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DE19853214A1 - Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen - Google Patents

Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen

Info

Publication number
DE19853214A1
DE19853214A1 DE19853214A DE19853214A DE19853214A1 DE 19853214 A1 DE19853214 A1 DE 19853214A1 DE 19853214 A DE19853214 A DE 19853214A DE 19853214 A DE19853214 A DE 19853214A DE 19853214 A1 DE19853214 A1 DE 19853214A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument
dashboard
frame
dashboard according
ball
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19853214A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Kazmierczak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19853214A priority Critical patent/DE19853214A1/de
Publication of DE19853214A1 publication Critical patent/DE19853214A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K37/00Dashboards
    • B60K37/10Arrangements for attaching the dashboard to the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Instrument Panels (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen, in dem mindestens ein Instrument mit Instrumentenrahmen montiert ist, wobei das Instrument mit seinem Instrumentenrahmen um mindestens einen Drehpunkt gegenüber dem Armaturenbrettrahmen drehbar ist und zur Erreichbarkeit der Instrumentenrückseite aus einer betrieblichen Anzeigenstellung in eine Wartungsstellung um den Drehpunkt schwenkbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen, in dem minde­ stens ein Instrument mit Instrumentenrahmen montiert ist.
Stand der Technik
Derartige Armaturenbretter sind für Verkehrsmittel allgemein bekannt, wobei sich üblicherweise die im Armaturenbrett mit seinem Armaturenbrettrahmen vorgesehe­ nen Instrumente nicht auf ein Instrument beschränken, sondern insbesondere in Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und in Autos eine Vielzahl von Instrumenten für den Benutzer in zentraler Weise zusammengefaßt werden. Ist eines der Instrumente de­ fekt, so muß üblicherweise das gesamte Armaturenbrett auseinandergenommen wer­ den, zumindest aber das Einzelinstrument in seinem Instrumentenrahmen aus dem Armaturenbrettrahmen herausgeführt werden, um insbesondere an die Rückseite und an das Innenleben des Instruments zu gelangen. Das Herausziehen, Abschrauben oder in anderer Weise Abbauen eines Instruments von einem Armaturenbrettrahmen erfordert oftmals einen Fachmann, so daß bei einfachen Defekten, wie Ausfall einer Sicherung in einem Instrument, weder die Rückseite des Instruments einfach zu­ gänglich ist, noch die Position der Sicherung damit einfach auffindbar ist. Vielfach werden zur Lösung dieses Problems die Sicherungen entfernt von den jeweiligen Instrumenten in Sicherungskästen untergebracht, damit auch Ungeübte zumindest einfache Defekte an Instrumenten in ihren Fahrzeugen, wie beispielsweise Ausfall einer Sicherung eines Instruments beheben können, ohne einen Fachmann zu bemü­ hen. Doch auch diese von einem Instrument entfernte Unterbringung von Sicherun­ gen in einem zentralen Sicherungskasten im Fahrzeug hat Nachteile. So sind derarti­ ge Sicherungskästen nicht im Beleuchtungsbereich der Innenleuchte eines Fahrzeugs untergebracht, sondern im Motorraum oder im Fußraum des Fahrzeugs vielfach an schwierig zugänglichen Stellen angeordnet, wie es auch die Druckschrift EP 0 802 085 für einen ausschwenkbaren Sicherungskasten zeigt, der unterhalb einer Lenk­ säule eines Autos und damit unterhalb des Armaturenbretts angebracht ist. Instru­ mente, die durch derartige entfernt und zentral angebrachte Sicherungskästen abge­ sichert sind, weisen darüber hinaus eine geringere Betriebssicherheit auf, da zusätzli­ che elektrische Stromzuführungen von und zum Sicherungskasten erforderlich sind, die-ihrerseits beschädigt sein können und damit die Fehlersuche und die Reparatur sowie Wartung von Instrumenten erschweren. Bei zentraler Anordnung von Siche­ rungen in einem Sicherungskasten eines Verkehrsmittels ist darüber hinaus die un­ mitellbare Zuordnung der einzelnen Sicherung zu einem Instrument oder einer abge­ sicherten Last schwierig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen, in dem mindestens ein Instrument mit Instrumentenrahmen montiert ist, zu schaffen, bei dem eine schnelle und zuverlässige Wartung und Reparatur bei für jedermann offen­ sichtlichen Fehlern schnell und unkompliziert durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Armaturenbrett mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.
Vorteile der Erfindung
Da das Instrument in dem erfindungsgemäßen Armaturenbrett mit seinem Instru­ mentenrahmen um mindestens einen Drehpunkt gegenüber dem Armaturen­ brettrahmen drehbar ist und zur Erreichbarkeit der Instrumentenrückseite aus einer betrieblichen Anzeigenstellung in eine Wartungsstellung um den Drehpunkt beweg­ bar ist, wird gegenüber konventionellen Armaturenbrettern erreicht, daß einerseits das Instrument in Relation zum Armaturenbrettrahmen nicht vollständig vom Ar­ maturenbrettrahmen gelöst werden muß, da es immer über den Drehpunkt mit dem Armaturenbrettrahmen bewegbar in Verbindung bleibt. Andererseits kann das In­ strument so weit aus der Armaturenbrettebene herausgeschwenkt werden, daß die Rückseite für jedermann zugänglich wird. Damit ist auch der Vorteil verbunden, daß die Erreichbarkeit aller Einzelkomponenten eines Instruments, wie beispielsweise Sicherungen, leicht zugänglich werden. Schließlich wird durch das Herausschwen­ ken aus der Ebene des Armaturenbrettes in eine nahezu horizontale Lage die Rück­ seite des Instruments voll von beispielsweise einer Innenleuchte des Fahrzeugs be­ leuchtet, so daß selbst im Dunkeln alle Details der Rückseite eines Instruments er­ kennbar sind. Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden mit den Unteransprüchen beansprucht.
Vorzugsweise ist der Drehpunkt durch ein Kugelgelenk realisiert. Diese gelenkige Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Rückseite des Instruments beispielsweise direkt in eine optimale Position zur Beleuchtung durch die Innenleuchte eines Fahr­ zeugs geschwenkt und gedreht werden kann. Dazu ist vorzugsweise mindestens eine Kugel an dem Armaturenbrettrahmen angebracht und an dem Instrumentenrahmen eine Kugelpfanne. Kugel und Kugelpfanne können aus einem Kunststoff hergestellt sein und jeweils integraler Bestandteil des Armaturenbrettrahmens bzw. des Instru­ mentenrahmens sein.
Der mindestens eine Drehpunkt ist vorzugsweise in Verlängerung des unteren Be­ reichs des Instruments angeordnet, so daß die Anzeigenseite des Instruments bei dem Ausschwenken aus der Anzeigenstellung in die Wartungsstellung von der Innen­ leuchte des Fahrzeugs abgewandt ist und die Rückseite des Instruments der Innen­ leuchte zugewandt ist. Außerdem hat diese Anordnung des Drehpunktes den weite­ ren Vorteil, daß die Rückseite des Instruments nach dem Ausschwenken in die War­ tungsstellung leicht zugänglich ist.
Für eine stabilere Lage des ausgeschwenkten Elements wird vorzugsweise der Instrumentenrahmen so abgestützt, daß mehrere Drehpunkte eine Dreh- oder Schwen­ kachse gegenüber dem Armaturenbrettrahmen bilden. Dazu müssen die Drehpunkte in einer Linie angeordnet sein. Es kann aber auch eine Schwenkachse durch ein Scharnier realisiert werden. Der Vorteil dieser Ausführungsform ist, daß nun die Rückseite des Instruments wie eine Arbeitsplatte in der Wartungsstellung zugänglich ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können mehrere Instrumente um eine gemeinsame Drehachse schwenkbar sein, so daß praktisch die gesamte Vorder­ seite eines Armaturenbretts umklappbar oder schwenkbar wird. Auch diese Lösung hat ihre Vorteile, zumal die Vielzahl an Drehpunkten vermindert werden kann. Zur Realisierung einer derartigen Schwenkachse sind vorzugsweise mindestens zwei Kugeln in einem Abstand auf einer Schwenkachse an dem Armaturenbrettrahmen und in entsprechendem Abstand mindestens zwei Kugelpfannen an dem Instrumen­ tenrahmen angebracht.
Die Erfindung hat insbesondere dann gegenüber dem Stand der Technik große Vor­ teile, wenn das Instrument unmittelbar auf seiner Rückseite durch eine Sicherung abgesichert ist. Vorzugsweise wird dazu eine Sicherung in einem größtmöglichen Abstand von dem mindestens einem Drehpunkt entfernt auf der Instrumentenrück­ seite angeordnet. Beim Schwenken des Instruments aus der betrieblichen Anzeigen­ stellung in eine Wartungsstellung wird dann vorteilhaft die Sicherung leicht zugäng­ lich und weit entfernt vom Armaturenbrettrahmen angeordnet sein. Damit wird eine gut sichtbare Position auf der Rückseite für die Sicherungen bereitgestellt und auch der ungeübte Führer eines Verkehrsmittels kann sicher und ohne Gefahr für das In­ strument einen Sicherungswechsel vornehmen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist mindestens eine Rolle in einer Schwenkachse ausgerichtet am Armaturenbrettrahmen angebracht und an dem In­ strumentenrahmen ist eine der Rolle angepaßte Rollenpfanne mit überwiegend U-förmigem Querschnitt vorgesehen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß ei­ nerseits, solange die Rollenpfanne im Eingriff mit der Rolle steht, das Instrument sicher mit seinem Instrumentenrahmen an dem Armaturenbrettrahmen gehalten wird. Ist jedoch ein Austausch des Instruments notwendig, so kann andererseits auf­ grund der U-förmigen Rollenpfanne das Instrument leicht und schnell von der am Armaturenbrettrahmen angebrachten Rolle abgenommen werden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß an dem Ar­ maturenbrettrahmen und an dem Instrumentenrahmen ineinandergreifende Ringe um eine gemeinsame Schwenkachse angebracht sind und durch einen gemeinsamen, zu den Ringen passenden Steckbolzen, das Instrument um die Schwenkachse schwenk­ bar ist. In diesem Fall muß zur Abnahme des Instruments der Steckbolzen aus den Ringelementen herausgezogen werden, und ein defektes Instrument kann dann in vorteilhafter Weise durch ein anderes oder neues Instrument schnell und zügig er­ setzt werden.
Insbesondere in Fahrzeugen für den Straßenverkehr werden immer mehr Zentralin­ strumente eingesetzt, die viele Funktionen in sich vereinigen und dazu auf ihrer Rückseite bei einer bevorzugten Ausführungsform mindestens eine Leiterplatte auf­ weisen, die eine Steckerleiste trägt, wobei die Steckerleiste in der ausgeschwenkten Wartungsstellung des Instruments von einer Buchsenleiste, die an dem Armaturen­ brettrahmen angebracht ist, getrennt ist und in der eingeschwenkten betrieblichen Anzeigenstellung des Instruments ist die Steckerleiste mit der Buchsenleiste elek­ trisch verbunden. Dieses hat den Vorteil, daß mit dem Ausschwenken des Instru­ ments gleichzeitig alle elektrischen Kontakte des Instruments zur Stromversorgung unterbrochen werden und damit weder elektrische Spannungen den Anwender ge­ fährden können noch umgekehrt durch Eingriff des Anwenders mit Hilfswerkzeugen auf der Rückseite des Instruments irgendwelche elektrischen Kurzschlüsse erzeugt werden können, die das Instrument oder die elektrische Schaltung, beispielsweise auf der Leiterplatte gefährden. Sobald das Instrument in die Anzeigenstellung zu­ rückgeschwenkt ist, stehen Buchsenleiste und Steckerleiste wieder miteinander in Eingriff und alle Anzeigefunktionen auf dem Zentralinstrument sind dann wieder aktiv.
In der Wartungsstellung ist es auch vorteilhaft, das ausgeklappte Instrument nahezu horizontal zu arretieren, um damit eine Bearbeitungsebene für die Rückseite des Instruments zu schaffen, die ergonomisch einer Werktischplatte entspricht. Dazu wird vorzugsweise die Drehbarkeit des Instruments um eine Schwenkachse auf ei­ nen Klappwinkel zwischen der betrieblichen Anzeigenstellung und der Wartungs­ stellung des Instruments durch Anschlagmittel begrenzt. In dieser Wartungsstellung ist auch ein zentraler Schrittmotor, den vorzugsweise ein derartiges Instrument auf­ weist, leicht zugänglich, indem die Leiterplatte von der Rückseite des Instruments abgehoben wird und damit unmittelbar der zentrale Schrittmotor zugänglich wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Instruments ist dieses als zentrales Kom­ biinstrument ausgebildet und weist auf der Rückseite eine Vielzahl von Zusatzein­ richtungen auf. Diese Zusatzeinrichtungen können eine Vielzahl von Sicherungen und/oder Relais und/oder eine Zentralelektronik für ein Verkehrsmittel umfassen, wobei Leiterbahnen auf der Platine und/oder passive diskrete Schaltelemente und integrierte Schaltungen und/oder Mikroprozessoren verbinden.
Vorzugsweise wird ein erfindungsgemäßes Armaturenbrett in einem Verkehrsmittel eingesetzt, insbesondere in einem Personenkraftwagen. Ein entsprechend der Erfin­ dung ausgebildetes zentrales Kombiinstrument ist jedoch auch in Flugzeugen, Schif­ fen, Bahnen oder Bussen einsetzbar und durch die besondere Handhabungsmöglich­ keit äußerst wartungsfreundlich.
Zeichnung
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügte Figur. Es zeigt die Fig. 1 ein Armaturenbrett mit einem Armaturenbrettrahmen und ein zen­ trales Kombiinstrument mit einem Instrumentenrahmen, der an dem Armaturen­ brettrahmen montiert ist.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
Fig. 1 zeigt ein Armaturenbrett 4 mit einem Armaturenbrettrahmen 1, das unter einer Armaturenbrettabdeckung 19 ein zentrales Kombiinstrument in seiner betrieblichen Anzeigenstellung A hält. Unter der Armaturenbrettabdeckung 19 führt auch ein Be­ lüftungskanal 30 entlang, der in Fig. 1 im Querschnitt gezeigt ist. Auch das zentrale Kombiinstrument 20 ist nur schematisch im Querschnitt dargestellt. Das Instrument 2, 20 ist mit seinem Instrumentenrahmen 3 um mindestens einen Drehpunkt 5 ge­ genüber dem Armaturenbrettrahmen 1 drehbar und aus der betrieblichen Anzeigen­ stellung A in eine Wartungsstellung W, um den Drehpunkt 5 bewegbar. Das zentrale Kombiinstrument weist auf der Vorderseite einen Zeiger 21 auf, der von einem Schrittmotor 15 auf der Rückseite des Instruments angetrieben wird. Weitere hier nicht gezeigte Anzeigenhilfen sind Bordcomputer-Flachbildschirme, zuschaltbare Warnsymbole und andere Anzeigen, wie Öldruck, Wassertemperatur, Kilometer­ stand und dergleichen. Diese Anzeigen werden auf der Rückseite des Instruments 2, 20 von einer Zentralelektrik 16 versorgt oder über Relais 17 zugeschaltet oder von einer Zentralelektronik 18, wie einem Mikroprozessor, der die Bordcomputeranzeige steuert, mitversorgt.
In dieser bevorzugten Ausführungsform wird der Drehpunkt 5 durch eine Kugel 7, die an dem Armaturenbrettrahmen 1 fixiert ist, realisiert und an dem Instrumenten­ rahmen befindet sich eine zu der Kugel passende Kugelpfanne 8, die über die Kugel 7 greift und derart ausgebildet ist, daß der Instrumentenrahmen mit der Kugelpfanne von dem Kugelsitz gelöst werden kann. Schließlich wird die Schwenkbarkeit des Instruments um den Drehpunkt 5 durch ein Anschlagmittel 14 begrenzt, so daß in der Wartungsstellung W das Instrument in einer nahezu horizontalen Position fixier­ bar ist. Aus der Wartungsstellung W kann das Instrument um den Klappwinkel k zurück in die Anzeigenstellung A um den Drehpunkt 5 gelenkig geschwenkt werden. In der Anschlagstellung A wird ein Rahmenanschlagmittel 24 durch den Armaturen­ brettrahmen in dieser Ausführungsform gebildet.
Die für die Zusatzanzeigen erforderlichen elektronischen Einrichtungen sind auf der Rückseite des Instruments auf einer Leiterplatte 11 angeordnet. Die Sicherungen 9, 10 sind dazu in einer exponierten Stellung auf der Leiterplatte 11 in größter Entfer­ nung vom Drehpunkt 5 angeordnet, um ein Auswechseln der Sicherungen zu er­ leichtern. Die elektrische Versorgung der Zusatzeinrichtungen erfolgt über eine auf der Leiterplatte 11 angeordnete Steckerleiste 12, die in der Anzeigenstellung A mit einer am Armaturenbrettrahmen 1 angeordneten und befestigten Buchsenleiste 13 in Eingriff steht. Beim Ausschwenken des Instruments 2, 20 aus der Anzeigenstellung A um den Klappwinkel k in die Wartungsstellung W wird der Kontakt zwischen Steckerleiste 12 auf der Leiterplatte 11 und Buchsenleiste 13 an dem Armaturen­ brettrahmen 1 unterbrochen, so daß automatisch in der Wartungsstellung W die Stromversorgung der Zusatzeinrichtungen unterbrochen bleibt. Die Buchsenleiste 13 ist ihrerseits über Leitungen 22 mit dem Bordnetz verbunden.

Claims (15)

1. Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen (1), in dem mindestens ein Instru­ ment (2, 20) mit Instrumentenrahmen (3) montiert ist, dadurch gekennzeich­ net, daß das Instrument (2, 20) mit seinem Instrumentenrahmen (3) um minde­ stens einen Drehpunkt (5) gegenüber dem Armaturenbrettrahmen (1) drehbar ist und zur Erreichbarkeit der Instrumentenrückseite (6) aus einer betrieblichen Anzeigenstellung (A) in eine Wartungsstellung (W) um den Drehpunkt (5) be­ wegbar ist.
2. Armaturenbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (5) durch ein Kugelgelenk realisiert ist.
3. Armaturenbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Armaturenbrettrahmen (1) mindestens eine Kugel (7) und an dem Instrumen­ tenrahmen (3) eine Kugelpfanne (8) angebracht ist.
4. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Drehpunkt (5) in Verlängerung des unteren Bereichs des Instruments (2, 20) angeordnet ist.
5. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Drehpunkte (5) eine Dreh- oder Schwenkachse gegenüber dem Armaturenbrettrahmen (1) bilden.
6. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Instrumente (2, 20) um eine gemeinsame Drehachse schwenkbar sind.
7. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Armaturenbrettrahmen (1) mindestens zwei Kugeln (7) in einem Abstand auf einer Schwenkachse und an dem Instrumentenrahmen (3) in ent­ sprechendem Abstand mindestens zwei Kugelpfannen (8) angebracht sind.
8. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Sicherung (9, 10) in einem größtmöglichen Abstand von dem mindestens einen Drehpunkt (5) entfernt auf der Instrumentenrückseite (6) angeordnet sind.
9. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Armaturenbrettrahmen (1) mindestens eine Rolle in einer Schwen­ kachse ausgerichtet ist und an dem Instrumentenrahmen (3) eine der Rolle an­ gepaßte Rollenpfanne mit überwiegend U-förmigem Querschnitt angebracht ist.
10. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Armaturenbrettrahmen (1) und an dem Instrumentenrahmen (3) ineinandergreifende Ringe um eine gemeinsame Schwenkachse angebracht sind und das Instrument (2, 20) durch einen gemeinsamen, zu den Ringen passenden Steckbolzen um die Schwenkachse bewegbar ist.
11. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Instrumentenrückseite (6) mindestens eine Leiterplatte (11) trägt, die eine Steckerleiste (12) aufweist, wobei die Steckerleiste (12) in der ausge­ schwenkten Wartungsstellung (W) des Instruments (2, 20) von einer Buchsen­ leiste (13), die an dem Armaturenbrettrahmen (1) angebracht ist, getrennt ist und in der eingeschwenkten betrieblichen Anzeigenstellung (A) des Instru­ ments (2, 20) mit der Buchsenleiste (13) elektrisch verbunden ist.
12. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbarkeit des Instruments (2, 20) auf einen Klappwinkel (k) zwi­ schen der betrieblichen Anzeigenstellung (A) und der Wartungsstellung (W) des Instruments (2, 20) durch Anschlagmittel (14) begrenzt ist.
13. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Instrument (2, 20) auf seiner Rückseite (6) mindestens einen zentralen Schrittmotor (15) aufweist.
14. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Instrument (2, 20) ein zentrales Kombiinstrument (20) ist und auf sei­ ner Rückseite (6) eine Vielzahl von Sicherungen (9, 10) und/oder Relais (17) und/oder eine Zentralelektronik (18) für ein Verkehrsmittel mit aktiven und passiven diskreten Schaltungselementen, integrierten Schaltungen und/oder Mikroprozessoren auf mindestens einer Leiterplatte (11) aufweist, die zur Ver­ bindung der Zusatzeinrichtungen des zentralen Kombiinstruments (20) Leiter­ bahnen aufweist.
15. Verwendung des Armaturenbretts (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 in einem Verkehrsmittel, insbesondere in einem Personenkraftwagen.
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