DE19500959C2 - Elektrischer Steckverbinder - Google Patents
Elektrischer SteckverbinderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder,
insbesondere zur Verwendung zwischen einem Stecker (Generator,
Dose) und einem elektrischen Steuergerät, für aufblasbare
Rückhaltesysteme in Kraftfahrzeugen, gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
Ein solcher Steckverbinder ist aus der EP 0 591 948 A2
bekannt. Ein Steckverbinder der gattungsgemäßen Art hat eine
eng limitierte Baugröße (zum Beispiel Länge: 2-3 cm, Breite:
circa 1 cm, Höhe: 0,1 bis 1,0 cm). Daraus folgt, daß die
Rastarme zur Festlegung des Gehäuses am Stecker eine Länge
von nur wenigen mm aufweisen mit der Folge, daß ihre
"Federkraft" sehr begrenzt ist. Daraus ergeben sich
Schwierigkeiten beim Konfektionieren des Steckverbinders mit
einem zugehörigen Stecker. Die Verriegelungskraft ist relativ
hoch, wodurch sowohl ein manueller wie maschineller
Zusammenbau erschwert wird.
Steckverbinder für den eingangs genannten Anwendungsbereich
sind auch in den EP 0 591 947 A2 und DE 43 17 344 A1
beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungs
gemäßen Steckverbinder so weiterzubilden, daß die zur Kon
fektionierung mit einem zugehörigen Stecker notwendige Steck
kraft, und entsprechend auch die Kraft für ein etwaiges
Lösen, minimiert wird. Darüber hinaus soll die Handhabung des
Steckverbinders insgesamt verbessert werden.
Erfindungsgemäß wird dies bei einem Steckverbinder mit den
im Oberbegriff von Anspruch 1 angegebenen Merkmalen dadurch
gelöst, daß die Rastmittel an
flexiblen Gehäuseabschnitten des Gehäuses angelenkt sind. Daraus
folgt unmittelbar, daß nicht nur die (minimale) Federwirkung
der Rastarme, sondern vor allem die elastischen Eigen
schaften der Gehäuseabschnitte, an denen die Rastarme ange
lenkt sind, zur Minimierung der Steck- und Lösekraft dienen.
Dabei werden die entsprechenden flexiblen Gehäuseabschnitte
entweder in-situ beim Einstecken der Rastmittel mitgeführt;
sie können aber auch zusätzlich manuell beaufschlagt werden,
um das Einstecken oder Lösen der Rastmittel mit möglichst
geringer Steck- beziehungsweise Lösekraft ausführen zu
können.
Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, die flexiblen
Gehäuseabschnitte brückenähnlich zu gestalten und nur an
ihren Endbereichen mit dem Gehäuse zu ver
binden. Auf diese Weise erhalten die flexiblen Gehäuse
abschnitte die Funktion eines "mechanischen Bypasses",
wodurch unmittelbar auch ihr Brückencharakter deutlich wird.
Ebenso ist es aber auch möglich, die flexiblen Gehäuse
abschnitte jeweils nur einseitig an dem Gehäuse
anzulenken, wodurch die Elastizität (Biegbarkeit) der ent
sprechenden Gehäuseabschnitte noch erweitert wird.
Eine besonders einfache Handhabung wird dann erreicht, wenn
sich die flexiblen Gehäuseabschnitte beidseitig des
Gehäuses erstrecken und im wesentlichen parallel
zu den elektrischen Kabeln verlaufen. Beim manuellen Ein
stecken oder Lösen können dann zum Beispiel die sich gegen
überliegenden flexiblen Gehäuseabschnitte mit zwei Fingern
gegeneinander gedrückt werden, so daß sich entsprechend auch
der Abstand der zugehörigen Rastarme verringert und damit
das Einführen des elektrischen Steckverbinders in die Dose
nahezu reibungsfrei erfolgen kann, bis die gewünschte End
position erreicht ist. Danach wird die Druckkraft aufgehoben,
so daß die Rasthaken der Rastarme hinter die korrespondie
renden Rastabschnitte des Steckers unter Aufhebung ihrer Vor
spannung zurückfedern und eine sichere Arretierung beider
Teile ermöglichen. Analog gilt dies auch für eine
maschinelle Bestückung.
In einer Weiterbildung sieht die Erfindung vor, das Gehäuse
dreiteilig auszuführen, und zwar mit einem Gehäuseunterteil
zur Aufnahme der Kontaktfedern, einem Gehäuseoberteil zur
Abdeckung des Gehäuseunterteils und Festlegung der elek
trischen Kabel zwischen Gehäuseunter- und -oberteil sowie
dem Verriegelungsglied, das durch eine korrespondierende
Öffnung im Gehäuseoberteil führbar ist.
Bei der Herstellung des Steckverbinders, der zum Beispiel
als Kunststoff-Spritzgußteil ausgeführt sein kann, können
dabei zunächst der Gehäuseoberteil und/oder das Verrie
gelungsglied über biegsame Laschen am Gehäuseunterteil
angeschlossen sein. Zur Konfektionierung werden Gehäuse
oberteil und Verriegelungsglied entsprechend umgeklappt,
wobei die Laschen entweder mitgeführt oder vor beziehungs
weise während der Konfektionierung abgebrochen oder durch
trennt werden.
Die flexiblen Gehäuseabschnitte, wie sie eingangs näher
beschrieben wurden, sind dabei vorzugsweise am Gehäuseunter
teil angelenkt. Die nachfolgende Figurenbeschreibung zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform.
Die beschriebene Gestaltung des Steckverbinders ermöglicht
es gleichzeitig, weitere konstruktive Merkmale vorzusehen,
um die Handhabung des Steckverbinders insbesondere bei
seiner Konfektionierung beziehungsweise Montage zu erleich
tern. So wird nach einer Ausführungsform vorgeschlagen, den
Gehäuseoberteil mit einem in Richtung auf den Gehäuseunter
teil vorkragenden Abschnitt auszubilden, der entsprechend in
der Montageposition (nach Umklappen um circa 180°) auf das
obere Ende der Kontaktfedern wirkt und dabei die Funktion
eines Niederhalters für die Kontaktfedern übernimmt. Auf
diese Weise werden die Kontaktfedern beim Zusammenbau des
Steckverbinders und dessen Anschluß an einen Stecker absolut
sicher in Position gehalten. Dies ist vor allem deshalb von
Bedeutung, weil dem an sich bekannten Merkmal einer Kurz
schlußbrücke zwischen den Kontaktstiften des Steckers erhebliche Bedeutung zukommt und mit dem be
schriebenen Merkmal sichergestellt wird, daß ein unbeab
sichtigtes Lösen der Kurzschlußbrücke von den Kontaktstiften
des Steckers (zum Beispiel bei der Montage) unterbleibt. Weist
der Gehäuseoberteil mindestens eine Aussparung, benachbart
zum Verriegelungsglied (in der Montageposition) auf, so wird
durch dieses Merkmal das Lösen des Verriegelungsgliedes
zusätzlich erleichtert. Durch die Öffnung läßt sich nämlich
besonders leicht ein Werkzeug zum Lösen des Verriegelungs
gliedes zuführen, während anschließend durch Druck auf die
flexiblen Gehäuseabschnitte das Gehäuse wiederum leicht -
wie dargestellt - vom Stecker gelöst werden kann.
In diesem Fall kann das Verriegelungsglied selbst eine
besonders stabile Form aufweisen, um im Steckzustand eine
hohe Steckkraft sicherzustellen. Nach einer Ausführungsform
besitzt das Verriegelungsglied entsprechend eine U-Form und
die genannte Öffnung liegt dann im Bereich zwischen den "U-
Schenkeln".
Durch diese Gestaltung können zusätzliche Verriegelungs
mittel am Verriegelungsglied vorgesehen werden, zum Beispiel
nach außen vorkragende Verdickungen am freien Endabschnitt
des Verriegelungsgliedes zum Eingriff in einen korrespon
dierenden Abschnitt der Kurzschlußbrücke.
Diese kann dann beispielsweise aus einer Blattfeder
bestehen, die mit ihrem einen Ende im Stecker eingespannt
und deren Kurzschlußende gegenüber dem Federteil der Kurz
schlußbrücke abgewinkelt ist. Auch hierzu enthält die nach
folgende Beschreibung eines Ausführungsbeispieles ergänzende
Erläuterungen.
Der die Kontaktfedern aufnehmende Gehäuseteil ist beispiels
weise rüsselartig gestaltet. Um eine Fehlmontage auszu
schließen, sieht ein weiteres Merkmal der Erfindung vor, den
rüsselartigen Gehäuseteil mit mindestens einer radial
abstehenden Rippe zur Aufnahme in einer korrespondierenden
Nut des Steckers auszubilden. Auf diese Weise können die einzel
nen Bauteile nur in richtiger Zuordnung untereinander ver
bunden werden.
Schließlich ermöglicht es die mehrteilige Ausbildung des
Gehäuses auch, einen die elektrischen Kabel einschließenden
Ferritkern mehrteilig, insbesondere zweiteilig, auszubilden,
wobei ein Abschnitt des Ferritkerns im Gehäuseoberteil und
der andere Abschnitt des Ferritkerns im Gehäuseunterteil
positioniert ist. Grundsätzlich wäre es möglich, den Ferrit
kern einteilig auszubilden und Durchbrechungen für die Kabel
vorzusehen, die dann jedoch in und durch den Ferritkern
"gefädelt" werden müßten. Die zweiteilige Ausführungsform
ermöglicht demgegenüber erhebliche Montagevorteile, weil die
Kabel zum Beispiel in eine halbkreisförmige Öffnung eines
Abschnittes des Ferritkerns (im Gehäuseunterteil) eingelegt
werden können und der Ferritkern über den im Gehäuseoberteil
befindlichen anderen Abschnitt des Ferritkerns erst bei der
Montage geschlossen wird. Um einen absolut geschlossenen
Ferritkern auszubilden, können dabei an den Kontaktflächen
korrespondierende Nut-/Federausbildungen erfolgen, wodurch
gleichzeitig die Kontaktfläche zwischen den beiden Ab
schnitten des Ferritkerns und damit der EMP (electronic
magnetic pulse)-Schutz beziehungsweise die elektromagne
tische Verträglichkeit optimiert werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merk
malen der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung
wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Dabei zeigen - jeweils in schematisierter Darstellung -
Fig. 1: eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Steck
verbinder im nicht montierten Zustand,
Fig. 2: einen vertikalen Längsschnitt durch den konfektio
nierten Steckverbinder im Eingriff mit einem zuge
hörigen Stecker,
Fig. 3: einen Schnitt entlang der Linie III-III von Fig. 2,
Fig. 4: einen Schnitt entlang der Linie IV-IV von Fig. 3,
Fig. 5: eine Aufsicht auf den konfektionierten Steckver
binder,
Fig. 6: einen Schnitt durch den Ferritkern des Steckver
binders.
Der in den Figuren dargestellte Steckverbinder besteht aus
einem Gehäuseunterteil 10, an dem gemäß Fig. 1 ein Gehäuse
oberteil 12 über Laschen 14 und ein Verriegelungsglied 16 über
Laschen 18 angelenkt sind.
Insbesondere die Fig. 2 und 3 lassen erkennen, daß der
Gehäuseunterteil 10 an seiner Unterseite rüsselartig (20)
verlängert ist. Der Rüssel 20 umfaßt zwei Bohrungen 22 zur Auf
nahme zugehöriger Kontaktfedern 24, die über Crimpanschlüsse 26
an zugehörige elektrische Kabel 28 angeschlossen sind. Die
Kabel 28 sind zwischen Gehäuseunterteil 10 und Gehäuseober
teil 12 festgelegt und durchlaufen dabei einen zweiteiligen
Ferritkern 30 (Fig. 6), wobei die Abschnitte 30a, b des
Ferritkerns 30 im Gehäuseoberteil 12 beziehungsweise Gehäuse
unterteil 10 festgelegt sind und im montierten Zustand des
Steckverbinders (Fig. 2) unmittelbar aneinanderliegen
(Fig. 6). Nut-/Federverbindungen 32a, b an den korrespon
dierenden Flächenabschnitten der Teile 30a, b des Ferritkerns
30 sorgen für eine flächige Kontaktierung und damit für die
gewünschte elektromagnetische Verträglichkeit des Steckver
binders.
Bei der Montage wird der Gehäuseoberteil 12 um circa 180°
umgeklappt und über Rastmittel 34a, b, c mit dem Gehäuse
unterteil 10, der korrespondierende Rastmittel 36a, b, c
aufweist, verrastet.
Wie insbesondere Fig. 5 zeigt, stehen anschließend nach wie
vor Gehäuseabschnitte 38a, b des Gehäuseunterteils 10 über
den aufgesetzten Gehäuseoberteil 12 vor. Diese Gehäuseab
schnitte 38a, b sind - wie Fig. 1 zeigt - brückenartig ge
staltet, also nur in ihren Endbereichen 38e mit dem übrigen
Gehäuseunterteil verbunden, wodurch längliche Öffnungen 40
ausgebildet werden.
Von diesen Gehäuseabschnitten 38a, b verlaufen parallel zum
Rüssel 20 Rastarme 42a, b (Fig. 3) mit nach außen vor
springenden Verdickungen 44 im freien Endbereich.
Zum Aufsetzen des Steckverbinders auf einen zugehörigen Stecker
46 mit integrierter Zündpille wird der Steckverbinder über
die Rastarme 42a, b in eine entsprechende Öffnung des Steckers
46 geführt. Da die Biegsamkeit der Rastarme 42a, b nur be
schränkt ist, der Außenumfang im Bereich der Verdickungen 44
jedoch größer ist als der Durchmesser der korrespondierenden
Öffnung im Stecker 46, müssen die Rastarme 42a, b elastisch
aufeinander zu verformt werden, was erfindungsgemäß über die
brückenartigen elastischen Gehäuseabschnitte 38a, b ermög
licht wird, beispielsweise durch manuelles Zusammendrücken
mit Hilfe von zwei Fingern. Sobald der Steckverbinder die
gewünschte Position zum Stecker 46 erreicht hat, wird diese
manuelle Druckkraft aufgehoben, so daß die Rastarme 42a, b
beziehungsweise ihre Verdickungen 44 in beziehungsweise
hinter korrespondierende Ausnehmungen 48 des Steckers 46
rutschen und den Steckverbinder gegenüber dem Stecker 46 fest
legen.
Beim Einführen des Steckverbinders in den Stecker 46 werden
gleichzeitig Kontaktstifte 50 des Steckers 46 in die zugehörigen
Kontaktfedern 24 geführt.
Die Kontaktstifte 50 sind dabei nach wie vor über eine
Kurzschlußbrücke 52 kurzgeschlossen, die hier aus einer
Blattfeder besteht, die mit einem Ende 52a in einem Isolier
ring 54 des Steckers 46 (Generator) festgelegt ist (Fig. 2) und
deren federndes Ende nach Umbiegung um etwa 180° und einer
endseitigen Abkröpfung um etwa 90° die Kontaktstifte 50
miteinander verbindet (nicht dargestellt).
Im nächsten Schritt wird nun das Verriegelungsglied 16 über
die Laschen 18 um circa 180° umgelegt und durch eine
korrespondierende Öffnung 56 im Gehäuseoberteil 12 einge
führt, wobei das Verriegelungsglied 16 den federnden Ab
schnitt 52b der Kurzschlußbrücke 52 wegdrückt und damit den
abgewinkelten freien Endabschnitt 52c der Kurzschlußfeder 52
von den Kontaktstiften 50 abhebt, so daß die Kurzschluß
stellung aufgehoben wird. Wichtig dabei ist, daß der Kurz
schluß erst dann aufgehoben wird, wenn der Steckverbinder
seine definierte Rastposition gegenüber dem Stecker 46 einge
nommen hat.
Verdickungen 60 am Verbindungsschenkel 16b des Verriegelungs
gliedes 16 dienen dazu, in der Montageposition unter einen
aufgebogenen Teil des federnden Abschnitts 52b der Kontakt
brücke 52 zu greifen und damit eine zusätzliche Arretierung
für das Verriegelungsglied 16 zu schaffen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen zwei Öffnungen 62a, b im Gehäuse
oberteil 12, die in der Montageposition (Fig. 2) beidseitig
der oberen Abdeckung des Verriegelungsgliedes 16 liegen und
so die Zuführung eines Werkzeuges zum Lösen des
Verriegelungsgliedes 16 ermöglichen.
Die Darstellung in den Fig. 2 und 3 zeigt die Funktion
eines in Fig. 1 erkennbaren Vorsprungs 64 auf der dem
Gehäuseunterteil 10 zugewandten Seite des Gehäuseoberteils
12. Dieser Vorsprung 64 drückt in der Montageposition
(Fig. 2, 3) auf die Kontaktfedern 24 und hält diese damit
zusätzlich in Position.
Die Darstellung nach Fig. 4 schließlich zeigt eine Modi
fikation für die Gestaltung des Rüssels 20, der hier mit
zwei, beabstandet zueinander und radial vom Rüssel 20 ab
stehenden Stegen 20a, b ausgebildet ist, die in korrespon
dierenden Nuten des Isolierrings 54 einliegen und dadurch
eine exakte Positionierung der Teile zueinander ermöglichen.
Claims (15)
1. Elektrischer Steckverbinder, insbesondere zur Verwendung
zwischen einem Stecker (46) und einem elektrischen Steuer
gerät für aufblasbare Rückhaltesysteme in Kraftfahrzeugen,
mit folgenden Merkmalen:
- 1.1 einem Gehäuse (10, 12) zur Aufnahme elektrischer Kabel (28) sowie an diesen angeschlossenen Kontakt federn (24),
- 1.2 die Kontaktfedern (24) dienen zur Aufnahme von Kon taktstiften (50) des zugehörigen Steckers (46) mit Zünd pille,
- 1.3 federnden Rastarmen (42a, b) am Gehäuse (10, 12) zur Festlegung des Gehäuses (10) an dem Stecker (46), sowie
- 1.4 einem Verriegelungsglied (16), das nach Einsetzen in eine korrespondierende Gehäuseöffnung (56) die Rast arme (42a, b) gegen unbeabsichtigtes Lösen sichert,
dadurch gekennzeichnet, daß
- 1.5 die Rastarme (42a, b) an flexiblen Gehäuseabschnitten (38a, b) des Gehäuses (10, 12) angelenkt sind.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem die flexiblen
Gehäuseabschnitte (38a, b) brückenähnlich gestaltet sind
und nur an ihren Endbereichen (38e) mit dem
Gehäuse (10, 12) verbunden sind.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem die flexiblen
Gehäuseabschnitte (38a, b) jeweils nur einseitig an dem
Gehäuse (10, 12) angelenkt sind.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem
sich die flexiblen Gehäuseabschnitte (38a, b) beidseitig
des Gehäuses (10, 12) erstrecken und im
wesentlichen parallel zu den elektrischen Kabeln (28)
verlaufen.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem
das Gehäuse (10, 12, 14) dreiteilig ist, mit einem
Gehäuseunterteil (10) zur Aufnahme der Kontaktfedern
(24), einem Gehäuseoberteil (12) zur Abdeckung des
Gehäuseunterteils (10) und Festlegung der elektrischen
Kabel (28) zwischen Gehäuseunter- und -oberteil (10, 12)
sowie dem Verriegelungsglied (16), das durch eine
korrespondierende Öffnung (56) im Gehäuseoberteil (12)
führbar ist.
6. Steckverbinder nach Anspruch 5, bei dem der Gehäuseober
teil (12) und/oder das Verriegelungsglied (16) am
Gehäuseunterteil (10) über biegsame Laschen (14, 18)
angeschlossen ist (sind).
7. Steckverbinder nach Anspruch 5 oder 6, bei dem die
flexiblen Gehäuseabschnitte (38a, b) am Gehäuseunterteil
(10) angelenkt sind.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem
der Gehäuseoberteil (12) einen in Richtung auf den
Gehäuseunterteil (10) vorkragenden, in der Montage
position auf das obere Ende der Kontaktfedern (24)
wirkenden Abschnitt (64) aufweist.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem
der Gehäuseoberteil (12) mindestens eine Aussparung
(62a, b) in der Montageposition, benachbart zum Verriegelungsglied (16),
aufweist.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem
das Verriegelungsglied (16) eine U-Form aufweist.
11. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei
dem das Verriegelungsglied (16) an seinem freien End
abschnitt mindestens eine, nach außen vorkragende Ver
dickung (60) zum Eingriff in einen korrespondierenden
Abschnitt (52b) einer zwischen den Kontaktstiften (50) des Steckers (46) ausgebildeten Kurzschlußbrücke (52) aufweist.
12. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei
dem der die Kontaktfedern (24) aufnehmende Gehäuseteil
(10, 20) rüsselartig gestaltet ist und mindestens einen
radial abstehenden Steg (20a, b) zur Aufnahme in einer
korrespondierenden Nut der Dose (46, 54) aufweist.
13. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit
einem zweiteiligen, die elektrischen Kabel (28) ein
schließenden Ferritkern (30), wobei ein Abschnitt (30a)
des Ferritkerns (30) im Gehäuseoberteil (12) und der
andere Abschnitt (30b) des Ferritkerns (30) im Gehäuse
unterteil (10) positioniert ist.
14. Steckverbinder nach Anspruch 13, bei dem die korrespon
dierenden Abschnitte (30a, b) des Ferritkerns (30) im
Kontaktbereich mit Nut-/Federverbindungen (32a, b)
ausgebildet sind.
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