DE10016347A1 - Pedallagerung mit integrierter Achse - Google Patents
Pedallagerung mit integrierter AchseInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Pedallagerung, insbesondere in Kraftfahrzeugen, bei der ein Pedal (1) mittels einer Achse (3) schwenkbar in einem an der Karosserie befestigten Lagerbock (2) gelagert ist. Dabei ist die Achse (3) an einem der beiden Bauteile, Pedal (1) oder Lagerbock (2), angeordnet und durchsetzt das im anderen Bauteil ausgebildete Lager (4). Die Achse (3) und das Lager (4) sind wechselseitig jeweils an einem der beiden Bauteile integriert derart ausgebildet, daß das Pedal (1) senkrecht zur Lagerachse in den Lagerbock (2) und die Achse (3) durch axiale Bewegung der Bauteile zueinander in das Lager (4) einbringbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Pedallagerung, insbesondere in Kraftfahrzeugen, bei
der ein Pedal mittels einer Achse schwenkbar in einem an der Karosserie
befestigten Lagerbock gelagert ist, wobei die Achse an einem der beiden
Bauteile, Pedal oder Lagerbock, angeordnet ist und das im anderen Bauteil
ausgebildete Lager durchsetzt.
Der Bauraum für Pedalwerke in Kraftfahrzeugen ist sehr eng, so daß es
schwierig ist, mehr als zwei Pedale ohne gegenseitige Beeinträchtigung
anzuordnen und unterzubringen. Diese Schwierigkeit betrifft einmal die
Anordnung an sich, insbesondere aber auch die Montagevorgänge sowie
gegebenenfalls erforderliche Reparaturen und Einstellungen an den Pedalen.
Lösungsansätze zur Überwindung dieser Schwierigkeiten durch die
gemeinsame Lagerung mehrerer Pedale sind unbefriedigend, da dadurch die
unabhängige Funktion der einzelnen Pedale behindert oder zumindest stark
eingeschränkt wird. Weiterhin nachteilig wirken sich bei solchen Lösungen die
aufwendigen Vorrichtungen und komplizierten Montagevorgänge negativ aus.
Das der Erfindung zugrundeliegende technische Problem besteht darin,
Vorschläge für die Ausbildung der Pedallagerung zu machen, die mit geringem
Aufwand für Herstellung und Montage eine individuelle Lösung für die
einzelnen Pedale ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem eingangs beschriebenen Pedal dadurch gelöst,
daß die Achse und das Lager wechselseitig jeweils an einem der beiden
Bauteile integriert derart ausgebildet ist, daß das Pedal senkrecht zur
Lagerachse in den Lagerbock und die Achse durch axiale Bewegung der
Bauteile zueinander in das Lager einbringbar ist. Die vorgeschlagene
Pedallagerung zeichnet sich dadurch aus, daß sowohl die Lagerachse als auch
das Lager wechselseitig jeweils an einem der beiden Bauteile integriert und
damit einstückig ausgebildet ist. Diese Ausbildung erfolgt derart, daß das Pedal
senkrecht zur Lagerachse in den Lagerbock und die Achse durch axiale
Bewegung der Bauteile zueinander, d. h. in aller Regel des Pedals zum
Lagerbock in das Lager einbringbar ist. Dabei ist jedes Pedal in einem ihm
zugeordneten Lagerbock individuell gelagert. Bei der Montage oder bei
Reparaturen oder Einstellungen einer Pedallagerung sind keine
Beeinflussungen durch die anderen Pedallagerungen oder umgekehrt zu
befürchten.
In einer besonderen Ausführungsform sind Achse und Lager axial zweigeteilt
ausgebildet, so daß jedem Achsabschnitt ein ihm zugeordneter Lagerabschnitt
zur Verfügung steht. Dabei sind beide Bauteile im Lagerbereich mit zwei
parallelen Seitenwänden ausgebildet, an denen jeweils die beiden Lager- und
Achsabschnitte angeordnet sind. Diese zweigeteilte Ausführung ermöglicht in
vorteilhafter Weise eine ausbalancierte Lagerung, die eine einseitige oder
seitenlastige Beeinflussung der Pedalbetätigung ausschließt.
In einer weiteren Ausführungsform ist eine Sicherung gegen axiale
Verschiebung aus dem Lagereingriff vorgesehen. Diese Sicherung kann in
gesonderen Sicherungselementen, aber auch in der Begrenzung der axialen
Bewegungsmöglichkeit der Bauteile zueinander bestehen. Eine solche
Sicherung hat den Vorteil, daß bei Pedalbetätigung das Pedal nicht
unbeabsichtigt aus dem Lagereingriff gelöst wird. Bei der Ausbildung der
Lagerungselemente, d. h. der Achs- und der Lagerteile gibt es zwei
Alternativen für die Ausbildung der Achsteile in bezug auf ihren Überstand über
die Seitenwände, an denen sie ausgebildet sind. Zum einen können beide
Achsteile in gleicher Richtung über die Seitenwände überstehen. Die andere
Möglichkeit der Ausbildung des Überstands der Achsteile besteht darin, daß sie
in entgegengesetzter Richtung nach außen über die Seitenwände überstehen.
Die Variante mit dem gleichgerichteten Überstand der beiden Achsteile hat den
Vorteil, daß die Pedallagerung in axialer Richtung eine geringere Ausdehnung
als die Alternative mit dem entgegengerichteten Überstand nach außen hat.
Die erwähnten sowie weitere Vorteile werden anschaulich verdeutlicht bei der
Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in beigefügter Zeichnung
dargestellt sind. Darin zeigt:
Fig. 1a ein Pedal mit integrierten, gleichgerichtet überstehenden
Achsteilen in perspektivischer Darstellung;
Fig. 1b einen dem Pedal gemäß Fig. 1a zugeordneten Lagerbock;
Fig. 1c Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 1a und b in Draufsicht;
Fig. 1d Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 1c, jedoch axial
eingerückt;
Fig. 2a ein Pedal, ähnlich Fig. 1a und b, jedoch mit am Lagerbock
ausgebildeten Lagerstutzen in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2c Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 2a in Draufsicht;
Fig. 2d Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 2c, jedoch axial
eingerückt;
Fig. 3a ein Pedal mit integrierten Lagerstellen und einen
zugeordneten Lagerbock mit gleichgerichtet überstehenden
integrierten Achsteilen in perspektivischer Darstellung;
Fig. 3c Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 3a, jedoch in Draufsicht;
Fig. 3d Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 3c, jedoch axial
eingerückt;
Fig. 4a ein Pedal mit in entgegengesetzter Richtung
überstehenden Achsteilen und einen zugeordneten
Lagerbock mit Lagerstellen in perspektivischer Darstellung;
Fig. 4b Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 4a im Eingriff und in
Draufsicht;
Fig. 4c Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 4a, jedoch in
Seitenansicht;
Fig. 4d Pedal und Lagerbock gemäß Fig. 4b, jedoch in
Seitenansicht;
Fig. 5 einen Ausschnitt gemäß Detail V in Fig. 4a.
Die in den Abbildungen der Fig. 1, 2 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiele
können aus Kunststoff hergestellt werden. Wie allgemein bekannt, sind die
Pedale je nach Pedalfunktion unterschiedlichen Beanspruchungen unterworfen.
Gas- oder Kupplungspedale beispielsweise haben im Betrieb andere und im
allgemeinen wesentlich geringere Pedalkräfte auszuhalten als beispielsweise
ein Bremspedal. Ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Pedal aus Flachstahl
hergestellt und demgemäß auch als Bremspedal geeignet ist, ist in Fig. 3
dargestellt. Den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1, 2 und 3 ist gemeinsam,
daß bei ihnen die integrierten Achsabschnitte über die parallelen Seitenwände
des Bauteils, an denen sie ausgebildet sind, in der gleichen Richtung
überstehen, während im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 die beiden
integrierten Achsabschnitte über die parallelen Seitenwände des Pedals in
entgegengesetzter Richtung nach außen überstehen.
In Fig. 1 sind die Teile einer Pedallagerung einzeln und im Zusammenwirken
dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1a das Pedal 1 mit den beiden parallelen
Seitenwänden 5 und den integriert an den Seitenwänden ausgebildeten
Achsteilen 3 sowie den an den Achsteilen ausgebildeten
Sicherungselementen 6.
Fig. 1b zeigt den Lagerbock 2 mit den parallelen Seitenwänden 7 und den darin
ausgebildeten Lagerstellen 4, wobei die Lagerstellen 4 gegenüberliegende
periphere Ausbuchtung für den Durchgang der Sicherungselemente 6 in einer
bestimmten Winkellage des Pedals 1 in bezug auf den Lagerbock 2 aufweisen.
Während die Teilbilder in Fig. 1a und Fig. 1b perspektivische Darstellungen
sind, sind in den Teilbilder der Fig. 1c und 1d Draufsichten von Pedal und
Lagerbock dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1d den Zustand, in dem das Pedal in
den Lagerbock eingeschoben ist, aber noch nicht mit seinen Achsteilen 3 in die
Lagerstellen 4 eingerückt ist. Die Darstellung in Fig. 1c entspricht der in Fig.
1d, jedoch ist in Fig. 1c das Pedal axial verschoben, so daß die Achsteile 3 in
die Lagerausnehmung 4 des Lagerbocks eingreifen. Die axiale Bewegung vom
Zustand gemäß Fig. 1d in die Lage gemäß Fig. 1c ist nur dann möglich, wenn
das Pedal in einer ganz bestimmten Winkelrichtung zum Lagerbock orientiert
ist, damit die Sicherungselemente 6 durch die peripheren Ausnehmungen an
der Lagerstelle 4 hindurchtreten können. Sobald die Winkelstellung des Pedals
zum Lagerbock von der Einführstellung abweicht, sichern die
Sicherungselemente ein Ausrücken der Achsteile 3 aus den Lagerstellen 4.
Damit ist in einfacher Weise eine Ausrücksicherung gegeben.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ähnelt dem gemäß Fig. 1, jedoch sind
hier die Lagerstellen 4 als Lagerbuchsen ausgebildet und es fehlen die
Sicherungselemente. Auch in Fig. 2 zeigt das Teilbild gemäß Fig. 2a eine
perspektivische Darstellung des Pedals mit den parallelen Seitenwänden 5 und
daran ausgebildeten und in gleicher Richtung über die Seitenwände
überstehenden Achsteile 3. Im Teilbild sind in perspektivischer Darstellung die
an den parallelen Seitenwänden 7 ausgebildeten Lagerbuchsen 4 deutlich zu
erkennen. Die Darstellungen in den Teilbildern gemäß Fig. 2d und Fig. 2c sind
Draufsichten auf Pedal 1 und Lagerbock 2, wobei in Fig. 2d das Pedal
senkrecht zur Achsrichtung in den Lagerbock eingeschoben ist. Die in Fig. 2d
dargestellte Situation stellt den Nullzustand vor axialem Einrücken der Achsteile
3 in die Lagerbuchsen 4 dar, während in dem Teilbild Fig. 2c das Pedal 1
gegenüber der Lage in Fig. 2d derart axial nach links verschoben wurde, daß
die Achsteile 3 in die Lagerbuchsen 4 eingreifen und dort gelagert sind.
In Fig. 3 sind die Teile einer Pedallagerung dargestellt, die für sehr hohe und
dynamische Pedalkräfte, beispielsweise für Bremspedale, in Flachstahl
ausgeführt sind. Hierin zeigt das Teilbild gemäß Fig. 3a das Pedal 1 mit den im
Lagerbereich ausgebildeten parallelen Seitenwänden 5, in denen die
Lagerausnehmungen 4 ausgebildet sind. Fig. 3 zeigt in perspektivischer
Darstellung den hierzu passenden Lagerbock 2 mit seinen parallelen
Seitenwänden 6, in denen die Achsteile 3 integriert ausgebildet sind und in
gleicher Richtung über diese seitlich überstehen. In den Teilbildern gemäß Fig.
3c und Fig. 3d sind Pedal und Lagerbock in Draufsicht darstellt, wobei das
Pedal senkrecht zur Achsrichtung in den Lagerbock eingeschoben ist. In Fig.
3d besteht noch keine Verbindung zwischen Pedal und Lagerbock. Vielmehr ist
das Pedal in einer Lage dargestellt, in der es mit beiden Seitenwänden und den
darin ausgebildeten Lagerstellen noch axial vor den am Lagerbock integriert
ausgebildeten Achsteilen 3 steht. Die Lage gemäß Fig. 3c entspricht der
gemäß Fig. 3d, jedoch ist in Fig. 3c das Pedal gegenüber der Lage in Fig. 3d
soweit axial nach rechts verschoben, daß die Lagerausnehmungen 4 sich über
die Achsteile 3 geschoben haben und Pedal und Lagerbock gegenseitig im
Lagereingriff sind.
In Fig. 4 sind die Teile einer Pedallagerung dargestellt, bei denen die Achsteile
3 an den Seitenwänden 5 des Pedals 1 in entgegengesetzter Richtung nach
außen überstehen. Dabei sind im Teilbild gemäß Fig. 4a Pedal und Lagerbock
in perspektivischer Darstellung gezeigt, wobei beide Teile noch nicht
miteinander im Eingriff stehen. In den Teilbildern gemäß Fig. 4c und Fig. 4d
sind Pedal 1 und Lagerbock 2 in einer Seitenansicht dargestellt. In der in Fig.
4d dargestellten Lage sind die beiden Teile noch nicht miteinander im Eingriff.
Die im Teilbild gemäß Fig. 4c dargestellte Lage zeigt die Teile im Eingriff und
unterscheidet sich von der Lage im Teilbild gemäß Fig. 4d dadurch, daß das
Pedal in Pfeilrichtung verschoben und dadurch mit einem Achsteil in einer
Lagerausnehmung eingerückt ist. Die Lagerausnehmungen 4 sind in den
beiden parallelen Seitenwänden des Lagerbocks in unterschiedlicher Weise
ausgebildet. In einer Seitenwand ist senkrecht zur Achsrichtung ein Zugang für
die Achse zur Lagerstelle vorhanden, während in der gegenüberliegenden
Seitenwand in senkrechter Ausrichtung zur Lagerachse zwei Ausnehmungen
ausgebildet sind, von denen die untere die Lagerausnehmung darstellt. Bei der
Montage wird das Pedal senkrecht zur Achsrichtung so in den Lagerbock
eingeführt, daß die Achsteile in Höhe der oberen Ausnehmung stehen. Danach
wird das Pedal axial derart verschoben, daß das Achsteil in die obere
Ausnehmung einrückt. Danach kann das Pedal in Pfeilrichtung weiter
verschoben werden, so daß das Achsteil in die untere Ausnehmung gerückt
wird. Dabei kann auch das auf der gegenüberliegenden Seite ausgebildete
Achsteil durch den senkrecht zur Achsrichtung ausgebildeten Zugang in die
Lagerausnehmung einrücken.
Im Teilbild gemäß Fig. 4b ist die Lage gemäß Teilbild Fig. 4c in Draufsicht
dargestellt. In der perspektivischen Darstellung gemäß Teilbild Fig. 4a sind das
Pedal 1 und die an seinen Seitenwänden 5 ausgebildeten Achsteile 3
dargestellt, die in entgegengesetzter Richtung nach außen über die
Seitenwände 5 hinausragen. Am oberen Ende des Pedals ist in Achsrichtung
verlaufend ein Steg 6 ausgebildet, der die Achsteile 3 teilweise überlagert. Die
in ihrem Grundkörper zylindrischen Achsteile 3 sind, wie in Fig. 5 deutlich zu
erkennen unmittelbar angrenzend an die Seitenwände 5 senkrecht zur
Achsrichtung hinterschnitten, wobei die Hinterschnitte einen Abstand gemäß
der Breite des Steges 6 aufweisen. Diese Breite entspricht der Breite des
Zugangs zur Lagerausnehmung und des Verbindungsschlitzes zwischen den
beiden übereinanderliegenden Ausnehmungen in der gegenüberliegenden
Seitenwand des Lagerbocks. Der Steg 6 stellt im Zusammenspiel mit den
Hinterschnitten, und auf einer Seite mit der scheibenförmigen Verdickung am
äußeren Ende des Achsteils 3 und dem Zugang bzw. dem Verbindungsschlitz
das Sicherungselement gegen ungewolltes axiales Verschieben dar.
Das funktioniert in der Weise, daß die Achsteile wegen des Steges 6 nur in
einer ganz bestimmten Winkellage zum Lagerbock in die Lagerausnehmungen
eingeführt werden können und in jeder davon abweichenden Winkellage ein
axiales Verschieben durch die Stege 6 dadurch verhindert wird, daß die
Stirnseiten des Stegs 6 an den Innenseiten der Seitenwände 7 des Lagerbocks
anliegen. Damit ist gewährleistet, daß das Pedal nur in einer ganz bestimmten
Winkellage zum Lagerbock in diesen eingeführt werden kann, wobei diese nicht
einer betrieblich relevanten Winkelstellung entspricht, so daß bei den Winkeln
der betrieblich relevanten Pedalstellungen ein ungewolltes axiales Ausrücken
aus dem Lagereingriff vermieden wird.
In den Draufsichten gemäß den Teilbildern Fig. 1c, Fig. 2c, Fig. 3c und Fig. 4b
wird in anschaulicher Weise verdeutlicht, daß die axiale Zweiteilung von Achse
und Lager zu einer ausbalancierten, eine einseitige Belastung vermeidenden
Lagerung des Pedals im Lagerbock führt. Außerdem ist in den Draufsichten
erkennbar, daß die Integration der Achsteile in die parallelen Seitenwände von
Pedal oder Lagerbock eine bauraumsparende Ausführung ermöglicht. Es ist
leicht nachvollziehbar, daß die Pedale wegen der integrierten Achsausbildung
individuell verschiebbar sind, ohne daß sie dabei durch andere Pedale
beeinträchtigt oder gestört werden. Der Raum im Pedalwerk wird vorteilhaft
ausgenutzt und die Gestaltung der Pedale ist einfach. Die Pedale und
Lagerböcke können je nach dem verwendeten Werkstoff in jeweils geeigneten
Fertigungsverfahren in einfacher Weise hergestellt werden. Dabei eignen sich
beispielsweise für Kunststoffe bei weniger stark belasteten Pedalen, wie Gas-
oder Kupplungspedal, insbesondere das Spritzgießen, während bei Flachstahl
das Stanzen oder bei Blech für Pedale oder Lagerböcke das Tiefziehen
Beispiele für geeignete Fertigungsverfahren sind.
1
Pedal
2
Lagerbock
3
Achsteile
4
Lagerstelle, Lagerbuchse
5
Seitenwand
6
Sicherungselement, Steg
7
Seitenwand
Claims (5)
1. Pedallagerung, insbesondere in Kraftfahrzeugen, bei der ein Pedal (1)
mittels einer Achse (3) schwenkbar in einem an der Karosserie
befestigten Lagerbock (2) gelagert ist, wobei die Achse (3) an einem der
beiden Bauteile, Pedal (1) oder Lagerbock (2), angeordnet ist und das im
anderen Bauteil ausgebildete Lager (4) durchsetzt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (3) und das Lager (4) wechselseitig jeweils an einem der
beiden Bauteile integriert derart ausgebildet ist, daß das Pedal (1)
senkrecht zur Lagerachse in den Lagerbock (2) und die Achse (3) durch
axiale Bewegung der Bauteile zueinander in das Lager (4) einbringbar
ist.
2. Pedallagerung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Lager (4) und Achse (3) axial zweigeteilt ausgebildet und jeweils an zwei
parallelen Seitenwänden (5, 7) der Bauteile im Lagerbereich angeordnet
sind.
3. Pedallagerung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Sicherung (6) gegen axiale Verschiebung aus dem Lagereingriff
vorgesehen ist.
4. Pedallagerung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Achsteile (3) über die Seitenwände (5), an
denen sie ausgebildet sind, gleichgerichtet überstehen und der Abstand
von dem vorderen Achsende zur gegenüberliegenden Seitenwand (5)
mindestens gleich groß ist wie die Stärke der Seitenwand (5) des
anderen Bauteils mit Lagerausbildung und der Abstand der
Seitenwände (5) zuzüglich einer Seitenwandstärke bei beiden
Bauteilen (1, 2) gleich groß ist.
5. Pedallagerung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Achsteile (3) über die Seitenwände (5), an
denen sie ausgebildet sind, entgegengerichtet nach außen überstehen
und der Abstand der beiden vorderen Achsenden mindestens so groß ist
wie der Abstand der axial äußeren Enden der beiden Lagerteile (4) und
zumindest ein Lagerteil (4) in der Seitenwand (7) einen Achszugang
senkrecht zur Achsrichtung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000116347 DE10016347A1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Pedallagerung mit integrierter Achse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000116347 DE10016347A1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Pedallagerung mit integrierter Achse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10016347A1 true DE10016347A1 (de) | 2001-10-11 |
Family
ID=7637316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000116347 Ceased DE10016347A1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Pedallagerung mit integrierter Achse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10016347A1 (de) |
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2000
- 2000-03-31 DE DE2000116347 patent/DE10016347A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |