DE10019803A1 - Knopflochnähmaschine - Google Patents
KnopflochnähmaschineInfo
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Abstract
Bei einer Knopflochnähmaschine (M) gemäß der Erfindung werden ein Nähmechanismus (10) und ein Transporteur (11) so gesteuert, daß ein Knopfloch (70) gebildet wird, daß durch Einstellen einer Zickzackstichlänge, eines Zickzackstichabstandes, einer Riegelnahtlänge, eines Riegelnahtstichabstandes und eines Schneideraumes definiert ist. Das Knopfloch (70) kann auf einer Betätigungstafel (4) eingestellt werden und zu verschiedenen Formen durch Ändern der obigen Einstellungen geändert werden. Insbesondere können die linke und die rechte Zickzackstichweite unterschiedlich eingestellt werden und die vordere und hintere Riegelnahtlänge kann ebenfalls unterschiedlich eingestellt werden. Somit kann der Ausgleich des Knopflochs (70) fein eingestellt werden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Knopflochnähmaschine. Insbe
sondere bezieht sie sich auf eine Knopflochnähmaschine, die ein
gesticktes Knopfloch mit einem Paar eines linken und eines rech
ten Zickzackstichabschnittes, die an beiden Seiten eines abge
grenzten Knopfloches angeordnet sind, und einem Paar von Riegel
nahtabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte
vorgesehen sind, auf einem Nähgut bilden kann.
Eine Knopflochnähmaschine weist typischerweise einen Transpor
teur, der ein Nähgut vorschiebt, eine Nähvorrichtung, die Stiche
auf dem Nähgut bildet, und eine Nähsteuerung, die den Transpor
teur und die Nähvorrichtung zum Bilden eines gestickten Knopflo
ches steuert, das ein Paar von einem linken und einen rechten
Zickzackabschnitt, die an beiden Seiten eines zu bildenden
Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtab
schnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte vor
gesehen sind, aufweist, auf. Bei solch einer Knopflochnähmaschi
ne steuert die Nähsteuerung den Transporteur und die Nähvorrich
tung, das Nähgut wird vorgeschoben und Stiche darauf gebildet.
Somit kann ein gesticktes Knopfloch 70, das später im einzelnen
beschrieben wird) erzeugt werden, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
Die Knopflochnähmaschine sieht jedoch keine kleinen Einstellun
gen bezüglich der Knopflochformen vor. Zum Beispiel ist die
Stichweite der Nadel zum Nähen der Zickzackabschnitte 71, 72
(die im folgenden als Zickzackweite bezeichnet wird) auf einen
vorbestimmten Wert fixiert. Kurz gesagt, die Knopflochnähmaschi
ne sieht das Einstellen der Größe des gestickten Knopfloches 70
und den Stichabstand vor, aber die Einstellungen der Form des
gestickten Knopfloches 70 und der Ausgleich zwischen dem linken
und dem rechten Zickzackabschnitt 71, 72 und dem vorderen und
hinteren Riegelnahtabschnitt 73, 74 werden nicht in Betracht ge
zogen. Als Resultate sind Probleme aufgetreten. Zum Beispiel
sind die Breite des linken und des rechten Zickzackstichab
schnittes 71, 72 normalerweise einander gleichgesetzt. Aufgrund
der Spannung des Nadelfadens sieht das fertige Produkt jedoch so
aus, als ob die Breite des linken und des rechten Zickzack
stichabschnittes unterschiedlich sind. Die Knopflochnähmaschine
kann jedoch dieses nicht durch eine Einstellung ausgleichen.
Weiterhin kann sie nicht den Ausgleich zwischen dem vorderen und
dem hinteren Riegelnahtabschnitt 73, 74 ausgleichen, obwohl bei
dem fertigen Produkt ihre Breiten sich unterscheiden.
Wenn diese Art von gestickten Knopflöchern auf dem Nähgut gebil
det wird, wird in manchen Fällen ein doppeltes Nähen, bei dem
das beendete gestickte Knopfloch noch einmal genäht wird, so daß
der Nadelfaden auf dem Nähgut überlagert wird, in manchen Fällen
durchgeführt. Bei dem doppelten Nähen kann jedoch der bereits in
die Stiche genähte Nadelfaden gerissen werden, da das zweite Nä
hen auf den gleichen Nadelpunkten durchgeführt wird, an denen
das erste Nähen durchgeführt wurde. Wenn zusätzlich das doppelte
Nähen teilweise durchgeführt wird, sind ein Teil, in dem das
doppelte Nähen durchgeführt wurde, und ein anderer Teil, in dem
das doppelte Nähen durchgeführt wurde, in der Dicke unterschied
lich. Da die Nähmaschine für ein festes gesticktes Knopflochmu
ster nur vorgesehen ist, können keine Einstellungen in Hinblick
auf den Unterschied in der Stickdicke durchgeführt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Knopflochnähma
schine vorzusehen, die kleine Einstellungen der Form eines ge
stickten Knopfloches ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Knopflochnähmaschine, wie
sie in Anspruch 1 angegeben ist.
Eine derartige Knopflochnähmaschine weist einen Transporteur
auf, der ein Nähgut vorschiebt. Eine Nähvorrichtung bildet Sti
che auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur
und die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet
wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden
Seiten eines Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Rie
gelnahtabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichab
schnitte vorgesehen sind, aufweist. Eine Zickzackstichweitenein
stelleinrichtung ermöglicht es, daß die Breite des linken und
des rechten Zickzackstiches getrennt eingestellt werden. Die
Nähsteuerung steuert die Nähvorrichtung auf der Grundlage der
von der Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung eingestellten
Zickzackstichweite so, daß die Nähvorrichtung das gestickte
Knopfloch mit der eingestellten Zickzackstichweite gebildet
wird.
Daher kann die Knopflochnähmaschine nicht nur die Form des ge
stickten Knopfloches ändern, sondern sie kann auch den Ausgleich
zwischen dem linken und dem rechten Zickzackstichabschnitt ein
stellen.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Knopflochnähmaschine
nach Anspruch 6.
Solch eine Knopflochnähmaschine weist einen Transporteur auf,
der ein Nähgut vorschiebt. Eine Nähvorrichtung bildet Stiche auf
dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und die
Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet wird,
daß ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden Seiten
des Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Verriegelungs
stichabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnit
te vorgesehen sind, aufweist. Eine Stichweiteneinstelleinrich
tung ermöglicht es, daß eine Weite für das Paar von Zickzack
stichabschnitten und eine Weite für den vorderen oder den hinte
ren Riegelnahtabschnitt getrennt eingestellt werden. Die Näh
steuerung steuert die Nähvorrichtung auf der Grundlage der von
der Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung eingestellten Zick
zackstichweite so, daß die Nähvorrichtung das gestickte Knopf
loch mit der eingestellten Zickzackstichweite bildet.
Daher kann die Knopflochnähmaschine fein die Form des gestickten
Knopfloches durch getrenntes Einstellen der Weite für das Paar
von Zickzackstichabschnitten und der Weite für den vorderen oder
hinteren Riegelnahtabschnitt ändern. Zusätzlich kann der Aus
gleich zwischen der Weite des vorderen und hinteren Riegel
nahtabschnittes des gestickten Knopfloches eingestellt werden.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Knopflochnähmaschine
nach Anspruch 7.
Eine derartige Nähmaschine weist einen Transporteur zum Vor
schieben eines Nähgutes auf. Eine Nähvorrichtung bildet Stiche
auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und
die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet
wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden
Seiten eines Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Ver
riegelungsstichabschnitten, die an beiden Enden der Zickzack
stichabschnitte vorgesehen sind, aufweist. Eine Riegelnaht
stichlängeneinstelleinrichtung ermöglicht, eine Länge für jeden
des Paares von Riegelnahtstichabschnitten getrennt eingestellt
werden. Die Nähsteuerung steuert die Nähvorrichtung auf der
Grundlage der durch die Riegelnahtstichlängeneinstelleinrichtung
eingestellten Riegelnahtstichabschnittslänge und bewirkt, daß
die Nähvorrichtung ein gesticktes Knopfloch mit den eingestell
ten Verriegelungsstichlängen gebildet wird.
Daher kann die Knopflochnähmaschine fein die Form des gestickten
Knopfloches durch getrenntes Einstellen der Länge für jeden der
Riegelnahtabschnitte ändern. Zusätzlich kann sie den Ausgleich
zwischen der Länge des vorderen Riegelnahtstiches und des hinte
ren Riegelnahtstiches des gestickten Knopfloches einstellen.
Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch eine Knopflochnähmaschi
ne nach Anspruch 8.
Eine derartige Nähmaschine weist einen Transporteur zum Vor
schieben eines Nähgutes auf. Eine Nähvorrichtung bildet Stiche
auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur und
die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet
wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden
Seiten des Knopfloches gebildet sind, und ein Paar von Riegel
nahtstichabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichab
schnitte vorgesehen sind, aufweist. Die Nähsteuerung sieht Na
delpunkte an dem Start des Nähens und Nadelpunkte an dem Ende
des Nähens so vor, daß sie nicht einander überlappen, wenn der
Start und das Ende des gestickten Knopfloches entweder auf dem
vorderen oder dem hinteren Riegelnahtstichabschnitt vorgesehen
wird und wenn der vordere und der hintere Verriegelungsstichab
schnitt doppelt genäht werden.
Somit stimmen die Nadelpunkte an dem Ende des Nähens nicht mit
jenen an dem Start des Nähens überein. Als Resultat verhindert
die Knopflochnähmaschine, daß der Nadelfaden, der bereits in die
Stiche vernäht wurde, geschnitten wird, wenn das Doppelnähen
durchgeführt wird.
Schließlich wird die Aufgabe gelöst durch eine Knopflochnähma
schine nach Anspruch 10.
Eine derartige Knopflochnähmaschine weist einen Transporteur zum
Vorschieben eines Nähgutes auf. Eine Nähvorrichtung bildet Sti
che auf dem Nähgut. Eine Nähsteuerung steuert den Transporteur
und die Nähvorrichtung so, daß ein gesticktes Knopfloch gebildet
wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten, die an beiden
Seiten des Knopfloches angeordnet sind, und ein Paar von Riegel
nahtabschnitten, die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte
vorgesehen sind, aufweist. Eine Modusumschalteinrichtung schal
tet von einem Modus, in dem nur die Zickzackstichabschnitte dop
pelt genäht werden, in einen Modus, in dem sowohl die Riegel
nahtabschnitte als auch die Zickzackstichabschnitte doppelt ge
näht werden, um, wenn das Knopfloch doppelt genäht wird.
Daher kann die Knopflochnähmaschine leicht den Dickenausgleich
zwischen den Zickzackstichabschnitten und den Riegelnahtab
schnitten einstellen.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den jeweiligen
Unteransprüchen angegeben.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich
aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Fi
guren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Knopf
lochnähmaschine, auf die die Erfindung ange
wendet wird;
Fig. 2 ein Seitenaufriß von wesentlichen Teilen der
Knopflochnähmaschine, wie sie von rechts ge
sehen wird;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Transpor
teurantriebsmechanismus der Knopflochnähma
schine;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Schneide
antriebsmechanismus der Knopflochnähmaschi
ne;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Nadel
stangenantriebsmechanismus der Knopflochnäh
maschine;
Fig. 6 die Stichbildung eines Knopfloches, das auf
der Knopflochnähmaschine gebildet wird;
Fig. 7 den Aufbau eines Steuersystems der Knopf
lochnähmaschine;
Fig. 8 ein Beispiel einer Bedienungstafel, die bei
der Knopflochnähmaschine benutzt wird;
Fig. 9A-9D Beispiele gestickter Knopflochformen, die
auf der Knopflochnähmaschine modifiziert
sind;
Fig. 10 ein Flußdiagramm, das eine Schrittabfolge
zeigt, die in dem Steuersystem ausgeführt
wird;
Fig. 11 ein Flußdiagramm detaillierter Schritte, die
in Schritt S3 von Fig. 10 ausgeführt wer
den;
Fig. 12 ein Fahrweg einer Nadel gerade vor dem tat
sächlichen Nähen;
Fig. 13 einen Fahrweg der Nadel an dem Start des Nä
hens;
Fig. 14A u. 14B einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines
Zickzackstichmusters auf dem Hinweg;
Fig. 15 einen Fahrweg der Nadel bei dem Bilden eines
hinteren Riegelnahtmusters auf dem Hinweg;
Fig. 16A u. 16B einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines
hinteren Riegelnahtmusters bei der Rückkehr;
Fig. 17A u. 17B einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines
Zickzackstichmusters bei der Rückkehr;
Fig. 18 einen Fahrweg der Nadel beim Bilden eines
vorderen Riegelnahtmusters;
Fig. 19A-19C einen Fahrweg der Nadel an dem Ende des Nä
hens; und
Fig. 20 einen Fahrweg der Nadel zu dem letzten
Stich.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun im ein
zelnen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen be
schrieben. Fig. 1 stellt eine Knopflochnähmaschine M dar, die
perspektivisch gesehen wird. Die Nähmaschine M näht ein gestick
tes Knopfloch 70 (Fig. 6) auf ein Nähgut (nicht gezeigt) und
schneidet einen Schlitz zwischen einen linken und einen rechten
Zickzackstichabschnitt 71, 72 des gestickten Knopfloches 70 zum
Bilden eines Knopfloches 80 (Fig. 6).
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist die Nähmaschine M einen Ma
schinentisch 1, einen Maschinenmotor 2, ein Pedal 3 zum Starten
und Stoppen des Motors 2, eine Bedienungstafel 4, durch die ver
schiedene Daten zum Bilden des gestickten Knopfloches 70 und des
Knopfloches 80 eingegeben werden, eine Steuerung 5 zum Steuern
eines jeden Mechanismus, die später beschrieben wird, ein Bett
6, einen Ständerabschnitt 7 und einen Arm 8 auf.
Fig. 2 zeigt wesentliche Teile eines Nähmechanismus 10, an dem
das gestickte Knopfloch 70 gebildet wird. Der Nähmechanismus 10
ist mit einem Transporteur 11 verbunden, der das Nähgut gemäß
der Stichbildung vorschiebt. Ein Transporteurantriebsmechanismus
12 (Fig. 3) bewegt den Transporteur 11 in eine Vorschubrichtung
des Nähgutes. Ein Schneider 13 schneidet das Nähgut zum Bilden
des Knopfloches 80 zwischen dem linken und dem rechten Zickzack
stichabschnitt 71, 72. Ein Schneiderantriebsmechanismus 14
(Fig. 4) bewegt den Schneider 13 aufwärts und abwärts.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, weist der Nähmechanismus 10 eine Na
delstange 15, die in einem Kopf 8A des Armes 8 vorgesehen ist,
eine Nadel 16, die lösbar an dem Boden der Nadelstange 15 befe
stigt ist, einen Nadelstangenantriebsmechanismus 17 (Fig. 5),
der ermöglicht, daß sich die Nadelstange 15 vertikal bewegt und
seitlich schwingt, und ein Drehschiffchen (nicht gezeigt), daß
in dem Bett 6 vorgesehen ist und mit der Nadel 16 zum Erzeugen
von Knopflochstichen zusammenwirkt, auf. Das gestickte Knopfloch
70 wird gebildet, während der Nähmechanismus 10 angetrieben wird
und folglich das Nähgut über den Transporteur 11 vorgeschoben
wird. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, weist das gestickte Knopfloch
70 den linken Zickzackstichabschnitt 71 und den rechten Zick
zackstichabschnitt 72 auf. Weiter weist es einen vorderen Rie
gelnahtabschnitt 73 und einen hinteren Riegelnahtabschnitt 74 an
dem vorderen Ende bzw. dem hinteren Ende auf. Während des norma
len Knopflochnähens werden ein Teil des vorderen Riegelnahtab
schnittes 73, der linke Zickzackstichabschnitt 71, der hintere
Riegelnahtabschnitt 74, der rechte Zickzackstichabschnitt 72 und
der Rest des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 in dieser Reihen
folge hergestellt. Längen, die mit einem Buchstaben wie A und B
in Fig. 6 dargestellt sind, sind Daten, die auf der Bedie
nungstafel 4 einzustellen sind. Das Einstellverfahren wird spä
ter beschrieben.
Als nächstes werden der Transporteur 11 und der Transporteuran
triebsmechanismus 12 beschrieben. Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt
ist, ist der Transporteur 11 eine lange Platte, die sich von dem
vorderen zu dem hinteren Teil der Nähmaschine erstreckt, die ei
nen langen Schlitz 11a an dem vorderen Ende aufweist und in der
das gestickte Knopfloch 70 und das Knopfloch 80 erzeugt werden.
Auf der Oberseite des Bettes 6 ist ein Paar von Führungsplatten
20 zum Tragen des Transporteurs 11 so eingebettet, daß er sich
nach vorn und hinten bewegen kann.
Der Transporteurantriebsmechanismus 12 weist ein bewegbares Teil
21, das an dem hinteren Ende des Bodens des Transporteurs 11 be
festigt ist, ein bewegbares Teil 22, das mit dem bewegbaren Teil
21 mit einem festen Abstand über eine lange Verbindungsstange 23
verbunden ist, und einen Schrittmotor 24, der das bewegbare Teil
22 zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen antreibt, auf.
Die Verbindungsstange 23 geht durch die linken Löcher, die auf
der Rückseite gebildet sind, wie in Fig. 3 dargestellt ist, der
bewegbaren Teile 21, 22. Die Verbindungsstange 23 wird an einen
Maschinenrahmen so gelagert, daß sie sich über ein Paar von La
gern 25 auf der Außenseite der bewegbaren Teile 21, 22 hin und
her bewegen kann. Eine lange Stange 26 ist rechts, wenn der Näh
maschine zugewandt ist, von der Verbindungsstange 23 vorgesehen.
Die Stange 26 geht durch das rechte Loch des bewegbaren Teiles
22 und ist durch ein Lager 22a so gelagert, daß sie sich vor
wärts und rückwärts bewegt.
Eine Antriebsscheibe 27 ist an einer Ausgangswelle des Schritt
motors 24 befestigt. Auf der Rückseite der Antriebsscheibe 27
ist eine angetriebene Scheibe (nicht gezeigt) fest in den Ma
schinenrahmen vorgesehen. Die Scheiben sind über einen Schlei
fenriemen 28 verbunden. Das bewegbare Teil 22 ist an einem Teil
des Riemens 28 befestigt. Wenn der Schrittmotor 24 läuft, wird
der Transporteur 11 rückwärts und vorwärts zusammen mit den be
wegbaren Teilen 21, 22 bewegt.
Ein Stoffpresser 31 ist an einem Presserarm 30 angebracht. Der
Presserarm 30 ist schwenkbar mit dem bewegbaren Teil 22 verbun
den. Der Stoffpresser 31 ist so ausgelegt, daß seine Kraft nach
unten durch ein nicht gezeigtes drückende Teil über den Presser
arm 30 ausgeübt wird. Somit preßt der Stoffpresser 31 fest das
Nähgut auf den Transporteur 11. Der Schneider 13 ist an einem
Schneidehalter 41 unter Benutzung einer Schraube 41a angebracht.
Der Schneiderhalter 41 ist an einer Welle 40 angebracht, die
durch den Schneideantriebsmechanismus 14 aufwärts und abwärts
bewegt wird, wie unten beschrieben wird.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau des
Schneideantriebsmechanismus 14 zeigt. Der Schneider 13 ist an
der Welle 40 etwas hinter der Nadel 16 angebracht. Die Welle 40
ist mit einem Tauchkolben 45a eines Solenoid 45 zum Antreiben
des Schneiders 13 über zugehörige Teile wie ein Schneidebetäti
gungsarm 46 verbunden. Der Schneidebetätigungsarm 46 ist an der
Hinterseite nach oben wie eine L-Form gebogen und ist schwingfä
hig an dem Maschinenrahmen an der Mitte über einen Zapfen 46a
gelagert. Das vordere Ende des Schneidebetätigungsarmes 46 ist
mit der Welle 40 verbunden, und das hintere Ende des Armes 46
ist mit dem Tauchkolben 45a, der von dem Solenoid 45 nach hinten
vorsteht, über eine Verbindung 47 verbunden. Das vordere Ende
des Armes 46 wird durch eine Feder 48 nach oben gezogen.
Während der Tauchkolben 45a des Solenoid 45 vorgeschoben und zu
rückgezogen wird, wird somit die Bewegung auf die Welle 40 über
tragen, wodurch bewirkt wird, daß sich der Schneider 13 aufwärts
und abwärts bewegt. Das Solenoid 45 ist ein zweiseitiges So
lenoid, das den Tauchkolben 45a sowohl in die vorschiebende
Richtung als auch die zurückziehende Richtung gemäß dem Status
bewegen kann, in dem das Solenoid 45 erregt ist. Daher sollte
die Feder 48 eine ausreichende Stärke zum Kompensieren des Ge
wichtes der Welle 40 durch den Schneider 13 aufweisen. Es ist
jedoch möglich auch die Feder 48 wegzulassen.
Fig. 5 zeigt den Aufbau des Nadelstangenantriebsmechanismus 17
in einer perspektivischen Ansicht. Bei dem Nadelstangenantriebs
mechanismus 17 ist die Nadelstange 15 gleitend an einem Nadel
stangenträger 51 angebracht, der in dem Arm 8 vorgesehen ist.
Eine Nadelstangenklemme 52 ist an der Nadelstange 15 an einer
vorbestimmten Position gesichert.
Eine Nadelstangenverbindungsstange 53 weist zwei Enden 53a, 53b
auf. Ein Ende 53a bewegt sich entlang eines Kreises C in einer
vertikalen Ebene, und das andere Ende 53b ist mit der Nadelstan
genklemme 52 über einen Gleitblock 54 verbunden. Eine Führungs
rille 52a ist in der Nadelstangenklemme 52 gebildet und steht in
Eingriff mit dem Gleitblock 54 so, daß er sich frei nach rechts
und links bewegen kann. Das Ende 53b der Nadelstangenverbin
dungsstange 53 weist einen anderen Gleitblock 55 auf der anderen
Seite auf. Der Gleitblock 55 steht in Eingriff mit einer verti
kalen Rille 56a eines Führungsträgers 56. Der Eingriff ermög
licht dem Ende 53b, daß es sich nur vertikal bewegt. Eine ebene
Nadelstangenführung 57 ist jedoch an dem Nadelstangenträger 51
gesichert. Die Nadelstangenführung 57 weist einen Schlitz 57a
auf, der sich entlang der Nadelstange 15 erstreckt. Ein Vor
sprung 52b der Nadelstangenklemme 52 steht in Eingriff mit dem
Schlitz 57a. Der Boden des Nadelstangenträgers 51 ist mit einem
Schwenkhebel 62 verbunden, der sich zusammen mit einer Ausgangs
welle 61a eines Schrittmotors 61 über einen Gleitblock 63 be
wegt.
Wenn bei dem Nadelstangenantriebsmechanismus 17, der wie oben
aufgebaut ist, eine obere Welle 64 durch den Maschinenmotor 2
gedreht wird, wird eine Kraft auf die Nadelstangenverbindungs
stange 53 ausgeübt. Die Kraft wird auf die Nadelstange 15 über
den Gleitblock 54 übertragen, dadurch wird die Nadelstange 15
vertikal bewegt. Wenn der Schrittmotor 61 läuft, wird eine Kraft
auf den Schwenkhebel 62 ausgeübt. Die Kraft wird auf den Nadel
stangenträger 51 über den Gleitblock 63 übertragen, wodurch der
Nadelstange 15 ermöglicht wird, sich seitlich zu bewegen. Die
vertikale und die seitliche Bewegung in der Nadelstange 15 er
möglicht die Bildung des gestickten Knopfloches 70. Zusätzlich
kann eine Weite eines jeden Teiles des gestickten Knopfloches 70
durch Steuern des Drehwinkels des Schrittmotors 61 geändert wer
den, was später beschrieben wird.
Der Aufbau des Steuersystemes der Nähmaschine M wird nun be
schrieben. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, weist die Steuerung 5 ei
ne CPU 5a, einen ROM 5b, einen RAM 5c, eine Eingangsschnittstel
le 5d und eine Ausgangsschnittstelle 5e auf, die alle über einen
Bus 5f verbunden sind. Die Eingangsschnittstelle 5d nimmt Ein
gangssignale von dem Pedal 3 und der Bedienungstafel 4 auf. Die
Ausgangsschnittstelle 5e gibt Treibersignale an den Maschinenmo
tor 2, den Schrittmotor 34, den Schrittmotor 61 und das Solenoid
45 über eine Treiberschaltung, nicht gezeigt, aus. Sie gibt auch
ein Steuersignal zum Anzeigen des Status der Nähmaschine zu der
Bedienungstafel 4 aus.
Der Aufbau der Bedienungstafel 4 und ihre Benutzung wird unter
Bezugnahme auf Fig. 8 beschrieben. Die Bedienungstafel 4 ent
hält eine Siebensegmentanzeige 410, die eine vierziffrige Zahl
zeigen kann, eine Siebensegmentanzeige 420, die eine zweiziffri
ge Zahl anzeigen kann und eine Mehrzahl von LED 430, die den ge
genwärtig in der Nähmaschine M eingestellten Steuermodus anzei
gen.
Eine auf der Anzeige 410 angezeigte Zahl kann geändert werden,
in dem die Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411 benutzt werden, und
bestimmt werden, in dem die ENTER-Taste 413 benutzt wird. Eine
auf der Anzeige 420 angezeigte Zahl kann zyklisch unter Benut
zung der PROGRAM NO-Taste 421 geändert werden. Die Nähmaschine M
weist folgende Modi auf: Automodus (Auto), in dem reguläres Nä
hen auf der Grundlage von später beschriebenen Programmen ausge
führt wird; Testvorschubmodus (Prüfvorschub), in dem die Nadel
punkte ohne Absenken der Nadel 16 geprüft werden (tatsächliches
Nähen wird nicht ausgeführt); Manuellmodus (Manuell), in dem der
Bediener eine Scheibe (nicht gezeigt) von Hand zum Ausführen ma
nuellen Nähens dreht; und Programmodus (Programm), in dem Ein
stellungen bezüglich der später beschriebenen Programm durchge
führt werden. Diese Modi werden abwechselnd durch die SELECT-
Taste 431 geschaltet. Gemäß dem Schalten der Modi wird eine LED
430, die dem gegenwärtig eingestellten Modus entspricht, auf
leuchtet.
Die Bedienungstafel 4 weist weiter eine LED 441, die anzeigt,
daß die Spannung eingeschaltet ist, eine LED 443, die warnt, daß
ein Fehler aufgetreten ist, eine RESET-Taste 445, die den Status
der Nähmaschine M zurücksetzt, nachdem Maßnahmen zum Beheben des
Fehlers unternommen worden sind, und eine CUTTER ON-Taste 447,
die den Schneider 13 unabhängig von der Programmeinstellung ak
tiviert, auf.
Wenn ein Modus mit Ausnahme des Programmodus eingestellt ist,
zeigt die Steuerung 5 eine Mitteilung auf der Anzeige 410 und
eine Programmnummer, die gegenwärtig eingestellt ist, auf der
Anzeige 420 an. Als Art des gestickten Knopfloches 70 sieht die
Nähmaschine M das Nähen verschiedener Formen von gestickten
Knopflöchern vor, wie in Fig. 6 und 9 gezeigt ist, wie ein
rechteckig gesticktes Knopfloch (Fig. 6 und 9A), ein Augen
knopfloch, dessen Ende kreisförmige ausbeult (Fig. 9B), ein
bootförmig gesticktes Knopfloch mit angeschrägten Enden (Fig.
9C) und ein mit einem runden oder ovalen Ende gesticktes Knopf
loch (Fig. 9D). Die gestickten Knopflochformen sind Programm
nummern zugeordnet. Die folgende Beschreibung benutzt den Fall,
in dem das rechteckig gestickte Knopfloch 70 ausgewählt ist und
die Zickzackstichabschnitte 71, 72 nicht doppelt genäht werden.
Wenn der Bediener die PROGRAM NO-Taste 421 zum Anzeigen einer
entsprechenden Programmnummer auf der Anzeige 420 benutzt und
den Programmodus unter Benutzung der SELECT-Taste 431 einstellt,
zeigt die Anzeige 420 die Parameternummer entsprechend dem aus
gewählten Programm. Die Parameter für die Programme sind in eine
erste Parametergruppe einschließlich der Parameternummern 0 bis
49, wie in Tabelle 1 gezeigt ist, und eine zweite Parametergrup
pe mit den Parameternummern 50 bis 99, wie in Tabelle 2 gezeigt
ist, unterteil. Wenn der Benutzer die PROGRAM NO-Taste 421 in
dem Programmodus benutzt, erscheint eine gewünschte Parameter
nummer auf der Anzeige 420, und der Parameter ist eingestellt.
Wenn zum Beispiel die Parameternummer 00 auf der Anzeige 420 der
Nähmaschine M erscheint, die gerade ausgeliefert wurde, zeigt
die Anzeige 410 die Voreinstellung 3500 (Stiche pro Minute, spm)
einer Drehzahl an. Dieser Wert kann geändert werden unter Benut
zung der Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411, wobei 100 spm als
Minimalwert benutzt wird, innerhalb des Bereiches von 2000 spm
bis 4000 spm.
Wenn die PROGRAM NO-Taste 421 nur betätigt wird, ist die Ein
stellung für die erste Parametergruppe, wie sie in Tabelle 1 ge
zeigt ist, verfügbar. Zum Einstellen eines Parameters der zwei
ten Parametergruppe (wenn eine Parameternummer von 50 bis 99 auf
der Anzeige 420 erscheint), wie in Tabelle 2 gezeigt ist, werden
die ENTER-Taste 413 und die PROGRAM NO-Taste 421 gleichzeitig
betätigt. Die erste Parametergruppe steht nur für ein ausgewähl
tes Programm zur Verfügung und kann oft geändert werden. Die
zweite Parametergruppe ist allen Programmen gemeinsam und wird
selten geändert.
Von den Parametern in Tabelle 1 stellt Nummer 01
"Zickzackstichlänge" die Länge für die Zickzackstichabschnitte
71, 72 dar, wie durch A in Fig. 6 gezeigt ist, Nummer 02
"Zickzackabstand" stellt den Abstand für die Zickzackstiche 71,
72 dar, wie durch B bezeichnet ist, Nummer 03 "Zickzackweite"
stellt die Weite für jeden der Zickzackstichabschnitte 71, 72
dar, wie durch C gezeigt ist, Nummer 04 "Riegelnahtlänge" stellt
die Länge der Riegelnahtstichabschnitte 73, 74 dar, wie durch D
bezeichnet ist, Nummer 05 "Riegelnahtabstand" stellte den Ab
stand für die Riegelnahtstiche 73, 74 dar, wie durch E bezeich
net ist, Nummer 06 "Schneideraum" stellt den Abstand zwischen
den Zickzackstichabschnitten 71, 72 zum Öffnen des Knopfloches
80 darin dar, wie durch F in Fig. 6 gezeigt ist. Das folgende
ist eine Beschreibung der Schritte, die die Steuerung 5 auf der
Grundlage der auf diese Weise eingestellten Parameter ausführt.
Wenn der Bediener das Pedal 3 nach dem Einstellen eines jeden
Parameters tritt, führt die Steuerung 5 die Schritte des in
Fig. 10 gezeigten Flußdiagrammes aus. Die Steuerung 5 liest zu
erst in S1 (S steht für einen Schritt) jeden eingestellten Para
meter in einen vorbestimmten Platz in dem RAM 5c ein und berech
net die Nadelpunkte entsprechend eines jeden Parameters in S3.
In S5 berechnet die Steuerung 5 die Treiberposition des Schnei
ders 13 entsprechend den Parametern. Bei der Nähmaschine M wer
den zum Nähen eines gestickten Knopfloches ein Teil des vorderen
Riegelnahtabschnittes 73, der linke Zickzackstichabschnitt 71,
der hintere Riegelnahtabschnitt 74, der rechte Zickzackstichab
schnitt 72 und der Rest des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 in
dieser Reihenfolge hergestellt. Daher ist die Treiberposition
des Schneiders 13 fixiert, während der rechte Zickzackstichab
schnitt 72 genäht wird oder gerade nachdem er beendet ist.
In S11 wird ein Stich für jeden in S3 berechneten Nadelpunkt
ausgeführt. Genauer, der Transporteur 11 und der Nadelstangen
träger 51 werden gemäß der in dem Zähler gezahlten Zahl von Sti
chen angetrieben, und die Nadelstange 15 wird vertikal an dem
gewünschten Nadelpunkt bewegt. Nachdem ein Stich ausgeführt ist,
geht der Vorgang zu S13. In S13 bestimmt die Steuerung 5, ob der
rechte Zickzackstichabschnitt 72 gebildet wird. Da ein gestick
tes Knopfloch an einem Teil des vorderen Riegelnahtabschnittes
73 begonnen wird, geht die Steuerung 5 zu S15 nach dem Start des
Knopflochnähens. In S15 bestimmt die Steuerung 5, ob das Knopf
lochnähen beendet ist. Zuerst bestimmt die Steuerung 5 in S15
NEIN und kehrt zu S11 zurück. Während die Schritte S11 bis S15
wiederholt werden, wird das Knopflochnähen ausgeführt. Wenn das
Nähen in das rechte Zickzacknähen übergeht (S13:JA) geht die
Steuerung 5 zu S17.
In S17 bestimmt die Steuerung 5, ob das Knopflochnähen an der
Schneideantriebsposition, die in S15 berechnet ist, beendet ist
oder nicht. Wenn sich das Nähen nicht der Schneideantriebsposi
tion nähert (S17:NEIN), geht die Steuerung 5 zu S15 zum Fortset
zen des Nähens für das gestickte Knopfloch 17. Wenn das Nähen an
der Schneideantriebsposition beendet ist (S17:JA), wird der
Schneider 13 zum Bilden des Knopfloches 80 in S19 betätigt, und
die Steuerung 5 zu S15. Wenn das Nähen des gestickten Knopflo
ches 70 beendet ist, bestimmt die Steuerung 5 Ja in S15, und der
Betrieb ist beendet. Auf diese Weise kann das gestickte Knopf
loch 70 entsprechend eines jeden Parameters, der auf der Bedie
nungstafel 4 eingestellt ist, gebildet werden.
Der Schritt zum Berechnen des Nadelpunktes, der in S3 ausgeführt
wird, wird nun im einzelnen unter Bezugnahme auf Fig. 11 bis
20 beschrieben. Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm von Schritten,
die in S13 im einzelnen ausgeführt werden. Wenn die Steuerung 5
zu S3 geht, erzeugt sie zuerst Bewegungsdaten, mit denen das
Vorschieben ohne Nähen zu der Nähstartposition (S30) ausgeführt
wird. Wie in Fig. 12 gezeigt ist, wird in der Steuerung 5 ein
orthogonales Koordinatensystem derart angenommen, daß es eine
Ruheposition (0,0) in der Mitte des vorderen Endes des gestick
ten Knopfloches 70 gibt und die X-Achse die Zickzackrichtung der
Nadel darstellt und die Y-Achse die Nähgutvorschubrichtung dar
stellt. In S30 werden die Koordinaten für die Nähstartposition
berechnet unter Benutzung der folgenden Gleichung, die auf dem
eingestellten Wert F für den "Schneideraum (0,6)" beruht (eine
zweiziffrige Zahl in einer Klammer stellt eine Parameternummer
im folgenden dar):
(X), (Y) = (-F/2, 0,2).
Als Resultat wird der Bewegungsweg der Nadel 16 gerade vor dem
Nähen gebildet, wie durch die in Fig. 12 gezeigte durchgezogene
Linie gezeigt ist. In S31 werden die Nadelpunkte für den Start
der Verriegelung (die an dem Beginn des Nähens genäht wird) be
rechnet. Wenn zum Beispiel die Zahl der Startverriegelungsstiche
(10) auf 4 gesetzt ist, werden die Nadelpunkte von dem ersten
Stich zu dem fünften Stich unter Benutzung der folgenden Glei
chungen berechnet:
Erster Stich = (-F/2 - J1, 0,2)
Zweiter Stich = (-F/2, 0,2 + M)
Dritter Stich = (-F/2 - J1, 0,2 + M)
Vierter Stich = (-F/2, 0,2 + 2M)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL1 + 0,2, 0,2 + 2M)
Erster Stich = (-F/2 - J1, 0,2)
Zweiter Stich = (-F/2, 0,2 + M)
Dritter Stich = (-F/2 - J1, 0,2 + M)
Vierter Stich = (-F/2, 0,2 + 2M)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL1 + 0,2, 0,2 + 2M)
Worin
J1 = Startverriegelungsstichweite (12)
M = Startverriegelungsstichabschnitt (13)
CL1 = 2 × (Zickzackweite (03) + vordere Riegelweitenkor rektur (14)) × Zickzackweitenverhältnis (09).
J1 = Startverriegelungsstichweite (12)
M = Startverriegelungsstichabschnitt (13)
CL1 = 2 × (Zickzackweite (03) + vordere Riegelweitenkor rektur (14)) × Zickzackweitenverhältnis (09).
Kurz gesagt, während das Nähen der Zahl von Stichen, die in
"Zahl der Startverriegelungsstiche (10)" eingestellt ist, ausge
führt wird, wird die Zickzackweite der Nadel 16 als J1 angese
hen. Nach diesem Nähen wird die Zickzackweite der Nadel 16 um
0,2 mm kleiner als CL, das heißt die vordere Riegelnahtweite auf
der linken Seite, die Weite der Zickzackstichabschnitte 71, 72
addiert zu der vorderen Riegelnahtweitenkorrektur. Die Zahl der
verbleibenden zu nähenden Stiche in der vorderen Riegelnahtlänge
mit Ausnahme des Startriegelnahtstiches N1 wird durch die fol
gende Gleichung dargestellt, und die obige Zickzackweite wird,
während die Zahl von Stichen N1 genäht wird, gleich CL1 - 0,2:
N1 ≈ 2 × (D1 - I1 × DM/2 - 0,2)/B (1)
worin:
I1 = Zahl der Startverriegelungsstiche (10)
D1 = Riegelnahtlänge (0,4) + vordere Riegelnahtlängen korrektur (16)
B = Zickzackstichabstand (0,2).
I1 = Zahl der Startverriegelungsstiche (10)
D1 = Riegelnahtlänge (0,4) + vordere Riegelnahtlängen korrektur (16)
B = Zickzackstichabstand (0,2).
Daher wird der tatsächliche Stichabstand P1 an dem Startverrie
gelungsstich durch die folgende Gleichung dargestellt:
P1 = (D1 - I1 × M/2 - 0,2)/(N1/2).
Bei dem Startverriegelungsstich wird der sechste oder spätere
wie folgt bestimmt:
Sechster Stich = (-F/2, 0,2 + 2M + P1)
Siebter Stich = (-F/2 - CL1 + 0,2, 0,2 + 2M + P1)
I1 + N1-ter Stich = (-F/2, D1).
Sechster Stich = (-F/2, 0,2 + 2M + P1)
Siebter Stich = (-F/2 - CL1 + 0,2, 0,2 + 2M + P1)
I1 + N1-ter Stich = (-F/2, D1).
Folglich wird der Bewegungsweg der Nadel 6 an den Startverriege
lungsstichen wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 13 ge
zeigt bezeichnet. Da die Zahl der Stiche N1 für das Startverrie
gelungsnähen unter Benutzung der Gleichung (1) berechnet wird,
benötigt der Parameter einen Grenzfaktor von D1 < I1 × M/2 - 0,2.
In S32 werden die Nadelpunkte des linken Zickzackstichabschnit
tes 71 (hier im folgenden als Zickzackstiche auf dem Hinweg be
zeichnet) berechnet. Die Zahl der Stiche für den Zickzack
stichabschnitt auf dem Hinweg N2 (Zickzackstichzahl N2) wird
durch die folgende Gleichung dargestellt. Sie variiert in Abhän
gigkeit davon, ob sie gerade oder ungerade ist:
N2 ≈ 2 × A/B.
Worin:
A der eingestellte Wert der Zickzackstichlänge (0,1) ist.
Die Nadelpunkte werden in diesem Fall wie folgt berechnet, wenn
die Zickzackstichzahl N2 eine gerade Zahl ist, z. B. 10:
Erster Stich = (-F/2 - CL, P2 + D1)
Zweiter Stich = (-F/2, 2 × P2 + D1)
Dritter Stich = (-F/2 - CL, 3 × P2 + D1)
Vierter Stich = (-F/2, 4 × P2 + D1)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL, 5 × P2 + D1)
Sechster Stich = (-F/2, 6 × P2 + D1)
Siebter Stich = (-F72 - CL, 7 × P2 + D1)
Achter Stich = (-F/2, 8 × P2 + D1)
Neunter Stich = (-F/2 - CL, 9 × P2 + D1)
Zehnter Stich = (-F/2, 10 × P2 + D1).
Erster Stich = (-F/2 - CL, P2 + D1)
Zweiter Stich = (-F/2, 2 × P2 + D1)
Dritter Stich = (-F/2 - CL, 3 × P2 + D1)
Vierter Stich = (-F/2, 4 × P2 + D1)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL, 5 × P2 + D1)
Sechster Stich = (-F/2, 6 × P2 + D1)
Siebter Stich = (-F72 - CL, 7 × P2 + D1)
Achter Stich = (-F/2, 8 × P2 + D1)
Neunter Stich = (-F/2 - CL, 9 × P2 + D1)
Zehnter Stich = (-F/2, 10 × P2 + D1).
Wenn dagegen die Zickzackstichzahl N2 eine ungerade Zahl ist,
z. B. 9:
Erster Stich = (-F/2 - CL, P2 + D1)
Zweiter Stich = (-F/2, 2 × P2 + D1)
Dritter Stich = (-F/2 - CL, 3 × P2 + D1)
Vierter Stich = (-F/2, 4 × P2 + D1)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL, 5 × P2 + D1)
Sechster Stich = (-F/2, 6 × P2 + D1)
Siebter Stich = (-F/2 - CL, 7 × P2 + D1)
Achter Stich = (-F/2, 8 × P2 + D1)
Neunter Stich = (-F/2 - CL, 9 × P2 + D1)
Zehnter Stich = (-F/2, 9 × P2 + D1).
Erster Stich = (-F/2 - CL, P2 + D1)
Zweiter Stich = (-F/2, 2 × P2 + D1)
Dritter Stich = (-F/2 - CL, 3 × P2 + D1)
Vierter Stich = (-F/2, 4 × P2 + D1)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL, 5 × P2 + D1)
Sechster Stich = (-F/2, 6 × P2 + D1)
Siebter Stich = (-F/2 - CL, 7 × P2 + D1)
Achter Stich = (-F/2, 8 × P2 + D1)
Neunter Stich = (-F/2 - CL, 9 × P2 + D1)
Zehnter Stich = (-F/2, 9 × P2 + D1).
Worin:
P2 = A/N2
CL = 2 × Zickzackweite (03) × Zickzackweiten
verhältnis (09) (2)
Daher ist im ersteren Fall 10 × P2 = A und in dem letzteren Fall
ist 9 × P2 = A. A/D1 wird für die Y-Koordinate an dem zehnten
Stich in dem ersteren Fall gesetzt, und es wird in dem neunten
und zehnten Stich in dem letzteren Fall gesetzt. Als Resultat
ist der Bewegungsweg der Nadel 16 bei dem Zickzacknähen auf dem
Hinweg wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 14A für den
ersteren Fall (gerade) und in Fig. 14B für den letzteren Fall
(ungerade) gezeigt.
In S33 werden die Nadelpunkte an dem hinteren Riegelnahtab
schnitt 74 berechnet, die rückwärts genäht werden (hinteren Rie
gelnaht auf dem Hinweg). Die Zahl der Stiche an der hinteren
Riegelnaht auf dem Hinweg N3 und ihr Abstand P3 werden wie folgt
dargestellt:
N3 ≈ 2 × D2/E
P3 = D2/(N3/2).
Worin:
D2 = Riegelnahtlänge (0,4) + hintere Riegelnahtlängen korrektur (17)
E = Riegelnahtstichabstand (0,5).
D2 = Riegelnahtlänge (0,4) + hintere Riegelnahtlängen korrektur (17)
E = Riegelnahtstichabstand (0,5).
In dem Fall von N3 = 8 werden die Nadelpunkte durch die folgen
den Gleichungen dargestellt, und der Bewegungsweg der Nadel 16
ist wie durch die durchgezogene Linie von Fig. 15 gezeigt ist:
Erster Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + P3)
Zweiter Stich = (-F/2 + R × P, A + D1 + P3)
Dritter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 2 × P3)
Vierter Stich = (-F/2 + R × 2 × P, A + D1 + 2 × P3)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 3 × P3)
Sechster Stich = (-F/2 + R × 3 × P, A + D1 + 3 × P3)
Siebter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 4 × P3)
Achter Stich = (-F/2 + R × 4 × P, A + D1 + 4 × P3).
Erster Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + P3)
Zweiter Stich = (-F/2 + R × P, A + D1 + P3)
Dritter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 2 × P3)
Vierter Stich = (-F/2 + R × 2 × P, A + D1 + 2 × P3)
Fünfter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 3 × P3)
Sechster Stich = (-F/2 + R × 3 × P, A + D1 + 3 × P3)
Siebter Stich = (-F/2 - CL2, A + D1 + 4 × P3)
Achter Stich = (-F/2 + R × 4 × P, A + D1 + 4 × P3).
Worin:
R = (CR2 + F) /D2
CL2 = 2 × (Zickzackweite (03) + hintere Riegelnaht
weitenkorrektur (15)) × Zickzackweitenverhältnis (09).
In jedem Fall der obigen Gleichungen wird der begrenzende Faktor
N3 ≧ 2 benötigt.
In S34 werden die Nadelpunkte an der hinteren Riegelnaht 74 be
stimmt, die vorwärts genäht wird (die hintere Riegelnaht auf dem
Rückweg). Die Zahl der Stiche an der hinteren Riegelnaht auf dem
Rückweg (N4) und ihr Abstand P3 werden auf eine ähnliche Weise
wie bei der Riegelnaht auf dem Hinweg wie folgt bestimmt:
N4 ≈ 2 × D2/E
P4 = D2/(N4/2).
An dem hinteren Riegelnahtabschnitt 74 auf dem Rückweg variiert
die Form des Musters, das aus den zu berechnenden Nadelpunkten
hergestellt wird, in Abhängigkeit davon, ob die Zickzackstich
zahl N2 gerade oder ungerade ist. In dem Fall von zum Beispiel
N2 = 10 (gerade) werden die Nadelpunkte durch die folgenden Glei
chungen bestimmt, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist, wie
durch die durchgezogene Linie in Fig. 16A bezeichnet ist:
Erster Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Zweiter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Dritter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Vierter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Fünfter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Sechster Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Siebter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Achter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Neunter Stich = (F/2, A + D1)
Erster Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Zweiter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Dritter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Vierter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Fünfter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Sechster Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Siebter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Achter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Neunter Stich = (F/2, A + D1)
Worin:
CR2 = 2 × (Zickzackweite (03) + hintere Riegelnaht
weitenkorrektur (15)) × ((1 - Zickzackweitenverhältnis
(09)).
In dem Fall von N2 = 9 (ungerade) werden die Nadelpunkte durch
die folgenden Gleichungen dargestellt, und der Bewegungsweg der
Nadel 16 ist, wie durch die durchgezogene Linie in Fig. 16B ge
zeigt ist:
Erster Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Zweiter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Dritter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Vierter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Fünfter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Sechster Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Siebter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Achter Stich = (CR2 + F/2, A + D1).
Erster Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Zweiter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - P4)
Dritter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Vierter Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 2 × P4)
Fünfter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Sechster Stich = (CR2 + F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 3 × P4)
Siebter Stich = (-CL2 - F/2, A + D1 + D2 + 0,2 - 4 × P4)
Achter Stich = (CR2 + F/2, A + D1).
In den obigen Gleichungen wird ein begrenzender Faktor von N4 ≧ 2
benötigt.
In S35 werden die Nadelpunkte an dem rechten Zickzackstichab
schnitt 72 berechnet (hier im folgenden als Zickzackstiche auf
dem Rückweg bezeichnet). Die Zahl der Stiche für den Zickzack
stichabschnitt auf dem Rückweg N5 und ihr Abstand PS werden wie
folgt bezeichnet:
N5 ≈ 2 × A/B
P5 = A/N5
An dem Zickzackstichabschnitt auf dem Rückweg variiert die Form
des Musters, das aus den zu berechnenden Nadelpunkten gebildet
wird, in Abhängigkeit, ob die Zahl der Stiche N5 gerade oder un
gerade ist. In dem Fall zum Beispiel N5 = 10 (gerade) werden die
Nadelpunkte berechnet unter Benutzung der folgenden Gleichungen,
und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist so, wie er durch die
durchgezogene Linie in Fig. 17A gezeigt ist:
Erster Stich = (F/2 + CR, A + D1 - P5)
Zweiter Stich = (F/2, A + D1 - 2 × P5)
Dritter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 3 × P5)
Vierter Stich = (F/2, A + D1 - 4 × P5)
Fünfter Stich = (F/2 + CR, A + C1 - 5 × P5)
Sechster Stich = (F/2, A + D1 - 6 × P5)
Siebter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 7 × P5)
Achter Stich = (F/2, A + D1 - 8 × P5)
Neunter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 9 × P5)
Zehnter Stich = (F/2, A + D1 - 10 × P5) = (F/2, D1)
Erster Stich = (F/2 + CR, A + D1 - P5)
Zweiter Stich = (F/2, A + D1 - 2 × P5)
Dritter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 3 × P5)
Vierter Stich = (F/2, A + D1 - 4 × P5)
Fünfter Stich = (F/2 + CR, A + C1 - 5 × P5)
Sechster Stich = (F/2, A + D1 - 6 × P5)
Siebter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 7 × P5)
Achter Stich = (F/2, A + D1 - 8 × P5)
Neunter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 9 × P5)
Zehnter Stich = (F/2, A + D1 - 10 × P5) = (F/2, D1)
Worin:
CR = 2 × Zickzackweite (03) × (1 - Zickzackweiten
verhältnis (09)) (3)
In dem Fall von N5 = 9 (ungerade) werden die Nadelpunkte durch
die folgenden Gleichungen bezeichnet, und der Bewegungsweg der
Nadel 16 ist so, wie er durch die durchgezogene Linie von Fig.
17B bezeichnet ist:
Erster Stich = (F/2, A + D1 - P5)
Zweiter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 2 × P5)
Dritter Stich = (F/2, A + D1 - 3 × P5)
Vierter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 4 × P5)
Fünfter Stich = (F/2, A + D1 - 5 × P5)
Sechster Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 6 × P5)
Siebter Stich = (F/2, A + D1 - 7 × P5)
Achter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 8 × P5)
Neunter Stich = (F/2, A + D1 - 9 × P5) = (F/2, D1).
Erster Stich = (F/2, A + D1 - P5)
Zweiter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 2 × P5)
Dritter Stich = (F/2, A + D1 - 3 × P5)
Vierter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 4 × P5)
Fünfter Stich = (F/2, A + D1 - 5 × P5)
Sechster Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 6 × P5)
Siebter Stich = (F/2, A + D1 - 7 × P5)
Achter Stich = (F/2 + CR, A + D1 - 8 × P5)
Neunter Stich = (F/2, A + D1 - 9 × P5) = (F/2, D1).
In S36 werden die Nadelpunkte für den vorderen Riegelnahtab
schnitt 73 berechnet. Die Zahl der Stiche für den vorderen Rie
gelnahtabschnitt 73 N6 und ihr Abstand P6 werden wie folgt be
zeichnet:
N6 ≈ 2 × D1/E
P6 = D1/(N6/2).
In dem Fall von zum Beispiel von N6 = 9 werden die Nadelpunkte
bezeichnet, in dem die folgenden Gleichungen benutzt werden, und
der Bewegungsweg der Nadel 16 ist so, wie er durch die durchge
zogene Linie in Fig. 18 bezeichnet ist:
Erster Stich = (CR1 + F/2, D1)
Zweiter Stich = (-CL1 - F/2, D1)
Dritter Stich = (CR1 + F/2, D1 - P6)
Vierter Stich = (-CL1 - F/2, D1 - P6)
Fünfter Stich = (CR1 + F/2, D1 - 2 × P6)
Sechster Stich = (-CL1 - F/2, D1 - 2 × P6)
Siebter Stich = (CR1 + F/2, D1 - 3 × P6)
Achter Stich = (-CL1 - F/2, D1 - 3 × P6)
Neunter Stich = (CR1 + F/2, 0).
Erster Stich = (CR1 + F/2, D1)
Zweiter Stich = (-CL1 - F/2, D1)
Dritter Stich = (CR1 + F/2, D1 - P6)
Vierter Stich = (-CL1 - F/2, D1 - P6)
Fünfter Stich = (CR1 + F/2, D1 - 2 × P6)
Sechster Stich = (-CL1 - F/2, D1 - 2 × P6)
Siebter Stich = (CR1 + F/2, D1 - 3 × P6)
Achter Stich = (-CL1 - F/2, D1 - 3 × P6)
Neunter Stich = (CR1 + F/2, 0).
Worin:
CR1 = 2 × (Zickzackweite (03) + vordere Riegelnaht
weitenkorrektur (14)) × (1 - Zickzackweitenverhältnis
(09)).
Ein begrenzender Faktor von N6 ≧ 2 wird für die obigen Gleichun
gen benötigt.
In S37 werden die Nadelpunkte für die Endverriegelungsstiche be
rechnet (die an dem Ende des Nähens genäht werden). Diese werden
bestimmt auf der Grundlage des eingestellten Wertes 12 für die
Zahl der Endverriegelungsstiche (11) wie folgt:
In dem Fall von (a) I2 ≧ 2.
Der Abstand P6 wird unter Benutzung der folgenden Gleichung be
rechnet:
P6 = (CL1 + F/2)/(I2 - 1).
Die Nadelpunkte werden durch die folgenden Gleichungen bezeich
net. In dem Fall von zum Beispiel I2 = 3 ist der Bewegungsweg
der Nadel 16 so, wie er durch die durchgezogene Linie in Fig.
19A bezeichnet ist. In dem Fall von I2 = 2 ist der Bewegungsweg
der Nadel 16 so, wie er durch die durchgezogene Linie in Fig.
19B bezeichnet ist:
Erster Stich = (0, 0)
Zweiter Stich = (-P6, 0)
Dritter Stich = (-2 × P6, 0)
. . .
12-ter Stich = (-CL1 - F/2, 0).
Erster Stich = (0, 0)
Zweiter Stich = (-P6, 0)
Dritter Stich = (-2 × P6, 0)
. . .
12-ter Stich = (-CL1 - F/2, 0).
In dem Fall von I2 = 1 wird der Nadelpunkt durch die folgende
Gleichung bestimmt, und der Bewegungsweg der Nadel 16 ist so,
wie er durch die durchgezogene Linie in Fig. 19C bezeichnet
ist:
Erster Stich = (-CL - F/2, 0).
In S38 wird der Nadelpunkt für den letzten Stich berechnet. Er
ist wie folgt bezeichnet:
(X, Y) = (0,5 - CL1 - F/2, -0,2).
Der Bewegungsweg der Nadel 16 für den letzten Stich ist so, wie
er durch eine durchgezogene Linie in Fig. 20 bezeichnet ist.
Der Nadelpunkt für den letzten Stich macht keinen tatsächlichen
Stich, wenn der Nadel- und der Spulenfaden geschnitten werden,
da sie unter das Nähgut gezogen werden und von dem letzten Na
delpunkt getrennt sind. In S39 erzeugt die Steuerung 5 die Bewe
gungsdaten, mit denen die Nadel 16 zu der Ruheposition (0,0)
bewegt wird. In S40 erzeugt die Steuerung 5 die Enddaten zum Be
enden des Nähens (S15) und geht zu S5.
Wenn irgendeine Zahl mit der Ausnahme von 0 in die "X-
Positionsschneidekorrektur (07)" oder die "Y-
Positionsschneidekorrektur (08)" gesetzt wird, führt die Steue
rung 5 die folgenden Schritte bei S5 aus: wenn die "Y-
Positionsschneidekorrektur (08)" gewählt wird, wird ihr einge
stellter Wert (mm) in die Zahl von Stichen umgewandelt, und der
Zeitpunkt zum Antrieb des Solenoids 45 zum Antreiben des Schnei
ders wird entsprechend der Zahl der Stiche geändert. Diese Ände
rung ermöglicht es, die Position, an der das Knopfloch 80 gebil
det wird, in die Y-Richtung in Bezug auf das gestickte Knopfloch
70 zu verschieben. Wenn die "X-Positionsschneidekorrektur (07)"
gewählt wird, wird ihr eingestellter Wert zu dem Bewegungsbetrag
des ersten Stiches addiert, der von der Nadel 6 ausgeführt wird.
Diese Addition ermöglicht es, daß der gesamte Satz von Nadel
punkten, die in S3 bestimmt worden sind, in die X-Richtung be
wegt wird, wodurch bewirkt wird, daß die Position, an der das
Knopfloch 80 gebildet wird, in die X-Richtung in Bezug auf das
gestickte Knopfloch 70 bewegt wird.
Somit können bei der Nähmaschine M die Werte für die
"Zickzackweite (03)" und das "Zickzackweitenverhältnis (09)" wie
gewünscht aus den Gleichungen (2) und (3) eingestellt werden, so
daß die Weiten (CL, CR) für den linken und den rechten Zickzack
stichabschnitt 71, 72 getrennt eingestellt werden. Daher kann
nicht nur die Form des gestickten Knopfloches 70 minutiös geän
dert werden, sondern auch der Ausgleich zwischen dem linken und
dem rechten Zickzackstichabschnitt 71, 72 des gestickten Knopf
loches 70 kann eingestellt werden.
Wenn weiter bei der Nähmaschine die Werte für die "vordere Rie
gelnahtweitenkorrektur (14)" und die hintere Riegelnahtweiten
korrektur (15) gesetzt werden, können die Weite an den Zickzack
stichabschnitten 71, 72 und der Schneideraum (CL + F + CR) und die
Weite an dem vorderen oder hinteren Riegelnahtabschnitt 73 oder
74 (CL1 + F + CR1 oder CL2 + F + CR2) getrennt eingestellt werden. Daher
kann nicht nur die Form des gestickten Knopfloches 70 minutiös
eingestellt werden sondern auch der Ausgleich zwischen dem lin
ken und dem rechten Zickzackstichabschnitt 71, 72 und zwischen
dem vorderen und hinteren Riegelnahtabschnitt 73, 74 kann einge
stellt werden. Weiterhin kann bei der Nähmaschine M die Weite
des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 und die Weite des hinteren
Riegelnahtabschnittes 74 getrennt eingestellt werden, so daß ein
besserer Ausgleich erzielt werden kann.
Wegen der Einstellungen der "vorderen Riegelnahtlängenkorrektur
(16)" und der "hinteren Riegelnahtlängenkorrektur (17)" können
die Längen der Riegelnahtabschnitte 73, 74 getrennt eingestellt
werden. Daher kann die Form des gestickten Knopfloches 70 minu
tiös geändert werden, und der Ausgleich zwischen der vorderen
und der hinteren Riegelnahtabschnittslänge des gestickten Knopf
loches 70 kann eingestellt werden.
Bei der Nähmaschine M gibt es verschiedene Formen für das ge
stickte Knopfloch 70 wie Augenknopfloch, Bootform und Rund oder
Oval. Diese Form sind durch Auswählen der Programmnummer zu bil
den, wie oben beschrieben wurde. Weiter können die Zickzack
stichabschnitte 71, 72 doppelt genäht werden. Somit kann ein ge
sticktes Knopfloch 70 mit einem dekorativen Effekt gebildet wer
den.
Als nächstes wird eine Beschreibung des Schrittes S3 gegeben,
wenn das doppelte Nähen ausgeführt wird. Zum Berechnen der Na
delpunkte für das Doppeltnähen gibt es zwei Berechnungsverfah
ren: Typ A, in dem zusätzliche Schritte entsprechend den Schrit
ten S35 und S32 zwischen die Schritte S32 und S33 von Fig. 11
eingefügt werden; und ein Typ B, in dem die Schritte S32 bis S36
zweimal aufeinanderfolgend ausgeführt werden (Fig. 11). Bei dem
Typ A werden die Zickzackstichabschnitte 71, 72 doppelt genäht,
und ebenfalls sind der vordere und der hintere Riegelnahtab
schnitt 73, 74 zum Ausführen des Doppeltnähens vorbestimmt. Bei
dem Typ B wird die Dicke des gestickten Knopfloches 70 praktisch
verdoppelt. Wenn das Doppeltnähen in den Parameter 20 gesetzt
wird, kann jeder Typ des Berechnungsverfahrens gewählt werden.
Mit anderen Worten, wenn das gestickte Knopfloch 70 doppelt ge
näht wird, werden die folgenden Modi geschaltet: Ein Modus, in
dem nur die Zickzackstichabschnitte 71, 72 zweimal genäht wer
den; und ein Modus, in dem die Riegelnahtabschnitte 73, 74 und
die Zickzackstichabschnitte 71, 72 zweimal genäht werden (in
diesem Modus werden die Riegelnahtabschnitte 73, 74 viermal ge
näht). Daher kann der Ausgleich in der Dicke der Zickzack
stichabschnitte 71, 72 und der Riegelnahtabschnitte 73, 74 in
dem gestickten Knopfloch 70 leicht eingestellt werden.
Wie in Fig. 13 und 18 gezeigt sind, sind die Nadelpunkte für
den Start der Verriegelungsstiche, die in S31 berechnet werden,
0,2 mm von den Nadelpunkten für den vorderen Riegelnahtabschnitt
73 versetzt, die in S36 berechnet werden. Daher kann während des
doppelten Nähens des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 verhin
dert werden, daß der bereits in Stiche vernähte Nadelfaden ge
schnitten wird. Ähnlich können für das doppelte Nähen des hinte
ren Riegelnahtabschnittes 74 die Nadelpunkte auf dem Hinweg um
0,2 mm gegenüber den Nadelpunkten auf dem Rückweg versetzt wer
den. Somit kann der bereits in Stiche vernähte Nadelfaden sicher
daran gehindert werden, daß er geschnitten wird. Die Nadelpunkte
an dem Start und dem Ende des Nähens werden jedoch an dem vorde
ren Riegelnahtabschnitt 73 angeordnet, so daß es eine hohe Wahr
scheinlichkeit gibt, daß ein Fehler in den Nadelpunkten auf
tritt, die die tatsächlichen Stiche bilden. Bei der Nähmaschine
M sind bezüglich des vorderen Riegelnahtabschnittes 73 die Na
delpunkte auf dem Hinweg 0,2 mm versetzt, so daß verhindert wird,
daß sie mit den Nadelpunkten auf dem Rückweg überlappen. Daher
kann der Effekt des Verhinderns des Schneidens des bereits in
Stiche vernähten Nadelfadens weiterhin bewirkt werden.
Bei der obigen Ausführungsform entspricht der Nähmechanismus 10
der Nähvorrichtung, die Steuerung 5 entspricht der Nähsteuerung,
die Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411 entsprechen der Zickzack
weiteneinstelleinrichtung, der Stichweiteneinstelleinrichtung,
der Riegelnahtlängeneinstelleinrichtung und der Schalteinrich
tung. Im einzelnen, die Aufwärts-/Abwärts-Pfeiltasten 411, die
benutzt wurden, wenn die Parameter Nummer 03 oder 09 gewählt
wird, entsprechen der Zickzackweiteneinstelleinrichtung, die Ta
sten 411, die benutzt werden, wenn die Parameter Nummer 03, 14
oder 15 ausgewählt wird, entsprechen der Stichweiteneinstellein
richtung, die Tasten 411, die benutzt werden, wenn die Parameter
Nummer 04, 16 oder 17 gewählt wird, entsprechen der Riegelnaht
längeneinstelleinrichtung, und die Tasten 411, die benutzt wer
den, wenn die Parameter Nummer 20 ausgewählt wird, entsprechen
der Schalteinrichtung.
Andererseits kann das Schalten der Programme und das Einstellen
einiger Parameter ausgeführt werden, in dem ein DIP-Schalter be
nutzt wird. Die Berechnung der Nadelpunkte (S3) kann getrennt
von der Stichbildung (S11) ausgeführt werden. Die Berechnung in
S3 und die Stichbildung in S11 können zu einer Zeit ausgeführt
werden. Wenn die Berechnung der Nadelpunkte in S3 unabhängig
ausgeführt wird, kann sie in einer Datenerzeugungseinrichtung
ausgeführt werden, wie es ein Personalcomputer ist, der von der
Nähmaschine M getrennt ist.
Claims (18)
1. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) zum Bilden eines gestickten Knopfloches (70) steuert, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, aufweist; und
einer Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411), die ermög licht, daß die linke und die rechte Zickzackstichweite (C) ge trennt eingestellt werden, wobei die Nähsteuerung (5) die Näh vorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Zickzackstich weiteneinstelleinrichtung (411) eingestellten Zickzackstichweite (C) so steuert, daß bewirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit der eingestellten Zickzack stichweite bildet.
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) zum Bilden eines gestickten Knopfloches (70) steuert, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, aufweist; und
einer Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411), die ermög licht, daß die linke und die rechte Zickzackstichweite (C) ge trennt eingestellt werden, wobei die Nähsteuerung (5) die Näh vorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Zickzackstich weiteneinstelleinrichtung (411) eingestellten Zickzackstichweite (C) so steuert, daß bewirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit der eingestellten Zickzack stichweite bildet.
2. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 1,
bei der die Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411) eine
Anzeige mit einer zugehörigen Einrichtung zum Einstellen der
Zickzackstichweite (C) für jeden des linken und des rechten
Zickzackstichabschnittes (71, 72) aufweist.
3. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 2,
bei der die Einrichtung zum Einstellen ein Berührungsbildschirm
auf der Anzeige ist.
4. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
mit einer Speichereinrichtung (5b) mit einer Voreinstellungs
stichweite, die für jeden des linken und des rechten Zickzack
stichabschnittes (71, 72) anwendbar ist.
5. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 4,
bei der die Voreinstellungsstichweite um einen vorbestimmten Be
trag erhöht oder erniedrigt wird, jedesmal wenn eine Einstellung
angezeigt ist.
6. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) gebildet wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, aufweist; und
einer Stichweiteneinstelleinrichtung (411), die ermöglicht, daß eine Weite (C) für das Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72) und eine Weite für den vorderen oder den hinteren Riegel nahtabschnitt (73, 74) getrennt eingestellt werden, wobei die Nähsteuerung (5) die Nähvorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411) einge stellten Zickzackstichweite (C) so steuert, daß bewirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit der eingestellten Zickzackstichweite (C) bildet.
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) gebildet wird, das ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, aufweist; und
einer Stichweiteneinstelleinrichtung (411), die ermöglicht, daß eine Weite (C) für das Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72) und eine Weite für den vorderen oder den hinteren Riegel nahtabschnitt (73, 74) getrennt eingestellt werden, wobei die Nähsteuerung (5) die Nähvorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Zickzackstichweiteneinstelleinrichtung (411) einge stellten Zickzackstichweite (C) so steuert, daß bewirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit der eingestellten Zickzackstichweite (C) bildet.
7. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) mit einem Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und einem Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, gebildet wird; und
einer Riegelnahtlängeneinstelleinrichtung (411), die ermöglicht, daß eine Länge (D) für jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74) des Paares von Riegelnahtabschnitten (73, 74) getrennt eingestellt werden kann, wobei die Nähsteuerung (5) die Nähvorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Riegelnahtlängeneinstelleinrich tung (411) eingestellten Riegelnahtlänge (D) so steuert, daß be wirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit den eingestellten Riegelnahtlängen (D) gebildet wird.
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) mit einem Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und einem Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, gebildet wird; und
einer Riegelnahtlängeneinstelleinrichtung (411), die ermöglicht, daß eine Länge (D) für jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74) des Paares von Riegelnahtabschnitten (73, 74) getrennt eingestellt werden kann, wobei die Nähsteuerung (5) die Nähvorrichtung (10) auf der Grundlage der durch die Riegelnahtlängeneinstelleinrich tung (411) eingestellten Riegelnahtlänge (D) so steuert, daß be wirkt wird, daß die Nähvorrichtung (10) das gestickte Knopfloch (70) mit den eingestellten Riegelnahtlängen (D) gebildet wird.
8. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet; und
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) mit einem Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, gebildet wer den,
wobei die Nähsteuerung (5) Nadelpunkte an dem Start des Nähens und Nadelpunkte an dem Ende des Nähens so vorsieht, daß sie nicht einander überlappen, wenn der Start und das Ende des ge stickten Knopfloches (70) auf entweder dem vorderen oder dem hinteren Riegelnahtabschnitt (73, 74) vorgesehen werden und der vordere und der hintere Riegelnahtabschnitt (73, 74) doppelt ge näht werden.
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet; und
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) mit einem Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), die an beiden Seiten eines Knopfloches (80) angeordnet sind, und ein Paar von Riegelnahtabschnitten (73, 74), die an beiden Enden der Zickzackstichabschnitte (71, 72) vorgesehen sind, gebildet wer den,
wobei die Nähsteuerung (5) Nadelpunkte an dem Start des Nähens und Nadelpunkte an dem Ende des Nähens so vorsieht, daß sie nicht einander überlappen, wenn der Start und das Ende des ge stickten Knopfloches (70) auf entweder dem vorderen oder dem hinteren Riegelnahtabschnitt (73, 74) vorgesehen werden und der vordere und der hintere Riegelnahtabschnitt (73, 74) doppelt ge näht werden.
9. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 8,
mit einer Modusschalteinrichtung (411), die von einem Modus, in
dem nur die Zickzackstichabschnitte (71, 72) doppelt genäht wer
den, zu einem Modus, in dem sowohl die Riegelnahtabschnitte (73,
74) als auch die Zickzackstichabschnitte (71, 72) doppelt genäht
werden, umschaltet, wenn das gestickte Knopfloch (70) doppelt
genäht wird.
10. Knopflochnähmaschine (M) mit:
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) gebildet wird, daß ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), wobei ein Zickzackstichabschnitt auf jeweils einer Seite eines Knopflochgebietes angeordnet ist, und ein Paar von Riegel nahtabschnitten (73, 74), wobei ein Riegelnahtabschnitt an jedem Ende des Knopflochgebietes und der Zickzackstichabschnitte (71, 72) angeordnet ist, aufweist; und
einer Nähkriterieneinstelleinrichtung (411) für jeden Zickzack stichabschnitt (71, 72) und jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74).
einem Transporteur (11), der ein Nähgut vorschiebt;
einer Nähvorrichtung (10), die Stiche auf dem Nähgut bildet;
einer Nähsteuerung (5), die den Transporteur (11) und die Näh vorrichtung (10) so steuert, daß ein gesticktes Knopfloch (70) gebildet wird, daß ein Paar von Zickzackstichabschnitten (71, 72), wobei ein Zickzackstichabschnitt auf jeweils einer Seite eines Knopflochgebietes angeordnet ist, und ein Paar von Riegel nahtabschnitten (73, 74), wobei ein Riegelnahtabschnitt an jedem Ende des Knopflochgebietes und der Zickzackstichabschnitte (71, 72) angeordnet ist, aufweist; und
einer Nähkriterieneinstelleinrichtung (411) für jeden Zickzack stichabschnitt (71, 72) und jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74).
11. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
mit einem Knopflochschneider (13) zum Schneiden eines Knopflo
ches (80) in das Knopflochgebiet.
12. Knopflochnähmaschine nach Anspruch 10 oder 11,
bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Zick
zackstichweite (C) für jeden Zickzackstichabschnitt (71, 72) er
möglicht.
13. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Länge
(A) des Paares von Zickzackstichabschnitten (71, 72) ermöglicht.
14. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Rie
gelnahtstichweite für jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74) ermög
licht.
15. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Länge
(D) für jeden Riegelnahtabschnitt (73, 74) ermöglicht.
16. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 15,
bei der die Einstelleinrichtung (411) das Einstellen einer Weite
(F) des Knopflochgebietes ermöglicht.
17. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 16,
bei der die Einstelleinrichtung (411) das Bezeichnen für Dop
peltstiche für mindestens des Paares von Zickzackstichabschnit
ten (71, 72) und/oder des Paares von Riegelnahtabschnitten (73,
74) ermöglicht.
18. Knopflochnähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
mit einer Stichentwicklungseinrichtung zum Entwickeln von Sti
chen derart daß Endpunkte der Stiche nicht einander überlappen,
wenn Doppeltnähen eingestellt ist.
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