DE10030154C2 - Elektronisches Gerät zum Anschluss von Anzeige-Instrumenten der Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Elektronisches Gerät zum Anschluss von Anzeige-Instrumenten der Instrumententafel eines KraftfahrzeugesInfo
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Abstract
Ein elektronisches Gerät ist für einen Anschluß an die Anzeige-Instrumente der Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges mit einer einseitig bedruckten Schaltplatte ausgebildet, die einen Spannungsregler (30) zur Lieferung einer Regelspannung an eine erste Leitung (32) aufweist, parallel zu welcher eine geerdete Rückleitung (34) mit dem Spannungsregler verbunden ist, wobei mit den beiden Leitungen ein Microregeler (38), der einen integrierten Mikroprozessor als Taktgeber für einen Schrittschaltmotor (22A, 22B, 22C, 22D) eines Anzeige-Instruments aufweist, an einer Vielzahl von Klemmen (40, 42, 48, 50, 56, 58, 64, 66) über jeweils mit einem Drahtleiter ausgebildete Anschlußleitungen (44, 46, 52, 54, 60, 62, 68, 70) verbunden sind.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches Gerät zum Anschluß von Anzeige-
Instrumenten der Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges.
Die für Kraftfahrzeuge konzipierten elektronischen Geräte müssen in erster Linie
funktionell zuverlässig sein. Dabei stellt sich häufig die Forderung, daß mit den
verschiedenen elektronischen Systemen, die bei einem Kraftfahrzeug vorhanden
sind, eine elektromagnetische Kompatibilität eingehalten wird, wobei dafür als
wichtiger Aspekt sicherzustellen ist, daß alle Geräte hinsichtlich der ausgestrahlten
Emissionen vertretbare Grenzen einhalten können.
Bei den mit Schaltplatten ausgebildeten elektronischen Geräten hat es sich bis jetzt
als zweckmäßig erwiesen, diese Schaftplatten beidseits mit einer gedruckten
Schaltung zu versehen. Eine solche doppelseitige Anordnung hat den beträchtli
chen Vorteil einer elektromagnetischen Kompatibilität versprochen, weil damit
sichergestellt werden kann, daß die Wege, welche die mit den Schaltungen weiter
geleiteten Signale zu durchlaufen haben, so kurz wie möglich ausgebildet werden
können. Die Leitungen für die Signale können nämlich bei einer solchen doppelsei
tigen Anordnung einer gedruckten Schaltung auf die beiden Seiten der Schaltplatte
aufgeteilt werden mit einer Verbindung über eine in der Schaltplatte vorgesehene
Durchtrittsöffnung. Dabei ergeben sich auch keine Probleme daraus, dass die
beiden Seiten der Platte auch mit geerdeten Leitungen zu versehen sind, um so
eine geeignete Signalrückmeldung zu erhalten. Bei einer solchen doppelseitigen
Anordnung unter Vorgabe von möglichst kurzen Wegstrecken für die Weiterleitung
der Signale ist deshalb auch gewährleistet, daß die Signale nur eine geringe Ab
strahlung weg von der Schaltplatte besitzen.
Wenngleich daher eine doppelseitig mit einer gedruckten Schaltung versehene
Schaftplatte entsprechende Vorteile aufweist, ergeben sich aber unter Berücksichti
gung der Herstellungskosten auch entscheidende Nachteile. Solche beidseits
bedruckten Schaltplatten sind nämlich die teuerste Komponente der elektronischen
Ausstattung von Anzeige-Instrumenten der Instrumententafel eines Kraftfahrzeu
ges, und zwar selbst dann, wenn für mehrere Instrumente ein gemeinsamer Mikro
prozessor in die elektronische Ausstattung mit einbezogen wird.
Für eine Reduzierung der Kosten wird häufig auch die Einbeziehung eines Schritt
motors angedacht, mit welchem insbesondere Zeigerinstrumente schrittweise
fortgeschaltet werden. Sofern solche Schrittmotoren vorgesehen werden, werden
dafür meistens auch Mikroregler mitverwendet, weil damit Gebrauch gemacht
werden kann von deren integrierter Fähigkeit, eine Vielzahl von Zeigerinstrumenten
unter Mitwirkung nur eines Schrittmotors anzutreiben.
In der Umgebung solcher elektronischer Geräte mit beidseitig bedruckten Schalt
platten, Schrittmotoren und Mikroreglern arbeiten die teilweise eingesetzten Mikro
prozessoren mit Taktfrequenzen meistens von einigen MHz, sodaß sich daraus
hinsichtlich der abgestrahlten Emissionen leicht erhebliche Probleme ergeben.
Wenn bei einem Mikroregler eine Antriebsmöglichkeit für einen Schrittmotor vorge
sehen ist, dann ist der Mikroregler meistens mit mehreren Anschlusspins versehen,
an welche für die verschiedensten Zwecke eine geregelte Spannung angeliefert
wird. So wird bsp. an einem bestimmten Anschlusspin eine geregelte 5 V Span
nung angeliefert, um einen Kernbereich des Mikroreglers, der normal ein digitaler
Mikroprozessor ist, mit einer Leistung zu versorgen. An weiteren Anschlusspins des
Mikroreglers liegt ebenfalls eine geregelte 5 V Spannung an, um die Regelausgän
ge des Mikroreglers für einen oder mehrere Schrittmotoren mit einer Leistung
ebenso zu versorgen wie Eingänge und Ausgänge des Mikroreglers für generelle
Zwecke und auch für die Versorgung des Mikroreglers mit einer analogen Span
nung.
Der Strom, der von einem Mikroregler verbraucht und auch wieder zurückgeführt
wird, kann in der Umgebung eines Spannungsreglers mit der Anordnung an einer
Schaltplatte eine beträchtliche Abstrahlung von Emissionen ergeben. Ein bekann
tes elektronisches Gerät mit der Zielsetzung einer Minimierung von abgestrahlten
Emissionen besteht aus einer beidseitig bedruckten Schaltplatte, bei welcher ein
5 V Spannungsregler mit einem einzigen Knoten verbunden ist, von welchem
mehrere 5 V Versorgungsleitungen sternförmig an die einzelnen Anschlusspins des
Mikroreglers abgezweigt sind, die eine Versorgung mit einer geregelten 5 V Span
nung benötigen. Der einzige Knoten ist dabei über einen Kondensator geerdet, der
dazu beiträgt, eine solche sternförmige Konfiguration der einzelnen Versorgungslei
tungen an die verschiedenen Anschlusspins des Mikroreglers elektromagnetisch
geräuscharm zu halten. Ein weiterer Beitrag für eine Verringerung der abgestrahl
ten Emissionen ist daher dadurch erreichbar, dass für die Rückleitung der Signale
die vorerwähnten kurzen Wegstrecken eingehalten werden. Zusätzlich vorgesehe
ne T-Filter ergeben bei diesen bekannten elektronischen Geräten noch eine weitere
Kleinhaltung der abgestrahlten Emissionen.
Die Herstellungskosten solcher elektronischer Geräte könnten wahrscheinlich
verringert werden, wenn die Schaltplatten nur an einer Seite mit einer gedruckten
Schaltung versehen werden und wenn auch die Anzahl der Filter reduziert wird. Bei
einer einseitig bedruckten Schaltplatte kann jedoch eine sternförmige Konfiguration
der einzelnen Signalleitungen nicht realisiert werden, weil dafür eine viel zu geringe
Flexibilität hinsichtlich der Verlegung der einzelnen Leitungen zur Verfügung steht.
Bei einer einseitig bedruckten Schaltplatte fehlt außerdem die Möglichkeit für ein
entsprechend großzügiges Vorsehen von geerdeten Rückleitungen, sodaß hierbei
auch das Problem einer Kleinhaltung der abgestrahlten Emissionen besteht.
Aus der DE 41 21 246 A1 ist für einen Schrittmotor für verschiedene Anzeige-
Instrumente der Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges angegeben, dass dafür
eine elektronische Steuereinheit mit einem Eingangsfilter, einem Mikroprozessor,
einem ROM, einem EPROM oder einem EEPROM und einer Treiberstufe vorgese
hen werden kann, wobei das EPROM bzw. EEPROM durch eine Eingabe von
entsprechenden Daten an die jeweiligen Anwendungszweck des Motors adaptier
bar sein soll. Als Vorteil ist angegeben, dass bei einem Schrittmotor mit dieser
Ausbildung nur noch Anschlüsse für die Spannungsversorgung aus der Fahrzeug
batterie und für einen jeweiligen Sensor oder Taktgeber angeordnet werden müs
sen, wobei aber jede Angaben darüber fehlen, wie der Schrittmotor und die einzel
nen Bauelemente der elektronischen Steuereinheit an der Instrumententafel des
Kraftfahrzeuges angebracht und mit den verschiedenen Anzeige-Instrumenten
verbunden werden.
In der DE 198 04 337 A1 ist eine Instrumententafel für Kraftfahrzeuge beschrieben,
bei welcher an der Rückseite einer Schaltplatte eine gedruckte Schaltung zur
Versorgung von Anzeigesymbolen angebracht ist, die auf der Vorderseite der
Schaltplatte durch Serigraphie aufgebracht sind und durch eine Lichtquelle ausge
leuchtet werden, die ebenfalls an der Rückseite der Schaltplatte im Bereich einer
Beleuchtungsöffnung angeordnet und von einem Kunststofffilm derart umgeben ist,
dass damit ein Leuchtkasten für die Lichtquelle gebildet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Gerät mit einer
Schaltplatte zu konzipieren, die sich nur einseitig bedrucken läßt und daher zum
Anschluss von Anzeige-Instrumenten der Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges
billiger herstellbar ist als die bekannten, zweiseitig bedruckten Schaltplatten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem elektronischen Gerät gelöst,
welches die Merkmale des Patentanspruches 1 beinhaltet. Weitere zweckmäßige
und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gerätes sind in den
weiteren Ansprüchen erfaßt und ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispieles des
erfindungsgemäßen Gerätes. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges,
Fig. 2 eine Vorderansicht einer Schaltplatte, deren erfindungsgemäße Ausbildung
für die Anzeige-Instrumente der Instrumententafel gemäß Fig. 1 konzipiert
wurde, und
Fig. 3 ein Blockdiagramm zur Darstellung der Schaltungsanordnung, die für die
Rückseite der Schaltplatte gemäß Fig. 2 vorgesehen ist.
Für die in Fig. 1 dargestellte Instrumententafel 10 eines Kraftfahrzeuges wird
vorausgesetzt, dass dafür mehrere Anzeige-Instrumente 12 vorgesehen sind sowie
eine Flüssigkristall-Anzeige 16, die alle schrittweise angetrieben bzw. fortgeschaltet
werden sollen. Für den Antrieb sind verschiedene Schrittmotoren 22A, 22B, 22C
und 22D vorgesehen. Diese Schrittmotoren sind alle auf der zu einer gedruckten
Schaltung abgewandten Plattenseite einer Schaltplatte 20 angeordnet, wobei diese
Plattenseite in Fig. 2 mit einer Vorderansicht gezeigt ist. Neben den vorerwähnten
Schrittmotoren befinden sich an dieser einen Plattenseite nur noch einzelne Draht
leiter 26, deren beide Enden jeweils durch eine Durchtrittsöffnung in der Schaltplat
te 20 hindurchgeführt sind für einen gelöteten Anschluss an die auf der Rückseite
der Schaltplatte befindliche gedruckte Schaltung.
Die funktionelle Ausbildung der gedruckten Schaltung ist gemäss der Darstellung in
Fig. 3 mit einem Spannungsregler 30 vorgesehen, bei welchem es sich um einen
einzigen integrierten Schaltkreis handeln kann oder um eine Kombination von
mehreren elektronischen Komponenten, die eine geregelte Ausgangsspannung
bereitstellen lassen. Der Spannungsregler 30 wird von der bei einem Kraftfahrzeug
zur Verfügung stehenden 12 V Batteriespannung versorgt, um von dem Span
nungsregler eine geregelte Spannung von bsp. 5 V zu erhalten. Diese geregelte 5 V
Spannung wird an eine angeschlossene Verteilerleitung 32 angeliefert, parallel zu
welcher mit einem Abstand von etwa 2 mm, insbesondere von etwa 1 mm, eine
Rückleitung 34 verlegt ist, die bei 36 unmittelbar neben dem Spannungsregler 30
geerdet ist und durch einen Kondensator C1 eine Verbindung mit der Verteilerlei
tung 32 aufweist.
Die Verteilerleitung 32 und die Rückleitung 34 sind mit mehreren Anschlusspins
eines Mikroreglers 38 verbunden, bei dem es sich um ein elektronisches Gerät mit
integriertem Mikroprozessor handelt, der die verschiedenen Schrittmotoren direkt
antreiben kann. Ein Mikroregler dieser Ausbildung ist bsp. unter dem Produktna
men 780973 A MCU von der NEC Corporation zu erhalten.
Ein erster Anschlusspin 40 des Mikroreglers 38 ist für den aus der Verteilerleitung
32 versorgten Leistungseingang des Mikroprozessors vorgesehen, der den Kernbe
reich des Mikroreglers bildet. An einem zugehörigen zweiten Anschlusspin 42 ist
ein Anschluss mit der Rückleitung 34 vorgenommen, wobei zwischen die beiden
Anschlusspins noch ein T-Filter 43 zwischengeschaltet ist. Für den Anschluss an
die Verteilerleitung 32 und die Rückleitung 34 sind zwei Versorgungsleitungen 44
und 46 vorgesehen, durch deren gestrichelte Darstellung in Fig. 3 verdeutlicht wird,
dass es sich dabei um zwei auf der Vorderseite der Schaltplatte 20 angeordnete
Drahtleiter 26 handelt, deren eine Enden also an den Anschlusspins 40 und 42 und
deren andere Enden an den beiden Leitungen 32 und 34 angelötet sind. Mit der
Anordnung des T-Filters 43, der als einziger Filter des gesamten Gerätes vorgese
hen ist, wird eine wesentliche Dämpfung von allen Frequenzen größer als die
Grundfrequenz des Mikroreglers 38 erreicht, die typischerweise etwa 8 MHz be
trägt. Durch den T-Filter 43 kann daher auch die Stromanforderung des Mikroreg
lers 38 präzise gefiltert werden, die der Mikroregler als Taktgeber für die verschie
denen Schrittmotoren benötigt. Alle Stromkomponenten mit einer höheren Fre
quenz, bei welchen es sich um Oberwellen der Grundtaktfolge des Mikroreglers 38
handelt, können dagegen den T-Filter nicht passieren.
Über einen weiteren Anschlusspin 48 des Mikroreglers 38 wird eine analoge An
triebsspannung für einen integrierten A/D-Wandler angeliefert. Auch dieser An
schlusspin 48 sowie ein zugehöriger, über einen Kondensator C2 verbundener
weiterer Anschlusspin 50 sind über Versorgungsleitungen 52 und 54 mit der Vertei
lerleitung 32 und der Rückleitung 34 verbunden. Auch diese Versorgungsleitungen
52, 54 sind durch entsprechende Drahtleiter 26 an der Vorderseite der Schaltplatte
20 bereit gestellt sind.
Ein anderer Anschlusspin 56 des Mikroreglers 38 ist zusammen mit einem zugehö
rigen Anschlusspin 58 über Versorgungsleitungen 62 und 60 mit der Verteilerleitung
32 und der Rückleitung 34 verbunden. Zwischen den beiden Anschlusspins 56 und
58 ist ein Kondensator C3 zwischengeschaltet. Der Anschlusspin 56 ergibt den
peripheren Leistungseingang des Mikroreglers 38, wobei mit "peripherer Leistungs
eingang" die Versorgung derjenigen Eingänge und Ausgänge des Mikroreglers
gemeint ist, die für einen generellen Zweck vorgesehen sind.
Ein weiterer Anschlusspin 64 des Mikroreglers 38 ist über eine Versorgungsleitung
68 mit der Verteilerleitung 32 verbunden und hat auch hier über einen Kondensator
C4 eine Verbindung mit einem zugehörigen Anschlusspin 66, der über eine Versor
gungsleitung 70 mit der Rückleitung 34 verbunden ist. Über den Anschlusspin 64
wird eine Leistung an Antriebsmotoren mit einer H-Brückenschaltung angeliefert,
mit welchen der Mikroregler 38 versorgt ist.
Der T-Filter 43 filtert alle Oberwellen einer höheren Frequenz, die an den beiden
Anschlusspins 40 und 42 erscheinen. Daneben werden durch diesen T-Filter 43
auch alle übrigen Eingänge des Mikroreglers 38 gleich wirksam gefiltert, wobei es
dafür wesentlich ist, dass die mit den beiden Leitungen 32 und 34 verbundenen
Versorgungsleitungen 44 und 46 der beiden Anschlusspins 40 und 42 in größerer
Nähe zu dem Spannungsregler 30 verlegt sind als alle anderen Versorgungsleitun
gen des Mikroreglers. Dadurch wird eine Rückkoppelung mit dem Spannungsregler
30 minimiert.
Um die digitalen Emissionen des den Kernbereich des Mikroreglers 38 bildenden
Mikroprozessors zu minimieren, ist der Mikroregler 38 noch mit einer großen Er
dungsplatte 80 unterlegt, die über eine Verbindungsleitung mit dem Anschlusspin
42 und damit über die Versorgungsleitung 46 mit der Rückleitung 34 verbunden ist.
Die Erdungsplatte 80 ist gegen alle übrigen Anschlusspins des Mikroreglers 38
isoliert.
Mit dem Mikroregler 38 ist weiterhin auch ein Kristalloszillator verbunden, der das
Taktsignal zum Antrieb des Mikroreglers liefert. Der geerdete Anschluss des Kris
talloszillators 82 ist mit dem Anschlusspin 42 zusammengeführt, sodass hier eine
gemeinsame Anschlussverbindung mit der Rückleitung 34 besteht. Sämtliche
Emissionen des Kristalloszillators 82 sind daher gegen die übrigen Anschlusspins
50, 58 und 66 isoliert.
An die Schrittmotoren 22A, 22B, 22C und 22D sind daneben noch Leitungen 90,
92, 94 und 96 angeschlossen. Bei diesen Leitungen handelt es sich um Mehrfach
leitungen für die üblichen Mehrfachanschlüsse von Schrittmotoren. Eine solche
Mehrfachleitung ist auch eine Anschlussleitung 97 an die ebenfalls durch den
Mikroregler 38 fortgeschaltete Flüssigkristall-Anzeige 16 der Instrumententafel.
Daneben sind noch weitere Verbraucher 98 an die Verteilerleitung 32 und an die
Rückleitung 34 angeschlossen.
Claims (9)
1. Elektronisches Gerät zum Anschluß von Anzeige-Instrumenten der Instrumenten
tafel eines Kraftfahrzeuges,
mit einer Schaltplatte (20), die nur an einer Plattenseite mit einer gedruckten Schaltung versehen ist;
mit wenigstens einem Schrittmotor (22A, 22B, 22C, 22D), der auf der zu der gedruckten Schaltung abgewandten Plattenseite der Schaltplatte (20) montiert ist;
mit einem Spannungsregler (30), der eine geregelte Spannung an eine Vertei lerleitung (32) der gedruckten Schaltung liefert und an welchen eine Rücklei tung (34) angeschlossen ist;
mit einem Mikroregler (38), der auf der die gedruckte Schaltung aufweisenden Plattenseite der Schaltplatte (20) montiert und mit der Verteilerleitung (32) so wie der Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) verbunden ist, wobei der Mikroregler (38) einen integrierten Regler aufweist, mit welchem der Antrieb des wenigstens einen Schrittmotors (22A, 22B, 22C, 22D) geregelt wird; wobei
der wenigstens eine Schrittmotor (22A, 22B, 22C, 22D) für den Antrieb we nigstens eines Anzeigeinstruments (12, 16) vorgesehen ist, welches über den Mikroregler (38) an die Verteilerleitung (32) sowie die Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) über Versorgungsleitungen (44, 52, 62, 68; 46, 54, 60, 70) angeschlossen ist, wobei die Versorgungsleitungen als Drahtbrücken aus gebildet, auf der zu der gedruckten Schaltung abgewandten Plattenseite der Schaltplatte (20) montiert und über Durchtrittsöffnungen in der Schaltplatte mit dem Mikroregler (38) und der Verteilerleitung (32) sowie der Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) verbunden sind.
mit einer Schaltplatte (20), die nur an einer Plattenseite mit einer gedruckten Schaltung versehen ist;
mit wenigstens einem Schrittmotor (22A, 22B, 22C, 22D), der auf der zu der gedruckten Schaltung abgewandten Plattenseite der Schaltplatte (20) montiert ist;
mit einem Spannungsregler (30), der eine geregelte Spannung an eine Vertei lerleitung (32) der gedruckten Schaltung liefert und an welchen eine Rücklei tung (34) angeschlossen ist;
mit einem Mikroregler (38), der auf der die gedruckte Schaltung aufweisenden Plattenseite der Schaltplatte (20) montiert und mit der Verteilerleitung (32) so wie der Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) verbunden ist, wobei der Mikroregler (38) einen integrierten Regler aufweist, mit welchem der Antrieb des wenigstens einen Schrittmotors (22A, 22B, 22C, 22D) geregelt wird; wobei
der wenigstens eine Schrittmotor (22A, 22B, 22C, 22D) für den Antrieb we nigstens eines Anzeigeinstruments (12, 16) vorgesehen ist, welches über den Mikroregler (38) an die Verteilerleitung (32) sowie die Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) über Versorgungsleitungen (44, 52, 62, 68; 46, 54, 60, 70) angeschlossen ist, wobei die Versorgungsleitungen als Drahtbrücken aus gebildet, auf der zu der gedruckten Schaltung abgewandten Plattenseite der Schaltplatte (20) montiert und über Durchtrittsöffnungen in der Schaltplatte mit dem Mikroregler (38) und der Verteilerleitung (32) sowie der Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) verbunden sind.
2. Elektronisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler
des Mikroreglers (38) mit einem Mikroprozessor ausgebildet ist.
3. Elektronisches Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Mikroprozessor des Mikroreglers (38) über einen T-Filter (43) an die
Verteilerleitung (32) sowie die Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) ange
schlossen ist.
4. Elektronisches Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Rückleitung (34) des Spannungsreglers (30) mit einer dem Mikroregler (38) unter
legten Erdungsplatte (80) verbunden ist.
5. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, dass mit dem Mikroregler (38) ein Oszillator (82) verbunden ist, der über eine
mit dem Mikroprozessor gemeinsame Versorgungsleitung (46) mit der Rücklei
tung (34) des Spannungsreglers (30) verbunden ist.
6. Elektronisches Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszil
lator ein Kristalloszillator (82) ist.
7. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, dass die Verteilerleitung (32) und die Rückleitung (34) des Spannungsreglers
(30) in einem gegenseitigen Abstand von 2 mm oder 1 mm parallel zueinander
verlegt sind.
8. Elektronisches Gerät nach Anspruch 2 oder einem auf diesen rückbezogenen
Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Mikroprozessor gemein
same Versorgungsleitung (46) des Mikroreglers (38) an die Rückleitung (34) des
Spannungsreglers (30) in größerer Nähe zu dem Spannungsregler (30) verlegt ist
als alle anderen Versorgungsleitungen (52, 54, 60, 62, 68, 70) des Mikroreglers
(38).
9. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, dass zwischen die Verteilerleitung (32) und die Rückleitung (34) des Span
nungsreglers (30) und/oder zwischen jedes Paar von Versorgungsleitungen (52,
54, 60, 62, 68, 70) des Mikroreglers (38) jeweils ein Kondensator (C1, C2, C3,
C4) zwischengeschaltet ist.
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