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DE10021057A1 - Kreiselpumpe - Google Patents

Kreiselpumpe

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DE10021057A1
DE10021057A1 DE2000121057 DE10021057A DE10021057A1 DE 10021057 A1 DE10021057 A1 DE 10021057A1 DE 2000121057 DE2000121057 DE 2000121057 DE 10021057 A DE10021057 A DE 10021057A DE 10021057 A1 DE10021057 A1 DE 10021057A1
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centrifugal pump
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spiral channel
pump according
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DE2000121057
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/18Rotors
    • F04D29/22Rotors specially for centrifugal pumps
    • F04D29/2238Special flow patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Die Kreiselpumpe enthält ein Pumpengehäuse, das wenigstens eine Spiralkanalausbildung, mindestens einen Druckstutzen, der mit der Spiralkanalausbildung in Verbindung steht, und wenigstens ein Laufrad, das eine hintere oder eine hintere und eine vordere Deckscheibe sowie mehrere Schaufeln umfasst, aufweist. Die hintere oder die vordere Deckscheibe des Laufrades ist an ihren ausströmseitigen Wandbereichen zwischen den Schaufeln mit Strömungsausgängen versehen. Die Spiralkanalausbildung weist einen axialen Spiralkanal auf, der der hinteren oder der vorderen Deckscheibe derart axial zugeordnet ist, dass das Laufrad durch die Strömungsausgänge der jeweiligen Deckscheibe hindurch in den axialen Spiralkanal fördert.

Description

Die Erfindung geht aus von einer Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse mit wenigstens einer Spiralkanalausbildung, die mit mindestens einem Druckstutzen in Verbindung steht, und wenigstens einem Laufrad, das eine Deckscheibe oder zwei Deckscheiben mit mehreren Schaufeln aufweist.
Eine derartige Kreiselpumpe ist in der EP 0 519 176 A1 beschrieben. Sie umfasst ein Gehäuse mit zwei einstufig betriebenen Laufrädern, von denen eines ein Laufrad mit nur einer hinteren Deckscheibe ist, wobei beide Laufräder je in eine ihnen zugeordnete Spiralkanalausbildung des Gehäuses fördern. Mit jeder Spiral­ kanalausbildung steht je ein Druckstutzen über jeweils eine axiale Förderleitung von vorbestimmter Länge in Verbindung. Im Bereich der beiden Druckstutzen ist ein gemeinsamer Befestigungsflansch vorgesehen, mit dem die Kreiselpumpe an einer Halterung befestigt werden kann, so dass das Pumpengehäuse mindestens teilweise in eine Förderflüssigkeit eines Behälters oder dergleichen eintauchbar ist. Es hat sich gezeigt, dass eine solche vorbekannte Kreiselpumpe, insbesondere wenn sie als Pumpe für die Förderung von flüssigem Schmiermittel und/oder Kühlmittel an Werkzeugmaschinen eingesetzt wird, bezüglich ihrer Baugröße unbefriedigende hydraulische Leistungsdaten hat mit der Folge, dass für den Antriebsmotor der Kreiselpumpe eine relativ hohe elektrische Antriebsleistung erforderlich ist, um das notwendige Fördervolumen zu erhalten und den nötigen Förderdruck zu erzeugen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit in der Verbesserung einer Kreiselpumpe der einleitend angeführten Art dahingehend, diese Kreiselpumpe konstruktiv so zu gestalten, dass sie bei gleicher elektrischer Leistungsaufnahme bessere hydrau­ lische Förderdaten erbringt.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Patentansprüchen 1 und 2 angegeben.
Durch die erfindungsgemäß verbesserte Konstruktion der Kreiselpumpe erbringt diese Pumpe im Vergleich zu vorbekannten Pumpen der einleitend angeführten Art gleicher Baugröße erhöhte hydraulische Förderdaten und hat auch einen höheren Wirkungsgrad. Dies ist darauf zurückzuführen, dass durch die axial hinter und/oder vor dem Pumpenlaufrad vorgesehene Lage der Spiralkanalausbildung in Verbin­ dung mit den in den ausströmseitigen Wandbereichen der jeweiligen Laufraddeck­ scheibe zwischen den Laufradschaufeln geschaffenen axialen Strömungsausgängen des Pumpenlaufrades der in die Spiralkanalausbildung einströmenden Förder­ flüssigkeit insbesondere ein beträchtlich erhöhtes Druckniveau mitgeteilt werden kann. Weiterhin ergeben sich axiale Strömungsquerschnitte beim Strömungs­ übergang vom Laufrad in die Spiralkanalausbildung mit dem Vorteil erheblich geringerer Strömungsverluste, so dass bei gleicher Laufraddrehzahl ein größeres Fördervolumen pro Zeiteinheit erreicht wird. Hieraus ergibt sich im Vergleich mit bekannten Pumpen der weitere Vorteil, dass die Baugröße der Kreiselpumpe bezüglich ihres Außendurchmessers für festgelegte Werte für Förderdruck, Förder­ volumen und elektrische Antriebsleistung kleiner konstruiert werden kann. Der daraus resultierende Vorteil besteht in einem geringeren Platzbedarf für die Pumpe. Somit eignet sich die erfindungsgemäße Pumpe wegen der engen Raumverhält­ nisse bei Werkzeugmaschinen besonders vorteilhaft für Werkzeugmaschinen, wenn die Pumpe als in einem Behälter eingehängte Schmiermittel- und/oder als Kühlmittelpumpe eingesetzt wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich das Pumpengehäuse aufgrund des oder der axialen Spiralkanäle gusstechnisch auf sehr einfache Weise herstellen lässt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kreiselpumpe besteht darin, dass die Strömungsausgänge der hinteren Deckscheibe in Form von V- förmigen Aussparungen ausgebildet sind. Eine optimale Ausbildung solcher Strömungsausgänge besteht darin, dass diese einerseits durch einen Abschnitt der Druckseite einer Schaufeln und andererseits durch eine von dieser Druckseite zum Außenende der jeweils gegenüberliegenden Schaufel verlaufenden Randlinie begrenzt sind. Im Übrigen sind die Schaufeln so an der Deckscheibe bzw. an den Deckscheiben des Laufrades angeordnet, dass zwischen den Schaufeln definierte Schaufelkanäle vorhanden sind. Durch diese Ausbildung wird ein noch weiter gesteigertes gutes Ergebnis für den gewünschten erhöhten Förderdruck und ein erhöhtes Volumen erzielt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Kreiselpumpe besteht ein Merkmal darin, dass die Strömungsausgänge der Deckscheibe bzw. der Deckscheiben des Laufrades die offene Seite des axialen Spiralkanals, in Axialprojektion gesehen, zumindest auf seinem dem Förderauslass der Spiralkanalausbildung zugekehrten Endabschnitt überdecken, und zwar radial auswärts teilweise oder vollständig. Diese Konstruktion ermöglicht es, das Kreiselpumpengehäuse mit einem besonders kleinen Durchmesser als bisher herzustellen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer in den anliegenden Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel im Axialschnitt,
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Perspektivansicht eines Pumpenlaufrades für das Pumpenbei­ spiel nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Aufsicht auf das Pumpenlaufrad nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Rückansicht auf das Laufrad nach Fig. 3 und
Fig. 6 und 7 ein zweites und drittes Ausführungsbeispiel, jeweils im Axial­ schnitt.
Die Fig. 1 zeigt ein allgemein mit 1 bezeichnetes Motorpumpenaggregat, das sich hauptsächlich aus einer Kreiselpumpe 2 und einem elektrischen Antriebsmotor 3 zu deren Antrieb zusammensetzt. Die Kreiselpumpe 2 wird zu ihrem Betrieb teilweise in eine zu fördernde Flüssigkeit, die in einem Behälter oder dergleichen enthalten ist, eingetaucht, wie es mit dem Flüssigkeitsstand 4 angegeben ist.
Die in Fig. 1 gezeigte Kreiselpumpe 2 umfasst ein Pumpengehäuse 5, einen davon mit erheblichem Abstand, z. B. im Bereich von 20-80 cm, vorgesehenen Be­ festigungsflansch 6 und wenigstens eine in einem Verbindungssteg vorgesehene Förderleitung 7, die den axialen Abstand zwischen dem Pumpengehäuse 5 und dem Befestigungsflansch 6 überbrückt. Das Pumpengehäuse weist einen axialen Förderauslass 8 und der Flansch 6 einen Druckstutzen 9 zum Abfördern von Flüssigkeit aus dem erwähnten Behälter zum gewünschten Verwendungsort auf.
Das Aggregat 1 wird mit Hilfe des Befestigungsflansches 6 an einer Halterung 10 lösbar befestigt, z. B. auf der Außenseite eines Deckels für den erwähnten Behälter oder dergleichen, wozu der Deckel mit einer entsprechenden Öffnung 11 versehen ist.
Wenn die Kreiselpumpe 2 wie gezeigt mit nur einer Förderleitung 7 versehen ist, ist vorteilhaft ein Stabilisierungssteg 12 vorgesehen, der der Förderleitung 7 vorzugsweise diametral gegenüberliegt und das Pumpengehäuse 5 mit dem Be­ festigungsflansch 6 verbindet. Wenn das Pumpengehäuse zwei Pumpenlaufräder enthält, die beide unabhängig voneinander arbeiten und auf einer gemeinsamen Welle montiert sind, so dass praktisch zwei Einzelpumpen in dem Gehäuse 5 vorhanden sind, kann in dem Stabilisierungssteg 12 eine weitere Förderleitung vorgesehen sein. Das zweite Pumpenlaufrad fördert dann über diese weitere Förderleitung in einen zusätzlichen Druckstutzen, der ebenfalls an dem Befesti­ gungsflansch 6 vorgesehen ist.
In dem Pumpengehäuse 5, das in dem hier gezeigten Fall radial, d. h. senkrecht zur Zeichenebene, geteilt ausgebildet ist, befindet sich beispielsweise nur ein einziges Pumpenlaufrad 13, das auf einer Pumpenwelle 14 gelagert ist, die über eine Kupp­ lungshülse 15 mit der Motorwelle 16 drehfest gekuppelt ist.
Das Pumpengehäuse 5 umfasst eine Spiralkanalausbildung 17, welche wenigstens aus einem axialen Spiralkanal 18 besteht, d. h. dieser Spiralkanal ist axial hinter dem Pumpenlaufrad 13 vorgesehen, wie es aus Fig. 1 deutlich erkennbar ist.
Wenn es gewünscht wird, kann die Spiralkanalausbildung 17 zusätzlich mit einem Umfangskanal, z. B. mit einem üblichen radialen Spiralkanal 19 ergänzt sein. Beide Spiralkanäle sind dann bezüglich des Fördervolumens, welches von dem Pumpenlaufrad 13 insgesamt gefördert werden kann, vorzugsweise so aufeinander abgestimmt, dass ihre Teilfördervolumina dem maximalen Fördervolumen des Pumpenlaufrades entspricht. In einer vorzugsweisen Ausführung wird das Fas­ sungsvermögen des axialen Spiralkanals 18 erheblich größer sein als dasjenige des radialen Spiralkanals 19.
Das in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Pumpenlaufrad 13 ist ein solches mit einer hinte­ ren Deckscheibe 20 und einer Mehrzahl von Schaufeln 21. Falls es gewünscht wird, kann auch eine vordere Deckscheibe in üblicher runder Form vorgesehen sein.
Nach den Fig. 1 bis 5 ist die hintere Deckscheibe 20 des Pumpenlaufrades 13 an ihren ausströmungsseitigen Wandbereichen zwischen den Schaufeln 21 mit axialen Strömungsausgängen 22 versehen. Gemäß diesen Figuren sind diese Strömungs­ ausgänge vorzugsweise als radial zurückspringende Aussparungen der hinteren Deckscheibe ausgebildet. Diese Aussparungen weisen vorzugsweise eine V-Form auf, derart, dass die hintere Deckscheibe eine Sternform zeigt, wie es besonders klar aus den Fig. 4 und 5 zu ersehen ist. Die V-Form der zurückspringenden Strömungsdurchgänge 22 ist vorteilhaft so ausgebildet, dass jeder Strömungsaus­ gang einesteils durch einen äußeren Längenabschnitt 22a der Druckseite einer Schaufel 21 und anderenteils durch eine von dieser Druckseite zum Außenende der gegenüberliegenden Schaufel verlaufenden Randlinie 22b des Laufrades 13 be­ grenzt ist (Fig. 3 und 4). Hierdurch wird der optimale axiale Strömungsquer­ schnitt für jeden Strömungsausgang 22 erreicht. Wird zusätzlich eine vordere Deckscheibe bei dieser Ausführungsform des Laufrades verwendet, so weist diese Deckscheibe keine axialen Strömungsausgänge auf.
Zur Verringerung von Strömungsverlusten beim Ausströmen von Fördermedium aus dem Laufrad 13 können sowohl die Ausströmrandbereiche der hinteren Deckscheibe 20 als auch das Ausströmende jeder Schaufel 21 jeweils durch eine innenseitige Anfasung 24 bzw. 25 sich verjüngend ausgebildet sein. Im Übrigen sind die Schaufeln 21 des Pumpenlaufrades 13 sich überdeckend ausgebildet, so dass die üblichen Schaufelkanäle 26 vorhanden sind.
Dem vorstehend beschriebenen Pumpenlaufrad 13 ist der axiale Spiralkanal 18 hinter der Deckscheibe 20 des Laufrades 13 derart zugeordnet, dass sich die axialen Strömungsausgänge 22 des Laufrades, in Axialprojektion gesehen, mit der umfangsmäßigen Erstreckung des axialen Spiralkanales 18 überdecken. Fig. 2 zeigt hierfür eine beispielsweise Ausführungsmöglichkeit. Man erkennt erstens, dass sich die Strömungsausgänge 22 entlang der gesamten Umfangslänge des Spiral­ kanales 18 mit diesem überdecken. Es ist jedoch auch möglich, die umfangsmäßige Überdeckung nur teilweise vorzusehen, und zwar entlang desjenigen Endabschnit­ tes des Spiralkanales 18, der dem Förderauslass 8 des Pumpengehäuses 5 zu­ gekehrt ist.
Zweitens kann die Überdeckung der Strömungsausgänge 22 mit der umfangs­ mäßigen und axialen Offenseite des Spiralkanals 18 auch in radialer Richtung unterschiedlich sein. In dieser Fig. 2 ist gezeigt, dass der Anfangsabschnitt 27 des Spiralkanals 18 in radialer Richtung vollständig von dem axialen Strömungsdurch­ gang 22 des Pumpenlaufrades überdeckt wird. Hingegen erkennt man, dass derjeni­ ge Endabschnitt des Spiralkanals 18, welcher in den Förderauslass 8 des Pumpen­ gehäuses einmündet, in radialer Richtung nur teilweise von den Strömungsaus­ gängen 22 des Pumpenlaufrades überdeckt ist. In einer alternativen Ausführungs­ möglichkeit ist es jedoch auch bezüglich der radialen Überdeckung möglich, den Umfangsverlauf des axialen Spiralkanals 18 so zu gestalten, dass der gesamte Spiralkanal 18 einschließlich des Förderauslasses 8 in radialer Richtung von den Strömungsausgängen 22 vollständig überdeckt wird. In Verbindung mit der sich axial an den Förderauslass 8 des Pumpengehäuses 5 anschließenden Förderleitung 7 ergibt sich dann eine Kreiselpumpe 2 mit einem vergleichsweise besonders kleinen Außendurchmesser.
Das in Verbindung mit den Fig. 2 bis 5 im Detail beschriebene Pumpenlaufrad 13 kann auch bei mit solchen Kreiselpumpen verwendet werden, die keine starre Förderleitung 7 vorbestimmter Länge aufweisen. Wie es Fig. 6 für einen solchen Fall zeigt, ist der Druckstutzen 9 unmittelbar an dem Pumpengehäuse 5 vorgese­ hen, und zwar im hier gezeigten Fall im Wesentlichen direkt im Anschluss an den Förderauslass 8 des Pumpengehäuses. In Fig. 6 ist ein axial verlaufender Förder­ auslass 8 gezeigt, der in den radialen Druckstutzen 9 einmündet. Es ist jedoch auch möglich, dass der axiale Spiralkanal 18 tangential in einen Druckstutzen übergeht, wie es mit 9a angedeutet ist. Auch in diesem Fall ergibt sich ein insbesondere hinsichtlich seines Durchmessers kompakter Aufbau der Kreiselpumpe 2 mit den durch das erläuterte Pumpenlaufrad 13 bedingten, strömungstechnischen Vorteilen, wie sie weiter vorstehend angeführt sind. Da die in Fig. 6 gezeigte Pumpe saugsei­ tig in der Regel mit einer Zuströmleitung (nicht gezeigt) verbunden wird, ist das Pumpengehäuse 5 mit einem Saugstutzen 28 versehen, an dem die Zuströmleitung befestigt wird.
In einer alternativen (nicht gezeigten, aber für den Fachmann ohne Weiteres vorstellbaren) Ausführung der Kreiselpumpe, die von derjenigen in Fig. 6 abge­ wandelt ist, kann das Pumpenlaufrad 13 eine hintere und eine vordere Deckscheibe aufweisen, wobei jedoch nur die vordere Deckscheibe mit den vorstehend be­ schriebenen Strömungsausgängen 22 versehen ist und die hintere Deckscheibe zur Befestigung des Laufrades auf einer Antriebswelle dient. In diesem Fall ist der axiale Spiralkanal 18, in Strömungsrichtung zum Laufrad 13 gesehen, vor der vorderen Deckscheibe in dem Pumpengehäuse 5 vorgesehen. Der Auslass des axialen Spiralkanals mündet dann in einen vorteilhaft tangentialen Druckstutzen ein, der mit 9b in Fig. 6 angedeutet ist.
Fig. 7 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Kreiselpumpe 30 mit einem Laufrad 31 und axialen Strömungsausgängen. Es sei angemerkt, dass ein in dieser Figur gezeigtes Laufrad auch bei einer Pumpe nach den Fig. 1 und 6 verwendet werden kann. Gegebenenfalls sind dann zwei Förderleitungen 7 vorgesehen.
Das Laufrad 31 weist sowohl eine hintere Deckscheibe 32 als auch eine vordere Deckscheibe 33 auf, wobei beide Deckscheiben in ihren radial äußeren Wandberei­ chen zwischen den Schaufeln 34 mit Strömungsauslässen 35 versehen sind. Beiden Deckscheiben 32 und 33 sind je ein Spiralkanal 36 bzw. 37 axial zugeordnet, die in je einen Druckstutzen 38 bzw. 39 einmünden. Obwohl beide Deckscheiben den gleichen Außendurchmesser haben können, ist es wie gezeigt auch möglich, dass jeweils ein unterschiedlicher Durchmesser gewählt werden kann. Im gezeigten Beispiel weist die vordere Deckscheibe 33 einen kleineren Außendurchmesser auf als die hintere Deckscheibe 32. Die Schaufeln 34 bilden mit ihrem Außenende den jeweils größten Außendurchmesser der beiden Deckscheiben. Der äußere Rand 40 jeder Schaufel 34 ist vorteilhaft geradlinig ausgebildet und verläuft wie gezeigt beispielsweise schräg von der einen Deckscheibe zu der anderen. Im Übrigen sind die Deckscheiben 32 und 33, deren Strömungsauslässe 35 und die Schaufeln 34 vorteilhaft so gestaltet, wie es in Verbindung mit den Fig. 2 bis 5 beschrieben ist.
Die speziell in Fig. 7 gezeigte Kreiselpumpe fördert unterschiedliche Volumen, was für einige Anwendungsfälle vorteilhaft sein kann. Während aus dem axialen Spiralkanal 36 ein kleineres Volumen strömt, fördert der andere axiale Spiralkanal 37 ein größeres Volumen. Dagegen ist der Förderdruck im Kanal 36 höher als derjenige im Kanal 37. Um die unterschiedlichen Druckniveaus in den Spiralkanä­ len 36 und 37 zu optimieren, wenn der äußere Rand 40 jeder Schaufel 34 schräg, abgestuft oder anders profiliert verläuft, kann das Gehäuse 41 der Kreiselpumpe 30 an den schrägen, abgestuften oder anders profilierten Verlauf des Randes 40 angepasst sein. Beispielsweise kann das Gehäuse 41 in demjenigen Bereich, der dem schrägen, abgestuften oder einem vergleichbaren Verlauf des Rades 40 gegenüberliegt, komplementär, das heißt schräg, abgestuft oder ähnlich profiliert ausgebildet sein. Fig. 7 zeigt hierfür eine einfache radial einwärts vorstehende Abstufungsausbildung 42 des Gehäuses 41 der Kreiselpumpe 30.

Claims (15)

1. Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse, das wenigstens eine Spiralkanal­ ausbildung, mindestens einen Druckstutzen, der mit der Spiralkanalausbildung in Verbindung steht, und wenigstens ein Laufrad, das eine hintere oder eine hintere und eine vordere Deckscheibe sowie mehrere Schaufeln aufweist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere oder die vordere Deckscheibe (20) des Laufrades (13) an ihren ausströmseitigen Wandbereichen zwischen den Schaufeln (21) mit Strömungsausgängen (22) versehen ist und dass die Spiralkanalausbildung (17) einen axialen Spiralkanal (18) einschließt, der der hinteren oder der vorderen Deckscheibe (20) derart axial zugeordnet ist, dass das Laufrad (13) durch die Strömungsausgänge (22) der jeweiligen Deckscheibe hindurch in den axialen Spiralkanal (18) fördert.
2. Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse, das wenigstens einer Spiral­ kanalausbildung, mindestens einen Druckstutzen, der der mit der Spiralkanalaus­ bildung in Verbindung steht, und wenigstens ein Laufrad, das eine hintere und eine vordere Deckscheibe mit mehreren dazwischen angeordneten Schaufeln aufweist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Deckscheiben (32, 33) des Laufrades (31) an ihren ausströmseitigen Wandbereichen zwischen den Schaufeln (34) mit Strömungsausgängen (35) versehen sind und dass die Spiralkanalaus­ bildung (17) zwei axiale Spiralkanäle (36, 37) aufweist, die den beiden Deck­ scheiben (32, 33) derart axial zugeordnet sind, dass das Laufrad (31) durch die Strömungsausgänge (35) der beiden Deckscheiben hindurch in die zugehörigen axialen Spiralkanäle (36, 37) fördert.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsausgänge (22; 35) der oder jeder Deckscheibe (20; 32, 33) in Form von Aussparungen gebildet sind, derart, dass der äußere Umfangsrand der jeweiligen Deckscheibe zwischen den Schaufelenden radial zurückspringend geformt ist.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsausgänge (22; 35) der oder jeder Deckscheibe (20; 32, 33) V-förmig ausgebildet sind, derart, dass die Deckscheibe eine Sternform aufweist.
5. Kreiselpumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Strömungsausgang (22; 35) der oder jeder Deckscheibe (20; 32, 33) teilweise durch einen Längenabschnitt (22a) der Druckseite einer Schaufel (21; 34) begrenzt ist.
6. Kreiselpumpe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Ausströmrandbereiche der oder jeder Deckscheibe (20; 32, 33) durch eine innenseitige Anfasung (24) sich verjüngend ausgebildet sind.
7. Kreiselpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus­ strömende jeder Schaufel (21; 34) des Pumpenlaufrades (13; 31) durch eine innen­ seitige Anfasung (25) sich verjüngend ausgebildet ist.
8. Kreiselpumpe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass sich die Schaufeln (21; 34) des Laufrades (13; 31) zur Bildung von Schaufelkanälen (26) überdecken.
9. Kreiselpumpe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Strömungsausgänge (22; 35) der oder jeder Deckscheibe (20; 32, 33) des Laufrades (13; 31) die offene Seite des zugehörigen axialen Spiralkanals (18; 36, 37), in Axialprojektion gesehen, zumindest auf seinem dem Förderauslass (8) der Spiralkanalausbildung (17) zugekehrten Endabschnitt überdecken.
10. Kreiselpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Förder­ auslass (8) der Spiralkanalausbildung (17) axial ausgerichtet ist und dass die Strömungsausgänge (22) der hinteren oder vorderen Deckscheibe des Laufrades (13) den Förderauslass (8) teilweise oder vollständig radial überdecken.
11. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Pumpengehäuse (5), das zum Betrieb der Pumpe (1) in ein Fördermedium eintauchbar ist, mit axialem Abstand angeordneter und wenigstens einen Druckstutzen (9) aufweisender Befestigungsflansch (6) vorgesehen ist, dass der vorerwähnte Abstand durch wenigstens eine Förderleitung (7) überbrückt ist und dass der jeweilige Förderauslass (8) des Pumpengehäuses (5) mittels der Förderleitung mit dem zugehörigen Druckstutzen (9) des Befestigungsflansches (6) verbunden ist.
12. Kreiselpumpe nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Spiralkanalausbildung (17) zusätzlich einen das Laufrad umge­ benden radialen Spiralkanal (19) umfasst.
13. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Deckscheiben (32, 33) des Laufrades (31) einen kleineren Außendurchmesser hat als die andere der beiden Deckscheiben.
14. Kreiselpumpe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere, von der einen Deckscheibe (32) zu der anderen Deckscheibe (33) verlaufende Rand (40) jeder Schaufel (34) des Laufrades (31) gerade oder profiliert ausgebildet ist und dass der diesem Rand gegenüberliegende Wandbereich des Gehäuses (41) der Pumpe (30) mit einer komplementären Anpassungsausbildung (42) versehen ist.
15. Kreiselpumpe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Spiralkanälen (36, 37) je ein Auslassstutzen (38, 39) zugeordnet ist.
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