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DE1002631B - Strahlungsschutzanzug - Google Patents

Strahlungsschutzanzug

Info

Publication number
DE1002631B
DE1002631B DER10524A DER0010524A DE1002631B DE 1002631 B DE1002631 B DE 1002631B DE R10524 A DER10524 A DE R10524A DE R0010524 A DER0010524 A DE R0010524A DE 1002631 B DE1002631 B DE 1002631B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
suit
rubber
layers
radiation protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER10524A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Reuther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER10524A priority Critical patent/DE1002631B/de
Publication of DE1002631B publication Critical patent/DE1002631B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B17/00Protective clothing affording protection against heat or harmful chemical agents or for use at high altitudes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B17/00Protective clothing affording protection against heat or harmful chemical agents or for use at high altitudes
    • A62B17/006Protective clothing affording protection against heat or harmful chemical agents or for use at high altitudes against contamination from chemicals, toxic or hostile environments; ABC suits
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F3/00Shielding characterised by its physical form, e.g. granules, or shape of the material
    • G21F3/02Clothing

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen StrahlungsschutzanzU'g, wie solche als Überanzug zur Bekämpfung von Feuersbrünisten, Explosionskatastrophen usw. bereits bekannt sind. Es sind, auch bereits solche Strahlungsschutzanzüge bekannt, die gegen kurzwellige Strahlen, wie Röntgenstrahlen, oder Strahlungen gegen atomare Reaktionen oder Atomexplosionen schützen sollen. Derartige Strahlungsschutzanzüge enthalten häufig Lagen verschiedener Materialien, insbesondere Lagen aus Leinen, Gummi und Bleifolie. Diese verschiedenen Lagen sind in den bekannten Schutzansprüchen zu einer einzigen Schicht miteinander versteppt. Damit wird jedoch die Gesamtheit des den Schutzanzug bildenden Stoffes so starr, daß der Träger sich in einem derartigen Schutzanzug nur schwer zu bewegen vermag.
Die Erfindung hat deshalb die Schaffung eines Schutzanzuges zum Ziel, in dem der Träger sich leichter bewegen kann, um die Arbeiten, die er während des Tragens des Schutzanzuges zu verrichten hat, durchzuführen. Gemäß der Erfindung besteht der Anzugstoff aus zwei in sich versteppten Schichten, deren innere eine Blei folie und deren äußere eine Lage Basaltwolle enthält. Durch die Zusammenfassung von mehreren Lagen zu einer Schicht erhalten die verschiedenen, in dem Schutzanzug verwendeten Materialien in sich einen festen Halt. Wenn nun gemäß der Erfindung zwei solche in sich versteppte Schichten vorhanden sind, so können sich diese leicht gegeneinander verschieben. Dadurch wirkt der gesamte Strahluegsanzugstoff, wenn sich der Träger darin bewegt, nicht wie eine einzige, verhältnismäßig starre Schicht. Durch die Deformierbarkeit des Schutzanzuiges mittels der Verschiebung der beiden Schichten gegeneinander ist die Bewegung des Trägers innerhalb des Schutzanzuges mit viel geringerem Kraftaufwand möglich, wodurch der Träger des Schutzanzuges für seine Arbeiten leistungsfähiger wird.
Gemäß der Erfindung besteht eine besonders günstige Unterteilung der beiden Schichten darin, daß in die eine Schicht, und zwar in die innere Schicht, eine Bleifolie eingearbeitet ist, während die äußere Schicht eine Lage Basaltwolle enthält. Die innere Schicht besteht dann aus Leinen, Gummi und Bleifolie, die äußere Schicht aus Gummi, Basaltwolle und Leinen.
Die Basaltwolle hat den Zweck, von außen eindringende Wärme fernzuhalten. Sie ist feuerfest und dabei doch so locker, daß sie infolge ihrer schlechten Wärmeleitung einen guten Wärmeschutz gibt. Sie absorbiert auch bereits einen Teil der von außen eindringenden Strahlung. Härtere Strahlungen, die von der Basaltwolle nicht mehr absorbiert werden, können von der darunterliegenden Bleifolie aufgefangen werden.
Strahlungssdiutzanzug
Anmelder:
Friedrich Reuther, Obervolkach 54 (UFr.)
Friedrich Reuther, Obervolkach (UFr.
ist als Erfinder genannt worden
Der Strahlungsschutzanzug kann entsprechend den bekannten Montageanzügen mit einem Reißverschluß versehen sein und kann auch mit einer leicht zu öffnenden und leicht zu verschließenden Kopfhaube verbunden werden, gegebenenfalls auch noch mit einer Gesichtsmaske sowie mit einer Rettungsweste und einem Sauerstoffgerät.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung kann der Strahlungsschutzanzug in eine Fußbekleidung übergehen, deren Sohle eine Bleilage mit Gummibelag enthält. Diese dient bei radioaktiver Verseuchung des Erdbodens dazu, die Strahlung von den Fußsohlen des Trägers fernzuhalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein soll.
Fig. 1 zeigt einen Strahhingsschutzanzug, wie er am Körper des Trägers sitzt, und
Fig. 2 die Lage der Materialien, aus denen der Schutzanzug beisteht.
Der Schutzanzug 1 bedeckt den Körper und die Arme des Trägers und geht oben in eine Kopfhaube 2 über. Nach unten hin gehen, Beinkleider 3 in eine Fußbekleidung 4 über, die mit einer gummibelegten Bleisohle 5 versehen sind.
Der den Schutzanzug bildende Stoff besteht aus einer Leinenlage 6, die an der Innenseite des als Überanzug dienenden Schutzanzuges liegt. Nach außen hin liegt auf dieser Leinenlage eine Gummilage 7 auf; diese wiederum ist nach außen hin von einer Bleilage 8 bedeckt. Die drei Lagen 6, 7 und 8 sind durch Steppnähte bekannter Art miteinander versteppt, so daß sie in sich eine zusammenhängende Stoffschicht bilden. Weiter nach außen hin schließt sich eine Gummilage 9 an, während die äußerste Seite des Stoffes wiederum von einer Leinenlage 10 gebildet wird. Zwischen den
609 770/72
Lagen 9 und 10 befindet sich eine Lage Basaltwolle 11, die mit den Lagen 9 und 10 zu einem in sich zusammenhängenden Stoff mittels an sich bekannter Steppnähte 12 versteppt ist.
Zwischen den Lagen 8 und 9 findet keine Versteppung statt, außer, daß diese Lagen vielleicht an den Nähten miteinander verbunden sein können. Dadurch besteht der Strahluingsschutzanzug aus einer inneren und einer äußeren Schicht, die in der beschriebenen Weise leicht gegeneinander beweglich und verschiebbar sind.
Der Schutzanzug kann in bekannter Weise mittels eines oder mehrerer Reißverschlüsse 13 verschlossen werden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Strahlungsschutzanzug mit Lagen aus Leinen, Gummi und Bleifolie, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzugstoff aus zwei in sich versteppten Schichten (6, 7, 8 und 9, 10, 11) besteht, deren innere (6, 7, 8) eine Bleifolie (8) und deren äußere (9,10,11) eine Lage Basaltwolle (11) enthält.
2. Schutzanzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Schicht (6, 7, 8) aus Leinen (6), Gummi (7) und Bleifolie (8) und die äußere Schicht (9,10, 11) aus Gummi (9), Basaltwolle (11) und Leinen (10) besteht, wobei die Bleifolie der einen Schicht und die Gummilage der anderen Schicht aufeinanderliegen.
3. Schutzanzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er in eine Fußschutzbekleidung (4) übergeht, deren Sohle eine Bleilage (5) mit Gummibelag enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 328 105;
britische Patentschrift Nr. 496 481.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©'609 770/72 2.57
DER10524A 1952-12-18 1952-12-18 Strahlungsschutzanzug Pending DE1002631B (de)

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DER10524A DE1002631B (de) 1952-12-18 1952-12-18 Strahlungsschutzanzug

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DE1002631B true DE1002631B (de) 1957-02-14

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DER10524A Pending DE1002631B (de) 1952-12-18 1952-12-18 Strahlungsschutzanzug

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DE (1) DE1002631B (de)

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