DE10030154A1 - Elektronisches Gerät mit einer einseitig bedruckten Schaltplatte - Google Patents
Elektronisches Gerät mit einer einseitig bedruckten SchaltplatteInfo
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Abstract
Ein elektronisches Gerät ist für einen Anschluß an die Anzeige-Instrumente der Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges mit einer einseitig bedruckten Schaltplatte ausgebildet, die einen Spannungsregler (30) zur Lieferung einer Regelspannung an eine erste Leitung (32) aufweist, parallel zu welcher eine geerdete Rückleitung (34) mit dem Spannungsregler verbunden ist, wobei mit den beiden Leitungen ein Microregeler (38), der einen integrierten Mikroprozessor als Taktgeber für einen Schrittschaltmotor (22A, 22B, 22C, 22D) eines Anzeige-Instruments aufweist, an einer Vielzahl von Klemmen (40, 42, 48, 50, 56, 58, 64, 66) über jeweils mit einem Drahtleiter ausgebildete Anschlußleitungen (44, 46, 52, 54, 60, 62, 68, 70) verbunden sind.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektronisches Gerät zum Anschluß an die
Anzeige-Instrumente der Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges.
Die für Kraftfahrzeuge konzipierten elektronischen Geräte müssen in erster Linie
funktionell zuverlässig sein. Dabei stellt sich häufig die Forderung, daß mit den
verschiedenen elektronischen Systemen, die bei einem Kraftfahrzeug vorhanden
sind, eine elektromagnetische Kompatibilität eingehalten wird, wobei dafür als
wichtiger Aspekt sicherzustellen ist, daß alle Geräte hinsichtlich der ausgestrahlten
Emissionen vertretbare Grenzen einhalten können.
Bei den mit Schaltplatten ausgebildeten elektronischen Geräten hat es sich bis jetzt
als zweckmäßig erwiesen, diese Schaltplatten beidseits mit einer gedruckten
Schaltung zu versehen. Eine solche doppelseitige Anordnung hat den beträchtli
chen Vorteil einer elektromagnetischen Kompatibilität versprochen, weil damit
sichergestellt werden kann, daß die Wege, welche die mit den Schaltungen weiter
geleiteten Signale zu durchlaufen haben, so kurz wie möglich ausgebildet werden
können. Die Leitungen für die Signale können nämlich bei einer solchen doppelsei
tigen Anordnung einer gedruckten Schaltung auf die beiden Seiten der Schaltplatte
aufgeteilt werden mit einer Verbindung über eine in der Schaltplatte vorgesehene
Durchtrittsöffnung, wobei es gleichzeitig keine Probleme darstellt, die beiden Seiten
der Platte auch mit geerdeten Leitungen zu versehen, um so eine geeignete Signal
rückmeldung zu erhalten. Bei einer solchen doppelseitigen Anordnung unter Vor
gabe von möglichst kurzen Wegstrecken für die Weiterleitung der Signale ist daher
gleichzeitig auch gewährleistet, daß die Signale nur eine geringe Abstrahlung weg
von der Schaltplatte besitzen.
Wenngleich daher eine doppelseitig mit einer gedruckten Schaltung versehene
Schalttafel entsprechende Vorteile aufweist, ergeben sich doch unter Berücksichti
gung der Herstellungskosten auch entscheidende Nachteile. Für die Verhältnisse
der elektronischen Ausstattung für die Anzeige-Instrumente der Instrumententafel
eines Kraftfahrzeuges muß deshalb auch generell festgehalten werden, daß dafür
solche beidseits bedruckten Schaltplatten die teuerste Komponente ergeben, selbst
unter Einbeziehung der Möglichkeit, daß für mehrere Instrumente ein gemeinsamer
Mikroprozessor in die elektronische Ausstattung mit einbezogen wird.
Für eine Reduzierung der Kosten wird häufig auch die Einbeziehung eines Schritt
schaltmotors angedacht, mit welchem insbesondere Zeigerinstrumente schrittweise
fortgeschaltet werden. Sofern solche Schrittschaltmotoren vorgesehen werden,
werden dafür meistens auch Microregler mitverwendet, weil damit Gebrauch ge
macht werden kann von deren integrierter Fähigkeit, eine Vielzahl von Zeigerin
strumenten unter Mitwirkung eines Schrittschaltmotors anzutreiben.
In der Umgebung solcher elektronischer Geräte mit beidseitig bedruckten Schalt
platten, Schrittschaltmotoren und Microreglern arbeiten die teilweise eingesetzten
Microprozessoren mit Taktfrequenzen meistens von einigen MHz, sodaß sich
daraus hinsichtlich der abgestrahlten Emissionen leicht erhebliche Probleme erge
ben. Wenn bei einem Microregler eine Antriebsmöglichkeit für einen Schrittschalt
motor vorgesehen ist, dann ist er meistens mit mehreren Anschlußklemmen verse
hen, an welche für die verschiedensten Zwecke eine geregelte Spannung angelie
fert wird. So wird bsp. an einer bestimmten Eingangsklemme eine geregelte 5 V
Spannung angeliefert, um einen Kernbereich des Microreglers mit einer Leistung zu
versorgen, wobei der Kernbereich des Microreglers normal ein digitaler Mikropro
zessor ist. An weiteren Eingangsklemmen sowie jeweils zugeordneten Rücklei
tungsklemmen des Microreglers liegt ebenfalls eine 5 V Regelspannung an, um die
Regelausgänge des Microreglers für einen oder mehrere Schrittschaltmotoren mit
einer Leistung ebenso zu versorgen wie Eingänge und Ausgänge des Microreglers
für generelle Zwecke und auch für die Versorgung des Microreglers mit einer
analogen Spannung.
Der Strom, der von einem Microregler verbraucht und auch wieder zurückgeführt
wird, kann in der Umgebung eines Spannungsreglers mit der Anordnung an einer
Schaltplatte eine beträchtliche Abstrahlung von Emissionen ergeben. Ein bekann
tes elektronisches Gerät mit der Zielsetzung einer Minimierung von abgestrahlten
Emissionen besteht aus einer beidseitig bedruckten Schaltplatte, bei welcher ein
5 V Regler mit einem einzigen Knoten verbunden ist, von welchem mehrere 5 V
Leitungen sternförmig an die einzelnen Eingänge des Microreglers abgezweigt
sind, die eine Versorgung mit einer 5 V Regelspannung benötigen. Der einzige
Knoten ist dabei über einen Kondensator geerdet, der dazu beiträgt, eine solche
sternförmige Konfiguration von einzelnen Anschlußleitungen an verschiedene
Eingänge des Microreglers elektromagnetisch geräuscharm zu halten, wobei ein
weiterer Beitrag für eine Verringerung der abgestrahlten Emissionen dadurch
erreichbar ist, daß für die Rückleitung der Signale die vorerwähnten kurzen Weg
strecken eingehalten werden. Zusätzlich vorgesehene T-Filter helfen bei diesen
bekannten elektronischen Geräten noch zusätzlich zu einer Kleinhaltung der abge
strahlten Emissionen.
Die Herstellungskosten solcher elektronischer Geräte könnten wahrscheinlich
verringert werden, wenn die Schaltplatten nur an einer Seite mit einer gedruckten
Schaltung versehen werden und wenn auch die Anzahl der Filter reduziert wird. Bei
einer einseitig bedruckten Schaltplatte kann jedoch eine sternförmige Konfiguration
der einzelnen Signalleitungen nicht realisiert werden, weil dafür eine viel zu geringe
Flexibilität hinsichtlich der Verlegung der einzelnen Leitungen zur Verfügung steht.
Bei einer einseitig bedruckten Schaltplatte fehlt darüber hinaus die Möglichkeit für
ein entsprechend großzügiges Vorsehen von geerdeten Rückleitungen, sodaß
hierbei auch das Problem einer Kleinhaltung der abgestrahlten Emissionen besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Gerät mit einer
Schaltplatte zu konzipieren, die sich nur einseitig bedrucken läßt und daher für
einen Anschluß an die Anzeige-Instrumente der Instrumententafel eines Kraftfahr
zeuges billiger herstellbar ist als die bekannten, zweiseitig bedruckten Schaltplat
ten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem elektronischen Gerät gelöst,
welches die Merkmale des Patentanspruches 1 beinhaltet. Weitere zweckmäßige
und vorteilhafte Gestaltungen des erfindungsgemäßen Gerätes sind in den weite
ren Ansprüchen erfaßt und ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in
der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispieles des erfindungs
gemäßen Gerätes. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Instrumententafel eines Kraftfahrzeuges,
Fig. 2 eine Vorderansicht einer Schaltplatte, deren erfindungsgemäße Ausbildung
für die Anzeige-Instrumente der Instrumententafel gemäß Fig. 1 konzipiert
wurde, und
Fig. 3 ein Blockdiagramm zur Darstellung der Schaltungsanordnung, die für die
Rückseite der Schaltplatte gemäß Fig. 2 vorgesehen ist.
Für die in Fig. 1 dargestellte Instrumententafel 10 eines Kraftfahrzeuges wird
vorausgesetzt, daß dafür mehrere Zeigerinstrumente 12 vorgesehen sind sowie
eine Flüssigkristall-Anzeige 16, die alle schrittweise angetrieben bzw. fortgeschaltet
werden sollen. Es stehen dafür verschiedene Schrittschaltmotoren 22A, 22B, 22C
und 22D für den Antrieb der Zeigerinstrumente 12 zur Verfügung, die alle auf der
einen Seite einer Schaltplatte 20 angeordnet sind.
In Fig. 2 ist die Vorderseite der Schaltplatte 20 gezeigt. Auf dieser Vorderseite
befindet sich keine gedruckte Schaltung, sondern befinden sich lediglich einzelne
Drahtleiter 26 neben den vorerwähnten Schrittschaltmotoren, wobei die beiden
Enden jedes Drahtleiters durch eine Durchtrittsöffnung in der Schaltplatte 20 hin
durchgeführt sind für einen gelöteten Anschluß an die Schaltungsanordnung, die für
die Rückseite der Schaltplatte vorgesehen ist.
Die funktionelle Gestaltung der gedruckten Schaltung ist gemäß der Darstellung in
Fig. 3 mit einem Spannungsregler 30 verwirklicht, bei welchem es sich um einen
einzigen integrierten Schaltkreis handeln kann oder um eine Kombination von
mehreren elektronischen Komponenten, die eine geregelte Ausgangsspannung
bereitstellen lassen. Der Spannungsregler 30 wird von der bei einem Kraftfahrzeug
zur Verfügung stehenden 12 V Batteriespannung versorgt, die also als eine unge
regelte Eingangsspannung dem Spannungsregler 30 zugeleitet wird, der daraus
eine geregelte Ausgangsspannung von bsp. 5 V ableitet. Diese 5 V Regelspannung
wird an eine angeschlossene Leitung 32 einer Verteiler- bzw. Busleitung angelie
fert, parallel zu welcher mit einem Abstand von etwa 2 mm, insbesondere von etwa
1 mm, eine Rückleitung 34 verlegt ist, die unmittelbar neben dem Spannungsregler
30 bei 36 geerdet ist und durch einen Kondensator C1 eine Verbindung mit der die
Regelspannung führenden Leitung 32 aufweist.
Die beiden Leitungen 32 und 34 sind mit mehreren Anschlußklemmen eines Micro
reglers 38 verbunden. Der Microregler 38 ist gemäß dem Verständnis der vorlie
genden Erfindung ein elektronisches Gerät mit einem integrierten Microprozessor,
der Schrittschaltmotoren direkt antreiben kann. Ein Microregler dieser Ausbildung
ist bsp. unter dem Produktnamen 780973 A MCU von der NEC Corporation zu
erhalten.
Eine Anschlußklemme 40 des Microreglers 38 ist für den Leistungseingang des den
Kernbereich des Microreglers bildenden Microprozessors vorgesehen. Eine Klem
me 42 ist für die zu der Klemme 40 zugehörige Rückleitung vorgesehen, wobei der
Anschluß der beiden Klemmen 40, 42 an die beiden Leitungen 32 und 34 über
Anschlußleitungen 44 und 46 vorgenommen und zwischen den beiden Klemmen
ein T-Filter 43 zwischengeschaltet ist. Mit der gestrichelten Darstellung der An
schlußleitungen 44 und 46 ist verdeutlicht, daß sich diese Anschlußleitungen auf
der Vorderseite der Schaltplatte 20 befinden und also für das hier beschriebene
Ausführungsbeispiel durch zwei Drahtleiter 26 verwirklicht sind, deren eine Enden
also an den Klemmen 40 und 42 und deren andere Enden an den beiden Leitungen
32 und 34 angelötet sind. Mit der Anordnung des T-Filters 43, der im übrigen als
einziger Filter des gesamten Gerätes vorgesehen ist, wird eine wesentliche Dämp
fung von allen Frequenzen größer als die Grundfrequenz des Microreglers 38
erreicht, die typischerweise etwa 8 MHz beträgt. Durch den T-Filter 43 kann daher
die Stromanforderung des Microreglers 38 präzise gefiltert werden, die der Micro
regler als Taktgeber für die verschiedenen Schrittschaltmotoren benötigt, während
alle Stromkomponenten mit einer höheren Frequenz, bei welchen es sich um
Oberwellen der Grundtaktfolge des Microreglers 38 handelt, den T-Filter 43 nicht
passieren können.
Der Microregler 38 weist daneben eine weitere Anschlußklemme 48 auf, über
welche die analoge Antriebsspannung für einen integrierten A/D-Wandler angelie
fert wird. Auch diese Anschlußklemme 48 sowie eine zugehörige, über einen
Kondensator C2 verbundene Rückleitungsklemme 50 sind über Anschlußleitungen
52 und 54 mit den beiden Leitungen 32 und 34 verbunden, wobei auch die An
schlußleitungen 52, 54 durch entsprechende Drahtleiter 26 an der Vorderseite der
Schaltplatte 20 bereitgestellt sind.
Eine weitere Anschlußklemme 56 ist zusammen mit einer zugehörigen Rücklei
tungsklemme 58 über Anschlußleitungen 62 und 60 mit den beiden Leitungen 32
und 34 verbunden, wobei auch hier zwischen den beiden Klemmen ein Kondensa
tor C3 zwischengeschaltet ist. Die Anschlußklemme 56 ergibt den peripheren
Leistungseingang des Microreglers 38, wobei mit "peripherer Leistungseingang" die
Versorgung der Eingänge und Ausgänge des Microreglers angesprochen ist, die für
einen generellen Zweck vorgesehen sind.
Eine weitere Anschlußklemme 64 ist über eine Anschlußleitung 68 mit der Leitung
32 verbunden und hat auch hier über einen Kondensator C4 eine Verbindung mit
einer zugehörigen Rückleitungsklemme 66, die über eine Anschlußleitung 70 mit
der geerdeten Leitung 34 verbunden ist. Über die Anschlußklemme 64 wird eine
Leistung an Antriebsmotoren mit einer H-Brückenschaltung angeliefert, mit welchen
der Microregler 38 versorgt ist.
Wie vorstehend bereits angemerkt wurde, filtert der T-Filter 43 als die einzige
vorgesehene Filtervorrichtung alle Oberwellen einer höheren Frequenz, die den
beiden Klemmen 40 und 42 aus den beiden Leitungen 32 und 34 angeliefert wer
den könnten. Durch den T-Filter 43 werden daneben aber auch alle übrigen Ein
gänge des Microreglers 38 gleich wirksam gefiltert, wobei es dafür wesentlich ist,
daß die Anschlußleitungen 44 und 46 der Klemmen 40 und 42 in unmittelbarer
Nähe des Spannungsreglers 30 mit den beiden Leitungen 32 und 34 verbunden
sind und diese beiden Leitungen 32 und 34 sehr eng beieinander verlegt sind,
damit die Rückkoppelung mit dem Spannungsregler 30 minimiert wird.
Um weiterhin die digitalen Emissionen des den Kernbereich des Microreglers 38
bildenden Microprozessors zu minimieren, ist der Microregler 38 mit einer großen
Erdungsplatte 80 unterlegt, die über eine Verbindungsleitung mit der Anschluß
klemme 42 und damit über die Anschlußleitung 46 mit der geerdeten Leitung 34
verbunden ist. Die Erdungsplatte 80 ist andererseits gegen alle übrigen, geerdeten
Rückleitungsklemmen des Microreglers 38 isoliert, also gegen die Klemmen 50, 58
und 66.
Mit dem Microregler 38 ist weiterhin auch ein Kristalloszillator 82 verbunden, der
das Taktsignal zum Antrieb des Microreglers 38 liefert. Der geerdete Anschluß des
Kristalloszillators 82 ist mit der Anschlußklemme 42 zusammengeführt, sodaß hier
eine gemeinsame Anschlußverbindung mit der geerdeten Leitung 34 besteht.
Sämtliche Emissionen des Kristalloszillators 82 sind daher gegen die übrigen
Rückleitungsklemmen 50, 58 und 66 isoliert.
Mit den Leitungen 90, 92, 94 und 96 der gedruckten Schaltung sind die Anschluß
leitungen an die Schrittschaltmotoren 22A, 22B, 22C und 22D bezeichnet. Bei
diesen Anschlußleitungen handelt es sich jeweils um Mehrfachleitungen für die
üblichen Mehrfachanschlüsse von Schrittschaltmotoren, und eine solche Mehr
fachleitung ist auch die Anschlußleitung 97 an die Flüssigkristall-Anzeige 16, die
ebenfalls durch den Microregler 38 fortgeschaltet wird. Daneben sind noch weitere
Verbraucher 98 an die Leitungen 32 und 34 angeschlossen.
Claims (9)
1. Elektronisches Gerät zum Anschluß an die Anzeige-Instrumente (12) der In
strumententafel (10) eines Kraftfahrzeuges, mit einer Schaltplatte (20), die nur
an einer Plattenseite mit einer gedruckten Schaltung versehen ist, wobei
- - ein mit der Batteriespannung versorgter Spannungsregler (30) an einer Aus gangsklemme mit einer eine Regelspannung führenden ersten Leitung (32) und an einer Eingangsklemme mit einer im wesentlichen parallel verlegten, geerdeten zweiten Leitung (34) einer Verteilerleitung verbunden ist,
- - ein Microregler (38) an einer Vielzahl von Eingangsklemmen (40, 48, 56, 64) über Anschlußleitungen (44, 52, 62, 68) mit der die Regelspannung führen den ersten Leitung (32) und an einer entsprechenden Vielzahl von Rücklei tungsklemmen (42, 50, 58, 66) über entsprechende Anschlußleitungen (46, 54, 60, 70) mit der geerdeten zweiten Leitung (34) verbunden ist, und
- - wenigstens ein Schrittschaltmotor (22A, 22B, 22C, 22D) an der Schalt platte (20) angeordnet ist, der eine Anschlußverbindung (90, 92, 94, 96) mit einem Schrittschaltantrieb-Regelbereich des Microreglers (38) aufweist zum Antrieb wenigstens eines zugeordneten Anzeige-Instruments (12) der In strumententafel (10).
2. Elektronisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die An
schlußleitungen (44, 52, 62, 68) der Eingangsklemmen (40, 48, 56, 64) und die
Anschlußleitungen (46, 54, 60, 70) der Rückleitungsklemmen (42, 50, 58, 66)
des Microreglers (38) an der zweiten Plattenseite verlegt und mit Drahtleitern
(26) gebildet sind, die über an ihren Enden vorgesehene Durchtrittsöffnungen
der Schaltplatte (20) mit den Klemmen des Microreglers (38) und mit den bei
den Leitungen (32, 34) der Verteilerleitung verbunden sind.
3. Elektronisches Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Microregler (38) einen integrierten, zum Antrieb des wenigstens einen
Schrittschaltmotors (22A, 22B, 22C, 22D) vorgesehenen Mikroprozessor
aufweist, dessen Anschlußleitungen (44, 46) an die beiden Leitungen (32, 34)
der Verteilerleitung an den betreffenden Eingangs- und Rückleitungsklemmen
(40, 42) des Microreglers über einen T-Filter (43) miteinander verbunden sind.
4. Elektronisches Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückleitungsklemme (42) des integrierten Microprozessors mit einer dem
Microregler (38) unterlegten Erdungsplatte (80) verbunden ist.
5. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß mit dem Microregler (38) ein Oszillator (82) verbunden ist, der an
einer geerdeten Anschlußklemme über eine mit dem Mikroprozessor gemein
same Anschlußleitung (46) mit der geerdeten Leitung (34) der Verteilerleitung
verbunden ist.
6. Elektronisches Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Os
zillator ein Kristalloszillator (82) ist.
7. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Leitungen (32, 34) der Verteilerleitung in einem ge
genseitigen Abstand von etwa 2 mm, insbesondere von etwa 1 mm, parallel
zueinander verlegt sind.
8. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mit dem Mikroprozessor gemeinsame Anschlußleitung (46)
des Microreglers (38) an die geerdete Leitung (34) der Verteilerleitung näher
an dem Spannungsregler (30) verlegt ist als alle restlichen Verbindungsleitun
gen (52, 54, 60, 62, 68, 70) des Microreglers (38) mit den beiden Leitungen
(32, 34) der Verteilerleitung.
9. Elektronisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen die beiden Leitungen (32, 34) der Verteilerleitung und/
oder zwischen jedes Paar von Eingangs- und Rückleitungsklemmen (40, 42,
48, 50, 56, 58, 64, 66) des Microreglers (38) jeweils ein Kondensator (C1, C2,
C3, C4) zwischengeschaltet ist.
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