DE10016511A1 - Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierendem Verteiler - Google Patents
Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierendem VerteilerInfo
- Publication number
- DE10016511A1 DE10016511A1 DE2000116511 DE10016511A DE10016511A1 DE 10016511 A1 DE10016511 A1 DE 10016511A1 DE 2000116511 DE2000116511 DE 2000116511 DE 10016511 A DE10016511 A DE 10016511A DE 10016511 A1 DE10016511 A1 DE 10016511A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coating system
- outlet opening
- spray head
- leg
- distributor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/16—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
- F16L55/162—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe
- F16L55/1645—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a sealing material being introduced inside the pipe by means of a tool moving in the pipe
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B13/00—Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
- B05B13/06—Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00 specially designed for treating the inside of hollow bodies
- B05B13/0627—Arrangements of nozzles or spray heads specially adapted for treating the inside of hollow bodies
- B05B13/0636—Arrangements of nozzles or spray heads specially adapted for treating the inside of hollow bodies by means of rotatable spray heads or nozzles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B15/00—Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
- B05B15/50—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
- B05B15/52—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles
- B05B15/522—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles using cleaning elements penetrating the discharge openings
- B05B15/5223—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles using cleaning elements penetrating the discharge openings the cleaning element, e.g. a needle, and the discharge opening being movable relative to each other in a direction substantially parallel to the flow of liquid or other fluent material through said opening
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B15/00—Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
- B05B15/50—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
- B05B15/55—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter using cleaning fluids
- B05B15/555—Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter using cleaning fluids discharged by cleaning nozzles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Spray Control Apparatus (AREA)
- Nozzles (AREA)
Abstract
Für die Sanierung von Rohren 1 und Kanälen ist eine Beschichtungsanlage 5 vorgesehen, die über den Leitungsstrang 8 mit dem notwendigen Beschichtungsmaterial 40 versorgt und gleichzeitig auch in die vorgesehene Richtung gezogen wird. Darüber hinaus ist auf der gegenüberliegenden Seite eine Gegenzugeinrichtung 26 in Form eines Zugseiles 27 vorgesehen, die auch ein teilweises Rückziehen des Fahrzeuges 6 ermöglicht, wobei der Beschichtungsvorgang über einen Kamerawagen 36 mit Objektiv 37 kontinuierlich überwacht wird. Auch bei Rohren 1 geringen Durchmessers ist ein gleichmäßiges Aufbringen des Beschichtungsmaterials 40 möglich, weil die Austrittsöffnung 18 des rotierenden Verteilers 9 jeweils in einen ausreichenden Abstand zur Innenwand 2 gebracht werden kann bzw. dort angeordnet ist. Hierzu ist ein U-förmiger Tragarm 12 quasi als rotierender Verteiler 9 vorgesehen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Beschichtungsanlage für die Innenbeschichtung von
lang gestreckten Körpern, insbesondere von Rohren und Kanälen im kommunalen und
gewerblichen Bereich, mit einem entlang der Innenwand des Rohres geführten, einen
rotierenden Verteiler, der mit wenigstens einer etwa rechtwinklig zur Innenwand aus
tragenden Austrittsöffnung versehen ist, aufweisenden Fahrzeug mit Gleitkufen, wel
ches über einen aufwickelbaren Leitungsstrang mit einem oder mehreren, meist au
ßerhalb des Rohres angeordneten Vorratsbehältern verbunden ist.
Die Rohrleitungen und Kanäle im kommunalen und gewerblichen Bereich in der
Bundesrepublik Deutschland aber auch in anderen Ländern stammen zum Teil aus dem
vorigen Jahrhundert oder zumindest aus der Frühzeit des 20. Jahrhunderts. Die ent
sprechenden Rohre und Kanäle sind durch das Abwasser oder die sonstigen transpor
tierten Flüssigkeiten und Massen in den vielen Jahren stark beeinflusst und zum Teil so
porös geworden oder beschädigt, dass das Abwasser oder das sonstige Material in den
Untergrund eindringt und dabei häufig zur Verschmutzung des Grundwassers führt.
Schon aufgrund des umfangreichen Rohrnetzes oder Kanalnetzes ist es nicht möglich,
die gesamten Rohre und Kanäle zu erneuern. Man ist in den vergangenen Jahren dazu
übergegangen, Beschichtungen aufzubringen, um so die Undichtigkeit des vorhandenen
Leitungsnetzes zu beseitigen. Bekannt sind sogenannte Liner, bei denen mit Harz ge
tränkte Glasfaser- oder auch Filzschlauchstücke um einen Packer gewickelt an die
Schadstelle herangebracht und dann über den sich aufblasenden Packer an die Wandung
angedrückt werden. Aufgrund der beschriebenen Umstände und auch der Aushärte
zeiten des Harzes muss der Packer dann häufig stundenlang in der geblähten Stellung
verbleiben um erst dann für einen neuen Einsatz zur Verfügung zu stehen. Von daher
ist es mit einem derartigen Verfahren wenn überhaupt nur möglich, jeweils an einzel
nen Stellen die Innenwand abzudichten. Nachteilig dabei ist auch, dass der Liner bis zu
150 Metern gezogen und transportiert werden muss, um mit einer neuen Glasfaserum
hüllung versehen zu werden (DE-OS 40 21 456, DE-OS 40 31 741). Aus der
DE-GM 297 16 585 ist ein sogenanntes Sanierungssystem bekannt, bei dem ein unter
Druck stehender Rohrabschnitt in diesem Zustand mit dem Sanierungsmittel beschichtet
wird. Die Beschichtung erfolgt dabei über eine Beschichtungsanlage, die mittels Flieh
kraft oder Druck das Sanierungsmittel gegen die Rohrinnenwand schleudert. Nachteilig
dabei ist es, dass gerade bei schadhaften Rohrleitungen die entsprechenden Rohrab
schnitte kaum unter dem notwendigen Druck gehalten werden können. Darüber hinaus
ist von Nachteil, dass das Sanierungsmaterial bzw. das Harzmaterial nicht ohne Pro
blem so aufgebracht werden kann, dass es auch an der vorgesehenen Stelle der Innen
wand des Kanals und des Rohres dort haften bleibt, wo genau die Schadstelle ist. Viel
mehr wird in aller Regel das eine gewisse Härtungszeit aufweisende Material abtropfen
oder ablaufen, sodass es zu einer ungenauen oder gar nicht dichten Beschichtung
kommt. Bei einem noch nicht vorveröffentlichten Verfahren bzw. einer Einrichtung
wird das vorher gemischte Zweikomponentengemisch über eine Spritzpistole radial zur
Mittelachse des Rohres oder des Kanals aufgebracht, wobei die Austrittsöffnung so
eingestellt ist, dass möglichst wenig Material von der Innenwand nach der entsprechen
den Beschichtung abtropfen kann. Insbesondere ist durch einen Drehantrieb und die
axiale Austragung des Zweikomponentengemisches die Möglichkeit gegeben, das Ge
misch lagenförmig aufzubringen, sodass immer schon eine gewisse Aushärtung erreicht
ist, wenn die neue Schicht bei Vollendung der 360°-Umdrehung aufgebracht wird.
Dennoch kann es zu den beschriebenen Problemen auch dann kommen, wenn das Rohr
oder der Innenkanal aufgrund von Ausbrüchen oder ähnlichem einen geänderten oder
insbesondere durch Anbackung einen geringeren verbleibenden Durchmesser hat. Dann
insbesondere kann es auch zum Abprallen des Materials von der Innenwand kommen.
Dies gilt auch für weitere bekannte Verfahren und Anlagen insbesondere dann, wenn
Rohre oder Kanäle mit geringem Durchmesser beschichtet werden müssen, wobei die
Probleme vor allem dadurch auftreten, dass die Austrittsöffnung bzw. die Düse so dicht
zur Innenwand angeordnet ist, dass aufgrund der Beschleunigung und der Zusatzluft ein
Abprallen des Zweikomponentengemisches von der Innenwand geradezu provoziert
wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Beschichtungsanlage mit
einem Verteiler zu schaffen, der den sich ändernden Einsatzbedingungen ohne großen
Aufwand angepasst werden kann und vor allem auch bei großen Rohren mit geringem
Durchmesser ein sicheres Aufbringen des Beschichtungsmaterials ohne Rückpralleffekt
ermöglicht.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass der rotierende
Verteiler gegenüber der Mittenachse des Spritzkopfes mit seiner Austrittsöffnung zu
rückgesetzt an einem Tragarm angeordnet ist.
Zunächst einmal ist bei einem derart ausgebildeten und angeordneten rotierenden
Verteiler die Möglichkeit gegeben, die Austrittsöffnung soweit aus der Mitte heraus zu
versetzen, dass der nötige Abstand zur Innenwand auch bei Rohren geringen Durch
messers gegeben ist, sodass der beschriebene Abpralleffekt des Zweikomponentenge
misches nicht auftreten kann. Vielmehr wird die Austrittsöffnung bzw. die Düse in eine
Position gebracht, die genau dem optimalen Abstand entspricht, der für das jeweilige
zum Einsatz kommende Beschichtungsmaterial optimal ist. Dabei wird durch Trennung
des rotierenden Verteilers und des Spritzkopfes die Möglichkeit gegeben, den Verteiler
jeweils so zu verändern bzw. den ihn bildenden Tragarm, dass die eigentliche Austritts
öffnung bzw. die Düse in den entsprechenden Abstand zur Innenwand gebracht wird.
All dies kann ohne großen Aufwand und letztlich sogar am Einsatzort erfolgen, was
auch für die Anpassung an sich ändernde Gegebenheiten gilt, wobei Einzelheiten hierzu
weiter hinten noch erläutert werden.
Nach einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass der
rotierende Verteiler einen U-förmigen Tragarm aufweist, dessen einer Schenkel mit
dem Spritzkopf verbunden ist und dessen anderer Schenkel verkürzt und den Mischer
und Austrittsöffnung vor Kopf tragend ausgebildet ist. Bei einer derartigen Ausbildung
des Tragarms ist die Möglichkeit gegeben, die Länge des Schenkels im Bezug zum
Spritzkopf jeweils zu verändern, d. h. also Mischer und Austrittsöffnung mehr oder
weniger weit bezüglich der Mittenachse zurück zu verschieben oder zu verlegen, sodass
der Abstand zur Innenwand größer wird. Natürlich ist genauso gut auch eine Verkür
zung dieses Schenkels möglich bzw. seiner Wirklänge, sodass dementsprechend dann
auch der Mischer und die Austrittsöffnung dichter zur Mittenachse verschoben werden.
Der Mischer und die Austrittsöffnung sind vor Kopf des anderen Schenkels, d. h. also
hier des kürzeren Schenkels angeordnet, sodass sie auf die Innenwand gerichtet sind,
wodurch ein gleichmäßiges und sicheres Auftragen auf die Innenwand erreicht wird.
Die Veränderung der Position von Mischer und Austrittsöffnung zur Mittenachse
des Spritzkopfes ist besonders leicht zu erreichen, wenn der mit dem Spritzkopf ver
bundene Schenkel teleskopierbar ausgebildet ist. Er kann dann einfach zusammen ge
schoben oder auseinander gezogen werden, um so den Abstand von Mischer und Aus
trittöffnung zur Innenwand entsprechend zu korrigieren bzw. in eine solche Position zu
bringen, die das Aufbringen des Zweikomponentengemisches oder des sonstigen Be
schichtungsmaterials begünstigt.
Die Anpassung des Abstandes von Austrittsöffnung und Mischer zu jeweiligen
Innenwand kann gemäß der vorliegenden Erfindung auch dadurch zweckmäßig erfol
gen, dass der mit dem Spritzkopf verbundene Schenkel und der Spritzkopf über Grup
pen von Bohrungen verfügen, die einen mehr oder weniger großen Versatz aus der
Mittenachse ergebend miteinander positionierbar sind. Dies bedeutet, dass beispiels
weise jeweils zwei Bohrungen eine Gruppe bilden, die eine wirksame Festlegung des
Schenkels am Spritzkopf sicherstellen, wenn entsprechende Verbindungsschrauben ein
gedreht sind. Durch Lösen beider Schrauben und Verschieben des Schenkels bis zur
Überdeckung einer anderen Bohrungsgruppe ermöglicht dann die entsprechende Ver
schiebung gegenüber der Mittenachse, wobei es natürlich auch denkbar ist, eine durch
gehende Reihe von Bohrungen sowohl am Schenkel wie am Spritzkopf vorzusehen,
wobei der Abstand zwischen den einzelnen Bohrungen jeweils gleich ist. Auch dann ist
es möglich, den Schenkel am Spritzkopf entlang zu schieben und in der jeweils ge
wünschten oder richtigen Position über Einbringen der Verbindungsschrauben entspre
chend zu sichern.
Der Versatz zur Mittenachse wird nach einer Weiterbildung der Erfindung auch
dadurch möglich bzw. seine Veränderung wird dadurch möglich, dass der Mischer und
die Austrittsöffnung bzw. Düse lösbar mit dem verkürzten Schenkel verbunden sind.
Durch Aufbringung anderer Austrittsöffnungen bzw. Düsen kann auch der Versatz
geändert werden. Zweckmäßigerweise erfolgt dies zusammen mit einer Verschiebung
des mit dem Spritzkopf zugeordneten Schenkels, weil dann ein entsprechend größerer
Versatz erreichbar wird. Die Veränderbarkeit bezüglich des verkürzten Schenkels und
des mit dem Spritzkopf verbundenen Schenkels bietet darüber hinaus den Vorteil, dass
die Variabilität noch erhöht und damit eine sehr feinfühlige Einstellung möglich wird,
um ein sicheres Aufbringen des Beschichtungsmaterials auch bei kleineren oder größe
ren Durchmessern des Rohres sicherzustellen.
Schließlich ist es aber auch noch möglich, den verkürzten Schenkel des Tragar
mes lösbar mit dem Basisschenkel des Tragarms zu verbinden, um so die Wirklänge
des Schenkels zu verändern oder aber zusammen mit der Verbindung zwischen Spritz
kopf und erstem Schenkel in besonders kleinen Schritten einzustellen.
Je nach Beschichtungsmaterial werden unterschiedliche Düsen eingesetzt, wobei
gemäß der Erfindung mit ein und derselben Beschichtungsanlage gearbeitet werden
kann, weil die Düse, die der Austrittsöffnung zugeordnet ist, austauschbar ausgebildet
ist. Je nach Bedarf können so Rund- oder Flachstrahldüsen eingesetzt werden, wobei
aber auch die Art des Mischers, der allgemeinen Austrittsöffnung sowie andere Teile
den jeweiligen Gegebenheiten entsprechend verändert werden können.
Bei den bekannten Besichtungsanlagen wird das Fahrzeug mit gesondert ausge
bildeten Gleitkufen oder ähnlichen Führungsteilen jeweils über den Leitungsstrang
durch das Rohr bzw. den Kanal gezogen und an den jeweiligen Stellen kurz angehalten
oder aber kontinuierlich so verfahren, dass eine gleichmäßige Beschichtung der Innen
wand des Rohres erreicht wird. Dabei lässt es sich nicht immer vermeiden, dass die
Position des Fahrzeuges und damit auch der Austrittsöffnung bzw. des Spritzkopfes und
des rotierenden Verteilers verändert und korrigiert werden muss, wobei dies bei den
bekannten Einrichtungen nur in einer Verfahrrichtung möglich ist. Die Erfindung da
gegen bietet die Möglichkeit, das gesamte Fahrzeug auch wieder in die andere Richtung
zu verfahren, wozu vorgesehen ist, dass das Fahrzeug über den Leitungsstrang in
Längsrichtung des Rohres gezogen verfahrbar ist und darüber hinaus über eine spritz
kopfseitige Gegenzugeinrichtung verfügt. Damit ist die Möglichkeit gegeben, das ge
samte Fahrzeug mit dem Spritzkopf und den anderen Teilen auch noch einmal in den
bereits abgesicherten und besprühten Bereich zurück zu verfahren, wenn sich dies als
notwendig erweisen sollte, beispielsweise bei Überfahren von Flanschen, bei denen eine
Nachbeschichtung aus Gründen der Zweckmäßigkeit oder aus Sicherheitsgründen er
forderlich wird. Bei der Gegenzugeinrichtung ist allerdings das Problem vorhanden,
dass sie nicht direkt an dem am weitesten vorstehenden Teil, also dem rotierenden
Verteiler angreifen kann, weil dessen äußeres Ende ja von der Austrittsöffnung und der
Düse gebildet wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist hier Abhilfe bezüglich der Anbin
dung der Gegenzugeinrichtung dadurch geschaffen, dass die Gegenzugeinrichtung in
Form eines Zugseiles über einen den rotierenden Verteiler umfassenden Drehrahmen
mit dem Spritzkopf verbunden ist. Damit kann sich der Drehrahmen zusammen mit
dem Spritzkopf und damit auch mit dem rotierenden Verteiler drehen, ohne dass da
durch die Wirkungsweise des rotierenden Verteilers und der Austrittsöffnung beein
flusst wird. Der Drehrahmen selbst bildet dann eine Anschlagmöglichkeit für das Zug
seil, wobei weiter hinten noch erläutert wird, auf welche Weise der Anschlag zweck
mäßigerweise erfolgen sollte.
Der Anschlag des Zugseiles am Drehrahmen ist ohne ein Mitdrehen des Zug
seils dadurch möglich, dass der Drehrahmen mit dem Verteiler mitdrehend und für die
Austrittsöffnung ein Fenster belassend ausgebildet ist und an der der Gegenzugeinrich
tung zugewandten Querstrebe ein das Zugseil aufnehmendes Drehlager aufweist. Da
sich der Drehrahmen mit rotierendem Verteiler mitdreht, bleibt also das besagte Fen
ster für die Austrittsöffnung bzw. die Düsen immer vorhanden, sodass der Düsenstrahl
durch den Drehrahmen nicht behindert werden kann. Vielmehr ist ein einwandfreies
Anschlagen des Zugseiles am Drehlager möglich, wobei der Drehrahmen immer gleich
mäßig mitdreht, ohne das Zugseil zu beeinflussen.
Grundsätzlich bekannt ist es, dem Fahrzeug jeweils eine Kameraeinrichtung
zuzuordnen, um den Zustand der Innenwand bzw. der Kanalwandung zu überprüfen
und in die weiteren Überlegungen einzuschließen. Der Bereich hinter dem Fahrzeug,
der saniert ist, bleibt dann aber unbeobachtet bzw. man muss sich darauf verlassen,
dass die Beschichtungsanlage einwandfrei gearbeitet hat. Gemäß der Erfindung, bei der
das Zugseil auf der Verteilerseite angeordnet ist, gibt nun die Möglichkeit, einen Ka
merawagen nachzuführen, der den Beschichtungsvorgang überwacht und damit auch die
Möglichkeit gibt, bei Bedarf das Fahrzeug noch einmal zurückzuziehen, um eine Nach
bearbeitung der Innenwand zu ermöglichen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch
möglich, dass dem Zugseil ein Kamerawagen zugeordnet ist, der eine Kamera mit Ob
jektiv aufweist, das dem zu beschichtenden bzw. gerade beschichteten Arbeitsabschnitt
zugewandt angeordnet ist und das mit einer Schutzblaseinrichtung ausgerüstet ist, die
einen das Objektiv gegen Beschichtungsmaterial und Sprühnebel sichernden Schutzman
tel erzeugend angeordnet und ausgebildet ist. Damit schaut das Objektiv genau in die
Richtung, wo gerade die Beschichtung über den rotierenden Erteiler erfolgt, sodass
diese wichtigen Arbeiten überwacht werden können. Ergeben sich Korrekturnotwendig
keiten so wird über den Kamerawagen bzw. die entsprechenden Einrichtungen der
Verfahrvorgang gestoppt und die gesamte Beschichtungsanlage in die umgekehrte Rich
tung zurückgezogen. Der Schutznebel wird mit einem Material erzeugt, das das Objek
tiv nicht beeinflussen kann, das aber im Gegenzug dafür sorgt, dass kein Beschich
tungsmaterial in den Bereich des Objektives gelangen kann. Damit ist ein immer gleich
mäßiges Überwachen des Spritzvorganges bzw. Beschichtungsvorganges gewährleistet
und darüber hinaus erreicht, dass große Abschnitte von Rohren oder Kanälen saniert
werden können, ohne dass es erforderlich ist, die gesamte Beschichtungsanlage zum
Tage zu fördern und zu überholen.
Die genaue Führung des Sprühstrahls der Düse ist besonders dann gegeben,
wenn der Verteiler rechtwinklig oder annähernd rechtwinklig zur Mittenachse austra
gend angeordnet und mit seiner Austrittsöffnung einen den Rückprall verhindernden
Abstand zur Innenwand des Rohres aufweisend positioniert ist. Weiter vorn ist bereits
darauf hingewiesen worden, dass der Verteiler bzw. die entsprechende Düse mit der
Mischkammer auch je nach Rohrdurchmesser mehr oder weniger weit aus der Mitten
achse herausgesetzt werden kann. Wichtig dabei ist, dass er rechtwinklig angeordnet
ist, um so den genauen Abstand vorgeben zu können, wobei der Abstand letztlich auch
davon noch mit abhängig ist, welche Form dem Sprühstrahl gegeben wird. Bei einem
gebündelten Strahl ist der Abstand größer, bei einem geöffneten Strahl der Abstand
geringer zu wählen.
Ein immer sauberes und eindeutiges Sprühbild einer solchen Düse ist gefährdet,
wenn sich oben auf der Austrittsöffnung Reste des Zweikomponentengemisches festset
zen und nach der entsprechenden Aushärtung nur mit großem Aufwand wieder entfernt
werden können. Häufig ist es dann notwendig, den gesamten Sprühkopf bzw. Verteiler
auszutauschen. Dieses wird gemäß der Erfindung dadurch verhindert, dass der Aus
trittsöffnung eine Reinigungsnadel, die in der Innenbohrung der Austrittsöffnung ver
schieblich und diese reinigend angeordnet ist, und eine Luftdüse zugeordnet ist, die
etwa rechtwinklig zum Sprühstrahl der Düse austragend positioniert ist. Es ist somit
möglich, mit Hilfe der Reinigungsnadel die in der Innenbohrung verbleibenden Reste
des Zweikomponentengemisches in Richtung Austrittsöffnung zu verschieben und dieses
Material dann mit Hilfe der Luftdüse von der Austragsöffnung wegzudrücken, sodass
dieses Material beim Wiederbeginn des Sprüh- oder Spritzvorganges nicht das Sprüh
bild beeinträchtigend wirken kann. Mit Hilfe der Luftdüse wird vielmehr gezielt der
jeweils von der Reinigungsnadel hochgeschobene Rest des Zweikomponentengemisches
praktisch noch vor dem Abbinden weggeblasen, sodass beim Wiederbeginn des Sprüh
vorganges eine völlig saubere Austrittsöffnung vorhanden ist.
Um die hochgeschobenen Reste des Zweikomponentenmaterials auch wirksam
zu erfassen, ist vorgesehen, dass die Luftdüse auf die Austrittsöffnung ausgerichtet und
mit Rückzug der Reinigungsnadel mit Druckluft beaufschlagend geschaltet ist. Die
Luftdüse wird somit so ausgerichtet, dass die Reste des Zweikomponentengemisches
über die Druckluft auch wirklich erfasst werden und so "weggeblasen" werden, dass sie
keine Behinderung mehr darstellen können. Aufgrund der recht geringen Menge des
Zweikomponentengemisches kann das weggeblasene Material keine Beeinträchtigung an
anderer Stelle bewirken.
Auch für andere Zwecke wird im Bereich des rotierenden Verteilers Druckluft
eingesetzt. Druckluft steht also hier zur Verfügung, sodass es auch vorteilhaft ist, wenn
die Reinigungsnadel über einen den Kipphebel beaufschlagenden Luftzylinder steuerbar
ist, der gleichzeitig zur Steuerung der Luftdüse dienend ausgebildet ist. Besonders vor
teilhaft ist dabei, wenn die Reinigungsnadel bis zur Austrittsöffnung hochgeschoben
wird, wobei mit Erreichen der Austrittsöffnung die Luftdüse eingeschaltet wird, sodass
das ausgeschobene Zweikomponentenmaterial sofort erfasst und weggeblasen werden
kann. Besonders vorteilhaft ist es dann, wenn die Reinigungsnadel im aktivierten Zu
stand geringfügig aus der Austrittsöffnung herausragend ausgebildet und angeordnet ist,
sodass über die Luftdüse letztlich das herausstehende Ende der Reinigungsnadel gleich
mit gereinigt wird. Damit ist sichergestellt, dass über die Luftdüse nicht ein Teil des
Materials wieder in die Innenbohrung wieder zurückgedrückt wird, sodass dann doch
Probleme beim nachfolgenden Beschichtungsvorgang auftreten können. Die hier ge
schilderte Ausführung verhindert dies mit absoluter Sicherheit. Außerdem wird eine
geringere Bauhöhe erzielt, weil der Luftzylinder neben und nicht in Längsrichtung der
Reinigungsnadel angeordnet werden kann.
Um nicht nur bei Wiederbeginn des Beschichtungsvorganges ein einwandfreies
Sprühbild zu gewährleisten, sondern gleichzeitig auch Mischfehler bei Wiederbeginn zu
verhindern, ist gemäß der Erfindung der rotierende Verteiler zumindest um die Innen
bohrung und Materialzuführung beheizt ist und auch die Drehdurchführung und das
Gehäuse des Fahrzeuges verfügen über eine entsprechende Heizung, sodass die beiden
Materialkomponenten auch vor der Zusammenführung in der Mischkammer so weit
warm gehalten werden, dass sofort der Beschichtungsvorgang wieder eingeleitet und
nach dem Mischen der beiden Komponenten diese aus der Austrittsöffnung herausge
drückt werden können. Sowohl das Sprühbild ist einwandfrei wie auch die Zusammen
setzung der Mischung ist den Anforderungen entsprechend optimal.
Insbesondere im Bereich des rotierenden Verteilers ist es vorteilhaft, wenn die
die Heizung ringförmig um die Austrittsöffnung bzw. die Innenbohrung verlaufend
ausgebildet ist, um so die Mischkammer und die vorgeordneten Teile der Düse soweit
zu erwärmen, dass die darin anstehenden beiden Komponenten immer optimal erwärmt
sind.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass eine Beschichtungs
anlage mit einem rotierenden Verteiler geschaffen ist, der den sich ändernden Einsatz
bedingungen ohne großen Aufwand angepasst werden kann. Hierzu ist es lediglich
erforderlich, die Düse an der Austrittsöffnung auszuwechseln oder aber auch den ge
samten Misch- und Austragskopf, um ihn gegen einen anderen, für das jeweilige Mate
rial besser geeigneten zu ersetzen. Da die Teile mit dem rotierenden Verteiler bzw.
dem Tragarm lösbar verbunden sind, ist ein solcher Austausch ohne großen Aufwand
möglich. Noch wichtiger ist aber, dass der Abstand des Misch- und Austrittskopfes
bzw. des rotierenden Verteilers zur Innenwand jeweils so verändert werden kann, dass
sich der rotierende Verteiler bzw. die Austrittsöffnung in einem Abstand zur Innenwand
des zu beschichtenden Rohres befindet, der einen Rückpralleffekt unterbindet. Vielmehr
wird der Misch- und Austrittskopf so weit aus der Mittenachse heraus verschoben, dass
ein ausreichend großer Abstand vorhanden ist, was bedeutet, dass das Zweikomponen
tengemisch oder auch anderes Beschichtungsmaterial mit der notwendigen Geschwindig
keit auch bei einen geringen Durchmesser aufweisenden Rohren so aufgebracht werden
kann, dass es auf der Innenwand haften bleibt und nicht zurückprallt und auf den Grund
des Rohres fällt und sich dort festsetzt. Da sich der Verteiler durch entsprechend mehr
oder weniger schnelles Rotieren jeweils in einer Position hält, die ein frühes teilweises
Verfestigen des Beschichtungsmaterials ermöglicht, bevor eine neue Schicht aufgetragen
wird, kann in sehr kurzen Zeiten eine Sanierung eines Rohres bzw. eines Kanales vor
genommen werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Beschichtungsanlage mit Fahrzeug, rotierendem Verteiler und
Kamerawagen mit Gegenzugeinrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 einen rotierenden Verteiler mit Verbindung zum Spritzkopf,
Fig. 3 eine mit Fig. 1 vergleichbare Ansicht, wobei der Tragarm in
Seitenansicht wiedergegeben ist,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Fahrzeuges mit Drehdurchführung und
Spritzkopf bzw. Düse,
Fig. 5 eine Seitenansicht des versetzt angeordneten, rotierenden Vertei
lers mit Düse und
Fig. 6 einen Schnitt mit Luftdüse.
In Fig. 1 ist eine Beschichtungsanlage 5 wiedergegeben, die in einem Rohr 1
geringen Durchmessers im Einsatz ist. Mit Hilfe der Beschichtungsanlage 5 wird auf
die Innenwand 2 eine neue Beschichtung 13 aufgebracht, die das Durchsickern des im
Rohr 1 geführten Abwassers in den Untergrund 14 verhindert.
Das Aufbringen der Beschichtung 13 soll so gleichmäßig erfolgen, dass die
Dicke der Beschichtung gleich ist, was dadurch erfolgt, dass alle Teile der Beschich
tungsanlage 5 genau mittig der Mittellinie 3 geführt werden. Dabei dient die Sohle 4
des Rohres 1 als eine Art Fahrbahn für das Fahrzeug 6, wobei dies mit Gleitkufen 7
oder auch mit anderen Führungsmitteln ausgerüstet sein kann. Das Verfahren des Fahr
zeuges 6 erfolgt durch Zug über den Leitungsstrang 8, wobei dieser Leitungsstrang 8
so ausgeführt ist, dass auch die für die Aufbringung der Beschichtung 13 notwendigen
Komponenten in der notwendigen und gewünschten Menge bis zum rotierenden Ver
teiler 9 geführt werden können.
Der rotierende Verteiler 9 bildet das vordere Ende oder das Vorsatzstück des
Spritzkopfes 10, wobei sich dieser Spritzkopf 10 entsprechend um seine Mittenachse 11
dreht.
Der rotierende Verteiler 9 ist hier in Form eines U-förmigen Tragarmes 12
ausgebildet, was insbesondere den Fig. 2 und 3 entnommen werden kann. Dabei
verfügt dieser U-förmige Tragarm 12 zunächst über den Schenkel 15, mit dem er am
Spritzkopf 10 oder diesem zugeordneten Teilen festgelegt ist. Erkennbar ist an Hand
der Fig. 2, dass die Länge dieses Schenkels 15 veränderbar ist und zwar entweder
durch die entsprechende Verschraubung, auf die noch weiter hinten eingegangen wird,
oder aber durch eine entsprechende Führung, um so eine Teleskopierbarkeit zu errei
chen.
Der andere Schenkel 16, der sich an den Basisschenkel 17 anschließt, ist kürzer
als der Schenkel 15 und trägt vor Kopf den Mischer 20 mit Austrittsöffnung 18 und
Düse 19. Bei Fig. 2 sind Verschraubungen angedeutet, mit denen die Möglichkeit
gegeben ist, Mischer 20 und Düse 19 mit Austrittsöffnung 18 vom Basisschenkel 17 zu
lösen, wenn ein anderer entsprechender Vorsatz gewünscht sein sollte.
Die Verschiebung oder Veränderung der Länge des Schenkels 15 ist möglich,
weil sowohl am Schenkel 15 wie am Spritzkopf 10 Bohrungen 22 in Gruppen 23 bzw.
24 ausgebildet sind, die eine Verschiebung und Verbindung in unterschiedlichen Posi
tionen möglich machen.
In Fig. 2 ist angedeutet, dass der Schenkel 15 auch zweiteilig ausgebildet wer
den kann, um so eine Verschiebung aus der Mittenachse 11 zu bewirken. Deutlich
macht Fig. 2 aber auch Fig. 3, dass dadurch, dass der Mischer 20 mit Austrittsöff
nung 18 und Düse 19 gegenüber der Mittenachse 11 versetzt angeordnet sind, die Mög
lichkeit gegeben ist, den Sprühweg bis zur Innenwand 2 den jeweiligen Gegebenheiten
entsprechend zu verändern.
Nicht dargestellt sind in den Fig. 1 bis 3 Einzelheiten bezüglich der Führung
der einzelnen Beschichtungsmaterialkomponenten, weil es in diesem Zusammenhang
auf diese Einzelheiten nicht ankommt. Verdeutlicht ist aber vor allem, dass mit einem
verhältnismäßig einfachen Mischer 20 und der Zuordnung von Austrittsöffnung 18 bzw.
Düse 19 zum Basisschenkel 17 bzw. zur Mittenachse 11 eine einfache Korrekturmög
lichkeit gegeben ist, die das Rückprallen des Beschichtungsmaterials 40 von der Innen
wand 2 sicher unterbinden.
Fig. 3 entspricht vom Prinzip her der Ausführung nach Fig. 1, nur dass hier
die Anordnung des Kamerawagens 36 verändert ist. Bei beiden Darstellungen ist ver
teilerseitig eine Gegenzugeinrichtung 26 vorgesehen und zwar in Form eines Zugseiles
27, das über einen Drehrahmen 28 am Spritzkopf 10 festgelegt ist. Durch diese Zu
ordnung dreht sich der Drehrahmen 28 in der gleichen Geschwindigkeit wie der rotie
rende Verteiler 9, sodass das zwischen den Längsstreben 30 gebildete Fenster 31 immer
zur Verfügung steht und sicherstellt, dass das über die Düse 19 ausgetragene Beschich
tungsmaterial 40 durch den Drehrahmen 28 nicht behindert wird.
Der Drehrahmen 28 ist über die Querstrebe 29 am Spritzkopf 10 festgelegt,
sodass sich der gesamte Drehrahmen mit dem Spritzkopf 10 bewegt. An der Querstrebe
32, die in einem bestimmten Abstand über die Längsstrebe 30 gehalten ist, ist ein
Drehlager 33 vorgesehen, das gemäß Fig. 2 eine direkte Verbindung zwischen Quer
strebe 32 und Zugseil 27 ermöglicht. Das Zugseil 27 dreht sich nicht mit dem Drehrah
men 28, sodass es nicht zu einem Aufdrillen oder zu einer Verkürzung des Zugseiles
27 kommen kann.
Während nach Fig. 1 der Kamerawagen 36 über ein Drehlager 33 an der Quer
strebe 32 festgelegt ist und das Zugseil 27 mit dem Kamerawagen 36 verbunden ist,
sieht Fig. 3 vor, dass das Zugseil 27 direkt am Drehlager 33 bzw. dem Drehrahmen
28 angeschlagen ist. Der Kamerawagen 36 ist hier über Führungsösen 37 mit dem
Zugseil 27 verbunden, sodass er mit dem Zugseil 27 zusammen in die eine oder andere
Fahrtrichtung verfahren wird. Der Vergleich der Fig. 1 und 3 verdeutlicht, dass bei
der Anordnung nach Fig. 1 ein Befahren von Rohren 1 sehr geringen Durchmessers
möglich ist, während nach der Ausbildung nach Fig. 3 die Zuordnung des Kamerawa
gens 36 zum Zugseil 27 einen größeren Durchmesser erforderlich macht.
Der Kamerawagen 36 ist mit einem Objektiv 37 ausgerüstet, das auf die Aus
trittsöffnung 18 und die Düse 19 gerichtet angeordnet ist, sodass das Aufbringen des
Beschichtungsmaterials 40 auf die Innenwand 2 genau überwacht und überprüft werden
kann. Über eine Schutzblaseinrichtung 39 wird dabei ein Schutznebel 41 erzeugt, der
dafür sorgt, dass abspritzendes Beschichtungsmaterial 40 das Objektiv 37 nicht gefähr
den kann.
Während das Zugseilende 38 nach Fig. 1 am rückseitigen Ende des Kamerawa
gens 36 festgelegt ist, ist es nach Fig. 3 direkt an dem Drehrahmen 28 festgelegt. Als
Fahrzeug 6 dient hier eine Art Druckzylinder 42 mit Gleitkufen 7, der sich entspre
chend dicht an die Innenwand 2 anlegt und somit ein gleichmäßiges Verfahren oder
Ziehen durch den Leitungsstrang 8 ermöglicht. Am Leitungsstrang 8 gegenüberliegen
den Ende des Druckzylinders 42 ist die Drehdurchführung 43 erkennbar, die ein Dre
hen des rotierenden Verteilers 9 und des Spritzkopfes 10 ermöglicht, ohne dass der
gesamte Wagen bzw. der Druckzylinder 42 sich mitdrehen können.
Fig. 4 zeigt das Fahrzeug 6, wobei dessen Gehäuse 51 mit einer Heizung 53
versehen ist, ebenso wie auch die Drehdurchführung 50 eine Heizung 52 aufweist.
Dadurch werden gleichzeitig die hier nicht dargestellten, die beiden Materialkomponen
ten führenden Leitungen mit erreicht und so klimatisch gehalten, dass die beiden Kom
ponenten jeweils eine optimale Erwärmung auch dann bewahren, wenn die Düse 19
nicht in Betrieb ist.
Diese Düse 19 bzw. deren Austrittsöffnung 18 ist in einem bestimmten Abstand
zur Rohrwandung 54 gehalten, worauf weiter vorne hingewiesen wurde, indem nämlich
die Düse 19 mit dem Mischer 20 zusammen aus der Mittenachse 11 heraus versetzt
wird. Auch dieser Bereich, d. h. die Düse 19 und der Mischer 20 sind mit einer Hei
zung 57 ausgerüstet, um auch diesen Bereich in einer optimalen Temperatur zu erhal
ten.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf die Düse 19 mit der Austrittsöffnung 18, wobei
die Verschraubung mit 66 bezeichnet ist. In diesem Gehäuse ist wie schon erwähnt
auch der Mischer 20 mit untergebracht. Die Austrittsöffnung 18 und die anschließende
Innenbohrung 56 können über eine Reinigungsnadel 55 von anhaftenden Materialkom
ponentenresten befreit werden. Hierzu wird die Reinigungsnadel 55 in der Innenboh
rung 56 so weit verschoben und zwar mit Hilfe des Kipphebels 60 und des Luftzylin
ders 61, bis die Spitze der Reinigungsnadel 55 geringfügig aus der Austrittsöffnung 18
herausragt. Mit Erreichen dieser Position wird die Luftdüse 58 geschaltet, sodass dieser
Austrittsbereich vollständig von anhaftenden Materialkomponentenresten befreit wird.
Auf diese Art und Weise kann der in Fig. 6 wiedergegebene Sprühstrahl 59 auch nach
einem zwangsweisen Stillstand und Wiederbeginn des Beschichtungsvorganges sicher
erreicht werden, so dass eine einwandfreie Beschichtung des Rohres oder des Kanals
gewährleistet ist.
Bei Fig. 5 sind die Zuführungen für die Materialkomponenten a und b mit 62
und 63 gekennzeichnet, während die Ringleitung für die Heizung 57 mit den Öffnungen
64 und 65 angegeben ist. Erkennbar ist auch der Kipphebel 60, der über den Luftzylin
der 61 in die in Fig. 6 gezeigte Lage gedrückt oder zurückgenommen wird, sodass
dann die Reinigungsnadel 55 die Austrittsöffnung 18 freigeben kann. Wie schon er
wähnt ist der Luftzylinder 61 und die Luftdüse 58 so geschaltet und gesteuert, dass
zunächst einmal die Reinigungsnadel 55 durch die Innenbohrung 56 hindurchgeschoben
wird, sodass ihre Spitze aus der Austrittsöffnung 18 herausragt, um dann von der Luft
düse 58 freigeblasen zu werden. Nach Abschluss des Reinigungsprozesses wird über
den Luftzylinder 61 die Reinigungsnadel 55 wieder in die Ausgangslage zurückgezogen
und die Luftdüse 58 abgestellt. Dann erreicht man den in Fig. 6 wiedergegebenen sau
beren Sprühstrahl 59, der eine einwandfreie und sichere Beschichtung der Rohrwan
dung 54 sicherstellt. Der Kipphebel 60 ermöglicht eine schmalere Bauweise, da der
Luftzylinder 61 versetzt zur Reinigungsnadel 55 angesetzt werden kann. Dies ermög
licht einen Einsatz in Rohrleitungen mit 150 mm Durchmesser und weniger.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden,
werden allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (18)
1. Beschichtungsanlage für die Innenbeschichtung von lang gestreckten
Körpern, insbesondere von Rohren (1) und Kanälen im kommunalen und gewerblichen
Bereich, mit einem entlang der Innenwand (2) des Rohres (1) geführten, einen rotieren
den Verteiler (9), der mit wenigstens einer etwa rechtwinklig zur Innenwand (2) aus
tragenden Austrittsöffnung (18) versehen ist, aufweisenden Fahrzeug (6) mit Gleitkufen
(7), welches über einen aufwickelbaren Leitungsstrang (8) mit einem oder mehreren,
meist außerhalb des Rohres (1) angeordneten Vorratsbehältern verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der rotierende Verteiler (9) gegenüber der Mittenachse (11) des Spritzkopfes (10)
mit seiner Austrittsöffnung (18) zurückgesetzt an einem Tragarm (12) angeordnet ist.
2. Beschichtungsanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der rotierende Verteiler (9) einen U-förmigen Tragarm (12) aufweist, dessen einer
Schenkel (15) mit dem Spritzkopf (10) verbunden ist und dessen anderer Schenkel (16)
verkürzt und den Mischer (20) und Austrittsöffnung (18) vor Kopf tragend ausgebildet
ist.
3. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der mit dem Spritzkopf (10) verbundene Schenkel (15) teleskopierbar ausgebildet
ist.
4. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der mit dem Spritzkopf (10) verbundene Schenkel (15) und der Spritzkopf (10)
über Gruppen (23, 24) von Bohrungen (22) verfügen, die einen mehr oder weniger
großen Versatz aus der Mittenachse (11) ergebend miteinander positionierbar sind.
5. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mischer (20) und die Austrittsöffnung (18) bzw. Düse (19) lösbar mit dem
verkürzten Schenkel (16) verbunden sind.
6. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der verkürzte Schenkel (16) des Tragarmes (12) lösbar mit dem Basisschenkel (17)
des Tragarms (12) verbunden ist.
7. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Düse (19), die der Austrittsöffnung (18) zugeordnet ist, austauschbar ausge
bildet ist.
8. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Fahrzeug (6) über den Leitungsstrang (8) in Längsrichtung des Rohres (1)
gezogen verfahrbar ist und darüber hinaus über eine spritzkopfseitige Gegenzugein
richtung (26) verfügt.
9. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gegenzugeinrichtung (26) in Form eines Zugseiles (27) über einen den rotie
renden Verteiler (9) umfassenden Drehrahmen (28) mit dem Spritzkopf (10) verbunden
ist.
10. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Drehrahmen (28) mit dem Verteiler (9) mitdrehend und für die Austrittsöff
nung (18) ein Fenster (31) belassend ausgebildet ist und an der der Gegenzugeinrich
tung (26) zugewandten Querstrebe (32) ein das Zugseil (27) aufnehmendes Drehlager
(33) aufweist.
11. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Zugseil (27) ein Kamerawagen (36) zugeordnet ist, der eine Kamera mit
Objektiv (37) aufweist, das dem zu beschichtenden bzw. gerade beschichteten Arbeits
abschnitt zugewandt angeordnet ist und das mit einer Schutzblaseinrichtung (39) ausge
rüstet ist, die einen das Objektiv (37) gegen Beschichtungsmaterial (40) und Sprühnebel
sichernden Schutzmantel (41) erzeugend angeordnet und ausgebildet ist.
12. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verteiler (9) rechtwinklig oder annähernd rechtwinklig zur Mittenachse (11)
austragend angeordnet und mit seiner Austrittsöffnung (18) einen den Rückprall verhin
dernden Abstand zur Innenwand (2) des Rohres (1) aufweisend positioniert ist.
13. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Austrittsöffnung (18) eine Reinigungsnadel (55), die in der Innenbohrung (56)
der Austrittsöffnung (18) verschieblich und diese reinigend angeordnet ist, und eine
Luftdüse (58) zugeordnet ist, die etwa rechtwinklig zum Sprühstrahl (59) der Düse (19)
austragend positioniert ist.
14. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luftdüse (58) auf die Austrittsöffnung (18) ausgerichtet und mit Rückzug der
Reinigungsnadel (55) mit Druckluft beaufschlagend geschaltet ist.
15. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungsnadel (55) über einen den Kipphebel (60) beaufschlagenden Luft
zylinder (61) steuerbar ist, der gleichzeitig zur Steuerung der Luftdüse (58) dienend
ausgebildet ist.
16. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der rotierende Verteiler (9) zumindest um die Innenbohrung (56) und Material
zuführung beheizt ist und dass auch die Drehdurchführung (50) und das Gehäuse (51)
des Fahrzeuges (6) über eine Heizung (52) verfügt.
17. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizung (57) ringförmig um die Austrittsöffnung (18) bzw. die Innenbohrung
(56) verlaufend ausgebildet ist.
18. Beschichtungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungsnadel (55) im aktivierten Zustand geringfügig aus der Austrittsöff
nung (18) herausragend ausgebildet und angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10016511A DE10016511B4 (de) | 1999-10-15 | 2000-04-03 | Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierenden Verteiler und einfach zu reinigender Düse |
| AU2001256130A AU2001256130A1 (en) | 2000-04-03 | 2001-03-30 | Method and coating system for coating and sealing pipes |
| PCT/DE2001/001229 WO2001075351A1 (de) | 2000-04-03 | 2001-03-30 | Verfahren und beschichtungsanlage für die beschichtung und abdichtung von rohren |
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19949691 | 1999-10-15 | ||
| DE19949691.9 | 1999-10-15 | ||
| DE10000104 | 2000-01-04 | ||
| DE10000104.1 | 2000-01-04 | ||
| DE10016511A DE10016511B4 (de) | 1999-10-15 | 2000-04-03 | Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierenden Verteiler und einfach zu reinigender Düse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10016511A1 true DE10016511A1 (de) | 2001-08-09 |
| DE10016511B4 DE10016511B4 (de) | 2006-05-18 |
Family
ID=26003736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10016511A Expired - Fee Related DE10016511B4 (de) | 1999-10-15 | 2000-04-03 | Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierenden Verteiler und einfach zu reinigender Düse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10016511B4 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115155904A (zh) * | 2022-07-01 | 2022-10-11 | 东台海华五金机械有限公司 | 一种码头设备防锈喷漆设备 |
| CN115502074A (zh) * | 2022-09-26 | 2022-12-23 | 湖北三江航天险峰电子信息有限公司 | 一种深盲孔结构零件的内孔喷涂工艺及系统 |
| CN115921169A (zh) * | 2022-11-29 | 2023-04-07 | 北京城市排水集团有限责任公司 | 一种适用小口径管道的喷涂修复设备及使用方法 |
| CN118874767A (zh) * | 2024-10-08 | 2024-11-01 | 江苏永上钢管有限公司 | 一种涂塑复合钢管表面热浸涂塑处理系统 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102020121301A1 (de) | 2020-08-13 | 2022-02-17 | AEDITIVE GmbH | Düsenvorrichtung zum Herstellen eines dreidimensionalen Bauteils und Verfahren |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2513289A (en) * | 1946-11-20 | 1950-07-04 | Preload Entpr Inc | Pipe lining method and machine |
| ATE55470T1 (de) * | 1982-05-14 | 1990-08-15 | Humes Ltd | Rohrauskleidung. |
| JPS60179169A (ja) * | 1983-11-04 | 1985-09-13 | Nippon Kokan Kk <Nkk> | 管内面塗装装置 |
| GB8329713D0 (en) * | 1983-11-07 | 1983-12-07 | Costain Streeter Lining | Spray lining pipes |
| US4629120A (en) * | 1984-01-20 | 1986-12-16 | Diamond Harvey E | Front-adjusting, self-cleaning atomizer nozzle |
| DE4336250A1 (de) * | 1993-10-23 | 1995-04-27 | Wotec Automationssysteme Gmbh | Sprühblock eines Sprühwerkzeugs |
| DE19714463A1 (de) * | 1996-04-12 | 1997-11-06 | Ka Te System Ag | Gerät zum Sanieren von Rohren |
| DE29612962U1 (de) * | 1996-07-26 | 1996-11-07 | GTH Umwelttechnik Service GmbH, 22941 Bargteheide | Vorrichtung zum Auskleiden von Rohrleitungen, Kanälen o.dgl. |
| DE19738663A1 (de) * | 1997-01-16 | 1998-07-23 | Scheiff Gmbh | Rohrsanierungsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
-
2000
- 2000-04-03 DE DE10016511A patent/DE10016511B4/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115155904A (zh) * | 2022-07-01 | 2022-10-11 | 东台海华五金机械有限公司 | 一种码头设备防锈喷漆设备 |
| CN115155904B (zh) * | 2022-07-01 | 2024-01-12 | 东台海华五金机械有限公司 | 一种码头设备防锈喷漆设备 |
| CN115502074A (zh) * | 2022-09-26 | 2022-12-23 | 湖北三江航天险峰电子信息有限公司 | 一种深盲孔结构零件的内孔喷涂工艺及系统 |
| CN115921169A (zh) * | 2022-11-29 | 2023-04-07 | 北京城市排水集团有限责任公司 | 一种适用小口径管道的喷涂修复设备及使用方法 |
| CN118874767A (zh) * | 2024-10-08 | 2024-11-01 | 江苏永上钢管有限公司 | 一种涂塑复合钢管表面热浸涂塑处理系统 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10016511B4 (de) | 2006-05-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1144121A1 (de) | Verfahren zur innenbeschichtung von rohren und beschichtungsanlage | |
| AT412015B (de) | Verfahren und vorrichtung zum auskleiden einer rohrleitung oder eines kanals | |
| CH676495A5 (de) | ||
| DE3634145C2 (de) | ||
| DE4126310C2 (de) | Vorrichtung zum Sanieren von im Boden verlegten Rohren | |
| CH668820A5 (de) | Vorrichtung zum ausbessern von rohren. | |
| EP1099072B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verlegen einer unterirdischen rohrleitung aus kunststoff | |
| EP2404735A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anfahren einer Rohrextrusionslinie | |
| EP0025204B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten einer undichten Stelle in einer nichtbegehbaren Rohrleitung | |
| AT402550B (de) | Verfahren und vorrichtung zum sanieren der undichten wände von leitungen | |
| DE10016511A1 (de) | Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierendem Verteiler | |
| WO2001075351A1 (de) | Verfahren und beschichtungsanlage für die beschichtung und abdichtung von rohren | |
| DE4213898A1 (de) | Vorrichtung zum reparieren unterirdisch verlegter rohrleitungen | |
| DE19601041C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Sanieren von Muffenverbindungsbereichen von Abwasserrohren bzw. -kanälen | |
| DE19840051A1 (de) | Verfahren zur Rohrinnenbeschichtung und Anlage | |
| DE19836730C2 (de) | Vorrichtung zur Sanierung von rohrförmigen Gegenständen | |
| DE3840994C2 (de) | ||
| DE19910293B4 (de) | Rohrbeschichtungsanlage mit drehbarer Mediumdurchführung und Spritzpistole | |
| DE10016509C2 (de) | Verfahren zur Rohrinnenbeschichtung und Fahrwagen mit Mischkegel | |
| EP0804702B1 (de) | Einrichtung und verfahren zur herstellung von beschichtungen | |
| DE10000081C2 (de) | Beschichtungsanlage mit Überwachungskamera | |
| DE4231961A1 (de) | Vorrichtung zum Einbringen von Innenmänteln in Kanäle, insbesondere Abwasserkanäle, Abwasserrohre o. dgl. | |
| EP0683347A2 (de) | Vorrichtung zum Reparieren unterirdisch verlegter Rohrleitungen | |
| AT393312B (de) | Verfahren zur reparatur von rohrleitungen und einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE10016510A1 (de) | Verfahren und Beschichtungsanlage für die Beschichtung von Rohren mit doppelt geführtem Fahrwagen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DBS BESCHICHTUNGSMASCHINEN GMBH, 48739 LEGDEN, DE |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MFZ CONSULTING FUER TORANTRIEBE GMBH U.CO.KG, 48739 |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MFZ ANTRIEBE GMBH & CO. KG, 48739 LEGDEN, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |