DE10033530A1 - Steckbausystem für ein blickdichtes Tragwerk - Google Patents
Steckbausystem für ein blickdichtes TragwerkInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Steckbausystem für ein selbsttragendes, begehbares, blickdichtes Tragwerk (2) mit Längsträgern (4) und Querverbindern (10, 12). Die Längsträger (4) sind als zweischenklige Winkelprofile realisiert, deren einer oder beide Winkelschenkel (16, 20) einen im wesentlichen parallelogrammförmigen Querschnitt aufweist/aufweisen und/oder deren anderer oder beide Winkelschenkel (20, 16) im Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit daran angesetztem Rechteck aufweist/aufweisen. Die Querverbinder (10, 12) weisen im Querschnitt zwei einander gegenüberliegende Seiten (34) auf, die im wesentlichen parallel zu den daran angrenzenden Seiten (38) der Winkelschenkel (16, 20) der Längsträger (4) verlaufen. Winkelschenkel (16, 20) und Querverbinder (10, 12) sind über Verankerungsmittel aneinander fixiert. Die Länge der Querverbinder (10, 12) ist in Abhängigkeit von dem Winkelprofil der Längsträger (4) bemessen und zwar derart, daß diejenige Tangente (64) zur Winkelspitze (22) eines Längsträgers (4), die senkrecht auf der Längsrichtung (24) des Tragwerks (2) steht, den einen und/oder anderen Winkelschenkel (16, 20) des nachfolgenden Längsträgers (4) trifft bzw. schneidet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Steckbausystem für ein selbsttragendes, begehbares,
blickdichtes (undurchsichtiges) Tragwerk mit Längsträgern und Querverbindern.
Bei der heutigen und zukünftigen Bauweise der Wohnhäuser, Geschäftshäuser und
sonstigen Zweckbauten unter dem Aspekt, keinen wertvollen Wohn- oder Arbeitsraum
zu verschwenden, werden immer häufiger Balkone, Veranden, Geschoßtreppen,
Laufpodeste und ähnliches in Leichtbauweise an der Außenfassade der Bauwerke
angebracht. Solche freitragenden Bauteile sind im Stand der Technik üblicherweise als
Roste oder Gitter realisiert.
Die bekannten Roste bzw. Gitter haben den Nachteil, daß sie durchsichtig sind. Beim
Betreten und Begehen der Roste/Gitter sieht die betreffende Person den unter dem
Rost/Gitter befindlichen Raum, gegebenenfalls den Schmutz, der sich dort angesammelt
hat, und in jedem Fall die Tiefe bzw. Höhe zwischen dem Rost/Gitter und dem darunter
befindlichen festen Untergrund. Bei Personen, die nicht schwindelfrei sind oder gar unter
Höhenangst leiden, kann dies unter Umständen zu erheblichen Problemen und Gefahren
führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Bereitstellung eines blickdichten
bzw. undurchsichtigen Tragwerks, das einfach und kostengünstig in Leichtbauweise
hergestellt, transportiert und an der Außenfassade von Bauwerken montiert werden
kann.
Eine Lösung dieser Aufgabe besteht in der Bereitstellung eines Steckbausystems mit
Längsträgern und Querverbindern für ein selbsttragendes, begehbares, blickdichtes, d. h.
für eine darauf befindliche Person undurchsichtiges, Tragwerk, das durch die folgenden
Merkmale gekennzeichnet ist:
Die Längsträger sind als zweischenklige Winkelprofile realisiert, deren einer oder beide
Winkelschenkel einen im wesentlichen parallelogrammförmigen Querschnitt
aufweist/aufweisen und/oder deren anderer oder beide Winkelschenkel im Querschnitt
die Form eines Parallelogramms mit daran angesetztem Rechteck aufweist/aufweisen,
wobei die Winkelschenkel derart spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, daß sie eine
gemeinsame Parallelogrammseite aufweisen, die an der Winkelspitze endet.
Die Querverbinder weisen im Querschnitt zwei einander gegenüberliegende Seiten auf,
die im wesentlichen parallel zu den daran angrenzenden Seiten der Winkelschenkel der
Längsträger verlaufen und deren (maximaler) Abstand voneinander die Länge der
Querverbinder darstellt. An diesen Seiten sind Verankerungsmittel ausgebildet, die dazu
bestimmt sind, mit damit zusammenwirkenden Verankerungsmitteln, welche an
entsprechender Stelle der Winkelschenkel angeordnet sind, in Eingriff zu treten, wodurch
Winkelschenkel und Querverbinder miteinander verbunden sind.
Die Länge der Querverbinder ist in Abhängigkeit von dem Winkelprofil der Längsträger
bemessen und zwar derart, daß diejenige Tangente zur Winkelspitze eines Längsträgers,
die senkrecht auf der Längsrichtung des Tragwerks steht, den einen und/oder anderen
Winkelschenkel des nachfolgenden (benachbarten) Längsträgers trifft bzw. schneidet.
Das erfindungsgemäße Steckbausystem ermöglicht die Herstellung von Tragwerken,
insbesondere Balkonen, Treppen, Podesten, Geschoßdecken u. ä., in praktisch beliebiger
Form und Größe, wobei diese Tragwerke einerseits die Vorteile eines Gitters/Rostes
aufweisen, nämlich Durchlässigkeit für Luft, Wasser und kleine Schmutzteilchen wie
Laubblätter u. ä., und andererseits die Nachteile der bekannten Gitter/Roste vermeiden,
indem ein Durchblicken durch das Tragwerk nicht nur senkrecht sondern auch schräg
nach vorne und schräg nach hinten verhindert ist. Durch die Überlappung von oberem
Winkelschenkel des einen Längsträgers mit unterem Winkelschenkel des nachfolgenden
Winkelschenkels trifft der Blick einer Person, die sich auf dem Tragwerk befindet, unter
jedem Blickwinkel immer auf die (Innen- und Außen-)Flächen der Winkelschenkel. Ein
besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Steckbausystems besteht darin, daß damit
Leichtbau-Geschoßdecken in Kraftwerken, Maschinenhallen, Lagerhallen u. ä. hergestellt
werden können, die die vorgeschriebene Luftzirkulation im gesamten Hallenbereich
gewährleisten.
Für die Montage der erfindungsgemäß hergestellten Tragwerke können die Längsträger
und Querverbinder des erfindungsgemäßen Steckbausystems gemäß herkömmlichen und
allgemein üblichen Verfahren für die bekannten Gitter/Roste in bzw. auf geeignete
Halterungen (Winkel, U-Schenkel u. ä.) ein- bzw. aufgelagert werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das erfindungsgemäße Steckbausystem
neben den bereist erwähnten Längsträger noch besondere Anfangs- und Abschluß-
Längsträger. Die Anfangs-Längsträger sind als Profilelemente realisiert, deren
Querschnitt die Form eines Rechtecks mit angesetztem Querschnitt der Längsträger
aufweist, wobei die freien Enden der Winkelschenkel an einer langen Seite des Rechtecks
ansetzen. Die Abschluß-Längsträger sind als Profilemente realisiert, deren Querschnitt
dem Querschnitt der Längsträger mit gekappter Winkelspitze entspricht.
Mit diesen Anfangs- und Abschluß-Längsträgern erhalten die erfindungsgemäß
hergestellten Tragwerke an ihren vorderen und hinteren Stirnseiten glatte Frontflächen
und ebene Kanten, so daß die Gefahr einer Verletzung weitgehend minimiert ist und ein
harmonisches, ästhetisches Erscheinungsbild besteht.
Eine weitere ebenfalls bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Steckbausystems besteht darin, daß zum einen im Querschnitt rechteckige Querverbinder
vorgesehen sind, die zur Verbindung der Längsträger an denjenigen Winkelschenkeln,
deren Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit angesetztem Rechteck aufweist,
bestimmt sind, und daß zum anderen im Querschnitt parallelogrammförmige
Querverbinder vorgesehen sind, die zur Verbindung der Längsträgern an denjenigen
Winkelschenkeln, deren Querschnitt die Form eines Parallelogramms aufweist, bestimmt
sind.
Beide Querverbindertypen sind ohne großen technischen Aufwand kostengünstig
herstellbar und gewährleisten eine technisch einfache und gleichzeitig sehr stabile
Verbindung der Längsträger untereinander.
Die Verankerungsmittel zwischen den Längsträgern - einschließlich Anfangs- und
Abschluß-Längsträgern - und den Querverbindern sind vorzugsweise als Nut und Feder
realisiert sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1: die perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines mit dem
erfindungsgemäßen Steckbausystem hergestellten Tragwerks von seitlich oben
gesehen,
Fig. 2: einen erfindungsgemäßen Längsträger im Querschnitt,
Fig. 3: einen erfindungsgemäßen Anfangs-Längsträger im Querschnitt,
Fig. 4: einen erfindungsgemäßen Abschluß-Längsträger im Querschnitt,
Fig. 5. einen erfindungsgemäßen Querverbinder im Querschnitt, und
Fig. 6: eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Querverbinders im
Querschnitt
Das in Fig. 1 dargestellte Tragwerk 2 besteht aus drei Längsträgern 4, einem Anfangs-
Längsträger 6 und einem Abschluß-Längsträger 8, die über acht obere Querverbinder 10
und acht untere Querverbinder 12 (von denen hier nur vier sichtbar sind)
zusammengesetzt sind.
Bei den drei Längsträgern 4 handelt es sich - wie in Fig. 2 näher dargestellt - jeweils um
ein zweischenkliges Winkelprofil, dessen einer, nämlich der zur Trittfläche 14 des
Tragwerks 2 hinweisende obere Winkelschenkel 16 den Querschnitt eines
Paralleogramms mit zwei kurzen Seiten und zwei langen Seiten und mit einem an der
einen kurzen Seite angesetzten Rechteck 40 aufweist, und dessen anderer, nämlich der
zur Unterseite 18 des Tragwerks 2 hinweisende untere Winkelschenkel 20 im
Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit zwei kurzen Seiten 50 und zwei langen
Seiten 48 aufweist. Die Winkelschenkel 16, 20 sind derart spiegelbildlich zueinander
angeordnet, daß sie eine gemeinsame kurze Parallelogrammseite aufweisen, die an der
Winkelspitze 22 endet.
Die drei Längsträger 4 sind in Längsrichtung 24 des Tragwerks 2, d. h. in Richtung ihrer
Winkelspitzen 22, zwischen dem Anfangs-Längsträger 6 und dem Abschluß-Längsträger
8 hintereinander angeordnet.
Der in Fig. 3 näher dargestellte Anfangs-Längsträger 6 ist als Profilelement realisiert,
dessen Querschnitt die Form eines Hauses aufweist, nämlich die Form eines Rechtecks
mit angesetztem Querschnitt der Längsträger 4, wobei die freien Enden der
Winkelschenkel 16, 20 an einer langen Seite des Rechtecks ansetzen. Dieser Anfangs-
Längsträger 6 ist an derjenigen Längsseite 26 des Tragwerks 2 angeordnet, zu der die
freien Winkelschenkelenden 28, 30 der Längsträger 4 hinweisen.
Der in Fig. 4 nähe dargestellte Abschluß-Längsträger 8 ist als Profilelement realisiert,
dessen Querschnitt dem Querschnitt eines Längsträgers 4 gemäß Fig. 2 mit gekappter
Winkelspitze 22 und mit über eine Gerade verbundenen Winkelschenkelenden 28, 30
entspricht. Oder mit anderen Worten: Der Querschnitt hat die Form eines Rechtecks, an
dessen einer langen Seite 58 ein rechtwinkliges Dreieck 60 angesetzt ist, dessen eine
Kathete eine gerade Verlängerung der kurzen Seite 62 des Rechtecks darstellt, dessen
andere Kathete auf der langen Seite 58 des Rechtecks verläuft, und dessen Hypothenuse
dem Endabschnitt der langen Parallelogrammseiten 48 im Bereich des
Winkelschenkelendes 30 der unteren Winkelschenkel 20 der Längsträger 4 entspricht.
Er ist an derjenigen Längsseite 32 des Tragwerks 2 angeordnet, zu der die Winkelspitzen
22 der Längsträger 4 hinweisen.
Längsträger 4, Anfangs-Längsträger 6 und Abschluß-Längsträger 8 sind untereinander
über obere und untere Querverbinder 10, 12 verbunden.
Die in Fig. 5 näher dargestellten oberen Querverbinder 10 weisen einen rechteckigen
Querschnitt auf und sind zwischen zwei benachbarten Längsträgern 4 sowie zwischen
Anfangs-Längsträger 6 und nachfolgendem Längsträger 4 und zwischen Abschluß-
Längsträger 8 und davorliegendem Längsträger 4 derart angeordnet, daß ihre beiden
kurzen Seiten 34 vertikal zur Längsrichtung 24 des Tragwerks 2 verlaufen und an die
vertikalen Seiten 38 des rechteckigen Querschnittabschnitts 40 der oberen
Winkelschenkel 16 angrenzen. An diesen kurzen Seiten 34 ist jeweils eine Feder 42 als
Verankerungsmittel ausgebildet, die in eine dazu komplemetär ausgebildete Nut 44 an
entsprechender Stelle der vertikalen Seiten 38 der oberen Winkelschenkel 16 der
Längsträger 4 bzw. des Anfangs-Längsträgers 6 bzw. an entsprechender Stelle des
Abschluß-Längsträgers 8 eingreift und dadurch oberen Winkelschenkel 16 und oberen
Querverbinder 10 bzw. Anfangs-Längsträger 6 und oberen Querverbinder 10 bzw.
Abschluß-Längsträger 8 und oberen Querverbinder 10 aneinander fixiert.
Die in Fig. 6 näher dargestellten unteren Querverbinder 12 weisen einen
parallelogrammförmigen Querschnitt auf und sind zwischen zwei benachbarten
Längsträgern 4 bzw. zwischen Anfangs-Längsträger 6 und nachfolgendem Längsträger 4
bzw. zwischen Abschluß-Längsträger 8 und davorliegendem Längsträger 4 derart
angeordnet, daß ihre beiden kurzen Parallelogrammseiten 46 an die langen
Parallelogrammseiten 48 der unteren Winkelschenkel 20 angrenzen und ihre von der
Trittfläche 14 des Tragwerks 2 wegweisende lange Parallelogrammseite 50 mit der
kurzen freien Paralleleogrammseite 52 der unteren Winkelschenkel 20 in einer Ebene
liegt. An den beiden kurzen Parallelogrammseiten 46 des Querverbinders 12 ist jeweils
eine Feder 54 als Verankerungsmittel ausgebildet, die in eine dazu komplemetär
ausgebildete Nut 56 an entsprechender Stelle der unteren Winkelschenkel 20 der
Längsträger 4 bzw. des Anfangs-Längsträgers 6 bzw. an entsprechender Stelle des
Abschluß-Längsträgers 8 - nämlich im Bereich der Hypothnuse des angesetzten Dreiecks
60 - eingreift und dadurch unteren Winkelschenkel 20 und Querverbinder 12 aneinander
fixiert.
Um die Undurchsichtigkeit des Tragwerks 2 zu gewährleisten, ist die Länge der
Querverbinder 10, 12 so gewählt, daß diejenige Tangente 64 zur Winkelspitze 22' eines
Längsträgers 4', die senkrecht auf der Längsrichtung 24 des Tragwerks 2 steht, den
unteren Winkelschenkel 20" des nachfolgenden Längsträgers 4" schneidet. Im hier
dargestellten Ausführungsbeispiel könnten demzufolge die Querverbinder 10, 12 ohne
weiteres länger gewählt sein, wenn gleichzeitig die unteren Winkelschenkel 20 der
Längsträger 4 und der Anfangs- und Abschluß-Längsträger 6 und 8 entsprechend länger
ausgebildet wären.
Bei einem derart konstruierten Tragwerk 2 fällt der Blick einer Person, die sich auf der
Trittfläche 14 befindet, senkrecht nach unten auf die Außenflächen 66 des oberen
Winkelschenkels 16 eines Längsträgers 4, schräg nach vorne (hinten) ebenfalls auf die
Außenflächen 66 des oberen Winkelschenkels 16 eines Längsträgers 4 und schräg nach
hinten (vorne) auf die Innenflächen 68 des unteren Winkelschenkels 20 und
gegebenenfalls auch des oberen Winkelschenkels 16 eines Längsträgers 4.
2
Tragwerk
4
Längsträger
6
Anfangs-Längsträger
8
Abschluß-Längsträger
10
oberer Querverbinder
12
unterer Querverbinder
14
Trittfläche
16
oberer Winkelschenkel
18
Unterseite des Tragwerks
20
unterer Winkelschenkel
22
Winkelspitze
24
Längsrichtung
26
Längsseite des Tragwerks
28
freies Winkelschenkelende
30
freies Winkelschenkelende
32
Längsseite des Tragwerks
34
kurze Seite
36
38
vertikalen Seiten
40
rechteckiger Querschnittabschnitt
42
Feder
44
Nut
46
kurze Parallelogrammseite
48
lange Parallelogrammseite
50
lange Parallelogrammseite
52
kurze Parallelogrammseitee
54
Feder
56
Nut
58
lange Seite des Rechtecks
60
angesetztes Dreieck
62
kurze Seite des Rechtecks
64
Tangente
66
Außenfläche
68
Innenfläche
Claims (4)
1. Steckbausystem für ein selbsttragendes, begehbares, blickdichtes Tragwerk mit
Längsträgern und Querverbindern, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsträger als zweischenklige Winkelprofile realisiert sind, deren einer oder beide Winkelschenkel einen im wesentlichen parallelogrammförmigen Querschnitt aufweist/aufweisen und/oder deren anderer oder beide Winkelschenkel im Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit daran angesetztem Rechteck aufweist/aufweisen, wobei die Winkelschenkel derart spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, daß sie eine gemeinsame Parallelogrammseite aufweisen, die an der Winkelspitze endet,
daß die Querverbinder im Querschnitt zwei einander gegenüberliegende Seiten aufweisen, die im wesentlichen parallel zu den daran angrenzenden Seiten der Winkelschenkel der Längsträger verlaufen, deren Abstand voneinander die Länge der Querverbinder darstellt, und an denen Verankerungsmittel ausgebildet sind, die dazu bestimmt sind, in Eingriff mit damit zusammenwirkenden Verankerungsmitteln zu treten, welche an entsprechender Stelle der Winkelschenkel angeordnet sind, wodurch Winkelschenkel und Querverbinder miteinander verbunden sind,
und daß die Länge der Querverbinder in Abhängigkeit von dem Winkelprofil der Längsträger derart bemessen ist, daß diejenige Tangente zur Winkelspitze eines Längsträgers, die senkrecht auf der Längsrichtung des Tragwerks steht, den einen und/oder anderen Winkelschenkel des nachfolgenden Längsträgers schneidet.
daß die Längsträger als zweischenklige Winkelprofile realisiert sind, deren einer oder beide Winkelschenkel einen im wesentlichen parallelogrammförmigen Querschnitt aufweist/aufweisen und/oder deren anderer oder beide Winkelschenkel im Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit daran angesetztem Rechteck aufweist/aufweisen, wobei die Winkelschenkel derart spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, daß sie eine gemeinsame Parallelogrammseite aufweisen, die an der Winkelspitze endet,
daß die Querverbinder im Querschnitt zwei einander gegenüberliegende Seiten aufweisen, die im wesentlichen parallel zu den daran angrenzenden Seiten der Winkelschenkel der Längsträger verlaufen, deren Abstand voneinander die Länge der Querverbinder darstellt, und an denen Verankerungsmittel ausgebildet sind, die dazu bestimmt sind, in Eingriff mit damit zusammenwirkenden Verankerungsmitteln zu treten, welche an entsprechender Stelle der Winkelschenkel angeordnet sind, wodurch Winkelschenkel und Querverbinder miteinander verbunden sind,
und daß die Länge der Querverbinder in Abhängigkeit von dem Winkelprofil der Längsträger derart bemessen ist, daß diejenige Tangente zur Winkelspitze eines Längsträgers, die senkrecht auf der Längsrichtung des Tragwerks steht, den einen und/oder anderen Winkelschenkel des nachfolgenden Längsträgers schneidet.
2. Steckbausystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es Anfangs- und Abschluß-Längsträger umfaßt,
daß die Anfangs-Längsträger als Profilelemente realisiert sind, deren Querschnitt die Form eines Rechtecks mit angesetztem Querschnitt der Längsträger aufweist, wobei die freien Enden der Winkelschenkel an einer langen Seite des Rechtecks ansetzen,
und daß die Abschluß-Längsträger als Profilemente realisiert sind, deren Querschnitt dem Querschnitt der Längsträger mit gekappter Winkelspitze entspricht.
daß es Anfangs- und Abschluß-Längsträger umfaßt,
daß die Anfangs-Längsträger als Profilelemente realisiert sind, deren Querschnitt die Form eines Rechtecks mit angesetztem Querschnitt der Längsträger aufweist, wobei die freien Enden der Winkelschenkel an einer langen Seite des Rechtecks ansetzen,
und daß die Abschluß-Längsträger als Profilemente realisiert sind, deren Querschnitt dem Querschnitt der Längsträger mit gekappter Winkelspitze entspricht.
3. Steckbausystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Querschnitt rechteckige Querverbinder vorgesehen sind, die zur Verbindung der Längsträgern an denjenigen Winkelschenkeln, deren Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit angesetztem Rechteck aufweist, bestimmt sind,
und daß im Querschnitt parallelogrammförmige Querverbinder vorgesehen sind, die zur Verbindung der Längsträgern an denjenigen Winkelschenkeln, deren Querschnitt die Form eines Parallelogramms aufweist, bestimmt sind.
daß im Querschnitt rechteckige Querverbinder vorgesehen sind, die zur Verbindung der Längsträgern an denjenigen Winkelschenkeln, deren Querschnitt die Form eines Parallelogramms mit angesetztem Rechteck aufweist, bestimmt sind,
und daß im Querschnitt parallelogrammförmige Querverbinder vorgesehen sind, die zur Verbindung der Längsträgern an denjenigen Winkelschenkeln, deren Querschnitt die Form eines Parallelogramms aufweist, bestimmt sind.
4. Steckbausystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verankerungsmittel als Nut und Feder realisiert sind.
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|---|---|---|---|
| DE2000133530 DE10033530B4 (de) | 2000-07-11 | 2000-07-11 | Steckbausystem für ein blickdichtes Tragwerk |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000133530 DE10033530B4 (de) | 2000-07-11 | 2000-07-11 | Steckbausystem für ein blickdichtes Tragwerk |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10033530A1 true DE10033530A1 (de) | 2002-01-31 |
| DE10033530B4 DE10033530B4 (de) | 2006-07-27 |
Family
ID=7648454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000133530 Expired - Fee Related DE10033530B4 (de) | 2000-07-11 | 2000-07-11 | Steckbausystem für ein blickdichtes Tragwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10033530B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3106584A1 (de) * | 2015-06-19 | 2016-12-21 | Italiana Keller Grigiati Soc. Coop. a R.L. | Verbesserte stufe für trittfestes gitter |
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|---|---|---|---|---|
| DE2732593A1 (de) * | 1977-07-19 | 1979-02-01 | Baecker Josef Fa | Selbsttragendes begehbares gitterrostelement fuer zwischenboeden |
| DE8228747U1 (de) * | 1982-10-13 | 1983-01-20 | Arens, Erich, 5900 Siegen | Rost zur begehbaren abdeckung von rinnen, becken, gruben oder als fussabtreter |
| DE3520235A1 (de) * | 1985-06-05 | 1986-12-11 | M.Meisinger KG, 8890 Aichach | Gitterrost und verfahren und vorrichtung fuer dessen herstellung |
| DE29610417U1 (de) * | 1996-06-14 | 1996-09-26 | Bürkner, Lutz, 04683 Threna | Gitterrost |
-
2000
- 2000-07-11 DE DE2000133530 patent/DE10033530B4/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10033530B4 (de) | 2006-07-27 |
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