DE10018895A1 - Luftschleiervorrichtung mit Luftkreislauf - Google Patents
Luftschleiervorrichtung mit LuftkreislaufInfo
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Abstract
Es gibt eine Luftschleiervorrichtung, bei der beiderseits einer Türöffnung 2 je ein Gebläse 4, 5 steht, dass mit einer Zuluftöffnung 10, 11 und einer Blasöffnung 9, 12 versehen ist und dem eine Heizeinrichtung/Kühleinrichtung zugeordnet ist, und bei der ein horizontaler Luftschleier 13 von der Blasöffnung 9 des einen Gebläses 4 zur Zuluftöffnung 11 des zweiten Gebläses 5 gerichtet ist und der horizontale Luftkreislauf zwischen der Blasöffnung 12 und des zweiten Gebläses 4 geschlossen 15 ist. Dabei ist es erwünscht, wenn eine verbesserte Homogenität des zwischen Blasöffnung und Zuluftöffnung verlaufenden Luftschleiers mit vereinfachten Mitteln erreicht ist. Dieses ist erreicht, indem jedes Gebläse 4, 5 als Querstromlüfter, dessen Blasöffnung 9, 12 und Zuluftöffnung 11, 10 gegeneinander versetzt bzw. auf Abstand angeordnet sind, ausgebildet ist, wobei der Luftkreislauf-Schluss 15 in einem durch den Raum verlaufenden Warmluft-Bogen im Winter bzw. einen Kaltluftbogen im Sommer quer zu dem Luftschleier gerichtet ist. Der eine zwischen Blasöffnung und Zuluftöffnung verlaufende Luftschleier ist in seiner Homogenität nicht durch einen gegenläufigen Luftschleier gestört und kann daher mit geringerer Luftgeschwindigkeit und geringerer Bündelung mittels des Querstromlüfters betrieben werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Luftschleiervorrichtung mit Luftkreislauf, bei der beiderseits
einer Türöffnung eines Raumes je ein längliches Gebläse steht, das mit wenigstens einer
Zuluftöffnung und einer länglichen Blasöffnung versehen ist und dem eine Heiz- oder
Kühleinrichtung zugeordnet ist, und bei der ein horizontaler Luftschleier von der Blas-
Öffnung des zweiten Gebläses gerichtet ist und der horizontale Luftkreislauf zwischen
der Blasöffnung des ersten Gebläses und der Zuluftöffnung des zweiten Gebläses
geschlossen ist.
Für die Erzeugung eines homogenen Luftschleiers ist es günstig, wenn der Luftschleier
von der Blasöffnung zu der Zuluftöffnung verläuft und wenn ein sich im wesentlichen
über die Türöffnungshöhe erstreckender Förderrotor vorgesehen ist. Bei einer bekannten
(US-PS 33 50 994) Luftschleiervorrichtung der eingangs genannten Art ist jedes
Gebläse als Pumpe, deren Blasöffnung und Zuluftöffnung dicht beieinander angeordnet
sind, ausgebildet, wobei der Luftkreislauf-Schluss als zweiter Luftschleier parallel zu
dem ersten Luftschleier gerichtet ist. Die beiden, über die Breite der Türöffnung
gegeneinander gerichteten Luftschleier lassen sich aufgrund der Funktionsweise der
Rotoren in der Praxis nicht aufrechterhalten. Die beiden Luftschleier müssen mit relativ
hoher Luftgeschwindigkeit betrieben werden, weshalb die relativ aufwendigen Pumpen
nicht den notwendigen Druck aufbauen können. Wenn die Luftschleier nicht unter
hohen Aufwand gebündelt und gerichtet werden, so wird aus der Blasöffnung eines der
Gebläse tretende Luft von der Zuluftöffnung dieses Gerätes angesaugt, statt als
Luftschleier hinüber zum Zuluftkanal des anderen Gebläse zu strömen. Eine Aufgabe
der Erfindung ist es daher, eine Luftschleiervorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei welcher eine verbesserte Homogenität des zwischen Blasöffnung und
Zuluftkanal horizontal verlaufenden Luftschleiers mit vereinfachten Mitteln erreicht ist.
Die erfindungsgemäße Luftschleiervorrichtung ist, diese Aufgabe lösend, dadurch
gekennzeichnet, dass jedes Gebläse als Querstromlüfter, dessen Blasöffnung und
Zuluftöffnung gegeneinander versetzt bzw. auf Abstand angeordnet sind, ausgebildet ist,
wobei der Luftkreislauf-Schluss in einem Bogen durch den Raum verlaufenden
Warmluft/Kaltluft-Bogen quer zu dem Luftschleier gerichtet ist. Die Warmluft (im
Winter) oder Kaltluft (im Sommer) in den Raum abgebende Blasöffnung des zweiten
Querstromlüfters kann vorteilhafterweise weit sowie frei von einem Bündelungskanal
sein.
Der zwischen Blasöffnung und Zuluftöffnung verlaufende Luftschleier ist in seiner
Homogenität nicht durch einen gegenläufigen Luftschleier gestört und kann daher mit
geringerer Luftgeschwindigkeit und geringerer Bündelung betrieben werden. Es kann
auch nicht in die Zuluftöffnung eines der Gebläse Luft gesaugt werden, die aus der
Blasöfnung dieses Gebläses austritt. Der dementsprechende Versatz von z. B. 90°-180°
zwischen Zuluftöffnung und Blasrichtung ist bei einem Querstromlüfter bzw.
Tangentiallüfter ohne weiteres gegeben. Der Tangentiallüfter weist geringeres
Bauvolumen, vereinfachte Bauweise und verringerte Energieaufnahme auf und liefert
einen ausreichend starken Aufbau eines Luftschleiers. Es wird nicht einfach nur
einerseits Luft in den Raum geblasen und anderseits nur Luft aus dem Raum angesaugt,
sondern es findet ein Luftkreislauf durch den Raum entlang einer bogenförmigen Bahn
statt. Dieser Luftkreislauf erwärmt/kühlt den Raum und die Heiz-Kühleinrichtungen
dienen nicht nur der Erzeugung des Luftschleiers, sondern vorteilhafterweise auch der
Raumheizung bzw. Raumkühlung. Jedenfalls ist vermieden, dass die aus der
Blasöffnung des einen Gebläses in den Raum strömende Luft als Kalt und/oder als
kräftiger Strom empfunden wird, obwohl beim Luftschleier in der Türöffnung eine
Luftabkühlung und ein Luftaustritt aus einer Blasöffnung erfolgt. Weitere Maßnahmen
und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den
Zeichnungen.
In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Luftschleiervorrichtung
mit Luftkreislauf und
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1.
Die Luftschleiervorrichtung gemäß Zeichnung steht auf einem Fußboden 1 bei einer in
einer Wand 3 vorgesehenen Türöffnung 2, die von einem Raum nach außen in das Freie
führt. Die Luftschleiervorrichtung umfasst zwei Querstromlüfter 4 und 5, die sich mit
ihren Gehäusen 6 jeweils über die Höhe der Türöffnung 2 erstrecken. In jedem
Querstromlüfter 6 ist ein von einem Elektromotor 7 getriebener länglicher Gebläserad-
Trommelläufer 8 vorgesehen.
Das Gehäuse 6 des einen Querstromlüfters 4 ist an der Türöffnung 2 zugewandten Seite
mit einer Blasöffnung 9 in Form einer Reihe von Durchbrüchen und mit beachtlichen
Abstand von der Blasöffnung an der dem Raum zugewandten Seite mit einer
Zuluftöffnung 10 in Form einer Reihe von Durchbrüchen versehen. Bei der Tür kann es
sich z. B. um eine Schiebetür oder eine Flügeltür etc. handeln. Das Gehäuse 6 des
zweiten Querstromlüfters 5 ist an der Türöffnung 2 zugewandten Seite mit einer
Zuluftöffnung 11 in Form einer Reihe von Durchbrüchen und mit beachtlichem Abstand
von der Zuluftöffnung an der dem Raum zugewandten Seite mit einer Blasöffnung 12 in
Form einer Reihe von Durchbrüchen versehen. Parallel zu der Türöffnung 2 verläuft
zwischen der Blasöffnung 9 und der Zuluftöffnung 11 ein horizontaler Luftschleier 13
in Richtung eines Pfeils 14. Zwischen der Blasöffnung 12 und der Zuluftöffnung 10
verläuft durch den Raum horizontal ein bogenartiger Luftkreislauf-Schluß 15 in
Richtung eines Pfeils 16. Die Zuluftöffnung 11, 10, ist jeweils um mindestens 90°
gegen die Blasöffnung 9, 12, versetzt, so dass das Ansaugenund das Blasen einander
nicht nachteilig beeinflussen.
In einem Querstromlüfter 4, ist eine Heizeinrichtung 17 vorgesehen, in dem anderen
Querstromlüfter ist eine Heiz-Kühleinrichtung vorgesehen, von denen die eine die Luft
für den Luftschleier 13 heizt und die andere diejenige Luft heizt/kühlt die aus dem
anderen Querstromlüfter 5 als Warluft-Bogen in den Raum strömt. Der Luftkreis-Schluß
15 ist in Fig. 1 relativ stark gebündelt angedeutet. In der Praxis wird die Luft, aus der
Blasöffnung 12 kommend, sich in dem Raum mehr oder weniger stark verteilen.
Anderseits wird Luft aus mehr oder weniger großer Verteilung im Raum zu der
Zuluftöffnung 10 des anderen Querstromlüfters 4 strömen. Es ist weniger eine
Strömung im engeren Sinne durch den Raum als vielmehr ein Austausch von Luft durch
den hindurch vorhanden. Die Heizeinrichtung des Luftschleier-Querstromlüfters 4 kann
zur Not entfallen, wogegen die Heiz/Kühleinrichtung 17 des Warmluft/Kaltluft-
Querstromlüfters 5 auf jeden Fall vorhanden ist.
Der Querstromlüfter 4, der den Luftschleier 13 erzeugt, weist eine enge Blasöffnung 9
auf und besitzt einen zu der Blasöffnung 9 führenden, im Querschnitt engen
Bündelungskanal 18, um den gebündelten Luftschleier erzeugen zu können. Der zweite
Querstromlüfter 9, der die Warmluft/Kaltluft in den Raum bläst, ist unter Weglassung
eines solchen im Querschnitt engen Bündelungskanales gebaut; die Blasöffnung 12 des
zweiten Querstromlüfters 5 ist, relativ zur Blasöffnung 9 weit bzw. groß ausgebildet und
erstreckt sich über mindestens die halbe Breite des Gehäuses 6, d. h. über mindestens
die halbe Breite der dem Raum zugewandten Wandung des Gehäuses 6. Die den
Luftschleier 13 aufnehmende Zuluftöffnung 11 ist ebenfalls relativ zur Blasöffnung 9
weit und besitzt eine Breite, die sich quer über die dem Luftschleier 10, 11, und die
Blasöffnungen 9, 12, sind gebildet, indem Fenster bzw. Ausschnitte der Gehäuse 6 von
Reihen parallel zueinander angeordnete Lamellen überquert sind.
Claims (2)
1. Luftschleiervorrichtung mit Luftkreislauf, bei der beiderseits einer Türöffnung eines
Raumes je ein längliches Gebläse steht, das mit wenigstens einer Zuluftöffnung
und einer länglichen Blasöffnung versehen ist und dem eine Heiz- oder
Kühleinrichtung zugeordnet ist, und bei der ein horizontaler Luftschleier von der
Blasöffnung des einen Gebläses zur Zuluftöffnung des zweiten Gebläses gerichtet
ist und der horizontale Luftkreislauf zwischen der Blasöffnung des zweiten
Gebläses und der Zuluftöffnung des anderen Gebläses geschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Gebläse (4, 5) als Querstromlüfter, dessen Blasöffnung (9, 12) und
Zuluftöffnung (11, 10) gegeneinander versetzt bzw. auf Abstand angeordnet sind,
ausgebildet ist wobei der Luftkreislauf-Schluss (15) in einem durch den Raum
verlaufenden Warm- oder Kaltluftbogen quer zu dem Luftschleier (13) gerichtet
ist.
2. Luftschleiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Warm-
/Kaltluft in den Raum abgebende Blasöffnung (12) des zweiten Querstromlüfters
(5) weit sowie frei von einem Bündelungskanal ist.
Priority Applications (3)
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| AU2001270486A1 (en) | 2001-11-07 |
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