DE10017685A1 - Verkleidungsteil und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Verkleidungsteil und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Abstract
Ein an einer Gebäude- oder Raumdecke oder einer Wand anbringbares Verkleidungsteil (1) hat wenigstens ein flächiges Verkleidungselement (2) mit einer Vielzahl von matrixförmig nebeneinander angeordneten Lochungen (3). Das Verkleidungselement (2) weist eine gewebeartige Struktur mit sich kreuzenden Stegen auf (4, 4'), die in den Kreuzungsbereichen (5) einschichtig ineinander übergehen. Die zwischen den Kreuzungsbereichen (5) befindlichen, die Lochungen (3) seitlich begrenzenden Stegabschnitte haben einen von der Verkleidungselementebene abweichenden Verlauf.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verkleidungsteil, insbesondere für eine
Unterdecke, welches Verkleidungsteil an einer Gebäude- oder Raumdecke
oder einer Wand anbringbar ist, wobei das Verkleidungsteil wenigstens
ein flächiges Verkleidungselement mit einer Vielzahl von matrixförmig
nebeneinander angeordneten Lochungen aufweist. Desweiteren bezieht
sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen eines wenigstens
ein flächiges Verkleidungselement aufweisenden Verkleidungsteils,
wobei in das Verkleidungselement eine Vielzahl von matrixförmig
nebeneinander angeordneten Lochungen eingebracht wird.
Aus DE 39 36 665 A1 kennt man bereits ein Verkleidungselement der
eingangs genannten Art, das als Metallpanel ausgebildet ist, welches
in Gebrauchsstellung an der Haltekonstruktion einer an einer
Gebäudedecke befestigten Unterdecke angeordnet ist. Das Verkleidungs
teil hat ein Verkleidungselement, das als Lochblech ausgebildet
ist, das mit seiner Erstreckungsebene parallel zur Gebäudedecke
angeordnet ist und ein Lochraster mit einer Vielzahl von matrixförmig
nebeneinander angeordneten Lochungen aufweist. Durch diese Lochungen
wird zwar eine gewisse akustische Isolierwirkung des als Raumdekor
dienenden Verkleidungsteiles erreicht, jedoch sind die Lichtver
teilungseigenschaften und die optischen Reflektionseigenschaften
des Verkleidungsteiles noch verbesserungswürdig. Auch ist das
Verkleidungsteil nur vergleichsweise wenig dekorativ.
Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Verkleidungsteil der eingangs
genannten Art zu schaffen, das eine gute Lichtverteilung ermöglicht
und ein hochwertiges Aussehen aufweist. Außerdem besteht die Aufgabe,
ein Verfahren zur kostengünstigen Herstellung eines solchen
Verkleidungsteiles anzugeben.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bezüglich des Verkleidungsteils
darin, daß das Verkleidungselement eine gewebeartige Struktur mit
sich kreuzenden Stegen aufweist, die in den Kreuzungsbereichen
einschichtig ineinader übergehen und deren dazwischen befindliche,
die Lochungen seitlich begrenzenden Stegabschnitte einen von der
Verkleidungselementebene abweichenden Verlauf aufweisen.
Das Verkleidungselement weist also das Erscheinungsbild eines Gewebes
auf, wodurch ein hochwertiges Aussehen des Verkleidungsteiles
erreicht wird. In vorteilhafter Weise ermöglicht der von der
Erstreckungsebene des Verkleidungselements abweichende Verlauf der
sich gitterartig kreuzenden Stege eine gleichmäßige Verteilung des
an dem Verteilungselement reflektierten Lichts. Insbesondere kann
auf das Verkleidungselement auftreffendes Licht an den schräg zur
Verkleidungselemente-Ebene geneigten Stegbereichen in unter
schiedlichen Richtungen gestreut und/oder reflektiert werden. Dabei
ergibt sich insbesondere bei einem aus einem gut reflektierenden,
vorzugsweise metallischen Werkstoff bestehenden oder an seiner
Oberfläche mit einem solchen Werkstoff beschichteten Verkleidungs
element beim Auftreffen von Licht auf das Verkleidungselement eine
hohe Brillanz.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Stege jeweils mehrere aneinandergereihte Stegbereiche
aufweisen, die jeweils ausgehend von ihrem einen zu ihrem anderen
Ende zumindest zwei in entgegengesetzten Richtungen gegenüber der
Gitterstrukturebene geneigte Schrägabschnitte und zwei in
entgegengesetzten Richtungen, unter einem steileren Winkel als die
Schrägabschnitte zur Gitterstrukturebene geneigte Querabschnitte
aufweisen, und daß sich kreuzende Stegbereiche jeweils im
Verbindungsbereich der Schrägabschnitte des einen Stegbereiches
in den Verbindungsbereich der Querabschnitte des anderen Steg
bereiches übergehen. Dabei ermöglichen die in entgegengesetzten
Richtungen gegenüber der Gitterstrukturebene geneigten Schräg- und
Querabschnitte und die unterschiedlichen Neigungswinkel dieser
Schräg- und Querabschnitte eine besonders gleichmäßige Verteilung
des auf das Verkleidungselement auftreffenden Lichts. Außerdem wird
eine gute Nachbildung eines Gewebes und somit ein besonders
hochwertiges Aussehen des Verkleidungselements erreicht.
Vorteilhaft ist, wenn die Schrägabschnitte und/oder die Quer
abschnitte im wesentlichen gerade ausgebildet und durch Abkantungen
oder Abwinklungen miteinander verbunden sind. An den Abwinklungen
kann das auf das Verkleidungselement auftreffende Licht dann
zusätzlich gestreut werden, wodurch in dem das Verkleidungsteil
aufweisenden Raum eine noch gleichmäßigere Lichtverteilung erreicht
werden kann.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung verlaufen die sich kreuzenden
Stege jeweils rechtwinklig zueinander, wobei die von den Stegen
umgrenzten Lochungen vorzugsweise quadratisch ausgebildet sind.
Das auf die Stegen auftreffende Licht kann dann noch gleichmäßiger
in unterschiedliche Richtungen reflektiert oder gestreut werden.
Für spezielle Effekte können aber auch runde oder anders geformte
Lochungen vorgesehen sein.
Die die Lochungen jeweils umgrenzende Anordnung von Stegabschnitten
kann symmetrisch zum Mittelpunkt oder der Mittelachse der jeweiligen
Lochung ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich eine besonders
gleichmäßige, weitgehend symmetrische Lichtverteilung an dem
Verkleidungsteil.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß das Verkleidungsteil mehrere streifenförmige
Verkleidungselemente aufweist, die mit ihren Erstreckungsebenen
quer und insbesondere rechtwinklig zur Verkleidungselementebene
verlaufen und daß zwischen diesen Verkleidungselementen Freiräume
für den Durchtritt von Licht gebildet sind. In vorteilhafter Weise
weist das Verkleidungsteil dann eine besonders hohe Lichtdurchlässig
keit auf, so daß bei einem an einer Unterdecke oder an einer
Gebäudewand angeordneten Verkleidungsteil gegebenenfalls an der
Rückseite des Verkleidungsteils eine Beleuchtungseinrichtung für
die Beleuchtung des an der Vorderseite des Verkleidungsteiles
befindlichen Raumes vorgesehen sein kann. Dabei werden die auf das
Verkleidungsteil auftreffenden Lichtanteile in unterschiedlichen
Richtungen reflektiert, wodurch eine hohe Brillanz erreicht wird.
Vorteilhaft ist, wenn die streifenförmigen Verkleidungselemente
einander kreuzend angeordnet sind und sich an den Kreuzungsstellen
zumindest bereichsweise durchsetzen. Die Verkleidungselemente können
dann an den Kreuzungsstellen auf einfache Weise miteinander verbunden
werden, so daß eine zusätzliche Halterung zum Verbinden der
Verkleidungselemente untereinander entfallen kann. Das Verkleidungs
teil ist dann entsprechend kostengünstig herstellbar. Außerdem wird
durch die sich kreuzenden Verkleidungselemente eine besonders
gleichmäßige Lichtverteilung erreicht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß die mit ihren Erstreckungsebenen quer zur Verkleidungselement
ebene verlaufenden streifenförmigen Verkleidungselemente matrixförmig
in mehreren parallel zueinander verlaufenden Reihen und mehreren
parallel zueinander verlaufenden Spalten angeordnet sind, daß die
Verkleidungselemente der Reihen an den Kreuzungsbereichen dort
vorgesehene Aussparungen der in den Spalten befindlichen Ver
kleidungselemente zumindest bereichsweise durchsetzen und daß in
den Reihen benachbart nebeneinander angeordnete Verkleidungselemente
und in den Spalten benachbart nebeneinander angeordnete Ver
kleidungselemente jeweils seitlich voneinander beabstandet sind.
Das Verkleidungsteil weist dann eine besonders große Lichtdurch
lässigkeit und Brillanz auf.
Die Lösung der vorstehend genannten Aufgabe besteht bezüglich des
Verfahrens der eingangs genannten Art darin, daß die Lochungen so
in das Verkleidungselement eingebracht werden, daß im Bereich der
Lochungen eine Gitterstruktur mit mehreren sich kreuzenden, in den
Kreuzungsbereichen einschichtig miteinander verbundenen Stegen
gebildet wird, und daß diese Gitterstruktur in eine gewebeartige
Struktur umgeformt wird, indem die die Lochungen seitlich
begrenzenden Stegabschnitte mittels eines Prägevorgang aus der
Verkleidungselementebene ausgelenkt werden.
Dadurch kann auf einfache Weise aus einem flächigen Teil,
insbesondere einem Blech, ein Verkleidungselement hergestellt werden,
das eine Nachbildung eines Gewebes oder eines Gewebebereichs
aufweist. Zweckmäßigerweise werden zunächst die Lochungen,
beispielsweise durch Stanzen, in das flächige Teil oder Blech
eingebracht und danach werden die Stege durch Prägen verformt,
beispielsweise mittels einer Prägewalzenanordnung. Das Verkleidungs
element kann aber auch durch einen kombinierten Stanz-Prägevorgang
aus dem flächigen Teil oder Blech hergestellt werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen zum Teil stärker schematisiert:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Verkleidungsteiles
für eine Unterdecke,
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Teilbereichs des in Fig. 1
gezeigten Verkleidungsteiles, wobei die gewebeartige
Struktur des Verkleidungselements nur schematisch
dargestellt ist,
Fig. 3 den Verlauf eines Teilbereichs eines Steges des Ver
kleidungsteiles entlang den in Fig. 3 mit III und IV
bezeichneten Ebenen,
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Teilbereich des Ver
kleidungsteiles entlang den in Fig. 2 mit III und IV
bezeichneten Ebenen, wobei verdeckte Linien strichliniert
dargestellt sind, und
Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Teil
bereichs eines Verkleidungselements des in Fig. 1
gezeigten Verkleidungsteiles.
Ein im ganzen mit 1 bezeichnetes, zum Anbringen an einer Gebäudedec
ke, einer Gebäudewand oder einer abgehängten Unterdecke vorgesehenes
Verkleidungsteil hat mehrere flächige Verkleidungselemente 2, die
jeweils eine Vielzahl von matrixförmig nebeneinander angeordneten
Lochungen 3 aufweist. Das Verkleidungselement 1 hat eine gewebeartige
Struktur mit einer Vielzahl von sich kreuzenden, die Lochungen 3
seitlich begrenzenden Stegen 4, 4', die in den Kreuzungsbereichen
5 einschichtig oder einstückig ineinander übergehen. Wie in Fig. 5
besonders gut erkennbar ist, weisen die jeweils zwischen zueinander
benachbarten Kreuzungsbereichen 5 befindlichen Stegabschnitte einen
von der Verkleidungselementebene abweichenden Verlauf auf.
In Fig. 5 ist erkennbar, daß die Stege 4, 4' jeweils mehrere in
Erstreckungsrichtung des Steges 4, 4' aneinandergereihte Stegbereiche
aufweisen, die jeweils ausgehend von ihrem einen zu ihrem anderen
Ende zwei in entgegengesetzten Richtungen gegenüber der Gitter
strukturebene unter einem Winkel α geneigte Schrägabschnitte 6a,
6b, 6a', 6b' und zwei in entgegengesetzten Richtungen, unter einem
steileren Winkel β als die Schrägabschnitte 6a, 6b, 6a', 6b' zur
Gitterstrukturebene geneigte Querabschnitte 7a, 7b, 7a', 7b'
aufweisen, die jeweils eine Stufe oder einen Absatz bilden.
zueinander benachbart nebeneinander angeordnete Schrägabschnitte
6a, 6b, 6a', 6b' und Querabschnitte 7b, 7a, 7b', 7a' sind jeweils
unterschiedlich orientiert, d. h. bei einem in einer Horizontalebene
angeordneten Verkleidungselement 2 verläuft jeweils einer der
zueinander benachbarten Abschnitte nach unten und der andere nach
oben. Dadurch entsteht für einen Betrachter der Eindruck, in den
Kreuzungsbereichen 5 seien die sich kreuzenden Stege 4, 4' wie die
Fäden eines Gewebes jeweils in unterschiedlichen Ebenen hinterein
ander angeordnet. In Fig. 5 ist außerdem erkennbar, daß sich
kreuzende Stegbereiche jeweils im Verbindungsbereich der Schräg
abschnitte 6a, 6b, 6a', 6b' des einen Stegbereiches in den
Verbindungsbereich der Querabschnitte 7a, 7b, 7a', 7b' des anderen
Stegabschnittes übergehen. Die sich kreuzenden Stege 4, 4' sind
also an den Kreuzungsbereichen 5 jeweils einstückig miteinander
verbunden, was eine kostengünstige Herstellung des Verkleidungsteiles
1 ermöglicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind die Schrägabschnitte
6a, 6b, 6a', 6b' und die Stegabschnitte 7a, 7b, 6a', 7b' jeweils
als im wesentlichen gerade Stücke mit etwa rechteckigem Querschnitt
ausgebildet. Im Verbindungsbereich benachbart aneinander
angrenzende Schrägabschnitte 6a, 6b, 6a', 6b' und Stegabschnitte
7a, 7b, 7a', 7b' sind jeweils Abwinklungen 8 vorgesehen. Es sind
aber auch andere Ausführungsformen denkbar, bei denen die
Schrägabschnitte 6a, 6b, 6a', 6b' und/oder die Stegabschnitte 7a,
7b, 7a', 7b' einen gekrümmten Verlauf aufweisen.
Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel sind die
orthogonalen Projektionen der sich kreuzenden Stege 4, 4' auf die
Verkleidungselementebene jeweils rechtwinklig zueinander angeordnet,
wobei die von den Stegen 4, 4' umgrenzten Lochungen quadratisch
ausgebildet sind. Es sind aber auch andere Ausführungsformen denkbar,
bei denen die Lochungen beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt
aufweisen können oder bei denen die Stege 4, 4' zur Bildung von
Rauten- oder parallelogrammförmigen Lochungen schräg zueinander
angeordnet sind.
In Fig. 5 ist noch erkennbar, daß die jeweils beidseits der Lochungen
3 befindlichen Stegabschnitte spiegelsymmetrisch bezüglich des
Mittelpunkts der Lochung 3 angeordnet sind. Selbstverständlich können
die einander gegenüberliegenden Schrägabschnitte 6a, 6b, 6a', 6b'
und/oder Stegabschnitte 7a, 7b, 7a', 7b' aber auch unterschiedlich
ausgebildet oder asymmetrisch zueinander angeordnet sein.
In Fig. 1 ist erkennbar, daß das Verkleidungsteil 1 mehrere
stufenförmige Verkleidungselemente 2 aufweist, die mit ihren
Erstreckungsebenen jeweils rechtwinklig zur Verkleidungselement
ebene ausgerichtet sind. Dabei sind die Verkleidungselemente 2
gitter- oder matrixförmig in mehreren parallel zueinander
verlaufenden Reihen und mehreren parallel zueinander verlaufenden,
die Reihen kreuzenden Spalten angeordnet. Benachbart zueinander
angeordnete, parallel nebeneinanderverlaufende Verkleidungselemente
2 sind jeweils seitlich durch Freiräume 9 voneinander beabstandet.
Diese Freiräume 9 ermöglichen in Kombination mit den Lochungen 3
der Verkleidungselemente 2 eine gute Lichtdurchlässigkeit des
Verkleidungsteils 1. So kann beispielsweise bei einem Verkleidungs
teil für eine Unterdecke unter der Unterdecke eine Lichtquelle
angeordnet sein, welche den unterhalb der Unterdecke befindlichen
Raum durch die Freiräume 9 hindurch beleuchtet. Dabei werden auf
die Verkleidungselemente 2 auftreffende Lichtanteile an den Stegen
4, 4' in unterschiedlichen Richtungen reflektiert, wodurch in dem
Raum eine hohe Helligkeit und eine gleichmäßige Lichtverteilung
erreicht wird.
Die Verkleidungselemente 2 weisen jeweils an den Kreuzungsbereichen
S schlitzförmige Aussparungen auf, die sich ausgehend von einem
Längsrand des Verkleidungselements 2 in einer orthogonal zur
Längsmittelachse des Verkleidungselements 2 verlaufenden Ebene etwa
bis zu dieser Längsmittelachse erstrecken und das Verkleidungselement
2 quer zu seiner Erstreckungsebene über ihre gesamte Länge
durchsetzen. Sich kreuzende Verkleidungselemente 2 greifen jeweils
im Bereich der schlitzförmigen Aussparungen ineinander, wobei jeweils
ein Teilbereich des ersten Verkleidungselements 2 die schlitzförmi
ge Aussparung des zweiten Verkleidungselements 2 und ein Teilbereich
dieses Verkleidungselements die schlitzförmige Aussparung des ersten
Verkleidungselements 2 durchsetzt. Die schlitzförmigen Aussparungen
verlaufen jeweils etwa mittig durch einen der Querstege 4' wobei
dieser Quersteg 4' eine größere Breite aufweist, als die von den
Kreuzungsbereichen 5 beabstandeten Querstege 4', um im Bereich der
schlitzförmigen Aussparung eine größere mechanische Stabilität des
Verkleidungselements 2 zu erreichen. In Fig. 2 ist noch erkennbar,
daß die Längs- und Querränder des Verkleidungselements 2 jeweils
durch einen der Stege 4, 4' gebildet sind und daß diese Stege das
Verkleidungselement 2 umrahmen.
Bei der Herstellung des Verkleidungsteils 1 wird zunächst eine der
Anzahl der Verkleidungselemente 2 des Verkleidungsteils 3
entsprechende Anzahl Bleche gestanzt. Dabei werden gleichzeitig
die Außenränder des Verkleidungsteils 1, die im Kreuzungsbereich
5 befindlichen schlitzförmigen Aussparungen und die Lochungen 3
in das Blech des Verkleidungsteils 2 eingestanzt. Bei den so
vorbereiteten Blechen sind die Stege 4, 4' in der Ebene des Blechs
angeordnet. Anschließend werden die Schrägabschnitte 6 a, 6 b, 6a',
6b', die Querabschnitte 7a, 7b, 7a', 7b' und die Kreuzungsbereiche
5 durch Prägen oder Körnen der Stege 4, 4' an den für die
Abwinklungen 8 vorgesehenen Stellen gebildet und aus der Ebene des
Blechs ausgelenkt.
Somit ergibt sich ein an einer Gebäude- oder Raumdecke oder einer
Wand anbringbares Verkleidungsteil 1, das wenigstens ein flächiges
Verkleidungselement 2 mit einer Vielzahl von matrixförmig
nebeneinander angeordneten Lochungen 3 aufweist. Das Verkleidungs
element 2 weist eine gewebeartige Struktur mit sich kreuzenden Stegen
auf 4, 4', die in den Kreuzungsbereichen 5 einschichtig ineinander
übergehen. Die zwischen den Kreuzungsbereichen 5 befindlichen, die
Lochungen 3 seitlich begrenzenden Stegabschnitte haben einen von
der Verkleidungselementebene abweichenden Verlauf.
Claims (9)
1. Verkleidungsteil (1), insbesondere für eine Unterdecke, welches
Verkleidungsteil (1) an einer Gebäude- oder Raumdecke oder
einer Wand anbringbar ist, wobei das Verkleidungsteil (1)
wenigstens ein flächiges Verkleidungselement (2) mit einer
Vielzahl von matrixförmig nebeneinander angeordneten Lochungen
(3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verkleidungs
element (2) eine gewebeartige Struktur mit sich kreuzenden
Stegen (4, 4') aufweist, die in den Kreuzungsbereichen (5)
einschichtig ineinader übergehen und deren dazwischen
befindliche, die Lochungen (3) seitlich begrenzenden Steg
abschnitte einen von der Verkleidungselementebene abweichenden
Verlauf aufweisen.
2. Verkleidungsteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (4, 4') jeweils mehrere aneinandergereihte
Stegbereiche aufweisen, die jeweils ausgehend von ihrem einen
zu ihrem anderen Ende zumindest zwei in entgegengesetzten
Richtungen gegenüber der Gitterstrukturebene geneigte
Schrägabschnitte (6a, 6b, 6a', 6b') und zwei in entgegengesetz
ten Richtungen, unter einem steileren Winkel als die Schräg
abschnitte (6a, 6b, 6a', 6b') zur Gitterstrukturebene geneigte
Querabschnitte (7a, 7b, 7a', 7b') aufweisen, und daß sich
kreuzende Stegbereiche jeweils im Verbindungsbereich der
Schrägabschnitte (6a, 6b, 6a', 6b') des einen Stegbereiches
in den Verbindungsbereich der Querabschnitte (7a, 7b, 7a',
7b') des anderen Stegbereiches übergehen.
3. Verkleidungsteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schrägabschnitte (6a, 6b, 6a', 6b') und/oder
die Querabschnitte (7a, 7b, 7a', 7b') im wesentlichen gerade
ausgebildet und durch Abkantungen oder Abwinklungen (8)
miteinander verbunden sind.
4. Verkleidungsteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die sich kreuzenden Stege (4, 4') jeweils
rechtwinklig zueinander verlaufen und daß die von den Stegen
(4, 4') umgrenzten Lochungen (3) vorzugsweise quadratisch
ausgebildet sind.
5. Verkleidungsteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Lochungen (3) jeweils umgrenzende
Anordnungen von Stegabschnitten symmetrisch zum Mittelpunkt
oder der Mittelachse der jeweiligen Lochung (3) ausgebildet
sind.
6. Verkleidungsteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verkleidungsteil (1) mehrere streifen
förmige Verkleidungselemente (2) aufweist, die mit ihren
Erstreckungsebenen quer und insbesondere rechtwinklig zur
Verkleidungselementebene verlaufen und daß zwischen diesen
Verkleidungselementen (2) Freiräume (9) für den Durchtritt
von Licht gebildet sind.
7. Verkleidungsteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die streifenförmigen Verkleidungselemente
(2) einander kreuzend angeordnet sind und sich in den
Kreuzungsbereichen (5) zumindest bereichsweise durchsetzen.
8. Verkleidungsteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die mit ihren Erstreckungsebenen quer zur
Verkleidungselementebene verlaufenden streifenförmigen
Verkleidungselemente (2) matrixförmig in mehreren parallel
zueinander verlaufenden Reihen und mehreren parallel
zueinander verlaufenden Spalten angeordnet sind, daß die
Verkleidungselemente (2) der Reihen an den Kreuzungsbereichen
(5) dort vorgesehene Aussparungen der in den Spalten befindli
chen Verkleidungselemente (2) zumindest bereichsweise
durchsetzen und daß in den Reihen benachbart nebeneinander
angeordnete Verkleidungselemente (2) und in den Spalten
benachbart nebeneinander angeordnete Verkleidungselemente (2)
jeweils seitlich voneinander beabstandet sind.
9. Verfahren zum Herstellen eines wenigstens ein flächiges
Verkleidungselement (2) aufweisenden Verkleidungsteils (1),
wobei in das Verkleidungselement (2) eine Vielzahl von
matrixförmig nebeneinander angeordneten Lochungen (3)
eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen
(3) so in das Verkleidungselement (2) eingebracht werden, daß
im Bereich der Lochungen (3) eine Gitterstruktur mit mehreren
sich kreuzenden, in den Kreuzungsbereichen (5) einschichtig
miteinander verbundenen Stegen (4, 4') gebildet wird, und daß
diese Gitterstruktur in eine gewebeartige Struktur umgeformt
wird, indem die die Lochungen (3) seitlich begrenzenden
Stegabschnitte mittels eines Prägevorgang aus der Verkleidungs
elementebene ausgelenkt werden.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101713120B (zh) * | 2009-11-27 | 2011-05-04 | 天津工业大学 | 一种格栅型预制件的三维整体编织方法及其制品 |
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2000
- 2000-04-08 DE DE2000117685 patent/DE10017685A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101713120B (zh) * | 2009-11-27 | 2011-05-04 | 天津工业大学 | 一种格栅型预制件的三维整体编织方法及其制品 |
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