DE19738663A1 - Rohrsanierungsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Rohrsanierungsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
- Publication number
- DE19738663A1 DE19738663A1 DE19738663A DE19738663A DE19738663A1 DE 19738663 A1 DE19738663 A1 DE 19738663A1 DE 19738663 A DE19738663 A DE 19738663A DE 19738663 A DE19738663 A DE 19738663A DE 19738663 A1 DE19738663 A1 DE 19738663A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mill
- grinding body
- component
- components
- component mass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title abstract description 11
- 238000002156 mixing Methods 0.000 title abstract description 8
- 229920013730 reactive polymer Polymers 0.000 title 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 abstract description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 abstract description 3
- 238000003801 milling Methods 0.000 abstract 1
- 108091006146 Channels Proteins 0.000 description 14
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 8
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 7
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 7
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 4
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 4
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 4
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 2
- 239000004848 polyfunctional curative Substances 0.000 description 2
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 2
- 238000005538 encapsulation Methods 0.000 description 1
- 239000003822 epoxy resin Substances 0.000 description 1
- 239000008240 homogeneous mixture Substances 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 235000012054 meals Nutrition 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 229920000647 polyepoxide Polymers 0.000 description 1
- 239000004814 polyurethane Substances 0.000 description 1
- 229920002635 polyurethane Polymers 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000010865 sewage Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
- B01F25/60—Pump mixers, i.e. mixing within a pump
- B01F25/64—Pump mixers, i.e. mixing within a pump of the centrifugal-pump type, i.e. turbo-mixers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/02—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
- B02C2/04—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/16—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
- F16L55/162—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Rohrsanierungsverfahren und
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Rohre, die beispielsweise in Abwasserkanälen eingesetzt
werden, weisen nach einiger Zeit häufig Leckagen auf.
Um nicht das gesamte Kanalrohr auswechseln zu müssen,
ist es bekannt, die entsprechenden Stellen mittels
Dichtmassen abzudichten. Hierzu werden Roboter einge
setzt, die in dem Rohr verfahrbar sind und beispiels
weise mittels Kameras die entsprechende Stelle orten.
Von dem Roboter wird die Dichtmasse mitgeführt und von
einem entsprechenden Verspritzwerkzeug in die abzudich
tende Stelle eingebracht. Auf entsprechende Weise wer
den beispielsweise auch Abzweigungen abgedichtet.
Da es aufgrund der Aggressivität der Abwässer unbedingt
erforderlich ist, daß die Dichtmasse aushärtet, werden
als Dichtmasse Zweikomponentenmassen eingesetzt, deren
eine Komponente ein Härter ist. Das Verwenden von Zwei
komponentenmassen hat jedoch den Nachteil, daß die
Zweikomponentenmasse nach dem Mischen der beiden Kom
ponenten nur innerhalb eines begrenzten Zeitraums ver
arbeitbar ist. Um ein Aushärten der Zweikomponentenmas
se in einem Vorratsbehälter des Roboters zu vermeiden,
kann nur eine geringe Menge gemischter Zweikomponenten
masse vom Roboter mitgeführt werden. Daher muß der Ro
boter nach relativ kurzer Zeit wieder an den Kanalan
fang zurückgebracht werden, um einerseits den Behälter
für die Zweikomponentenmasse nachzufüllen und anderer
seits das Spritzwerkzeug sowie den Zuführkanal zu rei
nigen. Es ist somit nicht möglich, längere Kanalab
schnitte ohne Unterbrechung zu sanieren.
Die beiden Komponenten der Zweikomponentenmasse müssen
stets unmittelbar vor dem Einfüllen in den Vorratsbe
hälter des Roboters von Hand gemischt werden, da die
gemischte Zweikomponentenmasse nicht lagerfähig ist.
Hierbei ist es nicht oder nur sehr schwer möglich,
stets das exakte Mischungsverhältnis der beiden Kompo
nenten einzuhalten. Von dem Mischungsverhältnis ist
jedoch die Festigkeit der ausgehärteten Zweikomponen
tenmasse sowie die maximale Verarbeitungszeit abhängig.
Bei einer Abweichung von dem entsprechenden Mischungs
verhältnis treten Leckagen häufig nach kurzer Zeit er
neut auf. Das erforderliche Nacharbeiten ist äußerst
zeit- und kostenaufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein derartiges Rohrsanie
rungsverfahren zu verbessern, sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
Erfindungsgemäß ist dies durch die Merkmale des An
spruchs 1 bzw. 7 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei dem erfindungsgemäßen Rohrsanierungsverfahren ist
eine der beiden Komponenten einer Zweikomponentenmasse
verkapselt. Eine Reaktion und damit ein Aushärten der
Zweikomponentenmasse findet erst statt, wenn die ver
kapselte Komponente, vorzugsweise der Härter, aufgebro
chen wird. Es handelt sich hierbei vorzugsweise um Mi
krokapseln, d. h. Hohlkörper, die beispielsweise aus
Wachs oder Kunststoff bestehen und in welchen der Här
ter enthalten ist. Dies hat insbesondere den Vorteil,
daß die beiden Komponenten nicht erst direkt vor dem
Verarbeiten vermischt werden können, sondern die vor
gemischte Zweikomponentenmasse lagerfähig ist. Aufgrund
der Verkapselung einer der Komponenten ist es somit
möglich, beide Komponenten auf industriellem Wege zu
vermischen. Somit kann ein Mischungsverhältnis der bei
den Komponenten genau eingestellt werden. Erfindungs
gemäß wird die verkapselte Komponente erst direkt vor
dem Verarbeiten von einer Mühle aufgebrochen und die
beiden Komponenten werden hierbei vermischt.
Insofern kann in einem Vorratsbehälter des Roboters zur
Kanalsanierung eine sehr große Menge einer bereits vor
gemischten Zweikomponentenmasse mitgeführt werden, da
diese nicht aushärtet, weil eine der beiden Komponenten
verkapselt ist. Zum Verarbeiten wird die vorgemischte
Zweikomponentenmasse aus dem Vorratsbehälter in die
ebenfalls von dem Roboter mitgeführte Mühle gefördert.
Die Mühle ist möglichst nahe am Spritzwerkzeug angeord
net, damit nur kleine Mengen gemischter Zweikomponen
tenmasse aushärten können. In dieser werden die Kapseln
aufgebrochen und die beiden Komponenten vermischt, so
daß diese zur Verarbeitung bereitstehen. Da die Ein
satzdauer eines solchen Roboters zur Kanalsanierung
nunmehr lediglich von der Größe des Vorratsbehälters
abhängig ist, können auch lange Kanalstrecken in einem
Arbeitsgang saniert werden.
Um größere Mengen der Zweikomponentenmasse kontinuier
lich verarbeiten zu können, wird die vorgemischte Zwei
komponentenmasse aus dem Vorratsbehälter unter Druck
kontinuierlich der Mühle zugeführt.
Zum Aufbrechen der Kapseln ist die Mühle so aufgebaut,
daß auf die Kapseln Scherkräfte wirken. Vorzugsweise
werden von einem Mahlkörper zusätzlich axiale Stoßbewe
gungen ausgeführt, um sicherzustellen, daß sämtliche
Kapseln in der Mühle aufgebrochen werden. Hierbei wird
die Frequenz der Stoßbewegung so gewählt, daß die Kap
seln möglichst direkt nach dem Eintritt in die Mühle
aufgebrochen werden, um sicherzustellen, daß am Ausgang
der Mühle ein homogenes Gemisch vorliegt.
Zum Einsatz in der Rohrsanierung werden vorzugsweise
Zweikomponentenmassen auf Epoxydharz- oder Polyurethan
basis eingesetzt. Solche Zweikomponentenmassen können
nicht nur zum Abdichten von Leckagen eingesetzt werden,
sondern eignen sich auch, um beispielsweise in ein vor
handenes Rohr eingesetzte Rohre zu hinterspritzen oder
Abzweigungsstellen abzudichten.
Zur Durchführung des Verfahrens ist eine erfindungsge
mäße Mühle geschaffen, die von einem Roboter zur Rohr
sanierung mitgeführt wird. Erfindungsgemäß sind der
Zuführ- und Auslaßkanal der Mühle komplementär zu der
Form eines rotierenden Mahlkörpers und so angeordnet,
daß zwischen dem Zuführ- bzw. Auslaßkanal und dem Mahl
körper ein enger Spalt entsteht. Die Breite des Spalts
ist kleiner als der durchschnittliche Kapseldurchmes
ser. Somit werden die Kapseln bereits beim Eintritt in
die Mühle aufgebrochen.
Vorzugsweise weist die Mühle zusätzlich ein Gegenstück
auf, in welches der Mahlkörper in eine Ausnehmung ein
gesetzt ist. Die Ausnehmung ist derart ausgebildet, daß
zwischen dem Mahlkörper und dem Gegenstück ein enger
Spalt ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, daß eine
homogen gemischte Zweikomponentenmasse entsteht. Ferner
ist nur eine geringe Menge aushärtbarer Zweikomponen
tenmasse in der Mühle.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Mühle wird der
rotierende Mahlkörper mittels eines Vibrators zusätz
lich axial bewegt. Aufgrund dieser axialen Stoßbewegung
wird zusätzlich sichergestellt, daß sämtliche Kapseln
in der Mühle aufgebrochen werden.
Vorzugsweise ist der Auslaßkanal konisch, damit in dem
Auslaßkanal ausgehärtete Zweikomponentenmasse auf ein
fache Weise von im nächsten Verarbeitungszyklus nach
drückender Zweikomponentenmasse aus dem Auslaßkanal
ausgedrückt wird. Im Normalfall sind diese geringen
Mengen ausgehärtete Masse nicht störend. Sollte dies
der Fall sein, kann die bereits ausgehärtete Masse in
einen Auffangbehälter ausgedrückt werden, so daß keine
ausgehärtete Masse zur Rearbeitungsstelle gelangt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten
Ausführungsform unter Bezugnahme auf die anliegenden
Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Roboters zur
Rohrsanierung mit Mühle zur Verarbeitung einer
Zweikomponentenmasse und
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht einer bevor
zugten Ausführungsform der Mühle.
Der in Fig. 1 in einer schematischen Ansicht darge
stellte Roboter, der in einem unterirdischen Kanalrohr
13 eingesetzt wird, weist einen Wagen 1 mit Rädern 2
auf. Mit diesen ist ein Drehkopf 3 verbunden, der mit
tels eines Drehmotors 4 um die Längsachse des Wagens 1
drehbar ist. Mit dem Drehkopf 3 ist ein Ausleger 5 ver
bunden. An dem vom Drehkopf 3 abgewandten Ende des Aus
legers 5 ist ein schematisch dargestelltes
Spritzwerkzeug 6 vorgesehen.
Die zu verspritzende Zweikomponentenmasse wird von ei
nem Vorratsbehälter 7, der in Fahrtrichtung F hinter
dem Wagen 1 angeordnet ist, bereitgestellt. Die vorge
mischte Zweikomponentenmasse, deren eine Komponente
verkapselt ist, wird mittels Druck durch einen Schlauch
8, der durch den Wagen 1 verläuft, zur Mühle 9 trans
portiert, die möglichst nahe beim Spritzwerkzeug auf
dem Ausleger 5 angeordnet ist. In dieser wird, wie an
hand der Fig. 2 näher erläutert, die verkapselte Kom
ponente aufgebrochen und die beiden Komponenten werden
vermischt. Die homogen gemischte Zweikomponentenmasse
wird von der Mühle über einen Schlauch 10 zum Spritz
werkzeug 6 transportiert.
Zum Bewegen des Roboters im Kanal weist dieser ferner
eine Lokomotive 11 mit angetriebenen Rädern 12 auf, von
der der Roboter während der Rohrsanierung in Richtung
des Pfeils F bewegt wird.
In Fig. 2 ist eine schematische Schnittansicht der Müh
le 9 dargestellt. Über einen Zuführkanal 21, der mit
dem Schlauch 8 (Fig. 1) verbunden ist, wird die vorge
mischte Zweikomponentenmasse, deren eine Komponente
verkapselt ist, der Mühle 9 in Richtung des Pfeils a
zugeführt. Das dem Mahlkörper 22 zugewandte Ende des
Zuführkanals 21 ist komplementär zu dem kegelstumpfför
migen Mahlkörper 22 ausgebildet. Somit ist ein enger
Spalt zwischen dem Zuführkanal 21 und dem Mahlkörper 22
ausgebildet. Die Spaltbreite ist kleiner als der durch
schnittliche Kapseldurchmesser. Ferner weist die Mühle
9 in ihrem Gehäuse 23, 24, 25 ein Gegenstück 26 auf, wel
ches eine kegelstumpfförmige Ausnehmung aufweist, die
derart ausgebildet ist, daß bei in das Gegenstück 26
eingesetztem Mahlkörper 22 ein Spalt zwischen dem Mahl
körper 22 und dem Gegenstück 26 entsteht, welcher dem
Spalt zwischen dem Zuführkanal 21 und dem Mahlkörper 22
entspricht. Das Gegenstück 26 ist so ausgebildet, daß
im Mahlbereich des Mahlkörpers 22 stets ein gleichmäßi
ger Spalt gebildet ist.
Der Mahlbereich des Mahlkörpers 22 ist durch Dichtringe
27, 28 begrenzt. Der Mahlkörper 22 wird über eine Welle
29, die über eine Nut 30 mit dem Mahlkörper 22 form
schlüssig verbunden ist, mittels eines (nicht darge
stellten) Motors angetrieben. Mittels Tellerfedern 31
wird der Mahlkörper 22 gegen die Dichtringe 27, 28 ge
drückt, um ein Austreten der Zweikomponentenmasse aus
dem Mahlbereich zu verhindern. Hierzu drücken die Tel
lerfedern 31 gegen ein in dem Mahlkörper 22 angeordne
tes Axialkugellager 32. Ferner ist die Druckkraft der
Tellerfedern 31 über eine Mutter 33, die in einem Teil
24 des Mühlengehäuses angeordnet ist, einstellbar. Fer
ner kann an der Welle 29 ein Vibrator angeschlossen
sein, der eine Axialbewegung des Mahlkörpers 22 in
Richtung des Pfeils b und damit eine Änderung des
Spalts zwischen dem Mahlkörper 22 und dem Gegenstück 26
bewirkt.
Die in dem Spalt zwischen dem Mahlkörper 22 und dem
Gegenstück 26 gemischte Zweikomponentenmasse wird durch
einen Auslaßkanal 34 in Richtung des Pfeils c über den
Schlauch 10 zu dem Spritzwerkzeug 6 (Fig. 1) befördert.
Zur Verbesserung der Fördereigenschaften der Mühle 9
ist der Auslaßkanal 34 an einem kleineren Durchmesser
des Mahlkörpers 22 angeordnet als der Zuführkanal 21.
Die Mühle 9 ist beispielsweise mittels Schrauben 35 an
dem Ausleger 5 (Fig. 1) des Roboters zur Kanalsanierung
befestigt.
Claims (12)
1. Rohrsanierungsverfahren, bei dem die Komponenten
einer Zweikomponentenmasse vor dem Verarbeiten
vermischt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der beiden Komponenten verkapselt ist und
das Vermischen dadurch erfolgt, daß die verkapsel
te Komponente in einer Mühle aufgebrochen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Zwei
komponentenmasse der Mühle kontinuierlich unter
Druck zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die
Kapseln überwiegend durch Scherkräfte aufgebrochen
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, bei wel
chem von einem Mahlkörper eine axiale Stoßbewegung
ausgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, bei wel
chem mindestens eine Komponente der Zweikomponen
tenmasse auf Epoxydharz basiert.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, bei wel
chem mindestens eine der Komponenten der Zweikom
ponentenmasse auf Polyurethan basiert.
7. Mühle zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1-6, welche an einem Roboter zur
Rohrsanierung vorgesehen ist und einen rotierenden
Mahlkörper aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Mahlkörper (22) zugewandten Enden ei
nes Zuführ- (21) und eines Auslaßkanals (34) zu
dem Mahlkörper (22) komplementär sind und so an
geordnet sind, daß zwischen dem Zuführ- (21) bzw.
Auslaßkanal (34) und dem Mahlkörper (22) ein enger
Spalt ausgebildet ist.
8. Mühle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mahlkörper (22) in einer Ausnehmung eines Ge
genstücks (26) derart angeordnet ist, daß zwischen
dem Mahlkörper (22) und dem Gegenstück (26) ein
enger Spalt ausgebildet ist.
9. Mühle nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeich
net, daß der Mahlkörper (22) kegelstumpfförmig
ist.
10. Mühle nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Mahlkörper (22) mit einem
Vibrator verbunden ist.
11. Mühle nach einem der Ansprüche 7-10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Auslaßkanal (34) an einem
kleineren Durchmesser des Mahlkörpers (22) ange
ordnet ist als der Zuführkanal (21).
12. Mühle nach einem der Ansprüche 7-11, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Auslaßkanal (34) konisch
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19738663A DE19738663A1 (de) | 1997-01-16 | 1997-09-04 | Rohrsanierungsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19701279 | 1997-01-16 | ||
| DE19738663A DE19738663A1 (de) | 1997-01-16 | 1997-09-04 | Rohrsanierungsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19738663A1 true DE19738663A1 (de) | 1998-07-23 |
Family
ID=7817508
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19738663A Withdrawn DE19738663A1 (de) | 1997-01-16 | 1997-09-04 | Rohrsanierungsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| DE19738662A Withdrawn DE19738662A1 (de) | 1997-01-16 | 1997-09-04 | Verfahren zum Bereitstellen und Verarbeiten einer Zweikomponentenmasse und Mühle zur Durchführung des Verfahrens |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19738662A Withdrawn DE19738662A1 (de) | 1997-01-16 | 1997-09-04 | Verfahren zum Bereitstellen und Verarbeiten einer Zweikomponentenmasse und Mühle zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19738663A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10016511B4 (de) * | 1999-10-15 | 2006-05-18 | Mfz Antriebe Gmbh & Co. Kg | Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierenden Verteiler und einfach zu reinigender Düse |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10212326A1 (de) * | 2002-03-20 | 2003-10-09 | Hw Ind Gmbh & Co Kg | Bodenbelag |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US988505A (en) * | 1910-02-26 | 1911-04-04 | Buster Quick Mill Company | Ore-crushing machine. |
| DE921847C (de) * | 1950-07-04 | 1955-05-31 | Claus Poth | Pulvermuehle |
| DE1225027B (de) * | 1961-08-18 | 1966-09-15 | Keramische Ind Bedarfs Kom Ges | Kegel- oder Glockenmuehle zum Feinvermahlen von koernigem elastischem Mahlgut |
| DE8717424U1 (de) * | 1987-08-27 | 1988-11-17 | Gurit-Essex Ag, Freienbach | Mischvorrichtung für mindestens zwei Komponenten umfassende Substanzen |
| DE4111279C1 (en) * | 1991-04-08 | 1992-05-14 | Roditec Ing. Manfred Schmidt, 2305 Heikendorf, De | Laminated hose for drain pipe lining - has two types of small chamber between inner and outer foil filled with resin components |
| DE4213344C2 (de) * | 1992-04-23 | 1998-10-08 | Flexible Fertigungstechnik Gmb | Gerät zur Herstellung eines reaktiven Mehrkomponentengemisches |
-
1997
- 1997-09-04 DE DE19738663A patent/DE19738663A1/de not_active Withdrawn
- 1997-09-04 DE DE19738662A patent/DE19738662A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10016511B4 (de) * | 1999-10-15 | 2006-05-18 | Mfz Antriebe Gmbh & Co. Kg | Beschichtungsanlage für Rohre und Kanäle mit zurückgesetztem, rotierenden Verteiler und einfach zu reinigender Düse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19738662A1 (de) | 1998-07-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0135798B1 (de) | Mehrstoffdüse zum Zusammenführen von mindestens zwei fliessfähigen Reaktionskomponenten für die Herstellung eines fliessfähigen, zu Kunststoff, insbesondere zu Schaumstoff ausreagierenden Reaktionsgemisches | |
| EP4223471B1 (de) | System zum applizieren eines baustoffes | |
| DE4137607A1 (de) | Einrichtung zum positionieren einer motorausgangswelle | |
| DE102005050929A1 (de) | Verfahren zum Setzen von Gesteinsankern | |
| EP1854550A2 (de) | Vorrichtung zum Vermischen einer Binder- und einer Härter-Komponente zur Herstellung einer gebrauchsfertigen Spachtelmasse | |
| DE202007016136U1 (de) | Gerät zur Herstellung einer gebrauchsfertigen Spachtelmasse durch Vermischen einer Binder- und einer Härter-Komponente | |
| DE2752072A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erstellung von dichtungsmuffen in unterirdisch verlegten rohrleitungen | |
| DE2342060A1 (de) | Kombinationspumpe | |
| DE69111933T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einspritzen eines Wiederherstellungsmittels in Beton. | |
| EP3822019A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum aufbringen einer materialschicht auf einen oberflächenbereich eines werkstücks | |
| DE19738663A1 (de) | Rohrsanierungsverfahren und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP1900443A2 (de) | Gerätesystem zur Herstellung einer gebrauchsfertigen Spachtelmasse durch Vermischen einer Binder- und einer Härter-Komponente | |
| EP3189901A1 (de) | Injektor zum verfüllen eines ringraums um einen ankerbolzen | |
| EP1825924B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Vermischen einer Binder- und einer Härter-Komponente zur Herstellung einer gebrauchsfertigen Spachtelmasse | |
| DE3410101A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verankerung von bolzen in felsen | |
| DE202007004570U1 (de) | Vorrichtung zum Vermeiden einer Binder- und einer Härter-Komponente zur Herstellung einer gebrauchsfertigen Spachtelmasse | |
| EP0853981A1 (de) | Verfahren zum Bereitstellen und Verarbeiten einer Zweikomponentenmasse und Mühle zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3014568A1 (de) | Spritz-kartusche | |
| EP1850970B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum vermischen einer binder- und einer härter-komponente zur herstellung einer gebrauchsfertigen spachtelmasse | |
| DE69909706T2 (de) | Drosselmittel für extruder am transfermischertyp | |
| EP1409796B1 (de) | Verfahren zum herstellen einer gedämpften schachtabdeckung | |
| EP3056263B1 (de) | Dosiermaschine | |
| DE29607984U1 (de) | Werkstückspannvorrichtung für eine Werkzeugmaschine | |
| DE2710959C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Rohrbauwerken, wie Kanälen oder Versorgungsleitungen | |
| DE2135402B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer gleitlagerschale aus haertbarem lagermaterial zwischen einem lagergehaeuse und einer lagerbuechse eines kugelgelenks |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |