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DE10035875A1 - Spielautomat - Google Patents

Spielautomat

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Publication number
DE10035875A1
DE10035875A1 DE2000135875 DE10035875A DE10035875A1 DE 10035875 A1 DE10035875 A1 DE 10035875A1 DE 2000135875 DE2000135875 DE 2000135875 DE 10035875 A DE10035875 A DE 10035875A DE 10035875 A1 DE10035875 A1 DE 10035875A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
game
station
slot machine
machine according
control station
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2000135875
Other languages
English (en)
Inventor
Mehdi Rahimian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2000135875 priority Critical patent/DE10035875A1/de
Publication of DE10035875A1 publication Critical patent/DE10035875A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3202Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
    • G07F17/3223Architectural aspects of a gaming system, e.g. internal configuration, master/slave, wireless communication
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3286Type of games
    • G07F17/3288Betting, e.g. on live events, bookmaking

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)

Abstract

Spielautomat für Glücksspiele, insbesondere für Roulett, Black Jack und dergleichen, DOLLAR A - mit mindestens einer Spielstation, die einen Spielablauf anzeigen kann, und DOLLAR A - mit einer Leitstation, die an die Spielstation Signale zum Spielablauf senden und von der Spielstation Signale empfangen kann, DOLLAR A - wobei die Spielstation den Spielablauf ganz oder teilweise abhängig von den Signalen der Leitstation darstellt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Spielautomat, insbesondere für Glücksspiele wie Roulett, Black Jack, Bakkarat, Slot Machine und dergleichen.
Spielautomaten sind in den unterschiedlichsten Arten und Ausführungen bekannt. Aus der US 5,655,966 A sind Spielsysteme für Videospiele bekannt, die mit einem Kredit­ kartenleser ausgestattet sind. Für eine eingegebene Kreditkarte wird durch den Spiel­ automaten eine Überprüfung ausgelöst und nach erfolgreicher Überprüfung wird dem Spieler ein bestimmtes Geldguthaben für das Videospiel gutgeschrieben.
Aus der US 4,630,821 ist ein Videospielgerät bekannt, das in einen Klapptisch eines Passagiersitzes in einem Flugzeug integriert ist. Das Videospielgerät ist für über Joy­ stick betätigbare Videospiele ausgelegt und auf der der Rückenlehne zugewandten Seite des Klapptisch angeordnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Spielautomaten zu schaffen, der in einfacher und zuverlässiger Weise einem Spieler die Möglichkeit zum Glücksspiel gibt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Spielautomaten mit den Merkmalen aus Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterführungen finden sich in den Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß besitzt der Spielautomat mindestens eine Spielstation, die mit einer Leitstation in Verbindung steht und Signale mit dieser austauscht. Die Spielstation kann für den Spieler den Spielablauf darstellen und ist bevorzugt mit einer Zahlungs­ mittel-Leseeinrichtung verbunden. Die Leitstation des erfindungsgemäßen Spiel­ automaten sendet an die Spielstation Signale, die den Spielablauf betreffen. Die Spiel­ station stellt abhängig von den empfangenen Signalen den Spielablauf für den Spieler dar. Die Verwendung einer Leitstation und einer oder mehrerer davon unabhängiger Spielstationen bietet eine Reihe von Vorteilen. Zum ersten ist es möglich, daß mehrere Spieler gemeinsam "an einem Tisch" spielen. Hierdurch entsteht für den Spieler an seiner Spielstation eine Spielatmosphäre wie in einem Spielkasino. Zum anderen wird durch die Verwendung einer Leitstation unabhängig von den Spielstationen eine größere Sicherheit für den Betreiber des Spielautomaten möglich. Denn die Spiel­ station stellt den Spielablauf ganz oder teilweise abhängig von dem Signal der Leitstation dar, somit kann der Spielablauf nicht vollständig durch Manipulation der Spielstation beeinflußt werden. Ferner ist an dem Aufbau des Spielautomaten mit einer Leitstation vorteilhaft, daß diese die Aufgaben eines Spielmachers übernehmen kann, wodurch beispielsweise eine realistische Dynamik in dem Spielablauf auf­ kommt.
In einer vorteilhaften Weiterführung der Erfindung ist jede Spielstation mit einer Ein­ gabeeinheit für Spielbefehle versehen. Die Eingabe von Spielbefehlen, wie beispiels­ weise das Setzen eines Geldbetrages auf ein Feld beim Roulett oder das Ziehen einer Karte bei einem Kartenspiel, erfolgt über eine Eingabeeinheit direkt an der Spiel­ station. Hierbei kann die Eingabeeinheit speziell auf ein angebotenes Glücksspiel an­ gepaßt sein. Beispielsweise kann die Eingabeeinheit für ein Roulettspiel aus der übli­ chen Anordnung der Felder auf einem Rouletttisch bestehen, die von dem Benutzer ausgewählt werden. Jedoch kann die Eingabeeinheit auch eine herkömmliche Com­ putertastatur aufweisen.
Bevorzugt ist die Aufteilung zwischen Spielstation und Leitstation derart ausgebildet, daß ein eingelesenes Zahlungsmitteldatum der Zahlungsmittel-Leseeinrichtung an die Leitstation weitergeleitet wird. Wird beispielsweise die Kreditkarte eines Kreditkarteninstituts als Zahlungsmittel verwendet, so leitet die Spielstation die entspre­ chenden Informationen an die Leitstation weiter. In der Leitstation kann die Überprü­ fung des Kreditkartensignals ausgelöst werden. Wurde die Kreditkarte erfolgreich überprüft, kann der Spieler an der entsprechenden Spielstation über den Geldbetrag verfügen, der überprüft wurde. Bevorzugt wird in der Leitstation ein Konto für jede Spielstation vorgesehen, dessen Wert sich abhängig von Gewinn und Verlust des Spiels ändert. Dieses Konto in der Leitstation, anstelle in den Spielstationen vorzu­ sehen, erhöht die Sicherheit für den Spielautomatenbetreiber. Damit der Spieler an einer Spielstation zu jedem Zeitpunkt sein Spiel beenden und sein Guthaben von dem Konto entfernen kann, wird bevorzugt eine Kopie des Kontostandes nach jeder Ände­ rung von der Leitstation an die Spielstation übertragen.
Bevorzugt gibt die Leitstation abhängig von Zufallsgrößen die Spielsituation für eine oder mehrere Spielstationen vor. Die Zufallsgrößen der Leitstationen können bei­ spielsweise von einem realen Referenz-Spieltisch aufgenommen werden. Hierdurch erhöht sich auch das Vertrauen des Spielers an der Spielstation in die Richtigkeit des angezeigten Spielverlaufs. Beispielsweise kann das Vertrauen des Spielers noch zu­ sätzlich erhöht werden, indem der Spielverlauf von einem öffentlichen Spieltisch eines Kasinos für die Leitstation verwendet wird.
Bevorzugt kann die Leitstation Bilder und/oder Ton von dem Spielverlauf an dem Re­ ferenz-Spieltisch an eine oder mehrere Spielstationen senden. Dies erhöht für den Spieler den Eindruck und verstärkt sein Vertrauen in den Spielablauf.
Um eine zu starke Kommunikation zwischen Spielstation und Leitstation zu vermei­ den, kann die Spielstation auch abhängig von intern ermittelten Zufalls- oder Pseudo­ zufallszahlen die Spielsituation bestimmen.
Zweckmäßigerweise ist die Spielstation mit einer optischen Anzeigeeinheit versehen, die bevorzugt als ein Bildschirm, insbesondere als ein LCD-Bildschirm, ausgebildet ist. In der Anzeigeeinheit kann die Spielsituation, beispielsweise das liegende Karten­ blatt und die Karten des Spielers oder der Roulettisch mit einer Rouletttrommel darge­ stellt sein.
In einer besonders bevorzugten Weiterführung des erfindungsgemäßen Spielauto­ maten ist der Bildschirm rückseitig in eine Rückenlehne eines Sitzes integriert. Insbe­ sondere bieten sich hierfür hintereinander aufgestellte Sitze wie beispielsweise in Flugzeugen, Zügen, Schiffen und Autobussen an. Auch kann die erfindungsgemäße Spielstation in den Vordersitz eines Kraftfahrzeugs integriert werden, damit Passa­ giere im Fond diese benutzen können. Ein einfacher Einbau ist insbesondere für LCD- Bildschirme möglich. Alternativ ist es auch möglich, den Bildschirm des Spielauto­ maten in einem Klapptisch an dem Sitz oder der Rückenlehne des Vordersitzes vorzusehen. Die Zahlungsmittel-Leseeinrichtung kann ebenfalls in die Rückenlehne des Sit­ zes integriert werden. Die Eingabeeinheit kann separat und unabhängig von dem Bild­ schirm vorgesehen werden und mit diesem beispielsweise über Infrarotsignale in Verbindung stehen. Auch ist es möglich, die Spielstationen in Wartebereichen, bei­ spielsweise von Flughäfen, Bahnhöfen vorzusehen.
Auch ist es möglich, die Spielstation als ein tragbares Gerät auszubilden. Ein solches Gerät ist mit einem Sender ausgerüstet, um mit der Leitstation in Kontakt zu treten. Das tragbare Gerät ermöglicht einem Spieler, in jeder Situation mobil zu spielen bzw. ein Spiel zu Ende zuführen.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Spielautomaten ist die Anzeigeeinheit mindestens teilweise mit einem berührungsempfindlichen Bild­ schirm als Eingabeeinheit versehen. Auf diese Art und Weise kann eine Spielstation bereitgestellt werden, bei der die Eingabe von Befehlen leicht und übersichtlich vor­ genommen werden kann. Hierbei können die Spielbefehle, die durch ein Drücken auf den Bildschirm eingegeben werden, den Handlungen an einem echten Spieltisch nachempfunden sein, wodurch eine einfache und gute zu erfassende Bedienbarkeit für die Spielsituation erzielt wird.
Um einen möglichst lebensnahen Eindruck von dem Spiel zu vermitteln, ist die Spiel­ station mit Lautsprechern für eine akustische Ausgabe von Spielgeräuschen und von Ansagen des Spielmachers versehen.
Um etwaige Störungen und Unterbrechungen in der Verbindung mit der Leitstation überwinden zu können, besitzt die Spielstation einen Betriebsmodus, in dem sie für eine vorbestimmte Zeitdauer oder einen vorbestimmten Geldbetrag ohne Leitstation den Spielverlauf ermittelt und das Spiel durchführt. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, auch ohne eine Funkverbindung mit der Leitstation für eine gewisse Zeit­ dauer zu spielen.
Eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Spielautomaten wird anhand der nachfol­ genden Zeichnung näher erläutert.
In einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spielautomaten weist die Spielstation einen Computer auf, der über ein Computernetzwerk die Signale von der Leitstation empfängt und an diese sendet. Bei dem Computer kann es sich um einen herkömmlichen PC handeln, der die Möglichkeit besitzt, über ein Netzwerk mit der Leitstation zu kommunizieren. Vorteilhaft an dieser Ausgestaltung des erfindungs­ gemäßen Spielautomaten ist, daß auf herkömmliche Computer zurückgegriffen wer­ den kann und keine speziell ausgelegten Spielstationen erforderlich sind.
Bevorzugt erfolgt die Kommunikation zwischen Leitstation und Spielstation minde­ stens teilweise über das Internet. Auf diese Art und Weise wird eine globale Verbrei­ tung der durch die Leitstation bereitgestellten Daten gewährleistet. Bei der Kommuni­ kation über das Internet werden bevorzugt für die Übertragung der Signale an die Spielstationen angepaßte Protokolle verwendet.
In einer bevorzugten Weiterführung weist die Leitstation eine oder mehrere Kameras auf, die zusätzlich Bilder und/oder Filmsequenzen von dem Referenz-Spieltisch an die Spielstation senden. Hierbei hat der Spieler an seinem PC also Videobilder bzw. Videosequenzen von einem Referenz-Spieltisch vorliegen. In einer bevorzugten Wei­ terführung kann der Spieler unter einer Vielzahl von unterschiedlichen Spieltischen und Spielarten über die gesamte Welt auswählen. Je nach Auswahl werden ihm dann Videobilder von dem entsprechenden Spieltisch über das Internet übertragen. Auf diese Weise kann auch sichergestellt werden, daß rund um die Uhr ein Spieltisch in einem Kasino auf der Welt für den Spieler zur Verfügung steht.
Zusätzlich ist es möglich, daß auch Geräusche und/oder Stimmen von dem ausge­ wählten Referenz-Spieltisch an die Spielstation übertragen werden. Hierdurch erhöht sich der authentische Eindruck für den Spieler.
Die einzige Figur zeigt ein mit einem berührungsempfindlichen Touch-Screen ver­ sehenes LCD-Display 10, das in die Rückenlehne eines Sitzes 12 integriert ist. Bei dem Sitz 12 kann es sich beispielsweise um einen Sitz in einem Flugzeug handeln. Unterhalb des LCD-Displays ist ein Kreditkartenleser 14 angeordnet. Neben dem Kreditkartenleser 14 sind zwei Lautsprecher 16 in die Rückenlehne integriert.
Die Funktionsweise des Spielautomaten soll nachfolgend an dem Beispiel des Roulettspiels erläutert werden. Vor Spielbeginn kann der Benutzer aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Glücksspielen auswählen. Auch ist es möglich, statt eines Glücksspiels für eine gewisse Zeit Videospiele auszuführen, wobei hierzu je nach Dauer des Videospiels ein vorbestimmter Betrag über die Kreditkarte zu zahlen ist.
Hat sich der Spieler zum Roulettspiel entschlossen, so kann er dieses Spiel über ein Menü (nicht dargestellt) auf dem Bildschirm auswählen. Hierbei stehen ihm eine Vielzahl von Spieltischen zur Auswahl, die über die gesamte Welt verteilt liegen. Nach der Auswahl besteht die Möglichkeit, einen Betrag einzuzahlen. Hierzu kann der gewünschte Betrag wieder über den Bildschirm ausgewählt werden. Ist der Betrag ausgewählt, so ist der Kreditkartenleser 14 bereit und nimmt die Daten der Kreditkarte auf. Alternativ zum Kreditkartenleser kann auch lediglich eine Nummer der Karte über eine numerische Tastatur eingegeben werden. Die Daten werden an eine Leit­ station 18 über Funk 20 weitergeleitet. Die Leitstation 18 löst eine Überprüfung der Kreditkarteninformation bei dem entsprechenden Kreditkarteninstitut aus. Wird die Zahlung der Kreditkarte bestätigt, so wird das in der Leitstation für die Spielstation geführte Konto um den eingezahlten Betrag erhöht. Der aktualisierte Kontostand wird per Funk von der Leitstation an die Spielstation zurückgesandt, wo eine zentrale Ver­ arbeitungseinheit (nicht dargestellt) den Kontostand als entsprechende Spielchips 22 auf dem Bildschirm 10 darstellt. Zur Erhöhung der Sicherheit kann der Austausch von Funksignalen zwischen der Spielstation und der Leitstation verschlüsselt erfolgen.
Nun ist die Spielstation spielbereit. Der Spieler kann nun einen gewünschten Betrag auf ein oder mehrere Felder setzen. Hierzu bietet es sich an, daß der Spieler einen zu setzenden Spielchip berührt und nachfolgend das entsprechende Spielfeld 24 berührt. Die gesetzten Felder und die Höhe des gesetzten Betrages kann wieder über Funk von der Spielstation an die Leitstation übertragen werden. Die Leitstation kann die Ein­ sätze von anderen Spielern an die Spielstation übertragen, so daß der Spieler sehen kann, wie andere Spielern setzen. Die Einsätze der anderen Spieler können farblich gekennzeichnet werden, damit der Spieler erkennen kann, von wem der Einsatz stammt. Ist die Dauer für die Einsätze beendet, so wird der Spieler akustisch und/oder optisch zum Setzen aufgefordert. Hieran anschließend wird die Setzphase beendet, so daß ein Berühren der Spielchips und des Spielfeldes kein Setzen der Chips mehr be­ wirkt. Selbstverständlich kann ein Setzen auch über eine separate Eingabeeinheit, wie eine Tastatur erfolgen.
Nach dem Setzen ermittelt die Leitstation, die geworfene Zahl. Zum Ermitteln der Zahl kann entweder in der Leitstation eine Zahl als Zufalls- oder Pseudozufallszahl berechnet werden. Alternativ ist es auch möglich, einen Referenztisch in einem Kasino vorzusehen, dessen Zahlen in die Leitstation eingegeben als Ergebnis dienen. Bei letzterer Variante erhöht sich der Spielreiz, da der Spieler per Fernübertragung an einem "realen" Spieltisch mitspielt.
Die ermittelte Zahl wird an die Spielstation übertragen und dargestellt. Der Leit­ rechner 18 ermittelt den neuen Kontostand für diese Spielstation und überträgt diesen an die Spielstation. Diese löst die Darstellung eines leeren Spieltisches und des neuen Kontostandes in Form von Spielchips 22 aus. Das Spiel kann von vorne beginnen.
Will der Spieler das Spiel beenden, so kann er über eine entsprechende Eingabe an dem Display den Spieltisch verlassen. Will der Spieler vollständig aufhören zu spie­ len, so wird ihm der Gegenwert seines Kontos für die ursprünglich angegebene Kre­ ditkarte gutgeschrieben. Verläßt der Spieler die Spielstation nicht vollständig, besteht die Möglichkeit Telespiele auszuführen, wobei zeitabhängig eine Benutzungsgebühr für die Telespiele von dem Konto abgebucht wird. Auch kann der Benutzer gegen Be­ zahlung aus einer Vielzahl von Filmen auswählen, wobei auch hier sein Konto um den entsprechenden Betrag vermindert wird. Bei dem vorstehend beschriebenen Spiel­ automaten stehen die Spielstationen per Funk mit der Leitstation in Verbindung. Selbstverständlich ist es möglich, mehrere Spielstationen beispielsweise in einem Flugzeug in einer Zwischenstation zusammenzufassen und die in der Zwischenstation gesammelten Signale per Funk an die Leitstation zu übermitteln.

Claims (21)

1. Spielautomat für Glücksspiele, insbesondere für Roulett, Black Jack, Bakkarat, Slot Machine und dergleichen,
mit mindestens einer Spielstation (10), die einen Spielablauf anzeigen kann, und
mit einer Leitstation (18), die an die Spielstation Signale für den Spielablauf senden und von der Spielstation Signale empfangen kann,
wobei die Spielstation den Spielablauf ganz oder teilweise abhängig von den Signalen der Leitstation darstellt.
2. Spielautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation mit einer Eingabeeinheit für Spielbefehle versehen ist.
3. Spielautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eingegebenen Spielbefehle an die Leitstation übermittelt werden.
4. Spielautomat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiel­ station mit einer Zahlungsmittel-Leseeinrichtung (14) versehen ist.
5. Spielautomat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation ein von der Zahlungsmittel-Leseeinrichtung eingelesenes Zahlungsmitteldatum an die Leitstation weiterleitet.
6. Spielautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstation eine Überprüfung des Zahlungsmitteldatums auslöst.
7. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitstation für jede Spielstation ein Konto vorhanden ist, dessen Wert sich abhängig von Gewinn und Verlust im Laufe des Spiels ändert.
8. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstation abhängig vom Spielverlauf an einem tatsächlichen Referenz- Spieltisch die Spielsituation für eine oder mehrere Spielstationen vorgibt.
9. Spielautomat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstation Bilder und/oder Ton von dem Spielverlauf an dem Referenz-Spieltisch an eine oder mehrere Spielstationen sendet.
10. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation abhängig von berechneten ermittelten Zufalls- oder Pseudozu­ fallszahlen die Spielsituation vorgibt.
11. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation mit einer optischen Anzeigeeinheit versehen ist.
12. Spielautomat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige­ einheit als Bildschirm, insbesondere ein LCD-Bildschirm, ausgebildet ist.
13. Spielautomat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm rückseitig in eine Rückenlehne eines Sitzes, insbesondere eines Flugzeug-, Kraftfahrzeug-, Zug-, Autobussitzes oder dergleichen, integriert ist.
14. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation als ein tragbares Gerät ausgebildet ist.
15. Spielautomat nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinheit mindestens teilweise mit einem berührungsempfindli­ chen Bildschirm als Eingabeeinheit versehen ist.
16. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation mit Lautsprechern für eine akustische Ausgabe von Spielge­ räuschen und/oder Ansagen eines Spielmachers versehen ist.
17. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation einen Modus aufweist, in dem sie für eine vorbestimmte Zeit­ dauer oder einen vorbestimmten Geldbetrag ohne Leitstation selbständig einem Spielverlauf ermittelt.
18. Spielautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielstation einen Computer aufweist, der über ein Computernetzwerk die Signale von der Leitstation empfängt und an diese sendet.
19. Spielautomat nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Computer­ netzwerk zwischen Spielstation und Leitstation mindestens teilweise das Inter­ net umfaßt.
20. Spielautomat nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstation eine oder mehrere Kameras aufweist, die zusätzlich Bilder oder Filmsequenzen von dem Referenz-Spieltisch an die Spielstation senden.
21. Spielautomat nach Anspruch 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitstation ein oder mehrere Mikrofone aufweist, die zusätzlich Geräusche von dem Referenz-Spieltisch an die Spielstation senden.
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022053806A1 (en) * 2020-09-09 2022-03-17 Ifpl Group Limited Contactless reader

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4437277A1 (de) * 1994-03-11 1995-09-14 Walker Asset Management Ltd Verbessertes Fernspielsystem
DE19502613A1 (de) * 1995-01-27 1996-08-01 Peter Eiba Spielgerätesystem

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