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DE1003562B - Vorrichtung zum Vereinzeln und Abziehen von Bogen aus Karton, Pappe oder aehnlichem Material von der Unterseite eines Stapels oder Stosses - Google Patents

Vorrichtung zum Vereinzeln und Abziehen von Bogen aus Karton, Pappe oder aehnlichem Material von der Unterseite eines Stapels oder Stosses

Info

Publication number
DE1003562B
DE1003562B DED20433A DED0020433A DE1003562B DE 1003562 B DE1003562 B DE 1003562B DE D20433 A DED20433 A DE D20433A DE D0020433 A DED0020433 A DE D0020433A DE 1003562 B DE1003562 B DE 1003562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support plate
pile
air
stack
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED20433A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Desmond Bishop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deritend Engineering Co Ltd
Original Assignee
Deritend Engineering Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deritend Engineering Co Ltd filed Critical Deritend Engineering Co Ltd
Priority to DED20433A priority Critical patent/DE1003562B/de
Publication of DE1003562B publication Critical patent/DE1003562B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
    • B65H3/48Air blast acting on edges of, or under, articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vereinzeln und Abziehen von Bogen aus Karton, Pappe oder ähnlichem Material von der Unterseite eines Stapels oder Stoßes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln und Abziehen von Bogen aus Karton, Pappe oder ähnlichem Material von der Unterseite eines zumindest teilweise auf einer tischähnlichen Tragplatte aufliegenden Stapels oder Stoßes unter Zuhilfenahme eines unter den Stapel gelenkten Luftstromes.
  • Solche Vorrichtungen dienen in der Regel dazu, den untersten Bogen eines Stapels oder Stoßes von Bogen aus Karton, Pappe oder ähnlichem Material abzuziehen und einer weiteren Maschine zum Falten od. dgl. für die anschließende Herstellung von Kartons oder Schachteln zuzuführen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung für alle Arten von Bogen verwendbar ist, bezieht sie sich jedoch insbesondere auf das Abheben von stärkeren und zugleich steifen Pappen, die z. B. eine Stärke von 5 mm und ein Gewicht von je etwa 5 kg haben können. Derartige Pappen haben z. B. Abmessungen von 1,51,8m, und ihre Oberflächen sind gewöhnlich mit Papier überzogen.
  • Es ist klar, daß ein Kartonbogenstapel od. dgl. ein beachtliches Gewicht hat und es daher schwierig ist, den unteren Karton oder einen ähnlichen Bogen unter der Last des daraufliegenden Gewichtes wegzunehmen, ohne daß sich dabei Beschädigungen der Oberflächen ergeben.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum Abziehen von zur Herstellung von Briefumschlägen vorbereiteten Bogen von der Unterseite eines Stapels bekanntgeworden, bei denen zur Erleichterung des Abziehens ein Luftstrom unter den Stapel geleitet wird. Abgesehen davon, daß bei diesen Vorrichtungen der Luftstrom nur dem von der Abziehstelle abgelegenen Teil des Stapels von unten zugeführt wird und somit keine Entlastung des untersten Bogens erreicht wird, über dem der übrige Stapel auch während des Abziehens zum größten Teil aufliegt, erfordert diese Vorrichtung auch ein starkes Umbiegen des abzuziehenden Bogens nach unten, das bei stärkeren Pappen nicht mehr zugelassen werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, die einen beachtlichen Stapel on Bogen auch größeren Gewichtes aufnehmen kann und die sich vorzugsweise auch Stapeln von Bogen der verschiedensten Abmessungen anpassen läßt. Die Erfindung ist darauf gerichtet, das unterste Blatt des Stapels oder Stoßes derart abziehen zu können, daß es nicht zu irgendeiner Beschädigung der Oberfläche hzw. der Deckschicht des Blattes kommen kann.
  • Die Erfindung liegt im wesentlichen darin, daß an dem vorzugsweise der Abziehrichtung entgegengesetzten (hinteren) Ende des Stapels oder Stoßes über der Tragplatte der eingangs genannten Vorrichtung eine dieses Ende ein wenig hochhaltende Vorrichtung und unter der Tragplatte ein in deren Längsrichtung verlaufender Luftkanal angeordnet ist, durch den hindurch ein an das vordere Ende des Luftkanals angeschlossener Luftverdichter Luft einer an dem genannten (hinteren) Ende des Stapels befindlichen Luftumlenkvorrichtung zuführt, die derart geformt ist, daß sie die verdichtete Luft zurück zwischen den untersten Bogen und die Tragplatte und außerdem auf die dortigen Kanten oder Teile der Bogen lenkt, so daß die Bogen in einen Schwebezustand geraten und der unterste Bogen außerdem von dem Druck des auf ihm liegenden Stapels oder Stoßes entlastet wird, so daß er leicht abgezogen werden kann.
  • Weiter ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die tischähnliche Tragplatte an ihrem Umfang von vorzugsweise verstellbaren senkrechten Wänden umgeben ist, zwischen denen der Stapel oder Stoß eingelegt wird und die zugleich eine seitliche Begrenzung für den Luftstrom bilden.
  • Die Luftumlenkvorrichtung liegt gemäß einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung am unteren Ende einer verstellbaren, vorzugsweise die Rückseite des Stapels begrenzenden Wand, weist einen halbkreisförmigen oder gleichwertigen Querschnitt auf und ist unten mit dem in Längsrichtung der Tragplatte verlaufenden Luftkanal verbunden, während eine kleine vorspringende, im Bereich der Umlenkvorrichtung angeordnete Schiene die Enden der in dem Stapel liegenden Bogen in leicht angehobener Lage abstützt, wobei in der Tragplatte befindliche Auslaßöffnungen den Austritt der Luft gestatten, so- lange die hintere Kante des untersten-Bogens noch auf der Schiene aufliegt. Wird der-unterste Bogen dann z. B. durch einen Sauggreifer-Abziehmechanismus von der genannten Schiene weggezogen, so fällt dieser Bogen auf die Tragplatte herab und schließt die in derselben befindlichen Auslaßöffnungen ab, so daß der Luftstrom nunmehr den über den untersten Bogen befindlichen Stapel in der Schwebe hält und ein leichtes weiteres Abziehen des untersten Bogens ermöglicht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Abhebevorrichtung für Kartonbogen od. dgl. gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 und 4 weitere Schnittdarstellungen bei aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen der Vorrichtung.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Erfindung enthält eine tischähnliche Platte a, auf der sich ein Stapel von Kartonbogen b befindet, die einer gegebenenfalls angeschlossenen Maschine zugeführt werden. An der Vorderkante dieser Platte ist ein Abziehmechanismus angebracht, der aus einem drehbaren, mechanisch beweglichen Glied c besteht und der einen durch die Saugleitung ct entlüfteten Saugnapf hat, durch den ein Bogen, der auf der Kopffläche c2 liegt, gefaßt und durch die Schwenkbewegung des Gliedes c, z. B. zwischen (nicht dargestellte) Förderwalzen, eingeführt wird. Auf der Oberseite der Platte a sind drei verstellbare senkrechte Seitenwände d und f vorgesehen. Alle drei sind verschiebbar.
  • Die zwei Seitenwände d sind mit Muttern dl versehen, in die Schraubenspindeln. d2 eingreifen, so daß diese Seitenwände durch ein Handrad d3 entsprechend der Breite des Kartonbogens eingestellt werden können.
  • Die Vorderwand e ist feststehend; die Rückwand 1 läßt sich sowohl vorwärts als auch rückwärts einstellbar verschieben. Zwischen die Kanten der Rückwand f und die eingestellten Seitenwände d können Abstandsteile fl geschoben werden.
  • Unter der vorderen Hälfte der Platte a liegt das Gebläse g, das bei g1 in das vordere Ende eines breiten und flachen Luftkanals g2 mündet, der längs der Mittellinie der Platte verläuft. Die hintere Wand t trägt eine kleine vorspringende Schiene 2, die nur etwas über der Ebene der Platte a liegt. Außerdem hat diese Wand hinter der Schiene 2 einen im Querschnitt halbkreisförmigen oder ähnlichen Luftkanal fS. Die Teile sind derart angeordnet, daß die Luft durch den Luftkanal g2 zunächst zwischen die äußeren Ränder der Kartonbogen b und besonders auch über den untersten Bogen geblasen wird (vgl. Fig. 2). Ein Elektromotor g3 dient zum Antrieb des Gebläses g.
  • Durch den Luftdruck werden alle Bogen des Stapels oder Stoßes angehoben; das Eigengewicht des Stoßes wird unter Entlastung der Platte a durch den Druck der zwischen den Bogen hindurchgehenden Luft aufgenommen. Auf diese Art kann der unterste Bogen durch die Abziehvorrichtung leicht weggenommen werden, ohne daß seine Oberfläche beschädigt wird.
  • Auf der vorspringenden Schiene 2, die vor dem oberen Teil des Luftkanals 3 angeordnet ist, liegen die hinteren Kanten der Bogen b auf (vgl. Fig. 2), damit in ihrer leicht angehobenen Lage durch den sich über die gesamte Breite der Wand t erstreckenden Luftkanal 3 die Luft zwischen die Bogen b von deren hinteren Kanten her eindringen kann (vgl. Fig. 3) und die Bogen dadurch getrennt sowie tatsächlich zum Schweben gebracht werden. Die Luft strömt also unter und teilweise über den untersten Bogen, weil seine Hinterkante auf der Schiene 2 angehoben ist. Die Luft entweicht durch die öffnungen al in der Platte a, auf der die Bogen liegen.
  • Weiterhin ist ein breiter Luftaustritt a2 an der vorderen Seite der Vorrichtung vorgesehen. Der unterste Bogen b wird sodann durch die Vorziehvorrichtung c vorgezogen; er fällt auf die Platte a (vgl. Fig. 4), wo er die Luftaustrittsöffnungen al und a2 ganz oder wenigstens im wesentlichen abschließt, während der größte Teil des Luftstromes, der unter der Schiene 2 hindurchtritt, nun über dem untersten Bogen strömt und so diesen Bogen von dem über ihm befindlichen Stapel entlastet. Dadurch wird der untere Bogen so vom Stapel getrennt, daß er ohne Beschädigung seiner Oberfläche oder der ihn bedeckenden Schicht fortgenommen werden kann, wie es im einzelnen in Fig. 4 dargestellt ist.
  • Zweckmäßigenveise werden das Gebläse g und der Lufteintritt g1 an der Vorderseite oder der Abziehseite der Maschine angebracht und stets in dieser Stellung belassen. Eine Anpassung an unterschiedliche Bogengrößen kann durch Bewegung der Rückwand / auf der Plattenfläche und Verlängerung des Luftkanals g2 und der Platte a - z. B. durch Einsatzstücke a3 - bewirkt werden. Hierdurch wird die Vorrichtung für die verschiedensten Formate verwendbar, wie sie für besondere Zwecke benötigt werden.
  • Das Gebläse kann aber auch in einer anderen Lage als oben beschrieben angeordnet werden. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel der Erfindung können, anstatt die Gebläsevorrichtung am Vorderteil der Vorrichtung anzubauen, auch Mittel vorgesehen werden, um das Gebläse an der Rückseite oder seitwärts anzubringen, so daß ein Luftstrom gemäß der Erfindung von der Rück- oder Seitenwand oder auch von beiden Wänden aus eingeblasen wird.
  • PATENTANSPRACHE 1. Vorrichtung zum Vereinzeln und Abziehen von Bogen aus Karton, Pappe oder ähnlichem Material von der Unterseite eines zumindest teilweise auf einer tischähnlichen Tragplatte aufliegenden Stapels oder Stoßes unter Zuhilfenahme eines unter den Stapel gelenkten Luftstromes, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorzugsweise der Abziehrichtung entgegengesetzten (hinteren) Ende des Stapels oder Stoßes über der Tragplatte (a) eine dieses Ende ein wenig hochhaltende Vorrichtung (2) und unter der Tragplatte ein in deren Längsrichtung verlaufender Luftkanal (g2) angeordnet ist, durch den hindurch ein an das vordere Ende des Luftkanals angeschlossener Luftverdichter (g) Luft einer an dem genannten (hinteren) Ende des Stapels befindlichen Luftumlenkvorrichtung (3) zuführt, die derart geformt ist, daß sie die verdichtete Luft zurück zwischen den untersten Bogen des Stapels (b) und die Tragplatte (a) und außerdem auf die dortigen Kanten oder Teile der Bogen (b) lenkt, so daß die Bogen (b) in einen Schwebezustand geraten und der unterste Bogen außerdem von dem Druck des auf ihm liegenden Stapels oder Stoßes entlastet wird, so daß er leicht abgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die tischähnliche Tragplatte (a) an ihrem Umfang von vorzugsweise verstellbaren senkrechten Wänden (d, n umgeben ist, zwischen denen der Stapel oder Stoß eingelegt wird und die zugleich eine seitliche Begrenzung für den Luftstrom bilden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragplatte (a) Auslaßöffnungen (al) für den Luftstrom vorgesehen sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftumlenkvorrichtung ([3) am unteren Ende einer verstellbaren, vorzugsweise die Rückseite des Stapels begrenzenden Wand (f) liegt, einen halbkreisförmigen oder gleichwertigen Querschnitt aufweist und unten mit dem in Längsrichtung der Tragplatte (a) verlaufenden Luftkanal (g2) verbunden ist, während eine kleine vorspringende, im Bereich der Umlenkvorrichtung (fS) angeordnete Schiene (2) die Enden der in dem Stapel liegenden Bogen (b) in leicht angehobener Lage abstützt, wobei die in der Tragplatte (a) befindlichen Auslaßöffnungen (al) den Austritt der Luft gestatten, solange die hintere Kante des untersten Bogen (b) noch auf der Schiene (2) aufliegt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Sauggreifer-Abziehmechanismus (c, cl, c2), der den untersten, während seines Abziehens die Auslaßöffnungen (al) in der Tragplatte (a) verschließenden Bogen (b) des Stapels oder Stoßes abzieht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal (g2) von seiner in der Nähe des vorderen Endes der Tragplatte (a) liegenden Lufteintrittsstelle aus entgegen der Abziehrichtung verläuft und die Tragplatte (a) zur Aufnahme größerer Bogenformate durch Ergänzungsplatten (a3) vergrößerbar ist, so daß die Lufteintrittsstelle und die Anschlußleitung (gl) beim Vergrößern der Tragplatte (a) nicht versetzt zu werden brauchen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 538 918, 602 648.
DED20433A 1955-05-11 1955-05-11 Vorrichtung zum Vereinzeln und Abziehen von Bogen aus Karton, Pappe oder aehnlichem Material von der Unterseite eines Stapels oder Stosses Pending DE1003562B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166215B (de) 1960-08-11 1964-03-26 Deritend Eng Co Vorrichtung zum Vereinzeln und Abziehen von Bogen aus Karton, Pappe oder aehnlichem Material

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE538918C (de) * 1930-04-25 1931-11-19 Addressograph Co Bogenanleger fuer Adressendruckmaschinen
DE602648C (de) * 1933-03-24 1934-09-13 Alfred Winkler Vorrichtung zum Entnehmen des jeweils untersten Blattes von einem Blaetterstapel

Patent Citations (2)

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DE538918C (de) * 1930-04-25 1931-11-19 Addressograph Co Bogenanleger fuer Adressendruckmaschinen
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