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DE10020135C1 - Ausatemventil für Atemschutzmasken - Google Patents

Ausatemventil für Atemschutzmasken

Info

Publication number
DE10020135C1
DE10020135C1 DE2000120135 DE10020135A DE10020135C1 DE 10020135 C1 DE10020135 C1 DE 10020135C1 DE 2000120135 DE2000120135 DE 2000120135 DE 10020135 A DE10020135 A DE 10020135A DE 10020135 C1 DE10020135 C1 DE 10020135C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pin
rubber
breathing
elastic properties
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2000120135
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Haeuser
Wilfried Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auergesellschaft GmbH
Original Assignee
Auergesellschaft GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auergesellschaft GmbH filed Critical Auergesellschaft GmbH
Priority to DE2000120135 priority Critical patent/DE10020135C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10020135C1 publication Critical patent/DE10020135C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/08Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices
    • A62B18/10Valves

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein federunterstütztes Ausatemventil für Atemschutzmasken zur Verhinderung von Resonanzschwingungen. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein federunterstütztes Ausatemventil für Atemschutzmasken zu schaffen, das Resonanzschwingungen und damit störende Nebengeräusche verhindert. DOLLAR A Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Gleitlagerpartner Ventilstift oder Aufnahmelager, vorzugsweise der Ventilstift, aus einem Werkstoff mit einem höheren Reibbeiwert hergestellt wird, vorzugsweise aus einem Elstomer.

Description

Die Erfindung betrifft ein Ausatemventil für Atemschutz­ masken, bestehend aus einer durch Federdruck auf einem Ventilsitz gehaltenen Ventilplatte mit an dieser ange­ brachtem Ventilstift, der zur Schwingungsdämpfung unter der Wirkung von Reibungskräften in einem Lineargleitlager geführt ist.
Es sind federunterstützte Ausatemventile bekannt, die aus einer Ventilplatte und einem Ventilstift bestehen und in einem Lineargleitlager geführt sind. Damit der Ventil­ stift gut im Aufnahmelager gleitet, sind die beiden La­ gerpartner aus harten Werkstoffen mit kleinem Reibbei­ wert, z. B. einem Metall oder einem harten Plastikmateri­ al. ausgeführt. Dabei kommt es insbesondere bei Über­ druckvollmasken zu Resonanzschwingungen des aus Ventil­ platte und Feder bestehenden Massenschwingsystems. Dieses Resonanzverhalten führt zu einem Brummen beim Ausatmen und ist extrem störend für den Maskenträger.
Die DE 32 10 768 C3 beschreibt des weiteren ein Sicher­ heitsventil mit einer mechanischen Reibeinrichtung zwi­ schen den ruhenden und den sich beim Ventilöffnungs- und -schließvorgang bewegenden Ventilteilen zum Unterdrücken von Ventilschwingungen. Durch die beim Ventilöffnungs- oder -schließvorgang auf die beweglichen Ventilteile ein­ wirkenden Reibkräfte wird die Bewegung der Ventilteile geringfügig gebremst, so dass die zusätzlich zu der Öff­ nungs- oder Schließbewegung beim Auftreten von Schwingungen verursachte Oszillation der beweglichen Teile in ih­ rer Amplitude gedämpft wird.
Dieses Sicherheitsventil fungiert als federbelastetes Druckbegrenzungsventil in einem Drucksystem. Derartige Sicherheitsventile sind wegen ihres komplizierten Aufbaus sehr kostenaufwendig und für den Einsatz in Atemschutz­ masken nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein durch Rei­ bungskräfte hinsichtlich seines Schwingverhaltens ge­ dämpftes Ausatemventil für Atemschutzmasken anzugeben, das unkompliziert und leicht ausgebildet ist und bei gu­ ter Gleitfähigkeit dennoch eine hohe Dämpfungswirkung aufweist.
Gemäß Patentanspruch 1 wird die Aufgabe bei einem Ausa­ temventil für Atemschutzmasken, das aus einer durch Fe­ derdruck auf einem Ventilsitz gehaltenen Ventilplatte mit an dieser angebrachtem Ventilstift besteht, der zur Schwingungsdämpfung unter der Wirkung von Reibungskräften in einem Lineargleitlager geführt ist, in der Weise ge­ löst, dass der Ventilstift aus einem Werkstoff mit gummi­ elastischen Eigenschaften besteht.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Merkmale des Anspruchs 1 sind in den Unteransprüchen 2 und 3 angegeben.
Gemäß Anspruch 4 besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das Lineargleitlager aus einem Werkstoff mit gummielastischen Eigenschaften.
Es wurde gefunden, dass das freie Ende des Ventilstiftes aufgrund seiner gummielastischen Ausbildung ausschwingt und dadurch an die Führungswände des Lineargleitlagers anschlägt. Dieses Anschlagen des schwingenden Ventilstif­ tes in Verbindung mit der erst dann auftretenden Reibung bewirkt, dass die schwingungsdämpfende Wirkung nach einem zunächst ungehinderten Gleitvorgang erst eintritt, wenn der Ventilstift mit seinem am stärksten schwingenden End­ abschnitt die Lagerwandung berührt. Eine auf dem gleichen Wirkprinzip beruhende, jedoch weniger intensive Schwin­ gungsdämpfung wird auch erreicht, wenn das Gleitlager aus einem gummielastischen Werkstoff besteht und der Ventil­ stift im wesentlichen nicht elastisch ist und einem ge­ ringen Reibwert aufweist.
Sowohl aufgrund des erhöhten Reibbeiwertes als auch durch das dynamische Bauteilverhalten wird eine Dämpfung des aus Ventilplatte und Feder bestehenden Massenschwingsys­ tems erzielt, so dass die lästigen Resonanzschwingungen verhindert werden können.
Ein wirtschaftlicher Nebeneffekt der erfindungsgemäßen Lösung besteht in der Möglichkeit der Herstellung einer Ausführungsform, bei der die Ventilplatte und der Ventil­ stift aus einem Werkstoff und darüber hinaus aus einem einzigen Bauteil gefertigt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Aus­ atemventils, bei dem der Ven­ tilstift und die Ventilplatte separat hergestellt sind; und
Fig. 2 eine Schnittansicht eines ein­ stückig aus Ventilplatte und Ventilstift gebildeten Ausatem­ ventils.
In Fig. 1 werden der Ventilstift 1 und die Ventilplatte 2 als gesonderte Bauteile hergestellt und anschließend zu­ sammen mit dem Federgegenlager 3 montiert. Ventilstift 1 und Ventilplatte 2 können dabei aus dem gleichen Materi­ al. aber auch aus verschiedenen Materialien bestehen. Der Vetilstift 1 wird in dem Ausführungsbeispiel aus einem Elastomer, z. B. aus Silikon oder Gummi, hergestellt, wäh­ rend die Ventilplatte 2 aus einem Plastikmaterial oder aus dem gleichen Material wie der Ventilstift 1 besteht. Das Federgegenlager 3 wird dem Stand der Technik entspre­ chend aus einem Metallwerkstoff hergestellt.
Gemäß Fig. 2 sind der Ventilstift 1 und Ventilplatte 2 als ein einstückiges Bauteil ausgebildet, an dem das Fe­ dergegenlager 3 montiert ist. Ventilstift 1 und Ventil­ platte 2 bestehen dabei aus dem gleichen Material. In dem Ausführungsbeispiel bestehen beide aus einem Elastomer, z. B. aus Silikon oder Gummi, und das Federgegenlager 3 wird dem Stand der Technik entsprechend aus einem Metall­ werkstoff hergestellt.

Claims (4)

1. Ausatemventil für Atemschutzmasken, bestehend aus einer durch Federdruck auf einem Ventilsitz gehalte­ nen Ventilplatte mit an dieser angebrachtem, Ventil­ stift, der zur Schwingungsdämpfung unter der Wirkung von Reibungskräften in einem Lineargleitlager ge­ führt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventil­ stift (1) aus einem Werkstoff mit gummielastischen Eigenschaften besteht.
2. Ausatemventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, dass der Ventilstift und die Ventilplatte aus dem gleichen Werkstoff bestehen.
3. Ausatemventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, dass der Ventilstift einstückig mit der Ventil­ platte ausgebildet ist.
4. Ausatemventil für Atemschutzmasken, bestehend aus einer durch Federdruck auf einem Ventilsitz gehalte­ nen Ventilplatte mit an dieser angebrachtem, Ventil­ stift, der zur Schwingungsdämpfuung unter der Wir­ kung von Reibungskräften in einem Lineargleitlager geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Line­ argleitlager aus einem Werkstoff mit gummielasti­ schen Eigenschaften besteht.
DE2000120135 2000-04-14 2000-04-14 Ausatemventil für Atemschutzmasken Expired - Fee Related DE10020135C1 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE329276C (de) * 1920-11-19 Samuel Liffmann Ausatmungsventil mit Rueckschlag fuer Atmungsvorrichtungen zur Rettung aus Erstickungsgefahr

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE329276C (de) * 1920-11-19 Samuel Liffmann Ausatmungsventil mit Rueckschlag fuer Atmungsvorrichtungen zur Rettung aus Erstickungsgefahr

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