Kontinuierlich arbeitende sieblose Schneckenzentrifuge Es sind Zentrifugen
bekannt, deren Trommel ganz oder teilweise vollwandig ausgebildet sind und die ungefähr
in der mittleren Zone der Trommel von der Trübe beaufschlagt werden, wobei die abgeschleuderte
Flüssigkeit am größten Durchmesser der Trommel abfließt, während .die Austragschnecke
den Kuchen unter Entwässerung durch Absetzen zum kleineren Trommeldurchmesser schiebt
und dort austrägt. Bei solchen Zentrifugen liegt die Hauptschwierigkeit in der beidseitigen
Lagerung und Stoffbüchsengestaltung der Trommel, wobei praktisch an jedem Ende zwei
Lagerungen übereinander angeordnet sind. Die beidseitige Lagerung der Trommel und
der Schnecke einer schnell laufenden und verhältnismäßig langen Zentrifuge mit je
zwei Lagerungen auf jeder Seite, die nur mit Toleranz ineinander zentriert werden
können, bringt nicht nur hohe Anforderungen an die Bearbeitungsgenauigkeit und die
Instandhaltung mit sich, sondern auch Schwierigkeiten bei Montagen; diese werden
dadurch noch größer, daß die bekannten Ausführungen auf beiden Trommelenden noch
Stopfbüchsen oder Labyrinthdichtungen erfordern. Diese Konstruktionsvorschläge haben
dazu geführt, unter Aufrechterhaltung der beiderseitigen Lagerung wenigstens eine
Lagerung weit in die Maschine hineinzuziehen, wobei aber große und teuere Lager
in Kauf genommen werden müssen und die Schwierigkeiten, die mit der Schmierung und
Abdichtung dieser Lager zusammenhängen, nicht beseitigt werden konnten.Continuously operating screenless screw centrifuge They are centrifuges
known, the drum are wholly or partially solid and the approximately
are acted upon by the sludge in the middle zone of the drum, with the thrown off
Liquid flows off at the largest diameter of the drum, while .the discharge screw
pushes the cake to the smaller drum diameter while dewatering by settling
and carries it out there. The main difficulty with such centrifuges is bilateral
Storage and liner design of the drum, with two practically at each end
Bearings are arranged one above the other. The double-sided storage of the drum and
the screw of a high-speed and relatively long centrifuge with each
two bearings on each side, which are only centered with a tolerance
not only places high demands on the machining accuracy and the
Maintenance with itself, but also difficulties with assemblies; these will
even greater because the known designs are still on both drum ends
Require stuffing boxes or labyrinth seals. Have these design suggestions
led, while maintaining the mutual storage at least one
Storage to move far into the machine, but large and expensive storage
have to be accepted and the difficulties that come with the lubrication and
The sealing of these bearings could not be eliminated.
Die Erfindung umgeht diese Schwierigkeiten im Aufbau und im Betrieb
dadurch, daß die Schnecke etwa in der Mitte durch eine starre Nabe gelagert ist,
so daß sie an beiden Enden frei innerhalb der Trommel endet, ohne im eigentlichen
Sinne frei fliegend zu sein. Frei fliegende Konstruktionen verbieten sich wegen
der großen Länge solcher Teile in der Praxis und durch die bei Zentrifugen immer
vorliegende Gefahr einseitiger Unwuchten.The invention avoids these constructional and operational difficulties
in that the worm is mounted approximately in the middle by a rigid hub,
so that it ends freely inside the drum at both ends, without actually
Meaning to be free-flying. Free-flying constructions are forbidden because of
the great length of such parts in practice and always by centrifuges
there is a risk of one-sided imbalance.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens
dar. Die konische Vollmanteltrommel 1 ist durch ein Hauptlager 2 im Gehäuseflansch
3 gelagert. Diese Konstruktion erlaubt auch für die Trommel eine sehr stabile Lagerung,
die zudem noch durch ein Außenlager 4 im anderen Gehäuseflansch unterstützt wird.
Innerhalb der Trommel 1 befindet sich der Schneckenkörper 6 mit seiner kräftigen,
starren Nabe 7 in der Mittelzone des Schneckenkörpers. Diese Nabe wird von der Hauptwelle
8 getragen, die - geführt von den Hilfslagern 11 und 12 - ebenfalls im Lager 2 läuft.
Eine 'besonders einfache und raumsparende Anordnung ergibt sich, wenn die Hauptwelle
8 gleichzeitig als Abtriebswelle des zum Erzeugen der Drehzahldifferenz zwischen
Trommel 1 und Schnecke 6 erforderlichen Getriebes 10 ausgeführt wird. Es
kommen hierfür Wälzscheiben- und Planetengetriebe oder andere bekannte Getriebebauarten
in Frage. Die mit einer gegenüber der Welle 8 etwas verschiedenen Drehzahl angetriebene
Hohlwelle 9 des Getriebes 10 trägt den Abschlußflansch 13, der seinerseits
mit der Trommel 1 starr verbunden ist. Die Anordnung gewährleistet auch bei hohen
Drehzahlen einen ruhigen Lauf der beiden konzentrischen Hauptteile, der Trommel
1 und der Schnecke 6, sowie eine einfache Demontage. Zu diesem Zweck ist der andere
Abschlußdecke114 der Trommel 1 lösbar im Außenlager 4 gelagert. Durch die innere
Bohrung des Deckels 14 ist in bekannter Weise eine Zulaufeinrichtung 15 eingeschoben,
wobei die Zulaufeinrichtung 15 im allgemeinen von einem Waschwasserrohr 16 umgeben
wird. Die in Pfeilrichtung zulaufende Trübe kommt unter Einfluß der Zentrifugalkraft
durch die Öffnungen 17 in den Raum zwischen der Trommel l und dem Schneckengehäuse
6 und wird dort in Kuchen und Klarflüssigkeit getrennt. Der Kuchen wird durch die
Schnecke 6 zum engeren Teil der Trommel und aus dem Flüssigkeitsspiegel herausgeschoben
und an den Öffnungen 18 am Umfang der Trommel ausgetragen. Diese Öffnungen können
auch im Deckelflansch 14 der Trommel angeordnet sein. Die zum größeren Durchmesser
der Trommel laufende Klarflüssigkeit, die auf ihrem Weg immer noch feines Sediment
abgibt, das aber von der Schnecke nach der entgegengesetzten Seite verschoben wird,
staut sich am Abschlußdeckel 13 an, dessen Austragsbohrungen 19 auf einem
kleineren Durchmesser liegen als der große Trommeldurchmesser. Um die Stauhöhe verändern
zu können, ist es bei Maschinen dieser Bauart üblich, die Ablauföffnungen 19
verstellbar
anzuordnen. Die abgeschleuderte Flüssigkeit verläßt über den Stutzen 20 das
Gehäuse, während der Kuchen über den Stutzen 21 ausgetragen wird. Das Waschwasser
aus dem Mantelrohr 16 kann durch Bohrungen 22 verstellbar mehr oder weniger nahe
dem kleineren Durchmesser der Trommel aufgegeben werden; es tritt durch auswählbare
Kammern 23 und Bohrungen 24 der inneren Schneckenwandung in den Trennraum zur Trübe.
Die beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens läßt auch erkennen, daß die
kräftige einseitige Lagerung und die frei in der Trommel ohne Stopfbüchsen bzw.
Labyrinthabdichtungen und Lager endende Schnecke bei den Montagen oder Reinigungsarbeiten
leicht zugänglich ist und bei einer Auswechselung .die Lagerung der Schneckenwelle,
Dichtung und der dazugehörige Schmierölkreislauf völlig unberührt bleibt.The drawing shows an example of an embodiment of the inventive concept. The conical solid jacket drum 1 is supported by a main bearing 2 in the housing flange 3. This construction also allows a very stable mounting for the drum, which is also supported by an external bearing 4 in the other housing flange. Inside the drum 1 is the screw body 6 with its strong, rigid hub 7 in the central zone of the screw body. This hub is carried by the main shaft 8, which - guided by the auxiliary bearings 11 and 12 - also runs in the bearing 2. A 'particularly simple and space-saving arrangement is obtained if the main shaft 8 is designed at the same time as the output shaft of the gear 10 required to generate the speed difference between the drum 1 and the screw 6. Rolling disk and planetary gears or other known types of gears can be used for this. The hollow shaft 9 of the transmission 10 , which is driven at a speed slightly different from that of the shaft 8, carries the end flange 13, which in turn is rigidly connected to the drum 1. The arrangement ensures smooth running of the two concentric main parts, the drum 1 and the screw 6, and easy disassembly even at high speeds. For this purpose, the other end cover 114 of the drum 1 is detachably mounted in the external bearing 4. An inlet device 15 is inserted in a known manner through the inner bore of the cover 14, the inlet device 15 generally being surrounded by a washing water pipe 16. The slurry flowing in the direction of the arrow comes under the influence of centrifugal force through the openings 17 into the space between the drum 1 and the screw housing 6 and is there separated into cake and clear liquid. The cake is pushed by the screw 6 to the narrower part of the drum and out of the liquid level and is discharged at the openings 18 on the circumference of the drum. These openings can also be arranged in the cover flange 14 of the drum. The clear liquid running to the larger diameter of the drum, which still releases fine sediment on its way, but which is shifted by the screw to the opposite side, accumulates on the cover 13, the discharge holes 19 of which are on a smaller diameter than the large drum diameter . In order to be able to change the storage height, it is usual in machines of this type to arrange the drainage openings 19 so as to be adjustable. The centrifuged liquid leaves the housing via the nozzle 20 , while the cake is discharged via the nozzle 21. The washing water from the jacket pipe 16 can be dispensed through bores 22 adjustably more or less close to the smaller diameter of the drum; it passes through selectable chambers 23 and bores 24 of the inner screw wall into the separation space to the pulp. The example embodiment of the inventive concept also shows that the strong one-sided bearing and the screw that ends freely in the drum without stuffing boxes or labyrinth seals and bearings is easily accessible during assembly or cleaning work, and when replacing the screw shaft, seal and the The associated lubricating oil circuit remains completely unaffected.
Zum Antrieb der Zentrifuge kann eine Keilriemenscheibe 25 dienen.
Es ändert nichts am Erfindungsgedanken, wenn diese Antriebscheibe statt am Getriebe
10 auf einer Verlängerung des Teiles 14 außerhalb des Lagers 4 angeordnet wird.
Die Maschine kann sowohl stehend als auch liegend angeordnet sein, wobei es insbesondere
bei hohen Drehzahlen gleichgültig ist, ob der größere Trommeldurchmesser oben oder
unten liegt.A V-belt pulley 25 can be used to drive the centrifuge.
It does not change anything in the inventive idea if this drive pulley instead of the gearbox
10 is arranged on an extension of the part 14 outside the bearing 4.
The machine can be arranged both upright and lying down, with it in particular
at high speeds it does not matter whether the larger drum diameter is at the top or at the top
is down.