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DE10020053A1 - Gummianschlag mit veränderlicher Dämpfungskennlinie - Google Patents

Gummianschlag mit veränderlicher Dämpfungskennlinie

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Publication number
DE10020053A1
DE10020053A1 DE2000120053 DE10020053A DE10020053A1 DE 10020053 A1 DE10020053 A1 DE 10020053A1 DE 2000120053 DE2000120053 DE 2000120053 DE 10020053 A DE10020053 A DE 10020053A DE 10020053 A1 DE10020053 A1 DE 10020053A1
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DE
Germany
Prior art keywords
rubber
motor vehicle
characteristic
rubber stop
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000120053
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dr Hinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE2000120053 priority Critical patent/DE10020053A1/de
Publication of DE10020053A1 publication Critical patent/DE10020053A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/30Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium with solid or semi-solid material, e.g. pasty masses, as damping medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F13/00Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs
    • F16F13/04Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper
    • F16F13/06Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper
    • F16F13/08Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs comprising both a plastics spring and a damper, e.g. a friction damper the damper being a fluid damper, e.g. the plastics spring not forming a part of the wall of the fluid chamber of the damper the plastics spring forming at least a part of the wall of the fluid chamber of the damper
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    • F16F2224/048High viscosity, semi-solid pastiness

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Combined Devices Of Dampers And Springs (AREA)

Abstract

Ein erfindungsgemäßer Gummianschlag mit veränderlicher Dämpfungskennlinie, insbesondere für einen Motor eines Kraftfahrzeuges, weist einen Gummikörper 1 auf, der zwischen einem Aggregat 2 des Kfz und einem Rahmen 3 des Kfz angeordnet ist, wobei die Kontur des Gummikörpers 1 im wesentlichen die statische Kennlinie des Gummianschlags bestimmt und wobei der Gummikörper 1 einen Hohlraum 4 hat, der mit einer dilatanten Flüssigkeit 5 zumindest teilweise gefüllt ist, wobei diese dilatante Flüssigkeit 5 im wesentlichen die dynamische Kennlinie des Gummianschlags bestimmt. Mit dieser Anordnung läßt sich die Dämpfungskennlinie in Abhängigkeit von der Relativbewegung (Amplitude und/oder Geschwindigkeit) zwischen den beteiligten Bauteilen 2, 3 verändern. Vorzugsweise ist der Hohlraum 4 zweigeteilt, in einen Aufnahmeraum 6 und in einen Ausgleichsraum 7 für die dilatante Flüssigkeit 5, wobei zwischen den beiden Teilhohlräumen in einer besonders bevorzugten Ausführungsform eine Drossel 8 vorgesehen werden kann.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein einen Gummianschlag, und insbesondere einen Gummianschlag für ein Kraftfahrzeug, der eine veränderliche Dämpfungskennlinie aufweist.
Gummianschläge sind aus dem Stand der Technik in unterschiedlichen Formen bekannt. Solche bekannten Gummianschläge bestehen aus einem Gummikörper, der zwischen zwei Bauteilen eines Kraftfahrzeuges angeordnet ist. Bewegen sich die beiden Bauteile aufeinander zu, so sorgt der Gummianschlag dafür, daß diese beiden Bauteile nicht auf­ einander auftreffen können, sondern daß der Gummikörper dazwischen einer Verformung unterworfen wird und damit die Relativbewegung abfängt.
Die Dämpfungskennlinie eines solchen bekannten Gummianschlags ist nahezu konstant.
Demzufolge ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gummianschlag derart weiterzubilden, daß eine veränderbare Dämpfungskennlinie erreichbar ist, die insbesondere in Abhängigkeit der Amplitude und/oder der Geschwindigkeit der Relativbewegung zwischen den beteiligten Bauteilen veränderbar ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Gummianschlag gelöst, der die Merkmale gemäß dem Patentanspruch 1 aufweist.
Demnach weist ein Gummianschlag mit veränderlicher Dämpfungskennlinie, insbesondere für einen Motor eines Kraftfahrzeuges, einen Gummikörper auf, der zwischen einem Aggregat des Kfz und einem Rahmen des Kfz angeordnet ist, wobei die Kontur des Gummikörpers im wesentlichen die statische Kennlinie bestimmt, und der Gummikörper einen Hohlraum hat, der mit einer dilatanten Flüssigkeit zumindest teilweise gefüllt ist, wobei die dilatante Flüssigkeit im wesentlichen die dynamische Kennlinie bestimmt.
Mit dieser Anordnung läßt sich die Dämpfungskennlinie in Abhängigkeit der Relativbewegung (Amplitude und/oder Geschwindigkeit) zwischen den beteiligten Bauteilen verändern.
Vorzugsweise ist der Hohlraum zweigeteilt, in einen Aufnahmeraum und in einen Ausgleichsraum für die dilatante Flüssigkeit, wobei zwischen den beiden Teilhohlräumen in einer besonders bevorzugten Ausführungsform eine Drossel vorgesehen werden kann.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Gummianschlags sind der Gegenstand von Unteransprüchen.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert werden, wobei in der Fig. 1 und 2 schematisch der erfindungsgemäße Gummianschlag im Querschnitt dargestellt ist.
In der Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Gummianschlag im unbelasteten Zustand gezeigt, während in der Fig. 2 ein belasteter Zustand dargestellt ist.
Die Bauteile, zwischen denen der Gummianschlag anordenbar ist, sind in der Fig. 1 und 2 als ein Aggregat 2 (beispielsweise ein Motor) und als der Rahmen 3 eines Kraftfahrzeugs dargestellt.
Der Gummianschlag selbst ist im wesentlichen aus einem Gummikörper 1 gebildet, der durch seine Form die statische Kennlinie der Dämpfung im wesentlichen bestimmt. Die gezeigte Form ist nahezu U-förmig. Andere Formen, wie etwa Doppel-U-förmig etc. sind ebenso denkbar und können je nach Anforderung an die statische Kennlinie gewählt werden.
Innerhalb des Gummikörpers 1 ist ein Hohlraum 4 vorgesehen, der mit einer dilatanten Flüssigkeit 5 gefüllt ist. Die Füllung ist vorzugsweise derart gewählt, daß nur ein Teil des Hohlraums 4 gefüllt ist. In der Fig. 1 ist an dem unbelasteten Gummianschlag 1 zu erkennen, daß die Füllung mit der dilatanten Flüssigkeit 5 etwa bis zur Hälfte des Hohlraums 4 vorliegt.
Der Hohlraum 4 ist vorzugsweise derart ausgebildet, daß ein Aufnahmeraum 6 und ein Ausgleichsraum 7 vorgesehen sind, die über eine Drosselstelle 8 miteinander verbunden sind.
Die Drosselstelle bzw. Drossel 8 ist als Vorsprung im Inneren des Gummikörpers 1 ausgebildet, wobei sich dieser Vorsprung, der einstückig am Gummikörper 1 ausgebildet ist, zwischen den beiden Teilhohlräumen, dem Aufnahmeraum 6 und dem Ausgleichsraum 7, erstreckt.
In der Fig. 2 ist die belastete Stellung des Gummianschlags dargestellt. In diesem Zustand ist der Gummikörper 1 deformiert und durch die Verformung wird der Aufnahmeraum 6 im Volumen verkleinert, so daß die darin befindliche dilatante Flüssigkeit 5 in den Ausgleichsraum 6 strömen muß.
Dieses Überströmen der dilatanten Flüssigkeit 5 wird durch die Viskosität und den Querschnitt der Drossel 8 beeinflußt. Infolge einer Verhärtung der dilatanten Flüssigkeit 5 und einer Verkleinerung des freien Querschnitts der Drossel 8 wird das Überströmen erschwert, so daß eine dynamische Verhärtung des Gummianschlags insgesamt die Folge ist.
Durch Einbringen der dilatanten Flüssigkeit 5 in den Gummianschlag kann also die Feder- bzw. Dämpfereigenschaft des Gummianschlags in Abhängigkeit von der Amplitude und/oder der Geschwindigkeit (der Relativbewegung der beteiligten Bauteile) verändert werden. Dilatante Flüssigkeiten verhärten bei großer Amplitude (entspricht einer hohen Strömungsgeschwindigkeit); bei kleinen Amplituden verändern diese Flüssigkeiten ihre Viskosität nicht.
Wird der erfindungsgemäße Gummianschlag zum Beispiel bei einem Motorlager angebracht, verhält sich der Gummianschlag zunächst wie ein normales Gummielement. Im normalen Fahrbetrieb des Kfz mit relativ langsamen Änderungen der Kräfte (und damit Wege der beteiligten Bauteile) kann über die Form des Gummianschlags die statische Kennlinie entsprechend den akustischen Anforderungen angepaßt werden.
Die dilatante Flüssigkeit 5 ist im Gummianschlag eingebracht und kann zwischen dem Aufnahmeraum 6 und dem Ausgleichsraum 7 fließen. Diese Strömung erfolgt über die integrierte Drossel 8.
Wird im Einsatz der Gummianschlag schnell zusammengepreßt (zum Beispiel bei einem Anlassen des Motors), so verhärtet sich die dilatante Flüssigkeit 5, und diese kann nicht mehr schnell in den Ausgleichsraum 7 strömen. Eine dynamische Verhärtung des Gummianschlags ist die Folge.
Mit dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist es möglich, ein Anlaßschlagen zu reduzieren, wobei gleichzeitig eine weiche Kennung des Gummianschlags für den normalen Fahrbetrieb (gute Akustik) erhalten bleibt.
Kurz zusammengefaßt weist ein erfindungsgemäßer Gummianschlag mit veränderlicher Dämpfungskennlinie, insbesondere für einen Motor eines Kraftfahrzeuges, einen Gummikörper auf, der zwischen einem Aggregat des Kfz und einem Rahmen des Kfz angeordnet ist, wobei die Kontur des Gummikörpers im wesentlichen die statische Kennlinie des Gummianschlags bestimmt, und wobei der Gummikörper einen Hohlraum hat, der mit einer dilatanten Flüssigkeit zumindest teilweise gefüllt ist, wobei diese dilatante Flüssigkeit im wesentlichen die dynamische Kennlinie des Gummianschlags bestimmt. Mit dieser Anordnung läßt sich die Dämpfungskennlinie in Abhängigkeit von der Relativbewegung (Amplitude und/oder Geschwindigkeit) zwischen den beteiligten Bauteilen verändern. Vorzugsweise ist der Hohlraum zweigeteilt, in einen Aufnahmeraum und in einen Ausgleichsraum für die dilatante Flüssigkeit, wobei zwischen den beiden Teilhohlräumen in einer besonders bevorzugten Ausführungsform eine Drossel vorgesehen werden kann.
Bezüglich weiterer Merkmale der vorliegenden Erfindung wird im übrigen auf die zugehörigen Patentansprüche und die Zeichnungen verwiesen.
BEZUGSZEICHENLISTE
1
Gummikörper
2
Aggregat
3
Rahmen
4
Hohlraum
5
Dilatante Flüssigkeit
6
Aufnahmeraum
7
Ausgleichsraum
8
Drossel

Claims (7)

1. Gummianschlag mit veränderlicher Dämpfungskennlinie, insbesondere für einen Motor eines Kraftfahrzeuges, mit:
  • - einem Gummikörper (1), der zwischen einem Aggregat (2) des Kfz und einem Rahmen (3) des Kfz anordenbar ist,
  • - wobei die Kontur des Gummikörpers (1) im wesentlichen die statische Kennlinie bestimmt, und mit
  • - einem Hohlraum (4) in dem Gummikörper (1), der mit einer dilatanten Flüssigkeit (5) zumindest teilweise gefüllt ist,
  • - wobei die dilatante Flüssigkeit (5) im wesentlichen die dynamische Kennlinie bestimmt.
2. Gummianschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (4) zweigeteilt ist, nämlich in einen Aufnahmeraum (6) für die dilatante Flüssigkeit (5) und in einen Ausgleichsraum (7) für die dilatante Flüssigkeit.
3. Gummianschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Aufnahmeraum (6) und dem Ausgleichsraum (7) eine Drossel (8) angeordnet ist.
4. Gummianschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei von außen auf den Gummianschlag einwirkenden langsamen Kraftänderungen die Dämpfung durch den Gummikörper (1) erfolgt.
5. Gummianschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei von außen auf den Gummianschlag einwirkenden schnellen Kraftänderungen die Dämpfung durch die dilatante Flüssigkeit (5) erfolgt.
6. Gummianschlag nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die dynamische Kennlinie durch die Drossel (8) beeinflußt ist.
7. Gummianschlag nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (8) einstückig an dem Gummikörper (1) ausgebildet ist.
DE2000120053 2000-04-22 2000-04-22 Gummianschlag mit veränderlicher Dämpfungskennlinie Withdrawn DE10020053A1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2168680A5 (de) * 1972-01-20 1973-08-31 Sacatec Sa
DE3639091A1 (de) * 1986-11-14 1988-05-26 Daimler Benz Ag Scherelement
DE3405907C2 (de) * 1984-02-18 1989-11-02 Daimler-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De
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