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DE10030201C1 - Düse zur Reinigung von Kanälen und Verfahren zur Reinigung von Kanälen mittels derselben - Google Patents

Düse zur Reinigung von Kanälen und Verfahren zur Reinigung von Kanälen mittels derselben

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DE10030201C1
DE10030201C1 DE2000130201 DE10030201A DE10030201C1 DE 10030201 C1 DE10030201 C1 DE 10030201C1 DE 2000130201 DE2000130201 DE 2000130201 DE 10030201 A DE10030201 A DE 10030201A DE 10030201 C1 DE10030201 C1 DE 10030201C1
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DE
Germany
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nozzle
flushing
pressure
hose
tube
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DE2000130201
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Hans Welke
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Individual
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/032Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
    • B08B9/0321Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing using pressurised, pulsating or purging fluid
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F9/00Arrangements or fixed installations methods or devices for cleaning or clearing sewer pipes, e.g. by flushing

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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
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Abstract

Düse zur Reinigung von Kanälen mit einem Rohr, das einen Hochdruckspülschlauchanschluß für den Anschluß eines Hochdruckspülschlauches, wenigstens eine Düsenbohrung im Inneren des Rohres, die mit dem Hochdruckspülschlauchanschluß in Verbindung steht, und einen Spülschlauchanschlußstutzen mit einem Anschluß für einen Spülschlauch aufweist, wobei der Spülschlauchanschlußstutzen von der Spülflüssigkeitsaustrittsseite des Rohres weg geneigt von dem Rohr abgeht und sich die Düsenbohrung(en) in einem Bereich zwischen dem Abgang des Spülschlauchanschlußstutzens und von der Spülflüssigkeitaustrittsseite abgewandten Seite des Rohres befindet/befinden, und Verfahren zur Reinigung von Kanälen mit derselben.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Düse zur Reinigung von Kanälen und ein Verfahren zur Reinigung von Kanälen mittels derselben.
Bei der bisher üblichen Kanalreinigung wird ein Kanal mittel Spülflüssigkeit aus dem Tank eines Hochdruckspülfahrzeuges über eine zu dem Hochdruckspülfahrzeug gehörige Hoch­ druckpumpe mit hohem Druck, aber in geringer Menge ausgespritzt, wobei die Spülflüssig­ keitsstrahlen aus einem Hochdruckspülschlauch mit einem Druck von bis zu 150 bar direkt auf die Kanalrohrwandungen treffen. Dies hat den Nachteil, daß Fugen bei gemauerten Ka­ nälen ausgewaschen werden können. Wenn der Kanal bereits beschädigt war und an den be­ schädigten Stellen Scherben vorhanden sind, so besteht auch die Gefahr von massiven Auswaschungen (Hohlraumbildung). Darüber hinaus muß sich bei dem bekannten Kanalreini­ gungsverfahren der Hochdruckspülschlauch zunächst gegen die Fließrichtung des Kanals mittels der zur Reinigung eingesetzten Düse durch die Haltung (Abstand zwischen zwei Ka­ nalschächten) ziehen, um anschließend von einer an einem Hochdruckspülfahrzeug montier­ ten Schlauchhaspel zurückgezogen zu werden. Der Zeitaufwand hierfür beträgt je nach Hal­ tungslänge 10 bis 20 Minuten. Dies ist besonders an verkehrsreichen Standorten unerwünscht.
Ein weiterer Nachteil des bisherigen Kanalreinigungsverfahrens ist die starke Aerosolbildung, durch die das während des Reinigungsvorganges am Kanalschacht stehende Bedienungsper­ sonal besonders gefährdet wird. Diesbezüglich sei nur beispielsweise auf die Ansteckungsge­ fahr durch hochgewirbelte Fäkalpartikel und Krankheitskeime hingewiesen.
Aus der DE 44 25 927 A1 ist ein Verfahren zur Reinigung eines flüssigkeitsführenden Rohres bekannt, bei dem mindestens ein Ejektor verwendet wird, durch den Spülflüssigkeit gepumpt wird, die in dem Rohr befindliche Flüssigkeit mitreißt.
Aus der DE 44 40 080 A1 ist ein Verfahren zum Freiblasen von Förderleitungen, insbesonde­ re von Förderleitungen für pneumatische Langsamförderung von Schüttgütern bekannt, bei dem zum Freiblasen der Druck des Verdichters als Treibdruck zum Ansaugen von zusätzli­ cher Luft aus der Umgebung über einen Injektor verwendet wird, wodurch der zum Freiblasen zur Verfügung stehende Gasvolumenstrom größer wird als der vom Verdichter erzeugte Druckluftstrom.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Düse zur Reinigung von Kanälen mit einem Rohr, das einen Hochdruckspülschlauchanschluß für den Anschluß eines Hochdruck­ spülschlauches, mindestens eine Düsenbohrung im Inneren des Rohres, die mit dem Hoch­ druckspülschlauchanschluß in Verbindung steht, und eine Spülschlauchanschlußstutzen mit einem Anschluß für einen Spülschlauch aufweist, wobei der Spülschlauchanschlußstutzen von der Spülflüssigkeitsaustrittsseite des Rohres weg geneigt von dem Rohr abgeht und sich die Düsenbohrung(en) in einem Bereich zwischen dem Abgang des Spülschlauchanschlußstut­ zens und der von der Spülflüssigkeitsaustrittsseite abgewandten Seite des Rohres befin­ det/befinden.
Weiterhin wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Reinigung von Kanälen mittels einer Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das die folgenden Schritte umfaßt:
  • a) Anschließen eines Hochdruckspülschlauches, der über eine Hochdruckpumpe mit dem Tank eines Hochdruckspülfahrzeuges in Verbindung steht, an den Hochdruckspül­ schlauchanschluß und eines Spülschlauches, der über ein zwischengeschaltetes Grundab­ laßventil mit dem Tank des Hochdruckspülfahrzeuges in Verbindung steht, an den Spül­ schlauchanschlußstutzen,
  • b) Herablassen der Düse in einen Kanalschacht und Positionieren derselben in der Weise, daß deren Spülflüssigkeitsaustrittsseite zu dem zu reinigenden Kanal zeigt,
  • c) Öffnen des Grundablaßventils des Hochdruckspülfahrzeuges und Einschalten der Hoch­ druckpumpe zum Pumpen von Spülflüssigkeit durch den Hochdruckspülschlauch in die Düse für eine Zeitdauer im Bereich von 0,5 bis 3 Minuten.
Bei der Düse kann vorgesehen sein, daß der Spülschlauchanschlußstutzen unter einem Winkel α von 45 Grad abgeht.
Außerdem kann vorgesehen sein, daß das vom Rohr abgewandte Ende des Spülschlauchan­ schlußstutzens unter einem Winkel von 90 Grad zum Rohr verläuft. Ein derart gestaltetes En­ de kann dazu verwendet werden, die Düse stationär im Kanalschacht zu halten, indem es an der Innenwand des Kanalschachtes anliegt.
Außerdem kann vorgesehen sein, daß der Spülschlauchanschlußstutzen bogenförmig ist.
Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß der Spülschlauchanschlußstutzen aus minde­ stens zwei geradlinigen Rohrstücken besteht.
Eine besondere Ausführungsform der Düse ist gekennzeichnet durch einen im Bereich der Längsachse des Rohres angeordneten Düsenkopf mit mindestens einer Düsenbohrung, die in Längsrichtung des Rohres gerichtet ist. Der Düsenkopf kann sich dabei in Längsrichtung des Rohres im Bereich des Abgangs des Spülschlauchanschlußstutzens oder davon in Richtung der von der Spülflüssigkeitsaustrittsseite abgewandten Seite versetzt befinden.
Eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch mehrere in einer Radialebene des Rohres ringförmig angeordnete Düsenbohrungen.
Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, daß die Düsenbohrungen in einem Düseneinsatz vorgesehen sind.
Bei dem Verfahren kann vorgesehen sein, daß mittels der Hochdruckpumpe ein Druck im Bereich von 75 bis 200 bar erzeugt wird.
Schließlich kann bei dem Verfahren vorgesehen sein, daß die Düse durch Anschlag des bzw. eines Teils des Spülschlauchanschlußstutzens an der Innenseite des Kanalschachts in dem Kanalschacht stationär gehalten wird.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß sich durch die spezielle Ge­ staltung der Düse Flüssigkeitsmengen von bis zu 1.500 l/min in einen zu reinigenden Kanal drücken lassen, was mit der Hochdruckpumpe eines Hochdruckspülfahrzeuges und einem Hochdruckspülschlauch alleine nicht möglich wäre. Diese Flüssigkeitsmengen erzeugen eine Art Flutwelle (Schwall), die ausreicht, um den Schmutz bis zum nächsten Kanalschacht zu befördern.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung, in der zwei Ausführungsbeispiele anhand der schematischen Zeichnungen im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer besonderen Ausführungsform der Düse gemäß der vorliegenden Erfindung im Einsatz;
Fig. 2 die Düse von Fig. 1 im Detail; und
Fig. 3 eine Detailansicht einer weiteren besonderen Ausführungsform einer Düse ge­ mäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine besondere Ausführungsform der Düse gemäß der vorliegenden Erfindung im Einsatz. Die Düse 10 umfaßt ein Rohr 12, das einen Hochdruckspülschlauchanschluß 14 für den Anschluß eines Hochdruckspülschlauches 16, einen im Bereich der Längsachse des Rohres 12 angeordneten Düsenkopf (nicht gezeigt) mit einer Düsenbohrung (nicht gezeigt), die in Längsrichtung des Rohres 12 gerichtet ist und mit dem Hochdruckspülschlauchan­ schluß 14 in Verbindung steht, und einen Spülschlauchanschlußstutzen 18 mit einem An­ schluß für einen Spülschlauch 20, wobei der Spülschlauchanschlußstutzen 18 von der Spül­ flüssigkeitsautstrittsseite 22 des Rohres weg geneigt von dem Rohr abgeht. Der Hochdruck­ spülschlauch 16 läuft über eine Haspel 24 und ist über eine Hochdruckpumpe (nicht gezeigt) mit dem Tank 26 eines Hochdruckspülfahrzeuges verbunden. Der Spülschlauch 20 ist über ein zwischengeschaltetes Grundablaßventil (nicht gezeigt) mit dem Tank 26 des Hochdruck­ spülfahrzeuges verbunden. Die Düse 10 ist in einen Kanalschacht 28 herabgelassen und so positioniert, daß ihre Spülflüssigkeitsaustrittsseite 22 zu dem zu reinigenden Kanal 30 zeigt. Die Fließrichtung in dem Kanal 30 ist durch einen Pfeil F gekennzeichnet. Nach Herablassen der Düse 10 wird das Grundablaßventil (nicht gezeigt) des Hochdruckspülfahrzeuges geöffnet und die Hochdruckpumpe (nicht gezeigt) zum Pumpen von Spülflüssigkeit, hier Wasser, durch den Hochdruckspülschlauch 16 in die Düse 10 für eine Zeitdauer von ca. 1 bis 2 Minu­ ten eingeschaltet. Dadurch wird das über den Spülschlauch 20 aus dem Tank 26 fließende Wasser zusammen mit dem Wasser aus dem Hochdruckspülschlauch 16 und durch dieses beschleunigt in den zu reinigenden Kanal 30, und zwar in Fließrichtung des Kanalsystems, gedrückt. Der von der Hochdruckpumpe erzeugte Druck von ca. 100 bis 150 bar wird in kine­ tische Energie umgewandelt. Messungen haben ergeben, daß sich auf diese Weise Wasser­ mengen von bis zu 1.500 l/min in den zu reinigenden Kanal drücken lassen. Dadurch werden Steine und Ablagerungen entfernt und fortgespült. Die Wassermengen lassen sich stufenlos vom Hochdruckspülfahrzeug aus regulieren. Der Einsatzbereich liegt überwiegend in den Kanalnennweiten von 200 mm bis 400 mm.
Die Vorteile des neuen Kanalreinigungsverfahrens sehen wie folgt aus:
  • 1. Kanalwandungen, Mauerwerksfugen und Rohrstöße werden nicht mehr direkt vom Dü­ senstrahl angegriffen.
  • 2. Keine Aerosolbildung im Arbeitsbereich des Bedienungspersonals.
  • 3. Zeitersparnis durch Reinigung in Fließrichtung des Kanalsystems, das Ziehen des Spül­ schlauches entfällt.
  • 4. Es können Haltungen mit einer Länge von mehr als 300 m gespült werden.
  • 5. Es wird kein langer Hochdruckspülschlauch benötigt (bisher ca. 120 m), dadurch weniger Druckverlüste und Kostenersparnis.
  • 6. Die Hochdruckschlauchführung um die Mauerkante Schacht/Kanal entfällt, so daß ein geringerer Verschleiß auftritt.
Fig. 2a zeigt die Düse von Fig. 1 im Detail teilweise im Längsschnitt. An dieser Stelle soll nur auf die Komponenten eingegangen werden, die in Fig. 1 nicht gezeigt sind. Im Bereich der Längsachse des Rohres 12 ist ein Düsenkopf 32 mit einer Bohrung (nicht gezeigt) ange­ ordnet. Der Düsenkopf 32 steht mit einem Hochdruckspülschlauchanschluß 14 in Verbin­ dung. Aus dem Düsenkopf 32 unter Hochdruck austretende Spülflüssigkeit bewegt sich in dem Rohr 12 in Fig. 2a nach rechts zur Spülflüssigkeitsaustrittsseite 22. Sie reißt die über den Spülschlauchanschlußstutzen 18 schräg zugeführte Spülflüssigkeit mit sich.
Fig. 2b zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von Fig. 2a.
Fig. 3 zeigt eine weitere besondere Ausführungsform der Düse gemäß der vorliegenden Er­ findung. Anstelle des Düsenkopfes in Fig. 2a weist die Düse 10 einen Düseneinsatz 34 mit mehreren Düsenbohrungen auf, von denen nur eine gezeigt und durch 36 gekennzeichnet ist. Die Düsenbohrungen sind ringförmig angeordnet und auf einen gemeinsamen Punkt 38 auf der Längsachse des Rohres 12 gerichtet. Ein aus zwei geradlinigen Rohrstücken bestehender Spülschlauchanschlußstutzen 18 aus Stahl geht unter einem Winkel α von 45 Grad von dem Rohr 12 ab.
Bezugszeichenliste
10
Düse
12
Rohr
14
Hochdruckspülschlauchanschluß
16
Hochdruckspülschlauch
18
Spülschlauchanschlußstutzen
20
Spülschlauch
22
Spülflüssigkeitsaustrittsseite
24
Haspel
26
Tank
28
Kanalschacht
30
Kanal
32
Düsenkopf
34
Düseneinsatz
36
Düsenbohrung
38
Punkt
F Fließrichtung

Claims (11)

1. Düse (10) zur Reinigung von Kanälen mit einem Rohr (12), das einen Hochdruckspül­ schlauchanschluß (14) für den Anschluß eines Hochdruckspülschlauches (16), wenigstens eine Düsenbohrung im Inneren des Rohres (12), die mit dem Hochdruckspülschlauchan­ schluß (14) in Verbindung steht, und einen Spülschlauchanschlußstutzen (18) mit einem Anschluß für einen Spülschlauch (20) aufweist, wobei der Spülschlauchanschlußstutzen (18) von der Spülflüssigkeitaustrittsseite (22) des Rohres (12) weg geneigt von dem Rohr (12) abgeht und sich die Düsenbohrung(en) in einem Bereich zwischen dem Abgang des Spülschlauchanschlußstutzens (18) und der von der Spülflüssigkeitsaustrittsseite (22) ab­ gewandten Seite des Rohres (12) befindet/befinden.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülschlauchanschlußstutzen (18) unter einem Winkel α von 45 Grad abgeht.
3. Düse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Rohr (12) abgewandte Ende des Spülschlauchanschlußstutzens (18) unter einem Winkel von 90 Grad zum Rohr (12) verläuft.
4. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spül­ schlauchanschlußstutzen (18) bogenförmig ist.
5. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülschlauchan­ schlußstutzen (18) aus mindestens zwei geradlinigen Rohrstücken besteht.
6. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen im Bereich der Längsachse des Rohres (12) angeordneten Düsenkopf (32) mit mindestens einer Düsen­ bohrung, die in Längsrichtung des Rohres (12) gerichtet ist.
7. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch mehrere in einer Radialebe­ ne des Rohres (12) ringförmig angeordnete Düsenbohrungen (36).
8. Düse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenbohrungen in einem Düsen­ einsatz (34) vorgesehen sind.
9. Verfahren zur Reinigung von Kanälen mittels einer Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche, das die folgenden Schritte umfaßt:
  • a) Anschließen eines Hochdruckspülschlauches, der über eine Hochdruckpumpe mit dem Tank eines Hochdruckspülfahrzeuges in Verbindung steht, an den Hochdruckspül­ schlauchanschluß und eines Spülschlauches, der über ein zwischengeschaltetes Grund­ ablaßventil mit dem Tank des Hochdruckspülfahrzeuges in Verbindung steht, an den Spülschlauchanschlußstutzen,
  • b) Herablassen der Düse in einen Kanalschacht und Positionieren derselben in der Weise, daß deren Spülflüssigkeitsaustrittsseite zu dem zu reinigenden Kanal zeigt,
  • c) Öffnen des Grundablaßventils des Hochdruckspülfahrzeuges und Einschalten der Hochdruckpumpe zum Pumpen von Spülflüssigkeit durch den Hochdruckspülschlauch in die Düse für eine Zeitdauer im Bereich von 0,5 bis 3 Minuten.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Hochdruckpumpe ein Druck im Bereich von 75 bis 200 bar erzeugt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse durch Anschlag des bzw. eines Teils des Spülschlauchanschlußstutzens an der Innenseite des Kanalschachts in dem Kanalschacht stationär gehalten wird.
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