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DE10019803A1 - Knopflochnähmaschine - Google Patents

Knopflochnähmaschine

Info

Publication number
DE10019803A1
DE10019803A1 DE10019803A DE10019803A DE10019803A1 DE 10019803 A1 DE10019803 A1 DE 10019803A1 DE 10019803 A DE10019803 A DE 10019803A DE 10019803 A DE10019803 A DE 10019803A DE 10019803 A1 DE10019803 A1 DE 10019803A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buttonhole
sewing
stitch
sections
zigzag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10019803A
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Gamano
Takashi Kondo
Itaru Shibata
Akihiro Funahashi
Yukio Nishida
Etsuzo Nomura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brother Industries Ltd
Original Assignee
Brother Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brother Industries Ltd filed Critical Brother Industries Ltd
Publication of DE10019803A1 publication Critical patent/DE10019803A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/04Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by memory aspects
    • D05B19/10Arrangements for selecting combinations of stitch or pattern data from memory ; Handling data in order to control stitch format, e.g. size, direction, mirror image
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B19/10Arrangements for selecting combinations of stitch or pattern data from memory ; Handling data in order to control stitch format, e.g. size, direction, mirror image
    • D05B19/105Physical layout of switches or displays; Switches co-operating with the display
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    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
    • DTEXTILES; PAPER
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Abstract

Bei einer Knopflochnähmaschine (M) gemäß der Erfindung werden ein Nähmechanismus (10) und ein Transporteur (11) so gesteuert, daß ein Knopfloch (70) gebildet wird, daß durch Einstellen einer Zickzackstichlänge, eines Zickzackstichabstandes, einer Riegelnahtlänge, eines Riegelnahtstichabstandes und eines Schneideraumes definiert ist. Das Knopfloch (70) kann auf einer Betätigungstafel (4) eingestellt werden und zu verschiedenen Formen durch Ändern der obigen Einstellungen geändert werden. Insbesondere können die linke und die rechte Zickzackstichweite unterschiedlich eingestellt werden und die vordere und hintere Riegelnahtlänge kann ebenfalls unterschiedlich eingestellt werden. Somit kann der Ausgleich des Knopflochs (70) fein eingestellt werden.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Knopflochnähmaschine. Insbe­ sondere bezieht sie sich auf eine Knopflochnähmaschine, die ein gesticktes Knopfloch mit einem Paar eines linken und eines rech­ ten Zickzackstichabschnittes, die an beiden Seiten eines abge­ grenzten Knopfloches angeordnet sind, und einem Paar von Riegel­ nahtabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte vorgesehen sind, auf einem Nähgut bilden kann.
Eine Knopflochnähmaschine weist typischerweise einen Transpor­ teur, der ein Nähgut vorschiebt, eine Nähvorrichtung, die Stiche auf dem Nähgut bildet, und eine Nähsteuerung, die den Transpor­ teur und die Nähvorrichtung zum Bilden eines gestickten Knopflo­ ches steuert, das ein Paar von einem linken und einen rechten Zickzackabschnitt, die an beiden Seiten eines zu bildenden Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtab­ schnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte vor­ gesehen sind, aufweist, auf. Bei solch einer Knopflochnähmaschi­ ne steuert die Nähsteuerung den Transporteur und die Nähvorrich­ tung, das Nähgut wird vorgeschoben und Stiche darauf gebildet. Somit kann ein gesticktes Knopfloch 70, das später im einzelnen beschrieben wird) erzeugt werden, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
Die Knopflochnähmaschine sieht jedoch keine kleinen Einstellun­ gen bezüglich der Knopflochformen vor. Zum Beispiel ist die Stichweite der Nadel zum Nähen der Zickzackabschnitte 71, 72 (die im folgenden als Zickzackweite bezeichnet wird) auf einen vorbestimmten Wert fixiert. Kurz gesagt, die Knopflochnähmaschi­ ne sieht das Einstellen der Größe des gestickten Knopfloches 70 und den Stichabstand vor, aber die Einstellungen der Form des gestickten Knopfloches 70 und der Ausgleich zwischen dem linken und dem rechten Zickzackabschnitt 71, 72 und dem vorderen und hinteren Riegelnahtabschnitt 73, 74 werden nicht in Betracht ge­ zogen. Als Resultate sind Probleme aufgetreten. Zum Beispiel sind die Breite des linken und des rechten Zickzackstichab­ schnittes 71, 72 normalerweise einander gleichgesetzt. Aufgrund der Spannung des Nadelfadens sieht das fertige Produkt jedoch so aus, als ob die Breite des linken und des rechten Zickzack­ stichabschnittes unterschiedlich sind. Die Knopflochnähmaschine kann jedoch dieses nicht durch eine Einstellung ausgleichen. Weiterhin kann sie nicht den Ausgleich zwischen dem vorderen und dem hinteren Riegelnahtabschnitt 73, 74 ausgleichen, obwohl bei dem fertigen Produkt ihre Breiten sich unterscheiden.
Wenn diese Art von gestickten Knopflöchern auf dem Nähgut gebil­ det wird, wird in manchen Fällen ein doppeltes Nähen, bei dem das beendete gestickte Knopfloch noch einmal genäht wird, so daß der Nadelfaden auf dem Nähgut überlagert wird, in manchen Fällen durchgeführt. Bei dem doppelten Nähen kann jedoch der bereits in die Stiche genähte Nadelfaden gerissen werden, da das zweite Nä­ hen auf den gleichen Nadelpunkten durchgeführt wird, an denen das erste Nähen durchgeführt wurde. Wenn zusätzlich das doppelte Nähen teilweise durchgeführt wird, sind ein Teil, in dem das doppelte Nähen durchgeführt wurde, und ein anderer Teil, in dem das doppelte Nähen durchgeführt wurde, in der Dicke unterschied­ lich. Da die Nähmaschine für ein festes gesticktes Knopflochmu­ ster nur vorgesehen ist, können keine Einstellungen in Hinblick auf den Unterschied in der Stickdicke durchgeführt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Knopflochnähma­ schine vorzusehen, die kleine Einstellungen der Form eines ge­ stickten Knopfloches ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Knopflochnähmaschine, wie sie in Anspruch 1 angegeben ist.
Eine derartige Knopflochnähmaschine weist einen Transporteur auf, der ein Nähgut vorschiebt. Eine Nähvorrichtung bildet Sti­ che auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden Seiten eines Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Rie­ gelnahtabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichab­ schnitte vorgesehen sind, aufweist. Eine Zickzackstichweitenein­ stelleinrichtung ermöglicht es, daß die Breite des linken und des rechten Zickzackstiches getrennt eingestellt werden. Die Nähsteuerung steuert die Nähvorrichtung auf der Grundlage der von der Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung eingestellten Zickzackstichweite so, daß die Nähvorrichtung das gestickte Knopfloch mit der eingestellten Zickzackstichweite gebildet wird.
Daher kann die Knopflochnähmaschine nicht nur die Form des ge­ stickten Knopfloches ändern, sondern sie kann auch den Ausgleich zwischen dem linken und dem rechten Zickzackstichabschnitt ein­ stellen.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Knopflochnähmaschine nach Anspruch 6.
Solch eine Knopflochnähmaschine weist einen Transporteur auf, der ein Nähgut vorschiebt. Eine Nähvorrichtung bildet Stiche auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet wird, daß ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden Seiten des Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Verriegelungs­ stichabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnit­ te vorgesehen sind, aufweist. Eine Stichweiteneinstelleinrich­ tung ermöglicht es, daß eine Weite für das Paar von Zickzack­ stichabschnitten und eine Weite für den vorderen oder den hinte­ ren Riegelnahtabschnitt getrennt eingestellt werden. Die Näh­ steuerung steuert die Nähvorrichtung auf der Grundlage der von der Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung eingestellten Zick­ zackstichweite so, daß die Nähvorrichtung das gestickte Knopf­ loch mit der eingestellten Zickzackstichweite bildet.
Daher kann die Knopflochnähmaschine fein die Form des gestickten Knopfloches durch getrenntes Einstellen der Weite für das Paar von Zickzackstichabschnitten und der Weite für den vorderen oder hinteren Riegelnahtabschnitt ändern. Zusätzlich kann der Aus­ gleich zwischen der Weite des vorderen und hinteren Riegel­ nahtabschnittes des gestickten Knopfloches eingestellt werden.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Knopflochnähmaschine nach Anspruch 7.
Eine derartige Nähmaschine weist einen Transporteur zum Vor­ schieben eines Nähgutes auf. Eine Nähvorrichtung bildet Stiche auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden Seiten eines Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Ver­ riegelungsstichabschnitten, die an beiden Enden der Zickzack­ stichabschnitte vorgesehen sind, aufweist. Eine Riegelnaht­ stichlängeneinstelleinrichtung ermöglicht, eine Länge für jeden des Paares von Riegelnahtstichabschnitten getrennt eingestellt werden. Die Nähsteuerung steuert die Nähvorrichtung auf der Grundlage der durch die Riegelnahtstichlängeneinstelleinrichtung eingestellten Riegelnahtstichabschnittslänge und bewirkt, daß die Nähvorrichtung ein gesticktes Knopfloch mit den eingestell­ ten Verriegelungsstichlängen gebildet wird.
Daher kann die Knopflochnähmaschine fein die Form des gestickten Knopfloches durch getrenntes Einstellen der Länge für jeden der Riegelnahtabschnitte ändern. Zusätzlich kann sie den Ausgleich zwischen der Länge des vorderen Riegelnahtstiches und des hinte­ ren Riegelnahtstiches des gestickten Knopfloches einstellen.
Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Knopflochnähmaschi­ ne nach Anspruch 8.
Eine derartige Nähmaschine weist einen Transporteur zum Vor­ schieben eines Nähgutes auf. Eine Nähvorrichtung bildet Stiche auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden Seiten des Knopfloches gebildet sind, und ein Paar von Riegel­ nahtstichabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichab­ schnitte vorgesehen sind, aufweist. Die Nähsteuerung sieht Na­ delpunkte an dem Start des Nähens und Nadelpunkte an dem Ende des Nähens so vor, daß sie nicht einander überlappen, wenn der Start und das Ende des gestickten Knopfloches entweder auf dem vorderen oder dem hinteren Riegelnahtstichabschnitt vorgesehen wird und wenn der vordere und der hintere Verriegelungsstichab­ schnitt doppelt genäht werden.
Somit stimmen die Nadelpunkte an dem Ende des Nähens nicht mit jenen an dem Start des Nähens überein. Als Resultat verhindert die Knopflochnähmaschine, daß der Nadelfaden, der bereits in die Stiche vernäht wurde, geschnitten wird, wenn das Doppelnähen durchgeführt wird.
Schließlich wird die Aufgabe gelöst durch eine Knopflochnähma­ schine nach Anspruch 10.
Eine derartige Knopflochnähmaschine weist einen Transporteur zum Vorschieben eines Nähgutes auf. Eine Nähvorrichtung bildet Sti­ che auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden Seiten des Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Riegel­ nahtabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte vorgesehen sind, aufweist. Eine Modusumschalteinrichtung schal­ tet von einem Modus, in dem nur die Zickzackstichabschnitte dop­ pelt genäht werden, in einen Modus, in dem sowohl die Riegel­ nahtabschnitte als auch die Zickzackstichabschnitte doppelt ge­ näht werden, um, wenn das Knopfloch doppelt genäht wird.
Daher kann die Knopflochnähmaschine leicht den Dickenausgleich zwischen den Zickzackstichabschnitten und den Riegelnahtab­ schnitten einstellen.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Fi­ guren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Knopf­ lochnähmaschine, auf die die Erfindung ange­ wendet wird;
Fig. 2 ein Seitenaufriß von wesentlichen Teilen der Knopflochnähmaschine, wie sie von rechts ge­ sehen wird;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Transpor­ teurantriebsmechanismus der Knopflochnähma­ schine;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Schneide­ antriebsmechanismus der Knopflochnähmaschi­ ne;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Nadel­ stangenantriebsmechanismus der Knopflochnäh­ maschine;
Fig. 6 die Stichbildung eines Knopfloches, das auf der Knopflochnähmaschine gebildet wird;
Fig. 7 den Aufbau eines Steuersystems der Knopf­ lochnähmaschine;
Fig. 8 ein Beispiel einer Bedienungstafel, die bei der Knopflochnähmaschine benutzt wird;
Fig. 9A-9D Beispiele gestickter Knopflochformen, die auf der Knopflochnähmaschine modifiziert sind;
Fig. 10 ein Flußdiagramm, das eine Schrittabfolge zeigt, die in dem Steuersystem ausgeführt wird;
Fig. 11 ein Flußdiagramm detaillierter Schritte, die in Schritt S3 von Fig. 10 ausgeführt wer­ den;
Fig. 12 ein Fahrweg einer Nadel gerade vor dem tat­ sächlichen Nähen;
Fig. 13 einen Fahrweg der Nadel an dem Start des Nä­ hens;
Fig. 14A u. 14B einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines Zickzackstichmusters auf dem Hinweg;
Fig. 15 einen Fahrweg der Nadel bei dem Bilden eines hinteren Riegelnahtmusters auf dem Hinweg;
Fig. 16A u. 16B einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines hinteren Riegelnahtmusters bei der Rückkehr;
Fig. 17A u. 17B einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines Zickzackstichmusters bei der Rückkehr;
Fig. 18 einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines vorderen Riegelnahtmusters;
Fig. 19A-19C einen Fahrweg der Nadel an dem Ende des Nä­ hens; und
Fig. 20 einen Fahrweg der Nadel zu dem letzten Stich.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun im ein­ zelnen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen be­ schrieben. Fig. 1 stellt eine Knopflochnähmaschine M dar, die perspektivisch gesehen wird. Die Nähmaschine M näht ein gestick­ tes Knopfloch 70 (Fig. 6) auf ein Nähgut (nicht gezeigt) und schneidet einen Schlitz zwischen einen linken und einen rechten Zickzackstichabschnitt 71, 72 des gestickten Knopfloches 70 zum Bilden eines Knopfloches 80 (Fig. 6).
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist die Nähmaschine M einen Ma­ schinentisch 1, einen Maschinenmotor 2, ein Pedal 3 zum Starten und Stoppen des Motors 2, eine Bedienungstafel 4, durch die ver­ schiedene Daten zum Bilden des gestickten Knopfloches 70 und des Knopfloches 80 eingegeben werden, eine Steuerung 5 zum Steuern eines jeden Mechanismus, die später beschrieben wird, ein Bett 6, einen Ständerabschnitt 7 und einen Arm 8 auf.
Fig. 2 zeigt wesentliche Teile eines Nähmechanismus 10, an dem das gestickte Knopfloch 70 gebildet wird. Der Nähmechanismus 10 ist mit einem Transporteur 11 verbunden, der das Nähgut gemäß der Stichbildung vorschiebt. Ein Transporteurantriebsmechanismus 12 (Fig. 3) bewegt den Transporteur 11 in eine Vorschubrichtung des Nähgutes. Ein Schneider 13 schneidet das Nähgut zum Bilden des Knopfloches 80 zwischen dem linken und dem rechten Zickzack­ stichabschnitt 71, 72. Ein Schneiderantriebsmechanismus 14 (Fig. 4) bewegt den Schneider 13 aufwärts und abwärts.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, weist der Nähmechanismus 10 eine Na­ delstange 15, die in einem Kopf 8A des Armes 8 vorgesehen ist, eine Nadel 16, die lösbar an dem Boden der Nadelstange 15 befe­ stigt ist, einen Nadelstangenantriebsmechanismus 17 (Fig. 5), der ermöglicht, daß sich die Nadelstange 15 vertikal bewegt und seitlich schwingt, und ein Drehschiffchen (nicht gezeigt), daß in dem Bett 6 vorgesehen ist und mit der Nadel 16 zum Erzeugen von Knopflochstichen zusammenwirkt, auf. Das gestickte Knopfloch 70 wird gebildet, während der Nähmechanismus 10 angetrieben wird und folglich das Nähgut über den Transporteur 11 vorgeschoben wird. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, weist das gestickte Knopfloch 70 den linken Zickzackstichabschnitt 71 und den rechten Zick­ zackstichabschnitt 72 auf. Weiter weist es einen vorderen Rie­ gelnahtabschnitt 73 und einen hinteren Riegelnahtabschnitt 74 an dem vorderen Ende bzw. dem hinteren Ende auf. Während des norma­ len Knopflochnähens werden ein Teil des vorderen Riegelnahtab­ schnittes 73, der linke Zickzackstichabschnitt 71, der hintere Riegelnahtabschnitt 74, der rechte Zickzackstichabschnitt 72 und der Rest des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 in dieser Reihen­ folge hergestellt. Längen, die mit einem Buchstaben wie A und B in Fig. 6 dargestellt sind, sind Daten, die auf der Bedie­ nungstafel 4 einzustellen sind. Das Einstellverfahren wird spä­ ter beschrieben.
Als nächstes werden der Transporteur 11 und der Transporteuran­ triebsmechanismus 12 beschrieben. Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, ist der Transporteur 11 eine lange Platte, die sich von dem vorderen zu dem hinteren Teil der Nähmaschine erstreckt, die ei­ nen langen Schlitz 11a an dem vorderen Ende aufweist und in der das gestickte Knopfloch 70 und das Knopfloch 80 erzeugt werden. Auf der Oberseite des Bettes 6 ist ein Paar von Führungsplatten 20 zum Tragen des Transporteurs 11 so eingebettet, daß er sich nach vorn und hinten bewegen kann.
Der Transporteurantriebsmechanismus 12 weist ein bewegbares Teil 21, das an dem hinteren Ende des Bodens des Transporteurs 11 be­ festigt ist, ein bewegbares Teil 22, das mit dem bewegbaren Teil 21 mit einem festen Abstand über eine lange Verbindungsstange 23 verbunden ist, und einen Schrittmotor 24, der das bewegbare Teil 22 zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen antreibt, auf.
Die Verbindungsstange 23 geht durch die linken Löcher, die auf der Rückseite gebildet sind, wie in Fig. 3 dargestellt ist, der bewegbaren Teile 21, 22. Die Verbindungsstange 23 wird an einen Maschinenrahmen so gelagert, daß sie sich über ein Paar von La­ gern 25 auf der Außenseite der bewegbaren Teile 21, 22 hin und her bewegen kann. Eine lange Stange 26 ist rechts, wenn der Näh­ maschine zugewandt ist, von der Verbindungsstange 23 vorgesehen. Die Stange 26 geht durch das rechte Loch des bewegbaren Teiles 22 und ist durch ein Lager 22a so gelagert, daß sie sich vor­ wärts und rückwärts bewegt.
Eine Antriebsscheibe 27 ist an einer Ausgangswelle des Schritt­ motors 24 befestigt. Auf der Rückseite der Antriebsscheibe 27 ist eine angetriebene Scheibe (nicht gezeigt) fest in den Ma­ schinenrahmen vorgesehen. Die Scheiben sind über einen Schlei­ fenriemen 28 verbunden. Das bewegbare Teil 22 ist an einem Teil des Riemens 28 befestigt. Wenn der Schrittmotor 24 läuft, wird der Transporteur 11 rückwärts und vorwärts zusammen mit den be­ wegbaren Teilen 21, 22 bewegt.
Ein Stoffpresser 31 ist an einem Presserarm 30 angebracht. Der Presserarm 30 ist schwenkbar mit dem bewegbaren Teil 22 verbun­ den. Der Stoffpresser 31 ist so ausgelegt, daß seine Kraft nach unten durch ein nicht gezeigtes drückende Teil über den Presser­ arm 30 ausgeübt wird. Somit preßt der Stoffpresser 31 fest das Nähgut auf den Transporteur 11. Der Schneider 13 ist an einem Schneidehalter 41 unter Benutzung einer Schraube 41a angebracht. Der Schneiderhalter 41 ist an einer Welle 40 angebracht, die durch den Schneideantriebsmechanismus 14 aufwärts und abwärts bewegt wird, wie unten beschrieben wird.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau des Schneideantriebsmechanismus 14 zeigt. Der Schneider 13 ist an der Welle 40 etwas hinter der Nadel 16 angebracht. Die Welle 40 ist mit einem Tauchkolben 45a eines Solenoid 45 zum Antreiben des Schneiders 13 über zugehörige Teile wie ein Schneidebetäti­ gungsarm 46 verbunden. Der Schneidebetätigungsarm 46 ist an der Hinterseite nach oben wie eine L-Form gebogen und ist schwingfä­ hig an dem Maschinenrahmen an der Mitte über einen Zapfen 46a gelagert. Das vordere Ende des Schneidebetätigungsarmes 46 ist mit der Welle 40 verbunden, und das hintere Ende des Armes 46 ist mit dem Tauchkolben 45a, der von dem Solenoid 45 nach hinten vorsteht, über eine Verbindung 47 verbunden. Das vordere Ende des Armes 46 wird durch eine Feder 48 nach oben gezogen.
Während der Tauchkolben 45a des Solenoid 45 vorgeschoben und zu­ rückgezogen wird, wird somit die Bewegung auf die Welle 40 über­ tragen, wodurch bewirkt wird, daß sich der Schneider 13 aufwärts und abwärts bewegt. Das Solenoid 45 ist ein zweiseitiges So­ lenoid, das den Tauchkolben 45a sowohl in die vorschiebende Richtung als auch die zurückziehende Richtung gemäß dem Status bewegen kann, in dem das Solenoid 45 erregt ist. Daher sollte die Feder 48 eine ausreichende Stärke zum Kompensieren des Ge­ wichtes der Welle 40 durch den Schneider 13 aufweisen. Es ist jedoch möglich auch die Feder 48 wegzulassen.
Fig. 5 zeigt den Aufbau des Nadelstangenantriebsmechanismus 17 in einer perspektivischen Ansicht. Bei dem Nadelstangenantriebs­ mechanismus 17 ist die Nadelstange 15 gleitend an einem Nadel­ stangenträger 51 angebracht, der in dem Arm 8 vorgesehen ist.
Eine Nadelstangenklemme 52 ist an der Nadelstange 15 an einer vorbestimmten Position gesichert.
Eine Nadelstangenverbindungsstange 53 weist zwei Enden 53a, 53b auf. Ein Ende 53a bewegt sich entlang eines Kreises C in einer vertikalen Ebene, und das andere Ende 53b ist mit der Nadelstan­ genklemme 52 über einen Gleitblock 54 verbunden. Eine Führungs­ rille 52a ist in der Nadelstangenklemme 52 gebildet und steht in Eingriff mit dem Gleitblock 54 so, daß er sich frei nach rechts und links bewegen kann. Das Ende 53b der Nadelstangenverbin­ dungsstange 53 weist einen anderen Gleitblock 55 auf der anderen Seite auf. Der Gleitblock 55 steht in Eingriff mit einer verti­ kalen Rille 56a eines Führungsträgers 56. Der Eingriff ermög­ licht dem Ende 53b, daß es sich nur vertikal bewegt. Eine ebene Nadelstangenführung 57 ist jedoch an dem Nadelstangenträger 51 gesichert. Die Nadelstangenführung 57 weist einen Schlitz 57a auf, der sich entlang der Nadelstange 15 erstreckt. Ein Vor­ sprung 52b der Nadelstangenklemme 52 steht in Eingriff mit dem Schlitz 57a. Der Boden des Nadelstangenträgers 51 ist mit einem Schwenkhebel 62 verbunden, der sich zusammen mit einer Ausgangs­ welle 61a eines Schrittmotors 61 über einen Gleitblock 63 be­ wegt.
Wenn bei dem Nadelstangenantriebsmechanismus 17, der wie oben aufgebaut ist, eine obere Welle 64 durch den Maschinenmotor 2 gedreht wird, wird eine Kraft auf die Nadelstangenverbindungs­ stange 53 ausgeübt. Die Kraft wird auf die Nadelstange 15 über den Gleitblock 54 übertragen, dadurch wird die Nadelstange 15 vertikal bewegt. Wenn der Schrittmotor 61 läuft, wird eine Kraft auf den Schwenkhebel 62 ausgeübt. Die Kraft wird auf den Nadel­ stangenträger 51 über den Gleitblock 63 übertragen, wodurch der Nadelstange 15 ermöglicht wird, sich seitlich zu bewegen. Die vertikale und die seitliche Bewegung in der Nadelstange 15 er­ möglicht die Bildung des gestickten Knopfloches 70. Zusätzlich kann eine Weite eines jeden Teiles des gestickten Knopfloches 70 durch Steuern des Drehwinkels des Schrittmotors 61 geändert wer­ den, was später beschrieben wird.
Der Aufbau des Steuersystemes der Nähmaschine M wird nun be­ schrieben. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, weist die Steuerung 5 ei­ ne CPU 5a, einen ROM 5b, einen RAM 5c, eine Eingangsschnittstel­ le 5d und eine Ausgangsschnittstelle 5e auf, die alle über einen Bus 5f verbunden sind. Die Eingangsschnittstelle 5d nimmt Ein­ gangssignale von dem Pedal 3 und der Bedienungstafel 4 auf. Die Ausgangsschnittstelle 5e gibt Treibersignale an den Maschinenmo­ tor 2, den Schrittmotor 34, den Schrittmotor 61 und das Solenoid 45 über eine Treiberschaltung, nicht gezeigt, aus. Sie gibt auch ein Steuersignal zum Anzeigen des Status der Nähmaschine zu der Bedienungstafel 4 aus.
Der Aufbau der Bedienungstafel 4 und ihre Benutzung wird unter Bezugnahme auf Fig. 8 beschrieben. Die Bedienungstafel 4 ent­ hält eine Siebensegmentanzeige 410, die eine vierziffrige Zahl zeigen kann, eine Siebensegmentanzeige 420, die eine zweiziffri­ ge Zahl anzeigen kann und eine Mehrzahl von LED 430, die den ge­ genwärtig in der Nähmaschine M eingestellten Steuermodus anzei­ gen.
Eine auf der Anzeige 410 angezeigte Zahl kann geändert werden, in dem die Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411 benutzt werden, und bestimmt werden, in dem die ENTER-Taste 413 benutzt wird. Eine auf der Anzeige 420 angezeigte Zahl kann zyklisch unter Benut­ zung der PROGRAM NO-Taste 421 geändert werden. Die Nähmaschine M weist folgende Modi auf: Automodus (Auto), in dem reguläres Nä­ hen auf der Grundlage von später beschriebenen Programmen ausge­ führt wird; Testvorschubmodus (Prüfvorschub), in dem die Nadel­ punkte ohne Absenken der Nadel 16 geprüft werden (tatsächliches Nähen wird nicht ausgeführt); Manuellmodus (Manuell), in dem der Bediener eine Scheibe (nicht gezeigt) von Hand zum Ausführen ma­ nuellen Nähens dreht; und Programmodus (Programm), in dem Ein­ stellungen bezüglich der später beschriebenen Programm durchge­ führt werden. Diese Modi werden abwechselnd durch die SELECT- Taste 431 geschaltet. Gemäß dem Schalten der Modi wird eine LED 430, die dem gegenwärtig eingestellten Modus entspricht, auf­ leuchtet.
Die Bedienungstafel 4 weist weiter eine LED 441, die anzeigt, daß die Spannung eingeschaltet ist, eine LED 443, die warnt, daß ein Fehler aufgetreten ist, eine RESET-Taste 445, die den Status der Nähmaschine M zurücksetzt, nachdem Maßnahmen zum Beheben des Fehlers unternommen worden sind, und eine CUTTER ON-Taste 447, die den Schneider 13 unabhängig von der Programmeinstellung ak­ tiviert, auf.
Wenn ein Modus mit Ausnahme des Programmodus eingestellt ist, zeigt die Steuerung 5 eine Mitteilung auf der Anzeige 410 und eine Programmnummer, die gegenwärtig eingestellt ist, auf der Anzeige 420 an. Als Art des gestickten Knopfloches 70 sieht die Nähmaschine M das Nähen verschiedener Formen von gestickten Knopflöchern vor, wie in Fig. 6 und 9 gezeigt ist, wie ein rechteckig gesticktes Knopfloch (Fig. 6 und 9A), ein Augen­ knopfloch, dessen Ende kreisförmige ausbeult (Fig. 9B), ein bootförmig gesticktes Knopfloch mit angeschrägten Enden (Fig. 9C) und ein mit einem runden oder ovalen Ende gesticktes Knopf­ loch (Fig. 9D). Die gestickten Knopflochformen sind Programm­ nummern zugeordnet. Die folgende Beschreibung benutzt den Fall, in dem das rechteckig gestickte Knopfloch 70 ausgewählt ist und die Zickzackstichabschnitte 71, 72 nicht doppelt genäht werden.
Wenn der Bediener die PROGRAM NO-Taste 421 zum Anzeigen einer entsprechenden Programmnummer auf der Anzeige 420 benutzt und den Programmodus unter Benutzung der SELECT-Taste 431 einstellt, zeigt die Anzeige 420 die Parameternummer entsprechend dem aus­ gewählten Programm. Die Parameter für die Programme sind in eine erste Parametergruppe einschließlich der Parameternummern 0 bis 49, wie in Tabelle 1 gezeigt ist, und eine zweite Parametergrup­ pe mit den Parameternummern 50 bis 99, wie in Tabelle 2 gezeigt ist, unterteil. Wenn der Benutzer die PROGRAM NO-Taste 421 in dem Programmodus benutzt, erscheint eine gewünschte Parameter­ nummer auf der Anzeige 420, und der Parameter ist eingestellt. Wenn zum Beispiel die Parameternummer 00 auf der Anzeige 420 der Nähmaschine M erscheint, die gerade ausgeliefert wurde, zeigt die Anzeige 410 die Voreinstellung 3500 (Stiche pro Minute, spm) einer Drehzahl an. Dieser Wert kann geändert werden unter Benut­ zung der Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411, wobei 100 spm als Minimalwert benutzt wird, innerhalb des Bereiches von 2000 spm bis 4000 spm.
Tabelle 1
Tabelle 2
Wenn die PROGRAM NO-Taste 421 nur betätigt wird, ist die Ein­ stellung für die erste Parametergruppe, wie sie in Tabelle 1 ge­ zeigt ist, verfügbar. Zum Einstellen eines Parameters der zwei­ ten Parametergruppe (wenn eine Parameternummer von 50 bis 99 auf der Anzeige 420 erscheint), wie in Tabelle 2 gezeigt ist, werden die ENTER-Taste 413 und die PROGRAM NO-Taste 421 gleichzeitig betätigt. Die erste Parametergruppe steht nur für ein ausgewähl­ tes Programm zur Verfügung und kann oft geändert werden. Die zweite Parametergruppe ist allen Programmen gemeinsam und wird selten geändert.
Von den Parametern in Tabelle 1 stellt Nummer 01 "Zickzackstichlänge" die Länge für die Zickzackstichabschnitte 71, 72 dar, wie durch A in Fig. 6 gezeigt ist, Nummer 02 "Zickzackabstand" stellt den Abstand für die Zickzackstiche 71, 72 dar, wie durch B bezeichnet ist, Nummer 03 "Zickzackweite" stellt die Weite für jeden der Zickzackstichabschnitte 71, 72 dar, wie durch C gezeigt ist, Nummer 04 "Riegelnahtlänge" stellt die Länge der Riegelnahtstichabschnitte 73, 74 dar, wie durch D bezeichnet ist, Nummer 05 "Riegelnahtabstand" stellte den Ab­ stand für die Riegelnahtstiche 73, 74 dar, wie durch E bezeich­ net ist, Nummer 06 "Schneideraum" stellt den Abstand zwischen den Zickzackstichabschnitten 71, 72 zum Öffnen des Knopfloches 80 darin dar, wie durch F in Fig. 6 gezeigt ist. Das folgende ist eine Beschreibung der Schritte, die die Steuerung 5 auf der Grundlage der auf diese Weise eingestellten Parameter ausführt.
Wenn der Bediener das Pedal 3 nach dem Einstellen eines jeden Parameters tritt, führt die Steuerung 5 die Schritte des in Fig. 10 gezeigten Flußdiagrammes aus. Die Steuerung 5 liest zu­ erst in S1 (S steht für einen Schritt) jeden eingestellten Para­ meter in einen vorbestimmten Platz in dem RAM 5c ein und berech­ net die Nadelpunkte entsprechend eines jeden Parameters in S3. In S5 berechnet die Steuerung 5 die Treiberposition des Schnei­ ders 13 entsprechend den Parametern. Bei der Nähmaschine M wer­ den zum Nähen eines gestickten Knopfloches ein Teil des vorderen Riegelnahtabschnittes 73, der linke Zickzackstichabschnitt 71, der hintere Riegelnahtabschnitt 74, der rechte Zickzackstichab­ schnitt 72 und der Rest des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 in dieser Reihenfolge hergestellt. Daher ist die Treiberposition des Schneiders 13 fixiert, während der rechte Zickzackstichab­ schnitt 72 genäht wird oder gerade nachdem er beendet ist.
In S11 wird ein Stich für jeden in S3 berechneten Nadelpunkt ausgeführt. Genauer, der Transporteur 11 und der Nadelstangen­ träger 51 werden gemäß der in dem Zähler gezahlten Zahl von Sti­ chen angetrieben, und die Nadelstange 15 wird vertikal an dem gewünschten Nadelpunkt bewegt. Nachdem ein Stich ausgeführt ist, geht der Vorgang zu S13. In S13 bestimmt die Steuerung 5, ob der rechte Zickzackstichabschnitt 72 gebildet wird. Da ein gestick­ tes Knopfloch an einem Teil des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 begonnen wird, geht die Steuerung 5 zu S15 nach dem Start des Knopflochnähens. In S15 bestimmt die Steuerung 5, ob das Knopf­ lochnähen beendet ist. Zuerst bestimmt die Steuerung 5 in S15 NEIN und kehrt zu S11 zurück. Während die Schritte S11 bis S15 wiederholt werden, wird das Knopflochnähen ausgeführt. Wenn das Nähen in das rechte Zickzacknähen übergeht (S13:JA) geht die Steuerung 5 zu S17.
In S17 bestimmt die Steuerung 5, ob das Knopflochnähen an der Schneideantriebsposition, die in S15 berechnet ist, beendet ist oder nicht. Wenn sich das Nähen nicht der Schneideantriebsposi­ tion nähert (S17:NEIN), geht die Steuerung 5 zu S15 zum Fortset­ zen des Nähens für das gestickte Knopfloch 17. Wenn das Nähen an der Schneideantriebsposition beendet ist (S17:JA), wird der Schneider 13 zum Bilden des Knopfloches 80 in S19 betätigt, und die Steuerung 5 zu S15. Wenn das Nähen des gestickten Knopflo­ ches 70 beendet ist, bestimmt die Steuerung 5 Ja in S15, und der Betrieb ist beendet. Auf diese Weise kann das gestickte Knopf­ loch 70 entsprechend eines jeden Parameters, der auf der Bedie­ nungstafel 4 eingestellt ist, gebildet werden.
Der Schritt zum Berechnen des Nadelpunktes, der in S3 ausgeführt wird, wird nun im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 11 bis 20 beschrieben. Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm von Schritten, die in S13 im einzelnen ausgeführt werden. Wenn die Steuerung 5 zu S3 geht, erzeugt sie zuerst Bewegungsdaten, mit denen das Vorschieben ohne Nähen zu der Nähstartposition (S30) ausgeführt wird. Wie in Fig. 12 gezeigt ist, wird in der Steuerung 5 ein orthogonales Koordinatensystem derart angenommen, daß es eine Ruheposition (0,0) in der Mitte des vorderen Endes des gestick­ ten Knopfloches 70 gibt und die X-Achse die Zickzackrichtung der Nadel darstellt und die Y-Achse die Nähgutvorschubrichtung dar­ stellt. In S30 werden die Koordinaten für die Nähstartposition berechnet unter Benutzung der folgenden Gleichung, die auf dem eingestellten Wert F für den "Schneideraum (0,6)" beruht (eine zweiziffrige Zahl in einer Klammer stellt eine Parameternummer im folgenden dar):
(X), (Y) = (-F/2, 0,2).
Als Resultat wird der Bewegungsweg der Nadel 16 gerade vor dem Nähen gebildet, wie durch die in Fig. 12 gezeigte durchgezogene Linie gezeigt ist. In S31 werden die Nadelpunkte für den Start der Verriegelung (die an dem Beginn des Nähens genäht wird) be­ rechnet. Wenn zum Beispiel die Zahl der Startverriegelungsstiche (10) auf 4 gesetzt ist, werden die Nadelpunkte von dem ersten Stich zu dem fünften Stich unter Benutzung der folgenden Glei­ chungen berechnet:
Erster Stich = (-F/2 - J1, 0,2)
Zweiter Stich = (-F/2, 0,2 + M)
Dritter Stich = (-F/2 - J1, 0,2 + M)
Vierter Stich = (-F/2, 0,2 + 2M)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL1 + 0,2, 0,2 + 2M)
Worin
J1 = Startverriegelungsstichweite (12)
M = Startverriegelungsstichabschnitt (13)
CL1 = 2 × (Zickzackweite (03) + vordere Riegelweitenkor­ rektur (14)) × Zickzackweitenverhältnis (09).
Kurz gesagt, während das Nähen der Zahl von Stichen, die in "Zahl der Startverriegelungsstiche (10)" eingestellt ist, ausge­ führt wird, wird die Zickzackweite der Nadel 16 als J1 angese­ hen. Nach diesem Nähen wird die Zickzackweite der Nadel 16 um 0,2 mm kleiner als CL, das heißt die vordere Riegelnahtweite auf der linken Seite, die Weite der Zickzackstichabschnitte 71, 72 addiert zu der vorderen Riegelnahtweitenkorrektur. Die Zahl der verbleibenden zu nähenden Stiche in der vorderen Riegelnahtlänge mit Ausnahme des Startriegelnahtstiches N1 wird durch die fol­ gende Gleichung dargestellt, und die obige Zickzackweite wird, während die Zahl von Stichen N1 genäht wird, gleich CL1 - 0,2:
N1 ≈ 2 × (D1 - I1 × DM/2 - 0,2)/B (1)
worin:
I1 = Zahl der Startverriegelungsstiche (10)
D1 = Riegelnahtlänge (0,4) + vordere Riegelnahtlängen­ korrektur (16)
B = Zickzackstichabstand (0,2).
Daher wird der tatsächliche Stichabstand P1 an dem Startverrie­ gelungsstich durch die folgende Gleichung dargestellt:
P1 = (D1 - I1 × M/2 - 0,2)/(N1/2).
Bei dem Startverriegelungsstich wird der sechste oder spätere wie folgt bestimmt:
Sechster Stich = (-F/2, 0,2 + 2M + P1)
Siebter Stich = (-F/2 - CL1 + 0,2, 0,2 + 2M + P1)
I1 + N1-ter Stich = (-F/2, D1).
Folglich wird der Bewegungsweg der Nadel 6 an den Startverriege­ lungsstichen wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 13 ge­ zeigt bezeichnet. Da die Zahl der Stiche N1 für das Startverrie­ gelungsnähen unter Benutzung der Gleichung (1) berechnet wird, benötigt der Parameter einen Grenzfaktor von D1 < I1 × M/2 - 0,2.
In S32 werden die Nadelpunkte des linken Zickzackstichabschnit­ tes 71 (hier im folgenden als Zickzackstiche auf dem Hinweg be­ zeichnet) berechnet. Die Zahl der Stiche für den Zickzack­ stichabschnitt auf dem Hinweg N2 (Zickzackstichzahl N2) wird durch die folgende Gleichung dargestellt. Sie variiert in Abhän­ gigkeit davon, ob sie gerade oder ungerade ist:
N2 ≈ 2 × A/B.
Worin: A der eingestellte Wert der Zickzackstichlänge (0,1) ist.
Die Nadelpunkte werden in diesem Fall wie folgt berechnet, wenn die Zickzackstichzahl N2 eine gerade Zahl ist, z. B. 10:
Erster Stich = (-F/2 - CL, P2 + D1)
Zweiter Stich = (-F/2, 2 × P2 + D1)
Dritter Stich = (-F/2 - CL, 3 × P2 + D1)
Vierter Stich = (-F/2, 4 × P2 + D1)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL, 5 × P2 + D1)
Sechster Stich = (-F/2, 6 × P2 + D1)
Siebter Stich = (-F72 - CL, 7 × P2 + D1)
Achter Stich = (-F/2, 8 × P2 + D1)
Neunter Stich = (-F/2 - CL, 9 × P2 + D1)
Zehnter Stich = (-F/2, 10 × P2 + D1).
Wenn dagegen die Zickzackstichzahl N2 eine ungerade Zahl ist, z. B. 9:
Erster Stich = (-F/2 - CL, P2 + D1)
Zweiter Stich = (-F/2, 2 × P2 + D1)
Dritter Stich = (-F/2 - CL, 3 × P2 + D1)
Vierter Stich = (-F/2, 4 × P2 + D1)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL, 5 × P2 + D1)
Sechster Stich = (-F/2, 6 × P2 + D1)
Siebter Stich = (-F/2 - CL, 7 × P2 + D1)
Achter Stich = (-F/2, 8 × P2 + D1)
Neunter Stich = (-F/2 - CL, 9 × P2 + D1)
Zehnter Stich = (-F/2, 9 × P2 + D1).
Worin:
P2 = A/N2
CL = 2 × Zickzackweite (03) × Zickzackweiten­ verhältnis (09) (2)
Daher ist im ersteren Fall 10 × P2 = A und in dem letzteren Fall ist 9 × P2 = A. A/D1 wird für die Y-Koordinate an dem zehnten Stich in dem ersteren Fall gesetzt, und es wird in dem neunten und zehnten Stich in dem letzteren Fall gesetzt. Als Resultat ist der Bewegungsweg der Nadel 16 bei dem Zickzacknähen auf dem Hinweg wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 14A für den ersteren Fall (gerade) und in Fig. 14B für den letzteren Fall (ungerade) gezeigt.
In S33 werden die Nadelpunkte an dem hinteren Riegelnahtab­ schnitt 74 berechnet, die rückwärts genäht werden (hinteren Rie­ gelnaht auf dem Hinweg). Die Zahl der Stiche an der hinteren Riegelnaht auf dem Hinweg N3 und ihr Abstand P3 werden wie folgt dargestellt:
N3 ≈ 2 × D2/E
P3 = D2/(N3/2).
Worin:
D2 = Riegelnahtlänge (0,4) + hintere Riegelnahtlängen­ korrektur (17)
E = Riegelnahtstichabstand (0,5).
In dem Fall von N3 = 8 werden die Nadelpunkte durch die folgen­ den Gleichungen dargestellt, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist wie durch die durchgezogene Linie von Fig. 15 gezeigt ist:
Erster Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + P3)
Zweiter Stich = (-F/2 + R × P, A + D1 + P3)
Dritter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 2 × P3)
Vierter Stich = (-F/2 + R × 2 × P, A + D1 + 2 × P3)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 3 × P3)
Sechster Stich = (-F/2 + R × 3 × P, A + D1 + 3 × P3)
Siebter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 4 × P3)
Achter Stich = (-F/2 + R × 4 × P, A + D1 + 4 × P3).
Worin:
R = (CR2 + F) /D2
CL2 = 2 × (Zickzackweite (03) + hintere Riegelnaht­ weitenkorrektur (15)) × Zickzackweitenverhältnis (09).
In jedem Fall der obigen Gleichungen wird der begrenzende Faktor N3 ≧ 2 benötigt.
In S34 werden die Nadelpunkte an der hinteren Riegelnaht 74 be­ stimmt, die vorwärts genäht wird (die hintere Riegelnaht auf dem Rückweg). Die Zahl der Stiche an der hinteren Riegelnaht auf dem Rückweg (N4) und ihr Abstand P3 werden auf eine ähnliche Weise wie bei der Riegelnaht auf dem Hinweg wie folgt bestimmt:
N4 ≈ 2 × D2/E
P4 = D2/(N4/2).
An dem hinteren Riegelnahtabschnitt 74 auf dem Rückweg variiert die Form des Musters, das aus den zu berechnenden Nadelpunkten hergestellt wird, in Abhängigkeit davon, ob die Zickzackstich­ zahl N2 gerade oder ungerade ist. In dem Fall von zum Beispiel N2 = 10 (gerade) werden die Nadelpunkte durch die folgenden Glei­ chungen bestimmt, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist, wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 16A bezeichnet ist:
Erster Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Zweiter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Dritter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Vierter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Fünfter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Sechster Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Siebter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Achter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Neunter Stich = (F/2, A + D1)
Worin: CR2 = 2 × (Zickzackweite (03) + hintere Riegelnaht­ weitenkorrektur (15)) × ((1 - Zickzackweitenverhältnis (09)).
In dem Fall von N2 = 9 (ungerade) werden die Nadelpunkte durch die folgenden Gleichungen dargestellt, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist, wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 16B ge­ zeigt ist:
Erster Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Zweiter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Dritter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Vierter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Fünfter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Sechster Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Siebter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Achter Stich = (CR2 + F/2, A + D1).
In den obigen Gleichungen wird ein begrenzender Faktor von N4 ≧ 2 benötigt.
In S35 werden die Nadelpunkte an dem rechten Zickzackstichab­ schnitt 72 berechnet (hier im folgenden als Zickzackstiche auf dem Rückweg bezeichnet). Die Zahl der Stiche für den Zickzack­ stichabschnitt auf dem Rückweg N5 und ihr Abstand PS werden wie folgt bezeichnet:
N5 ≈ 2 × A/B
P5 = A/N5
An dem Zickzackstichabschnitt auf dem Rückweg variiert die Form des Musters, das aus den zu berechnenden Nadelpunkten gebildet wird, in Abhängigkeit, ob die Zahl der Stiche N5 gerade oder un­ gerade ist. In dem Fall zum Beispiel N5 = 10 (gerade) werden die Nadelpunkte berechnet unter Benutzung der folgenden Gleichungen, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist so, wie er durch die durchgezogene Linie in Fig. 17A gezeigt ist:
Erster Stich = (F/2 + CR, A + D1 - P5)
Zweiter Stich = (F/2, A + D1 - 2 × P5)
Dritter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 3 × P5)
Vierter Stich = (F/2, A + D1 - 4 × P5)
Fünfter Stich = (F/2 + CR, A + C1 - 5 × P5)
Sechster Stich = (F/2, A + D1 - 6 × P5)
Siebter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 7 × P5)
Achter Stich = (F/2, A + D1 - 8 × P5)
Neunter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 9 × P5)
Zehnter Stich = (F/2, A + D1 - 10 × P5) = (F/2, D1)
Worin:
CR = 2 × Zickzackweite (03) × (1 - Zickzackweiten­ verhältnis (09)) (3)
In dem Fall von N5 = 9 (ungerade) werden die Nadelpunkte durch die folgenden Gleichungen bezeichnet, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist so, wie er durch die durchgezogene Linie von Fig. 17B bezeichnet ist:
Erster Stich = (F/2, A + D1 - P5)
Zweiter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 2 × P5)
Dritter Stich = (F/2, A + D1 - 3 × P5)
Vierter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 4 × P5)
Fünfter Stich = (F/2, A + D1 - 5 × P5)
Sechster Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 6 × P5)
Siebter Stich = (F/2, A + D1 - 7 × P5)
Achter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 8 × P5)
Neunter Stich = (F/2, A + D1 - 9 × P5) = (F/2, D1).
In S36 werden die Nadelpunkte für den vorderen Riegelnahtab­ schnitt 73 berechnet. Die Zahl der Stiche für den vorderen Rie­ gelnahtabschnitt 73 N6 und ihr Abstand P6 werden wie folgt be­ zeichnet:
N6 ≈ 2 × D1/E
P6 = D1/(N6/2).
In dem Fall von zum Beispiel von N6 = 9 werden die Nadelpunkte bezeichnet, in dem die folgenden Gleichungen benutzt werden, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist so, wie er durch die durchge­ zogene Linie in Fig. 18 bezeichnet ist:
Erster Stich = (CR1 + F/2, D1)
Zweiter Stich = (-CL1 - F/2, D1)
Dritter Stich = (CR1 + F/2, D1 - P6)
Vierter Stich = (-CL1 - F/2, D1 - P6)
Fünfter Stich = (CR1 + F/2, D1 - 2 × P6)
Sechster Stich = (-CL1 - F/2, D1 - 2 × P6)
Siebter Stich = (CR1 + F/2, D1 - 3 × P6)
Achter Stich = (-CL1 - F/2, D1 - 3 × P6)
Neunter Stich = (CR1 + F/2, 0).
Worin: CR1 = 2 × (Zickzackweite (03) + vordere Riegelnaht­ weitenkorrektur (14)) × (1 - Zickzackweitenverhältnis (09)).
Ein begrenzender Faktor von N6 ≧ 2 wird für die obigen Gleichun­ gen benötigt.
In S37 werden die Nadelpunkte für die Endverriegelungsstiche be­ rechnet (die an dem Ende des Nähens genäht werden). Diese werden bestimmt auf der Grundlage des eingestellten Wertes 12 für die Zahl der Endverriegelungsstiche (11) wie folgt:
In dem Fall von (a) I2 ≧ 2.
Der Abstand P6 wird unter Benutzung der folgenden Gleichung be­ rechnet:
P6 = (CL1 + F/2)/(I2 - 1).
Die Nadelpunkte werden durch die folgenden Gleichungen bezeich­ net. In dem Fall von zum Beispiel I2 = 3 ist der Bewegungsweg der Nadel 16 so, wie er durch die durchgezogene Linie in Fig. 19A bezeichnet ist. In dem Fall von I2 = 2 ist der Bewegungsweg der Nadel 16 so, wie er durch die durchgezogene Linie in Fig. 19B bezeichnet ist:
Erster Stich = (0, 0)
Zweiter Stich = (-P6, 0)
Dritter Stich = (-2 × P6, 0)
. . .
12-ter Stich = (-CL1 - F/2, 0).
In dem Fall von I2 = 1 wird der Nadelpunkt durch die folgende Gleichung bestimmt, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist so, wie er durch die durchgezogene Linie in Fig. 19C bezeichnet ist:
Erster Stich = (-CL - F/2, 0).
In S38 wird der Nadelpunkt für den letzten Stich berechnet. Er ist wie folgt bezeichnet:
(X, Y) = (0,5 - CL1 - F/2, -0,2).
Der Bewegungsweg der Nadel 16 für den letzten Stich ist so, wie er durch eine durchgezogene Linie in Fig. 20 bezeichnet ist.
Der Nadelpunkt für den letzten Stich macht keinen tatsächlichen Stich, wenn der Nadel- und der Spulenfaden geschnitten werden, da sie unter das Nähgut gezogen werden und von dem letzten Na­ delpunkt getrennt sind. In S39 erzeugt die Steuerung 5 die Bewe­ gungsdaten, mit denen die Nadel 16 zu der Ruheposition (0,0) bewegt wird. In S40 erzeugt die Steuerung 5 die Enddaten zum Be­ enden des Nähens (S15) und geht zu S5.
Wenn irgendeine Zahl mit der Ausnahme von 0 in die "X- Positionsschneidekorrektur (07)" oder die "Y- Positionsschneidekorrektur (08)" gesetzt wird, führt die Steue­ rung 5 die folgenden Schritte bei S5 aus: wenn die "Y- Positionsschneidekorrektur (08)" gewählt wird, wird ihr einge­ stellter Wert (mm) in die Zahl von Stichen umgewandelt, und der Zeitpunkt zum Antrieb des Solenoids 45 zum Antreiben des Schnei­ ders wird entsprechend der Zahl der Stiche geändert. Diese Ände­ rung ermöglicht es, die Position, an der das Knopfloch 80 gebil­ det wird, in die Y-Richtung in Bezug auf das gestickte Knopfloch 70 zu verschieben. Wenn die "X-Positionsschneidekorrektur (07)" gewählt wird, wird ihr eingestellter Wert zu dem Bewegungsbetrag des ersten Stiches addiert, der von der Nadel 6 ausgeführt wird. Diese Addition ermöglicht es, daß der gesamte Satz von Nadel­ punkten, die in S3 bestimmt worden sind, in die X-Richtung be­ wegt wird, wodurch bewirkt wird, daß die Position, an der das Knopfloch 80 gebildet wird, in die X-Richtung in Bezug auf das gestickte Knopfloch 70 bewegt wird.
Somit können bei der Nähmaschine M die Werte für die "Zickzackweite (03)" und das "Zickzackweitenverhältnis (09)" wie gewünscht aus den Gleichungen (2) und (3) eingestellt werden, so daß die Weiten (CL, CR) für den linken und den rechten Zickzack­ stichabschnitt 71, 72 getrennt eingestellt werden. Daher kann nicht nur die Form des gestickten Knopfloches 70 minutiös geän­ dert werden, sondern auch der Ausgleich zwischen dem linken und dem rechten Zickzackstichabschnitt 71, 72 des gestickten Knopf­ loches 70 kann eingestellt werden.
Wenn weiter bei der Nähmaschine die Werte für die "vordere Rie­ gelnahtweitenkorrektur (14)" und die hintere Riegelnahtweiten­ korrektur (15) gesetzt werden, können die Weite an den Zickzack­ stichabschnitten 71, 72 und der Schneideraum (CL + F + CR) und die Weite an dem vorderen oder hinteren Riegelnahtabschnitt 73 oder 74 (CL1 + F + CR1 oder CL2 + F + CR2) getrennt eingestellt werden. Daher kann nicht nur die Form des gestickten Knopfloches 70 minutiös eingestellt werden sondern auch der Ausgleich zwischen dem lin­ ken und dem rechten Zickzackstichabschnitt 71, 72 und zwischen dem vorderen und hinteren Riegelnahtabschnitt 73, 74 kann einge­ stellt werden. Weiterhin kann bei der Nähmaschine M die Weite des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 und die Weite des hinteren Riegelnahtabschnittes 74 getrennt eingestellt werden, so daß ein besserer Ausgleich erzielt werden kann.
Wegen der Einstellungen der "vorderen Riegelnahtlängenkorrektur (16)" und der "hinteren Riegelnahtlängenkorrektur (17)" können die Längen der Riegelnahtabschnitte 73, 74 getrennt eingestellt werden. Daher kann die Form des gestickten Knopfloches 70 minu­ tiös geändert werden, und der Ausgleich zwischen der vorderen und der hinteren Riegelnahtabschnittslänge des gestickten Knopf­ loches 70 kann eingestellt werden.
Bei der Nähmaschine M gibt es verschiedene Formen für das ge­ stickte Knopfloch 70 wie Augenknopfloch, Bootform und Rund oder Oval. Diese Form sind durch Auswählen der Programmnummer zu bil­ den, wie oben beschrieben wurde. Weiter können die Zickzack­ stichabschnitte 71, 72 doppelt genäht werden. Somit kann ein ge­ sticktes Knopfloch 70 mit einem dekorativen Effekt gebildet wer­ den.
Als nächstes wird eine Beschreibung des Schrittes S3 gegeben, wenn das doppelte Nähen ausgeführt wird. Zum Berechnen der Na­ delpunkte für das Doppeltnähen gibt es zwei Berechnungsverfah­ ren: Typ A, in dem zusätzliche Schritte entsprechend den Schrit­ ten S35 und S32 zwischen die Schritte S32 und S33 von Fig. 11 eingefügt werden; und ein Typ B, in dem die Schritte S32 bis S36 zweimal aufeinanderfolgend ausgeführt werden (Fig. 11). Bei dem Typ A werden die Zickzackstichabschnitte 71, 72 doppelt genäht, und ebenfalls sind der vordere und der hintere Riegelnahtab­ schnitt 73, 74 zum Ausführen des Doppeltnähens vorbestimmt. Bei dem Typ B wird die Dicke des gestickten Knopfloches 70 praktisch verdoppelt. Wenn das Doppeltnähen in den Parameter 20 gesetzt wird, kann jeder Typ des Berechnungsverfahrens gewählt werden.
Mit anderen Worten, wenn das gestickte Knopfloch 70 doppelt ge­ näht wird, werden die folgenden Modi geschaltet: Ein Modus, in dem nur die Zickzackstichabschnitte 71, 72 zweimal genäht wer­ den; und ein Modus, in dem die Riegelnahtabschnitte 73, 74 und die Zickzackstichabschnitte 71, 72 zweimal genäht werden (in diesem Modus werden die Riegelnahtabschnitte 73, 74 viermal ge­ näht). Daher kann der Ausgleich in der Dicke der Zickzack­ stichabschnitte 71, 72 und der Riegelnahtabschnitte 73, 74 in dem gestickten Knopfloch 70 leicht eingestellt werden.
Wie in Fig. 13 und 18 gezeigt sind, sind die Nadelpunkte für den Start der Verriegelungsstiche, die in S31 berechnet werden, 0,2 mm von den Nadelpunkten für den vorderen Riegelnahtabschnitt 73 versetzt, die in S36 berechnet werden. Daher kann während des doppelten Nähens des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 verhin­ dert werden, daß der bereits in Stiche vernähte Nadelfaden ge­ schnitten wird. Ähnlich können für das doppelte Nähen des hinte­ ren Riegelnahtabschnittes 74 die Nadelpunkte auf dem Hinweg um 0,2 mm gegenüber den Nadelpunkten auf dem Rückweg versetzt wer­ den. Somit kann der bereits in Stiche vernähte Nadelfaden sicher daran gehindert werden, daß er geschnitten wird. Die Nadelpunkte an dem Start und dem Ende des Nähens werden jedoch an dem vorde­ ren Riegelnahtabschnitt 73 angeordnet, so daß es eine hohe Wahr­ scheinlichkeit gibt, daß ein Fehler in den Nadelpunkten auf­ tritt, die die tatsächlichen Stiche bilden. Bei der Nähmaschine M sind bezüglich des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 die Na­ delpunkte auf dem Hinweg 0,2 mm versetzt, so daß verhindert wird, daß sie mit den Nadelpunkten auf dem Rückweg überlappen. Daher kann der Effekt des Verhinderns des Schneidens des bereits in Stiche vernähten Nadelfadens weiterhin bewirkt werden.
Bei der obigen Ausführungsform entspricht der Nähmechanismus 10 der Nähvorrichtung, die Steuerung 5 entspricht der Nähsteuerung, die Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411 entsprechen der Zickzack­ weiteneinstelleinrichtung, der Stichweiteneinstelleinrichtung, der Riegelnahtlängeneinstelleinrichtung und der Schalteinrich­ tung. Im einzelnen, die Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411, die benutzt wurden, wenn die Parameter Nummer 03 oder 09 gewählt wird, entsprechen der Zickzackweiteneinstelleinrichtung, die Ta­ sten 411, die benutzt werden, wenn die Parameter Nummer 03, 14 oder 15 ausgewählt wird, entsprechen der Stichweiteneinstellein­ richtung, die Tasten 411, die benutzt werden, wenn die Parameter Nummer 04, 16 oder 17 gewählt wird, entsprechen der Riegelnaht­ längeneinstelleinrichtung, und die Tasten 411, die benutzt wer­ den, wenn die Parameter Nummer 20 ausgewählt wird, entsprechen der Schalteinrichtung.
Andererseits kann das Schalten der Programme und das Einstellen einiger Parameter ausgeführt werden, in dem ein DIP-Schalter be­ nutzt wird. Die Berechnung der Nadelpunkte (S3) kann getrennt von der Stichbildung (S11) ausgeführt werden. Die Berechnung in S3 und die Stichbildung in S11 können zu einer Zeit ausgeführt werden. Wenn die Berechnung der Nadelpunkte in S3 unabhängig ausgeführt wird, kann sie in einer Datenerzeugungseinrichtung ausgeführt werden, wie es ein Personalcomputer ist, der von der Nähmaschine M getrennt ist.

Claims (18)

1. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh­ vorrichtung (10) zum Bilden eines gestickten Knopfloches (70) steuert, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, aufweist; und
einer Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411), die ermög­ licht, daß die linke und die rechte Zickzackstichweite (C) ge­ trennt eingestellt werden, wobei die Nähsteuerung (5) die Näh­ vorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Zickzackstich­ weiteneinstelleinrichtung (411) eingestellten Zickzackstichweite (C) so steuert, daß bewirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit der eingestellten Zickzack­ stichweite bildet.
2. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 1, bei der die Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411) eine Anzeige mit einer zugehörigen Einrichtung zum Einstellen der Zickzackstichweite (C) für jeden des linken und des rechten Zickzackstichabschnittes (71, 72) aufweist.
3. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 2, bei der die Einrichtung zum Einstellen ein Berührungsbildschirm auf der Anzeige ist.
4. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einer Speichereinrichtung (5b) mit einer Voreinstellungs­ stichweite, die für jeden des linken und des rechten Zickzack­ stichabschnittes (71, 72) anwendbar ist.
5. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 4, bei der die Voreinstellungsstichweite um einen vorbestimmten Be­ trag erhöht oder erniedrigt wird, jedesmal wenn eine Einstellung angezeigt ist.
6. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh­ vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) gebildet wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, aufweist; und
einer Stichweiteneinstelleinrichtung (411), die ermöglicht, daß eine Weite (C) für das Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72) und eine Weite für den vorderen oder den hinteren Riegel­ nahtabschnitt (73, 74) getrennt eingestellt werden, wobei die Nähsteuerung (5) die Nähvorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411) einge­ stellten Zickzackstichweite (C) so steuert, daß bewirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit der eingestellten Zickzackstichweite (C) bildet.
7. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh­ vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) mit einem Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und einem Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, gebildet wird; und
einer Riegelnahtlängeneinstelleinrichtung (411), die ermöglicht, daß eine Länge (D) für jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74) des Paares von Riegelnahtabschnitten (73, 74) getrennt eingestellt werden kann, wobei die Nähsteuerung (5) die Nähvorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Riegelnahtlängeneinstelleinrich­ tung (411) eingestellten Riegelnahtlänge (D) so steuert, daß be­ wirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit den eingestellten Riegelnahtlängen (D) gebildet wird.
8. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet; und
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh­ vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) mit einem Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, gebildet wer­ den,
wobei die Nähsteuerung (5) Nadelpunkte an dem Start des Nähens und Nadelpunkte an dem Ende des Nähens so vorsieht, daß sie nicht einander überlappen, wenn der Start und das Ende des ge­ stickten Knopfloches (70) auf entweder dem vorderen oder dem hinteren Riegelnahtabschnitt (73, 74) vorgesehen werden und der vordere und der hintere Riegelnahtabschnitt (73, 74) doppelt ge­ näht werden.
9. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 8, mit einer Modusschalteinrichtung (411), die von einem Modus, in dem nur die Zickzackstichabschnitte (71, 72) doppelt genäht wer­ den, zu einem Modus, in dem sowohl die Riegelnahtabschnitte (73, 74) als auch die Zickzackstichabschnitte (71, 72) doppelt genäht werden, umschaltet, wenn das gestickte Knopfloch (70) doppelt genäht wird.
10. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh­ vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) gebildet wird, daß ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), wobei ein Zickzackstichabschnitt auf jeweils einer Seite eines Knopflochgebietes angeordnet ist, und ein Paar von Riegel­ nahtabschnitten (73, 74), wobei ein Riegelnahtabschnitt an jedem Ende des Knopflochgebietes und der Zickzackstichabschnitte (71, 72) angeordnet ist, aufweist; und
einer Nähkriterieneinstelleinrichtung (411) für jeden Zickzack­ stichabschnitt (71, 72) und jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74).
11. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit einem Knopflochschneider (13) zum Schneiden eines Knopflo­ ches (80) in das Knopflochgebiet.
12. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 10 oder 11, bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Zick­ zackstichweite (C) für jeden Zickzackstichabschnitt (71, 72) er­ möglicht.
13. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Länge (A) des Paares von Zickzackstichabschnitten (71, 72) ermöglicht.
14. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Rie­ gelnahtstichweite für jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74) ermög­ licht.
15. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 14, bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Länge (D) für jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74) ermöglicht.
16. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 15, bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Weite (F) des Knopflochgebietes ermöglicht.
17. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 16, bei der die Einstelleinrichtung (411) das Bezeichnen für Dop­ peltstiche für mindestens des Paares von Zickzackstichabschnit­ ten (71, 72) und/oder des Paares von Riegelnahtabschnitten (73, 74) ermöglicht.
18. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, mit einer Stichentwicklungseinrichtung zum Entwickeln von Sti­ chen derart daß Endpunkte der Stiche nicht einander überlappen, wenn Doppeltnähen eingestellt ist.
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