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DE1002689B - Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge

Info

Publication number
DE1002689B
DE1002689B DES39299A DES0039299A DE1002689B DE 1002689 B DE1002689 B DE 1002689B DE S39299 A DES39299 A DE S39299A DE S0039299 A DES0039299 A DE S0039299A DE 1002689 B DE1002689 B DE 1002689B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
screw
screenless
continuously operating
screw centrifuge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES39299A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Heinrich Huelsen
Dipl-Ing Fritz Kleinlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siteg Siebtechnik GmbH
Original Assignee
Siteg Siebtechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siteg Siebtechnik GmbH filed Critical Siteg Siebtechnik GmbH
Priority to DES39299A priority Critical patent/DE1002689B/de
Publication of DE1002689B publication Critical patent/DE1002689B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/20Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge Es sind Zentrifugen bekannt, deren Trommel ganz oder teilweise vollwandig ausgebildet sind und die ungefähr in der mittleren Zone der Trommel von der Trübe beaufschlagt werden, wobei die abgeschleuderte Flüssigkeit am größten Durchmesser der Trommel abfließt, während .die Austragschnecke den Kuchen unter Entwässerung durch Absetzen zum kleineren Trommeldurchmesser schiebt und dort austrägt. Bei solchen Zentrifugen liegt die Hauptschwierigkeit in der beidseitigen Lagerung und Stoffbüchsengestaltung der Trommel, wobei praktisch an jedem Ende zwei Lagerungen übereinander angeordnet sind. Die beidseitige Lagerung der Trommel und der Schnecke einer schnell laufenden und verhältnismäßig langen Zentrifuge mit je zwei Lagerungen auf jeder Seite, die nur mit Toleranz ineinander zentriert werden können, bringt nicht nur hohe Anforderungen an die Bearbeitungsgenauigkeit und die Instandhaltung mit sich, sondern auch Schwierigkeiten bei Montagen; diese werden dadurch noch größer, daß die bekannten Ausführungen auf beiden Trommelenden noch Stopfbüchsen oder Labyrinthdichtungen erfordern. Diese Konstruktionsvorschläge haben dazu geführt, unter Aufrechterhaltung der beiderseitigen Lagerung wenigstens eine Lagerung weit in die Maschine hineinzuziehen, wobei aber große und teuere Lager in Kauf genommen werden müssen und die Schwierigkeiten, die mit der Schmierung und Abdichtung dieser Lager zusammenhängen, nicht beseitigt werden konnten.
  • Die Erfindung umgeht diese Schwierigkeiten im Aufbau und im Betrieb dadurch, daß die Schnecke etwa in der Mitte durch eine starre Nabe gelagert ist, so daß sie an beiden Enden frei innerhalb der Trommel endet, ohne im eigentlichen Sinne frei fliegend zu sein. Frei fliegende Konstruktionen verbieten sich wegen der großen Länge solcher Teile in der Praxis und durch die bei Zentrifugen immer vorliegende Gefahr einseitiger Unwuchten.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens dar. Die konische Vollmanteltrommel 1 ist durch ein Hauptlager 2 im Gehäuseflansch 3 gelagert. Diese Konstruktion erlaubt auch für die Trommel eine sehr stabile Lagerung, die zudem noch durch ein Außenlager 4 im anderen Gehäuseflansch unterstützt wird. Innerhalb der Trommel 1 befindet sich der Schneckenkörper 6 mit seiner kräftigen, starren Nabe 7 in der Mittelzone des Schneckenkörpers. Diese Nabe wird von der Hauptwelle 8 getragen, die - geführt von den Hilfslagern 11 und 12 - ebenfalls im Lager 2 läuft. Eine 'besonders einfache und raumsparende Anordnung ergibt sich, wenn die Hauptwelle 8 gleichzeitig als Abtriebswelle des zum Erzeugen der Drehzahldifferenz zwischen Trommel 1 und Schnecke 6 erforderlichen Getriebes 10 ausgeführt wird. Es kommen hierfür Wälzscheiben- und Planetengetriebe oder andere bekannte Getriebebauarten in Frage. Die mit einer gegenüber der Welle 8 etwas verschiedenen Drehzahl angetriebene Hohlwelle 9 des Getriebes 10 trägt den Abschlußflansch 13, der seinerseits mit der Trommel 1 starr verbunden ist. Die Anordnung gewährleistet auch bei hohen Drehzahlen einen ruhigen Lauf der beiden konzentrischen Hauptteile, der Trommel 1 und der Schnecke 6, sowie eine einfache Demontage. Zu diesem Zweck ist der andere Abschlußdecke114 der Trommel 1 lösbar im Außenlager 4 gelagert. Durch die innere Bohrung des Deckels 14 ist in bekannter Weise eine Zulaufeinrichtung 15 eingeschoben, wobei die Zulaufeinrichtung 15 im allgemeinen von einem Waschwasserrohr 16 umgeben wird. Die in Pfeilrichtung zulaufende Trübe kommt unter Einfluß der Zentrifugalkraft durch die Öffnungen 17 in den Raum zwischen der Trommel l und dem Schneckengehäuse 6 und wird dort in Kuchen und Klarflüssigkeit getrennt. Der Kuchen wird durch die Schnecke 6 zum engeren Teil der Trommel und aus dem Flüssigkeitsspiegel herausgeschoben und an den Öffnungen 18 am Umfang der Trommel ausgetragen. Diese Öffnungen können auch im Deckelflansch 14 der Trommel angeordnet sein. Die zum größeren Durchmesser der Trommel laufende Klarflüssigkeit, die auf ihrem Weg immer noch feines Sediment abgibt, das aber von der Schnecke nach der entgegengesetzten Seite verschoben wird, staut sich am Abschlußdeckel 13 an, dessen Austragsbohrungen 19 auf einem kleineren Durchmesser liegen als der große Trommeldurchmesser. Um die Stauhöhe verändern zu können, ist es bei Maschinen dieser Bauart üblich, die Ablauföffnungen 19 verstellbar anzuordnen. Die abgeschleuderte Flüssigkeit verläßt über den Stutzen 20 das Gehäuse, während der Kuchen über den Stutzen 21 ausgetragen wird. Das Waschwasser aus dem Mantelrohr 16 kann durch Bohrungen 22 verstellbar mehr oder weniger nahe dem kleineren Durchmesser der Trommel aufgegeben werden; es tritt durch auswählbare Kammern 23 und Bohrungen 24 der inneren Schneckenwandung in den Trennraum zur Trübe. Die beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens läßt auch erkennen, daß die kräftige einseitige Lagerung und die frei in der Trommel ohne Stopfbüchsen bzw. Labyrinthabdichtungen und Lager endende Schnecke bei den Montagen oder Reinigungsarbeiten leicht zugänglich ist und bei einer Auswechselung .die Lagerung der Schneckenwelle, Dichtung und der dazugehörige Schmierölkreislauf völlig unberührt bleibt.
  • Zum Antrieb der Zentrifuge kann eine Keilriemenscheibe 25 dienen. Es ändert nichts am Erfindungsgedanken, wenn diese Antriebscheibe statt am Getriebe 10 auf einer Verlängerung des Teiles 14 außerhalb des Lagers 4 angeordnet wird. Die Maschine kann sowohl stehend als auch liegend angeordnet sein, wobei es insbesondere bei hohen Drehzahlen gleichgültig ist, ob der größere Trommeldurchmesser oben oder unten liegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge mit konischer Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckenkörper (6) durch eine Nabe (7) in seiner Mittelzone gehalten und in bekannter Weise mit der Antriebswelle (8) verbunden ist und die konische Trommel (1) beidendig außerhalb der frei endenden Schneckenteile im Gehäuse (3) gelagert ist.
  2. 2. Schneckenzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (8) des fliegend gelagerten Getriebes (10) gleichzeitig als Führungswelle für den Schneckenkörper (6) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 679 974.
DES39299A 1954-05-24 1954-05-24 Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge Pending DE1002689B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES39299A DE1002689B (de) 1954-05-24 1954-05-24 Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES39299A DE1002689B (de) 1954-05-24 1954-05-24 Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1002689B true DE1002689B (de) 1957-02-14

Family

ID=7483234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES39299A Pending DE1002689B (de) 1954-05-24 1954-05-24 Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge

Country Status (1)

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DE (1) DE1002689B (de)

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