DE10026327A1 - Kraftbetätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugtür - Google Patents
Kraftbetätigungsvorrichtung für eine FahrzeugtürInfo
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Abstract
Eine Kraftbetätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugtür, welche zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position bewegbar ist, umfaßt eine Antriebsvorrichtung, welche an der Innenseite einer Fahrzeugkarosserie bezüglich einer Türöffnung der Fahrzeugtür vorgesehen ist, um die Fahrzeugtür in einer Öffnungseinrichtung hin zu der geöffneten Position bzw. in einer Schließrichtung hin zu der geschlossenen Position elektrisch anzutreiben und eine Kraftübertragungsvorrichtung, welche die Antriebsvorrichtung mechanisch mit der Fahrzeugtür verbindet, um eine Kraftübertragung zwischen der Antriebsvorrichtung und der Fahrzeugtür zu ermöglichen. Ferner ist eine Durchgangsöffnung in dem Karosserieblech der Fahrzeugkarosserie vorgesehen, wobei diese außerhalb der Innenumfangskante der Türöffnung angeordnet ist. Die Kraftübertragungsvorrichtung weist mindestens einen Gestängeabschnitt auf, welcher in der Lage ist, in den Innenraum der Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus diesem auszutreten. Der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrichtung ist in die Durchgangsöffnung eingesetzt, so daß der Ort einer Kraftbewegung des Gestängeabschnitts außerhalb der Innenumfangskante der Türöffnung erzeugt wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kraftbetätigungs
vorrichtung für eine Fahrzeugtür, welche zwischen einer ge
schlossenen Position und einer geöffneten Position bewegbar
ist, und genauer eine Kraftbetätigungsvorrichtung, welche für
eine elektrisch angetriebene, klappbare Hintertür geeignet
ist.
Wie allgemein bekannt, weist ein Großraumfahrzeug, ein
Kombifahrzeug oder ähnliches gewöhnlich eine verhältnismäßig
große klappbare Hintertür, eine verhältnismäßig große klappba
re Heckklappe oder eine verhältnismäßig große klappbare Kombi
hecktür auf, welche eine große Türöffnung auf der Hinterseite
des Fahrzeugs bildet. Eine derartige klappbare Hintertür (bzw.
eine klappbare Heckklappe bzw. eine klappbare Kombihecktür)
kann nach oben durch eine Aufwärts-Drehbewegung um Türschar
niere geöffnet bzw. nach unten durch eine Abwärts-Drehbewegung
um die Türscharniere geschlossen werden. Zum Zwecke einer Ar
beitsersparnis ist es allgemein bekannt, eine elektrisch ange
triebene Fahrzeugtür für ein Großraumfahrzeug oder ein Kombi
fahrzeug vorzusehen, bei welchen die Tür durch Betätigung ei
ner Antriebsvorrichtung mit einem Umkehr-Elektromotor geöffnet
bzw. geschlossen wird. Derartige elektrisch angetriebene Fahr
zeugtüren wurden in der japanischen vorläufigen Gebrauchsmu
sterveröffentlichung Nr. 5-52165 (bereits eingetragen am 17.
Oktober 1997 mit der Eintragungs-Nr. 2561335) und in der japa
nischen vorläufigen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 6-
71852 offenbart. Bei der in den japanischen vorläufigen Ge
brauchsmusterveröffentlichungen Nrn. 5-52165 und 6-71852 of
fenbarten Kraftbetätigungsvorrichtung ist die elektrische An
triebseinrichtung (die Motorantriebseinrichtung) im Innern des
Fahrzeugs vorgesehen. Eine Kraft, welche durch die Antriebs
vorrichtung erzeugt wird, wird durch ein Kraftübertragungsele
ment (bzw. ein Kraftübertragungsgestänge) auf eine Hintertür
übertragen, so daß die Hintertür geöffnet bzw. geschlossen
wird. Bei der japanischen vorläufigen Gebrauchsmusterveröf
fentlichung Nr. 5-52165 wird ein Seil (bzw. ein Draht) als
Kraftübertragungselement verwendet. Hingegen wird in der japa
nischen vorläufigen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 6-
71852 ein Gestänge, welches aus einer Stangen und einem He
belelement besteht, als Kraftübertragungselement verwendet.
Bei der in den japanischen vorläufigen Gebrauchsmusterveröf
fentlichungen Nrn. 5-52165 und 6-71852 offenbarten Fahrzeug
tür-Kraftbetätigungsvorrichtung des Standes der Technik sind
die Kraftübertragungselemente, das heißt, das Kraftübertra
gungsseil und das Kraftübertragungsgestänge (welches aus einer
Stange und einem Hebelelement besteht) üblicherweise entlang
der Innenseite einer Innenumfangskante der Türöffnung der Hin
tertür angeordnet. Die Fahrzeugtüröffnung dient als nützlicher
Raum für Ladearbeiten (Belade- und Entladeraum). Je größer ei
ne Öffnungsfläche der Türöffnung ist, desto höher ist eine Ar
beitseffizienz. Jedoch ist bei der oben beschriebenen Fahr
zeugtür-Betätigungsvorrichtung des Standes der Technik das
Kraftübertragungselement bzw. das Kraftübertragungsgestänge
entlang des inneren Karosserieblechs (der Karosserieblechin
nenwand) und entlang der Innenseite der Innenumfangskante der
Türöffnung angeordnet, so daß ein Teil des Gepäckraums (bzw.
Laderaums) durch das Kraftübertragungselement besetzt ist.
Folglich wird die tatsächliche Türöffnungsfläche unerwünsch
terweise verringert, wodurch die Arbeitseffizienz während ei
nes Be- und Entladens durch die Türöffnung herabgesetzt wird.
Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Er
findung, eine Kraftbetätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugtür
zu schaffen, welche die oben erwähnten Nachteile des Standes
der Technik vermeidet.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung eine komforta
ble, kompakte Kraftbetätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugtür
zu schaffen, welche in der Lage ist, die Last eines Öffnens
und Schließens der Fahrzeugtür durch eine Kraftbewegung der
Fahrzeugtür zu verringern, ein einfaches Be- und Entladen
durch die Türöffnung mit einer tatsächlichen Türöffnungsflä
che, die größtmöglich ist, zu ermöglichen und eine Arbeitsef
fizienz durch eine Antriebsvorrichtung und eine Kraftübertra
gungsvorrichtung, kompakt angebracht an der Innenseite des Ka
rosserieblechs, zu erhöhen.
Um die oben erwähnten und weitere Aufgaben der vorliegen
den Erfindung zu lösen, umfaßt eine Kraftbetätigungsvorrich
tung für eine Fahrzeugtür, welche zwischen einer geöffneten
und einer geschlossenen Position bewegbar ist, eine Antriebs
vorrichtung, welche an einer Innenseite einer Fahrzeugkarosse
rie bezüglich einer Türöffnung der Fahrzeugtür vorgesehen ist,
um die Fahrzeugtür in einer Öffnungsrichtung hin zu der geöff
neten Position und in einer Schließrichtung hin zu der ge
schlossenen Position elektrisch anzutreiben, eine Kraftüber
tragungsvorrichtung, welche die Antriebsvorrichtung mechanisch
mit der Fahrzeugtür verbindet, um die Kraftübertragung zwi
schen der Antriebsvorrichtung und der Fahrzeugtür zu ermögli
chen, eine Einrichtung zum Definieren einer Durchgangsöffnung
in einem Karosserieblech der Fahrzeugkarosserie, so daß die
Durchgangsöffnung außerhalb einer Innenumfangskante der Tür
öffnung angeordnet ist, wobei die Kraftübertragungsvorrichtung
mindestens einen Gestängeabschnitt aufweist, welcher in der
Lage ist, in einen Innenraum der Fahrzeugkarosserie einzutre
ten bzw. aus diesem auszutreten, wobei der Gestängeabschnitt
der Kraftübertragungsvorrichtung in die Durchgangsöffnung ein
gesetzt wird, so daß ein Ort einer Kraftbewegung des Gestänge
abschnitts der Kraftübertragungsvorrichtung außerhalb der In
nenumfangskante der Türöffnung erzeugt wird. Es ist vorzuzie
hen, daß der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrich
tung mit einer vorbestimmten Krümmung in einer Längsrichtung
des Gestängeabschnitts gekrümmt und derart konturiert und be
messen ist, daß ein Schwerpunkt des Gestängeabschnitts, wel
cher in Längsrichtung verläuft, in einem vorbestimmten Krüm
mungsradius im wesentlichen entsprechend einer Distanz zwi
schen dem Schwerpunkt des Gestängeabschnitts und einer Dreh
achse der Hintertür während einer Kraftbewegung der Hintertür
dreht. Vorzugsweise kann ein Dichtungselement entlang eines
Innenumfangs der Durchgangsöffnung vorgesehen sein, um zu ver
hindern, daß Staub und Feuchtigkeit in den Innenraum der Fahr
zeugkarosserie durch eine Durchgangsöffnung eintreten. Ferner
kann vorzugsweise eine Verstärkung entlang des Innenumfangs
der Durchgangsöffnung vorgesehen sein, um die Steifigkeit des
Karosserieblechs an und in der Nähe der Durchgangsöffnung
teilweise zu erhöhen. Die Antriebsvorrichtung kann ein Gleit
stück, welches im Innenraum der Fahrzeugkarosserie angeordnet
ist, und einen Elektromotor aufweisen, welcher eine Hin- und
Herbewegung des Gleitstücks einleitet, und die Kraftübertra
gungsvorrichtung kann eine Verbindung, welche drehbar an einem
Ende des Verbindungselements mit dem Gleitstück verbunden ist,
und einen Hebel, welcher drehbar an einem Ende des Hebels mit
einem anderen Ende des Verbindungselements des Verbindungsele
ments verbunden und an einem anderen Ende des Hebels mit der
Fahrzeugtür fest verbunden ist, aufweisen, wobei der Hebel im
wesentlichen dem Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvor
richtung entspricht, welcher in der Lage ist, in den Innenraum
der Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus diesem auszutre
ten. Es ist vorzuziehen, daß die Antriebsvorrichtung an der
Innenumfangswand eines Dachblechs der Fahrzeugkarosserie ange
bracht ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfaßt eine
Kraftbetätigungsvorrichtung für eine klappbare Hintertür, wel
che zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen
Position bewegbar ist, eine elektrische Antriebsvorrichtung,
welche an einer Innenseite einer Fahrzeugkarosserie bezüglich
einer Türöffnung der Hintertür vorgesehen ist und einen Elek
tromotor aufweist, welcher wahlweise erregbar ist, um die Hin
tertür in einer Öffnungsrichtung hin zu der geöffneten Positi
on bzw. in einer Schließrichtung hin zu der geschlossenen Po
sition elektrisch anzutreiben, eine Kraftübertragungsvorrich
tung, welche die Antriebsvorrichtung mechanisch mit der Hin
tertür verbindet, um eine Kraftübertragung zwischen der An
triebsvorrichtung und der Hintertür zu ermöglichen, eine Ein
richtung, um eine Durchgangsöffnung in einem inneren Karosse
rieblech und einem äußeren Karosserieblech der Fahrzeugkaros
serie in der Nähe des Schnittpunkts zwischen einem oberen
Dachschienenabschnitt und einem Dachleistenabschnitt einer
Hecksäule zu definieren, so daß die Durchgangsöffnung außer
halb einer Innenumfangskante der Türöffnung angeordnet ist,
wobei die Kraftübertragungsvorrichtung mindestens einen Ge
stängeabschnitt aufweist, welcher in der Lage ist, in einen
Innenraum der Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus diesem
auszutreten, wobei der Gestängeabschnitt der Kraftübertra
gungsvorrichtung in die Durchgangsöffnung eingesetzt wird, so
daß ein Ort einer Kraftbewegung des Gestängeabschnitts der
Kraftübertragungsvorrichtung außerhalb der Innenumfangskante
der Türöffnung erzeugt wird. Es ist vorzuziehen, daß der Ge
stängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrichtung mit einer
vorbestimmten Krümmung in einer Längsrichtung des Gestängeab
schnitts gekrümmt und derart konturiert und bemessen ist, daß
ein Schwerpunkt des Gestängeabschnitts, welcher in Längsrich
tung verläuft, in einem vorbestimmten Krümmungsradius im we
sentlichen entsprechend einer Distanz zwischen dem Schwerpunkt
des Gestängeabschnitts und einer Drehachse der Hintertür wäh
rend einer Kraftbewegung der Hintertür dreht, um eine Öff
nungsfläche der Durchgangsöffnung zu minimieren. Vorzugsweise
kann die Durchgangsöffnung einen nach außen stehenden Wulstab
schnitt aufweisen, welcher sich leicht nach außen ausgehend
von dem Innenumfang der Durchgangsöffnung erstreckt, und ein
Dichtungselement ist an dem nach außen stehenden Wulstab
schnitt angebracht, um zu verhindern, daß Staub und Feuchtig
keit durch die Durchgangsöffnung in den Innenraum der Fahr
zeugkarosserie eintreten. Es ist ferner bevorzugt, daß eine
Verstärkung entlang eines Innenumfangs der Durchgangsöffnung
vorgesehen ist, um die Steifigkeit des inneren und des äußeren
Karosserieblechs an und in der Nähe der Durchgangsöffnung
teilweise zu verbessern, wobei das innere Karosserieblech ei
nen elliptischen Schlitz und das äußere Karosserieblech einen
elliptischen Schlitz aufweist, die Verstärkung als im wesent
lichen zylindrische Verstärkung ausgebildet ist, welche den
elliptischen Schlitz des inneren Karosserieblechs mit dem el
liptischen Schlitz des äußeren Karosserieblechs verbindet. Die
Einrichtung zum Definieren der Durchgangsöffnung kann den in
dem inneren Karosserieblech ausgebildeten elliptischen
Schlitz, den in dem äußeren Karosserieblech ausgebildeten el
liptischen Schlitz und die im wesentlichen zylindrische Ver
stärkung umfassen, so daß die im wesentlichen zylindrische
Verstärkung als Führungshülse für den Gestängeabschnitt der
Kraftübertragungsvorrichtung dient.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, welche ein hinte
res rechtes Ende eines Fahrzeugs mit einer Tür-
Kraftbetätigungsvorrichtung darstellt und eine Tür-
Kraftbetätigungsvorrichtung eines Ausführungsbeispiels zeigt.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt, welcher die Kraftöffnungsbe
wegung der Hintertür ausgehend von deren vollständig geschlos
senen Position bei der Vorrichtung des Ausführungsbeispiels
darstellt.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt, welcher die Kraftschließbewe
gung der Hintertür ausgehend von deren vollständig geöffneten
Position bei der Vorrichtung des Ausführungsbeispiels dar
stellt.
Fig. 4 ist eine schematische Ansicht des hinteren Endes
des Fahrzeugs, welche einen Zustand eines Gestänges (mit einem
ösenartigen Lagerabschnitt 39a des Verbindungselementendes ei
ner Zahngleitschiene 39, eines Verbindungselements 41 und ei
nem angetriebenen Hebelelement 42), wobei die Hintertür in der
vollständig geschlossenen Position gehalten wird.
Fig. 5 ist eine schematische Ansicht des hinteren Endes
des Fahrzeugs, welche einen Zustand des Gestänges (umfassend
den ösenartigen Lagerabschnitt 39a des Verbindungselementendes
der Zahngleitschiene 39, das Verbindungselement 41 und das an
getriebene Hebelelement 42), wobei die Hintertür in der voll
ständig geöffneten Position gehalten wird.
Fig. 6 ist eine Draufsicht einer Antriebsvorrichtung, wel
che die Tür-Kraftbetätigungsvorrichtung des Ausführungsbei
spiels aufweist.
Fig. 7 ist ein Querschnitt längs der Linie VII-VII von
Fig. 6.
Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer Antriebsvorrichtung
von Fig. 6 und 7.
Fig. 9 ist eine Längsschnittansicht, welche eine abgewan
delte Tür-Kraftbetätigungsvorrichtung darstellt, wobei die
Hintertür in der vollständig geöffneten Position gehalten
wird.
In der Zeichnung, insbesondere in Fig. 1, ist die Kraftbe
tätigungsvorrichtung einer Fahrzeugtür des Ausführungsbei
spiels bei einer elektrisch angetriebenen Hintertür 20 eines
Großraumfahrzeugs oder eines Kombifahrzeugs 10 beispielhaft
dargestellt. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die Türöffnung 11
an dem hinteren Ende der Fahrzeugkarosserie 10a des Kombifahr
zeugs 10 derart definiert, daß sie groß ist. Die Hintertür 20
ist an dem Karosserieblech an dem hinteren Ende des Fahrzeugs
angebracht, so daß die Türöffnung 11 mittels einer Aufwärts-
Drehbewegung der Hintertür um Türscharniere 21 geöffnet bzw.
mittels einer Abwärts-Drehbewegung der Hintertür um die Tür
scharniere geschlossen wird. Genauer ist die Hintertür 20 an
der Oberseite klappbar, so daß das obere Ende der Hintertür 20
an dem hinteren oberen Dachleistenabschnitt 16a drehbar ange
bracht ist, welcher durch Punktschweißen an den hinteren unte
ren Dachschienenabschnitt 17a des hinteren Endes des Dach
blechs 12 geschweißt ist. Die Tür-Kraftbetätigungsvorrichtung
des Ausführungsbeispiels umfaßt eine Antriebsvorrichtung 30
und eine Kraftübertragungsvorrichtung 40. Die Antriebsvorrich
tung 30 ist im Innern des Fahrzeugs bezüglich der Türöffnung
11 vorgesehen. Tatsächlich ist die Antriebsvorrichtung 30 an
der Innenumfangswand des Dachblechs 12 in der Nähe des hinte
ren Endes des Dachblechs der Fahrzeugkarosserie 10a ange
bracht. Es ist vorteilhaft, die Antriebsvorrichtung 30 an der
Innenwand des Dachblechs 12 anzubringen, da es möglich ist,
eine größtmögliche effektive Bodenfläche des Bodenabschnitts
kontinuierlich mit der Türöffnung zu gewährleisten, wodurch
ein größerer Gepäckraum auf der Innenseite der Fahrzeugkaros
serie 10a gewährleistet wird. Die Kraftübertragungsvorrichtung
40 koppelt bzw. verbindet ein Ausgangselement der Antriebsvor
richtung 30 mechanisch mit der Hintertür 20 (angetriebenes
Element) zum Zwecke einer Kraftbewegung (Kraftöffnung bzw. -
schließung) der Hintertür. Es sei darauf hingewiesen, daß bei
der Tür-Kraftbetätigungsvorrichtung des Ausführungsbeispiels
mindestens ein Abschnitt (welcher im weiteren als "eintreten
der-und-austretender-Kraftübertragungs-Gestängeabschnitt" be
zeichnet wird) der Kraftübertragungsvorrichtung 40, welcher in
der Lage ist, in den Fahrzeugraum einzutreten bzw. aus diesem
auszutreten (bzw. in den bzw. aus dem hinteren Gepäckraum oder
in den bzw. aus dem Innenraum der Fahrzeugkarosserie ein- bzw.
auszutreten) außerhalb der Innenumfangskante der Türöffnung 11
angeordnet ist. Außerdem ist der eintretende-und-austretende-
Kraftübertragungs-Gestängeabschnitt derart aufgebaut, daß der
eintretende-und-austretende-Kraftübertragungs-Gestängeab
schnitt durch eine Durchgangsöffnung (bzw. einen Verbindungs
durchgang) 13 hindurchgeht oder darin eingesetzt wird, welche
außerhalb der Innenumfangskante der Türöffnung 11 angeordnet
ist und in dem Karosserieblech der Fahrzeugkarosserie 10a (ge
nauer dem Schnittpunkt zwischen dem hinteren oberen Dachlei
stenabschnitt 16a und dem Dachleistenabschnitt der Hecksäule
16b bzw. dem hinteren Seitenblech) ausgebildet ist, so daß ein
Ort einer Kraftbewegung des eintretenden-und-austretenden-
Kraftübertragungs-Gestängeabschnitts der Kraftübertragungsvor
richtung außerhalb einer Innenumfangskante der Türöffnung er
zeugt wird.
In Fig. 6 bis 8 ist ein genauer Aufbau der Antriebsvor
richtung 30 dargestellt. Die Antriebsvorrichtung 30 ist als
Einfach-Elektromotor-Antriebseinheit aufgebaut, bei welcher
ein Umkehr-Elektromotor 32, ein Untersetzungsgetriebe (33, 34,
35, 36), eine Kupplungsanordnung 37, ein Zahnritzel 38 und ei
ne Zahngleitschiene 39 auf einer Befestigungshalterung 31 zu
sammen montiert sind. Obwohl nicht in der Zeichnung darge
stellt, ist der Motor 32 mit einer (nicht dargestellten) Mo
torsteuervorrichtung elektrisch verbunden, der Umkehr-
Elektromotor 32 ist wahlweise in Reaktion auf ein Steuerbe
fehlssignal von der Motorsteuervorrichtung erregbar, um die
Hintertür 20 in einer Öffnungsrichtung hin zu der geöffneten
Position bzw. in einer Schließrichtung hin zu der geschlosse
nen Position elektrisch anzutreiben. Die Schnecke 33 ist mit
der Ausgangswelle des Motors 32 fest verbunden. Wie am besten
aus Fig. 6 und 8 ersichtlich, ist das Schneckenrad 34 an der
Halterung 31 drehbar gelagert, so daß das Schneckenrad 34 in
Zahneingriff mit der Schnecke 33 ist. Die Schnecke 33 und das
Schneckenrad 34 sind beide in einem (nicht mit Bezugszeichen
versehenen) Untersetzungsgetriebegehäuse untergebracht, wel
ches einstückig mit dem Motorgehäuse des Motors 32 verbunden
ist. Ein Zahnritzel 35 ist koaxial fest mit dem Schneckenrad
34 verbunden. Ein Zahnrad 36 ist drehbar auf der Halterung 31
in der Nähe des Ritzels 35 derart drehbar gelagert, daß das
Ritzel 35 in Zahneingriff mit dem Zahnrad 36 über die Kupp
lungswirkung der Kupplung 37 gebracht wird. Gewöhnlich ist die
Kupplung 37 in einer elektromagnetischen Kupplung enthalten.
Bei einer Erregung wird Kraft, welche durch den Motor produ
ziert wird, durch die Ausgangswelle des Motors über die
Schnecke 33, das Schneckenrad 34, das Ritzel 35, das Zahnrad
36, die Kupplung 37 und ein weiteres Ritzel 38 auf die Zahn
gleitschiene (das Gleitstück) 39 übertragen. Das Ritzel 38 ist
koaxial fest mit dem Getriebe 36 verbunden. Das Ritzel 38 ist
dauerhaft mit einer Zahngleitschiene 39 (welche im weiteren
vereinfachend als Gleitstück bezeichnet wird) in Zahneingriff,
wobei dies in einer derartigen Weise erfolgt, daß eine Drehbe
wegung des Zahnritzels 38 in eine Hin- und Herbewegung des
Gleitstücks 39 umgewandelt wird. Das Gleitstück 29 ist gleit
fähig an der Halterung 31 gelagert, so daß ein Vorwärts- und
ein Rückwärtshub des Gleitstücks 39 innerhalb eines vorbe
stimmten Hubbereichs zugelassen werden kann.
In Fig. 2 und 3 weist die Kraftübertragungsvorrichtung 40
ein Verbindungselement 41, welches an einem Ende (dem vorderen
Abschnitt) drehbar mit dem Gleitstück 39 verbunden ist, und
ein angetriebenes Hebelelement 42 auf, dessen Ende sich in
Stiftverbindung mit dem anderen Ende (dem hinteren Abschnitt)
des Verbindungselements 41, zur relativen Drehung des anderen
Endes des Verbindungselements 41 um den Verbindungsstift 44,
befindet. Das heißt, der vordere Abschnitt des Verbindungsele
ments 41 ist mit dem ösenartigen Lagerabschnitt 39a des Ver
bindungselementendes drehbar verbunden, welcher ausgehend von
der Unterseite der Zahngleitschiene 39 mittels des Verbin
dungsstifts 43 leicht vorsteht, wohingegen der hintere Ab
schnitt des Verbindungselements 41 mit dem Ende des Hebels des
angetriebenen Hebelelements 42 mittels des Verbindungsstifts
44 drehbar verbunden ist. Eine Hebelbefestigungshalterung 42a
ist einstückig mit dem angetriebenen Hebelelement 42 verbunden
oder einstückig mit diesem ausgebildet, um eine Antriebshe
belanordnung zu bilden. Die Hebelbefestigungshalterung 42a ist
mit dem oberen Abschnitt der rechten Wand (bzw. dem rechten
Rahmen) 20a des Hintertürblechs (bzw. der Hintertürkarosserie)
mittels? Hebelbefestigungshalterung befestigende Schrauben
oder Bolzen? fest verbunden. Wie in Fig. 3 deutlich darge
stellt, wird, wenn die Hintertür 20 in deren vollständig ge
öffneten Position gehalten wird, der eintretende-und-
austretende-Kraftübertragungs-Gestängeabschnitt (das heißt,
das angetriebene Hebelelement 42 selbst und der hintere Ab
schnitt des Verbindungselements 41) an der Außenseite des
Fahrzeugraums gehalten. Wie in Fig. 2 dargestellt, wird, wenn
die Hintertür 20 in deren vollständig geschlossenen Position
gehalten wird, die hintere Hälfte des angetriebenen Hebelele
ments 42, welches mit der Befestigungshalterung 42a verbunden
ist, in der Durchgangsöffnung 13 angeordnet bzw. versenkt. Das
angetriebene Hebelelement 42 (welches der eintretende-und-
austretende-Kraftübertragungs-Gestängeabschnitt aufweist) ist
mit einer vorbestimmten Krümmung (einem vorbestimmten Krüm
mungsradius R) in der Längsrichtung davon gekrümmt und derart
konturiert und bemessen, daß der Schwerpunkt des angetriebenen
Hebelelements 42, welcher in Längsrichtung des Hebelelements
42 verläuft, in einem vorbestimmten Krümmungsradius R im we
sentlichen entsprechend einer Distanz zwischen dem in Längs
richtung verlaufenden Schwerpunkt des Hebelelements 42 und der
Achse eines Scharnierstifts 21a (welcher als Drehachse der
Hintertür dient) des Türscharniers 21 sowohl während der Auf
wärts-Drehbewegung als auch während der Abwärts-Drehbewegung
der Hintertür 20 dreht. Dies minimiert eine Öffnungsfläche
(genauer eine Diametral-Öffnungsfläche) der Durchgangsöffnung
13, durch welche das Hebelelement 42 während einer Kraftbewe
gung der Hintertür hindurchgeht. Wie aus Fig. 2, 3 und 9 er
sichtlich, ist die Durchgangsöffnung 13 durch eine Öffnung
(einen elliptischen Schlitz), welche in dem inneren Karosse
rieblech 17 des hinteren Endes der Fahrzeugkarosserie ausge
bildet ist, und eine Öffnung (ein elliptischer Schlitz), wel
che in dem äußeren Karosserieblech 16 des hinteren Endes der
Fahrzeugkarosserie ausgebildet ist, definiert. Genauer ist der
elliptische Schlitz, welcher in dem äußeren Karosserieblech 16
ausgebildet ist, in einem im wesentlichen elliptischen, nach
außen stehenden Wulstabschnitt 16c definiert. Anders ausge
drückt, weist der elliptische Schlitzabschnitt des äußeren Ka
rosserieblechs 16 den im wesentlichen elliptischen, nach außen
stehenden Wulstabschnitt 16c, welcher sich leicht nach außen
ausgehend von dem Innenumfang davon erstreckt, auf. Der im we
sentlichen elliptische, nach außen stehende Wulstabschnitt
wirkt derart, daß das Eintreten von Regen oder Außenluft in
den Fahrzeugraum verhindert wird. Das äußere Karosserieblech
16 weist ebenfalls ein Dichtungselement 14 (eine Dichtungsvor
richtung) auf, welche an dem nach außen stehenden Wulstab
schnitt 16c um den gesamten Umfang des nach außen stehenden
Wulstabschnitts 16c herum angebracht ist und einen geeigneten
Druck ausübt, wenn die Hintertür eine vollständig geschlossene
Position erreicht, so daß ein geeigneter Schluß zwischen dem
Dichtungselement 14 und der Innenumfangswand des Hintertür
blechs gewährleistet wird, wenn die Hintertür in der vollstän
dig geschlossenen Position gehalten wird. Die Verwendung des
Dichtungselements 14 ist hinsichtlich einer Verhinderung des
Eintretens von Regen (Wasser oder Feuchtigkeit) oder Staub in
den Fahrgastraum oder in den zwischen dem äußeren Karosse
rieblech 16 und dem inneren Karosserieblech 17 definierten In
nenraum wirksamer. Das Dichtungselement dient als wasser- und
staubdichte Dichtung.
Die Betätigung der Kraft-Türbetätigungsvorrichtung des
Ausführungsbeispiels wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Fig. 2, 3, 4 und 5 beschrieben.
Fig. 2 und 4 zeigen den vollständig geschlossenen Zustand
der Hintertür 20. In diesem Zustand dreht sich der Umkehr-
Elektromotor 32, um die Hintertür 20 elektrisch zu öffnen, in
dessen Normaldrehrichtung. Bei der normalen Drehung des Motors
32 bewegt sich der ösenartige Lagerabschnitt 39a des Verbin
dungselementendes des Gleitstücks 39, wie durch den Pfeil in
Fig. 2 angezeigt, rückwärts. Während der Rückwärtsbewegung des
ösenartigen Lagerabschnitts 39a des Verbindungselementendes
des Gleitstücks 39 wird das angetriebene Hebelelement 42 durch
das Verbindungselement 41 nach hinten gedrückt, wodurch sich
das Hebelelement 42 gegen den Uhrzeigersinn (siehe Fig. 2) um
den Scharnierstift 21a zusammen mit der Hintertür 20 dreht.
Folglich schwenkt die Hintertür 20 nach oben und erreicht die
vollständig geöffnete Position, dargestellt in Fig. 3 und 5.
Bei dem vollständig geöffneten Zustand wird die Hintertür 20
mittels einer sogenannten (nicht dargestellten) Tür-
Lageranordnung in der vollständig geöffneten Position gehal
ten, wie ein gasgefüllter Zylinder (welcher häufig als
Gasstütze bezeichnet wird). In dem vollständig geöffneten Zu
stand der Hintertür 20, wie in Fig. 3 dargestellt, wird der
eintretende-und-austretende-Kraftübertragungs-
Gestängeabschnitt (beinahe die hintere Hälfte der Kraftüber
tragungsvorrichtung 40) in das Äußere der Außenseite des Fahr
zeugraums geführt und darin gehalten. Der eintretende-und-
austretende-Kraftübertragungs-Gestängeabschnitt der Kraftüber
tragungsvorrichtung 40 verläuft durch die Durchgangsöffnung
13, angeordnet außerhalb der Innenumfangskante der Türöffnung
11 und ausgebildet an dem Schnittpunkt zwischen dem hinteren
Dachleistenabschnitt 16a des äußeren Karosserieblechs 16 und
dem Dachleistenabschnitt 16b einer Hecksäule (bzw. der hinte
ren Seitenwand). Wie oben beschrieben, bewegt sich der eintre
tende-und-austretende-Kraftübertragungs-Abschnitt gemäß der
Vorrichtung des Ausführungsbeispiels (das heißt, das Hebelele
ment 42 und der hintere Abschnitt des Verbindungselement 41)
nie entlang der Innenseite der Innenumfangskante der Türöff
nung 11. Der eintretende-und-austretende-Kraftübertragungs-
Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrichtung 40 kann
sich, während dieser durch die Durchgangsöffnung 13 hindurch
verläuft, entlang der Außenseite der Innenumfangskante der
Türöffnung 11 bewegen. Folglich gewährleistet die Kraft-
Türbetätigungsvorrichtung des Ausführungsbeispiels eine größt
mögliche wirksame Türöffnungsfläche der Türöffnung. Bisher
wurde ein Teil der Türöffnung als Durchgang für das Gestänge
der Kraftübertragungsvorrichtung verwendet, wobei die Türöff
nungsfläche etwas verringert wurde bzw. in Mitleidenschaft ge
zogen wurde. Die relativ größere Türöffnungsfläche 11, welche
durch die Kraft-Türbetätigungsvorrichtung des Ausführungsbei
spiels realisiert wird, verbessert die Arbeitseffizienz wäh
rend eines Be- und Entladens durch die Türöffnung.
Im Gegensatz zu dem oben Beschriebenen dreht sich, wenn
die Kraftschließung der Hintertür eingeleitet wird, der Um
kehr-Elektromotor 32 in dessen Umkehrdrehrichtung gedreht. Bei
der Umkehrdrehung des Motors 32 bewegt sich der ösenartige La
gerabschnitt 39a des Verbindungselementendes des Gleitstücks
39 vorwärts, wie durch den Pfeil in Fig. 3 angezeigt. Während
der Vorwärts-Bewegung des ösenartigen Lagerabschnitts 39a des
Verbindungselementendes des Gleitstücks 39 wird das angetrie
bene Hebelelement 42 nach vorne gezogen, und daher dreht sich
das Hebelelement 42 gegen den Uhrzeigersinn (siehe Fig. 3) um
den Scharnierstift 21a. Folglich schwenkt die Hintertür nach
unten und erreicht die vollständig geschlossene Position, dar
gestellt in Fig. 2 und 4. In dem vollständig geschlossenen
Zustand wird die Hintertür 20 in der vollständig geschlossenen
Position mittels einer (nicht dargestellten) Türschloßvorrich
tung gehalten. Selbstverständlich ist es möglich, eine physi
sche Betätigungskraft zu verringern, welche benötigt wird, um
die Hintertür mittels des oben beschriebenen (nicht darge
stellten) gasgefüllten Zylinders, welcher häufig als Gasstütze
bezeichnet wird, der zwischen der Fahrzeugkarosserie und der
Fahrzeugtür vorgesehen ist, zu öffnen bzw. zu schließen. Dies
trägt zu einer Verringerung der Gestaltungsleistung der An
triebsvorrichtung der Kraftbetätigungsvorrichtung einer Fahr
zeugtür bei, wodurch die gesamte Abmessung der Kraftübertra
gungsvorrichtung sowie die Größe der Antriebsvorrichtung ge
ring sein kann.
In Fig. 9 ist ein Längsschnitt der abgewandelten Tür-
Kraftbetätigungsvorrichtung. Die abgewandelte Vorrichtung von
Fig. 9 unterscheidet sich leicht von der Vorrichtung von Fig.
2 und 3 darin, daß eine im wesentlichen zylindrische Verstär
kung (bzw. eine im wesentlichen zylindrische Versteifungsvor
richtung) 15 ferner um den gesamten Innenumfang der Durch
gangsöffnung 13 herum vorgesehen ist. Wie aus Fig. 9 ersicht
lich, ist die im wesentlichen zylindrische Verstärkung 15 der
art ausgebildet, daß diese den elliptischen Schlitz des äuße
ren Karosserieblechs 16 mit dem elliptischen Schlitz des inne
ren Karosserieblechs kontinuierlich verbindet. Die Verstärkung
15 wirkt derart, daß eine Steifigkeit der Blechstruktur an und
in der Nähe des Umfangs der Durchgangsöffnung 13 teilweise er
höht wird. Die Verstärkung 15 dient ferner als Gestänge-
Führungshülse für die Kraftübertragungsvorrichtung 40. Außer
dem dient die Verstärkung 15 dazu zu verhindern, daß Staub
oder Regen in den Innenraum, welcher zwischen dem äußeren Ka
rosserieblech 16 und dem inneren Karosserieblech 17 definiert
ist, eintreten.
Während das Obige eine Beschreibung der die Erfindung aus
führenden bevorzugten Ausführungsbeispiele ist, ist es selbst
verständlich, daß die Erfindung nicht auf die hierin darge
stellten und beschriebenen besonderen Ausführungsbeispiele be
schränkt ist, sondern es können verschiedene Änderungen und
Abwandlungen vorgenommen werden, ohne von dem Umfang und dem
Wesen der Erfindung, wie durch die folgenden Ansprüche defi
niert, abzuweichen.
Claims (10)
1. Kraftbetätigungsvorrichtung für eine Fahrzeugtür,
welche zwischen einer geöffneten Position und einer geschlos
senen Position bewegbar ist, umfassend:
eine Antriebsvorrichtung, welche an der Innenseite einer Fahrzeugkarosserie bezüglich einer Türöffnung der Fahrzeugtür vorgesehen ist, um die Fahrzeugtür in einer Öffnungsrichtung hin zu der geöffneten Position bzw. in einer Schließrichtung hin zu der geschlossenen Position elektrisch anzutreiben;
eine Kraftübertragungsvorrichtung, welche die Antriebsvor richtung mechanisch mit der Fahrzeugtür verbindet, um eine Kraftübertragung zwischen der Antriebsvorrichtung und der Fahrzeugtür zu ermöglichen;
eine Einrichtung zum Definieren einer Durchgangsöffnung in einem Karosserieblech der Fahrzeugkarosserie, so daß die Durchgangsöffnung außerhalb einer Innenumfangskante der Tür öffnung angeordnet ist; und
wobei die Kraftübertragungsvorrichtung mindestens einen Gestängeabschnitt aufweist, welcher in der Lage ist, in den Innenraum einer Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus diesem auszutreten,
wobei der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrich tung in die Durchgangsöffnung eingesetzt ist, so daß ein Ort einer Kraftbewegung des Verbindungabschnitts der Kraftübertra gungsvorrichtung außerhalb der Innenumfangskante der Türöff nung erzeugt wird.
eine Antriebsvorrichtung, welche an der Innenseite einer Fahrzeugkarosserie bezüglich einer Türöffnung der Fahrzeugtür vorgesehen ist, um die Fahrzeugtür in einer Öffnungsrichtung hin zu der geöffneten Position bzw. in einer Schließrichtung hin zu der geschlossenen Position elektrisch anzutreiben;
eine Kraftübertragungsvorrichtung, welche die Antriebsvor richtung mechanisch mit der Fahrzeugtür verbindet, um eine Kraftübertragung zwischen der Antriebsvorrichtung und der Fahrzeugtür zu ermöglichen;
eine Einrichtung zum Definieren einer Durchgangsöffnung in einem Karosserieblech der Fahrzeugkarosserie, so daß die Durchgangsöffnung außerhalb einer Innenumfangskante der Tür öffnung angeordnet ist; und
wobei die Kraftübertragungsvorrichtung mindestens einen Gestängeabschnitt aufweist, welcher in der Lage ist, in den Innenraum einer Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus diesem auszutreten,
wobei der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrich tung in die Durchgangsöffnung eingesetzt ist, so daß ein Ort einer Kraftbewegung des Verbindungabschnitts der Kraftübertra gungsvorrichtung außerhalb der Innenumfangskante der Türöff nung erzeugt wird.
2. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrichtung mit ei
nem vorbestimmten Krümmungsradius in einer Längsrichtung des
Gestängeabschnitts gekrümmt und derart konturiert und bemessen
ist, daß ein Schwerpunkt des Gestängeabschnitts, welcher in
Längsrichtung verläuft, in einem vorbestimmten Krümmungsradius
im wesentlichen entsprechend einer Distanz zwischen dem
Schwerpunkt des Gestängeabschnitts und einer Drehachse der
Hintertür während einer Kraftbewegung der Hintertür dreht.
3. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, welche
ferner ein Dichtungselement, welches entlang eines Innenum
fangs der Durchgangsöffnung vorgesehen ist, aufweist, um zu
verhindern, daß Staub und Feuchtigkeit in den Innenraum der
Fahrzeugkarosserie durch eine Durchgangsöffnung eintreten.
4. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, welche
ferner eine Verstärkung aufweist, welche entlang eines Innen
umfangs der Durchgangsöffnung vorgesehen ist, um eine Steifig
keit des Karosserieblechs an und in der Nähe der Durch
gangsöffnung zu erhöhen.
5. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
die Antriebsvorrichtung ein Gleitstück, welches in dem Innen
raum der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und einen Elektro
motor aufweist, welcher eine Hin- und Herbewegung des Gleit
stücks einleitet, wobei die Kraftübertragungsvorrichtung ein
Verbindungselement, das an einem Ende des Verbindungselements
mit dem Gleitstück drehbar verbunden ist, und einen Hebel auf
weist, welcher an einem Ende des Hebels mit einem anderen Ende
des Verbindungselements drehbar verbunden und an einem anderen
Ende des Hebels mit der Fahrzeugtür fest verbunden ist, wobei
der Hebel im wesentlichen dem Gestängeabschnitt der Kraftüber
tragungsvorrichtung entspricht, welcher in der Lage ist, in
einen Innenraum der Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus
diesem auszutreten.
6. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei
die Antriebsvorrichtung an einer Innenumfangswand eines Dach
blechs der Fahrzeugkarosserie angebracht ist.
7. Kraftbetätigungsvorrichtung für eine klappbare Hin
tertür, welche zwischen einer geöffneten Position und einer
geschlossenen Position bewegbar ist, umfassend:
eine elektrische Antriebsvorrichtung, welche an einer In nenseite einer Fahrzeugkarosserie bezüglich einer Türöffnung der Hintertür vorgesehen ist und einen Elektromotor aufweist, welcher wahlweise erregbar ist, um die Hintertür in einer Öff nungsrichtung hin zu der geöffneten Position bzw. in einer Schließrichtung hin zu der geschlossenen Position elektrisch anzutreiben;
eine Kraftübertragungsvorrichtung, welche die Antriebsvor richtung mechanisch mit der Hintertür verbindet, um eine Kraftübertragung zwischen der Antriebsvorrichtung und der Hin tertür zu ermöglichen;
eine Einrichtung zum Definieren einer Durchgangsöffnung in einem inneren Karosserieblech und einem äußeren Karosse rieblech der Fahrzeugkarosserie in der Nähe eines Schnitt punkts zwischen einem oberen Dachschienenabschnitt und einem Dachleistenabschnitt einer Hecksäule, so daß die Durch gangsöffnung außerhalb einer Innenumfangskante der Türöffnung angeordnet ist; und
wobei die Kraftübertragungsvorrichtung mindestens einen Verbidnungsabschnitt aufweist, welcher in der Lage ist, in den Innenraum der Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus diesem auszutreten,
wobei der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrich tung in die Durchgangsöffnung eingesetzt ist, so daß ein Ort einer Kraftbewegung des Gestängeabschnitts der Kraftübertra gungsvorrichtung außerhalb der Innenumfangskante der Türöff nung erzeugt wird.
eine elektrische Antriebsvorrichtung, welche an einer In nenseite einer Fahrzeugkarosserie bezüglich einer Türöffnung der Hintertür vorgesehen ist und einen Elektromotor aufweist, welcher wahlweise erregbar ist, um die Hintertür in einer Öff nungsrichtung hin zu der geöffneten Position bzw. in einer Schließrichtung hin zu der geschlossenen Position elektrisch anzutreiben;
eine Kraftübertragungsvorrichtung, welche die Antriebsvor richtung mechanisch mit der Hintertür verbindet, um eine Kraftübertragung zwischen der Antriebsvorrichtung und der Hin tertür zu ermöglichen;
eine Einrichtung zum Definieren einer Durchgangsöffnung in einem inneren Karosserieblech und einem äußeren Karosse rieblech der Fahrzeugkarosserie in der Nähe eines Schnitt punkts zwischen einem oberen Dachschienenabschnitt und einem Dachleistenabschnitt einer Hecksäule, so daß die Durch gangsöffnung außerhalb einer Innenumfangskante der Türöffnung angeordnet ist; und
wobei die Kraftübertragungsvorrichtung mindestens einen Verbidnungsabschnitt aufweist, welcher in der Lage ist, in den Innenraum der Fahrzeugkarosserie einzutreten bzw. aus diesem auszutreten,
wobei der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrich tung in die Durchgangsöffnung eingesetzt ist, so daß ein Ort einer Kraftbewegung des Gestängeabschnitts der Kraftübertra gungsvorrichtung außerhalb der Innenumfangskante der Türöff nung erzeugt wird.
8. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei
der Gestängeabschnitt der Kraftübertragungsvorrichtung mit ei
nem vorbestimmten Krümmungsradius in einer Längsrichtung des
Gestängeabschnitts gekrümmt und derart konturiert und bemessen
ist, daß ein Schwerpunkt des Gestängeabschnitts, welcher in
Längsrichtung verläuft, in einem vorbestimmten Krümmungsradius
im wesentlichen entsprechend einer Distanz zwischen dem
Schwerpunkt des Gestängeabschnitts und einer Drehachse der
Hintertür während einer Kraftbewegung der Hintertür dreht, um
eine Öffnungsfläche der Durchgangsöffnung zu minimieren.
9. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 8, wobei
die Durchgangsöffnung einen nach außen stehenden Wulstab
schnitt aufweist, der nach außen ausgehend von einem Innenum
fang der Durchgangsöffnung leicht vorsteht und ferner ein
Dichtungselement umfaßt, welches an dem nach außen stehenden
Wulstabschnitt angebracht ist, um zu verhindern, daß Staub und
Feuchtigkeit in den Innenraum der Fahrzeugkarosserie durch die
Durchgangsöffnung eintreten.
10. Kraftbetätigungsvorrichtung nach Anspruch 8, welche
ferner eine Verstärkung umfaßt, welche entlang einem Innenum
fang der Durchgangsöffnung vorgesehen ist, um eine Steifigkeit
des inneren und des äußeren Karosserieblechs an und in der Nä
he der Durchgangsöffnung zu erhöhen, wobei das innere Karosse
rieblech einen elliptischen Schlitz aufweist und das äußere
Karosserieblech einen elliptischen Schlitz aufweist, die Ver
stärkung als im wesentlichen zylindrische Verstärkung ausge
bildet ist, welche den elliptischen Schlitz des inneren Karos
serieblechs mit dem elliptischen Schlitz des äußeren Karosse
rieblechs verbindet, und die Einrichtung zum Definieren der
Durchgangsöffnung den in dem inneren Karosserieblech ausgebil
deten elliptischen Schlitz, den in dem äußeren Karosserieblech
ausgebildeten Schlitz und die im wesentlichen zylindrische
Verstärkung umfaßt, und die im wesentlichen zylindrische Ver
stärkung als Führungshülse des Gestängeabschnitts der
Kraftübertragungsvorrichtung dient.
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