DE10016911A1 - Becken mit integriertem Wasser- und Abwasseranschluss - Google Patents
Becken mit integriertem Wasser- und AbwasseranschlussInfo
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Abstract
Ein Becken (1), dessen Wand- oder Bodenbefestigung (6) auch gleichzeitig als Wasseranschluss (12) dienen und die mit einem Stecksystem, in welchem ein Absperrventil integriert ist, mit der Wasserentnahmestelle (2) verbunden und dass dem Becken ein Siphonaufnahmezylinder oder -kasten (38) und ein Abwasserrohr (25) angeformt oder anmontiert ist und dass in dem Siphonaufnahmezylinder oder -kasten (38) ein Siphon (38) eingesteckt ist und in ihm eine Exzenterstange mit der angeformten Kugel (36) lagert und die mit einer schraublosen Verbindung mit der senkrechten Exzenterstange (34, 35) verbunden ist und dass ein Beckenventil im Ablaufloch (27) des Beckens eingeklemmt ist.
Description
Die Erfindung geht aus von einem Waschbecken, dessen Wandbefestigung
auch gleichzeitig der Warm- und Kaltwasseranschluss ist und der An
schluss der Mischbatterie mit Absperrorgan durch ein Stecksystem mit
den Befestigungsschrauben verbunden wird, sowie einen Abwasseran
schluss, der dem Waschbecken angeformt ist und einem Siphonaufnahme
gehäuse, welches ebenfalls dem Waschbecken angeformt ist, sowie den
herausziehbaren Siphonkasten oder Siphonzylinder.
Die herkömmlichen Becken, wie z. B. Waschbecken sind mit zwei Befes
tigungsschrauben an der Wand befestigt und unterhalb der Befesti
gungsschrauben sind die Kalt- und Warmwasseranschlüsse. In diese
sind die Eckventile eingeschraubt, an diese wiederum die Anschluss
röhrchen der Mischbatterie, die auf das Waschbecken montiert ist.
Unter dem Waschbecken am Ablaufloch ist ein verstellbarer Siphon
montiert, welcher in das Abflussrohr in der Wand mündet. Der Ab
laufstopfen des Waschbeckens wird mittels eines Gestänges (Excen
ter), das in das Excenter-Ablaufrohr des Siphons eingeschraubt ist
und eines Gestänges, das in die Mischbatterie eingesteckt ist und
welche beide mit einem Schraubgelenk verbunden sind, bewegt.
Die Eckventile einschrauben, diese mit den Röhrchen der Mischbatte
rie zu verbinden, den Siphon anzuschrauben und längenmässig anzupas
sen, ebenso das Excentergestänge ist ein erheblicher Arbeitsaufwand,
abgesehen davon, dass das ganze sichtbar ist und ziemlich unansehn
lich.
Dies versucht man mit Abdeckhauben aller Art zu verdecken, was wie
derum ein Mehraufwand an Arbeit und Mehrkosten für die Abdeckhauben
bedeutet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, Montagekosten beim Einbau
des Waschbeckens zu minimieren und diesen als optische Einheit zu
gestalten.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Waschbe
ckenbefestigung gleichzeitig auch der Anschluss der Kalt- und Warm
wasserleitung ist und an diese die Mischbatterie mittels einer
Steckverbindung ohne Verwendung von Werkzeugen angeschlossen wird,
wobei die Steckverbindung gleichzeitig als Absperrventil fungiert,
falls die Mischbatterie repariert werden muss oder gegen eine neue
ausgetauscht wird. Durch einfaches herunterziehen des Verschlusskör
pers mittels der daran eingesteckten Bolzen, ist das Absperrventil
geöffnet, durch hochdrücken geschlossen. Von Vorteil ist, wenn
Mischbatterien verwendet werden, die einen beweglichen Panzeran
schlussschlauch haben.
Bei den heutigen Installationen der Warm-, Kaltwasser- und Abfluss
leitungen werden überwiegend Vorwandinstallationselemente verwendet,
die mit Befestigungsschrauben, Wasseranschluss und Abflussanschluss
ausgestattet sind, d. h. die Anschlüsse sind genau fixiert, so dass
keine Anpassung mittels des Siphons durch verschieben des Tauchroh
res mehr notwendig ist. Bei der Installation der Rohrleitungen und
Abflussleitungen an der Wand kann aber auch eine Schablone verwendet
werden, an der die Befestigungsschrauben mit gleichzeitigem Wasser
anschluss und die Abflussleitung genau fixiert und befestigt sind,
wobei die Schablone an die Wand geschraubt wird.
Dadurch bedingt ist dem Becken, wie z. B. Waschbecken oder Bidet das
Abwasserrohr angeformt, welches in das Abflussrohr, das in der Wand
verlegt ist, mündet. Zwischen dem Abflussrohr und dem Abwasserloch
im Waschbecken oder Bidet ist ein Verbindungszylinder oder -kasten,
der gleichzeitig als Siphon dient, in dem ein Zylinder oder Kasten
eine Abschottung angeformt ist. An der unteren Dichtfläche des Ab
wasserloches des Beckens, an dem normalerweise das Excenterrohr des
Siphons angeschraubt wird, liegen nun die Dichtflächen des Siphon
kastens oder Siphonzylinder an, sowie an den Dichtflächen des Abwas
serohres. Die Verblendung des Abwasserohres, welche dem Waschbecken
angeformt ist, ist gleichzeitig der Aufnahmezylinder oder -kasten
des Siphonzylinders oder Siphonkasten, an denen wiederum eine Kera
mik- oder z. B. Edelstahlabdeckung eingehängt oder aufgesteckt ist.
Das Beckenauslaufventil mit seiner angeformten Dichtungsflansch und
mit seiner Führung für den Stopfen ist normalerweise mit dem Excen
terteil des Siphons unter dem Becken verschraubt. Da dies nicht mög
lich ist, ist die Lösung des Problems dadurch erreicht, dass das Be
ckenventil in die Wandung des Abwasserloches im Becken verpresst
wird. Dies geschieht dadurch, dass das Beckenventil aus mehreren
Teilen besteht, einmal der obere Teil mit dem Dichtungsflansch und
mit der Verbindungsschraube, welche gleichzeitig als Führung für den
Abwasserstopfen dient, das untere Teil besteht aus einem kurzen Zy
linder, an dem zwei Stege angeformt sind, die gleichzeitig als Füh
rung für zwei Federn dienen und aus einer Mutter, die durch zwei
Stege beweglich in der eingelassenen Nut der Zylinderwandung lagern.
Wird nun mittels der Führungsschraube der obere Teil mit dem unteren
Teil verschraubt, so dreht die Mutter sich mit. Diese ist so ge
formt, dass dann die beiden Federn nach außen gedrückt werden und
sich in der Beckenlochwandung verpressen und damit zieht sich der
obere Teil mit dem Dichtungsflansch nach unten und dichtet dadurch
ab. Der Stopfen des Beckens, der mittels der angeformten Stange in
die Führungsschraube des Beckenventils gesteckt wird, wird durch die
Excenterstange, die durch eine an ihr befestigte Kugel, die in einem
Kugellager, das am Siphon angeformt ist, gelagert, nach oben ge
drückt in die Öffnungsstellung oder nach unten in die Schließstel
lung. Die Excenterstange ist mit der Stange, die durch eine Bohrung
in der Mischbatterie wie üblich eingesteckt ist, verbunden. Die Ver
bindung der beiden Stangen ist aber nicht wie üblich verschraubt, da
man den Siphon nicht zur Reinigung herausziehen könnte. Dieses Prob
lem wurde dadurch gelöst, dass nicht wie üblich das Excentergestänge
aus zwei Teilen besteht, sondern aus drei Teilen mit dem Teil, wel
cher am Siphon befestigt ist und dem Teil, der in der Mischbatterie
steckt, die wie üblich aus einer Messingstange sind und dem dritten
Teil, das aus einem Röhrchen besteht und an dem Teil, das in der
Mischbatterie steckt, angeschraubt ist. Das Röhrchen ist bis kurz
über dem Ende halbiert und am Ende konisch aufgeweitet, im Röhrchen
ist ein dünnes Seil aus Draht oder Gummi, das mit der einen Seite an
dem Verbindungsteil befestigt und an der anderen Seite ist eine Ku
gel oder ein T-Stück angeformt, das an dem Verbindungsteil einge
hängt ist. Das Seil ist durch das Röhrchen geführt und bildet am
Ausgang des Röhrchens eine Schlaufe und wird wieder zurückgeführt
und ist am Ende mit der Kugel oder T-Stück eingehängt. In der
Schlaufe ist die Excenterstange des Siphons gelagert, so dass diese
dadurch bewegt werden kann. Zur Entnahme des Siphons muss diese Ver
bindung gelöst werden. Dies geschieht dadurch, dass das Seilende mit
der Kugel, das am Verbindungsteil befestigt ist, entnommen wird, und
nach unten geführt wird. Dadurch entsteht eine größere Schlaufe, so
dass die Excenterstange freigegeben ist und diese mit dem Siphon
leicht entnommen werden kann.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder:
Fig. 1 zeigt teilweise im Schnitt den hinteren Teil eines Waschbe
ckens (1), im Schnitt die Beplankung (3) mit den Fliesen (4)
einer Vorwandinstallation (7) mit den Befestigungsschrauben
(6) des Waschbeckens (1), die gleichzeitig auch als Wasseran
schlüsse dienen, an denen die Mischbatterie (2) mittels eines
im Schnitt gezeichneten Absperrventils, das in die Bohrung
(10) der Befestigungsschrauben (6) eingesteckt ist, verbunden
ist, sowie im Schnitt den angeformten Siphonaufnahmekasten
(30) mit dem eingesteckten Siphon (28) und dem Excentergestän
ge.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt des hinteren Teiles eines Waschbeckens
(1), etwa in Originalgröße im Schnitt mit dem Wasseranschluss
an der Befestigungsschraube (6) und dem eingesteckten Ventil
in geöffneter Stellung.
Fig. 3 zeigt wie vor, jedoch das Ventil in der Schließstellung
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt im Schnitt in etwa Originalgröße den
unteren Teil eines Waschbeckens (1) mit eingestecktem Siphon
teil (28).
Fig. 5 zeigt wie vor, jedoch mit ausgezogenem Siphonteil.
Fig. 6 zeigt den unteren Teil der senkrechten Excenterstange (34)
mit dem angeschraubten Röhrchen (35) und mit der eingeklemmten
waagerechten Excenterstange (33).
Fig. 7 zeigt wie vor, jedoch die Seitenansicht.
Fig. 8 zeigt wie Fig. 6, jedoch mit geöffneter Schlaufe (44) und
teilweise die Excenterverblendung (45), die auch gleichzeitig
als Siphonaufnahmekasten dient.
Ein Waschbecken (1) mit aufmontierter Einhebelmischbatterie (2) ist
an einer Wand mit Beplankung (3) und Fliesen (4) eines Vorwandin
stallationssystems (7) montiert. An diesem Vorwandinstallationssys
tem ist der Abwasseranschluss (5) und die Befestigungsschrauben (6)
fixiert. Die zwei Befestigungsschrauben (6), an welchen der Waschbe
cken (1) montiert wird, dienen gleichzeitig als Kalt- und Warmwas
seranschlüsse, an denen die Mischbatterie (2) angeschlossen wird.
Fig. 2 zeigt in der Vergrößerung, etwa in Originalgröße, eine Befes
tigungsschraube (6), die an einem Vorwandinstallationssystem (7)
montiert ist, an der Befestigungsschraube (6) ist das Waschbecken
(1) mittels Unterlegscheiben (8) und einer Mutter (9) montiert. In
der Waschbeckenbefestigungsschraube (6) ist eine Bohrung (10) einge
lassen, die durch den Befestigungspunkt (11) in ein Anschlussgewinde
mündet, an der wiederum die Kalt- oder Warmwasserleitung (12) ange
schlossen ist. Somit hat die Befestigungsschraube (6) auch die Funk
tion einer Wasserleitung. Zweckmäßigerweise sollte sie aus Messing,
Rotguss oder Edelstahl sein.
In die Bohrung der Befestigungsschraube (10) ist ein Ventilgehäuse
(13) eingeschoben, das mit zwei Dichtringen (14) für Dichtigkeit ge
genüber der Befestigungsschraube (6) sorgt. Das Röhrenteil (15) des
Gehäuses (13) ist mit einer Überwurfmutter (16) und eines Klemmrin
ges gegen Herausdrücken gesichert. Die Überwurfmutter braucht nur
von Hand aufgeschraubt zu werden. Das Röhrenteil (15) mündet seit
lich in eine zylindrische, am Ende geschlossene Kapsel (17). In der
Ventilgehäusekapsel (13, 17) ist ein Verschlusskörper (18) gelagert,
der aus einem Hohlzylinder mit zwei im Abstand von einander auf sei
nem Umfang angeordneten Dichtringen (19) besteht, die in der
Schließstellung einer oberhalb und einer unterhalb des Durchlasses
(20) vom Röhrenteil (15) liegt. In der Öffnungsstellung liegen beide
Dichtringe (19) unterhalb des Durchlasses (29). In der seitlichen
Wandung der Zylinderkapsel (17) sind zwei Längsbohrungen (21) gege
nüberliegend durch die zwei Bolzen (22) in den Verschlusskörper (18)
eingeschraubt. Mittels der zwei Bolzen (22) kann der Verschlusskörper
(18) in die Schließ- oder Öffnungsstellung gebracht werden,
gleichzeitig verhindern die Bolzen (22) das Herausziehen des Ver
schlusskörpers (18). Die Verlängerung des Verschlusskörpers (18)
ragt aus dem Ventilgehäuse (17) und ist mit einem Gewinde (23) ver
sehen, an dem das Röhrenteil (24) der Mischbatterie (2) angeschlos
sen wird. Durch die Konstruktion des Absperrventils kann bei einer
Reparatur der Mischbatterie (2) durch einfaches nach oben drücken
dieses geschlossen und durch herunterziehen geöffnet werden. Je nach
Konstruktion des Waschbeckens oder Bidet oder ähnlichen Objekten
können auch andere Absperrorgane verwendet werden, wie z. B. in die
Befestigungsschraube (6) eingebaute Kugelabsperrungen.
Fig. 3 zeigt wie Fig. 2, jedoch den Verschlusskörper (18) in der
Schließstellung.
Fig. 1 zeigt des weiteren, teilweise im Schnitt, am unteren Bereich
des Waschbeckens (1) das an ihm angeformte Ablaufrohr (25), welches
im Bogen des Abflussrohres (5) eingesteckt ist. Der Ablaufeingang
(26) des Ablaufrohres (25) ist in der Zeichnung links und von vorne
gesehen hinter dem Ablaufloch (27) des Waschbeckens (1) angeordnet.
Das Ablaufrohr (25) bekommt erst seine Funktion, wenn die Verbindung
zum Abwasserloch (22) des Waschbeckens mittels des eingesteckten Si
phons (28) hergestellt ist.
Fig. 4. zeigt in der Vergrößerung, etwa Originalgräße, den Teil des
Waschbeckens (1), in dem der eingesteckte Siphon (28) die Verbindung
zwischen dem Ablaufrohr (25) und dem Ablaufloch herstellt. Der Si
phon (28) kann aus einem Zylinder bestehen, der an beiden Enden ge
schlossen ist und an der Zylinderwandung zwei Durchlässe (29) hat,
die einmal der Fläche des Ablaufloches (27) und einmal der Fläche
des Ablaufeingangs (26) entsprechen. Zwischen den beiden Durchlässen
(29) ist rundum ein Dichtring (30) angeordnet, sowie an beiden Zy
linderenden. Der Siphon (28) kann auch statt einem Zylinder aus ei
nem Kasten bestehen, der nach oben an die Dichtstellen des Ablauf
rohres (27) und Ablaufeinganges (26) gedrückt wird und mittels einer
Dichtung für Dichtigkeit sorgt. Für den eigentlichen Geruchver
schluss sorgt die Abschottung (31), die unter dem mittleren Dicht
ring (30) dem Siphonzylinder oder Siphonkasten angeformt ist. Am Si
phon (29) ist eine Vorrichtung, in welcher man eine Abdeckung (31)
einhängen oder eindrücken kann.
Der Ablaufstopfen (32) wird über eine waagerechte Excenterstange
(33) geöffnet oder geschlossen, die mit einer senkrechten Excenter
stange (Fig. 1, 34), welche durch die Mischbatterie geführt wird und
einem verschiebbaren Röhrchen (35) verbunden ist.
Die waagerechte Excenterstange (33) ist am Ende nach links oder
rechts abgeschrägt, ebenso die senkrechte (34), damit sie an dem Ab
wasserohr (25) vorbeiführt.
Der waagerechten Excenterstange (33) ist ein Kugelgelenk (36) ange
formt, das in einem Kugellager (37), welches dem Siphon angeformt
ist, lagert.
Fig. 5 zeigt wie Fig. 4, jedoch mit ausgezogenem Siphon (28) die
waagerechte Excenterstange (33), die mit ihrer angeformten Kugel
(36) in dem am Siphon eingelassenen Kugellager (37) lagert. Damit
der Siphonzylinder (28) oder -kasten aus dem Siphonaufnahmezylinder
oder -kasten (38) das dem Waschbecken (1) angeformt ist, herausgezo
gen werden kann, muss der Ablaufstopfen (Fig. 4, 32) entfernt wer
den, sowie die Verbindung (Fig. 1, 38) von der senkrechten zur waa
gerechten Excenterstange (33) gelöst werden.
Fig. 6 zeigt den unteren Teil der senkrechten Excenterstange (34),
die mittels einer Schraubverbindung (39) mit einem Röhrchen (35)
verlängert ist. Das Röhrchen ist bis kurz über dem Ende halbiert und
am Ende konisch (41) aufgeweitet. Im Röhrchen (35) ist ein dünnes
Seil (42), welches mit einer Seite am Verbindungsteil (39) befes
tigt, an der anderen Seite eine Kugel (43) angeformt und am Verbin
dungsteil (39) eingehängt ist. Das Seil ist durch das Röhrchen (36)
geführt und bildet am Ausgang des Röhrchens (41) eine Schleife (44),
in der die waagerechte Excenterstange (33) eingeklemmt ist.
Fig. 7 zeigt wie vor, jedoch in der Seitenansicht.
Fig. 8 zeigt wie Fig. 6, jedoch mit dem Seilende, an dem die Kugel
angeformt ist, ausgehängt, so dass eine größere Schlaufe entsteht,
damit der Siphon (28) leicht entnommen bzw. eingesteckt werden kann.
Durch die Verblendung (45), die dem Waschbecken (1) angeformt ist,
die auch gleichzeitig den Aufnahmezylinder bzw. -kasten für den Si
phon bildet, würde die Schlaufe (44) richtig aufgedrückt.
Fig. 1, 4, 5 zeigt das Beckenauslaufventil (46) mit seinem angeform
ten Dichtungsflansch (47) und die Schraube (48), die gleichzeitig
mit ihrer Bohrung (49) als Führung für den Ablaufstopfen (32) dient.
Wird die Schraube angezogen, werden durch die exzentrische Form der
Mutter (50) die beiden Stege (51) nach außen gegen die Wandung des
Ablaufloches (27) gedrückt und damit arretiert. Gleichzeitig wir der
Dichtungsflansch (47) nach unten gezogen und dichtet somit gegenüber
dem Ablaufloch (27) ab.
Claims (17)
1. Becken, die einen Frischwasser- und Abwasseranschluss benötigen
und an der Wand oder Boden befestigt werden mit einem angeformten
Abwasserohr und einem angeformten Siphonaufnahmekasten oder -
zylinder und ein Excentergestänge, das am Siphon angeschraubt ist
und durch eine Verblendung verdeckt wird und dass die Befesti
gungsmöglichkeit des Beckens auch gleichzeitig zur Frischwasser
versorgung und zur Aufnahme einer einsteckbaren Absperreinrich
tung dient
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsschraube (6) ein Hohlzylinder ist und dass
diese zwei Anschlussmöglichkeiten hat, einmal für die Versor
gungsleitung (12) und einmal für die Entnahmearmatur (2).
2. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsschraube (6) zwischen den Anschlussmöglich
keiten (12 + 2) einen Festpunkt hat, der einem Vorwandinstallati
onssystem (7) anmontiert ist und ebenso das Abflussrohr (5) oder
an einer Montageschablone befestigt ist.
3. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungsschraube (6) ein Absperrventil (17) in deren
Bohrung (15) eingesteckt ist oder ein Kugelventil ein- oder auf
geschraubt ist.
4. Becken nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ventilgehäuse (17) aus einer zylindrischen, am Ende ge
schlossenen Kapseln besteht, dem seitlich ein Röhrenteil (15) an
geformt ist, auf deren Umfang zwei Dichtringe (14) angeordnet
sind, sowie eine Überwurfmutter (16), die durch Klemmringe fi
xiert wird und dass in dem Ventilgehäuse (17) ein Verschlusskör
per (18) gelagert ist, der aus einem Hohlzylinder besteht und
zwei im Abstand voneinander auf seinen Umfang angeordnete Dicht
ringe (19), die in der Öffnungsstellung beide unterhalb des seit
lich angeformten Röhrenteils (15) liegt und in der Schließstellung
einer oberhalb und einer unterhalb des Röhrenteils (15)
platziert ist und dass in der Wandung der zylindrischen Kapsel
(17) zwei Längsbohrungen (21) gegenüberliegend angeordnet sind,
durch die zwei Bolzen (22) in den Verschlusskörper (18) einge
steckt sind, damit diese verhindern, dass der Verschlusskörper
(18) aus dem Gehäuse (17) herausgezogen werden kann und gleich
zeitig als Betätigungsorgan dienen und dass dem Verschlusskörper
eine Verlängerung angeformt ist und mit einem Gewinde versehen
ist.
5. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Becken (1) ein Ablaufrohr (25) angeformt oder anmontiert
ist, das axial aus der Befestigungsfläche (46) herausragt.
6. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Becken (1) ein Aufnahmekasten oder Aufnahmezylinder (38)
für die Aufnahme des Siphons (28) angeformt oder anmontiert ist.
7. Becken nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verlängerung (47) des angeformten Siphonaufnahmezylin
ders (38) oder -kastens auch gleichzeitig als Verblendung für die
Excenterstange (33) dient.
8. Becken nach Anspruch 5 und 6
dadurch gekennzeichnet,
dass durch Einstecken des Siphons (28) in den Siphonaufnahmekas
ten oder -zylinder (38) die Verbindung vom Abwasserloch (27) zum
Abwassereingang (26) hergestellt ist.
9. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Siphon (28) ein Kugellager (37) angeformt ist, in der
die Kugel (36) der Excenterstange lagert.
10. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Siphon (28) eine Abschottung (31), die nach unten gezo
gen ist, angeformt ist und an beiden Enden geschlossen ist und an
der Zylinderwandung zwei Durchlässe (29) hat.
11. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den beiden Durchlässen (29) rundum ein Dichtring
(39) angeordnet ist, sowie an den Zylinderenden.
12. Becken nach Anspruch 11
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Siphonaufnahmezylinder (38) ein Rohr eingelassen ist,
das die Unebenheiten der Keramik ausgleicht und mit Silikon o. ä.
abgedichtet ist, welches die gleichen Öffnungen aufweist wie der
Siphon.
13. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass beim Siphon (28) in Kastenform die Dichtflächen oben ange
ordnet sind und durch Andrücken des Kastens an die Dichtflächen
des Ablaufloches (27) und dem Abwassereingang (29) mittels einer
Dichtung für Dichtigkeit sorgt.
14. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass das Excentergestänge aus drei Teilen besteht und die Verlän
gerung der senkrechten Excenterstange (34) aus einem Röhrchen be
steht und bis kurz über dem Ende halbiert ist und am Ende konisch
aufgeweitet ist.
15. Becken nach Anspruch 14
dadurch gekennzeichnet,
dass im Verbindungsteil (39) ein dünnes Seil (42) befestigt ist,
welches durch das Röhrchen (36) geführt wird und am Ausgang des
Röhrchens (36) eine Schlaufe (44) bildet und wieder zurückgeführt
wird und mittels am Seilende angebrachter Kugel oder T-Stück (43)
am Verbindungsteil (39) eingehängt ist.
16. Becken nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass das Beckenauslaufventil mit dem Dichtungsflansch (47) an der
Wandung des Abwasserloches (27) im Becken (1) verpresst wird.
17. Becken nach Anspruch 16
dadurch gekennzeichnet,
dass durch Eindrehen einer Schraube (48), welche eine Bohrung
aufweist, sich eine Mutter (50) mitdreht und gleichzeitig zwei
Federn (51) nach außen gegen die Wandung des Abwasserloches (27)
gepresst wird und gleichzeitig der Dichtungsflansch (47) des Be
ckenventils nach unten gezogen wird.
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| Country | Link |
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