DE1002631B - Strahlungsschutzanzug - Google Patents
StrahlungsschutzanzugInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A62B17/00—Protective clothing affording protection against heat or harmful chemical agents or for use at high altitudes
-
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen StrahlungsschutzanzU'g,
wie solche als Überanzug zur Bekämpfung von Feuersbrünisten, Explosionskatastrophen
usw. bereits bekannt sind. Es sind, auch bereits solche Strahlungsschutzanzüge bekannt, die gegen kurzwellige
Strahlen, wie Röntgenstrahlen, oder Strahlungen gegen atomare Reaktionen oder Atomexplosionen
schützen sollen. Derartige Strahlungsschutzanzüge enthalten häufig Lagen verschiedener Materialien,
insbesondere Lagen aus Leinen, Gummi und Bleifolie. Diese verschiedenen Lagen sind in den bekannten
Schutzansprüchen zu einer einzigen Schicht miteinander versteppt. Damit wird jedoch die Gesamtheit
des den Schutzanzug bildenden Stoffes so starr, daß der Träger sich in einem derartigen Schutzanzug
nur schwer zu bewegen vermag.
Die Erfindung hat deshalb die Schaffung eines Schutzanzuges zum Ziel, in dem der Träger sich
leichter bewegen kann, um die Arbeiten, die er während des Tragens des Schutzanzuges zu verrichten
hat, durchzuführen. Gemäß der Erfindung besteht der Anzugstoff aus zwei in sich versteppten Schichten,
deren innere eine Blei folie und deren äußere eine Lage Basaltwolle enthält. Durch die Zusammenfassung
von mehreren Lagen zu einer Schicht erhalten die verschiedenen, in dem Schutzanzug verwendeten
Materialien in sich einen festen Halt. Wenn nun gemäß der Erfindung zwei solche in sich versteppte
Schichten vorhanden sind, so können sich diese leicht gegeneinander verschieben. Dadurch wirkt der gesamte
Strahluegsanzugstoff, wenn sich der Träger darin bewegt, nicht wie eine einzige, verhältnismäßig
starre Schicht. Durch die Deformierbarkeit des Schutzanzuiges mittels der Verschiebung der beiden
Schichten gegeneinander ist die Bewegung des Trägers innerhalb des Schutzanzuges mit viel geringerem
Kraftaufwand möglich, wodurch der Träger des Schutzanzuges für seine Arbeiten leistungsfähiger wird.
Gemäß der Erfindung besteht eine besonders günstige Unterteilung der beiden Schichten darin, daß in
die eine Schicht, und zwar in die innere Schicht, eine Bleifolie eingearbeitet ist, während die äußere Schicht
eine Lage Basaltwolle enthält. Die innere Schicht besteht dann aus Leinen, Gummi und Bleifolie, die
äußere Schicht aus Gummi, Basaltwolle und Leinen.
Die Basaltwolle hat den Zweck, von außen eindringende
Wärme fernzuhalten. Sie ist feuerfest und dabei doch so locker, daß sie infolge ihrer schlechten
Wärmeleitung einen guten Wärmeschutz gibt. Sie absorbiert auch bereits einen Teil der von außen eindringenden
Strahlung. Härtere Strahlungen, die von der Basaltwolle nicht mehr absorbiert werden, können
von der darunterliegenden Bleifolie aufgefangen werden.
Strahlungssdiutzanzug
Anmelder:
Friedrich Reuther, Obervolkach 54 (UFr.)
Friedrich Reuther, Obervolkach 54 (UFr.)
Friedrich Reuther, Obervolkach (UFr.
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Der Strahlungsschutzanzug kann entsprechend den bekannten Montageanzügen mit einem Reißverschluß
versehen sein und kann auch mit einer leicht zu öffnenden und leicht zu verschließenden Kopfhaube
verbunden werden, gegebenenfalls auch noch mit einer Gesichtsmaske sowie mit einer Rettungsweste und
einem Sauerstoffgerät.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung kann der Strahlungsschutzanzug in eine Fußbekleidung
übergehen, deren Sohle eine Bleilage mit Gummibelag enthält. Diese dient bei radioaktiver
Verseuchung des Erdbodens dazu, die Strahlung von den Fußsohlen des Trägers fernzuhalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend
beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein soll.
Fig. 1 zeigt einen Strahhingsschutzanzug, wie er
am Körper des Trägers sitzt, und
Fig. 2 die Lage der Materialien, aus denen der Schutzanzug beisteht.
Der Schutzanzug 1 bedeckt den Körper und die Arme des Trägers und geht oben in eine Kopfhaube 2
über. Nach unten hin gehen, Beinkleider 3 in eine Fußbekleidung 4 über, die mit einer gummibelegten Bleisohle
5 versehen sind.
Der den Schutzanzug bildende Stoff besteht aus einer Leinenlage 6, die an der Innenseite des als Überanzug
dienenden Schutzanzuges liegt. Nach außen hin liegt auf dieser Leinenlage eine Gummilage 7 auf;
diese wiederum ist nach außen hin von einer Bleilage 8 bedeckt. Die drei Lagen 6, 7 und 8 sind durch Steppnähte
bekannter Art miteinander versteppt, so daß sie in sich eine zusammenhängende Stoffschicht bilden.
Weiter nach außen hin schließt sich eine Gummilage 9 an, während die äußerste Seite des Stoffes wiederum
von einer Leinenlage 10 gebildet wird. Zwischen den
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Lagen 9 und 10 befindet sich eine Lage Basaltwolle 11, die mit den Lagen 9 und 10 zu einem in sich zusammenhängenden
Stoff mittels an sich bekannter Steppnähte 12 versteppt ist.
Zwischen den Lagen 8 und 9 findet keine Versteppung statt, außer, daß diese Lagen vielleicht an
den Nähten miteinander verbunden sein können. Dadurch besteht der Strahluingsschutzanzug aus einer
inneren und einer äußeren Schicht, die in der beschriebenen Weise leicht gegeneinander beweglich und
verschiebbar sind.
Der Schutzanzug kann in bekannter Weise mittels eines oder mehrerer Reißverschlüsse 13 verschlossen
werden.
Claims (3)
1. Strahlungsschutzanzug mit Lagen aus Leinen, Gummi und Bleifolie, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anzugstoff aus zwei in sich versteppten Schichten (6, 7, 8 und 9, 10, 11) besteht, deren
innere (6, 7, 8) eine Bleifolie (8) und deren äußere (9,10,11) eine Lage Basaltwolle (11) enthält.
2. Schutzanzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Schicht (6, 7, 8) aus
Leinen (6), Gummi (7) und Bleifolie (8) und die äußere Schicht (9,10, 11) aus Gummi (9), Basaltwolle
(11) und Leinen (10) besteht, wobei die Bleifolie der einen Schicht und die Gummilage der
anderen Schicht aufeinanderliegen.
3. Schutzanzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er in eine Fußschutzbekleidung
(4) übergeht, deren Sohle eine Bleilage (5) mit Gummibelag enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 328 105;
britische Patentschrift Nr. 496 481.
USA.-Patentschrift Nr. 2 328 105;
britische Patentschrift Nr. 496 481.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©'609 770/72 2.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER10524A DE1002631B (de) | 1952-12-18 | 1952-12-18 | Strahlungsschutzanzug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER10524A DE1002631B (de) | 1952-12-18 | 1952-12-18 | Strahlungsschutzanzug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002631B true DE1002631B (de) | 1957-02-14 |
Family
ID=7398375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER10524A Pending DE1002631B (de) | 1952-12-18 | 1952-12-18 | Strahlungsschutzanzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002631B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1952
- 1952-12-18 DE DER10524A patent/DE1002631B/de active Pending
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