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DE10030807A1 - Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE10030807A1
DE10030807A1 DE10030807A DE10030807A DE10030807A1 DE 10030807 A1 DE10030807 A1 DE 10030807A1 DE 10030807 A DE10030807 A DE 10030807A DE 10030807 A DE10030807 A DE 10030807A DE 10030807 A1 DE10030807 A1 DE 10030807A1
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DE
Germany
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glass tube
pinch seal
section
seal area
electrode assembly
Prior art date
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DE10030807A
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Nobuo Ohkawai
Yoshitaka Ohshima
Shinichi Irisawa
Masakazu Nagasawa
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Koito Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Koito Manufacturing Co Ltd
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    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
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    • HELECTRICITY
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  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit mit einem primären Abquetschdichtungsabschnitt zum Anbringen einer Elektrodenbaueinheit in einem offenen Ende einer Glasröhre mit einem Kammerabschnitt. Die Elektrodenbaueinheit umfaßt eine Elektrodenstab, eine Verbindungsfolie und einen Anschlußdraht. Die Elektrodenbaueinheit wird in der Weise in ein offenes Ende der Glasröhre eingeschoben, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs in den Kammerabschnitt hineinragt. Ein zeitweiliges Abquetschdichtungsgebiet wird in der Weise abquetschabgedichtet, daß ein mit dem Anschlußdraht verbundener Abschnitt der Verbindungsfolie mit der Glasröhre in Kontakt gelangt. Unter Unterdruck wird ein Hauptabquetschdichtungsgebiet der Glasröhre in der Weise abquetschabgedichtet, daß ein mit dem Elektrodenstab verbundener Abschnitt der Verbindungsfolie mit der Glasröhre in Kontakt gelangt. Somit wird die Glasschicht in der Weise gegen die Oberfläche der Molybdänfolie gedrückt, daß ein hermetischer Kontakt entsteht.

Description

Die Erfindung betrifft das Gebiet der Bogenentladungsröh­ ren und insbesondere eine Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit, die so konstruiert ist, daß in einer mittigen dichten Kammer zwei einander gegenüberlie­ gende Elektrodenbaueinheiten angeordnet sind. Jede Elek­ trodenbaueinheit enthält einen Elektrodenstab, eine Molybdänfolie und einen Anschlußdraht. Eine Elektrode ist in einem primären Abquetschdichtungsabschnitt abgedich­ tet, während eine zweite Elektrode in einem sekundären Abquetschdichtungsabschnitt abgedichtet ist. Die mittige dichte Kammer enthält lichtemittierende Stoffe. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstel­ lung der Bogenentladungsröhre.
Fig. 5 zeigt eine herkömmliche Entladungslampeneinheit mit einer Bogenentladungsröhre 5, deren vorderes Ende durch eine Anschlußhalterung 2 abgestützt wird, die von einem Isoliersockel 1 nach vorn hervorsteht. Eine Ausspa­ rung 1a des Sockels 1 stützt das hintere Ende der Bogen­ entladungsröhre 5 ab. Ein an der Vorderseite des Isolier­ sockels 1 befestigtes Metallstützteil S hält einen an die Rückseite der Bogenentladungsröhre angrenzenden Abschnitt der Bogenentladungsröhre. Ein von der Bogenentladungs­ röhre 5 ausgehender vorderer Anschlußdraht 8 ist mit der Anschlußhalterung 2 verschweißt, während ein hinterer Anschlußdraht 8 durch eine hintere Wand 1b geleitet ist, in der die Aussparung 1a des Sockels 1 ausgebildet ist. Hierauf ist der hintere Anschlußdraht 8 fest mit einem in der hinteren Wand 1b ausgebildeten Anschluß 3 ver­ schweißt. Das Bezugszeichen G stellt eine Ultraviolett­ strahlungs-Abschirmglocke dar, die so beschaffen ist, daß sie eine Ultraviolettstrahlungskomponente in dem für den menschlichen Körper schädlichen Wellenlängenbereich entfernt. Die Ultraviolettstrahlungs-Abschirmglocke be­ sitzt eine zylindrische Form und ist einteilig mit der Bogenentladungsröhre 5 verschweißt.
Die Bogenentladungsröhre 5 enthält einen dichten Kammer­ abschnitt 5a, der zwischen einem vorderen und einem hinteren Abquetschdichtungsabschnitt 5b ausgebildet ist. Der dichte Kammerabschnitt 5a besitzt die einander gegen­ überliegenden Elektrodenstäbe 6 und enthält lichtemittie­ rende Stoffe. Die dichte Molybdänfolie 7 in den Ab­ quetschdichtungsabschnitten 5b verbindet den in den dichten Kammerabschnitt 5a hineinragenden Elektrodenstab 6 mit dem von dem Abquetschdichtungsabschnitt 5b ausge­ henden Anschlußdraht 8. Somit bleiben die Abquetschdich­ tungsabschnitte 5b luftdicht.
Der Elektrodenstab 6 ist vorzugsweise aus Wolfram herge­ stellt, das eine ausgezeichnete Stabilität aufweist. Der lineare Ausdehnungskoeffizient von Wolfram unterscheidet sich beträchtlich von dem des Quarzglases, aus dem die Bogenentladungsröhre besteht. Schwerwiegender ist jedoch, daß nur ein unzureichendes Formanpassungsvermögen an das Quarz möglich ist, wobei die mögliche Luftdichtheit unzureichend ist. Somit ist mit den Wolframelektrodenstä­ ben 6 die Molybdänfolie 7 verbunden, deren linearer Ausdehnungskoeffizient ähnlich zu dem Quarzglases ist und die ein verhältnismäßig ausreichendes Formanpassungsver­ mögen aufweist. Der Abquetschdichtungsabschnitt 5b dich­ tet die Molybdänfolie 7 ab. Somit bleibt der Abquetsch­ dichtungsabschnitt 5b luftdicht.
Ein Verfahren zur Herstellung der Bogenentladungsröhre 5 läuft wie in Fig. 6(a) gezeigt ab. Eine Elektrodenbauein­ heit A umfaßt einen Elektrodenstab 6, die Molybdänfolie 7 und den Anschlußdraht 8. Die Bauelemente sind einteilig verbunden. Die Elektrodenbaueinheit A wird anfangs in ein Ende einer der Öffnungen einer zylinderförmigen Glasröhre W mit einem kugelförmig erweiterten Abschnitt w2, der in einem Zwischenabschnitt eines gerade verlaufenden Ab­ schnitts w1 angeordnet ist, eingeschoben. Hierauf wird zunächst die angrenzende Stelle q1 des kugelförmig erwei­ terten Abschnitts w2 abquetschabgedichtet.
Wie in Fig. 6(b) gezeigt ist, wird durch die Öffnung am anderen Ende der zylinderförmigen Glasröhre W ein licht­ emittierender Stoff P in den kugelförmig erweiterten Abschnitt w2 eingeführt.
Wie in Fig. 6(c) gezeigt ist, wird eine zweite Elektro­ denbaueinheit A eingeschoben. Eine zweite Abquetschab­ dichtoperation dichtet den kugelförmig erweiterten Ab­ schnitt w2 ab, wobei der kugelförmig erweiterte Abschnitt w2 gleichzeitig mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird, um sowohl das Verdampfen des lichtemittierenden Stoffs P als auch das Erwärmen des angrenzenden Abschnitts q2 des kugelförmig erweiterten Abschnitts w2 zu verhindern. Das Endergebnis ist eine Bogenentladungsröhre 5 mit dem durch Umformen abgedichteten Kammerabschnitt 5a. Zum Verhindern der Oxidation der Elektrodenbaueinheit A wird in dem in Fig. 6(b) gezeigten ersten Abquetschabdichtschritt als Formiergas in der Glasröhre W ein reaktionsträges Gas (im allgemeinen ein preiswertes Argongas oder Stickstoffgas) verwendet. In dem in Fig. 6(c) gezeigten zweiten Ab­ quetschabdichtschritt sind die Enden der Öffnungen in der zylinderförmigen Glasröhre W geschlossen, wobei das Verdampfen des lichtemittierenden Stoffs P durch Kühlen mit dem flüssigen Stickstoff verhindert wird. Somit wird für die Abquetschabdichtoperation ein Zustand aufrechter­ halten, bei dem nahezu Vakuum herrscht.
Da beim Einschalten der Bogenentladungsröhre eine starke Temperaturänderung stattfindet, entsteht zwischen der Molybdänfolie 7 und der Glasschicht eine Wärmebeanspru­ chung. Die Molybdänfolie 7 und die Glasschicht haben je­ weils beträchtlich verschiedene lineare Ausdehnungsko­ effizienten. Jüngere Entwicklungen auf dem Gebiet der Bogenentladungsröhren ermöglichen ein momentanes Zünden. Somit wird ein hohes Temperaturanstiegsverhältnis er­ reicht, das schnell eine Wärmebeanspruchung erzeugt. Obgleich die Molybdänfolie ein verhältnismäßig ausrei­ chendes Formanpassungsvermögen mit dem Glas besitzt, bewirkt das wiederholte Ein- und Ausschalten der Bogen­ entladungsröhre, daß zwischen der Molybdänfolie 7 und der Glasschicht in dem primären Abquetschdichtungsabschnitt ein Zwischenraum entsteht. Somit entweicht der dicht gekapselte lichtemittierende Stoff P in den obenerwähnten Zwischenraum, was somit die Eigenschaften der Bogenentla­ dungsröhre ändert. Somit entsteht ein Entladungsschaden, wobei sich die Lebensdauer der Bogenentladungsröhre verkürzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit zu schaffen, mit dem ein ausreichendes Formanpassungsvermögen zwischen der Molyb­ dänfolie und einer Glasschicht in einem primären Ab­ quetschdichtungsabschnitt erreicht wird, das die Haftung der Glasschicht an der Molybdänfolie und an der Bogenent­ ladungsröhre verbessert und das somit die obenerwähnten Nachteile nicht besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit nach Anspruch 1 bzw. durch eine Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampenein­ heit nach Anspruch 14 oder nach Anspruch 17. Weiterbil­ dungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird zur Lösung der vorstehenden Aufgabe ein Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit geschaffen, das einen primären Abquetschabdichtschritt zum Anbringen einer Elektrodenbaueinheit in einem offenen Ende einer Glasröhre umfaßt, wobei die Glasröhre einen Kammerabschnitt enthält und wobei die Elektrodenbauein­ heit einen Elektrodenstab, eine Verbindungsfolie und einen Anschlußdraht, die einteilig in Serie geschaltet sind, umfaßt, wobei der primäre Abquetschabdichtschritt ferner das Einschieben der Elektrodenbaueinheit in das offene Ende der Glasröhre in der Weise, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs in den Kammerabschnitt hinein­ ragt, das Abquetschabdichten eines ersten Gebiets des primären Abquetschdichtungsabschnitts der Glasröhre in der Weise, daß ein mit dem Anschlußdraht verbundener Abschnitt der Verbindungsfolie mit der Glasröhre in Kontakt gelangt, und das Aufrechterhalten eines Unter­ drucks in der Glasröhre und das Abquetschabdichten eines zweiten Gebiets des primären Abquetschdichtungsabschnitts der Glasröhre in der Weise, daß ein Abschnitt der Verbin­ dungsfolie und des Elektrodenstabs durch die Glasröhre in Kontakt gelangen, umfaßt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit geschaffen, das ferner das Einleiten eines Stoffs in den Innenabschnitt des Glases durch ein offenes Ende einer Glasröhre sowie einen sekun­ dären Abquetschabdichtschritt zum Anbringen einer Elek­ trodenbaueinheit in dem offenen Ende einer Glasröhre, wobei die Elektrodenbaueinheit einen Elektrodenstab, eine Verbindungsfolie und einen Anschlußdraht, die einteilig in Serie geschaltet sind, umfaßt, enthält, wobei der sekundäre Abquetschabdichtschritt ferner das Einschieben der Elektrodenbaueinheit in das offene Ende der Glasröhre in der Weise, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs in den Kammerabschnitt hineinragt, das Zuführen eines reaktionsträgen Gases in den Innenabschnitt der Glas­ röhre, das Abquetschabdichten eines Gebiets der Glasröhre in der Weise, daß ein Abschnitt des Anschlußdrahts mit der Glasröhre in Kontakt gelangt, das Kühlen des reakti­ onsträgen Gases, um es zu verflüssigen und somit in der Glasröhre einen Unterdruck zu erzeugen, und das Ab­ quetschabdichten eines sekundären Abquetschdichtungsab­ schnitts der Glasröhre in der Weise, daß der Elektroden­ stab, die Verbindungsfolie und der Anschlußdraht durch die Glasröhre in Kontakt gelängen, umfaßt.
Gemäß einem nochmals weiteren Merkmal der Erfindung wird eine Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampe ge­ schaffen, die eine Glasröhre mit einer in einem Zwischen­ abschnitt der Glasröhre in Längsrichtung angeordneten dichten Kammer, in der der lichtemittierende Stoff dicht gekapselt ist, enthält, wobei die Glasröhre einen angren­ zend an die dichte Kammer angeordneten primären Ab­ quetschdichtungsabschnitt und einen dem primären Ab­ quetschdichtungsabschnitt gegenüberliegend angrenzend an die dichte Kammer angeordneten sekundären Abquetschdich­ tungsabschnitt und zwei Elektrodenbaueinheiten, die jeweils einen Elektrodenstab, eine Molybdänfolie und einen Anschlußdraht, die einteilig in Serie geschaltet sind, umfassen, enthält, wobei eine der Elektrodenbauein­ heiten in der Weise in dem primären Abquetschabschnitt enthalten ist, daß der Anschlußdraht aus dem primären Abquetschdichtungsabschnitt hervorsteht, wobei der primä­ ren Abquetschdichtungsabschnitt durch Einschieben der Elektrodenbaueinheit in ein offenes Ende der Glasröhre in der Weise, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs in die dichte Kammer hineinragt, durch Abquetschabdichten eines ersten Gebiets der Glasröhre in der Weise, daß ein mit dem Anschlußdraht verbundener Abschnitt der Molybdän­ folie mit der Glasröhre in Kontakt gelangt, durch Absau­ gen eines Innenabschnitts der Glasröhre und durch Ab­ quetschabdichten des Rests der Glasröhre zwischen dem ersten Gebiet und der dichten Kammer gebildet wird.
Gemäß einem nochmals weiteren Merkmal der Erfindung wird eine Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampenein­ heit geschaffen, bei der der sekundäre Abquetschdich­ tungsabschnitt zwei Elektrodenbaueinheiten in der Weise umfaßt, daß der Anschlußdraht aus dem sekundären Ab­ quetschdichtungsabschnitt hervorsteht, wobei der sekun­ däre Abquetschdichtungsabschnitt durch Einschieben der Elektrodenbaueinheit in das offene Ende der Glasröhre in der Weise, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs in die dichte Kammer hineinragt, durch Einleiten eines reaktionsträgen Gases in die dichte Kammer, durch Ab­ quetschabdichten eines Abschnitts der Glasröhre in der Weise, daß sie mit dem Anschlußdraht in Kontakt gelangt, durch Kühlen und Verflüssigen des reaktionsträgen Gases, um in der Glasröhre einen Unterdruck zu erzeugen, und durch Abquetschabdichten des sekundären Abquetschdich­ tungsabschnitts in der Weise, daß der Elektrodenstab, die Verbindungsfolie und der Anschlußdraht sämtlich mit der Glasröhre in Kontakt gelangen, gebildet wird.
Beim Ausführen einer Abquetschabdichtoperation wirken der durch eine Abquetscheinrichtung ausgeübte Druck und der Unterdruck in der Glasröhre auf die durch die zugeführte Wärme weichgemachte Glasschicht ein. Somit wird die Glasschicht gegen die Oberfläche der Molybdänschicht gedrückt, so daß eine lückenlose Haftung erzielt wird. Der während des Abquetschabdichtschritts abquetschabge­ dichtete Abschnitt bewirkt, daß zwischen der Molybdänfo­ lie und der Glasschicht ein ausreichendes Formanpassungs­ vermögen erreicht wird. Die beiden Elemente werden fest miteinander verbunden. Anders als bei der herkömmlichen Technologie entsteht zwischen der Glasschicht und der Mo­ lybdänfolie kein Zwischenraum, der das unerwünschte Entweichen des dicht gekapselten Stoffs aus dem Kammerab­ schnitt ermöglicht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit geschaffen, wobei die Länge des Hauptabquetschdichtungsgebiets L2 nicht weniger als etwa 50% der Gesamtlänge des zeitweiligen Abquetschdich­ tungsgebiets L1 beträgt, wobei sich ein Abschnitt des Hauptabquetschdichtungsgebiets mit dem zeitweiligen Ab­ quetschdichtungsgebiet überschneidet.
Da das Hauptabquetschdichtungsgebiet des primären Ab­ quetschdichtungsabschnitts verlängert ist, kann die Haftung zwischen der Glasschicht und der Molybdänfolie verbessert werden. Außerdem wird die Haftfestigkeit zwischen den beiden Elementen erhöht. Somit ist das Hauptabquetschdichtungsgebiet bevorzugt verlängert. Das Ausbilden eines von der Wärmebeanspruchung herrührenden Zwischenraums zwischen der Glasschicht und der Molybdän­ folie muß verhindert werden. Somit beträgt die Länge des Hauptabquetschdichtungsgebiets bevorzugt 50% oder mehr der Gesamtlänge des primären Abquetschdichtungsab­ schnitts, so daß der Abschnitt länger als etwa die halbe Gesamtlänge der abquetschabzudichtenden Molybdänfolie wird.
Da sich das Hauptabquetschdichtungsgebiet in Achsrichtung mit dem zeitweiligen Abquetschdichtungsgebiet überschnei­ det, kann das insgesamt abquetschabzudichtende Gebiet zuverlässig abquetschabgedichtet werden.
Gemäß einem nochmals weiteren Merkmal der Erfindung wird im Innenabschnitt der Glasröhre beim Ausführen eines Abquetschabdichtschritts ein Druck von 5,333.104 N/m2 oder weniger aufrechterhalten.
Wenn der Druck in der Glasröhre nicht unter 5,333.104 N/m2 liegt, wird das Formanpassungsvermögen zwischen der Glasschicht und der Molybdänfolie unzurei­ chend, wobei keine feste Verbindung erreicht werden kann. Wenn der Druck kleiner oder gleich 5,333.104 N/m2 beträgt, kann zwischen der Glasschicht und der Molybdän­ folie ein ausreichendes Formanpassungsvermögen erreicht werden. Im Ergebnis kann eine feste Verbindung erreicht werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deut­ lich beim Lesen der folgenden Beschreibung einer bevor­ zugten Ausführungsform, die auf die Zeichnung Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine vertikale Querschnittsansicht einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslam­ peneinheit gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines primären Abquetschdichtungsabschnitts;
Fig. 3(a) eine vergrößerte Querschnittsansicht des primären Abquetschdichtungsabschnitts vor ei­ ner Abquetschabdichtoperation;
Fig. 3(b) eine vergrößerte Querschnittsansicht des primären Abquetschdichtungsabschnitts mit ei­ nem abquetschabgedichteten primären Ab­ quetschdichtungsabschnitt;
Fig. 3(c) eine vergrößerte Querschnittsansicht des primären Abquetschdichtungsabschnitts mit ei­ nem abquetschabgedichteten Hauptabquetsch­ dichtungsgebiet;
Fig. 4(a) eine Prinzipdarstellung eines zeitweiligen Abquetschabdichtschritts in dem primären Ab­ quetschabdichtschritt;
Fig. 4(b) eine Prinzipdarstellung eines Hauptab­ quetschabdichtschritts in dem primären Ab­ quetschabdichtschritt;
Fig. 4(c) eine Prinzipdarstellung eines Schritts zum Einleiten der lichtemittierenden Stoffe und zum Einschieben einer zweiten Elektrodenbau­ einheit;
Fig. 4(d) eine Prinzipdarstellung eines Abschmelz­ schritts;
Fig. 4(e) eine Prinzipdarstellung eines sekundären Abquetschabdichtschritts;
Fig. 5 die bereits erwähnte Querschnittsansicht einer herkömmlichen Entladungslampeneinheit; und
Fig. 6 die bereits erwähnte Prinzipdarstellung eines Prozesses zur Herstellung der herkömmlichen Bogenentladungsröhre.
Wie in der Zeichnung gezeigt ist, ist die Entladungslam­ peneinheit, an der die Bogenentladungsröhre 10 angebracht wird, genauso wie die in Fig. 5 gezeigte herkömmliche Entladungslampeneinheit konstruiert. Somit wird die Beschreibung der Entladungslampeneinheit weggelassen. Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, umfaßt die Bogenentla­ dungsröhre 10 eine Quarzglasröhre W mit einem kugelförmig erweiterten Abschnitt w2, der in einem Zwischenabschnitt eines in Längsrichtung gerade verlaufenden Abschnitts w1 ausgebildet ist. Die an den kugelförmig erweiterten Abschnitt w2 der Quarzglasröhre W angrenzenden Abschnitte sind abquetschabgedichtet. Somit befinden sich die Ab­ quetschdichtungsabschnitte 13A, 13B mit einer rechtecki­ gen Querschnittsform jeweils an den beiden Enden eines durch Umformen abgedichteten Kammerabschnitts 12, der einen elliptisch ausgebildeten Entladungsraum bildet. Der dichte Kammerabschnitt 12 enthält ein Start-Edelgas, Quecksilber und ein Metallhalogenid (im folgenden "licht­ emittierende Stoffe" genannt).
In dem dichten Kammerabschnitt 12 sind einander gegen­ überliegend die Wolframelektrodenstäbe 6, die die Entla­ dungselektroden bilden, angeordnet. Die Elektrodenstäbe 6 sind mit der in den Abquetschdichtungsabschnitten 13A, 13B dicht gekapselten Molybdänfolie 7 verbunden. Von den Enden der Abquetschdichtungsabschnitte 13A, 13B gehen die an die Molybdänfolie 7 angeschlossenen Molybdänanschluß­ drähte 8 aus. Der hintere Anschlußdraht ist durch einen nicht abquetschabgedichteten kreisförmigen, rohrförmigen Abschnitt 14 geleitet und verläuft nach außen.
Die Form der in Fig. 1 gezeigten Bogenentladungsröhre 10 ist gegenüber der Form der herkömmlichen Bogenentladungs­ röhre 5, die in der bereits erwähnten Fig. 5 gezeigt ist, nicht wesentlich geändert. Es wird angemerkt, daß die Glasschicht 15 jedes Abquetschdichtungsabschnitts 13A, 13B hermetisch mit der Molybdänfolie 7 und mit dem Elek­ trodenstab 6 der jeweiligen Elektrodenbaueinheit in Kon­ takt steht.
Das heißt, der primäre Abquetschdichtungsabschnitt 13A ist in der Weise konstruiert, daß er eine Elektrodenbau­ einheit A enthält, die dadurch ausgebildet ist, daß ein Elektrodenstab 6, eine Molybdänfolie 7 und ein Anschluß­ draht 8 einteilig in Serie geschaltet sind. Die Elektro­ denbaueinheit wird in eine Endöffnung der Quarzglasröhre W eingeschoben. Die Quarzglasröhre W besitzt einen kugel­ förmig erweiterten Abschnitt W2, der in einem Zwischenab­ schnitt in Längsrichtung ausgebildet ist. Das vordere Ende des Elektrodenstabs 6 ragt auf einer vorgegebenen Länge in den kugelförmig erweiterten Abschnitt W2 hinein. Hierauf wird primär ein Gebiet mit der Molybdänfolie 7 der Glasröhre W abquetschabgedichtet.
Wie in den Fig. 3(a) und 3(b) gezeigt ist, wird zum Formen des primären Abquetschdichtungsabschnitts 13A ein Gebiet mit einer vorgegebene Länge L1, das einen mit dem Anschlußdraht 8 verbundenen Abschnitt der Molybdänfolie 7 enthält, zeitweilig abquetschabgedichtet. Hierauf wird in der Glasröhre W ein Unterdruck (ein Druck kleiner oder gleich 5,333.104 N/m2) aufrechterhalten. Wie in Fig. 3(c) gezeigt ist, wird das Restgebiet in dem primär abquetschabzudichtenden Gebiet mit einer vorgegebenen Länge L2 abquetschabgedichtet. Somit wird der primäre Abquetschdichtungsabschnitt 13A geformt.
Nachdem die zeitweilige Abquetschabdichtoperation durch den Betrieb einer Abquetscheinrichtung 26a abgeschlossen wurde, werden die restlichen Abschnitte durch die Ab­ quetscheinrichtung 26b abquetschabgedichtet. Zu diesem Zeitpunkt wirkt auf die Glasschicht 15 der Unterdruck aus der Glasröhre W. Die Glasschicht 15 wird durch die zuge­ führte Wärme sowie durch den von der Abquetscheinrichtung 26b ausgeübten Druck erweicht. Somit drückt die Ab­ quetscheinrichtung 26b die Glasschicht 15 gegen die Oberfläche der Molybdänfolie 7, um einen Zustand eines lückenlosen hermetischen Kontakts zu erreichen. Somit wird in dem abquetschabgedichteten Abschnitt der Länge L2 ein ausreichendes Formanpassungsvermögen erreicht. Im Ergebnis können die Molybdänfolie 7 und die Glasschicht 15 fest miteinander verbunden werden.
Bei dem herkömmlichen Verfahren besteht ein Problem dahingehend, daß die wegen der Entladung der Bogenentla­ dungsröhre in dem Abquetschdichtungsabschnitt zwischen der Glasschicht 15 und der Molybdänfolie 7 erzeugte Wärmebeanspruchung in dem primären Abquetschdichtungsab­ schnitt 13A, 13B zur Ausbildung eines Zwischenraums zwischen der Glasschicht und der Molybdänfolie führt. Somit entweichen die dicht gekapselten lichtemittierenden Stoffe in der Kammer in den Zwischenraum. Somit können die geforderten Beleuchtungseigenschaften nicht erhalten werden.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, beträgt die Länge des durch die Abquetscheinrichtung 26b abquetschabgedichteten Gebiets der Länge L2 wenigstens 50% der Gesamtlänge L des primären Abquetschdichtungsabschnitts 13A. Somit ist die Glasschicht 15 fest mit dem Gebiet, dessen Länge wenigstens die Hälfte der Gesamtlänge der Molybdänfolie 7 hat, verbunden.
Das durch die Abquetscheinrichtung 26b erreichte Hauptab­ quetschdichtungsgebiet L2 überschneidet sich in Achs­ richtung mit dem zeitweiligen Abquetschdichtungsgebiet mit einer Länge L1 (wobei die Länge der Überschneidung ΔL in Fig. 2 gezeigt ist). Somit ist die Gesamtlänge des Ge­ biets L zuverlässig abquetschabgedichtet.
Es wird vorausgesetzt, daß die Gesamtlänge des primären Abquetschdichtungsabschnitts 13A 14 mm und die Gesamt­ länge der Molybdänfolie 7 8,5 mm beträgt. In diesem Fall wird bevorzugt ein Gebiet der Molybdänfolie 7 mit einer Länge von wenigstens etwa 4 µm abquetschabgedichtet. Wenn die Länge L1 kürzer als 3 mm ist, ist die zeitweilige Ab­ quetschabdichtoperation unzureichend. Während der Haupt- Abquetschabdichtoperation kann in der Glasröhre kein ausreichender Unterdruck erzeugt werden.
Wenn die Länge L1 8 mm oder mehr beträgt, wird das Haupt- Abquetschdichtungsgebiet 13A entsprechend verkürzt. Im Ergebnis ist die Haftung zwischen der Glasschicht 15 und der Molybdänfolie 7 unzureichend, wobei der Abschnitt mit dem Elektrodenstab nicht vollständig abgedichtet werden kann.
Wenn die Länge L2 7 mm oder weniger beträgt, ist die Haftung zwischen der Glasschicht 15 und der Molybdänfolie 7 unzureichend, wobei ein undichter Abschnitt entsteht. Wenn die Länge L2 12 mm oder mehr beträgt, verhindert der große Abquetschdichtungsbereich eine vollständige Abdich­ tung des Abschnitts mit dem Elektrodenstab 6.
Mit Bezug auf Fig. 4 wird nun ein Verfahren zur Herstel­ lung der Bogenentladungsröhre mit dem in Fig. 1 gezeigten durch Umformen abgedichteten Kammerabschnitt 12 beschrie­ ben.
Die Glasröhre W wird mit einem an einer Zwischenstelle eines gerade verlaufenden Abschnitts w1 ausgebildeten kugelförmig erweiterten Abschnitt w2 hergestellt. Wie in Fig. 4(a) gezeigt ist, positioniert das Glasröhren-Halte­ teil 22 die Glasröhre W vertikal. Hierauf wird die Elek­ trodenbaueinheit A in ein Ende der nach unten gerichteten Öffnung der Glasröhre W eingeschoben, so daß sie in einer vorgegebenen Stellung abgestützt wird. Hierauf wird in das Ende der oberen Öffnung der Glasröhre W eine Zufuhr­ düse 40 für das Formiergas (Argongas oder Stickstoffgas) eingeschoben. Hierauf wird das untere Ende der Glasröhre W in ein Zufuhrrohr 50 für ein reaktionsträges Gas (Ar­ gongas oder Stickstoffgas) eingeschoben.
Das durch die Düse 40 zugeführte Formiergas erhält einen vorbelasteten Zustand des abquetschabzudichtenden Innen­ abschnitts der Glasröhre W und verhindert die Oxidation der Elektrodenbaueinheit A während des Abquetschabdicht­ prozesses. Das durch das Gaszufuhrrohr 50 zugeführte Formiergas erhält um den Anschlußdraht 8 eine Atmosphäre aus dem reaktionsträgen Gas, so daß die Oxidation des Anschlußdrahts 8 während und nach der hohen Temperatur des Abquetschabdichtprozesses verhindert wird. Wie in Fig. 4(a) gezeigt ist, führen die Gaszylinder 42, 52 das reaktionsträge Gas zu. Die Gasdruckregler 44, 54 regeln den Strom des reaktionsträgen Gases.
Wie in Fig. 4(a) gezeigt ist, erwärmt der Brenner 24a während der Zufuhr des Formiergases sowohl über die Düse 40 als auch über das Rohr 50 in die Glasröhre W die an den kugelförmig erweiterten Abschnitt w2 angrenzende Stelle in dem gerade verlaufenden Abschnitt w1 (ein­ schließlich der Molybdänfolie) auf 2100°C. Außerdem wird durch die Abquetscheinrichtung 26a ein erster Abschnitt der mit dem Anschlußdraht 8 verbundenen Molybdänfolie 7 abquetschabgedichtet.
Wie in Fig. 4(b) gezeigt ist, erhält nach Abschluß des Abquetschabdichtprozesses des ersten Abschnitts eine (nicht gezeigte) Vakuumpumpe in der Glasröhre W einen Unterdruck (mit einem Druckpegel kleiner oder gleich 5,333.104 N/m2) aufrecht. Hierauf erhöht ein Brenner 24b die Temperatur auf 2100°C. Der Abschnitt mit der Molybdänfolie 7 wird durch die Abquetscheinrichtung 26b abquetschabgedichtet. Bevorzugt beträgt der Unterdruck im Innenabschnitt der Glasröhre W 5,333.104 N/m2 bis 0,5333 N/m2.
Somit steht die Glasschicht 15 in dem primären Abquetsch­ dichtungsabschnitt 13 hermetisch in Kontakt mit dem Elektrodenstab 6, mit der Molybdänfolie 7 und mit dem Anschlußdraht 8, die die Elektrodenanschlußeinheit A bilden. Insbesondere steht die Glasschicht 15 hermetisch in Kontakt mit dem Elektrodenstab 6 und mit der Molybdän­ folie 7, so daß ein ausreichendes Formanpassungsvermögen erreicht wird, wobei die Glasschicht 15 und die Molybdän­ folie 7 (mit dem Elektrodenstab 6) fest miteinander verbunden sind.
Außerdem wird in der Öffnung der Glasröhre W in dem primären Abquetschabdichtprozeß eine Atmosphäre aus einem reaktionsträgen Gas (Argongas oder Stickstoffgas) er­ zeugt. Dies verhindert die Oxidation des Anschlußdrahts 8.
Wie in Fig. 4(c) gezeigt ist, werden die lichtemittieren­ den Stoffe P über ein Ende der nach oben gerichteten Öffnung der Glasröhre W in den kugelförmig erweiterten Abschnitt w2 eingeleitet. Hierauf wird eine zweite Elek­ trodenbaueinheit A' mit einem Elektrodenstab 6, einer Molybdänfolie 7 und einem Anschlußdraht 8 an eine vorge­ gebene Stelle eingeschoben.
Der Anschlußdraht 8 besitzt einen an einer Zwischenstelle in Längsrichtung ausgebildeten W-förmig gebogenen Ab­ schnitt 8b. Der gebogene Abschnitt 8b drückt gegen eine Innenfläche der Glasröhre W, so daß die Elektrodenbauein­ heit A' in Längsrichtung des gerade verlaufenden Ab­ schnitts w1 an einer vorgegebenen Stelle verbleibt.
Wie in Fig. 4(d) gezeigt ist, wird der Innenabschnitt der Glasröhre W abgesaugt und hierauf ein vorgegebener oberer Abschnitt der Glasröhre W abgeschmolzen, während in die Glasröhre W Xenongas eingeleitet wird. Somit wird die Elektrodenbaueinheit A' mit dem Anschlußdraht zeitweilig mit dem Innenabschnitt der Glasröhre W verbunden. Außer­ dem werden die lichtemittierenden Stoffe eingeschlossen. Es wird angemerkt, daß das Bezugszeichen w3 einen Ab­ schmelzabschnitt darstellt.
Wie in Fig. 4(e) gezeigt ist, verhindert das Kühlen des kugelförmig erweiterten Abschnitts w2 mit flüssigem Stickstoff (LN2) die Verdampfung der lichtemittierenden Stoffe P. Der Brenner 24 erwärmt die an den kugelförmig erweiterten Abschnitt w2 des gerade verlaufenden Ab­ schnitts w1 angrenzende Stelle (mit der Molybdänfolie) auf 2100°C. Hierauf führt die Abquetscheinrichtung 26c eine sekundäre Abquetschabdichtoperation zum Abdichten des kugelförmig erweiterten Abschnitts w2 aus. Somit enthält die Bogenentladungsröhre den durch Umformen abgedichteten Kammerabschnitt 12, in dem die Elektroden­ stäbe 6 einander gegenüberliegend angeordnet sind und in dem die lichtemittierenden Stoffe P enthalten sind.
Im Unterschied zu dem primären Abquetschabdichtprozeß erfordert der sekundäre Abquetschabdichtprozeß nicht, daß der Innenabschnitt der Glasröhre W (durch den Betrieb der Vakuumpumpe) auf einem Unterdruck ist. In diesem Fall wird das in der Glasröhre W enthaltene Xenongas verflüs­ sigt, so daß der Innenabschnitt der Glasröhre W auf Unterdruck (etwa 5,333.104 N/m2) versetzt wird. Somit verbessert sich die Haftung der Glasschicht an der Elek­ trodenbaueinheit A' (dem Elektrodenstab 6, der Molybdän­ folie 7 und dem Anschlußdraht 8) in dem sekundären Ab­ quetschdichtungsabschnitt 13B.
Auf die wegen der zugeführten Wärme sowie wegen des durch die Abquetscheinrichtung 26c ausgeübten Drucks erweichte Glasschicht wirkt ähnlich zu dem primären Abquetschab­ dichtprozeß der Unterdruck. Somit ist die Glasschicht lückenlos und mit einem ausreichenden Formanpassungsver­ mögen hermetisch in Kontakt mit dem Elektrodenstab 6, mit der Molybdänschicht 7 und mit dem Anschlußdraht 8. Folg­ lich werden die Glasschicht und der Elektrodenstab 6, die Molybdänfolie 7 und der Anschlußdraht 8 fest miteinander verbunden.
Schließlich wird das Ende der Glasröhre auf eine vorgege­ bene Länge abgeschnitten, so daß die in Fig. 1 gezeigte Bogenentladungsröhre 10 erhalten wird.
Im Vergleich zur mittleren Lebensdauer der herkömmlichen Bogenentladungsröhre von 1000 Stunden besitzt die auf diese Weise hergestellte Bogenentladungsröhre 10 eine mittlere Lebensdauer von 2000 Stunden.
Wie oben beschrieben wurde, kann mit dem Verfahren zur Herstellung der Bogenentladungsröhre für eine Entladungs­ lampeneinheit gemäß der Erfindung in dem primären Ab­ quetschdichtungsabschnitt die Haftfestigkeit zwischen der Glasschicht und der Molybdänfolie erhöht werden. Außerdem kann der Einschluß der dicht gekapselten lichtemittieren­ den Stoffe in dem dichten Kammerabschnitt aufrechterhal­ ten werden. Somit kann die Lebensdauer der Bogenentla­ dungsröhre verlängert werden.
Die vorstehende Beschreibung der bevorzugten Ausführungs­ form der Erfindung wurde für Erläuterungs- und Beschrei­ bungszwecke dargestellt. Somit soll die Erfindung nicht durch die genau offenbarte Form ausgeschöpft oder be­ schränkt sein, wobei Veränderungen und Abwandlungen im Licht der obigen Lehre möglich sind oder aus der Praxis der Erfindung gewonnen werden können. Die Ausführungsform wurde ausgewählt und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und ihre praktische Anwendung zu erläutern, so daß der Fachmann auf dem Gebiet in die Lage versetzt wird, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen an die besondere beabsichtigte Nut­ zung angepaßten Veränderungen zu verwenden.

Claims (20)

1. Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungs­ röhre (10) für eine Entladungslampeneinheit, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt:
Anbringen einer Elektrodenbaueinheit in einem offenen Ende einer Glasröhre (W) mit einer Kammer (12), wobei die Elektrodenbaueinheit einen Elektrodenstab (6), eine Folie (7) und einen Anschlußdraht (8), die einteilig in Serie geschaltet sind, umfaßt, wobei der Anbringungs­ schritt die folgenden Schritte umfaßt:
Einschieben der Elektrodenbaueinheit in das offene Ende der Glasröhre (W) in der Weise, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs (6) in die Kammer (12) hineinragt;
Abquetschabdichten eines zeitweiligen Abquetsch­ dichtungsgebiets (L1) der Glasröhre (W) in der Weise, daß ein Abschnitt der Folie (7) mit der Glasröhre (W) in Kontakt gelangt; und
Erzeugen eines Unterdrucks in der Glasröhre (W) und Abquetschabdichten eines Hauptabquetschdichtungs­ gebiets (L2) der Glasröhre (W) in der Weise, daß ein weiterer Abschnitt der Folie (7) und ein Abschnitt des Elektrodenstabs (6) mit der Glasröhre (W) in Kontakt gelangen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Länge des Hauptabquetschdichtungsgebiets (L2) wenigstens 50% der Gesamtlänge des zeitweiligen Ab­ quetschdichtungsgebiets (L1) beträgt, wobei sich ein Abschnitt des sekundären Abquetschdichtungsgebiets (L2) mit dem zeitweiligen Abquetschdichtungsgebiet (L1) über­ schneidet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Unterdruck in der Glasröhre (W) beim Abquetschabdichten des Hauptabquetschdichtungsgebiets (L2) kleiner oder gleich 5,333.104 N/m2 ist.
4. Verfahren nach einem vorangehenden Anspruch, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Füllen der Glasröhre (W) mit einem Formiergas vor dem Abquetschab­ dichten des zeitweiligen Abquetschdichtungsgebiets (L1) der Glasröhre (W).
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Formiergas in dem Füllschritt Argongas ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Formiergas in dem Füllschritt Stickstoffgas ist.
7. Verfahren nach einem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasröhre (W) vor dem Abquetschabdichten des zeitweiligen Abquetschdichtungsge­ biets (L1) und des Hauptabquetschdichtungsgebiets (L2) auf wenigstens 2100°C erwärmt wird.
8. Verfahren nach einem vorangehenden Anspruch, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Einleiten eines lichtemittierenden Stoffs (P) in die Kammer (12) durch ein offenes Ende einer Glasröhre (W) nach dem Abquetschabdichten des Hauptabquetschdichtungsgebiets (L2); und Anbringen einer weiteren Elektrodenbaueinheit in einem offenen Ende einer Glasröhre (W), wobei die Elektrodenbaueinheit einen Elektrodenstab, eine Folie (7) und einen Anschlußdraht (8), die einteilig in Serie geschaltet sind, umfaßt, wobei der Anbringschritt die folgenden Schritte umfaßt: Einschieben der Elektrodenbau­ einheit in das offene Ende der Glasröhre (W) in der Weise, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs (6) in die Kammer (12) hineinragt; Einleiten eines reaktionsträ­ gen Gases in den Innenabschnitt der Glasröhre (W); Ab­ quetschabdichten eines Abschnitts der Glasröhre (W) in der Weise, daß ein Abschnitt des Anschlußdrahts (8) mit der Glasröhre (W) in Kontakt gelangt; Kühlen des reakti­ onsträgen Gases, um es zu verflüssigen und somit in der Glasröhre (W) einen Unterdruck zu erzeugen; Abquetschab­ dichten eines weiteren Abschnitts der Glasröhre (W) in der Weise, daß ein Abschnitt des Elektrodenstabs (6), ein Abschnitt der Folie (7) und ein Abschnitt des Anschluß­ drahts (8) mit der Glasröhre (W) in Kontakt gelangen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß der Einschubschritt das Einleiten lichtemittie­ render Stoffe (P) umfaßt, die ein Start-Edelgas, Queck­ silber und ein Metallhalogenid umfassen.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Glasröhre (W) vor dem Abquetschabdich­ ten irgendeines ihrer Abschnitte auf wenigstens 2100°C erwärmt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das reaktionsträge Gas in dem Einleitschritt Xenongas ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das reaktionsträge Gas in dem Kühlschritt mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das reaktionsträge Gas in dem Kühlschritt unter eine Temperatur gekühlt wird, bei der das in der Glasröhre enthaltene reaktionsträge Gas ver­ flüssigt wird.
14. Bogenentladungsröhre (10) für eine Entladungslam­ peneinheit, gekennzeichnet durch
eine Glasröhre (W) mit einer Kammer (12);
einen an einem Ende der Kammer (12) angeordneten Abquetschdichtungsabschnitt (w1);
eine in dem Abquetschdichtungsabschnitt (w1) enthaltene Elektrodenbaueinheit, die einen Elektroden­ stab, eine Folie (7) und einen Anschlußdraht (8), die einteilig in Serie geschaltet sind, umfaßt, wobei der Elektrodenstab (6) in die Kammer (12) hineinragt und der Anschlußdraht (8) aus dem Abquetschdichtungsabschnitt (w1) hervorsteht, wobei der Abquetschdichtungsabschnitt (w1) umfaßt:
ein zeitweiliges Abquetschdichtungsgebiet (L1), in dem die Glasröhre (W) mit einem Abschnitt der Folie (7) der Elektrodenbaueinheit in Kontakt steht; und
ein Hauptabquetschdichtungsgebiet (L2), in dem die Glasröhre (W) mit einem weiteren Abschnitt der Folie (7) und mit einem Abschnitt des Elektrodenstabs (6) der Elektrodenbaueinheit in Kontakt steht,
wobei sich das Hauptabquetschdichtungsgebiet (L2) mit dem zeitweiligen Abquetschdichtungsgebiet (L1) über­ schneidet.
15. Bogenentladungsröhre nach Anspruch 14, gekenn­ zeichnet durch einen an einem anderen Ende der Kammer (12) angeordneten Hauptabquetschdichtungsabschnitt (w1); und eine in dem Hauptabquetschdichtungsabschnitt (w1) enthaltene Elektrodenbaueinheit, die einen Elektroden­ stab, eine Folie (7) und einen Anschlußdraht (8), die einteilig in Serie geschaltet sind, umfaßt, wobei der Elektrodenstab (6) in die Kammer (12) hineinragt und der Anschlußdraht (8) von dem Hauptabquetschdichtungsab­ schnitt (w1) hervorsteht, wobei der Hauptabquetschdich­ tungsabschnitt (w1) umfaßt: ein zeitweiliges Abquetsch­ dichtungsgebiet (L1), in dem die Glasröhre (W) mit einem Abschnitt des Anschlußdrahts (8) der Elektrodenbaueinheit in Kontakt steht; und ein Hauptabquetschdichtungsgebiet (L2), in dem die Glasröhre (W) mit einem weiteren Ab­ schnitt des Anschlußdrahts (8), mit einem Abschnitt der Folie (7) und mit einem Abschnitt des Elektrodenstabs (6) der Elektrodenbaueinheit in Kontakt steht, wobei sich das Hauptabquetschdichtungsgebiet (L2) nicht mit dem zeitwei­ ligen Abquetschdichtungsgebiet (L1) überschneidet.
16. Bogenentladungsröhre nach Anspruch 14 oder 15, gekennzeichnet durch in der Kammer (12) enthaltene licht­ emittierende Stoffe (P), die ein Start-Edelgas, Quecksil­ ber und ein Metallhalogenid umfassen.
17. Bogenentladungsröhre (10) für eine Entladungslam­ peneinheit, gekennzeichnet durch
eine Glasröhre (W) mit einer Kammer (12);
eine Elektrodenbaueinheit mit einem Elektroden­ stab, einer Folie (7) und einem Anschlußdraht (8), die einteilig in Serie geschaltet sind, wobei die Elektroden­ baueinheit in der Weise in ein offenes Ende der Glasröhre (W) eingeschoben wird, daß ein vorderes Ende des Elektro­ denstabs (6) in die Kammer (12) hineinragt;
ein zeitweiliges Abquetschdichtungsgebiet (L1), das in der Weise durch Abquetschabdichten der Glasröhre (W) ausgebildet wird, daß ein Abschnitt der Folie (7) mit der Glasröhre (W) in Kontakt steht; und
ein Hauptabquetschdichtungsgebiet (L2), das durch Erzeugen eines Unterdrucks in der Glasröhre (W) ausgebil­ det wird, wobei die Glasröhre (W) in der Weise abquetsch­ abgedichtet wird, daß ein weiterer Abschnitt der Folie (7) und ein Abschnitt des Elektrodenstabs (6) mit der Glasröhre (W) in Kontakt stehen.
18. Bogenentladungsröhre nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptabquetschdichtungsgebiet (L2) in der Weise ausgebildet ist, daß seine Länge wenig­ stens 50% der Gesamtlänge des zeitweiligen Abquetsch­ dichtungsgebiets (L1) beträgt, wobei das sekundäre Ab­ quetschdichtungsgebiet (L2) in der Weise ausgebildet ist, daß es sich mit dem zeitweiligen Abquetschdichtungsgebiet (L1) überschneidet.
19. Bogenentladungsröhre nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasröhre (W) vor dem Abquetschabdichten des zeitweiligen Abquetschdichtungs­ gebiets (L1) und des Hauptabquetschdichtungsgebiets (L2) auf wenigstens 2100°C erwärmt wird.
20. Bogenentladungsröhre nach einem der Ansprüche 17 bis 19, gekennzeichnet durch ein offenes Ende der Glas­ röhre (w), durch das nach dem Abquetschabdichten des Hauptabquetschdichtungsgebiets (L2) ein lichtemittie­ render Stoff (P) in die Kammer (12) eingeleitet wird; eine weitere Elektrodenbaueinheit, die einen Elektroden­ stab, eine Folie (7) und einen Anschlußdraht (8), die einteilig in Serie geschaltet sind, umfaßt, wobei die Elektrodenbaueinheit in der Weise in ein offenes Ende der Glasröhre (W) eingeschoben wird, daß ein vorderes Ende des Elektrodenstabs (6) in die Kammer (12) hineinragt; ein zeitweiliges Abquetschdichtungsgebiet (L1), das in der Weise durch Abquetschabdichten der Glasröhre (W) ausgebildet wird, daß ein Abschnitt des Anschlußdrahts (8) mit der Glasröhre (W) in Kontakt gelangt; und ein Hauptabquetschdichtungsgebiet (L2), das durch Erzeugen eines Unterdrucks in der Glasröhre (W) und durch Ab­ quetschabdichten der Glasröhre (W) in der Weise ausgebil­ det wird, daß ein weiterer Abschnitt des Anschlußdrahts (8), ein Abschnitt der Folie (7) und ein Abschnitt des Elektrodenstabs (6) mit der Glasröhre (W) in Kontakt gelangen.
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