DE10018353C1 - Einbaugerät mit einer Klemme und Verfahren zur Montage einer isolierenden Abdeckung - Google Patents
Einbaugerät mit einer Klemme und Verfahren zur Montage einer isolierenden AbdeckungInfo
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Abstract
Um bei einem Einbaugerät (1) mit in einem Gehäuse (3) angeordneter Klemme (17) auf einfache Weise einen Berührungsschutz zu realisieren, ist eine durch eine Öffnung (11) des Gehäuses (3) einführbare, an der Klemme (17) positionierbare Abdeckung (15) vorgesehen. Die Abdeckung (15) ist dabei bei geschlossenem Gehäuse (3) montierbar. Das zugeordnete Verfahren beschreibt die Montage der Abdeckung (15) bei geschlossenem Gehäuse (3) durch die Öffnung (11). Bevorzugt dient als Öffnung eine Anschlussöffnung (11), die zum Anschlussraum der Klemme (17) führt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Einbaugerät mit einem Gehäuse nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zur
Montage einer isolierenden Abdeckung in einem Gehäuse nach dem
Patentanspruch 10.
Aus dem Deutschen Gebrauchsmuster 297 07 161 ist eine in ei
nem Gehäuse angeordnete Anschlussklemme bekannt, die insbe
sondere bei Reiheneinbaugeräten, beispielsweise Leitungs
schutzschalter und Fehlerstromschutzschalter, zur Anwendung
kommt. Die Klemme ist nach Art einer sogenannten Fahrstuhl
klemme ausgebildet, wobei eine in einem Klemmrahmen geführte
Klemmschraube ein Druckstück mitnimmt, so dass sich der durch
eine Öffnung des Gehäuses zugängliche Anschlussraum verengen
lässt. Des Weiteren ist aus der DE 197 28 716 C1 und aus der
EP 80 612 A2 jeweils eine isolierende Abdeckung für eine in
einem Gehäuse angeordneten Klemme bekannt, die verschiebbar
und zugleich in verschiedenen Stellungen verrastbar und damit
fixierbar ist bzw. die vorhanden und am Druckstück befestigt
ist.
Um einen Berührungsschutz bei vor der Öffnung positioniertem
Druckstück zu gewährleisten, weist das Druckstück eine Abde
ckung auf. Die Abdeckung ist mitführbar am Druckstück gekop
pelt, wozu die Abdeckung mit einer Noppe in einer Aussparung
des Druckstücks bzw. bei einem bügelförmigen Druckstück in
den Bügelrücken einrastet. Aus der Praxis ist es hierzu be
kannt, die Abdeckung vor der Montage des Gehäuses am Druck
stück zu montieren. Die Montage der Abdeckung ist dabei ein
aufwendiger Arbeitsgang, wozu die beiden miteinander zu ver
bindenden Teile zueinander positioniert werden müssen, wonach
dann das Fixieren oder Einrasten erfolgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einbaugerät und
ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, bei dem ohne zusätz
liche Positioniermittel die Abdeckung an der Klemme montiert
werden kann. Die Lösung der Aufgabe gelingt mit den Merkmalen
der Ansprüche 1 bzw. 10.
Die Erfindung geht dabei von der Idee aus, dass das Gehäuse
quasi als Montagehilfe und Positioniermittel für die Abde
ckung dient. Dabei ist von wesentlichem Vorteil, dass die Ab
deckung auch nach der Montage des gesamten Gehäuses einge
bracht werden kann. Dadurch ist es möglich, zwei Gerätevari
anten zur Verfügung zu stellen, indem die Abdeckung als Bei
packteil beigestellt wird. Der Endverbraucher kann dann je
nach Anforderung die Abdeckung verwenden oder nicht. Dies
gilt insbesondere wenn bei bestimmten Anwendungen oder
Einsätzen ein Berührungsschutz nicht erforderlich ist.
Als Öffnung kann dabei im einfachsten Fall die Anschlussöff
nung am Gehäuse oder eine zusätzliche Montageöffnung dienen.
Dies hängt je nach der baulichen Ausgestaltung des Einbauge
räts ab und kann frei gewählt werden.
Dabei ist es günstig, wenn die Montageöffnung als schräger
auf die Klemme ausgerichteter Zuführschlitz ausgebildet ist.
Auf diese Weise ist eine besonders gute Positionierung und
schnelle Montage möglich.
Mit Vorteil ist die Abdeckung aus einem flexiblen Kunststoff
gefertigt, wodurch sie ggf. unter Vorspannung oder Verbiegen
durch die jeweilige Öffnung in ihre Einbauposition gebracht
werden kann. Dabei ist es günstig, wenn sie u. U. etwas größer
als die lichte Breite der Öffnung gefertigt ist. Kann sie
nämlich nur leicht verbogen eingeführt werden, so ist sie un
verlierbar innerhalb des Gehäuses untergebracht und kann so
mit nicht aus dem Gehäuse herausfallen. Die Unverlierbarkeit
kann alternativ auch durch Rastmittel oder eine fallenähnli
che Ausgestaltung des Zuführschlitzes erzielt werden.
Es ist günstig, wenn die Abdeckung und das Druckstück zuein
ander passende Positioniermittel, insbesondere Flanken oder
Kanten oder Vorsprünge, aufweisen. Bevorzugt können diese
auch als Eingriffmittel ausgeführt sein. Damit ist eine posi
tionsgenaue Montage der Abdeckung auf dem Druckstück möglich.
Die Befestigung der Abdeckung erfolgt mit Vorteil durch eine
Schnappfixierung. Somit ist diese dauerhaft ohne zusätzliche
Klebemittel fixiert. Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung
erfolgt bei Reiheneinbaugeräten, insbesondere Leitungsschutz
schalter und Fehlerstromschutzschalter, wobei das Gehäuse als
Reiheneinbaugehäuse ausgeführt ist.
Die oben genannten Vorteile gelten sinngemäß für das neue
Montageverfahren, bei dem bei geschlossenem Gehäuse die Abde
ckung in eine Öffnung des Gehäuses eingeführt, an der Klemme
positioniert und an der Klemme fixiert wird. Dieses Verfahren
lässt sich auch außerhalb der regulären Fertigung, z. B. vor
Ort beim Einbau des Einbaugeräts, ausführen.
Das Fixieren kann dabei auf einfache Weise durch Einschnap
pen, Einrasten oder auch Verkleben erfolgen. Bevorzugt wird
die Abdeckung durch eine Anschlussöffnung eingeführt, wodurch
eine besonders sichere Positionierung und Fixierung erzielt
wird. Dabei kann die Abdeckung auch gebogen eingeführt wer
den, was zu einer besonders raumsparenden Ausgestaltung
führt. Das Verbiegen kann insbesondere durch Verspannen der
Abdeckung zwischen der Klemme und dem Gehäuse in der Öffnung
erzielt werden. Dadurch wird die Abdeckung quasi "um die E
cke" in die Einbaulage gebracht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, weitere Vorteile und
Details werden nachfolgend anhand der Zeichnung beispielhaft
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Reiheneinbaugerät in einer Außenansicht und
Fig. 2 bis 6 den Bereich A gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht
bei geöffnetem Gehäuse und Teilschnittdarstellung.
Fig. 1 zeigt ein Einbaugerät 1, insbesondere einen Leitungs
schutzschalter oder einen Fehlerstromschutzschalter, in einer
räumlichen Außenansicht. Das Einbaugerät 1 kann beliebige
Funktionen oder Einbauten beinhalten. Wesentlich für die vorliegende
Idee ist die Berührungssicherheit der Anschlussklem
men, wobei nachfolgend im wesentlichen nur eine von mehreren
beschrieben ist. Bei Ausführung als Leitungsschutzschalter
ist an dem stirnseitigen Ende des Gehäuses 3 ein Handbedien
knebel 5 angeordnet.
Bei Ausbildung als Reiheneinbaugerät weist das Gehäuse 3 eine
Aussparung 7 auf, mit der das Einbaugerät 1 auf eine Halte
schiene, z. B. eine Hutschiene, aufgeschnappt werden kann. Mit
dem Bezugszeichen 4 sind nicht näher beschriebene Befesti
gungsmittel bezeichnet, die eine Befestigung des Gehäuses 3
an einer Befestigungsschiene oder Hutschiene erlauben. Diese
Befestigungsmittel sind allgemein nach dem Stand der Technik
bekannt. An seiner Vorder- und Rückseite weist das Einbauge
rät 1 jeweils Öffnungen auf, durch die eine in dieser Dar
stellung nicht näher erkennbare Klemme angeordnet ist, mit
der ein äußerer Schaltkreis oder Stromkreis verbunden werden
kann.
Dabei ist über eine erste Öffnung 9 die Klemmschraube der
Klemme zugänglich. Die Anschlussöffnung 11 dient zum Einfüh
ren eines oder mehrerer Anschlussdrähte in den Anschlussraum
der Klemme. Die vorliegend verwendete Klemme ist vorteilhaft
als sogenannte "3D-Klemme" ausgeführt, wozu durch die weitere
Aussparung 13 mehrere aneinander gereihte Reiheneinbaugeräte
durch eine gemeinsame Sammelschiene quer miteinander verbun
den werden können. Durch die Anschlussöffnung 11 ist eine
isolierende Abdeckung 15 gezeigt, die als Berührungsschutz
für spannungsführende Teile der Klemme dient.
Die nachfolgenden Fig. 2 bis 6 zeigen Detail A des Einbau
gerätes 1 bei geöffnetem Gehäuse 3 in der Seitenansicht. Zu
nächst werden für alle Figuren die dargestellten Details all
gemein erläutert. Dabei sind gleiche Teile mit gleichen Be
zugszeichen versehen.
Die Klemme 17 weist eine Klemmschraube 19 auf, durch die ge
geneinander verschiebbar ein etwa U-förmiger Klemmrahmen 21
und ein Druckstück 23 miteinander verbunden sind. Der Klemm
rahmen 21 weist zur Aufnahme der bereits oben beschriebenen
Sammelschiene im Bereich der Aussparung 13 eine Ausnehmung 25
auf.
Fig. 6 zeigt den Zustand gemäß Fig. 1 mit der Abdeckung 15 in
der Einbauposition am Druckstück 23. Die Abdeckung 15 deckt
den zur Stirnseite des Gehäuses gerichteten Teil des Druck
stücks 23, insbesondere im Bereich der Anschlussöffnung 11,
berührungssicher ab. Zur besseren Veranschaulichung der Be
festigung der Abdeckung 15 am Druckstück 23 und der Verfah
rensweise zur Montage sind der Bereich von Abdeckung 15 gemäß
Detail C und der jeweils gegenüberliegende Bereich des Druck
stücks 23 in den jeweiligen Fig. 2 bis 6 im Schnitt darge
stellt.
Prinzipiell ist es denkbar, dass die Abdeckung 15 auf ver
schiedenste Arten und Weisen am Druckstück 23 befestigt wird.
Dies kann beispielsweise durch Kleben, Schweißen oder auch
durch eine mechanische Befestigung, insbesondere durch Ein
rasten oder Schnappfixieren, erfolgen. Vorliegend ist bei
spielhaft eine Schnappfixierung vorgesehen.
Die Abdeckung 15 weist endseitig eine vorstehende Kante 27
auf, die einerseits eine Grifffunktion und andererseits als
Anschlag dient. Darüber hinaus ist durch die Kante 27 der Be
rührungsschutz gegenüber dem abisolierten und in die Klem
me 17 eingeführten freien Ende eines Drahtes gegeben.
Die Abdeckung 15 und das Druckstück 23 weisen zueinander pas
sende Positioniermittel auf, die gleichzeitig Rastmittel um
fassen, wodurch eine Schnappfixierung gegeben ist. Die Abde
ckung 15 hat hierzu einen federnd angeformten Vorsprung 29
nach Art einer Raste oder Rastnase, der zum Einrasten in eine
passende Einrastöffnung 31 am Druckstück 23 ausgebildet ist.
Weiterhin weist die Abdeckung 15 seitliche Haken 33 auf, von
denen in dieser Darstellung lediglich der dem Betrachter zu
gewandte zu sehen ist. Die Haken 33 sind zum Hinter- oder
Eingriff in eine weitere Ausnehmung 35 ausgeführt, so dass
die Abdeckung 15 auch endseitig durch den Eingriff der Haken
33 am Druckstück 23 gehalten ist.
Die Fig. 2 bis 6 zeigen die einzelnen Stadien der Montage.
Zur Montage der Abdeckung 15 am Druckstück 23 wird folgender
maßen verfahren:
Zunächst wird die Abdeckung 15 entsprechend Pfeilrichtung D (Fig. 2) in die Anschlussöffnung 11 eingeführt. Die Abdeckung 15 und die Anschlussöffnung 11 sind dabei derart bemessen o der aneinander angepasst, das die Abdeckung 15 eingeführt werden kann. Die Anschlussöffnung 11 weist hierzu seitliche Führungsnuten 37 auf, die als Zuführmittel dienen. Die Füh rungsnuten 37 sind derart ausgerichtet, dass die Abdeckung 15 in ihrer Einbaulage führbar ist.
Zunächst wird die Abdeckung 15 entsprechend Pfeilrichtung D (Fig. 2) in die Anschlussöffnung 11 eingeführt. Die Abdeckung 15 und die Anschlussöffnung 11 sind dabei derart bemessen o der aneinander angepasst, das die Abdeckung 15 eingeführt werden kann. Die Anschlussöffnung 11 weist hierzu seitliche Führungsnuten 37 auf, die als Zuführmittel dienen. Die Füh rungsnuten 37 sind derart ausgerichtet, dass die Abdeckung 15 in ihrer Einbaulage führbar ist.
Prinzipiell ist zwischen dem Druckstück 23 und der vorderen
Innenseite 39 des Gehäuses 3 ein nur schmaler Zwischenraum
vorhanden, der in etwa der Stärke oder Dicke der Abdeckung 15
entspricht. Im Bereich des Vorsprungs 29 ist die Abdeckung 15
jedoch dicker, wodurch ein Einbringen prinzipiell nicht mög
lich wäre. Hierzu ist an der Innenseite 39 am Gehäuse 3 eine
Ausnehmung oder Nut 41 im Sinne eines Ausweichraums oder ei
ner Aussparung vorgesehen, so dass der als frei bewegliche
Zunge ausgebildete Vorsprung 29 Platz zum Ausweichen hat.
Für den Montagevorgang kann es günstig sein, wenn die Abde
ckung 15 aus einem biegsamen oder flexiblen Kunststoff gefer
tigt ist, so dass sie quasi auch gebogen oder verformt einge
führt werden kann. Die Abdeckung 15 kann auch gegebenenfalls
ein gegenüber der Anschlussöffnung 11 derart vergrößertes
Breitenmaß aufweisen, so dass die Abdeckung 15 nur in einem
stark gewölbten oder gebogenen Zustand eingeführt werden
kann. Auf diese Weise ist ein Herausrutschen aus der Öffnung
nach dem Einbau nicht mehr möglich.
In Fig. 3 ist die Abdeckung 15 bereits derart weit in das Ge
häuse 3 eingeführt, dass noch kein Verbiegen oder Verändern
erforderlich ist. Das Einführen wird durch eine Schräge 43
begünstigt, die sich an der Innenseite 39 am Rand der An
schlussöffnung 11 befindet.
Gemäß Fig. 4 befindet sich die Abdeckung 15 in einer Position,
bei der der einseitig angeformte Vorsprung 29 vom Druck
stück 23 wie eine Zunge in Richtung zur Innenseite 39 in die
Nut 41 gedrückt ist, und somit aus seiner Ruhelage heraus
ragt. Die Abdeckung 15 befindet sich hier noch in einer zur
Oberfläche des Druckstücks 23 schrägen Position.
Gemäß Fig. 5 liegt die Abdeckung 15 bereits plan auf dem
Druckstück 23 auf. Der Vorsprung 29 befindet sich immer noch
in einer ausgelenkten Position, während die Haken 33 bereits
zum Eingriff in die weitere Ausnehmung 35 positioniert sind.
Fig. 6 zeigt die Einbauposition der Abdeckung 15. Die Haken 33
greifen in die weitere Ausnehmung 35 ein, so dass ein fester
Halt zum Druckstück 23 gegeben ist. Der Vorsprung 29 ist in
die Einrastöffnung 31 eingeschnappt, wodurch eine Fixierung
erzielt ist. Durch die Lagefixierung dieser Einrastmittel ist
auch ein Lösen der als Hintergriff ausgebildeten Verbindung
zwischen Haken 33 und weitere Ausnehmung 35 nicht möglich.
Durch das Einführen der Abdeckung 15 in den zwischen dem
Druckstück 23 und der Innenseite 39 gebildeten Zwischenraum
wird die Abdeckung 15 quasi verspannt und verbogen, wobei
hierzu auch das Herausdrücken des zungenartig aufgehängten
Vorsprungs 29 zu zählen ist. Selbstverständlich können diese
Rastmittel vertauscht angeordnet sein, wozu dann das Druck
stück 23 einen in einer Öffnung oder eine Kante der Abdeckung
eingreifenden Vorsprung aufweist. Für diese Rasttechnik sind
allgemein nach dem Stand der Technik bekannte äquivalente me
chanische Haltmittel einsetzbar.
Im Hinblick auf die Verstellbarkeit des Druckstücks 23, wo
durch dieses sich gegenüber dem Gehäuse 3 entlang der Innen
seite 39 parallel bewegt, bildet die Kante 27 auch einen An
schlag in Richtung der Schräge 43 am Gehäuse 3. Weiterhin
kann das lose Druckstück 23, also bei gelöster Klemmschraube
19, mittels der Kante 27, die in diesem Fall eine Grifffunk
tion hat, bewegt werden. In diesem Fall ist die Sicherstel
lung der Berührungssicherheit von besonderem Interesse.
Selbstverständlich kann zusätzlich zur Schnappfixierung die
Abdeckung 15 am Druckstück 23 durch einen Kleber oder ein
chemisches Sicherungsmittel zusätzlich gesichert oder fixiert
werden. Soll die Abdeckung 15 gegebenenfalls auch wieder ent
fernbar sein, dann ist es günstig, wenn der Vorsprung 29 auf
seiner dem Haken 33 zugewandten Seite zumindest teilweise ei
ne Abschrägung aufweist, so dass unter Kraftaufwendung an der
Kante 27 ein Lösen der Schnappverbindung mit einem Lösungs
kraftmoment möglich ist.
Die Ausführung der an der Abdeckung 15 vorgesehenen Halte-
und Positioniermittel können beliebig ausgestaltet sein. We
sentlich ist dabei, dass diese eine dauerhaft haltbare Ver
bindung am Druckstück 23 erlauben und die Berührungssicher
heit gewährleisten.
Zur verbesserten Einführbarkeit von Drähten in die Anschluss
öffnung 11 ist es auch günstig, wenn die Kante 27 auf ihrer
der Aussparung 13 zugewandten Seite eine Schräge 45 aufweist,
so dass für einen einzuführenden Anschlussdraht eine trich
terartige Führung gegeben ist.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt für die vorliegende Idee ist,
dass die Abdeckung 15 bei geschlossenem Gehäuse 3, also auch
nachträglich, montiert werden kann, ohne dass zusätzliche
Mittel zur Positionierung oder zum Einbau benötigt werden.
Die Abdeckung 15 wird einfach in die Anschlussöffnung oder in
eine zusätzliche Montageöffnung eingeführt und in ihre Monta
geposition eingedrückt. Weitere Führungsmittel, Positionier
mittel oder Montagemittel sind nicht nötig. Dies kann prinzi
piell manuell oder auch automatisiert mittels einer Roboter
zuführung der erfolgen.
Claims (14)
1. Einbaugerät (1) mit einem Gehäuse (3), in welchem eine
durch eine Anschlussöffnung (11) zugängliche Klemme (17) an
geordnet ist,
wobei die Klemme (17) ein mittels einer Klemmschraube (19) gegenüber einem Klemmrahmen (21) verstellbares Druckstück (23) aufweist,
wobei das Druckstück (23) eine mitführbare isolierende Abde ckung (15) aufweist, die als Berührungsschutz des Druckstücks (23) im Bereich der Anschlussöffnung (11) dient,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (15) derart bemessen ist, dass sie bei ge schlossenem Gehäuse (3) durch eine Öffnung des Gehäuses (3) in ihre Einbauposition einführbar ist.
wobei die Klemme (17) ein mittels einer Klemmschraube (19) gegenüber einem Klemmrahmen (21) verstellbares Druckstück (23) aufweist,
wobei das Druckstück (23) eine mitführbare isolierende Abde ckung (15) aufweist, die als Berührungsschutz des Druckstücks (23) im Bereich der Anschlussöffnung (11) dient,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (15) derart bemessen ist, dass sie bei ge schlossenem Gehäuse (3) durch eine Öffnung des Gehäuses (3) in ihre Einbauposition einführbar ist.
2. Einbaugerät nach Anspruch 1, wobei als Öffnung die An
schlussöffnung (11) oder eine zusätzliche Montageöffnung
dient.
3. Einbaugerät nach Anspruch 2, wobei die Öffnung zum Druck
stück (23) hin ausgerichtete Zuführmittel (37) aufweist.
4. Einbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die
Abdeckung (15) aus einem flexiblen Kunststoff gefertigt ist.
5. Einbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die
Abdeckung (15) und das Druckstück (23) zueinander passende
Positioniermittel aufweisen.
6. Einbaugerät nach Anspruch 5, wobei die Positioniermittel
als Eingreifmittel (29, 33 bzw. 31, 35) ausgebildet sind.
7. Einbaugerät nach Anspruch 6, wobei die Abdeckung (15) am
Druckstück (23) schnappfixierbar ist.
8. Einbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das
Gehäuse (3) als Reiheneinbaugehäuse ausgebildet ist.
9. Einbaugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die
Klemme (17) mit einem im Gehäuse (3) angeordneten Leitungs
schutzschalter oder einem Fehlerstromschutzschalter verbunden
ist.
10. Verfahren zur Montage einer isolierenden Abdeckung (15)
für eine in einem Gehäuse (3), insbesondere ein Gehäuse
(3) eines Einbaugeräts, angeordneten Klemme (17),
bei dem bei geschlossenem Gehäuse (3) die Abdeckung (15) in eine Öffnung des Gehäuses (3) eingeführt,
an der Klemme (17) positioniert und
an der Klemme (17) fixiert wird.
bei dem bei geschlossenem Gehäuse (3) die Abdeckung (15) in eine Öffnung des Gehäuses (3) eingeführt,
an der Klemme (17) positioniert und
an der Klemme (17) fixiert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Fixieren durch Ein
schnappen, Einrasten oder Verkleben erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 10 und 11, wobei die Abdeckung
(15) durch eine Anschlussöffnung (11) oder eine Montageöff
nung eingeführt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Abdeckung (15) ge
bogen eingeführt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Abdeckung (15)
durch Verspannen zwischen der Klemme (17) und dem Gehäuse (3)
in der Öffnung verbogen wird.
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