DE19853214A1 - Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen - Google Patents
Armaturenbrett mit ArmaturenbrettrahmenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen, in dem mindestens ein Instrument mit Instrumentenrahmen montiert ist, wobei das Instrument mit seinem Instrumentenrahmen um mindestens einen Drehpunkt gegenüber dem Armaturenbrettrahmen drehbar ist und zur Erreichbarkeit der Instrumentenrückseite aus einer betrieblichen Anzeigenstellung in eine Wartungsstellung um den Drehpunkt schwenkbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen, in dem minde
stens ein Instrument mit Instrumentenrahmen montiert ist.
Derartige Armaturenbretter sind für Verkehrsmittel allgemein bekannt, wobei sich
üblicherweise die im Armaturenbrett mit seinem Armaturenbrettrahmen vorgesehe
nen Instrumente nicht auf ein Instrument beschränken, sondern insbesondere in
Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und in Autos eine Vielzahl von Instrumenten für den
Benutzer in zentraler Weise zusammengefaßt werden. Ist eines der Instrumente de
fekt, so muß üblicherweise das gesamte Armaturenbrett auseinandergenommen wer
den, zumindest aber das Einzelinstrument in seinem Instrumentenrahmen aus dem
Armaturenbrettrahmen herausgeführt werden, um insbesondere an die Rückseite und
an das Innenleben des Instruments zu gelangen. Das Herausziehen, Abschrauben
oder in anderer Weise Abbauen eines Instruments von einem Armaturenbrettrahmen
erfordert oftmals einen Fachmann, so daß bei einfachen Defekten, wie Ausfall einer
Sicherung in einem Instrument, weder die Rückseite des Instruments einfach zu
gänglich ist, noch die Position der Sicherung damit einfach auffindbar ist. Vielfach
werden zur Lösung dieses Problems die Sicherungen entfernt von den jeweiligen
Instrumenten in Sicherungskästen untergebracht, damit auch Ungeübte zumindest
einfache Defekte an Instrumenten in ihren Fahrzeugen, wie beispielsweise Ausfall
einer Sicherung eines Instruments beheben können, ohne einen Fachmann zu bemü
hen. Doch auch diese von einem Instrument entfernte Unterbringung von Sicherun
gen in einem zentralen Sicherungskasten im Fahrzeug hat Nachteile. So sind derarti
ge Sicherungskästen nicht im Beleuchtungsbereich der Innenleuchte eines Fahrzeugs
untergebracht, sondern im Motorraum oder im Fußraum des Fahrzeugs vielfach an
schwierig zugänglichen Stellen angeordnet, wie es auch die Druckschrift
EP 0 802 085 für einen ausschwenkbaren Sicherungskasten zeigt, der unterhalb einer Lenk
säule eines Autos und damit unterhalb des Armaturenbretts angebracht ist. Instru
mente, die durch derartige entfernt und zentral angebrachte Sicherungskästen abge
sichert sind, weisen darüber hinaus eine geringere Betriebssicherheit auf, da zusätzli
che elektrische Stromzuführungen von und zum Sicherungskasten erforderlich sind,
die-ihrerseits beschädigt sein können und damit die Fehlersuche und die Reparatur
sowie Wartung von Instrumenten erschweren. Bei zentraler Anordnung von Siche
rungen in einem Sicherungskasten eines Verkehrsmittels ist darüber hinaus die un
mitellbare Zuordnung der einzelnen Sicherung zu einem Instrument oder einer abge
sicherten Last schwierig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen, in dem
mindestens ein Instrument mit Instrumentenrahmen montiert ist, zu schaffen, bei
dem eine schnelle und zuverlässige Wartung und Reparatur bei für jedermann offen
sichtlichen Fehlern schnell und unkompliziert durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Armaturenbrett mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 gelöst.
Da das Instrument in dem erfindungsgemäßen Armaturenbrett mit seinem Instru
mentenrahmen um mindestens einen Drehpunkt gegenüber dem Armaturen
brettrahmen drehbar ist und zur Erreichbarkeit der Instrumentenrückseite aus einer
betrieblichen Anzeigenstellung in eine Wartungsstellung um den Drehpunkt beweg
bar ist, wird gegenüber konventionellen Armaturenbrettern erreicht, daß einerseits
das Instrument in Relation zum Armaturenbrettrahmen nicht vollständig vom Ar
maturenbrettrahmen gelöst werden muß, da es immer über den Drehpunkt mit dem
Armaturenbrettrahmen bewegbar in Verbindung bleibt. Andererseits kann das In
strument so weit aus der Armaturenbrettebene herausgeschwenkt werden, daß die
Rückseite für jedermann zugänglich wird. Damit ist auch der Vorteil verbunden, daß
die Erreichbarkeit aller Einzelkomponenten eines Instruments, wie beispielsweise
Sicherungen, leicht zugänglich werden. Schließlich wird durch das Herausschwen
ken aus der Ebene des Armaturenbrettes in eine nahezu horizontale Lage die Rück
seite des Instruments voll von beispielsweise einer Innenleuchte des Fahrzeugs be
leuchtet, so daß selbst im Dunkeln alle Details der Rückseite eines Instruments er
kennbar sind. Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden mit den
Unteransprüchen beansprucht.
Vorzugsweise ist der Drehpunkt durch ein Kugelgelenk realisiert. Diese gelenkige
Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Rückseite des Instruments beispielsweise
direkt in eine optimale Position zur Beleuchtung durch die Innenleuchte eines Fahr
zeugs geschwenkt und gedreht werden kann. Dazu ist vorzugsweise mindestens eine
Kugel an dem Armaturenbrettrahmen angebracht und an dem Instrumentenrahmen
eine Kugelpfanne. Kugel und Kugelpfanne können aus einem Kunststoff hergestellt
sein und jeweils integraler Bestandteil des Armaturenbrettrahmens bzw. des Instru
mentenrahmens sein.
Der mindestens eine Drehpunkt ist vorzugsweise in Verlängerung des unteren Be
reichs des Instruments angeordnet, so daß die Anzeigenseite des Instruments bei dem
Ausschwenken aus der Anzeigenstellung in die Wartungsstellung von der Innen
leuchte des Fahrzeugs abgewandt ist und die Rückseite des Instruments der Innen
leuchte zugewandt ist. Außerdem hat diese Anordnung des Drehpunktes den weite
ren Vorteil, daß die Rückseite des Instruments nach dem Ausschwenken in die War
tungsstellung leicht zugänglich ist.
Für eine stabilere Lage des ausgeschwenkten Elements wird vorzugsweise der Instrumentenrahmen
so abgestützt, daß mehrere Drehpunkte eine Dreh- oder Schwen
kachse gegenüber dem Armaturenbrettrahmen bilden. Dazu müssen die Drehpunkte
in einer Linie angeordnet sein. Es kann aber auch eine Schwenkachse durch ein
Scharnier realisiert werden. Der Vorteil dieser Ausführungsform ist, daß nun die
Rückseite des Instruments wie eine Arbeitsplatte in der Wartungsstellung zugänglich
ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können mehrere Instrumente um
eine gemeinsame Drehachse schwenkbar sein, so daß praktisch die gesamte Vorder
seite eines Armaturenbretts umklappbar oder schwenkbar wird. Auch diese Lösung
hat ihre Vorteile, zumal die Vielzahl an Drehpunkten vermindert werden kann. Zur
Realisierung einer derartigen Schwenkachse sind vorzugsweise mindestens zwei
Kugeln in einem Abstand auf einer Schwenkachse an dem Armaturenbrettrahmen
und in entsprechendem Abstand mindestens zwei Kugelpfannen an dem Instrumen
tenrahmen angebracht.
Die Erfindung hat insbesondere dann gegenüber dem Stand der Technik große Vor
teile, wenn das Instrument unmittelbar auf seiner Rückseite durch eine Sicherung
abgesichert ist. Vorzugsweise wird dazu eine Sicherung in einem größtmöglichen
Abstand von dem mindestens einem Drehpunkt entfernt auf der Instrumentenrück
seite angeordnet. Beim Schwenken des Instruments aus der betrieblichen Anzeigen
stellung in eine Wartungsstellung wird dann vorteilhaft die Sicherung leicht zugäng
lich und weit entfernt vom Armaturenbrettrahmen angeordnet sein. Damit wird eine
gut sichtbare Position auf der Rückseite für die Sicherungen bereitgestellt und auch
der ungeübte Führer eines Verkehrsmittels kann sicher und ohne Gefahr für das In
strument einen Sicherungswechsel vornehmen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist mindestens eine Rolle in einer
Schwenkachse ausgerichtet am Armaturenbrettrahmen angebracht und an dem In
strumentenrahmen ist eine der Rolle angepaßte Rollenpfanne mit überwiegend
U-förmigem Querschnitt vorgesehen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß ei
nerseits, solange die Rollenpfanne im Eingriff mit der Rolle steht, das Instrument
sicher mit seinem Instrumentenrahmen an dem Armaturenbrettrahmen gehalten
wird. Ist jedoch ein Austausch des Instruments notwendig, so kann andererseits auf
grund der U-förmigen Rollenpfanne das Instrument leicht und schnell von der am
Armaturenbrettrahmen angebrachten Rolle abgenommen werden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß an dem Ar
maturenbrettrahmen und an dem Instrumentenrahmen ineinandergreifende Ringe um
eine gemeinsame Schwenkachse angebracht sind und durch einen gemeinsamen, zu
den Ringen passenden Steckbolzen, das Instrument um die Schwenkachse schwenk
bar ist. In diesem Fall muß zur Abnahme des Instruments der Steckbolzen aus den
Ringelementen herausgezogen werden, und ein defektes Instrument kann dann in
vorteilhafter Weise durch ein anderes oder neues Instrument schnell und zügig er
setzt werden.
Insbesondere in Fahrzeugen für den Straßenverkehr werden immer mehr Zentralin
strumente eingesetzt, die viele Funktionen in sich vereinigen und dazu auf ihrer
Rückseite bei einer bevorzugten Ausführungsform mindestens eine Leiterplatte auf
weisen, die eine Steckerleiste trägt, wobei die Steckerleiste in der ausgeschwenkten
Wartungsstellung des Instruments von einer Buchsenleiste, die an dem Armaturen
brettrahmen angebracht ist, getrennt ist und in der eingeschwenkten betrieblichen
Anzeigenstellung des Instruments ist die Steckerleiste mit der Buchsenleiste elek
trisch verbunden. Dieses hat den Vorteil, daß mit dem Ausschwenken des Instru
ments gleichzeitig alle elektrischen Kontakte des Instruments zur Stromversorgung
unterbrochen werden und damit weder elektrische Spannungen den Anwender ge
fährden können noch umgekehrt durch Eingriff des Anwenders mit Hilfswerkzeugen
auf der Rückseite des Instruments irgendwelche elektrischen Kurzschlüsse erzeugt
werden können, die das Instrument oder die elektrische Schaltung, beispielsweise
auf der Leiterplatte gefährden. Sobald das Instrument in die Anzeigenstellung zu
rückgeschwenkt ist, stehen Buchsenleiste und Steckerleiste wieder miteinander in
Eingriff und alle Anzeigefunktionen auf dem Zentralinstrument sind dann wieder
aktiv.
In der Wartungsstellung ist es auch vorteilhaft, das ausgeklappte Instrument nahezu
horizontal zu arretieren, um damit eine Bearbeitungsebene für die Rückseite des
Instruments zu schaffen, die ergonomisch einer Werktischplatte entspricht. Dazu
wird vorzugsweise die Drehbarkeit des Instruments um eine Schwenkachse auf ei
nen Klappwinkel zwischen der betrieblichen Anzeigenstellung und der Wartungs
stellung des Instruments durch Anschlagmittel begrenzt. In dieser Wartungsstellung
ist auch ein zentraler Schrittmotor, den vorzugsweise ein derartiges Instrument auf
weist, leicht zugänglich, indem die Leiterplatte von der Rückseite des Instruments
abgehoben wird und damit unmittelbar der zentrale Schrittmotor zugänglich wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Instruments ist dieses als zentrales Kom
biinstrument ausgebildet und weist auf der Rückseite eine Vielzahl von Zusatzein
richtungen auf. Diese Zusatzeinrichtungen können eine Vielzahl von Sicherungen
und/oder Relais und/oder eine Zentralelektronik für ein Verkehrsmittel umfassen,
wobei Leiterbahnen auf der Platine und/oder passive diskrete Schaltelemente und
integrierte Schaltungen und/oder Mikroprozessoren verbinden.
Vorzugsweise wird ein erfindungsgemäßes Armaturenbrett in einem Verkehrsmittel
eingesetzt, insbesondere in einem Personenkraftwagen. Ein entsprechend der Erfin
dung ausgebildetes zentrales Kombiinstrument ist jedoch auch in Flugzeugen, Schif
fen, Bahnen oder Bussen einsetzbar und durch die besondere Handhabungsmöglich
keit äußerst wartungsfreundlich.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügte Figur. Es
zeigt die Fig. 1 ein Armaturenbrett mit einem Armaturenbrettrahmen und ein zen
trales Kombiinstrument mit einem Instrumentenrahmen, der an dem Armaturen
brettrahmen montiert ist.
Fig. 1 zeigt ein Armaturenbrett 4 mit einem Armaturenbrettrahmen 1, das unter einer
Armaturenbrettabdeckung 19 ein zentrales Kombiinstrument in seiner betrieblichen
Anzeigenstellung A hält. Unter der Armaturenbrettabdeckung 19 führt auch ein Be
lüftungskanal 30 entlang, der in Fig. 1 im Querschnitt gezeigt ist. Auch das zentrale
Kombiinstrument 20 ist nur schematisch im Querschnitt dargestellt. Das Instrument
2, 20 ist mit seinem Instrumentenrahmen 3 um mindestens einen Drehpunkt 5 ge
genüber dem Armaturenbrettrahmen 1 drehbar und aus der betrieblichen Anzeigen
stellung A in eine Wartungsstellung W, um den Drehpunkt 5 bewegbar. Das zentrale
Kombiinstrument weist auf der Vorderseite einen Zeiger 21 auf, der von einem
Schrittmotor 15 auf der Rückseite des Instruments angetrieben wird. Weitere hier
nicht gezeigte Anzeigenhilfen sind Bordcomputer-Flachbildschirme, zuschaltbare
Warnsymbole und andere Anzeigen, wie Öldruck, Wassertemperatur, Kilometer
stand und dergleichen. Diese Anzeigen werden auf der Rückseite des Instruments 2,
20 von einer Zentralelektrik 16 versorgt oder über Relais 17 zugeschaltet oder von
einer Zentralelektronik 18, wie einem Mikroprozessor, der die Bordcomputeranzeige
steuert, mitversorgt.
In dieser bevorzugten Ausführungsform wird der Drehpunkt 5 durch eine Kugel 7,
die an dem Armaturenbrettrahmen 1 fixiert ist, realisiert und an dem Instrumenten
rahmen befindet sich eine zu der Kugel passende Kugelpfanne 8, die über die Kugel
7 greift und derart ausgebildet ist, daß der Instrumentenrahmen mit der Kugelpfanne
von dem Kugelsitz gelöst werden kann. Schließlich wird die Schwenkbarkeit des
Instruments um den Drehpunkt 5 durch ein Anschlagmittel 14 begrenzt, so daß in
der Wartungsstellung W das Instrument in einer nahezu horizontalen Position fixier
bar ist. Aus der Wartungsstellung W kann das Instrument um den Klappwinkel k
zurück in die Anzeigenstellung A um den Drehpunkt 5 gelenkig geschwenkt werden.
In der Anschlagstellung A wird ein Rahmenanschlagmittel 24 durch den Armaturen
brettrahmen in dieser Ausführungsform gebildet.
Die für die Zusatzanzeigen erforderlichen elektronischen Einrichtungen sind auf der
Rückseite des Instruments auf einer Leiterplatte 11 angeordnet. Die Sicherungen 9,
10 sind dazu in einer exponierten Stellung auf der Leiterplatte 11 in größter Entfer
nung vom Drehpunkt 5 angeordnet, um ein Auswechseln der Sicherungen zu er
leichtern. Die elektrische Versorgung der Zusatzeinrichtungen erfolgt über eine auf
der Leiterplatte 11 angeordnete Steckerleiste 12, die in der Anzeigenstellung A mit
einer am Armaturenbrettrahmen 1 angeordneten und befestigten Buchsenleiste 13 in
Eingriff steht. Beim Ausschwenken des Instruments 2, 20 aus der Anzeigenstellung
A um den Klappwinkel k in die Wartungsstellung W wird der Kontakt zwischen
Steckerleiste 12 auf der Leiterplatte 11 und Buchsenleiste 13 an dem Armaturen
brettrahmen 1 unterbrochen, so daß automatisch in der Wartungsstellung W die
Stromversorgung der Zusatzeinrichtungen unterbrochen bleibt. Die Buchsenleiste 13
ist ihrerseits über Leitungen 22 mit dem Bordnetz verbunden.
Claims (15)
1. Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen (1), in dem mindestens ein Instru
ment (2, 20) mit Instrumentenrahmen (3) montiert ist, dadurch gekennzeich
net, daß das Instrument (2, 20) mit seinem Instrumentenrahmen (3) um minde
stens einen Drehpunkt (5) gegenüber dem Armaturenbrettrahmen (1) drehbar
ist und zur Erreichbarkeit der Instrumentenrückseite (6) aus einer betrieblichen
Anzeigenstellung (A) in eine Wartungsstellung (W) um den Drehpunkt (5) be
wegbar ist.
2. Armaturenbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt
(5) durch ein Kugelgelenk realisiert ist.
3. Armaturenbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Armaturenbrettrahmen (1) mindestens eine Kugel (7) und an dem Instrumen
tenrahmen (3) eine Kugelpfanne (8) angebracht ist.
4. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Drehpunkt (5) in Verlängerung des unteren Bereichs
des Instruments (2, 20) angeordnet ist.
5. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Drehpunkte (5) eine Dreh- oder Schwenkachse gegenüber dem
Armaturenbrettrahmen (1) bilden.
6. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Instrumente (2, 20) um eine gemeinsame Drehachse schwenkbar
sind.
7. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Armaturenbrettrahmen (1) mindestens zwei Kugeln (7) in einem
Abstand auf einer Schwenkachse und an dem Instrumentenrahmen (3) in ent
sprechendem Abstand mindestens zwei Kugelpfannen (8) angebracht sind.
8. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Sicherung (9, 10) in einem größtmöglichen Abstand von
dem mindestens einen Drehpunkt (5) entfernt auf der Instrumentenrückseite (6)
angeordnet sind.
9. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Armaturenbrettrahmen (1) mindestens eine Rolle in einer Schwen
kachse ausgerichtet ist und an dem Instrumentenrahmen (3) eine der Rolle an
gepaßte Rollenpfanne mit überwiegend U-förmigem Querschnitt angebracht ist.
10. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Armaturenbrettrahmen (1) und an dem Instrumentenrahmen (3)
ineinandergreifende Ringe um eine gemeinsame Schwenkachse angebracht sind
und das Instrument (2, 20) durch einen gemeinsamen, zu den Ringen passenden
Steckbolzen um die Schwenkachse bewegbar ist.
11. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Instrumentenrückseite (6) mindestens eine Leiterplatte (11) trägt, die
eine Steckerleiste (12) aufweist, wobei die Steckerleiste (12) in der ausge
schwenkten Wartungsstellung (W) des Instruments (2, 20) von einer Buchsen
leiste (13), die an dem Armaturenbrettrahmen (1) angebracht ist, getrennt ist
und in der eingeschwenkten betrieblichen Anzeigenstellung (A) des Instru
ments (2, 20) mit der Buchsenleiste (13) elektrisch verbunden ist.
12. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehbarkeit des Instruments (2, 20) auf einen Klappwinkel (k) zwi
schen der betrieblichen Anzeigenstellung (A) und der Wartungsstellung (W)
des Instruments (2, 20) durch Anschlagmittel (14) begrenzt ist.
13. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Instrument (2, 20) auf seiner Rückseite (6) mindestens einen zentralen
Schrittmotor (15) aufweist.
14. Armaturenbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Instrument (2, 20) ein zentrales Kombiinstrument (20) ist und auf sei
ner Rückseite (6) eine Vielzahl von Sicherungen (9, 10) und/oder Relais (17)
und/oder eine Zentralelektronik (18) für ein Verkehrsmittel mit aktiven und
passiven diskreten Schaltungselementen, integrierten Schaltungen und/oder
Mikroprozessoren auf mindestens einer Leiterplatte (11) aufweist, die zur Ver
bindung der Zusatzeinrichtungen des zentralen Kombiinstruments (20) Leiter
bahnen aufweist.
15. Verwendung des Armaturenbretts (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 in
einem Verkehrsmittel, insbesondere in einem Personenkraftwagen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853214A DE19853214A1 (de) | 1998-11-18 | 1998-11-18 | Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853214A DE19853214A1 (de) | 1998-11-18 | 1998-11-18 | Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19853214A1 true DE19853214A1 (de) | 1999-10-14 |
Family
ID=7888236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853214A Ceased DE19853214A1 (de) | 1998-11-18 | 1998-11-18 | Armaturenbrett mit Armaturenbrettrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| OAV | Publication of unexamined application with consent of applicant | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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