DE10019244A1 - Expertensystem für Rückwärtsauktionierungs-Austausch - Google Patents
Expertensystem für Rückwärtsauktionierungs-AustauschInfo
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Abstract
Beschrieben wird eine Rückwärtsauktionierung mit einem Expertensystem, welche Käufer und Händler von Produkten über eine Netzwerkverbindung großer Ausbreitung mit einem Systemserver verbindet. Der Systemserver beinhaltet eine graphische Benutzerschnittstelle, eine Systemdatenbank und ein Expertensystemprogramm. Unter Verwendung der graphischen Benutzerschnittstelle kann ein Käufer eine Preisanfrage (RFQ) für ein bestimmtes Produkt eingeben und kann dann den Rückwärtsauktionierungsprozeß und die Händlerbeziehungen managen. Das Expertensystemprogramm wählt die am wahrscheinlichsten erscheinenden Händler für eine bestimmte RFQ durch Anlegen eines Produktfilters auf der Grundlage von RFQ-Spezifikationen seitens des Käufers, sowie eines geographischen Filters aus, der die Niederlassung von wahrscheinlichen Händlern mit der Niederlassung des Käufers vergleicht und dann eine Rangordnung der Händler abhängig von der geographischen Nähe zum Käufer bestimmt. Unter Verwendung der graphischen Benutzerschnittstelle und eingegebenen Login-Informationen können sich dann die ausgewählten Händler in den Systemserver einloggen und Angebote bezüglich der RFQ machen.
Description
Die vorliegende Erfindung ist auf den Gegenstand
elektronischer Austauschsysteme zum Kaufen und Verkaufen
von Produkten gerichtet. Genauer gesagt, die Erfindung
schafft ein Rückwärtsauktionierungs-Austauschsystem, wel
ches über ein Netzwerk großer Verbreitung (WAN = wide
area network), beispielsweise das Internet, arbeitet und
ein Expertensystemprogramm zur Identifizierung der wahr
scheinlichsten Verkäufer oder Händler für eine Preisan
frage (RFQ = Request for Quotation) eines bestimmten Käu
fers aufweist.
Elektronische Austauschsysteme sind im Stand der
Technik bekannt. Viele dieser Austauschsysteme beinhalten
ein Rückwärtsauktionierungsmodell, bei welchem Käufer ih
re Anfragen im System hinterlegen und Verkäufer Angebote
für diese Hinterlegungen machen. Diese bekannten Systeme
benötigen jedoch entweder typischerweise die Hinterlegung
der Anfrage per E-Mail oder die Dienstleistung nach Art
eines "schwarzen Bretts". Diese Systeme zeigen viele
Nachteile. Zunächst schaffen diese Systeme typischerweise
nicht die Möglichkeit, die Verkäufer oder Händler aktiv
zu managen und auszuwählen, welche die hinterlegten An
fragen erhalten sollen. Anstelle hiervon verteilen sie
die Anfrage an jeden und alle Händler unter der Annahme,
daß die breiteste Verteilung zu den besten Ergebnissen
führen wird. Zweitens schaffen diese Systeme nicht die
Möglichkeit, um für den Käufer die wahrscheinlichsten
Händler zu identifizieren, die in der Lage sind, auf die
Hinterlegung zu antworten. Drittens erlauben es diese Sy
steme typischerweise dem Käufer nicht, den Arbeitsmodus
des Rückwärtsauktionierungsvorganges zu überwachen. Dies
sind nur einige der vielen Nachteile dieser momentan be
kannten Systeme.
Diese bekannten Online-Austauschsysteme sind auch für
Käufer nicht gut geeignet, welche eine große Anzahl von
Grundprodukten erwerben, beispielsweise die Käufer von
elektronischen Bauteilen. Käufer von elektronischen Kom
ponenenten müssen typischerweise mit hunderten von Händ
lern verhandeln, wobei jeder Händler eine Vielzahl von
Zweigniederlassungen hat, welche von dem Käufer kontak
tiert werden können, um elektronische Bauteile zu erwer
ben. Diese Art von Käufer muß in der Lage sein, eine Pro
duktquelle schnell zu lokalisieren, die besten Preise und
Liefertermine abzuschließen und Aufträge zu plazieren.
Dieser Prozeß benötigt für gewöhnlich einen großen Auf
wand an Zeit, Nachforschung und Erfahrung. Bekannte Onli
ne-Austauschsysteme besitzen einfach nicht die Intelli
genz oder Expertise, welche notwendig ist, Käufer elek
tronischer Bauteile dahingehend zu unterstützen, schnell
bestimmen zu können, welche Händler die besten Kandidaten
für eine spezielle RFQ sind.
Es besteht somit eine allgemeine Notwendigkeit auf
diesem Gebiet nach einem elektronischen Austauschsystem,
welches insbesondere gut geeignet ist für Käufer von
Grundteilen, beispielsweise elektronischen Bauteilen und
welches den Käufer mit maximaler Flexibilität bei der
Steuerung der Hinterlegung der RFQ und des Rückwärtsauk
tionierungsvorganges versorgt.
Ein Rückwärtsauktionierungs-Austausch-Expertensystem
wird geschaffen, welches Käufer und Händler von Waren
über eine Netzwerkverbindung großer Verbreitung mit einem
Systemserver verbindet. Der Systemserver beinhaltet eine
graphische Benutzerschnittstelle, eine Systemdatenbank
und ein Expertensystemprogramm. Unter Verwendung der gra
phischen Benutzerschnittstelle kann ein Käufer eine
Preisanfrage (RFQ) für ein bestimmtes Produkt eingeben
und dann den Rückwärtsauktionierungsvorgang und die Händ
lerbeziehung managen. Das Expertensystemprogramm wählt
die am wahrscheinlichsten erscheinenden Händler für eine
bestimmte RFQ durch Anlegung eines Produktfilters basie
rend auf den RFQ-Spezifikationen, welche durch den Käufer
eingegeben worden sind, sowie eines geografischen Filters
aus, der den Sitz von wahrscheinlichen Händlern mit dem
Sitz des Käufers vergleicht und die Händler abhängig von
der geographischen Nähe zum Käufer sortiert. Unter Ver
wendung der graphischen Benutzerschnittstelle und einer
zugeführten Login-Information können sich dann die ausge
wählten Händler in den Systemserver einloggen und Angebo
te bezüglich der RFQ machen.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren
zum Durchführen einer Online-Rückwärtsauktionierung über
das Internet mittels einer Website vorgesehen. Das Ver
fahren beinhaltet die folgenden Schritte: (1) ein Käufer
greift auf die Website zu und erzeugt eine Preisanfrage
(RFQ) für ein bestimmtes Produkt, welches über die Websi
te verkauft wird; (2) der Käufer wählt einen Modus für
die Rückwärtsauktionierung, einschließlich entweder einem
Modus des Machens eines offenen Angebotes oder eines Mo
dus des Machens eines geheimen Angebotes; (3) Durchfüh
rung eines Expertensystemprogrammes auf der Website, um
die am wahrscheinlichsten erscheinenden Händler für die
RFQ auszuwählen; (4) wenn der Käufer den Modus des Ma
chens des offenen Angebotes gewählt hat, dann das Durch
führen eines offenen Rückwärtsauktionierungsvorganges
zwischen dem Käufer und den ausgewählten Händlern über
die Website; und (5) wenn der Käufer den Modus des Ma
chens des geheimen Angebotes gewählt hat, dann das Durch
führen eines geheimen Rückwärtsauktionierungsvorganges
zwischen dem Käufer und den ausgewählten Händlern über
die Website.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein
Website-System zur Durchführung einer Rückwärtsauktionie
rung über das Internet vorgesehen, mit: einer graphischen
Benutzerschnittstelle zur wechselseitigen Beziehung mit
Käufern und Händlern von Produkten, welche über die Web
site auktioniert werden sollen, wobei die Käufer mit der
graphischen Benutzerschnittstelle durch Eingabe von Pro
duktinformationen und logistischen Informationen in Wech
selwirkung sind, um eine Preisanfrage (RFQ) zu erzeugen
und wobei die Händler mit der graphischen Benutzer
schnittstelle durch Abgabe von Angeboten bezüglich RFQs
in wechselseitige Beziehung treten, wobei die Händler
eingeladen sind, über das System Angebote zu machen; ei
ner Systemdatenbank zur Speicherung von Käuferinformatio
nen, Händlerinformationen und RFQ-Informationen; und ei
nem Expertensystemprogramm zum Vergleich der Informatio
nen, die in der Systemdatenbank gespeichert sind, um ei
nen Untersatz von Händlern auszuwählen, welche aufgefor
dert sind, ein Angebot bezüglich einer bestimmten RFQ zu
machen.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung schafft ein Verfah
ren zur Durchführung einer Online-Rückwärtsauktionierung
über das Internet, wobei Käufer Preisanfragen (RFQs) in
die Website für ein bestimmtes Produkt eingeben und eine
ausgewählte Gruppe von Händlern eingeladen wird, Angebote
bezüglich der RFQs zu machen. Dieses Verfahren beinhaltet
die folgenden Schritte: (A) Bereitstellen eines Händler
datenspeichers, wobei der Händlerdatenspeicher Informa
tionen über die Händler enthält, welche eingetragen sind,
Produkte über die Website zu verkaufen; (B) Bereitstellen
eines Käuferdatenspeichers, wobei der Käuferdatenspeicher
Informationen über die Käufer enthält, welche eingetragen
sind, Produkte über die Website zu kaufen; (C) Anlegen
eines ersten Filters an die Information in dem Händlerda
tenspeicher, um die ausgewählte Gruppe von Händlern durch
Vergleich von Produktdaten, welche in der RfQ spezifi
ziert sind, mit Produktdaten zu erzeugen, welche den
Händlern in dem Händlerdatenspeicher zugeordnet sind; (D)
Anlegen eines zweiten Filters an die Information, welche
der ausgewählten Gruppe von Händlern zugeordnet ist, um
die Rangordnung der Händler auf der Grundlage ihrer geo
graphischen Nähe zum Käufer zu bestimmen; und (E) Über
tragen einer Einladung, auf die RFQ ein Angebot zu machen
an die oberen N in der Rangordnung befindlichen Käufer,
wie sie durch den zweiten Filter bestimmt worden sind.
Es sei festzuhalten, daß dies nur einige von vielen
Aspekten der vorliegenden Erfindung sind. Andere nicht
aufgeführte Aspekte ergeben sich beim Lesen der nachfol
genden detaillierten Beschreibung.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die Nachteile von
bislang bekannten Online-Austauschsystemen und schafft
auch viele Vorteile. Einige der durch die vorliegende Er
findung geschaffenen Vorteile umfassen: (1) die Experten
systemkomponente der Erfindung wählt die am meisten wahr
scheinlich erscheinenden Händler für eine bestimmte RFQ,
zunächst auf der Grundlage deren Fähigkeit, die in der
RFQ gegebenen Spezifikationen zu erfüllen und dann auf
der Grundlage der geographischen Nähe des Händlers zum
Käufer; (2) erlaubt es dem Käufer, den Kontaktnamen auf
einen speziellen Händler quasi zuzuschneidern und auch
andere Informationen zu managen, welche dem Händler zuge
ordnet sind; (3) erlaubt es dem Käufer, eine Liste von
gesperrten Händlern zu erstellen; (4) schafft eine Ar
chivfähigkeit zum Speichern von Geschäftsabwicklungen
früherer RFQs; (5) versieht den Käufer mit der Möglich
keit, die Rückwärtsauktionierung in einer von zwei Moden,
einem Modus des Machens eines offenen Angebotes oder ei
nem Modus des Machens eines geheimen Angebotes durchzu
führen; (6) spart Zeit für den Käufer; (7) ermöglicht
konkurenzfähige Preisvorteile durch das Rückwärtsauktio
nierungsmodell; (8) hält automatisch den Käufer eines je
den durch die Händler eingegebenen Angebotes fest; (9)
arbeitet in einer sicheren Umgebung; und (10) versieht
den Käufer mit der Möglichkeit, neue Händler dem System
hinzuzufügen.
Dies sind nur einige der vielen Vorteile der vorlie
genden Erfindung, welche nachfolgend anhand der bevorzug
ten Ausführungsform im Detail beschrieben wird.
Nicht alle dieser Vorteile sind zur Umsetzung der Er
findung notwendig und ihre Auflistung erfolgt einfach zum
Zwecke der Darstellung der Vielzahl von Vorteilen, welche
durch die Erfindung geschaffen werden. Man wird erkennen,
daß die Erfindung in der Lage ist, andere und unter
schiedliche Ausführungsformen auszuprägen und daß ihre
verschiedenen Details in der Lage sind, auf verschiedene
Weise abgewandelt zu werden, ohne vom Umfang der Erfin
dung abzuweichen. Infolgedessen sind die Zeichnung und
die Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform gemäß
nachfolgender Aufstellung als rein illustrativ und nicht
einschränkend zu betrachten.
Die vorliegende Erfindung erfüllt die oben festgehal
tenen allgemeinen Anforderungen und schafft viele Vortei
le, wie sich aus der nachfolgenden Beschreibung ergeben
wird, welche in Zusammenschau mit der beigefügten Zeich
nung zu lesen ist.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Systemdiagramm eines elektronischen Aus
tauschsystems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Flußdiagramm, welches einen bevorzugten
Satz von Funktionen darstellt, welche für einen Käufer
zur Verfügung stehen, wenn er in wechselseitige Beziehung
tritt;
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines bevorzugten RFQ-Erzeu
gungsprozesses, der sich dem Käufer darstellt, wenn er
mit dem System von Fig. 1 in wechselseitige Beziehung
tritt;
Fig. 4 ein Flußdiagramm eines bevorzugten Prozesses
zur Betrachtung aktiver RFQs für einen bestimmten Käufer
und zum nachfolgenden Auswählen eines gewinnenden Ange
bots, welches für eine der aktiven RFQs gemacht worden
ist;
Fig. 5 ein Flußdiagramm eines bevorzugten Prozesses
zum Management von Händlern, welche das System von Fig. 1
verwenden; und
Fig. 6 ein Flußdiagramm eines bevorzugten Angebot
mach-Prozesses gemäß der vorliegenden Erfindung.
Diese Figuren der Zeichnung stellen eine oder mehrere
bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
dar. Die bevorzugten Ausführungsformen, welche nachfol
gend im Detail beschrieben werden, werden exemplarisch
dargestellt und beabsichtigen nicht, den Umfang der bean
spruchten Erfindung einzuschränken.
Bezugnehmend auf die Figuren der Zeichnung, so ist
Fig. 1 ein Systemdiagramm eines elektronischen Austausch
systems 10 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Dieses System 10 verbindet eine
Mehrzahl von Käufern 12 mit einer Mehrzahl von Händlern
14 über ein Rückwärtsauktionierungs-System 16. Bevorzugt
sind die Käufer 12, die Händler 14 und das Rückwärtsauk
tionierungs-Austauschsystem 16 miteinander über ein WAN
18 verbunden, welches bevorzugt das Übertragungssteuer
protokoll/Internetprotokoll (TCP/IP) betreibt, welches
eine Verbindung als eine Internetverbindung charakteri
siert. Die Käufer 12 und Händler 14 sind typischerweise
mit dem Internet 18 über Verbindungen 40 verbunden, wel
che anzuwählende Modemverbindungen, xDSL-Verbindungen,
Kabelmodemverbindungen, teilweise T1- oder volle T1-Ver
bindungen, drahtlose Verbindungen etc. sein können. Das
Rückwärtsauktionierungs-Austauschsystem 16 ist mit dem
Internet 18 über eine Verbindung 42 mit hoher Bandbreite,
beispielsweise eine volle T1- oder T3-Verbindung verbun
den, obgleich andere Typen von Verbindungen mit hoher
Bandbreite ebenfalls möglich sind. Die Händler 14
(und/oder Käufer 12) können mit dem Rückwärtsauktionie
rungs-Austauschsystem 16 auch über eine Telefon/Fax-Ver
bindung 20 mittels Telefonleitungen 44 verbunden sein.
Das Rückwärtsauktionierungs-Austauschsystem 16 ist
bevorzugt eine Website, welche auf dem WorldWideWeb-Ab
schnitt (WWW) des Internets 18 arbeitet. Dieses System 16
beinhaltet einen Webserver, der mit mehreren Elementen
verbunden ist, ein graphisches Benutzerschnittstellenele
ment 24 für eine Webpage, ein System-Datenbankelement 22
und ein Expertensystem-Programmelement 26. Das graphische
Benutzerschnittstellen-Element 24 für die Webpage stellt
eine Benutzerschnittstelle zur Betätigung durch die Käu
fer 12 und Händler 14 dar, wenn diese in wechselseitige
Beziehung zu dem System 16 treten. Bevorzugt ist diese
graphische Benutzerschnittstelle 24 unter Verwendung von
standardisierten Webpage-Autorisierungstools und -Spra
chen, beispielsweise HTML, XML, CGI, Java, Javascript,
Active X, etc. programmiert. Die Käufer 12 und Händler 14
verwenden eine Web-Browsersoftware auf ihren Computern,
beispielsweise den Internetexplorer von Microsoft oder
den Netscape Communicator, um auf die Website 24 zu ge
langen und dann in wechselseitige Beziehung mit dem Sy
stem 16 zu treten.
Das System-Datenbankelement 22 beinhaltet mehrere Un
terspeicher zum Speichern von Informationen, die für das
System relevant sind. Diese Unterspeicher beinhalten ei
nen Händlerdatenspeicher 28, einen Käuferdatenspeicher
32, einen RFQ-Archivspeicher 34 und einen Speicher 36 für
aktive RFQs. Der Händlerdatenspeicher 28 speichert Daten,
welche die speziellen Händler 14 beschreiben, die in dem
System 10 teilnehmen, beispielsweise Händlername, Infor
mationen über eine Zweigniederlassung, Informationen über
die Niederlassungsstelle, Ausweichkontakte, vertretende
Hersteller etc.. Der Herstellerdatenspeicher 30 speichert
Daten, welche die besonderen Güter (oder Produkte) be
schreibt, welche über das elektronische Austauschsystem
10 vertrieben werden können, beispielsweise Herstellerna
me, Teilenummern, Teilebeschreibungen, qualifizierte
Händler etc. Der Käuferdatenspeicher 32 speichert Daten,
welche einen bestimmten Käufer beschreiben, beispielswei
se Firmenname, Käufername, Informationen über die Nieder
lassung, Telefonnummern, Daten über Username, Password,
Listen über gesperrte Händler, Kontaktinformationen für
bestimmte Händler, Links auf aktive RFQs, etc.. Der RFQ-
Archivspeicher 34 speichert abgeschlossene Transaktionen,
welche unter Verwendung des unten noch zu beschreibenden
Rückwärtsauktionierungsprozesses durchgeführt wurden. Der
aktive RFQ-Speicher 36 speichert anhängige RFQs, welche
im System 10 aktiv sind.
Das Expertensystem-Programmelement 26 ist zwischen
die Systemdatenbank 22 und die graphische Benutzer
schnittstelle 24 der Webpage gekoppelt. Die Hauptfunktion
des Expertensystemprogrammes 26 ist es, die vom Käufer 12
vorgegebene RFQ-Information bei der Erzeugung einer RFQ
zu übernehmen und diese Information mit Daten in der Sy
stemdatenbank 22 abzugleichen, um die am meisten wahr
scheinlich erscheinenden Händler für das spezifizierte
Produkt zu identifizieren. Das Expertensystemprogramm 26
beinhaltet bevorzugt zwei Filter, nämlich einen RFQ-Fil
ter und einen geographischen Filter. Der RFQ-Filter fil
tert die in Frage kommenden Händler 14 unter Verwendung
von Informationen, welche in der RFQ spezifiziert sind.
Diese Information kann Herstellername, Teilenummer, Teil
art etc. beinhalten. Indem die Liste von in Frage kommen
den Händlern 14 auf der Grundlage des RFQ-Filters einge
grenzt worden ist, führt dann das Expertensystem 26 einen
geographischen Filtervorgang durch Vergleichen von Nie
derlassungsinformationen eines jeden wahrscheinlichen
Händlers 14 mit der Niederlassungsinformation des Käufers
12 durch. Das Expertensystemprogramm 26 präsentiert dann
eine Liste der am meisten in Frage kommenden Händler 14
an den Käufer 12 auf der Grundlage dieser Filterungs
schritte. Wie nachfolgend im Detail unter Bezug auf Fig.
3 noch beschrieben wird, verwendet dann der Käufer 12
diese vom Expertensystem erhaltenen Informationen zur Er
zeugung und Verbreitung der RFQ.
Fig. 2 ist ein Flußdiagramm 50, welches einen bevor
zugten Satz von Funktionen zeigt, welche für einen Käufer
12 zur Verfügung stehen, wenn dieser eine wechselseitige
Beziehung mit dem elektronischen Austauschsystem 10 von
Fig. 1 eingeht. Genauer gesagt, diese Funktionen werden
dem Käufer 12 über die graphische Benutzerschnittstelle
24 der Webpage zur Verfügung gestellt, welche mit der Sy
stemdatenbank 22 verbunden ist. Beginnend am Schritt 52
muß sich ein neuer Käufer 12 zunächst in der Website 16
für die Rückwärtsauktionierung registrieren, indem Infor
mationen geliefert werden, die in einem Käuferprofil an
gefordert werden. Die Käuferprofilinformation wird dann
in dem Käuferdatenspeicher 32 gespeichert. Nach der Regi
strierung kann sich dann der neue Käufer 12 in die Web
site 16 im Schritt 54 durch Eingabe eines zugewiesenen
Benutzernamens einloggen, welchen der Käufer 12 während
des Registrierungsprozesses 52 ausgewählt hat. Wenn der
Käufer 12 eine korrekte Benutzernamen/Passwordkombination
eingibt, geht das Austauschsystem 16 für Rückwärtsauktio
nierung im Schritt 56 in einen Sicherheitsmodus, indem
auf S-HTTP, SSL oder ein anderes verschlüsseltes Daten
kommunikationsprotokoll übergegangen wird, um sicherzu
stellen, daß die wechselseitigen Beziehungen des Käufers
12 mit der Website 16 sicher sind.
Im Schritt 58 zeigt dann das Austauschsystem 16 für
Rückwärtsauktionierung über die graphische Benutzer
schnittfläche 24 der Webpage die "home"-Seite für diesen
bestimmten Käufer 12 an, einschließlich einer Anzeige von
RFQs seitens der Händler und wahlweise im Schritt 60 eine
Anzeige der Anzahl von ungelesenen Angeboten für die aktiven
RFQs. Diese Informationen werden von dem aktiven
RFQ-Speicher 36 erhalten und dem Käufer 12 dargestellt.
Das elektronische Austauschsystem 10 unterstützt eine
Vielzahl von Händlertypen. Beispielsweise kann das Websi
te-System 16 Händler 14 als Großhändler oder Broker grup
pieren. Andere Händlertypen sind ebenfalls möglich und
ein Fachmann auf diesem Gebiet erkennt, daß das hier be
schriebene System so modifiziert werden kann, daß es für
jede Anzahl von Händlertypen arbeitet. Im Schritt 58
zeigt dann die Website 16 die Anzahl von aktiven RFQs für
Großhändler und die Anzahl von aktiven RFQs für Broker
an. Im Schritt 60 zeigt die Website 16 eine Anzeige, ob
es - für jeden Händlertyp - ungelesene Angebote gibt und
wieviele ungelesene Angebote in dem Austauschsystem 16
für Rückwärtsauktionierungen gespeichert sind.
Im Schritt 62 wählt der Käufer 12 dann aus der Home
page des Käufers eine Käuferaktion aus. Bevorzugt enthält
die graphische Benutzerschnittstelle 24 für die Webpage
eine Menüleiste, welche Texte und/oder Graphiken be
schreibt, welche die zur Verfügung stehenden Aktionen für
einen Käufer 12 darstellen. In dem bevorzugten Austausch
system 16 für Rückwärtsauktionierungen kann der Käufer
aus vier Haupttätigkeiten auswählen, nämlich: (1) Anzeige
von Großhändleraktionen 64; (2) Anzeige von Brokeraktio
nen 74; (3) gehe zu Herstellern 84; und (4) Käuferpro
fildaten erneuern 86. Innerhalb der Menüfunktionen
"anzeigen Großhändleraktionen" 64 und "anzeigen Brokerak
tionen" 74 kann der Käufer 12 weiterhin die Untermenü
funktionen auswählen wie folgt: (i) Eingabe von RFQ 66,
76; (ii) Ansicht aktiver RFQs 68, 78; (iii) Ansicht von
RFQ-Archiv 70, 80; und (iv) Management von Händlern 72,
82. Gemäß Fig. 2 beinhaltet jeder der beispielhaften
Händlertypen - Großhändler und Broker - eine separate
Menüauswahl. Natürlich kann dies auf nur einen Händlertyp
verringert werden, oder auch ausgedehnt werden, um andere
Arten von Händlern abhängig von der Verwendung und Anwen
dung des Systems zu beinhalten.
Wenn der Käufer 12 die Auswahl trifft, eine neue RFQ
66, 76 zu erzeugen, geht das Austauschsystem 16 für Rück
wärtsauktionierung in den Ablauf gemäß Fig. 3. Der Ablauf
gemäß Fig. 3 zeigt detailliert die Schritte der Erzeugung
einer einzelnen RFQ. Diese neue RFQ wird dann im aktiven
RFQ-Speicher 36 aufgenommen. Wenn der Käufer 12 die Aus
wahl trifft, aktive RFQs zu betrachten, 68, 78. geht der
Ablauf in denjenigen gemäß Fig. 4. Hierbei liefert der
aktive RFQ-Speicher 36 die Informationen, welche notwen
dig sind, die aktive RFQ-Information für diesen bestimm
ten Käufer 12 zu betrachten. In den Schritten 70 und 80
kann der Käufer 12 auswählen, deren RFQ-Archiv zu be
trachten, wobei in diesem Fall die gespeicherten Transak
tionsinformationen für vorherige RFQs von dem RFQ-Archiv
speicher 34 erhalten und angezeigt werden. Wenn der Käu
fer 12 die Auswahl trifft, die Händler zu managen, 72, 82
(entweder beispielsweise Großhändler oder Broker) geht
der Ablauf in den Prozeß gemäß Fig. 5.
Wenn der Käufer 12 im Schritt 84 "gehe zu Hersteller"
wählt, stellt die Website 16 eine Suchseite für den Käu
fer 12 für eine wechselseitige Beziehung mit diesem zur
Verfügung. Von hier aus kann der Käufer 12 den Herstel
lerdatenspeicher 30 durchsuchen, um Informationen über
gewisse Hersteller und deren Produkte zu erhalten, welche
über das Austauschsystem 16 für die Rückwärtsauktionie
rung vertrieben werden. Wenn der Käufer 12 die Erneuerung
des Käuferprofils 86 auswählt, wird eine Webpage ange
zeigt, welche die momentanen Informationen auflistet,
welche für diesen bestimmten Käufer 12 in dem Käuferda
tenspeicher 32 gespeichert sind. Der Käufer 12 kann dann
die Profilinformation editieren und in dem Käuferdaten
speicher 32 erneut abspeichern.
Fig. 3 zeigt ein Flußdiagramm 90 eines bevorzugten
RFQ-Erzeugungsprozesses, der von dem Käufer 12 vorgenom
men wird, wenn er in wechselseitige Beziehung mit dem
elektronischen Austauschsystem 10 gemäß Fig. 1 tritt. Der
Prozeß beginnt bei 92. Von hier aus zeigt die Website 16
für die Rückwärtsauktionierung eine neue RFQ-Eintrage
seite im Schritt 94, wo der Käufer 12 die Spezifikationen
bezüglich der neuen RFQ eingibt. Die in diesem Schritt 94
eingegangenen Informationen beinhalten Teilenummer, Her
steller, Teiletyp, Menge, Preisvorstellung, Versandspezi
fikationen und Angebotszeit, (d. h. das Datum, ab welchem
das Angebot nicht mehr gilt). Andere Informationsfelder
auf dieser Seite können die interne Teilenummer anderer
Hersteller, Datumscodeeinschränkungen bei bestimmten Tei
len und ein zusätzliches Kommentarfeld beinhalten, wo
freier Text oder andere Dokumente der RFQ angehängt wer
den können. Alternativ hierzu kann das System 16 einen
Gesamtladeprozess zur Verfügung stellen, bei welchem der
Käufer 12 eine Datei, welche eine Vielzahl von Spezifika
tionen für RFQs enthält, neu belädt und das System 16
dann automatisch die Datei abfrägt und diejenigen Ab
schnitte der RFQ vervollständigt, die in der neugeladenen
Datei zugeführt worden sind.
Im Schritt 96 wählt der Käufer 12 den Modus der Rück
wärtsauktionierung. Bei der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung kann die Rückwärtsauktionierung entweder
als eine "offene" Auktion oder eine "geheime" Auktion
konfiguriert sein. Andere Betriebsarten sind ebenfalls
möglich und liegen im Rahmen der Erfindung. Im offenen
Auktionsprozeß (wird nachfolgend noch im Detail beschrie
ben) kann jeder der ein Angebot machenden Käufer 14 die
Spezifikationen der anderen Angebote sehen, welche für
die bestimmte RFQ gemacht worden sind und kann sein Ange
bot entsprechend anpassen, um wettbewerbsfähiger zu sein.
In dem geheimen Auktionsprozeß (wird ebenfalls nachfol
gend beschrieben) können die Käufer 14 die Spezifikatio
nen der anderen Angebote, welche gemacht worden sind,
nicht sehen, obgleich sie in der Lage sind, zu sehen, ob
andere Angebote existieren oder nicht. Im Schritt 98 legt
das Expertensystemprogramm 26 den RFQ-Filter an, der ei
nen oder mehrere Aspekte der RFQ mit Daten anpaßt, welche
in der Händlerdatenbank 28 gespeichert sind, um diejeni
gen Händler 14 herauszufiltern, von denen es am wahr
scheinlichsten ist, daß sie auf die RFQ antworten. Bei
spielsweise kann das Expertenprogramm 26 die Händlerdaten
28 auf der Grundlage des festgelegten Herstellers in der
RFQ ausfiltern. Der Ausgang vom RFQ-Filter wäre dann nur
diejenigen Händler 14, die dafür qualifiziert sind, die
spezifizierten Herstellerteile zu führen. Alternativ
hierzu kann der Filter einen Filtervorgang auf der Grund
lage anderer Aspekte der RFQ, beispielsweise Teilenummer,
Teiletyp etc. durchführen. Im Schritt 100 legt dann das
Expertensystemprogramm 26 den geographischen Filter an,
der die geographischen Niederlassungen der Händler 14 vom
Schritt 98 mit der geographischen Niederlassung des Käu
fers 12 vergleicht und dann für die Händler 14 eine Rang
ordnung auf der Grundlage der geographischen Nähe zum
Käufer 12 bestimmt. Beispielsweise hat ein Händler, bei
spielsweise ein Generalvertreter für ein bestimmtes Ge
biet eine Mehrzahl von Zweigniederlassungen und das Ex
pertensystem 26 ortet im Schritt 100 diejenige Zweignie
derlassung, welche in geographischer Nähe zum Käufer 12
am nächsten ist. Typischerweise erfolgt dies durch ver
gleichen der Postleitzahl der Händler 14 und des Käufers
12. Der Ausgang vom Schritt 100 ist eine Auflistung von
10 (oder einem anderen Wert) Händlern 14, welche die im
Schritt 98 festgelegten Kriterien erfüllen und welche
sich in unmittelbarer Nähe zum Käufer 12 befinden.
An dieser Stelle des "in den RFQ-Prozeß Eintretens"
kann der Käufer 12 sich entscheiden, die RFQ zur Mittei
lung an die am meisten wahrscheinlich erscheinenden Händ
ler unmittelbar zu übertragen, wie sie durch das Exper
tensystemprogramm 26 (102) bestimmt worden sind, oder der
Käufer 12 kann entscheiden, die vom Schritt 100 zurück
kommende Händlerliste zu betrachten und/oder zu modifi
zieren. Wenn sich der Käufer 12 entscheidet, die Händler
liste im Schritt 106 zu betrachten und/oder zu modifizie
ren, wird in einem Schritt 108 eine detaillierte Aufli
stung der ausgewählten Händler dem Käufer 12 angezeigt.
Diese Auflistung enthält Informationen aus dem Händlerda
tenspeicher 38, beispielsweise Händlername, Stadt/Staat,
E-mail-Adresse, Telefonnummer, Faxnummer und Kontaktname.
Von hier aus kann der Käufer 12 sich entscheiden, einen
bestimmten Händler 14 im Schritt 110 zum Empfang dieser
oder jeglicher zukünftiger RFQ auszuschließen (d. h., die
sen Händler zu der gesperrten Händlerliste des Käufers
hinzuzufügen), der Käufer 12 kann diesen bestimmten Händ
ler auswählen oder davon ausschließen, im Schritt 112
diese bestimmte RFQ zu empfangen, der Käufer 12 kann sich
unmittelbar auf die Website (sofern vorhanden) im Schritt
114 zuschalten, der Käufer 12 kann im Schritt 116 auswäh
len, die Kontaktinformation 14 des Händlers heranzuziehen
oder der Käufer 12 kann sich dazu entscheiden, einen
neuen Händler 14 der RFQ-Liste hinzuzufügen, was diesen
neuen Händler 14 für nachfolgende RFQs dem Händlerdaten
speicher 28 hinzufügt. Nachdem er die RFQ-Liste über die
Schritte 106 bis 118 betrachtet und/oder modifiziert hat,
kehrt der Käufer 12 dann zum Schritt 102 zurück und die
RFQ kann zur Mitteilung an die ausgewählten Händler 14
übertragen werden. Zur gleichen Zeit, zu der die RFQ an
die ausgewählten Händler 14 mitgeteilt wird, wird sie mit
einer RFQ-Nr. zum Zwecke der Nachverfolgung versehen und
die entsprechenden Daten werden im aktiven RFQ-Datenspeicher
36 abgespeichert. Die Steuerung kehrt dann bei 104
zu Fig. 3 zurück.
Fig. 4 ist ein Flußdiagramm eines bevorzugten Prozeß
ablaufes 130 zur Betrachtung aktiver RFQs durch einen be
stimmten Käufer 12 und zum nachfolgenden Auswählen eines
siegreichen Angebotes, welches für eine der aktiven RFQs
gemacht wurde. Dieser Ablauf beginnt bei 132. Im Schritt
134 zeigt das Website-System 16 die aktiven RFQs für den
bestimmten Käufer 12 durch Erhalt der zugehörigen Daten
von dem aktiven RFQ-Datenspeicher 36 an. Diese Daten kön
nen die RFQ-Nummer, das Datum der Angebotsabgabe, das
Enddatum des Angebotes, die Teilenummer, die interne Tei
lebezeichnung, die Gesamtzahl der Angebote und die Tatsa
che, ob es noch ungelesene Angebote gibt oder nicht, be
inhalten. Aus dieser Anzeige kann der Käufer 12 dann im
Schritt 136 eine der aktiven RFQs auswählen, was dann al
le detaillierten Informationen betreffend die ausgewählte
RFQ darstellt. Im Schritt 138 kann der Käufer 12 auswäh
len, die RFQ beispielsweise durch Ändern einer oder meh
rerer der Produktspezifikationen, der Zielpreisvorstel
lung etc. zu erneuern. Im Schritt 140 kann der Käufer 12
eine Auswahl treffen, die momentanen Angebotsdaten für
die RFQ im Schritt 142 zu betrachten und der Käufer 12
kann bestimmen, daß eines dieser Angebote das siegreiche
Angebot ist, wodurch zum Handelsabschluß weitergegangen
wird. Die Steuerung kehrt dann bei 144 in Fig. 2 zurück.
Fig. 5 ist ein Flußdiagramm eines bevorzugten Ablau
fes 150 zum Management von Händlern 14, welche das elek
tronische Austauschsystem 10 von Fig. 1 benutzen. Der Ab
lauf beginnt bei 152. Von hieraus kann der Käufer 12 ent
weder die gesperrte Händlerliste im Schritt 154 anzeigen
oder Händlerkontakte im Sehritt 160 individuell anpassen.
Wenn der Käufer 12 den Schritt 154 auswählt, wird eine
Liste von Händlern 14 auf dieser gesperrten Händlerliste
des Käufers angezeigt. Von hier aus kann der Käufer 12
entweder einen anderen Händler zu der gesperrten Händler
liste bei 156 hinzufügen oder der Käufer 12 kann einen
Händler von der gesperrten Händlerliste bei 158 entfer
nen, wodurch es dem Expertensystemprogramm 26 ermöglicht
wird, diesen Händler zu ermitteln, wenn der Händler die
Filterbedingungen des Expertensystems erfüllt. Wenn der
Käufer den Schritt 160 auswählt, wird dann in einem
Schritt 162 eine Liste der Händlerkontakte dieses Käufers
angezeigt. Von hieraus kann der Käufer 12 dann die Händ
lerkontakte im Schritt 164 modifizieren. Von jedem dieser
Schritte aus kann der Käufer 12 zu dem in Fig. 2 gezeig
ten Haupt-Käufersteuerablauf zurückkehren.
Fig. 6 ist ein Flußdiagramm eines bevorzugten Ange
botmach-Prozesses 170 gemäß der vorliegenden Erfindung.
Der Prozeß beginnt bei 172. Im Schritt 174 erzeugt ein
Käufer 12 eine RFQ gemäß den Schritten der obigen Fig. 3.
Das Website-System 16 übermittelt dann bestimmte Informa
tionen betreffend der RFQ an die Händler 14, welche im
Schritt 176 zusammen mit händlerspezifischen Login-Infor
mationen, beispielsweise einer händlerspezifischen Benut
zername/Passwortkombination von dem Expertensystem 26
ausgewählt wurden. Dieser Übermittlungsschritt (176) wird
bevorzugt durch eine E-mail-Übertragung über das TCP/IP-
Netzwerk 18 bewerkstelligt, kann jedoch auch alternativ
über die Telefon/Fax-Verbindung 20 oder über eine andere
Art elektronischer Kommunikation gesendet werden. Bevor
zugt schlüsselt die Übermittlungsnachricht die Einzelhei
ten der RFQ nicht auf, teilt jedoch dem Händler 14 ein
fach mit, daß der Händler 12 ein Angebot betreffend eine
bestimmte RFQ wünscht und dazu auffordert, sich in das
Website-System einzuloggen, um das Angebot abzugeben. Die
händlerspezifische Login-Information wird nachfolgend
durch das Austauschsystem 16 für die Rückwärtsauktionie
rung verwendet, um den Zugriff auf RFQ-Informationen zu
überwachen, welche in der Systemdatenbank 22 gespeichert
sind, in dem sichergestellt wird, daß nur diejenigen
Händler 14 Zugang zu dem Angebotsvorgang haben, welche
durch das Expertensystem 26 (und den Käufer 12) ausge
wählt wurden.
Wenn die RFQ als offene Angebotsauktion ausgewählt
worden ist, geht der Prozeßablauf vom Schritt 178 zu den
Schritten 180 bis 190 weiter. Wenn jedoch die RFQ als ge
heime Angebotsauktion ausgewählt worden ist, geht der
Prozeßablauf vom Schritt 178 zu den Schritten 192 bis 198
weiter. Die offene Angebotsauktion beginnt bei Schritt
180, wo die ausgewählten Händler 14, welche die übermit
telte RFQ im Schritt 176 empfangen haben, sich unter Ver
wendung der vorhandenen Login-Information in das Website-
System 16 einloggen können. Wenn im Schritt 180 die kor
rekte Login-Information eingegeben worden ist, zeigt die
Website 16 dann sofort die detaillierten Informationen
betreffend die RFQ an die Händler 14 an, einschließlich
der im Schritt 94 in Fig. 3 eingegebenen Informationen,
sowie sämtliche Angebotaktivitäten, welche bereits für
diese besondere RFQ stattgefunden haben. Im Schritt 184
kann der Händler 14 bestimmen, ob er für diese RFQ ein
Angebot macht, und wenn dies der Fall ist, kann das Ange
bot unmittelbar in das Austauschsystem 16 für die Rück
wärtsauktionierung eingegeben werden. Im Schritt 186
schickt das Website-System 16 eine Benachrichtigung, be
vorzugt über E-mail, an den Käufer 12, welche anzeigt,
daß für die RFQ ein neues Angebot hinterlegt worden ist.
Im Schritt 188 schickt das System 16 eine ähnliche Be
nachrichtigung an die anderen Händler 14, welche bereits
ein Angebot für diese RFQ gemacht haben, so daß angezeigt
wird, daß ein anderes Angebot hinterlegt worden ist. Dann
können im Schritt 190 in Antwort auf Empfang der Mittei
lungen die anderen Händler 14 sich erneut in das System
16 einloggen und neue Angebote machen. Die Steuerung
kehrt dann zum Schritt 180 zurück, solange die festge
legte Angebotszeit nicht verstrichen ist. Auf diese Weise
schafft das elektronische Austauschsystem 10 gemäß der
vorliegenden Erfindung einen Rückwärtsauktionierungspro
zeß des offenen Angebotsmachungstyps, der unter den wahr
scheinlichen Händlern 14 eine Wettbewerbsbedingung stimu
liert, um den Preis für den Käufer 12 herunterzutreiben.
Der geheime Angebotsprozeß beginnt bei Schritt 192,
in welchem die Händler 14 sich in das System unter Ver
wendung der vorhandenen Login-Information 10 einloggen
können. Im Schritt 194 zeigt das Website-System 16 die
Spezifikationen für dei RFQ. Hierbei werden jedoch die
Angebotsinformationen der anderen Händler 14 nicht gelie
fert. Somit weiß jeder Händler 14 nicht, welches Angebot
die anderen Händler 14 bezüglich dieser RFQ gemacht ha
ben, obgleich das System anzeigen kann, ob diese Angebote
gemacht worden sind oder nicht. Im Schritt 196 gibt der
Händler 14 ein neues Angebot ein und im Schritt 198 in
formiert das Website-System den Käufer 12, daß ein neues
Angebot hinterlegt worden ist. Es sei jedoch festzuhal
ten, daß die neue Angebotsinformation den anderen Händ
lern 14 im Gegensatz zu dem offenen Angebotsprozeß nicht
zur Verfügung gestellt wird.
Im Schritt 200 läuft die vom Käufer 12 festgelegte
Angebotszeit ab und im Schritt 202 kann der Käufer 12 ein
gewinnendes Angebot auswählen oder nicht. Wenn der Käufer
12 von den hinterlegten Angeboten nicht befriedigt wird,
endet der Ablauf einfach und keine Transaktion wird er
zeugt. Wenn jedoch der Käufer 12 entscheidet, im Schritt
202 ein siegreiches Angebot auszuwählen, erzeugt im
Schritt 204 das Austauschsystem 16 für Rückwärtsauktio
nierung einen Bestellbefehl (PO), der auf die RFQ-Spezi
fikationen, den gewinnenden Angebotspreis und die -bedin
gungen angepaßt ist. Das System 16 erzeugt den PO in
elektronischer Form und füllt automatisch die Daten des
siegreichen Händlers, die Käuferdaten und die notwendigen
Informationen von der RFQ ein. Der Käufer 12 kann dann
nach Bedarf den PO editieren und eine eigene PO-Nummer
hinzufügen, sowie dann auswählen, um das Formular entwe
der per E-Mail, Fax oder in Druckformat auszugeben.
Schließlich archiviert im Schritt 206 das System 16 die
Transaktion in dem archivierenden RFQ-Datenspeicher 34.
Der Prozeß endet bei 208.
Die bevorzugten Ausführungsformen, welche unter Be
zugnahme auf die beigefügten Figuren der Zeichnung be
schrieben wurden, wurden lediglich dargestellt, um gewis
se Beispiele der Erfindung zu erläutern. Andere Elemente,
Schritte, Verfahren und Techniken, welche unerheblich un
terschiedlich zu denjenigen gemäß obiger Beschreibung
sind und/oder in den beigefügten Ansprüchen sind, liegen
ebenfalls im Rahmen der Erfindung.
Claims (33)
1. Ein Verfahren zur Durchführung einer Online-Rückwärts
auktionierung über das Internet mittels einer Website,
mit den folgenden Schritten:
ein Käufer geht in Verbindung mit der Website und erzeugt eine Preisanfrage (RFQ) für ein bestimmtes Pro dukt, welches über die Website verkauft wird;
der Käufer wählt einen Modus für eine Rückwärtsauk tionierung, einschließlich entweder einem offenen Ange botsmodus oder einem geheimen Angebotsmodus;
Durchführen eines Expertensystemprogrammes auf der Website, um die am wahrscheinlichsten erscheinenden Händ ler für die RFQ auszuwählen;
wenn der Käufer den offenen Angebotsmodus auswählt, dann Durchführung eines offenen Rückwärtsauktionierungs prozesses zwischen Käufer und den ausgewählten Händler über die Website; und
wenn der Käufer den geheimen Angebotsmodus ausge wählt hat, dann Durchführen eines geheimen Rückwärtsauk tionierungsprozesses zwischen Käufer und den ausgewählten Händlern über die Website.
ein Käufer geht in Verbindung mit der Website und erzeugt eine Preisanfrage (RFQ) für ein bestimmtes Pro dukt, welches über die Website verkauft wird;
der Käufer wählt einen Modus für eine Rückwärtsauk tionierung, einschließlich entweder einem offenen Ange botsmodus oder einem geheimen Angebotsmodus;
Durchführen eines Expertensystemprogrammes auf der Website, um die am wahrscheinlichsten erscheinenden Händ ler für die RFQ auszuwählen;
wenn der Käufer den offenen Angebotsmodus auswählt, dann Durchführung eines offenen Rückwärtsauktionierungs prozesses zwischen Käufer und den ausgewählten Händler über die Website; und
wenn der Käufer den geheimen Angebotsmodus ausge wählt hat, dann Durchführen eines geheimen Rückwärtsauk tionierungsprozesses zwischen Käufer und den ausgewählten Händlern über die Website.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin mit dem
Schritt:
Verteilen der RFQ an die ausgewählten Händler durch
Versenden einer E-mail-Nachricht, welche die ausgewählten
Händler über die RFQ informiert und diese mit Login-In
formationen zum Zugriff auf die Website versorgt.
3. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin mit den
Schritten von:
Anzeigen einer Liste der ausgewählten Händler an den Käufer, und
der Käufer bestimmt, ob jeder der ausgewählten Händ ler die RFQ empfangen soll.
Anzeigen einer Liste der ausgewählten Händler an den Käufer, und
der Käufer bestimmt, ob jeder der ausgewählten Händ ler die RFQ empfangen soll.
4. Das Verfahren nach Anspruch 3, weiterhin mit dem
Schritt von:
Hinzufügen eines oder mehrerer der ausgewählten
Händler an eine Liste gesperrter Händler, welche dem Käu
fer zugeordnet ist, um den einen oder die mehreren Händ
ler daran zu hindern, von dem Expertensystemprogramm in
Antwort auf zusätzliche RFQs ausgewählt zu werden.
5. Das Verfahren nach Anspruch 3, weiterhin mit dem
Schritt von:
Anpassen von Kontaktinformationen, welche einem der
ausgewählten Händler zugeordnet sind.
6. Das Verfahren nach Anspruch 3, weiterhin mit dem
Schritt von:
Hinzufügen eines Händlers zu der Liste von Händlern,
welche durch das Expertensystem ausgewählt wurden.
7. Das Verfahren nach Anspruch 6, weiterhin mit dem
Schritt des Speicherns von Informationen, welche den hin
zugefügten Händler betreffen, auf der Website.
8. Das Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des
Erzeugens weiterhin die Schritte aufweist:
Eingeben von Produktdatenspezifikationen, ein schließlich Teilenummer und Hersteller des bestimmten Produktes; und
Eingeben logistischer Spezifikationen, einschließ lich Menge, Zielpreis, Lieferbedingungen und Angebots zeit.
Eingeben von Produktdatenspezifikationen, ein schließlich Teilenummer und Hersteller des bestimmten Produktes; und
Eingeben logistischer Spezifikationen, einschließ lich Menge, Zielpreis, Lieferbedingungen und Angebots zeit.
9. Das Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des
Erzeugens weiterhin den Schritt des Eingebens des Her
stellernamens des bestimmten Produktes aufweist.
10. Das Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Schritt des
Durchführens weiterhin den Schritt des Vergleichens des
Herstellernamens des bestimmten Produktes mit Händlerda
ten aufweist, welche auf der Website gespeichert sind, um
diejenigen Händler auszuwählen, die in der Lage sind, die
Produkte des bestimmten Herstellers zu verkaufen.
11. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin mit den
Schritten von:
Bereitstellen von Käuferdaten auf der Website, wobei die Käuferdaten die geographische Niederlassung des Käu fers beinhalten; und
Bereitstellen von Händlerdaten auf der Website, wo bei die Händlerdaten die geographischen Niederlassungen der Händler beinhalten.
Bereitstellen von Käuferdaten auf der Website, wobei die Käuferdaten die geographische Niederlassung des Käu fers beinhalten; und
Bereitstellen von Händlerdaten auf der Website, wo bei die Händlerdaten die geographischen Niederlassungen der Händler beinhalten.
12. Das Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Schritt
des Durchführens weiterhin den Schritt des Vergleichs der
geographischen Niederlassung des Käufers mit den geogra
phischen Niederlassungen der Händler aufweist, um dieje
nigen Händler auszuwählen, welche in nächster geographi
scher Nachbarschaft zum Käufer sind.
13. Das Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Schritt
des Erzeugens weiterhin den Schritt aufweist des Einge
bens des Herstellernamens des bestimmten Produktes, wobei
der Schritt des Durchführens weiterhin die Schritte des
Vergleichens des Herstellernahmens des bestimmten Produk
tes mit Händlerdaten, welche auf der Website gespeichert
sind zur Auswahl derjenigen Händler, die in der Lage
sind, die Produkte des bestimmten Herstellers zu verkau
fen, und dann das Vergleichen der geographischen Niederlassung
des Käufers mit den geographischen Niederlassun
gen der Händler aus dem ersten Vergleichsschritt auf
weist, um diejenigen Händler auszuwählen, die in nächster
geographischer Nachbarschaft zum Käufer sind.
14. Das Verfahren nach Anspruch 2, weiterhin mit dem
Schritt von:
die ausgewählten Händler empfangen die Übermitt
lungsinformation und verwenden die Login-Information, um
auf die Website zuzugreifen.
15. Das Verfahren nach Anspruch 14, weiterhin mit dem
Schritt von:
Anzeigen von Informationen betreffend die RFQ an den
Händler.
16. Das Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Informa
tion Produktspezifikationen beinhaltet.
17. Das Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Informa
tion logistische Spezifikationen beinhaltet.
18. Das Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Pro
duktspezifikationen Teilenummer und Hersteller beinhal
ten.
19. Das Verfahren nach Anspruch 17, wobei die logisti
schen Spezifikationen die Angebotszeit beinhalten.
20. Das Verfahren nach Anspruch 17, wobei die logisti
schen Spezifikationen Menge, Zielpreis, Lieferbedingungen
und Angebotszeit beinhalten.
21. Das Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Informa
tion eine Auflistung der Angebote beinhaltet, welche
durch andere Händler für diese RFQ abgegeben wurden, wenn
der Käufer den offenen Angebotsmodus ausgewählt hat.
22. Das Verfahren nach Anspruch 15, weiterhin mit dem
Schritt des Eingebens eines neuen Angebotes betreffend
die RFQ.
23. Das Verfahren nach Anspruch 22, weiterhin mit dem
Schritt des Festhaltens für den Käufer, daß für die RFQ
ein neues Angebot eingegeben worden ist.
24. Das Verfahren nach Anspruch 22, weiterhin mit dem
Schritt des Festhaltens für die anderen Händler, daß ein
neues Angebot für die RFQ eingegeben worden ist, wenn der
Käufer den offenen Angebotsmodus ausgewählt hat.
25. Das Verfahren nach Anspruch 23, weiterhin mit den
Schritten:
ein Käufer wählt ein siegreiches Angebot für die RFQ; und
die Website erzeugt eine Kauforder, welche an den Händler und den Käufer geschickt wird.
ein Käufer wählt ein siegreiches Angebot für die RFQ; und
die Website erzeugt eine Kauforder, welche an den Händler und den Käufer geschickt wird.
26. Das Verfahren nach Anspruch 25, weiterhin mit dem
Schritt des Speicherns der RFQ in einem Archiv auf der
Website.
27. Das Verfahren nach Anspruch 1, weiterhin mit dem
Schritt des Bereitstellens einer graphischen Benutzer
schnittstelle an der Website für eine wechselseitige Be
ziehung mit dem Käufer, wobei die graphische Benutzer
schnittstelle eine Menüwahl beinhaltet, bei der der Käu
fer aus einer Mehrzahl von Käuferfunktionen auswählen
kann, einschließlich einer Erzeugung einer RFQ und einer
Betrachtung aktiver RFQs.
28. Das Verfahren nach Anspruch 27, wobei die Käufer
funktionen beinhalten: Ansicht des RFQ-Archivs und Mana
gement von Händlern.
29. Das Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des
Verbindens weiterhin die folgenden Schritte aufweist:
der Käufer gibt Login-Informationen ein, um Zugriff auf die Website zu erlangen; und
in Anwort auf die eingegebenen Login-Informationen des Käufers geht die Website in einen Sicherheitsmodus, in welchem die Kommunikation zwischen Käufer und Website verschlüsselt wird.
der Käufer gibt Login-Informationen ein, um Zugriff auf die Website zu erlangen; und
in Anwort auf die eingegebenen Login-Informationen des Käufers geht die Website in einen Sicherheitsmodus, in welchem die Kommunikation zwischen Käufer und Website verschlüsselt wird.
30. Das Verfahren nach Anspruch 29, wobei der Schritt
des Verbindens weiterhin die Schritte aufweist:
Anzeigen aktiver RFQs für den Käufer; und
Anzeigen der Anzahl von ungelesenen Angeboten be treffend die aktiven RFQs.
Anzeigen aktiver RFQs für den Käufer; und
Anzeigen der Anzahl von ungelesenen Angeboten be treffend die aktiven RFQs.
31. Ein Website-System zur Durchführung einer Rückwärts
auktionierung über das Internet mit:
einer graphischen Benutzerschnittstelle zur wechsel seitigen Beziehung mit Käufern und Händlern von Produk ten, welche über die Website zu vertreiben sind, wobei die Käufer mit der graphischen Benutzerschnittstelle mit der Eingabe von Produktinformationen und logistischen In formationen in wechselseitige Beziehung treten, um eine Preisanfrage (RFQ) zu erzeugen, und wobei die Händler mit der graphischen Benutzerschnittstelle dadurch in wechsel seitige Beziehung treten, daß sie Angebote für RFQs abge ben, bezüglich der die Händler aufgefordert wurden, über das System Angebote zu machen;
einer Systemdatenbank zur Speicherung von Käuferin formationen, Händlerinformationen und RFQ-Informationen; und
einem Expertensystemprogramm zum Vergleich der in der Systemdatenbank gespeicherten Informationen, um einen Untersatz von Händlern auszuwählen, welche aufgefordert werden, ein Angebot für eine bestimmte RFQ zu machen.
einer graphischen Benutzerschnittstelle zur wechsel seitigen Beziehung mit Käufern und Händlern von Produk ten, welche über die Website zu vertreiben sind, wobei die Käufer mit der graphischen Benutzerschnittstelle mit der Eingabe von Produktinformationen und logistischen In formationen in wechselseitige Beziehung treten, um eine Preisanfrage (RFQ) zu erzeugen, und wobei die Händler mit der graphischen Benutzerschnittstelle dadurch in wechsel seitige Beziehung treten, daß sie Angebote für RFQs abge ben, bezüglich der die Händler aufgefordert wurden, über das System Angebote zu machen;
einer Systemdatenbank zur Speicherung von Käuferin formationen, Händlerinformationen und RFQ-Informationen; und
einem Expertensystemprogramm zum Vergleich der in der Systemdatenbank gespeicherten Informationen, um einen Untersatz von Händlern auszuwählen, welche aufgefordert werden, ein Angebot für eine bestimmte RFQ zu machen.
32. Ein System zur Durchführung einer Onlien-Rückwärts
auktionierung über das Internet mittels einer Website,
mit:
Vorrichtungen zur wechselseitigen Beziehung mit Käu fern und Händlern von zu über die Website zu vertreiben den Produkten, wobei die Käufer mit der graphischen Be nutzerschnittstelle durch Eingabe von Produktinformatio nen und logistischen Informationen in wechselseitige Be ziehung treten, um eine Preisanfrage (RFQ) zu erzeugen und wobei die Händler mit der grapischen Benutzerschnitt stelle in wechselseitige Beziehung treten, in dem Angebo te für RFQs abgegeben werden, für welche die Händler auf gefordert werden, über das System ein Angebot zu machen;
Vorrichtungen zum Speichern von Käuferinformationen, Händlerinformationen und RFQ-Informationen; und
Vorrichtungen zum Vergleich der in der Systemdaten basis gespeicherten Informationen, um einen Untersatz von Händlern auszuwählen, welche aufgefordert werden, ein An gebot für eine bestimmte RFQ zu machen.
Vorrichtungen zur wechselseitigen Beziehung mit Käu fern und Händlern von zu über die Website zu vertreiben den Produkten, wobei die Käufer mit der graphischen Be nutzerschnittstelle durch Eingabe von Produktinformatio nen und logistischen Informationen in wechselseitige Be ziehung treten, um eine Preisanfrage (RFQ) zu erzeugen und wobei die Händler mit der grapischen Benutzerschnitt stelle in wechselseitige Beziehung treten, in dem Angebo te für RFQs abgegeben werden, für welche die Händler auf gefordert werden, über das System ein Angebot zu machen;
Vorrichtungen zum Speichern von Käuferinformationen, Händlerinformationen und RFQ-Informationen; und
Vorrichtungen zum Vergleich der in der Systemdaten basis gespeicherten Informationen, um einen Untersatz von Händlern auszuwählen, welche aufgefordert werden, ein An gebot für eine bestimmte RFQ zu machen.
33. Ein Verfahren zur Durchführung einer Online-Rück
wärtsauktionierung über das Internet, wobei Käufer Preis
anfragen (RFQs) für ein bestimmtes Produkt in die Website
eingeben und eine ausgewählte Gruppe von Händlern aufge
fordert wird, ein Angebot für die RFQs zu machen, wobei
das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Bereitstellen eines Händlerdatenspeichers, wobei der Händlerdatenspeicher Informationen über die Händler bein haltet, welche eingetragen sind, Produkte über die Web site zu verkaufen;
Bereitstellen eines Käuferdatenspeichers, wobei der Käuferdatenspeicher Informationen über Käufer beinhaltet, welche eingetragen sind, Produkte über die Website zu kaufen;
Anlegen eines ersten Filters an die Informationen in dem Händlerdatenspeicher, um die ausgewählte Gruppe von Händlern durch Vergleich von Produktdaten zu erzeugen, welche in der RFQ spezifiziert sind, mit Produktdaten, welche den Händlern in dem Händlerdatenspeicher zugeord net sind;
Anlegen eines zweiten Filters an die der ausgewähl ten Gruppe von Händlern zugeordneten Informationen, um die Händler auf der Grundlage ihrer geographischen Nähe zum Käufer in einer Rangordnung zu bestimmen; und
Übertragung einer Einladung, für die RFQ ein Angebot abzugeben, an die oberen N aufgereihten Händler, wie sie durch den zweiten Filter bestimmt worden sind.
Bereitstellen eines Händlerdatenspeichers, wobei der Händlerdatenspeicher Informationen über die Händler bein haltet, welche eingetragen sind, Produkte über die Web site zu verkaufen;
Bereitstellen eines Käuferdatenspeichers, wobei der Käuferdatenspeicher Informationen über Käufer beinhaltet, welche eingetragen sind, Produkte über die Website zu kaufen;
Anlegen eines ersten Filters an die Informationen in dem Händlerdatenspeicher, um die ausgewählte Gruppe von Händlern durch Vergleich von Produktdaten zu erzeugen, welche in der RFQ spezifiziert sind, mit Produktdaten, welche den Händlern in dem Händlerdatenspeicher zugeord net sind;
Anlegen eines zweiten Filters an die der ausgewähl ten Gruppe von Händlern zugeordneten Informationen, um die Händler auf der Grundlage ihrer geographischen Nähe zum Käufer in einer Rangordnung zu bestimmen; und
Übertragung einer Einladung, für die RFQ ein Angebot abzugeben, an die oberen N aufgereihten Händler, wie sie durch den zweiten Filter bestimmt worden sind.
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| US45862499A | 1999-12-10 | 1999-12-10 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |