DE10035726A1 - Kontaktträger - Google Patents
KontaktträgerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Kontaktträger (Steckverbinder) zur Steckverbindung mit einer zugehörigen Dose (Zündpille) bei gleichzeitiger Kontaktierung korrespondierender Kontaktteile von Kontaktträger und Dose.
Description
Die Erfindung betrifft einen Kontaktträger (Steckver
binder) zur Steckverbindung mit einer zugehörigen Dose
(Zündpille) bei gleichzeitiger Kontaktierung korrespon
dierender Kontaktteile von Kontaktträger und Dose.
Ein solcher Kontaktträger ist aus der DE 195 34 205 C2
bekannt und wird zum Beispiel in Rückhaltesystemen
(Gurtstraffer, Airbag) von Kraftfahrzeugen eingesetzt.
Dabei wird neben einer leichten Montage eine hohe
Funktionssicherheit gefordert.
Dies gilt insbesondere in Hinblick auf die Verrastung von
Kontaktträger und Dose, wobei einerseits gefordert wird,
daß die Kontaktteile (Kontaktfedern) des einen Bauteils
sicher mit den Kontaktteilen (Kontaktstiften) des anderen
Bauteils im zusammengebauten (gesteckten) Zustand kontak
tieren und andererseits sichergestellt sein muß, daß Kon
taktträger und Dose sich nicht unbeabsichtigt voneinander
wieder lösen.
Dieses Problem wird bei dem vorstehend genannten Stand
der Technik dadurch gelöst, daß der Kontaktträger und die
Dose in einem ersten Arbeitsschritt miteinander kontak
tiert und verrastet werden und in einem zweiten Arbeits
schritt ein Verriegelungsglied als sogenannte Sekundär
verriegelung hinter Rastarme des Kontaktträgers geführt
wird, um die Verrastung gegen unbeabsichtigtes Lösen zu
sichern.
Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Möglichkeit auf
gezeigt werden, wie der Kontaktträger und die zugehörige
Dose (beziehungsweise die jeweiligen Kontaktteile) in
einem einzigen Arbeitsschritt verrastet werden können,
wobei gleichzeitig sichergestellt sein soll, daß eine
gegenseitige Kontaktierung der Kontaktteile und Ver
rastung von Kontaktträger und Dose nur bei ordnungsge
mäßer und vollständiger Montage erfolgt.
Grundgedanke der Erfindung ist es, in den Kontaktträger
einen Sicherungsmechanismus einzubauen, der erst dann
aktivierbar ist, wenn Rastmittel des Kontaktträgers mit
zugehörigen Rastmitteln der Dose verrastet sind und erst
dann eine gegebenenfalls vorgesehene Sekundärverriegelung
ausgelöst wird, während im Fall einer unvollständigen
Montage der Kontaktträger selbständig wieder von der Dose
gelöst wird.
Auf diese Weise erkennt der Monteur eine unvollständige
Verriegelung von Kontaktträger und Dose zuverlässig und
kann einen neuen Steckvorgang einleiten. Eine Fehlver
riegelung und ein damit verbundenes Sicherheitsrisiko
werden zuverlässig verhindert.
In ihrer allgemeinsten Ausführungsform betrifft die
Erfindung danach einen Kontaktträger zur Steckverbindung
mit einer zugehörigen Dose bei gleichzeitiger Kontaktie
rung korrespondierender Kontaktteile von Kontaktträger
und Dose, mit folgenden Merkmalen:
- - im Kontaktträger ist ein Schieber angeordnet,
- - der Schieber ist parallel zur Bewegungsrichtung des Kontaktträgers bewegbar und in Bewegungsrichtung des Kontaktträgers von mindestens einer Feder beaufschlagt,
- - der Schieber wird von einem Organ gehalten, das den Schieber erst dann unter der Wirkung der Feder(n) frei gibt, wenn Rastarme des Kontaktträgers, die in Steck richtung des Kontaktträgers vorstehen, in korrespondierende Rastausnehmungen der Dose eingerastet sind und der Kontaktträger seine vollständige Steckposition gegenüber der Dose erreicht hat.
Mit anderen Worten: zur Montage (Verriegelung) von
Kontaktträger und Dose wird der Kontaktträger (mit seinen
Kontaktteilen, beispielsweise Kontaktfedern) auf eine
zugehörige Dose aufgesetzt und gegen diese vorgeschoben,
bis seine federnden Rastarme in korrespondierende Rast
ausnehmungen der Dose einrasten.
Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der genannte Schieber in
seiner Ursprungsposition, und zwar durch das genannte
Organ, welches den Schieber formschlüssig bis zu diesem
Zeitpunkt festhält.
Erst in dem Moment, in dem die Rastarme des Kontakt
trägers in die Rastausnehmungen der Dose einrasten, gibt
das Organ den Schieber frei, der unter der Wirkung der
genannten Feder nunmehr in Steckrichtung des Kontakt
trägers nachgeführt wird. Nach einer Ausführungsform
weist der Schieber in Steckrichtung des Kontaktträgers
frei vorstehende Verriegelungsarme auf. Nach Freigabe des
Schiebers können die Verriegelungsarme des Schiebers
hinter die Rastarme des Kontaktträgers geführt werden und
diese gegen unbeabsichtigtes Lösen sichern und bewirken
dann eine Sekundärverriegelung der Rastarme des
Kontaktträgers.
Wurde der Steckvorgang von Kontaktträger und Dose unvoll
ständig ausgeführt, sind die Rastarme des Kontaktträgers
also nicht in die Rastausnehmungen der Dose eingerastet,
bewirkt die Feder, sobald der Monteur den Kontaktträger
losläßt, daß der Kontaktträger wieder aus seiner bis
dahin erreichten Position gegenüber der Dose in die Aus
gangsstellung zurückgeführt wird.
Es besteht demnach eine Wechselwirkung aufgrund der
Federanordnung zwischen Schieber und Kontaktträger.
Einerseits bewirkt die Feder bei ordnungsgemäßer Ver
riegelung von Kontaktträger und Dose ein Nachführen des
Schiebers, andererseits bewirkt die Feder bei unvoll
ständiger Steckung eine Zurückführung des Kontaktträgers
(ein erneutes Lösen des Kontaktträgers von der Dose).
Nach einer Ausführungsform stützt sich die Feder mit
einem Ende gegen den Schieber und mit einem anderen Ende
gegen den Kontaktträger ab. Dabei kann die Feder, je nach
Ausbildung des Kontaktträgers, beispielsweise eine Blatt
feder oder eine Spiralfeder sein. Eine Spiralfeder wird
sich insbesondere bei einer mehr oder weniger zylin
drischen Bauform des Kontaktträgers anbieten; eine Blatt
feder kann beispielsweise dann gewählt werden, wenn der
Kontaktträger abgewinkelt ausgebildet ist, wie dies in
der DE 195 34 205 C2 gezeigt wird.
Das Organ kann aus einem im Schieber angeordneten Zapfen
bestehen, wobei in dem Zapfen ein mit dem Kontaktträger
verbundener Stift parallel zur Bewegung des Kontaktträ
gers geführt ist. Dabei können der Kontaktträger und der
Stift materialschlüssig ausgebildet sein. Daraus folgt
unmittelbar, daß der Stift entsprechend der Bewegung des
Kontaktträgers (des Gehäuses des Kontaktträgers) jeweils
mitgeführt wird.
Nach einer Ausführungsform weist der Zapfen eine parallel
zur Bewegungsrichtung des Kontaktträgers verlaufende,
nach oben offene Axialnut auf, entlang der der Stift
geführt ist.
Dabei kann der Zapfen an seinem oberen Ende eine Ver
dickung aufweisen, die im nicht gesteckten Zustand des
Kontaktträgers in einer korrespondierenden Ausnehmung des
Schiebers einliegt und den Schieber gegen die Wirkung der
Feder gegenüber dem Zapfen (formschlüssig) festhält.
Nach einer weiteren Ausführungsform sind Schieber, Zapfen
und Stift so ausgebildet und angeordnet, daß der Stift
bei vollständiger Steckposition des Kontaktträgers gegen
über der Dose eine Position relativ zum Zapfen einnimmt,
bei der der Zapfen aus einer formschlüssigen Verbindung
mit dem Schieber unter der Wirkung der Feder gelöst wird
und der Schieber aufgrund der Wirkung der Feder relativ
zum Kontaktträger nachgeführt wird.
Mit anderen Worten: in einem noch nicht oder nicht voll
ständig gesteckten Zustand des Kontaktträgers gegenüber
der Dose nimmt der Stift in der Axialnut des Zapfens eine
Position ein, bei der der Stift den Zapfen in form
schlüssiger Verbindung gegenüber dem Schieber hält. Erst
wenn der Kontaktträger soweit auf und in die Dose vorge
schoben wurde, daß seine Rastarme in die Rastausnehmungen
der Dose eingerastet sind, erreicht der Stift eine
Position innerhalb des Zapfens, bei der der Zapfen unter
der Last der Feder aus der formschlüssigen Verbindung mit
dem Schieber gelöst wird, so daß der Schieber in Richtung
auf die Dose nachgeführt werden kann, um zum Beispiel
gleichzeitig mit seinen Verriegelungsarmen die gewünschte
Position der Sekundärverriegelung gegenüber den Rastarmen
des Kontaktträgers einzunehmen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform des Zapfens mit
nach oben offener Axialnut wird dies erreicht, wenn der
Stift am Boden (am Grund) der Axialnut angelangt ist, so
daß die beiden oberen, verdickten Abschnitte des Zapfens
sich gegeneinander (in die Axialnut hinein) verformen
können und der Formschluß gelöst wird. Eine andere Mög
lichkeit besteht darin, den Zapfen insbesondere in seinem
Verriegelungsteil gegenüber dem Schieber aus einem
elastischen Material auszubilden, welches unter der Last
der Feder eine Verformung erlaubt, die den Zapfen aus dem
Formschluß gegenüber dem Schieber löst, wenn der Stift
aus diesem Bereich herausgeführt ist.
Der genannte Kontaktträger ermöglicht die gewünschte Ver
riegelung mit einer zugehörigen Dose in einem einzigen
Arbeitsschritt, einschließlich zugehöriger Sekundärver
riegelung, weil der Schieber, wie ausgeführt, aufgrund
der Wirkung der Feder automatisch nachgeführt wird,
sobald der Kontaktträger seine ordnungsgemäße Verrie
gelungsposition gegenüber der Dose erreicht hat.
Sofern es notwendig ist, den Kontaktträger gleichwohl zu
einem späteren Zeitpunkt von der Dose zu lösen, bietet die
Erfindung hierfür eine Ausführungsform an, bei der der
Schieber mindestens einen Ansatz aufweist, der sich in
eine von außen zugängliche Öffnung des Kontaktträgers
erstreckt. Über die Öffnung kann dann zum Beispiel ein
Werkzeug eingeführt werden, um den Ansatz zu greifen und
von der Dose wegzubewegen, so daß die Sekundärverriegelung
gelöst und der Kontaktträger anschließend wieder aus der
Dose herausgezogen werden kann.
Diese Ausführungsform läßt sich dahingehend weiterbilden,
daß der Schieber mindestens einen, sich durch die Öffnung
des Kontaktträgers nach außen erstreckenden Ansatz auf
weist, vorzugsweise zwei, diametral gegenüberliegende
Ansätze aufweist, die dann per Hand ergriffen werden
können, um den Schieber so von der Dose weg zu bewegen
und die Sekundärverriegelung aufzuheben. Danach kann der
Kontaktträger unter Verformung seiner Rastarme aus den
Rastausnehmungen der Dose herausgeführt werden.
Die genannten Ansätze des Schiebers sind beispielsweise
senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schiebers angeordnet.
Dies erleichtert es, den Schieber manuell zurückzuführen.
Obwohl der Kontaktträger in einem einzigen Arbeitsgang,
wie geschildert, mit der Dose verriegelt werden kann,
findet ein zweistufiger Verriegelungsvorgang statt, näm
lich zuerst die Verrastung der Rastarme des Kontaktträ
gers in den Rastausnehmungen der Dose und danach die
Sekundärverriegelung über die Verriegelungsarme des
Schiebers.
Diese Technik läßt sich dahingehend weiterbilden, daß
Verriegelungsarme des Schiebers so angeordnet und ausge
bildet sind, daß sie unmittelbar vor Erreichen ihrer
Sicherungsstellung gegenüber den Rastarmen des Kontakt
trägers eine zugehörige Kurzschlußfeder zwischen den Kon
taktteilen (Kontaktstiften) der Dose lösen.
Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die von der
Kurzschlußfeder gebildete Kurzschlußbrücke erst zuver
lässig dann gelöst wird, wenn auch die Sekundärverriege
lung wirksam wird, also eine ordnungsgemäße Verriegelung
von Kontaktträger und Dose sowie eine ordnungsgemäße Kon
taktierung der wechselseitigen Kontaktteile stattgefunden
hat.
In einer weiteren Ausführungsform weist der Kontaktträger
einen Demontageschieber auf, der den Schieber und die den
Schieber beaufschlagende(n) Feder(n) mindestens seitlich
übergreift und an seinem, der Dose zugewandten Ende einen
korrespondierenden Ansatz des Schiebers untergreift.
Auf diese Weise wird vermieden, daß der Schieber bei der
Montage blockiert wird, wenn der Monteur den
Kontaktträger seitlich greift. Der Demontageschieber
schützt quasi die dahinter angeordneten Bauteile des
Kontaktträgers. Die genannte Form des Demontageschiebers
sorgt dafür, daß der Schieber zwar mit der Hilfe des
Demontageschiebers aus der Verriegelungsposition
herausgezogen werden kann, der Schieber aber ansonsten
frei gegenüber dem Demontageschieber beweglich ist.
Gleichzeitig wird der Schieber gegen unbeabsichtigtes
Berühren geschützt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Merk
malen der Unteransprüche sowie den sonstigen Anmeldungs
unterlagen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier Ausführungs
beispiele näher erläutert.
Dabei zeigen die Fig. 1a, 1b und 1c bzw. 2a, 2b und
2c, jeweils in schematisierter Schnittdarstellung, zwei
alternative Zuordnungen eines Kontaktträgers zu einer
Dose beim Steckvorgang in jeweils drei unterschiedlichen
Montagepositionen.
Fig. 2d ist eine zu dem Ausführungsbeispiel der Fig.
2a bis 2c korrespondierende perspektivische Ansicht des
Kontaktträgers. Gleiche oder gleichwirkende Bauteile sind
mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.
Mit dem Bezugszeichen 10 ist ein Kontaktträger bezeich
net, während das Bezugszeichen 50 eine zugeordnete Dose
beschreibt.
Der Kontaktträger 10, dessen Kontaktfedern nicht darge
stellt sind, umfaßt ein Gehäuse 12, von dem, in Richtung
auf die Dose 50, zwei Rastarme 14 mit nach außen
vorragenden Rastvorsprüngen 16 abstehen.
Im Inneren des Gehäuses 12 ist ein Schieber 18 angeord
net, der koaxial zur Mittenlängsachse M des Kontaktträ
gers 10 verläuft und einen zweiteiligen Basisteil um
faßt, wobei die beiden Abschnitte 18a, b des Basisteils
18 am oberen Ende um 180° nach außen abgewinkelt sind und
in zwei Verriegelungsarme 20 übergehen, die mit ihrem
jeweils freien Ende in Richtung auf die Dose 50 verlaufen
und parallel zur Mittenlängsachse M des Kontaktträgers 10
ausgerichtet sind.
In der in Fig. 1a dargestellten Montageposition (vor dem
Steckvorgang) liegt der Schieber 18 entsprechend auf Ab
schnitten 12a des Gehäuses 12 auf.
Zwischen den beiden Teilen 18a, 18b des Basisteils ist
ein Zapfen 22 angeordnet, der koaxial zur Mittenlängs
achse M einen nach oben offenen Schlitz 24 aufweist, in
dessen oberem Ende ein Stift 12s einliegt, der mit den
übrigen Teilen des Gehäuses 12 materialschlüssig ist.
Mit seinem unteren Ende stützt sich der Zapfen 22 auf
einem Steg 53 ab, der von einem Boden 50b der Dose 50
koaxial zur Mittenlängsachse M nach oben absteht.
Gegen die obere Stirnfläche des Schiebers 18 stützen sich
zwei Federn 30 mit ihrem unteren Ende ab. Mit ihrem
oberen Ende liegen die Federn 30 gegen einen oberen Ab
schnitt 12o des Gehäuses 12 an.
Zwischen Dose 50 und Kontaktträger 10 liegt ein Isolier
ring 40, der sich topfartig in die Dose 50 erstreckt und
mit seinem unteren Abschnitt 40u auf dem Boden 50b der
Dose 50 aufliegt.
In der Dose 50 sind zwei Kontaktstifte 52 zu erkennen,
die parallel zur Mittenlängsachse M in Richtung auf den
Kontaktträger 10 verlaufen und so angeordnet sind, daß
zugehörige (nicht dargestellte) Kontaktfedern des Kon
taktträgers 10 im weiteren Steckvorgang auf die Kontakt
stifte 52 auflaufen und diese übergreifen und kontak
tieren.
In der in Fig. 1a dargestellten Ausgangsposition liegen
die Verriegelungsarme 20 des Schiebers 18 mit ihrer
Außenseite gegen die Innenseiten der Rastarme 14 an.
Zur Verriegelung von Kontaktträger 10 und Dose 50 greift
der Monteur das Gehäuse 12 und drückt es in Richtung auf
die Dose 50 (Fig. 1b). Dabei laufen die Rastarme 14 des
Kontaktträgers 10 zunächst auf den Isolierring 40 sowie
dahinter angeordnete Vorsprünge 50v der Dose 50 auf
(wobei sie jeweils nach innen verformt werden, wie Fig.
1b zeigt), bevor sie anschließend in korrespondierende
Rastöffnungen 54 der Dose 50 einrasten.
Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Position des Schiebers
18 unverändert, und zwar aufgrund der Sperrwirkung des
Zapfens 22, der mit Verdickungen 22v am oberen Ende in
korrespondierenden Ausnehmungen 26 des Schiebers 18 ein
liegt.
Kurz vor beziehungsweise während des Einfederns der Rast
arme 14 in die Rastöffnungen 54 sind die Federn 30 gemäß
Fig. 1b gespannt und bewirken so, in dem Moment, in dem
die Rastarme 14 in die Rastausnehmungen 54 einfedern,
eine Bewegung des Schiebers 18 in Richtung auf die Dose
50, wobei die Verriegelungsarme 20 des Schiebers 18
(erneut) hinter die Verriegelungsarme 14 des Kontaktträ
gers 10 geführt werden (Fig. 1c).
Die Bewegung des Schiebers 18 wird dadurch ermöglicht,
daß der Stift 12s zu diesem Zeitpunkt seine tiefste
Stellung innerhalb des Schlitzes (der Nut) 24 erreicht
hat und die verdickten Abschnitte 22v des Zapfens 22 nach
innen federn können und damit aus den Ausnehmungen 26
gelöst werden (Fig. 1b).
Gleichzeitig entspannen sich die Federn 30 wieder (Fig.
1c).
Fig. 1c zeigt entsprechend den vollständig und sicher
gesteckten Zustand von Kontaktträger 10 und Buchse 50,
bei dem die (nicht dargestellten) Kontaktfedern des Kon
taktträgers 10 die Kontaktstifte 52 der Dose 50 über
greifen und kontaktieren.
Zusätzlich bewirken die Verriegelungsarme 20 des Schie
bers 18 während ihrer Bewegung in Richtung auf die Dose
50, daß unmittelbar vor Erreichen der maximalen
Eingriffsposition des Schiebers 18 in die Dose 50 eine
zwischen den Kontaktstiften 52 ausgebildete Kurzschluß
brücke (nicht dargestellt) gelöst wird.
Sollte der Kontaktträger 10 (noch) nicht vollständig in
die Dose 50 geführt sein (Fig. 1b) und der Steckvorgang
an dieser Stelle, aus welchen Gründen auch immer, unter
brochen werden, bewirken die gespannten Federn 30 (Fig.
1b) automatisch eine Rückführung des Kontaktträgers 10 in
die in Fig. 1a dargestellte Ausgangsposition, so daß
eine unvollständige Steckposition sicher vermieden wird.
Soweit es nach vollständiger Steckung von Kontaktträger
10 und Dose 50 notwendig sein sollte, den Kontaktträger
10 von der Dose 50 wieder zu lösen, kann dies über senk
recht zur Mittenlängsachse M abstehende Arme 19 des
Schiebers 18 erfolgen, die in entsprechenden Öffnungen
des Gehäuses 12 geführt sind, wobei die Arme 19 von außen
per Hand ergriffen werden können. Sobald der Schieber 18
auf diese Weise per Hand von der Dose 30 gelöst wurde,
entfällt die Sekundärsicherung für die Rastarme 14 des
Kontaktträgers 10, der entsprechend anschließend eben
falls wieder aus der Dose 50 gelöst werden kann.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2a-d entspricht
in seinem prinzipiellen Aufbau dem der Fig. 1a-c, so
daß nachstehend nur ergänzte/geänderte
Konstruktionsmerkmale beschrieben werden.
Der Schieber 18 liegt nur mit seinen oberen, endseitigen
Armen 19 auf dem Gehäuse 12 auf (bei 12b).
Benachbart zu diesem Gehäuseteil 12b und den Armen 19 ist
ein Demontageschieber 60 angeordnet, der zwei
Seitenflächen 60a, b und eine obere Abdeckung 60c
aufweist, die eine Ausnehmung 62 aufweist, in der bei
Fig. 2a der obere Gehäuseabschnitt 12o einliegt. Die
Seitenflächen 60a, b weisen an ihrem unteren Ende (in
Richtung auf die Dose 50) nach innen verlaufende Haken
60h auf, auf denen bei Fig. 2a der Schieber 18 mit
seinen Armen 19 aufliegt.
Zur Montage wird, wie zu den Fig. 1a-c beschrieben,
vorgegangen. Der Demontageschieber 60 wird ergriffen und
nach unten, in Richtung auf die Dose 50 geführt. Dabei
wird das Gehäuse 12 mitgeführt, bis die Rastarme 14 in
die Ausnehmungen 54 einfedern. Alternativ kann die
Montage auch durch Druck auf den Gehäuseteil 120
erfolgen. Dabei wird der Demontageschieber 60 mitgeführt.
Jetzt löst sich der Schieber 18 vom Zapfen 22 und gleitet
aufgrund der Wirkung der Federn 30 nach unten und sichert
die Rastarme 14. Parallel entspannen sich die Federn 30
(Fig. 2b).
Zur Demontage dient wiederum der Demontageschieber 60,
der nach oben (von der 50 weg) geführt wird und mit
seinen Haken 60h den Schieber 18 mitnimmt (Fig. 1c,
1d).
Claims (14)
1. Kontaktträger (10) zur Steckverbindung mit einer zuge
hörigen Dose (50) bei gleichzeitiger Kontaktierung
korrespondierender Kontaktteile (52) von Kontaktträger
(10) und Dose (50) mit folgenden Merkmalen:
- 1. 1.1 im Kontaktträger (10) ist ein Schieber (18) ange ordnet,
- 2. 1.2 der Schieber (18) ist parallel zur Bewegungsrichtung des Kontaktträgers (10) bewegbar und in Bewegungs richtung des Kontaktträgers (10) von mindestens einer Feder (30) beaufschlagt,
- 3. 1.3 der Schieber (18) wird von einem Organ (22) gehalten, das den Schieber (18) erst dann unter der Wirkung der Feder(n) (30) freigibt, wenn Rastarme (14) des Kontaktträgers (10), die in Steckrichtung des Kontaktträgers (10) vorstehen, in korrespon dierende Rastausnehmungen (54) der Dose (50) ein gerastet sind und der Kontaktträger (10) seine vollständige Steckposition gegenüber der Dose (50) erreicht hat.
2. Kontaktträger nach Anspruch 1, bei dem sich die den
Schieber (18) beaufschlagende(n) Feder(n) (30) mit
einem Ende gegen den Schieber (18) und mit einem
anderen Ende gegen den Kontaktträger (10, 120)
abstützt.
3. Kontaktträger nach Anspruch 1, bei dem das Organ (22)
aus einem im Schieber (18) angeordneten Zapfen be
steht, in dem ein mit dem Kontaktträger (10) verbun
dener Stift (12s) parallel zur Bewegung des Kontakt
trägers (10) führbar ist.
4. Kontaktträger nach Anspruch 3, bei dem der Zapfen (22)
eine parallel zur Bewegungsrichtung des Kontaktträgers
(10) verlaufende, nach obene offene Axialnut (24) auf
weist, entlang der der Stift (12s) führbar ist.
5. Kontaktträger nach Anspruch 3, bei dem der Zapfen
(22) an seinem oberen Ende verdickt ausgebildet ist,
wobei diese Verdickung (22v) im nicht gesteckten Zu
stand des Kontaktträgers (10) in eine korrespondie
rende Ausnehmung (26) des Schiebers (18) eingreift
und den Schieber (18) gegen die Wirkung der Feder(n)
(30) gegenüber dem Zapfen (22) festhält.
6. Kontaktträger nach Anspruch 3, bei dem Schieber (18),
Zapfen (22) und Stift (12s) so ausgebildet und ange
ordnet sind, daß der Stift (12s) bei vollständiger
Steckposition des Kontaktträgers (10) gegenüber der
Dose (50) eine Position relativ zum Zapfen (22) ein
nimmt, bei der der Zapfen (22) aus einer form
schlüssigen Verbindung mit dem Schieber (18) unter
der Wirkung der Feder(n) (30) gelöst wird und der
Schieber (18) aufgrund der Wirkung der Feder(n) (30)
relativ zum Kontaktträger (10) nachgeführt wird.
7. Kontaktträger nach Anspruch 3, bei dem der Zapfen
(22) so angeordnet ist, daß er sich beim Steckvorgang
des Kontaktträgers (10) auf einem zugehörigen Lager
(53) der Dose (50) abstützt.
8. Kontaktträger nach Anspruch 1, bei dem der Schieber
(18) mindestens einen Ansatz (19) aufweist, der sich
in eine von außen zugängliche Öffnung des Kontakt
trägers (10) erstreckt.
9. Kontaktträger nach Anspruch 8, bei dem der Schieber
(18) mindestens einen, sich durch die Öffnung des
Kontaktträgers (10) nach außen erstreckenden Ansatz
(19) aufweist.
10. Kontaktträger nach Anspruch 8, bei dem der Ansatz
(19) senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schiebers
(18) verläuft.
11. Kontaktträger nach Anspruch 1, bei dem der Schieber
(18) in Steckrichtung des Kontaktträgers (10) vor
stehende Verriegelungsarme (20) aufweist, die nach
Freigabe des Schiebers (18) hinter die Rastarme (14)
des Kontaktträgers (10) geführt werden und diese
gegen unbeabsichtigtes Lösen sichern.
12. Kontaktträger nach Anspruch 11, bei dem die
Verriegelungsarme (20) des Schiebers (18) so ange
ordnet und ausgebildet sind, daß sie unmittelbar vor
Erreichen ihrer Sicherungsstellung gegenüber den
Rastarmen (14) des Kontaktträgers (10) eine zugehörige
Kurzschlußfeder zwischen den Kontaktteilen (52) der
Dose (50) lösen.
13. Kontaktträger nach Anspruch 1 mit einem, den Schieber
(18) und die den Schieber (18) beaufschlagende(n)
Feder(n) (30) mindestens seitlich übergreifenden
Demontageschieber (60), der an seinem, der Dose (50)
zugewandten Ende einen korrespondierenden Ansatz (19)
des Schiebers (18) untergreift.
14. Kontaktträger nach Anspruch 13, bei dem der
Demontageschieber (60) eine solche Bauhöhe aufweist,
daß er die mindestens eine Feder (30) und die Feder
(30) endseitig begrenzenden Bauteile (18, 19, 120)
aufnimmt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10035726A DE10035726B4 (de) | 2000-01-25 | 2000-07-22 | Kontaktträger |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10002936.1 | 2000-01-25 | ||
| DE10002936 | 2000-01-25 | ||
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10035726A1 true DE10035726A1 (de) | 2001-08-02 |
| DE10035726B4 DE10035726B4 (de) | 2004-03-04 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10035726A Expired - Fee Related DE10035726B4 (de) | 2000-01-25 | 2000-07-22 | Kontaktträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10035726B4 (de) |
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