DE10016214A1 - Elektrische Kontaktierung von Material aus Kohlefasern - Google Patents
Elektrische Kontaktierung von Material aus KohlefasernInfo
- Publication number
- DE10016214A1 DE10016214A1 DE2000116214 DE10016214A DE10016214A1 DE 10016214 A1 DE10016214 A1 DE 10016214A1 DE 2000116214 DE2000116214 DE 2000116214 DE 10016214 A DE10016214 A DE 10016214A DE 10016214 A1 DE10016214 A1 DE 10016214A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- contact
- tongues
- strip
- contact tongues
- contact strip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims abstract description 67
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 title claims abstract description 53
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 33
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 title abstract 5
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 title abstract 5
- 239000000835 fiber Substances 0.000 title abstract 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 title abstract 4
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 title abstract 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 13
- 229920000049 Carbon (fiber) Polymers 0.000 claims description 11
- 239000004917 carbon fiber Substances 0.000 claims description 11
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 6
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 5
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 claims description 5
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000012777 electrically insulating material Substances 0.000 claims 1
- VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N methane Chemical group C VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 4
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 2
- 239000002390 adhesive tape Substances 0.000 description 2
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 2
- QTBSBXVTEAMEQO-UHFFFAOYSA-M Acetate Chemical compound CC([O-])=O QTBSBXVTEAMEQO-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000010924 continuous production Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 1
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
- 229920001187 thermosetting polymer Polymers 0.000 description 1
- 239000002759 woven fabric Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/20—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater
- H05B3/34—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional plane, e.g. plate-heater flexible, e.g. heating nets or webs
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/58—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
- H01R4/62—Connections between conductors of different materials; Connections between or with aluminium or steel-core aluminium conductors
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/02—Contact members
- H01R13/03—Contact members characterised by the material, e.g. plating, or coating materials
Landscapes
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
Abstract
Zur Herstellung einer mechanisch zuverlässigen und elektrisch optimal leitenden Verbindung zwischen einem flächigen Material (1), das ganz oder teilweise auf Kohlefasern besteht, und einem metallischen Kontaktband (3) wird ein Verfahren vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man DOLLAR A - am Kontaktband (2) durch Einschneiden und Umbiegen eine Vielzahl kleiner, aus der Ebene des Kontaktbandes (2) etwa senkrecht vorstehender Kontaktzungen (3) ausbildet, DOLLAR A - Kontaktband (2) und flächiges Material (1) derart zusammenbringt, daß die Kontaktzungen (3) das flächige Material (1) durchdringen, und DOLLAR A - schließlich die aus dem flächigen Material (1) vorstehenden Kontaktzungen (3) umbiegt und auf der dem Kontaktband (2) abgewandten Seite an das flächige Material (1) andrückt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitenden
Verbindung zwischen einem flächigen Material, das ganz oder teilweise aus
Kohlefasern besteht und einem metallischen Kontaktband.
Das ganz oder teilweise aus Kohlefasern bestehende flächige Material ist
vorzugsweise ein Vlies oder Filz aus Kohlefaserabschnitten, die ggf. unter
Verwendung von Bindemitteln zu einem mehr oder minder flexiblen
papierähnlichen Produkt miteinander verbunden sind. Das flächige Material
kann aber auch aus einem textilartigen Stoff bestehen, bei dem Kohlefaserfäden
zu einem Strick- oder Webstoff verarbeitet sind. In Betracht kommen ferner
unidirektionale Gelege bestehend aus einzelnen Fäden oder Filamente sowie
Fäden, Streifen oder Bordüren, die nach einem der vorstehend genannten
Verfahren hergestellt sind.
Flächige Materialien, die ganz oder teilweise aus Kohlefasern bestehen,
werden vielfach zur Umwandlung elektrischer Energie in fühlbare Wärme,
beispielsweise als Heizelement für Innenteile von Kraftfahrzeugen benutzt, mit
denen die Insassen permanent in Kontakt sind, insbesondere für Sitzflächen
und Rückenlehnen von Kraftfahrzeugsitzen sowie für Lenkradummantelungen.
Für diese Anwendungsfälle kommt es darauf an, daß das vorhandene
Kohlefasermaterial möglichst vollständig als ohmscher Widerstand benutzt
wird, um die erforderliche Heizleistung mit kleinstmöglichem Materialaufwand
realisieren zu können. Dieses Ziel kann nur bei optimalem elektrischen
Kontakt zwischen dem flächigen Material und den elektrischen Zuleitungen
erreicht werden, die für diese Zwecke überwiegend als metallische Bänder
ausgebildet sind.
Eine vielfach angewandte Methode besteht darin, auf das flächige Material eine
Schicht aus elektrisch gut leitendem, vorzugsweise mit Silber angereichertem
Kleber aufzutragen und das metallische Kontaktband anzudrücken. In der Regel
ist noch eine Wärmezufuhr erforderlich, um das Aushärten des Klebers zu
beschleunigen. Für eine Massenfertigung ist dieses Verfahren zu teuer und zu
zeitaufwendig.
Bei einem anderen bekannten Verfahren, bei dem es um die kontinuierliche
Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen einem Kontaktband
und den Rändern einer langgestreckten Bahn aus flächigem Material geht, hat
man das metallische Kontaktband um die Ränder der Bahn herumgefaltet und
wie zuvor beschrieben, unter Verwendung eines warmaushärtenden Klebers mit
den Rändern der Materialbahn verbunden. Es hat sich jedoch herausgestellt,
daß dieses Verfahren für die Weiterverarbeitung nicht geeignet ist, wenn die
Materialbahn mehrfach auf- und abgespult werden muß. An den Faltkanten
können leicht Knick- und Bruchstellen auftreten, die einer gleichmäßigen
Stromverteilung entgegenstehen.
Bekannt sind auch Elektro-Leitklebebänder. Dabei handelt es sich um ein
metallisches Kontaktband, das mit einem selbstklebenden, sehr niederohmigen
Acetatkleber beschichtet ist. Der Nachteil derartiger selbstklebender Bänder
besteht darin, daß hier nur die außenliegenden Filamente des flächigen
Materials kontaktiert werden und daß an der Kontaktstelle kein dauerhafter
Anpreßdruck besteht. Nach diesem Verfahren hergestellte Kontaktierungen sind
im praktischen Einsatz nur dann als funktionssicher anzusehen, wenn sie
horizontal liegen und mit einer statischen Mindestaufliegelast beschwert
werden.
Es besteht somit die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten Art
vorzuschlagen, das die vorgenannten Nachteile nicht aufweist. Mit dem
Verfahren soll flächiges Material, das ganz oder teilweise aus Kohlefasern
besteht und als Widerstandsheizelement benutzt wird, mechanisch dauerhaft
und elektrisch optimal leitend mit einem metallischen Kontakthand so
verbunden werden, daß das eingebrachte Kohlefasermaterial möglichst
vollständig und gleichmäßig als Stromleiter bzw. ohmscher Widerstand genutzt
werden kann. Außerdem sollen Stromspitzen und daraus resultierende örtliche
Überhitzung vermieden werden. Die elektrisch leitende Verbindung darf die
Flexibilität des flächigen Materials nicht einschränken und muß den statischen
und dynamischen Belastungen, denen das Heizelement bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch unterworfen wird, standhalten. Schließlich
soll das gesuchte Verfahren möglichst kostengünstig und kontinuierlich
durchführbar sein.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren der eingangs genannten Art
vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man
- - am Kontaktband durch Einschneiden und Umbiegen eine Vielzahl kleiner, aus der Ebene des Kontaktbandes etwa senkrecht vorstehender Kontaktzungen ausbildet,
- - Kontaktband und flächiges Material derart zusammenbringt, daß die Kontaktzungen das flächige Material durchdringen, und
- - schließlich die aus dem flächigen Material vorstehenden Kontaktzungen umbiegt und auf der dem Kontaktband abgewandten Seite an das flächige Material andrückt.
Gemäß einer Alternative des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß man
- - das Kontaktband auf das flächige Material auflegt,
- - durch im wesentlichen übereinstimmende Einschnitte im Kontaktband und im flächigen Material eine Vielzahl gleichförmiger Kontaktzungen ausbildet und
- - schließlich die aus dem Kontaktband und flächigem Material bestehenden Kontaktzungen um 180° umbiegt und auf der dem Kontaktband abgewandten Seite an das flächige Material andrückt.
Gemäß einer weiteren Variante des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß
man
- - auf beide Seiten des flächigen Materials ein Kontaktband auflegt,
- - durch im wesentlichen übereinstimmende Einschnitte in beiden Kontaktbändern und im flächigen Material eine Vielzahl, gleichförmiger Kontaktzungen ausbildet, und
- - schließlich die aus den beiden Kontaktbändern und dem dazwischenliegenden flächigen Material bestehenden Kontaktzungen um 180° umbiegt und an eines der beiden außenliegenden Kontaktbänder andrückt.
Andere vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen des
Erfindungsgedankens sind in den Ansprüchen 4 bis 18 beschrieben. Weitere
Einzelheiten werden anhand der in den Fig. 1 bis 9 dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Kontaktbereiches in Ansicht und
Schnitt,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines Kontaktbereiches in Ansicht und
Schnitt,
Fig. 3 bis 6 verschiedene "Schnittmuster" für die Ausgestaltung der
Kontaktzungen,
Fig. 7 einen Kontaktbereich mit Schutzschicht im Schnitt,
Fig. 8 einen Abschnitt einer Bahn aus flächigem Material mit durchgehenden
randseitigen Kontaktbändern,
Fig. 9 einen Abschnitt des flächigen Materials mit segmentartig aufgebrachten
Kontaktbändern.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens
sind das im wesentlichen aus Kohlefasern bestehende flächige Material mit 1,
das metallische Kontaktband mit 2 und die um etwa 90° ausgeklappten
Kontaktzungen mit 3 bezeichnet. Nach dem Herausklappen der Kontaktzungen
3 entstehen im Kontaktband entsprechende Leerstellen 3', die im vorliegenden
Fall die Form eines gleichseitigen Dreiecks aufweisen. Die zu den Schnittlinien
A-A und B-B gehörenden Schnittdarstellungen zeigen einen Zwischenschritt bei
der Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung zwischen flächigem
Material 1 und Kontaktband 2. Die Kontaktzungen 3 sind durch das
vliesähnliche flächige Material 1 durchgesteckt und noch nicht umgebogen
worden. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Kontaktzungen in die gleiche
Richtung noch einmal um etwa 90° umgebogen, so daß sie rückseitig am
flächigen Material und im wesentlichen parallel zum Kontaktband 2 anliegen.
Dabei hat man es in der Hand, das flächige Material 1 mehr oder weniger
zusammenzupressen, um die notwendige mechanische Festigkeit der
Verbindung herzustellen.
Fig. 2 zeigt eine Alternative zum Verfahren gemäß Fig. 1. Das flächige
Material ist mit 4, das metallische Kontaktband mit 5 und die Kontaktzungen
sind mit 6 bezeichnet. Größe und Anordnung der Kontaktzungen 6 und
dementsprechend der Leerstellen 6' im Kontaktband 5 entsprechen denen in
Fig. 1. Bei dem Verfahren gemäß Fig. 2 wird jedoch zunächst das
Kontaktband 5 auf das flächige Material 4 aufgelegt und es werden dann die
erforderlichen Schnitte zur Herstellung der Kontaktzungen 6 ausgeführt, so daß
nicht nur das Kontaktband 5, sondern auch das flächige Material 4 durchtrennt
wird. Aus der zur Schnittlinie B-B gehörenden Schnittdarstellung des
Verbindungsbereichs ergibt sich, daß die Kontaktzungen 6 um insgesamt etwa
180° umgebogen sind und daß das flächige Material 4 im Bereich der
Kontaktzungen 6 auf etwa die halbe Dicke zusammengepreßt ist. Auch hier
richtet sich das Zusammenpressen des flächigen Materials 4 nach der
geforderten mechanischen Festigkeit.
In den Fig. 3 bis 6 sind einige mögliche Anordnungsformen der Kontaktzungen
dargestellt. Zur Vereinfachung wurde auf die Darstellung des flächigen
Materials verzichtet. Gezeigt werden die Umrissformen der Kontaktzungen 3,
6, die im ersten Verfahrensschritt entstehen, bei dem entweder nur das
Kontaktband 2 gemäß Fig. 1 oder aber das Kontaktband 5 zusammen mit dem
flächigen Material 4 gemäß Fig. 2 eingeschnitten wird. Mit 7 ist in allen
Fällen die Biegekante bezeichnet. In den Fig. 3 bis 5 besitzen die
Kontaktbänder 2, 5 je zwei Reihen 10, 11 von Kontaktzungen 3, 6, deren
Fläche jeweils von der Biegelinie 7 und von den beiden Schnittkanten 8 und 9
begrenzt ist. In Fig. 3 verlaufen die Biegelinien 7 parallel zur Längsrichtung
des Kontaktbandes 2, 5 und die Schnittlinien 8, 9 sind so geführt, daß alle
Kontaktzungen 3, 6 gleichsinnig von oben nach unten umgebogen werden
müssen. Von dieser Ausführungsform unterscheidet sich Fig. 4 dadurch, daß
die obere Reihe 10 der Kontaktzungen 3, 6 von oben nach unten umgebogen
werden muß, während die untere Reihe 11 der Kontaktzungen 3, 6 gegensinnig
von unten nach oben umgebogen wird. In diesem Fall zeigen die Spitzen der
umgebogenen Kontaktzungen 3, 6 alle zur Mittellinie des Kontaktbandes hin,
während bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 die Spitzen der
umgebogenen Kontaktzungen 3, 6 zum Rand des Kontaktbandes 2, 5 zeigen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind in beiden Reihen 10, 11
wiederum Kontaktzungen 3, 6 in Form eines gleichzeitigen Dreiecks
vorgesehen, wobei hier jedoch die Biegelinien 7 schräg zur Längsachse des
Kontaktbandes 2, 5 angestellt sind.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 schließlich sind insgesamt fünf Reihen
von Kontaktzungen 3, 6 vorgesehen, die gleichmäßig über die Breite des
Kontaktbandes 2, 5 verteilt sind. Die Kontaktzungen 3, 6 haben die Form eines
gleichseitigen Dreiecks mit quer zur Längsrichtung des Kontaktbandes 2, 5
verlaufenden Biegelinien 7. Der Erfindungsgedanke ist keineswegs auf die hier
dargestellten Formen der Kontaktzungen beschränkt. Es können vielmehr auch
halbkreisförmige, rechteckige oder anderweitig gestaltete Kontaktzungen
benutzt werden. Wichtig ist in jedem Fall lediglich eine gerade Biegekante,
weil anders das Umbiegen um letztlich jeweils etwa 180° nicht durchführbar
ist.
Im Hinblick auf die in aller Regel quer zur Längsrichtung des Kontaktbandes
2, 5 erfolgende Stromabfuhr ist in allen Fällen vorgesehen, daß der
Längsabstand 15 (vgl. Fig. 3 und Fig. 6) zwischen den Kontaktzungen 3, 6
einer Reihe 10 kleiner ist als die Längserstreckung 16 der Kontaktzungen 3, 6
der anderen Reihe(n) 11 bzw. 11 bis 14. Auf diese Weise wird eine
Überlappung erreicht, so daß kein quer zur Längsrichtung des metallischen
Kontaktbandes verlaufender Strang des flächigen Materials 1, 4 von der
Kontaktierung und Stromübertragung ausgenommen bleibt.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform gemäß Fig. 2, bei der der Kontaktbereich
mit einer Schutzschicht 17 abgedeckt ist. Eine derartige Schutzschicht kann
ein- oder beidseitig aufgebracht werden, um den Kontaktbereich elektrisch
gegen die Umgebung zu isolieren, um bei der Weiterverarbeitung eine
Verletzungsgefahr durch die umgebogenen Spitzen der Kontaktzungen zu
vermeiden und/oder um den durch die Einschnitte geschwächten Bereich
mechanisch zu stabilisieren.
Liegt das flächige Material als langgestreckte Bahn vor, so kann das
erfindungsgemäße Verfahren vorteilhafterweise zur kontinuierlichen
Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen dem flächigen
Material 1, 4 und den Kontaktbändern 2, 5 benutzt werden, wie gemäß Fig. 8
durchgehend randseitig am flächigen Material 1, 4 angebracht werden. Das
Verfahren ist selbstverständlich auch dann anwendbar, wenn ein
zugeschnittenes Paßstück 19 gemäß Fig. 9 segmentweise mit Abschnitten 18
des metallischen Kontaktbandes versehen werden soll.
Claims (19)
1. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung
zwischen einem flächigen Material (1), das ganz oder teilweise aus
Kohlefasern besteht, und einem metallischen Kontaktband (2), dadurch
gekennzeichnet, daß man
- - am Kontaktband (2) durch Einschneiden und Umbiegen eine Vielzahl kleiner, aus der Ebene des Kontaktbandes (2) etwa senkrecht vorstehender Kontaktzungen (3) ausbildet,
- - Kontaktband (2) und flächiges Material (1) derart zusammenbringt, daß die Kontaktzungen (3) das flächige Material (1) durchdringen, und
- - schließlich die aus dem flächigen Material (1) vorstehenden Kontaktzungen (3) umbiegt und auf der dem Kontaktband (2) abgewandten Seite an das flächige Material (1) andrückt.
2. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung
zwischen einem flächigen Material (1), das ganz oder teilweise aus
Kohlefasern besteht, und einem metallischen Kontaktband (2), dadurch
gekennzeichnet, daß man
- - das Kontaktband (5) auf das flächige Material (4) auflegt,
- - durch im wesentlichen übereinstimmende Einschnitte im Kontaktband (5) und im flächigen Material (4) eine Vielzahl gleichförmiger Kontaktzungen (6) ausbildet und
- - schließlich die aus dem Kontaktband (5) und flächigem Material (4) bestehenden Kontaktzungen (6) um 180° umbiegt und auf der dem Kontaktband (5) abgewandten Seite an das flächige Material (4) andrückt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man
- auf beide Seiten des flächigen Materials (4) ein Kontaktband (5)
auflegt,
- - durch im wesentlichen übereinstimmende Einschnitte in beiden Kontaktbändern (5) und im flächigen Material (4) eine Vielzahl gleichförmiger Kontaktzungen (6) ausbildet, und
- - schließlich die aus den beiden Kontaktbändern (5) und dem dazwischenliegenden flächigen Material (4) bestehenden Kontaktzungen (6) um 180° umbiegt und an eines der beiden außenliegenden Kontaktbänder (5) andrückt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, jedoch mit der Maßgabe, daß man die
Kontaktzungen (6) alternierend nach vorn und hinten um 180° umbiegt
und je zur Hälfte an eines der beiden außenliegenden Kontaktbänder (5)
andrückt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktzungen (3, 6) von einer geraden Biegekante (7) und einer
Schnittkante (8, 9) begrenzt sind und eine dreieckige, hauptkreisförmige
oder rechteckige Form aufweisen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
Kontaktzungen (3, 6) mit der Form eines Dreiecks mit zwei
gleichlangen Schnittkanten (8, 9) ausgebildet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß man
Kontaktzungen (3, 6) ausbildet, deren Biegekanten (7) parallel zur
Längserstreckung des Kontaktbandes (2, 5) angeordnet sind.
8. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß man
Kontaktzungen (3, 6) ausbildet, deren Biegekanten (7) quer zur
Längserstreckung des Kontaktbandes (2, 5) angeordnet sind.
9. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß man
Kontaktzungen (3, 6) ausbildet, deren Biegekanten (7) unter einem
bestimmten Winkel schräg zur Längserstreckung des Kontaktbandes (2,
5) angeordnet sind.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß man alle Kontaktzungen (3, 6) gleichsinnig oder je zur Hälfte
gleich- und gegensinnig umbiegt und andrückt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktband (2, 5) zwei oder mehr nebeneinanderliegende
Reihen (10-14) von Kontaktzungen (3, 6) aufweist, die in Längsrichtung
des Kontaktbandes (2, 5) gleichmäßig beabstandet und versetzt zu den
Kontaktzungen (3, 6) der anderen Reihe(n) (10-14) angeordnet sind.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Längsabstand (15) zwischen den Kontaktzungen (3, 6) einer Reihe (10)
kleiner ist als die Längserstreckung (16) der Kontaktzungen (3, 6) der
anderen Reihe(n) (11-14) (Überlappung).
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Kontaktband (2, 5) und dem flächigen Material (1,
4) ein elektrisch leitender Kleber angeordnet wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß ein- oder beidseitig eine zumindest den Bereich der Kontaktzungen
(3, 6) abdeckende Schutzschicht (17) aufgebracht wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein- oder
beidseitig eine über das Kontaktband (2, 5) vorstehende Schutzschicht
(17) aus elektrisch isolierendem Material aufgeklebt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß segmentweise Abschnitte (18) des Kontaktbandes (2, 5) auf
zugeschnittene Paßstücke (19) des flächigen Materials (1, 4) aufgebracht
werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktbänder (2, 5) längs der Ränder eines Bandes aus
flächigem Material (1, 4) aufgebracht werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band
aus flächigem Material (1, 4) kontinuierlich mit Kontaktbändern (2, 5)
ausgestattet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000116214 DE10016214A1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Elektrische Kontaktierung von Material aus Kohlefasern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000116214 DE10016214A1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Elektrische Kontaktierung von Material aus Kohlefasern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10016214A1 true DE10016214A1 (de) | 2001-10-04 |
Family
ID=7637226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000116214 Withdrawn DE10016214A1 (de) | 2000-03-31 | 2000-03-31 | Elektrische Kontaktierung von Material aus Kohlefasern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10016214A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005021621U1 (de) | 2005-10-11 | 2008-12-04 | Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e. V. | Vielpolige elektrische Kontaktverbindung mit einem textilen Trägermaterial |
| DE102018120473A1 (de) * | 2018-08-22 | 2020-02-27 | Te Connectivity Germany Gmbh | Gewebekontakteinrichtung, System, insbesondere Heizsystem für ein Kraftfahrzeug, und Verfahren zur Herstellung solch eines Systems |
-
2000
- 2000-03-31 DE DE2000116214 patent/DE10016214A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202005021621U1 (de) | 2005-10-11 | 2008-12-04 | Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e. V. | Vielpolige elektrische Kontaktverbindung mit einem textilen Trägermaterial |
| DE102018120473A1 (de) * | 2018-08-22 | 2020-02-27 | Te Connectivity Germany Gmbh | Gewebekontakteinrichtung, System, insbesondere Heizsystem für ein Kraftfahrzeug, und Verfahren zur Herstellung solch eines Systems |
| DE102018120473B4 (de) | 2018-08-22 | 2020-06-18 | Te Connectivity Germany Gmbh | Gewebekontakteinrichtung, System, insbesondere Heizsystem für ein Kraftfahrzeug, und Verfahren zur Herstellung solch eines Systems |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2603383C2 (de) | ||
| DE2236445C3 (de) | Ausgangsmaterial für Textilersatzstoffe | |
| DE2150732C3 (de) | Elektrischer Verbinder | |
| DE1915114C3 (de) | Gabelförmiges elektrisches Kontaktelement | |
| DE1765818B2 (de) | Verbindungsklemme zum Andrücken an elektrische Drähte | |
| EP0266786A2 (de) | Spiralgliederband mit geteilten Spiralen | |
| DE2850315C2 (de) | ||
| DE2550301A1 (de) | Elektrische quetschverbindung | |
| EP0917949A2 (de) | Maschine zur Herstellung einer mindestens einseitig kaschierten Wellpappebahn | |
| DE10016214A1 (de) | Elektrische Kontaktierung von Material aus Kohlefasern | |
| WO2012146754A1 (de) | Kontaktstabiler schnappverbinder | |
| DE9410214U1 (de) | Anschlußelement zum Anschließen elektrischer Leiter an Sammelschienen | |
| DE202009012185U1 (de) | Elektrisch beheizbare Medienleitung | |
| DE3100253C2 (de) | Elektrodenanschlußstreifen für einen Kondensator | |
| DE2515897C3 (de) | Biegsames elektrisches Flächenheizelement | |
| DE8309514U1 (de) | Elektrische Verbindungsvorrichtung | |
| EP0219715A1 (de) | Spiralgliederband mit Füllspiralen, die um den Steckdraht gewickelt sind | |
| DE4118935A1 (de) | Elektrisches geraet mit wenigstens einem kontaktstift und einer leiterbahnfolie | |
| DE68917415T2 (de) | Anschluss eines Kabels an eine Elektrode einer Folie insbesondere Heizfolie, mittels eindringendem Kabelschuh, Kabelschuh für solchen Anschluss und Leiste bestehend aus einer Vielzahl zusammenhängender eindringender Kabelschuhe. | |
| DE102020133807B4 (de) | Sicherheitsgurt für Kraftfahrzeuge | |
| DE3009727C2 (de) | Verfahren zur Halterung von mit Anschlußdrähten versehenen Bauelementen in Trägergurten | |
| EP4267233B1 (de) | Textiles flachmaterial zum anlegen an einen menschlichen oder tierischen körper | |
| EP0639323A2 (de) | Erntemaschine zur Grünfutteraufbereitung | |
| AT365376B (de) | Loetfreier elektrischer kontakt und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE102015223741B4 (de) | Wickelwelle für einen Kalender, Kalender und Kalenderband |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |