24) relativ zu dem jeweils zugeordneten unverdrehbaren
Verdrehteil (8; 27) entlang der einander zugeordneten Schrägflächen (11, 12; 30, 31,
32, 33) so verdrehbar ist, dass sich das wenigstens eine verdrehbare Verdrehteil (9;
28, 29) in Abhängigkeit vom Neigungswinkel der Schrägflächen (11, 12; 30, 31, 32,
33) und/oder dem Schwenkwinkel des Sonnenblendenkörpers (3; 19) um eine
bestimmte Hublänge (H) als Verschiebeweg vom unverdrehbaren Verdrehteil (8; 27)
wegschiebt, wodurch die mit dem wenigstens einen verdrehbaren Verdrehteil (9; 28,
29) gekoppelte Zusatzblende (5; 20, 21) in die Zusatzblenden-Gebrauchsposition
(14; 25) verschiebbar ist.
3. Blendschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
wenigstens eine unverdrehbare Verdrehteil (8; 27) die Schwenkachse des
Sonnenblendenkörpers (3; 19) bildet.
4. Blendschutzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem
Verdrehelement (7; 26) als Verschwenkhilfe ein stabförmiges Führungselement (16;
38) zugeordnet ist, das sich wenigstens über einen Teilbereich der wenigstens zwei
Verdrehteile (8, 9; 27, 28, 29) erstreckt und dort anliegt, dass das stabförmige
Führungselement (16; 38) mit dem Sonnenblendenkörper (3; 19) verbunden ist
dergestalt, dass das Führungselement (16; 38) beim Verschwenken des
Sonnenblendenkörpers (3; 19) um das die Schwenkachse bildende erste Verdrehteil
(8; 27) in einer Anlageverbindung herumführbar ist.
5. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die aus der Sonnenblenden-Nichtgebrauchsstellung (2; 22)
um 180° gegenüber dem jeweiligen unverdrehbaren Verdrehteil (8; 27) verdrehten
verdrehbaren Verdrehteile (9; 28, 29) um eine maximale Hublänge (H) verschoben
sind.
6. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass das unverdrehbare Verdrehteil (8; 27) oder das verdrehbare
Verdrehteil (9; 28, 29) durch ein Rohrstück gebildet ist, in dem ein entsprechend
umgekehrt am verdrehbaren Verdrehteil (9; 28, 29) oder am unverdrehbaren
Verdrehteil (8; 27) ausgebildeter Führungszapfen (15; 34, 35) vorzugsweise in allen
Verdrehpositionen verschiebbar und verdrehbar aufgenommen ist.
7. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet dass der Führungszapfen wenigstens bereichsweise mit einem
Außengewinde versehen ist, das mit einem Innengewinde des Rohrstücks
zusammenwirkt dergestalt, dass die Zusatzblende auch beim Aufklappen des
Sonnenblendenkörpers selbsttätig wieder in ihre Nichtgebrauchsposition
zurückverlagerbar ist.
8. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (5; 19, 20) mit einem Kraftspeicher als
Rückholelement, vorzugsweise einer Rückholfeder (17; 36, 37), gekoppelt ist, der
beim Aufklappen des Sonnenblendenkörpers (3; 19) die Zusatzblende (5; 20, 21)
selbsttätig in ihre Nichtgebrauchsposition (6; 23) zurückverlagert.
9. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass bei einer Ausführungsform mit einer Zusatzblende (5) ein
unverdrehbares Verdrehteil (8) vorgesehen ist, an das sich auf einer der
Zusatzblende (5) zugewandten Seite ein verdrehbares, mit der Zusatzblende (5)
gekoppeltes Verdrehteil (9) angrenzt.
10. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass bei einer Ausführungsform mit zwei Zusatzblenden (19, 20)
ein zentrales unverdrehbares Verdrehteil (27) vorgesehen ist, an das jeweils zu
beiden Seiten ein verdrehbares, mit je einer der Zusatzblenden (19, 20) gekoppeltes
Verdrehteil (28, 29) angrenzt.
11. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass der Sonnenblendenkörper (3; 19) eine langgestreckte und in
etwa rechteckige Form aufweist und wenigstens an einem der Längsenden (4),
vorzugsweise an beiden Längsenden, eine Schlitzausnehmung vorgesehen ist, in
der jeweils eine Zusatzblende (5; 20, 21) verschiebbar und vorzugsweise
formschlüssig aufnehmbar ist.
12. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (5; 20, 21) in der Zusatzblenden-
Gebrauchsposition (14; 25) lösbar verrastbar ist.
13. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass der Sonnenblendenkörper (3; 19) im in die Sonnenblenden-
Gebrauchsstellung (13; 24) abgeklappten Zustand zusätzlich um eine in etwa
senkrecht zur Schwenkachse ausgerichtete, in etwa vertikal im Fahrzeug liegende
zweite Schwenkachse (39) schwenkbar ist.
14. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass die Sonnenblende (1; 18) eine im Bereich oberhalb einer
Rückspiegelanordnung angelenkte, mittlere Sonnenblende ist, die zwischen einer
fahrerseitigen Fahrersonnenblende und einer beifahrerseitigen
Beifahrersonnenblende angeordnet ist und in der Sonnenblenden-
Gebrauchsstellung (13; 24) den Bereich oberhalb eines Spiegelgehäuses der
Rückspiegelanordnung abdeckt und die in der Sonnenblenden-Gebrauchsstellung
(13; 24) mit der wenigstens einen in die Zusatzblenden-Gebrauchsposition (14; 25)
überführten Zusatzblende (5; 20, 21) einen Spaltabstand zur Fahrersonnenblende
und/oder zur Beifahrersonnenblende sowie gegebenenfalls zum Spiegelgehäuse hin
abdeckt.
15. Blendschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass die Sonnenblende (1; 18) in ihrer Nichtgebrauchsstellung in
einem Ausnehmungsbereich eines Dachhimmels aufgenommen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000135126 DE10035126A1 (de) | 2000-07-19 | 2000-07-19 | Blendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000135126 DE10035126A1 (de) | 2000-07-19 | 2000-07-19 | Blendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10035126A1 true DE10035126A1 (de) | 2002-01-31 |
Family
ID=7649472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000135126 Withdrawn DE10035126A1 (de) | 2000-07-19 | 2000-07-19 | Blendschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10035126A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3108280A1 (de) * | 1981-03-05 | 1982-10-14 | Reinhold 2381 Stolk Haardt | "vorrichtung zum schutz von fahrer und/oder beifahrer, insbesondere von kraftfahrzeugen, gegen ein blenden durch sonnenstrahleinwirkung" |
| US4989910A (en) * | 1990-01-31 | 1991-02-05 | Prince Corporation | Pivoted slide-out visor panel |
| DE4210644A1 (de) * | 1992-03-31 | 1993-10-07 | Bayerische Motoren Werke Ag | Sonnenblende für Kraftfahrzeuge |
| DE20004581U1 (de) * | 1999-12-08 | 2000-05-18 | Utescheny-Endos GmbH, 75059 Zaisenhausen | Sonnenblendeinrichtung für Fahrzeuge |
-
2000
- 2000-07-19 DE DE2000135126 patent/DE10035126A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3108280A1 (de) * | 1981-03-05 | 1982-10-14 | Reinhold 2381 Stolk Haardt | "vorrichtung zum schutz von fahrer und/oder beifahrer, insbesondere von kraftfahrzeugen, gegen ein blenden durch sonnenstrahleinwirkung" |
| US4989910A (en) * | 1990-01-31 | 1991-02-05 | Prince Corporation | Pivoted slide-out visor panel |
| DE4210644A1 (de) * | 1992-03-31 | 1993-10-07 | Bayerische Motoren Werke Ag | Sonnenblende für Kraftfahrzeuge |
| DE20004581U1 (de) * | 1999-12-08 | 2000-05-18 | Utescheny-Endos GmbH, 75059 Zaisenhausen | Sonnenblendeinrichtung für Fahrzeuge |
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