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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Druckerkennungsvorrichtung,
welche eine Druckeinbringleitung hat, die an Rohr- oder Leitungsbauteilen für Ansaug-
und Abgassysteme von Brennkraftmaschinen, beispielsweise einem Ansaug-Druckausgleichsbehälter und
einer Abgasleitung angeordnet ist, um einen Druck in den Ansaug-
und Abgassystemen zu erkennen, sowie eine Einbauanordnung für eine derartige
Druckerkennungsvorrichtung an oder in den Rohr- oder Leitungsbauteilen.
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Eine
bekannte Einbauanordnung für
eine Druckerkennungsvorrichtung J1 ist in den 23A und 23B gezeigt.
Bei Brennkraftmaschinen für Fahrzeuge
ist die Erkennung eines Innendrucks in einem Ansaug-Druckausgleichsbehälter (Rohrbauteil) 100 eines
Motors EN hauptsächlich
aus Gründen
der Kraftstoffeinspritzsteuerung notwendig. Von daher wird gemäß 23A die Druckerkennungsvorrichtung J1 an dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 in
luftdichter Verbindung angeordnet. Ein Drossel-(Luftdrosselklappen-)gehäuse 101,
eine Ansaugleitung 102, ein Luftfilter 103 und
der Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 bilden
das Ansaugsystem.
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23B zeigt eine schematische Schnittdarstellung
durch die Druckerkennungsvorrichtung J1, welche an dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 angeordnet
ist. Die Druckerkennungsvorrichtung J1 weist eine Druckkammer 11 auf,
an deren Innenwand ein Druckerkennungselement 10 angeordnet ist.
Die Druckkammer 11 steht mit einem Innenraum 100a des
Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100 über einen
Durchlaß 12a einer
Druckeinlaßleitung 12 in
Verbindung. Ein abdichtendes Bauteil 13, beispielsweise
ein O-Ring, ist dafür
vorgesehen, eine luftdichte Verbindung der Druckerken nungsvorrichtung
J1 mit dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 herzustellen.
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Die
Druckerkennungsvorrichtung J1 ist mit dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 durch Schrauben
oder eine Verklebung verbunden. Mit dem obigen Aufbau wird Druck
in dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 von
dem Durchlaß 12a der
Druckeinlaßleitung 12 in
die Druckkammer 11 eingeführt und hier von dem Erkennungselement 10 erkannt.
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Eine
Einführleitung 104 für Blow-by-Gas
ist bei Brennkraftmaschinen für
gewöhnlich
mit dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 verbunden.
Dies deshalb, um sogenanntes Blow-by-Gas nicht an die Atmosphäre abzuführen, welches
im Verbrennungsraum über
einen Spalt zwischen Zylinderwand und Kolbenring austritt, wenn
eine Kraftstoffmischung in der Brennkammer verbrannt wird, sondern
um dieses Gas für
eine erneute Verbrennung oder Nachverbrennung in das Ansaugsystem
zurückzuführen. In 24A ist eine teilweise auseinandergezogene aufgeschnittene
Darstellung des Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100 dargestellt,
wo zu erkennen ist, wie die Einführleitung 104 für das Blow-by-Gas
mit der Innenseite des Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100 in Verbindung
steht. Das Blow-by-Gas enthält
einen Anteil an Emissionen 105 in Form von Schmutzmaterial,
beispielsweise Feuchtigkeit oder Öl.
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Das
Schmutzmaterial fließt
nicht nur in einem gasförmigen
Zustand in das Innere des Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100,
sondern schlägt
sich auch im flüssigen
Zustand an den Innenwänden
des Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100 nieder.
Mit anderen Worten, der Innenraum des Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100 füllt sich
mit dem Schmutzmaterial.
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In
einem EGR-System (EGR = Exhaust Gas Recirculation = Abgasrückführung),
bei welchem ein Teil des Abgases mit der Kraftstoffmischung gemischt
wird, um eine Verbrennungstem peratur in der Brennkammer zu verringern,
so daß die
Ausbildung von NOx, also Stickoxiden, verringert
werden kann, ist eine EGR-Einführleitung
ebenfalls mit dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 verbunden,
um den Teil des Abgases in den Druckausgleichsbehälter 100 zurückzuführen. Ähnlich wie
dies durch die Einführleitung
für das
Blow-by-Gas erfolgt, wird auch hierdurch Schmutzmaterial in den
Druckausgleichsbehälter 100 eingebracht,
bewegt sich in diesem bzw. schlägt
sich in ihm nieder.
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Eine Öffnungs-
und Schließbewegung
eines Ansaugventils in Abhängigkeit
vom Betrieb der Brennkraftmaschine bewirkt, daß Ansaugluft fließt bzw.
in seinem Fluß unterbrochen
wird, so daß Luftvibrationen
oder Druckschwankungen in kurzen Zykluszeiten, d. h., eine Druckpulsation
in dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 bzw.
der Ansaugleitung auftreten kann. Wie in 24B gezeigt,
welche ein Meßergebnis
des Innendrucks im Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 zeigt, wenn
ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h fährt, kann
eine Druckpulsation in einem Zyklus von 15 ms und einer Amplitude
von 6,7 kPa (Druckschwankung) beobachtet werden.
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Die
Druckerkennungsvorrichtung J1 steht in luftdichter Verbindung mit
dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100,
wie in 23B gezeigt. Wenn die Druckpulsation
in dem Druckausgleichsbehälter 100 auftritt
und sich der Druck von einem niederen Punkt 110 zu einem
hohen Punkt 111 ändert,
wie in 24B gezeigt, findet eine Luftströmung K1
in Richtung der Druckkammer 11 von dem Innenraum 100a durch
den Durchlaß 12a praktisch
schlagartig statt, wie in 24C gezeigt.
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Dies
deshalb, weil, selbst wenn der Druck schlagartig oder sofort von
dem niedrigen Punkt 110 zu dem hohen Punkt 111 geändert wird
und der gesamte Druck in dem Innenraum 100a des Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100 hoch
wird, dann eine Zeitverzögerung
vorhanden ist, bevor der Innendruck in der Druckkammer 11 hoch
wird, und in der Druckkammer 11 verbleibt für eine sehr
kurze Zeitdauer niedriger Druck, da der Durchlaß 12a zwischen der
Druckkammer 11 und dem Druckausgleichsbehälter 100 eng
ist. Von daher tritt eine Luftströmung K1 vom Innenraum 100a des
Druckausgleichsbehälters 100 mit
hohem Druck zu der Druckkammer 11 mit niedrigem Druck über.
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Wenn
danach der Druck in der Druckkammer 11 hoch geworden ist,
erfolgt, wenn der Druck im Innenraum 100a des Druckausgleichsbehälters 100 sich
zu einem Punkt 112 gemäß 24B ändert,
im Gegensatz zu dem gerade oben diskutierten Phänomen eine Luftströmung K2
in Richtung des Innenraums 100a von der Druckkammer 11 durch
den Durchlaß 12a,
wie in 24C gezeigt. Gas wird zwischen
dem Innenraum 100a und der Druckkammer 11 durch
die Luftströmungen
K1 und K2 ausgetauscht, welche abwechselnd auftreten.
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Gasförmiges Schmutzmaterial 105 und
flüssiges
Schmutzmaterial 106 im Innenraum 100a des Ansaug-Druckausgleichsbehälters 100 treten
durch den Durchlaß 12a der
Druckeinlaßleitung 12 ein
und schlagen sich an den Innenwänden
des Durchlasses 12a und der Druckkammer 11 nieder,
haften dort an und sammeln sich. Wenn ein flüssiges Material mit hoher Viskosität, beispielsweise Öl an einer
Oberfläche
des Druckerkennungselementes 10 anhaftet, wird das Ansprechverhalten
des Erkennungselementes 10 langsam, so daß eine genaue
Druckerkennung nicht stattfinden kann.
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Um
dem Eintritt von Schmutzmaterial zu begegnen, sind bereits verschiedene
Verfahren und Vorgehensweisen vorgeschlagen worden, so beispielsweise
eine Druckerkennungsvorrichtung in Verbindung mit einem Bypassdurchlaß, der so
angeordnet ist, daß Ansaugluft
nicht von dem Drosselklappen-Hauptdurchlaß zugeführt wird,
oder die Druckerkennungsvorrichtung steht mit einem Bypass-Kanal in
Verbindung, der so angeordnet ist, daß Ansaugluft für die Leerlaufverbrennung
geführt
wird, wie in den Veröffentlichungen
JP-A-63-229341 ,
JP-A-2-124440 ,
JP-A-3-277935 ,
JP-A-6-129935 und
JP-A-6-137984 gezeigt.
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Bei
diesen bekannten Verfahren muß jedoch nicht
nur eine komplizierte Leitungsführung
vorgesehen werden, sondern auch das Kraftstoffmischungsverhältnis muß unter
Berücksichtigung
eines Luftströmungsvolumens
in dem Bypass-Kanal gesteuert werden, welches abhängig vom
Innendruck in dem Ansang-Druckausgleichsbehälter schwankend ist. Wenn sich
weiterhin Schmutzmaterial in dem Bypass-Kanal ansammelt, derart,
daß das
Luftströmungsvolumen
hierin verringert wird, wird die Steuerung des Kraftstoffmischungsverhältnisses
noch komplizierter. Es kann der Fall auftreten, daß das Luftströmungsvolumen
in dem Bypass-Kanal separat durch eine Luftströmungs-Erkennungsvorrichtung
erfaßt
werden muß.
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In
der
JP-A-63-295940 wird
ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem ein flüssiges Material (in diesem
Falle Wasser), welches eintritt, durch eine elektrische Heizung
verdampft und damit beseitigt wird. Bei diesem Verfahren muß demnach
eine Vorrichtung zur Steuerung der elektrischen Heizung und ein Schaltkreis
hierfür
in der Druckerkennungsvorrichtung für die Ansaugleitung vorgesehen
werden, was zu einer komplizierten Konstruktion und höheren Kosten
führt.
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In
der
JP-U-57-138037 und
der
JP-U-62-35244 werden
Verfahren vorgeschlagen, bei denen eingetretenes Schmutzmaterial
in einem Raum oder einer Kammer gesammelt wird, welche separat vorgesehen
ist, bevor es in die Druckerkennungsvorrichtung eintreten kann.
Die Aufnahmekapazität
dieser Kammer hat jedoch einen bestimmten oberen Grenzwert und wenn
das angesammelte Volumen von eingetretenem Schmutzmaterial diesen Grenzwert überschreitet,
tritt das Schmutzmaterial dennoch in die Druckerkennungsvorrichtung
ein.
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In
der
DE 35 04 870 A1 wird
eine Vorrichtung zur Druckmessung in von Gas-Festkörpern durchflossenen
Rohrleitungen beschrieben. Dabei fließt das komplette Gas-Festkörper Gemisch
durch einen Strömungskanal.
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In
der
US 4969354 wird
Frischluft vor der Drosselklappe aufgenommen, durch einen geleitet und über Lufteinlässe in die
Mischkammer eingeleitet. Dadurch wird verhindert, dass sich Verunreinigungen
aus dem Verbrennungsmotor, die aufgrund von Druckschwankungen in
das Ansaugrohr gelangen können,
in der Druckkammer ansammeln und das Druckmessteil verunreinigen.
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In
der
US 4489595 wird
ein Verfahren zur Messung des Druckes im Lufteinlass eines Motors beschrieben.
Hierbei wird die Druckdifferenz zwischen dem Druck im Luftansaugkanal
und dem Druck im Lufteinlass des Motors bei geschlossener Drosselklappe
gemessen. Hierzu muss über
einen Bypass die Rohleitung vor und hinter der Drosselklappe miteinander
verbunden werden.
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DE 3823449 A1 beschreibt
eine Messeinrichtung zur Erfassung des Druckes und der Temperatur
eines strömenden
Mediums. Hierzu wird eine Messanordnung seitlich an ein Rohr angebracht. Hierbei
ist der Einlass bündig
mit der Innenwand des Rohres und der Auslass ragt in das Rohr hinein. Durch
die so entstandene Engstelle am Auslass wird aufgrund des Strahlpumpeneffekts
eine Teilströmung senkrecht
zur Hauptströmung
abgezweigt und daran Druck und Temperatur gemessen.
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JP 60093328 beschreibt
ein Messverfahren zur Messung des Druckes der angesaugten Luft in
einem Verbrennungsmotor. Hierzu wird eine Detektionsröhre senkrecht
in eine Düse
zwischen Drosselklappe und Auffangbehälter gesteckt. Mit der Detektionsröhre wird
der dynamische Druck der einströmenden
Luft in statischen Druck übergeführt, der dann
mit einem Drucksensor gemessen wird.
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Die
oben erwähnten
verschiedenen Probleme, so beispielsweise die Notwendigkeit komplizierter
Kanäle
und Leitungen und die separate Anordnung von Vorrichtung und Schaltkreis
für die
Luftflußsteuerung
treffen auch auf eine Abgas-Druckerkennungsvorrichtung
zu, welche an den Leitungsteilen im Abgassystem von Brennkraftmaschinen
eingebaut ist.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Druckerkennungsanordnung
für eine
Brennkraftmaschine zu schaffen, die eine Druckerkennungsvorrichtung
umfasst, bei der Schmutzpartikel, die in dem Gas (Ansaugluft oder
Abgas) enthalten sind, das in dem Ansaug- oder Abgassystem strömt, nicht
zu der Druckerkennungsvorrichtung gelangen können.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe erfolgt durch ein Druckerkennungsanordnung nach Anspruch
1 bzw. 10 bzw. 20, sowie durch eine Druckerkennungsvorrichtung nach
Anspruch 22. Die jeweiligen Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen
und Ausgestaltungen zum Inhalt haben.
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Durch
die Drossel wird ein Teilstrom abgezweigt. Die Form der Drossel
sorgt für
eine Erhöhung der
Strömungsgeschwindigkeit
des Gases unmittelbar vor dem Druckeinlass, so dass Schmutzpartikel, welche
in dem Gas enthalten sind, sich nicht anlagern können. Im Ergebnis kann das
Eindringen des Schmutzmaterials in die Druckerkennungsvorrichtung
und eine Anhaftung hiervon unterbunden werden.
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Es
ist bevorzugt, dass der Druckeinlass auf einer stromabwärtigen Seite
der Gasströmung
bezüglich
der Drossel gesehen angeordnet ist, besonders bevorzugt 3 bis 50
mm entfernt von der Drossel in Strömungsrichtung des Gases gesehen
angeordnet ist, so dass aufgrund der erhöhten Gasströmungsgeschwindigkeit der Eintritt
von Schmutz in den Druckeinlass verhindert wird.
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Um
die erhöhte
Gasströmungsgeschwindigkeit
zu erreichen, ist die Querschnittsfläche der Gasströmung am
Auslass des Drosseldurchlasses größer als die Querschnittsfläche der
Drossel, jedoch kleiner als Querschnittsfläche des Einlasses. Genauer
gesagt, ein Verhältnis
der Querschnittsflächen
der Gasströmungen
zwischen Drossel, Auslass und Einlass liegt in einem Bereich von
1:5:10 bis 1:50:70. Weiterhin ist bevorzugt, dass eine Länge des
Drosseldurchlasses vom Einlass zum Auslass zwischen 10 mm und 100
mm und ein Innendurchmesser der Drossel zwischen 1 mm und 10 mm
liegt.
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Wenn
die Druckeinlassleitung einen vorspringenden Abschnitt hat, der
von der Innenwand des Drosseldurchlasses in Richtung einer Innenseite des
Drosseldurchlasses zur Positionierung des Druckeinlasses im Inneren
des Drosseldurchlasses vorsteht, ist das Eindringen von Schmutzmaterial, welches
entlang der Innenwand des Drosseldurchlasses gefördert wird, in den Druckeinlass
so gut wie unmöglich.
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Bevorzugt
beträgt
eine Länge
des vorspringenden Abschnittes 3 mm bis 15 mm und ein Spalt zwischen
dem Druckeinlass und der Drossel in Vorsprungsrichtung der Druckeinlassleitung
in den Drosseldurchlass beträgt
zwischen 1 mm und 5 mm.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung nach Anspruch 10 wird
eine Druckerkennungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine geschaffen,
welche in einem Leitungsbauteil im Ansaug- oder Abgassystem der
Brennkraftmaschine angeordnet ist, in welchem ein Gas abhängig von dem
Betriebszustand der Brennkraftmaschine strömt.
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Das
Leitungsbauteil kann mit einem Drosseldurchlaß versehen sein. In diesem
Fall kann der vorstehende Abschnitt der Druckeinlaßleitung
zu einer Innenseite des Drosseldurchlasses vorstehen.
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Mit
der oben erwähnten
zweiten Anordnung oder dem zweiten Aspekt der Erfindung kann der
vorstehende Abschnitt der Druckeinlassleitung die Gasströmung aufgrund
des abgeschrägten
oder schräg verlaufenden
Abschnittes, der um einen bestimmten Winkel geneigt ist, sanft zurückhalten
oder ablenken. Da weiterhin der Druckeinlass in Richtung stromab der
Gasströmung
geöffnet
ist, ist zusätzlich
zu dem schrägen
Abschnitt der Eintritt des Gasflusses in den Druckeinlass wirksam
eingeschränkt.
Der bestimmte Winkel beträgt
bevorzugt 10° bis
70°.
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Um
eine noch weichere (im Sinne von verwirbelungsfrei oder glatt strömend) Ab-
oder Umlenkung bzw. Zurückhaltung
der Gasströmung
zu erhalten, ist es bevorzugt, dass der vorstehende Abschnitt an
der stromaufwärtigen
Seite der Gasströmung
konvex geformt ist, um einen spritzwinkligen Abschnitt mit einem
Winkel von 10° bis
70° in Querschnittsrichtung senkrecht
zur Vorsprungsrichtung der Druckeinlassleitung in das Leitungsbauteil
oder den Drosseldurchlass zu bilden.
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Ein
Querschnitt des vorspringenden Abschnittes senkrecht zur Vorsprungsrichtung
der Druckeinlassleitung in das Leitungsbauteil gesehen, kann auch
die Form einer Ellipse mit der langen Achse in Strömungsrichtung
des Gases haben. Bevorzugt hat die Ellipse eine Stromlinienform,
deren Fläche
an der stromabwärtigen
Seite der Gasströmung enger
ist.
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Bevorzugt
ist eine Gasströmungsfläche oder ein
Gasströmungsquerschnitt
an einem Öffnungsabschnitt
des Druckeinlasses nicht größer als
an irgendeinem anderen Abschnitt der Druckeinlassleitung. Mit anderen
Worten, die Gasströmungsfläche an einem Öffnungsabschnitt
des Druckeinlasses kann gleich 4/5 bis 1/10 der Gasströmungsquerschnittsfläche der
Druckeinlassleitung sein.
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Ein
Filterelement mit Ventilationsöffnungen kann
zum Zurückhalten
von Schmutzmaterial innerhalb der Druckeinlassleitung zwischen dem
Druckeinlass und dem Druckauslass angeordnet sein.
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Wenn
wenigstens entweder eine Blow-by-Gas-Einlassleitung oder eine EGR-Einlassleitung
mit dem Leitungsbauteil verbunden ist, ist es bevorzugt, dass die
Druckeinlassleitung mit dem Leitungsbauteil an einer stromabwärtigen Seite
der Gasströmung
bezüglich
wenigstens entweder der Blow-by-Gas-Einlassleitung oder der EGR-Einlassleitung
verbunden ist.
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Gemäß einem
weiteren, dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung nach Anspruch
20 wird eine Druckerkennungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine geschaffen,
welche in einem Leitungsbauteil im Ansaug- oder Abgassystem einer
Brennkraftmaschine angeordnet ist, in welchem ein Gas abhängig von
dem Betriebszustand der Brennkraftmaschine strömt.
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Mit
dem obigen Aufbau wird der Eintritt der Gasströmung in den Druckeinlass wirksam
verhindert, da der Druckeinlass eine lange enge Schlitzform entlang
der vorstehenden Richtung oder Vorsprungsrichtung des Vorsprungsabschnittes
in das Leitungsbauteil hat.
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Gemäß einem
weiteren, eigenständigen
Aspekt der vorliegenden Erfindung nach Anspruch 22 wird eine Druckerkennungsvorrichtung
zum Einbau in ein Leitungsbauteil eines Ansaug- oder Abgassystems
einer Brennkraftmaschine geschaffen, in welchem ein Gas abhängig von
dem Betriebszustand der Brennkraftmaschine strömt.
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Durch
den Gegenstand der erfindungsgemäßen Druckerkennungsvorrichtung
ist es möglich, Schmutzmaterial,
welches in einem Gas enthalten ist, welches in dem Ansaug- oder
Abgassystem strömt,
an einem Eindringen in eine Erkennungskammer zu hindern.
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Bevorzugt
ist der Gaseinlass an einer stromaufwärtigen Seite der Gasströmung und
ist der Gasauslass an einer stromabwärtigen Seite der Gasströmung in
dem Leitungsbauteil angeordnet, um eine größere Druckdifferenz zwischen
Gasein- und -auslass zu erhalten.
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Eine
Querschnittsfläche
der Gasströmung des
ersten Durchlasses ist bevorzugt größer als diejenige des zweiten Durchlasses.
Genauer gesagt, bevorzugt liegt die Querschnittsfläche der
Gasströmung
im ersten Durchlaß in
einem Bereich von 5 bis 320 mm2 und eine
Gesamtlänge
hiervon liegt in einem Bereich von 5 bis 100 mm und die Querschnittsfläche der
Gasströmung
im zweiten Durchlaß liegt
in einem Bereich von 5 bis 320 mm2 und eine
Gesamtlänge
hiervon in einem Bereich von 1 bis 100 mm.
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Weitere
Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen anhand der Zeichnung.
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Es
zeigt:
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1A eine
Querschnittsansicht einer Einbauanordnung für eine Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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1B eine
Schnittansicht entlang Linie IB-IB in 1A;
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2 eine
Querschnittsdarstellung durch eine Abwandlung eines Drosseldurchlasses
in 1B;
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3 eine
Querschnittsdarstellung durch eine Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4 eine
Querschnittsdarstellung durch eine Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5A eine
Querschnittsdarstellung einer ersten Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5B eine
Schnittansicht entlang Linie VB-VB in 5A;
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6A eine
Querschnittsdarstellung einer zweiten Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß der vierten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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6B eine
Ansicht einer Druckeinlaßleitung
in Richtung des Pfeiles D von 6A gesehen;
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7A eine
Querschnittsdarstellung einer dritten Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß der vierten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7B eine
Querschnittsdarstellung entlang Linie VIIB-VIIB in 7A;
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8 eine
Querschnittsdarstellung durch eine abgewandelte Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9A eine
Querschnittsdarstellung einer Basis- oder Grundmodell-Druckeinlaßleitung
gemäß der vierten
Ausführungsform
für einen
Simulationstest;
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9B eine
Ansicht der Druckeinlaßleitung aus
Richtung des Pfeiles S1 in 9A;
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9C eine
Ansicht der Druckeinlaßleitung in
Richtung des Pfeiles S2 in 9A;
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10A eine Querschnittsdarstellung durch eine Druckeinlaßleitung
des Ellipsenmodells gemäß der vierten
Ausführungsform
für einen
Simulationstest;
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10B eine Ansicht auf die Druckeinlaßleitung
in Richtung eines Pfeiles S1 in 10A;
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10C eine Ansicht auf die Druckeinlaßleitung
in Richtung eines Pfeiles S2 in 10A;
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11A eine Querschnittsdarstellung eines Stromlinienmodells
einer Druckeinlaßleitung
gemäß der vierten
Ausführungsform
für einen
Simulationstest;
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11B eine Ansicht auf die Druckeinlaßleitung
in Richtung des Pfeiles S1 in 11A;
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11C eine Ansicht auf die Druckeinlaßleitung
in Richtung des Pfeiles S2 in 11A;
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12A eine Ansicht auf eine Gasströmung als
Simulationstestergebnis in der Druckeinlaßleitung ohne abgeschrägten Abschnitt;
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12B eine Ansicht auf eine Gasströmung als
Simulationstestergebnis in der Druckeinlaßleitung mit abgeschrägtem Abschnitt;
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12C eine Ansicht auf die Gasströmung als
Simulationstestergebnis an der Druckeinlaßleitung des Basismodells;
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12D eine Ansicht auf die Gasströmung als
Simulationstestergebnis an der Druckeinlaßleitung des Ellipsenmodells;
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12E eine Ansicht auf die Gasströmung als
Simulationstestergebnis an der Druckeinlaßleitung des Stromlinienmodells;
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13A eine perspektivische Ansicht einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
fünften Ausführungsform;
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13B eine Querschnittsdarstellung durch die Druckerkennungsvorrichtung
in Richtung des Pfeiles G oder H in 12A;
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14 eine
perspektivische Ansicht einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer
sechsten Ausführungsform;
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15 eine
Querschnittsdarstellung durch die Druckerkennungsvorrichtung von 14 in
Richtung des Pfeiles I;
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16A eine Querschnittsdarstellung durch eine Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer siebten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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16B eine Schnittdarstellung entlang Linie XVIB-XVIB
in 16A;
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17A eine Querschnittsdarstellung entlang Linie
XVIIA-XVIIA in 16B;
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17B eine Querschnittsdarstellung entlang Linie
XVIIB-XVIIB in 16B;
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18 eine
Querschnittsdarstellung durch eine Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
achten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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19A eine Querschnittsdarstellung durch eine Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer neunten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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19B eine Schnittdarstellung entlang Linie XIXB-XIXB
in 19A;
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20A eine Schnittdarstellung entlang Linie XXA-XXA
in 19B;
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20B eine Schnittdarstellung entlang Linie XXB-XXB
in 19B;
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21A eine Schnittdarstellung durch eine Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer zehnten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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21B eine Schnittdarstellung entlang Linie XXIB-XXIB
in 21A;
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22A eine Schnittdarstellung entlang Linie XXIIA-XXIIA
in 21B;
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22B eine Schnittdarstellung entlang Linie XXIIB-XXIIB
in 21B;
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23A eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen
Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß des Standes
der Technik;
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23B eine Schnittdarstellung durch die Druckerkennungsvorrichtung
in 23A;
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24A eine teilweise auseinandergezogene Darstellung
des Inneren eines Ansaug-Druckausgleichsbehälters;
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24B eine graphische Darstellung zur Veranschaulichung
der Druckpulsationen innerhalb des Ansaug-Druckausgleichsbehälters; und
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24C eine Schnittdarstellung durch die Druckerkennungsvorrichtung
zur Veranschaulichung des Gasaustauschs.
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1A zeigt
eine Schnittdarstellung (Längsschnitt)
durch eine Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und 1B zeigt
eine Schnittdarstellung entlang Linie IB-IB in 1A.
Die Druckerkennungsvorrichtung 1 gemäß der ersten Ausführungsform
ist in einem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 angeordnet,
der ein Leitungsbauteil eines Ansaugsystems einer Brennkraftmaschine
EN bildet, d. h., ähnlich
wie die Druckerkennungsvorrichtung J1, welche wie in den 23A und 23B dargestellt
eingebaut ist. Die Druckerkennungsvorrichtung 1 erhält Druck
von der Innenseite des Druckausgleichsbehälters 100 über eine
Druckeinlaßleitung 12,
welche mit dem Druckausgleichsbehälter 100 verbunden
ist.
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Gemäß 1A ist
ein Drosselgehäuse 101 mit
einem Drosselventil 101a (Drosselklappe) ohne Freiraum
oder Spalt durch Befestigungsmittel, beispielsweise Schrauben oder
dergleichen, mit dem Druckausgleichsbehälter 100 verbunden.
Abhängig vom Öffnungsgrad
des Drosselventils 101a entsprechend einem Betriebszustand
der Brennkraftmaschine EN fließt
Luft (Ansaugluft), welche für
die Verbrennung notwendig ist, in Richtung des Pfeiles Y1.
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Der
Druckausgleichsbehälter 100 ist
in seinem Inneren mit einem Drosseldurchlaß 20 versehen, der
sich entlang der Flußrichtung
oder Strömungsrichtung
Y1 der Ansaugluft erstreckt, d. h., von einer Seite des Drosselventils 101a in
Richtung des Druckausgleichsbehälters 100.
Ein Teil der Ansaugluft strömt
durch den Drosseldurchlaß 20 von
einem Einlaß 21 hiervon,
wie durch den Pfeil Y2 gezeigt, und fließt aus dem Drosseldurchlaß 20 aus
einem Auslaß 23 heraus,
wie durch den Pfeil Y3 gezeigt.
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Eine
Innenwand 24 des Drosseldurchlasses 20, welche
aus einem Metall (beispielsweise Aluminium) gefertigt ist, ist einstückig an
einer Innenwand des Druckausgleichsbehälters 100 ausgebildet.
Ein Abschnitt, wo ein Innendurchmesser des Drosseldurchlasses 20 am
kleinsten ist (engste Querschnittsfläche des Drosseldurchlasses 20),
ist als eine Drossel 22 ausgebildet. Eine Strömungsgeschwindigkeit
der Ansaugluft, wie durch die Pfeile Y2 und Y3 gezeigt, erhöht sich
aufgrund der Drossel 22 (Bernoullisches hydrodynamisches
Theorem).
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Ein
Druckerkennungselement 10 ist in einer Druckkammer 11 der
Druckerkennungsvorrichtung 1 zur Erkennung des Druckes
im Druckausgleichsbehälter 100 angeordnet,
wobei der Druck über
die Druckeinlaßleitung 12 in
die Druckkammer 11 geführt wird.
Ein Ende der Druckeinlaßleitung 12,
welches die Innenwand des Druckausgleichsbehälters 100 durchtritt
und einen Druckeinlaß 14 bildet, öffnet sich zur
Innenseite des Druckausgleichsbehälters 100 und das
andere Ende der Druckeinlaßleitung 12 öffnet sich
zu der Druckkammer 11 hin. Die Druckkammer 11 steht
mit dem Inneren des Druckausgleichsbehälters 100 über einen
Durchlaß 12a der
Druckeinlaßleitung 12 in
Verbindung. Die Druckkammer 11 und die Druckeinlaßleitung 12 können beispielsweise durch
ein Kunststoffgießverfahren
gebildet werden.
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Die
Druckeinlaßleitung 12 ist
in die Wand des Druckausgleichsbehälters 100 unter Zuhilfenahme eines
Dichtteiles, beispielsweise eines O-Rings (in den 1A und 1B nicht
gezeigt) eingesetzt. Die Druckerkennungsvorrichtung 1 ist
durch Klebstoffe und Schrauben mit dem Druckausgleichsbehälter 100 im
Nahbereich des Drosseldurchlasses 20 in Verbindung und
hieran angebaut. Der Druckeinlaß 14 öffnet sich
zur Innenseite des Drosseldurchlasses 20 im Nahbereich
der Drossel 22 derart, daß die Strömungsgeschwindigkeit der Ansaugluft
unmittelbar vor dem Druckeinlaß 14 ansteigen
kann. Der Drosseldurchlaß 20 ist
genau unterhalb der Druckerkennungsvorrichtung angeordnet, wenn
er von einer Seite des Einlasses 21 her betrachtet wird,
wie in 1B gezeigt.
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Mit
der Einbauanordnung der Druckerkennungsvorrichtung 1 gemäß obigem
Aufbau wird der Druck im Druckausgleichsbehälter 100 vom Druckeinlaß 14 über den
Durchlaß 12a der
Druckeinlaßleitung 12 der
Druckkammer 11 zugeführt
und hier von dem Druckerkennungselement 10 erfaßt.
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Eine
Einlaß-
oder Einführleitung 104 für Blow-by-Gas
ist mit dem Druckausgleichsbehälter 100 in
Verbindung, wie bereits eingangs erwähnt. Nicht nur gasförmiges Schmutzgas 105,
welches Schmutzmaterial 106 beispielsweise in Form von Feuchtigkeit
und/oder Öl
enthält
und welches von der Einführleitung 104 für das Blow-by-Gas
eingebracht wird, gerät
in den Druckausgleichsbehälter 100,
sondern auch flüssiges
oder feuchtes Schmutzmaterial 106, beispielsweise Feuchtigkeit
und/oder Öl,
welches sich an der Innenwand des Druckausgleichsbehälters 100 niederschlägt und hier
anhaftet. Dieses Phänomen
tritt auch im Falle einer EGR-Einführleitung 104 auf.
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Wenn
bei der ersten Ausführungsform
ein Teil der Ansaugluft, in den Drosseldurchlaß 20 fließt, wie
durch den Pfeil Y2 gezeigt, und aus dem Drosseldurchlaß 20 heraus
fließt,
wie durch den Pfeil Y3 gezeigt, wird Schmutzgas 105 und
Schmutzmaterial 106, welches sich in dem Druckausgleichsbehälter 100 befindet,
ausgeblasen, bevor es in die Druckerkennungsvorrichtung von dem
Druckeinlaß 14 der Druckeinlaßleitung 12 her
eintritt, da die Strömungsgeschwindigkeit
der Ansaugluft im Bereich der Drossel 22 schneller wird.
Im Ergebnis wird ein Eintritt von Schmutzmaterial in die Druckerkennungsvorrichtung 1 beschränkt oder
unterbunden, so daß die
Zuverlässigkeit
der Druckerkennungsvorrichtung 1 verbessert werden kann.
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Da
die Drossel 22 in der Nähe
des Druckeinlasses 14 stromabwärts des Drosselventiles 101a angeordnet
ist, um die Strömungsgeschwindigkeit der
Luft (Ansaugluft) zu erhö hen,
welche von dem Drosselventil 101a her kommt, muß das Schmutzmaterial
durch den Druckeinlaß 14 mit
höherer
Strömungsgeschwindigkeit
fließen.
Die Struktur ist so kompakt und wirksam, daß der Eintritt des Schmutzmaterials
in die Druckerkennungsvorrichtung verhindert werden kann, ohne daß komplizierte
Bypassleitungen oder separat angeordnete Erkennungsvorrichtungen
vorgesehen werden müssen.
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Obgleich
der Druckeinlaß 14 der
Druckerkennungsvorrichtung 1 beliebig an der stromabwärtigen oder
stromaufwärtigen
Seite der Drossel 22 angeordnet sein kann, wenn die Positionen
nur im Nahbereich der Drossel sind, ist es, da die Drossel 22 eine
Erhöhung
der Strömungsgeschwindigkeit
der Ansaugluft bewirkt, so daß Schmutzmaterial
der Drossel 22 nicht nahe kommen kann, bevorzugt, daß der Druckeinlaß 14,
der sich in den Drosseldurchlaß 20 öffnet, an
einer stromabwärtigen
Seite der Ansaugluft bezüglich
der Drossel 22 angeordnet ist (auf Seiten des Auslasses 23).
Genauer gesagt, eine Mittelachse der Druckeinlaßleitung 12 ist bevorzugt
an einer Stelle etwas entfernt von der Drossel 22 an einer
stromabwärtigen
Seite der Ansaugluft, beispielsweise 3 bis 50 mm entfernt von der
Drossel 22 entsprechend einer Länge L1 gemäß 1A angeordnet.
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Um
die Strömungsgeschwindigkeit
noch wirksamer zu erhöhen,
ist es weiterhin bevorzugt, daß die
Querschnittsfläche
der Gasströmung
(Innendurchmesser) des Auslasses 23 größer als diejenige der Drossel 22,
jedoch kleiner als des Einlasses 21 ist. Ein Verhältnis der
Gasströmungsquerschnittsflächen von
Drossel 22, Auslaß 23 und
Einlaß 21 liegt bevorzugt
in einem Bereich von 1:5:10 bis 1:50:70. Weiterhin ist es bevorzugt,
daß eine
Länge des Durchlasses
20 vom Einlaß 21 bis
zum Auslaß 23 zwischen
10 mm und 100 mm und ein Innendurchmesser des Drosseldurchlasses 20 an
der Drossel 22 zwischen 1 mm und 10 mm liegt.
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Der
Bereich der Abmessungswerte gemäß obiger
Erläuterung
wird angesichts einer wirksamen Verhinderung des Eintrittes von
Schmutzmaterial in die Druckerkennungsvorrichtung bei einem normalen Betrieb
oder einer normalen Anwendung der verschiedenen Arten von Brennkraftmaschinen
EN und zum Erhalt einer kompakten Einbaustruktur der Druckerkennungsvorrichtung
definiert.
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Nachfolgend
wird eine Abwandlung des Drosseldurchlasses 20 gemäß der ersten
Ausführungsform
unter Bezugnahme auf 2 beschrieben. Die Querschnittsfläche der
Gasströmung
des Drosseldurchlasses 20 gemäß 2 hat eine
Ellipsenform anstelle der Kreisform von 1B. In
dem elliptisch geformten Drosseldurchlaß 20 ist eine Durchlaßwand 24 verlängert oder
vergrößert, um
die Querschnittsfläche
der Gasströmung
im Drosseldurchlaß 20 zu
erhöhen,
so daß das
Strömungsvolumen
der Ansaugluft zum Ausblasen von Schmutzmaterial noch weiter erhöht werden
kann.
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Obgleich
die obige Ausführungsform
als ein Beispiel zum Erkennen des Drucks in einem Ansang-Druckausgleichsbehälter 100 beschrieben
worden ist, der ein Leitungsbauteil im Ansaugsystem (Ansaugkrümmer) einer
Brennkraftmaschine EN bildet, ist die Einbauanordnung für die Druckerkennungsvorrichtung 1 zur
Verhinderung, daß Schmutzmaterial
eindringt, indem die Luftströmungsgeschwindigkeit
erhöht
wird, auch im Falle des Erkennens eines Druckes in einem Leitungsbauteil
eines Abgassystems (Abgasleitungen) für die Brennkraftmaschine EN
anwendbar.
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3 zeigt
eine Schnittdarstellung (Längsschnitt)
einer Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die zweite Ausführungsform ist im wesentlichen
eine Modifikation oder Abwandlung der ersten Ausführungsform.
Die Durchlaßwand 24 des
Drosseldurchlasses 20 erstreckt sich nur von dem Einlaß 21 zur
Drossel 22 und die Drossel 22 bildet in sich gleichzeitig
den Auslaß,
wie in 3 gezeigt. Der Druckeinlaß 14 zum Einbringen des
Druckes in einem Nahbereich der Drossel 22 an einer stromabwärtigen Seite
der Ansaugluft und die Luftströmungsgeschwindigkeit
unmittelbar vor dem Druckeinlaß 14 können so
erhöht
werden. Im Ergebnis hat die gleiche Ausführungsform die gleichen funktionellen
Effekte wie die erste Ausführungsform, jedoch
den Vorteil einer noch kompakteren Struktur zur Vereinfachung der
Herstellung.
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4 ist
eine Schnittdarstellung (Längsschnitt)
einer Einbauanordnung für
eine Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die dritte Ausführungsform ist wiederum im
wesentlichen eine weitere Abwandlung der ersten Ausführungsform.
Die Druckeinlaßleitung 12 der
Druckerkennungsvorrichtung 1 hat einen vorspringenden Abschnitt,
der sich von einer inneren Wand des Drosseldurchlasses 20 in Richtung
einer Innenseite des Drosseldurchlasses 20 erstreckt, um
den Druckeinlaß 14 in
der Innenseite des Drosseldurchlasses 20 anzuordnen. Bevorzugt beträgt eine
Länge L2
des vorspringenden Abschnittes 3 mm bis 15 mm und ein Spalt L3 zwischen
dem Druckeinlaß 14 und
der Drossel 22 in Vorsprungsrichtung der Druckeinlaßleitung 12 in
den Drosseldurchlaß 20 beträgt 1 mm
bis 5 mm, um eine kompakte Einbauanordnung zu erhalten, mit der
wirksam der Eintritt von Schmutzmaterial verhindert werden kann,
indem die Luftströmungsgeschwindigkeit
erhöht
wird.
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Bei
der dritten Ausführungsform
ergibt sich zusätzlich
zu dem gleichen Effekt wie in der ersten Ausführungsform der Vorteil, daß es unwahrscheinlich
ist, daß Schmutzmaterial
entlang der Innenwand des Drosseldurchlasses 20 gefördert und
in den Druckeinlaß 14 eingebracht
wird. Schmutzgas 105a, welches entlang der Innenwand gefördert oder
bewegt wird, kann, obgleich das Schmutzgas 105a von einer
stromaufwärtigen
Seite des Drosselventiles 101a relativ wenig vorhanden
ist, daran gehindert werden, in den Druckeinlaß 14 einzutreten,
was durch den vorspringenden Abschnitt der Druckeinlaßleitung 12 erfolgt.
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Die
Einbauanordnung der Druckerkennungsvorrichtung von 4 dient
dazu, den Eintritt von Schmutzmaterial bis zu einem gewissen Betrag
zu verhindern, obgleich der Drosseldurchlaß 20 nicht in dem
Druckausgleichsbehälter 100 vorhanden
ist und die Druckeinlaßleitung 12 direkt
zur Innenseite des Druckausgleichsbehälters 100 vorsteht.
Diese Einbauanordnung ohne den Drosseldurchlaß 20 ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn es sehr schwierig wäre, den Drosseldurchlaß in dem
Druckausgleichsbehälter 100 auszubilden
oder anzuordnen.
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Die 5A bis 7B zeigen
verschiedene Einbauanordnungen für
Druckerkennungsvorrichtungen gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Bei der vierten Ausführungsform ist der Drosseldurchlaß 20 nicht
in dem Druckausgleichsbehälter 100 angeordnet.
Die Druckeinlaßleitung 12 steht
direkt zur Innenseite des Druckausgleichsbehälters 100 vor und
der Druckeinlaß 14 öffnet sich
in Richtung einer stromabwärtigen
Seite der Gasströmung.
Weiterhin sind die Druckeinlaßleitung 12 und/oder
der Druckeinlaß 14 derart
geformt, daß der
Eintritt von Schmutzmaterial in die Druckeinlaßleitung 12 der Druckerkennungsvorrichtung 1 wirksam
begrenzt oder verhindert werden kann.
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Bei
einem ersten Beispiel ist eine Querschnittsansicht einer Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung wie in 5A ausgebildet. 5B zeigt
eine Schnittdarstellung entlang Linie VB-VB von 5A.
Ein vorspringender Abschnitt an einer stromaufwärtigen Seite der Ansaugluftströmung, der
zur Innenseite des Druckausgleichsbehälters 100 vorsteht,
ist mit einem geneigten oder schräg verlaufenden Abschnitt 15 versehen,
der um einen bestimmten Winkel θ1
(bevorzugt 10° bis
70°) bezüglich der
Vorsprungs richtung der Druckeinlaßleitung 12 in den
Druckausgleichsbehälter 100 geneigt ist.
Der Druckeinlaß 14 ist
in Richtung einer stromabwärtigen
Seite der Ansaugluftströmung
geöffnet,
wie in den 5A und 5B zu
sehen ist.
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Wenn
bei dem ersten Beispiel das Schmutzgas 105a von seiten
des Drosselventiles 101a her eingebracht wird, ist es unwahrscheinlich,
daß das Schmutzgas 105a in
den Druckeinlaß 14 eintritt,
da das Schmutzgas 105a entlang des schräg verlaufenden Abschnittes 15 der
Druckeinlaßleitung 12 ab- oder
umgelenkt wird, wie durch den Pfeil Y4 in 5A gezeigt.
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Als
zweites Beispiel der vierten Ausführungsform sei nachfolgend
die Schnittdarstellung der Einbauanordnung für eine Druckerkennungsvorrichtung
gemäß 6A betrachtet. 6B zeigt
eine Ansicht der Druckeinlaßleitung
in Richtung des Pfeiles D von 6A gesehen.
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Beim
zweiten Beispiel wird zusätzlich
zu dem schräg
verlaufenden oder geneigten Abschnitt 15 mit dem Neigungswinkel θ1, wie er
im ersten Beispiel gezeigt ist, der vorspringende Abschnitt 15 an
der stromaufwärtigen
Seite der Ansaugluftströmung
konvex ausgebildet, um einen Abschnitt 16 mit spitzem Winkel
zu bilden, der einen Winkel θ2
von 10° bis
70° im Querschnitt
bildet (horizontale Fläche
in diesem Beispiel), wobei dieser Querschnitt senkrecht zur Vorsprungsrichtung
der Druckeinlaßleitung 12 in
den Druckausgleichsbehälter 100 ist.
Die Ansaugluft wird ebenfalls in Flächenrichtung (in diesem Beispiel
horizontale Fläche)
senkrecht zur Vorsprungsrichtung der Druckeinlaßleitung 12 in den
Druckausgleichsbehälter 100 ab-
oder umgelenkt, wie durch den Pfeil Y5 in 6B gezeigt.
Mit diesem Aufbau ist es noch unwahrscheinlicher, daß das Schmutzgas 105a in
den Druckeinlaß 14 im
Vergleich zu der Anordnung des ersten Beispiels eintreten kann.
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Als
drittes Beispiel sei die Schnittdarstellung der Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß 7A betrachtet. 7B zeigt eine
Schnittdarstellung entlang Linie VIIB-VIIB in 7A.
Die Druckeinlaßleitung 12 hat
einen vorspringenden Abschnitt, der teilweise zur Innenseite des
Druckausgleichsbehälters 100 vorsteht,
um den Druckeinlaß 14 in
Richtung einer stromabwärtigen Seite
der Ansaugluftströmung
zu öffnen.
Der Druckeinlaß 14 ist
nicht in runder Form ausgebildet, sondern in einer langen engen
Schlitzform entlang der Vorsprungsrichtung der Druckeinlaßleitung 12 in
den Druckausgleichsbehälter 100,
so daß die
Ansaugluft, welche um die Druckeinlaßleitung 12 herum
geführt wird,
noch wirksamer daran gehindert wird, in den Druckeinlaß 14 einzutreten.
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Die
Druckeinlaßleitung 12 bei
der vierten Ausführungsform
kann sich in den Druckausgleichsbehälter 100 auf einer
Seite gegenüberliegend
dem Drosselventil 101a bezüglich der Einführleitung 104 für das Blow-by-Gas
oder das EGR-Ventil öffnen,
wie in 8 gezeigt. In diesem Fall dient die Druckeinlaßleitung 12,
wie sie in den ersten und dritten Beispielen gezeigt worden ist,
auch dafür,
zu verhindern, daß Schmutzmaterial
in den Druckeinlaß 14 eintreten kann.
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Um
den Effekt zu untermauern, der dadurch hervorgerufen wird, daß sich der
Druckeinlaß 14 in Richtung
der stromabwärtigen
Seite der Ansaugluftströmung öffnet, wobei
der Winkel θ1
(z. B. 45°)
des schräg
verlaufenden Abschnittes 15 der Druckeinlaßleitung 12 vorhanden
ist, wurden Experimente zum Vergleich der Einbauanordnung gemäß des ersten Beispiels
der vierten Ausführungsform
gemäß den 5A und 5B mit
einer Einbauanordnung gemacht, welche den Drosseldurchlaß 20 gemäß der dritten
Ausführungsform,
wie in 4 nicht hatten.
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Jede
der Druckerkennungsvorrichungen 1 mit den jeweiligen Anordnungen
wurde in den Ansang-Druckausgleichsbehälter 100 eines Vierzylinder-Direkteinspritzer-Motors
mit 2200 ccm eingebaut und beim öffnen
und Schließen
des Drosselventiles 101a wurde dem Druckausgleichsbehälter 100 Pulver
zugeführt.
Wenn das Drosselventil 101a voll offen ist, um die Motordrehzahl
bei 2000 UpM zu halten, wurde das Pulver zugeführt. Wenn das Drosselventil 101a geschlossen
wurde, wurde die Zufuhr von Pulver unterbrochen. Das öffnen und
Schließen
des Drosselventiles 101a wurde abwechselnd mit einem 10-sekündigen Intervall
3-mal pro Zyklus wiederholt. Nach dem Abschluß von 20 Zyklen wurde die Pulvermenge,
welche in die Druckerkennungsvorrichtung eingetreten war, untersucht.
Die Untersuchungsergebnisse zeigten, daß die Eindringmenge des Pulvers
in der vierten Ausführungsform
ungefähr
1/10 von derjenigen der dritten Ausführungsform betrug.
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Um
den Effekt der Querschnittsform des vorspringenden Abschnittes der
Druckeinlaßleitung 12 zu
beweisen, wurde ein Simulationstest an Druckerkennungsvorrichtungen 1 mit
den vereinfachten Modellen gemäß den 9A bis 11C durchgeführt. Der
Simulationstest war zur Untersuchung, wie jedes Modell wirksam die
Ansaugluft umleitet, um die Luftströmung glatt, d. h. möglichst
verwirbelungsfrei zu machen.
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9A, 10A oder 11A zeigt
jeweils eine Schnittdarstellung durch eine Druckeinlaßleitung 12 gemäß des ersten
Beispiels der vierten Ausführungsform. 9B, 10B oder 11B zeigt jeweils
eine Ansicht in Richtung eines Pfeiles S1 in 9A, 10A oder 11A. 9C, 10C oder 11C ist
jeweils eine Ansicht in Richtung eines Pfeiles S2 in den 9A, 10A oder 11A.
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Die 9A bis 9C zeigen
ein Basismodell einer Druckeinlaßleitung 12 mit kreisförmigem Querschnitt
des vorspringenden Abschnittes senkrecht zur Vorsprungsrichtung
der Druckeinlaßleitung 12 in
den Druckausgleichsbehälter 100.
Die 10A bis 10C zeigen
eine Druckeinlaßleitung 12 des elliptischen
Modells, bei der der Querschnitt des vorspringenden Abschnittes
senkrecht zur Vorsprungsrichtung der Druckeinlaßleitung 12 in den
Druckausgleichsbehälter 100 die
Form einer Ellipse hat, deren lange Achse oder lange Hauptachse
sich in Strömungsrichtung
der Ansaugluft erstreckt. Die 11A bis 11C zeigen eine Druckeinlaßleitung 12 des Stromlinienmodells,
dessen Querschnitt des vorspringenden Abschnittes senkrecht zur
Vorsprungsrichtung der Druckeinlaßleitung 12 in den
Druckausgleichsbehälter 100 eine
Stromlinien- oder Flügelform
hat, deren Fläche
an einer stromabwärtigen
Seite der Ansaugluftströmung
schmäler
oder geringer ist.
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Eine
Länge L2
eines jeden vorspringenden Abschnittes gemäß 9A beträgt 10 mm
und die Luftströmungsgeschwindigkeit
beträgt
60 m/s, wenn die Motordrehzahl in einem 2200-ccm-Motor 2000 UpM
beträgt,
wobei der Druck im Ansaugkrümmer
48 kPa beträgt
und das Drosselventil um 5° geöffnet ist.
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Der
Simulationstest wurde auch an dem Basismodell, dem elliptischen
Modell oder dem Stromlinienmodell der Druckeinlaßleitung 12 ohne den
geneigten oder schräg
verlaufenden Abschnitt 15 mit θ1 durchgeführt.
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Die
Ergebnisse des Simulationstests sind in den 12A bis 12E gezeigt, wo dargestellt ist, wie die Luftströmung in
Richtung des Druckeinlasses 14 an der stromabwärtigen Seite
der Luftströmung fließt, nachdem
die Luft den vorspringenden Abschnitt getroffen hat. 12A zeigt, wie die Luft unter der Druckeinlaßleitung
ohne den schräg
verlaufenden Abschnitt 15 fließt, und 12B zeigt,
wie die Luft unter der Druckeinlaßleitung mit einem schräg verlaufenden
Abschnitt 15 fließt.
Dieses Ergebnis des Simulationstests zeigt, daß der schräg verlaufende Abschnitt 15 mit
dem Winkel θ1
dazu dient, daß die
Luftströmung
glatter, d. h. verwirbelungsfreier wird.
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Was
die Luftströmung
senkrecht zu der Vorsprungsrichtung der Druckeinlaßleitung 12 in
den Druckausgleichsbehälter 100 betrifft,
so sind die Ergebnisse der Simulationstests der verschiedenen Druckeinlaßleitungen 12 mit
dem um θ1
schräg
verlaufenden Abschnitt 15 oder ohne den um θ1 schräg verlaufenden
Abschnitt 15 in den 12C, 12D und 12E gezeigt.
Was diese Testergebnisse betrifft, ist angesichts der geringsten
Verwirbelungen in der Luftströmung
in Richtung des Druckeinlasses 14 das Stromlinienmodell
von 12C das beste und das elliptische
Modell von 12D und das Grundmodell gemäß 12E folgen in dieser Reihenfolge.
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Wie
oben erwähnt,
macht das elliptische Modell die Luftströmung glatter, so daß der Eintritt
von Schmutzmaterial in den Druckeinlaß wirksamer eingeschränkt wird,
wenn das Basis- oder Grundmodell zum Vergleich herangezogen wird.
Das Stromlinienmodell macht die Luftströmung noch glatter, so daß der Eintritt
von Schmutzmaterial in den Druckeinlaß noch mehr wirksamer eingeschränkt wird,
wenn das Ellipsenmodell als Vergleich herangezogen wird.
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Wenn
die Druckeinlaßleitung 12 des
Stromlinienmodells den um θ1
schräg
verlaufenden Abschnitt 15 hat, wird die Luft am wirksamsten
um den vorspringenden Abschnitt herum geleitet, so daß es höchst unwahrscheinlich
ist, daß Schmutzmaterial
in den Druckeinlaß 14 eindringen
kann.
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Obgleich
die Druckeinlaßleitung 12 bei
der vierten Ausführungsform
direkt in den Druckausgleichsbehälter 100 vorsteht
und der Drosseldurchlaß 20 nicht
vorhanden ist, kann die verschiedenartig geformte Druckeinlaßleitung 12 in
den Ansang-Druckausgleichsbehälter 100 vorstehen,
der einen derartigen Drosseldurchlaß 20 hat, wobei dies
im Nahbereich der Drossel 22 erfolgt, wie in der zweiten Ausführungsform
gezeigt, oder kann in den Drosseldurchlaß 20 vorstehen, der in
dem Druckausgleichsbehälter 100 und
im Nahbereich der Drossel 22 angeordnet ist, wie in den
ersten und dritten Ausführungsformen
gezeigt.
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Die 13A und 13B zeigen
eine fünfte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Bei der fünften Ausführungsform ist die Druckerkennungsvorrichtung 1 der
vierten Ausführungsform
dafür vorgesehen,
Druck in einer Abgasleitung (beispielsweise aus rostfreiem Metall)
zu erkennen, d. h. in einem Leitungsbauteil, welches Teil eines
Abgassystems der Brennkraftmaschine ist. 13A ist eine
perspektivische Ansicht auf eine Druckerkennungsvorrichtung, die
in der Abgasleitung angeordnet ist. 13B ist
eine Schnittdarstellung durch die Druckerkennungsvorrichtung, gesehen
in Richtung eines Pfeiles G oder H in 13A.
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Gemäß 13A ist die Druckerkennungsvorrichtung 1 luftdicht
in einer Abgasleitung 200 nahe der Brennkraftmaschine EN
oder in einer Abgasleitung 210 weiter entfernt von der
Brennkraftmaschine EN angeordnet.
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Abgas
fließt
in Richtung eines Pfeiles Y in der Abgasleitung 200 oder 210.
Eine Druckeinlaßleitung 12 der
Druckerkennungsvorrichtung 1 steht teilweise von einer
Innenwand der Abgasleitung 200 oder 210 vor und
ein Druckeinlaß 14 hiervon öffnet sich
in Richtung einer stromabwärtigen
Seite der Abgasströmung
(steht mit dem Rücken
zur Abgasströmungsrichtung).
Die Einbauanordnung gemäß der obigen
Beschreibung dient dazu, den Eintritt von Schmutzmaterial, beispielsweise
Feuchtigkeit und Kohlenstoffen, im Abgas 201 in den Druckeinlaß 14 einzuschränken oder
zu unterbinden, so daß der Druck
in der Abgasleitung 200 oder 210 genau erkannt
werden kann. Da eine Temperatur des Abgases 201, welches
in der Abgasleitung 210 an einer stromabwärtigen Seite
des Abgas(flusses) fließt,
geringer ist als in der Abgasleitung 200 an einer stromaufwärtigen Seite
des Abgases, ist es bevorzugt, die Druckerkennungsvorrichtung 1 in
der Abgasleitung 210 an der stromabwärtigen Seite des Abgases anzuordnen,
um ein Überhitzen
der Druckerkennungsvorrichtung 1 zu vermeiden.
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13 zeigt eine perspektivische Ansicht der
Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer sechsten
Ausführungsform. 14 ist
eine Schnittdarstellung durch die Druckerkennungsvorrichtung, gesehen
in Richtung eines Pfeiles I in 13.
Die sechste Ausführungsform
ist eine Abwandlung der fünften
Ausführungsform
insofern, als ein Ventiliergasfiler (Filterelement) in einem Zwischenabschnitt der
Druckeinlaßleitung 12 angeordnet
ist.
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Gemäß 14 ist
die Druckerkennungsvorrichtung 1 an der Brennkraftmaschine
EN durch eine Halterung 2, beispielsweise einen Einbaustab,
angeordnet. Ein Gasfilter 30 und ein Schlauch 40 sind
in einem mittleren Abschnitt der Druckeinlaßleitung 12 angeordnet,
welche mit der Abgasleitung 200 in Verbindung steht. Wie
in 15 gezeigt, ist der Gasfilter 30 mit
durchlässigen
Filterabschnitten 31 bis 34 und einem Gehäuse 35 versehen,
welches die Filterabschnitte 31 bis 34 enthält.
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Die
Filterabschnitte bestehen aus einem Metallfilter 31 und
einem Tuchfilter 32, welche übereinander liegen, sowie Befestigungsplatten 33 und 34 mit
jeweils einer Durchgangsöffnung,
durch welche die Abgase hindurchtreten und mit welchen der Metallfilter 31 und
der Tuchfilter 32 befestigt sind. Die Druckeinlaßleitung 12 der
Druckerkennungsvorrichtung 1 besteht aus einer Druckeinlaßleitung 12b auf Seiten
des Druckeinlasses 14, dem Gehäuse 35, dem Schlauch 40 und
einer Druckeinlaßleitung 12c auf
Seiten der Druckkammer 11.
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Der
Aufbau gemäß der sechsten
Ausführungsform
bringt nicht nur die gleichen Vorteile wie die fünfte Ausführungsform, sondern auch den
vorteilhaften Effekt, daß der
Eintritt von Schmutzmaterial aufgrund des Gasfilters 30,
der Kohlenstoffe oder dergleichen zurückhält, welche zusammen mit dem Abgas 201 in
Richtung eines Pfeiles Y6 fließen,
beschränkt.
Weiterhin dient das Zwischenschalten des Gasfilters 30 dazu,
ein Überhitzen
der Druckerkennungsvorrichtung 1 zu vermeiden.
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Selbst
wenn der Gasfilter 30 nicht in dem Gehäuse 35 angeordnet
ist und das Gehäuse 35 in
der Anordnung gemäß 15 leer
ist, kann der Eintritt von Schmutzmaterial aufgrund der Konstruktion
der Druckeinlaßleitung 12 mit
dem schräg
verlaufenden Abschnitt 15 und dem Druckeinlaß 14,
der sich in Richtung einer stromabwärtigen Seite der Abgasströmungsrichtung
in Richtung des Pfeiles Y6 öffnet,
verhindert werden.
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Die 16A bis 17B zeigen
eine Einbauanordnung einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß einer
siebten Ausführungsform. 16A ist eine Schnittdarstellung durch die Einbauanordnung der
Druckerkennungsvorrichtung. 16B ist
eine Schnittdarstellung entlang einer Linie XVIB-XVIB in 16A. 17A ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie XVIIA-XVIIA in 16B und 17B ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie XVIIB-XVIIB in 16B.
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Die
siebte Ausführungsform
ist im wesentlichen eine Abwandlung der ersten Ausführungsform. Die
Druckeinlaßleitung 12 wird
gebildet durch einen Verbindungspfad 50, der aufgebaut
ist aus einem U-förmigen
ersten Durchlaß 53 mit
einem Einlaß 51 und
einem Auslaß 52,
welche als Druckeinlaß 14 mit einer
Innenseite des Druckausgleichsbehälters 100 in Verbindung
stehen, sowie einem zweiten Durchlaß 53a, dessen eines
Ende mit einer Druckkammer 11 und dessen anderes Ende mit
einem Abschnitt 55 im mittleren Bereich des U-förmigen ersten
Durchlasses 53 in Verbindung steht. Der Druck in dem Druckausgleichsbehälter 100 wird
vom Einlaß 51 oder
Auslaß 52 über die
ersten und zweiten Durchlässe 53 und 12a der
Druckkammer 11 der Druckerkennungsvorrichtung 1 zugeführt und
dort von dem Druckerkennungselement 10 erkannt. Die Druckeinlaßleitung 12 oder
der Verbindungspfad 50 können einstückig beispielsweise durch Spritzguß hergestellt
werden.
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Der
Einlaß 51 und
der Auslaß 52 sind
an einander gegenüberliegenden
Enden des U-förmigen ersten
Durchlasses 53 ausgebildet und öffnen sich zur Innenseite des
Drosseldurchlasses 20 in dem Druckausgleichsbehälter 100,
und zwar jeweils voneinander entfernt. Der Verbindungspfad 50 ist
in luftdichter Verbindung mit einer Wand des Druckausgleichsbehälter 100.
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Zumindest
der Einlaß 51 ist
im Nahbereich der Drossel 22 ähnlich wie in der ersten Ausführungsform
angeordnet und der Einlaß 51 und
der Auslaß 52 sind
parallel zu der Strömungsrichtung
der Ansaugluft angeordnet, welche von seiten des Drosselventiles 101a her
strömt.
Der Einlaß 51 und
der Auslaß 52 können senkrecht
zur Strömungsrichtung
der Ansaugluft (Richtung von oben nach unten in 16A) angeordnet sein. Der Eintritt von Schmutzmaterial
in den Einlaß 51 aufgrund
des Drosseldurchlasses 20 kann somit eingeschränkt werden,
nämlich ähnlich wie
in der ersten Ausführungsform.
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Da
eine Druckdifferenz zwischen dem Einlaß 51 und dem Auslaß 52 vorhanden
ist, wird ein Teil der Ansaugluft über den Einlaß 51 von
dem Druckausgleichsbehälter 100 angesaugt
und läuft
dann durch den ersten Durchlaß 53 und
schließlich
wird dieser Teil über
den Auslaß 52 wieder
in den Druckausgleichsbehälter 100 ausgeblasen.
Selbst wenn daher Schmutzmaterial vom Einlaß 51 her in den ersten Durchlaß 53 eintritt,
wird das Schmutzmaterial von dem Auslaß 52 ausgestoßen, so
daß das
Schmutzmaterial höchst
unwahrscheinlich in die Druckkammer eintreten kann, in der das Druckerkennungselement 10 angeordnet
ist.
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Gemäß 17A fließt
die Ansaugluft in einer Richtung gemäß des Pfeiles Y7 in den Druckausgleichsbehälter 100.
Aufgrund der Druckdifferenz zwischen einer Position P1 an einer
stromaufwärtigen
Seite der Luftströmung
Y7 und einer Position P2 an einer stromabwärtigen Seite der Luftströmung Y7, welche
in dem Moment auftritt, wenn die Luftströmung Y7 abrupt beginnt und
wieder anhält,
strömt Luft
in einer Richtung gemäß des Pfeiles
Y8 in dem Verbindungspfad 50. Selbst wenn daher Schmutzmaterial 106,
beispielsweise Öl
oder dergleichen, in den Verbindungspfad 50 vom Einlaß 51 her
eintritt, d. h., zusammen mit der Luft 105a von seiten
des Drosselventiles 101a her, tritt das Schmutzmaterial
zusammen mit der Luft 105a aus dem Auslaß 52 wieder aus.
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Wie
oben erwähnt,
steht der Verbindungspfad 50 mit der Druckkammer 11 über den
zweiten Durchlaß 53a in
Verbindung, der sich von der Mitte des zweiten Durchlasses 53 aus
erstreckt, um den Druck innerhalb des Druckausgleichsbehälters 100 zu
erfassen. Das Schmutzmaterial wird jedoch entlang des zweiten Durchlasses 53 gefördert, und
es ist unwahrscheinlich, daß es
in den zweiten Durchlaß 53a und
in die Druckkammer 11 eintreten kann. Im Ergebnis ist es
unwahrscheinlich, daß das
Schmutzmaterial 106 sich an der Innenseite der Druckkammer 11 anhaftet,
so daß der
Druck stets genau erkannt werden kann.
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Bevorzugt
ist der Einlaß 51 an
einer stromaufwärtigen
Seite der Luftströmung,
welche durch den Betrieb der Brennkraftmaschine EN hervorgerufen
wird, angeordnet und der Auslaß 52 ist
an einer stromabwärtigen
Seite hiervon angeordnet, um eine höhere Druckdifferenz zwischen
dem Einlaß 51 und dem
Auslaß 52 zu
erzeugen, was noch wirksamer ist dahingehend, den Eintritt von Schmutzmaterial
zu unterbinden.
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Wenn
weiterhin der Einlaß 51 und
der Auslaß 52 seitlich
in einer Richtung von oben nach unten angeordnet sind, wie weiter
oben erwähnt,
ist es bevorzugt, die Position 55, an der der zweite Durchlaß 53a angeschlossen
ist, an dem oberen Durchlaß des U-förmigen ersten
Durchlasses 53 anzuordnen, da das Schmutzmaterial wahrscheinlich
aufgrund von Schwerkrafteinflüssen
an dem unteren Durchlaß des ersten
U-förmigen
Durchlasses 53a verharrt und in die Druckkammer 11 eintreten
kann.
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Um
den Eintritt von Schmutzmaterial optimal zu unterbinden, ist es
bevorzugt, daß die
Querschnittsfläche
der Luftströmung
im Verbindungspfad 50 in einem Bereich von 5 bis 320 mm2 liegt. Eine Querschnittsfläche der
Luftströmung
am Einlaß 51 beträgt bevorzugt
gleich oder weniger der Fläche
am Auslaß 52.
Wenn die Querschnittsfläche
der Luftströmung
am Auslaß 52 kleiner
als die entsprechende Fläche
am Einlaß 51 ist,
bewirkt vom Einlaß 51 her eintretendes
Schmutzmaterial 106 gemäß 17A einen Rückdruck
oder- stau am Auslaß 52,
so daß das
Schmutzmaterial ohne vorher aus dem Auslaß 52 austreten zu
können,
in den ersten Durchlaß 53 zurückgezogen
wird.
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Die
Länge des
ersten Durchlasses 53 beträgt bevorzugt 5 bis 100 mm.
Weiterhin ist es bevorzugt, daß eine
Querschnittsfläche
der Luftströmung
des zweiten Durchlasses 53a in einem Bereich von 5 bis 320
mm2 liegt und eine Länge (siehe 16B) des zweiten Durchlasses 53a 1 bis
100 mm beträgt.
Weiterhin ist die Querschnittsfläche
der Luftströmung des
ersten Durchlasses 53 stets größer als diejenige des zweiten
Durchlasses 53a. Wenn der zweite Durchlaß 53a enger
gemacht wird, wird die Eintrittswahrscheinlichkeit von Schmutzmaterial 106 in
die Druckkammer 11 verringert.
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Um
weiterhin den Eintritt von Schmutzmaterial, welches entlang der
Wand des Druckausgleichsbehälters 100 gefördert wird,
in den ersten Durchlaß 53 zu
beschränken,
ist es bevorzugt, daß die
beiden Enden des ersten Durchlasses 53 (Einlaß 51 und Auslaß 52)
zur Innenseite des Druckaus gleichsbehälters 100 vorstehen,
wobei die Länge
des Vor- oder Überstandes
gemäß 16B zwischen 1 und 15 mm beträgt.
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Eine
achte Ausführungsform,
welche eine Abwandlung der siebten Ausführungsform ist, ist in 18 gezeigt.
Bei der achten Ausführungsform
ist der Drosseldurchlaß 20 nicht
in dem Druckausgleichsbehälter 100 vorgesehen
und der Einlaß 51 und
der Auslaß 52 öffnen sich
direkt in den Druckausgleichsbehälter 100,
jedoch nicht in den Drosseldurchlaß 20. Der Druck in
dem Druckausgleichsbehälter 100 wird
der Druckkammer 11 der Druckerkennungsvorrichtung 1 über den
Verbindungspfad 50 zugeführt, der die Druckeinlaßleitung 12 gemäß den 16A bis 17B bildet.
Der Querschnitt der Druckerkennungsvorrichtung 1 bei der
achten Ausführungsform
ist der gleiche wie in den 16B, 17A und 17B.
Bei der achten Ausführungsform
sind eine komplizierte Vorrichtung und ein separater Kreis für die Luftströmungssteuerung
nicht notwendig. Weiterhin kann ohne Verwendung des Drosseldurchlasses 20 der
Eintritt von Schmutzmaterial in dem Gas im Druckausgleichsbehälter unterbunden oder
eingeschränkt
werden.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 1 gemäß der achten Ausführungsform
ist es weiterhin bevorzugt, daß der
Einlaß 51 an
einer stromaufwärtigen Seite
der Luftströmung
und der Auslaß 52 an
einer stromabwärtigen
Seite hiervon angeordnet ist, wie bereits in der siebten Ausführungsform
beschrieben, um die höhere
Druckdifferenz zwischen Einlaß 51 und
Auslaß 52 zu
erzeugen. Die bevorzugten Abmessungsbeschränkungen, welche in der siebten Ausführungsform
beschrieben worden sind, sind auch bei der achten Ausführungsform
anwendbar.
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Die 19A bis 20B zeigen
eine neunte Ausführungsform,
welche eine Abwandlung der achten Ausführungsform ist. Bei der neunten
Ausführungsform
ist der U-förmige
er ste Durchlaß 53 nicht durch
einstückiges
Spritzgießen
mit dem zweiten Durchlaß 53a ausgebildet,
sondern durch einen flexiblen Gummischlauch, der separat von dem
zweiten Durchlaß 53a ist. 19A ist eine Schnittdarstellung der Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung gemäß der neunten Ausführungsform. 19B ist eine Schnittdarstellung entlang Linie XIXB-XIXB
in 19A, 20A ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie XXA-XXA in 19B und 20B ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie XXB-XXB in 19B.
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Die
Druckerkennungsvorrichtung gemäß der neunten
Ausführungsform
ist insbesondere dann anwendbar, wenn der Einbau eines Verbindungspfades 50 (erster
Durchlaß 53)
in dem Druckausgleichsbehälter 100 in
Form eines Kunststoffbauteiles schwierig ist oder wenn eine herkömmliche
Druckerkennungsvorrichtung, welche den Verbindungspfad 50 nicht
hat, abgewandelt werden soll, um die gleichen Effekte wie in der
achten Ausführungsform
zu erzielen. Der erste Durchlaß 53 kann
mit dem zweiten Durchlaß 53a beispielsweise
durch ein nicht gezeigtes Verbindungsbauteil verbunden werden.
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Die 21A bis 22B zeigen
eine zehnte Ausführungsform,
welche eine weitere Abwandlung der achten Ausführungsform darstellt. 21A ist eine Schnittdarstellung der Einbauanordnung
einer Druckerkennungsvorrichtung. 21B ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie XXIB-XXIB in 21A. 22A ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie XXIIA-XXIIA in 21B. 22B ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie XXIIB-XXIIB in 21B.
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Bei
der zehnten Ausführungsform
ist der erste Durchlaß 53 des
Verbindungspfades 50 durch eine Leitung oder Röhre gebildet,
bei der eine Innenseite hiervon unterteilt ist, um einen U-förmigen Durchlaß zu bilden.
Die zehnte Ausführungsform
hat eine kompaktere Anordnung des Verbindungspfa des 50,
jedoch die gleichen wirksamen Effekte wie die achte Ausführungsform.
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Die
Einbauanordnung für
die Druckerkennungsvorrichtung 1 gemäß der neunten oder zehnten Ausführungsform
kann wie in der siebten Ausführungsform
gezeigt den Drosseldurchlaß 20 in
dem Druckausgleichsbehälter 100 haben.
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Weiterhin
kann in den ersten bis zehnten Ausführungsformen die Einbauanordnung
der Druckerkennungsvorrichtung 1 oder die Druckerkennungsvorrichtung 1 selbst
nicht nur bei dem Ansaug-Druckausgleichsbehälter 100 angewendet
werden, sondern auch bei dem Abgassystem 200 oder 210.
Mit anderen Worten, die Druckerkennungsvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung kann an sämtlichen
Leitungsbauteilen angeordnet werden, welche das Ansaug- oder Abgassystem
von Brennkraftmaschinen bilden oder ein Teil hiervon sind.
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Beschrieben
wurde eine Druckerkennungsvorrichtung mit einer Druckeinlaßleitung,
welche in einem Ansaug-Druckausgleichsbehälter zur Erkennung des Innendrucks
des Druckausgleichsbehälters angeordnet
ist. Der Druckausgleichsbehälter
weist einen Drosseldurchlaß mit
einer Drossel auf, welche in dem Druckausgleichsbehälter entlang
einer Strömungsrichtung
des Gases zur Erhöhung
einer Strömungsgeschwindigkeit
des Gases angeordnet ist. Ein Druckeinlaß an einem vorderen Ende der
Druckeinlaßleitung
ist im Nahbereich der Drossel angeordnet.