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DE10014852A1 - Verfahren zur Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung - Google Patents

Verfahren zur Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung

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DE10014852A1
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silver
tin
cyanide
ions
electrolyte
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DE10014852A
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Ortrud Steinius
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MacDermid Enthone GmbH
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Enthone OMI Deutschland GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung aus einem sauren, cyanidfreien, Silber-Ionen und Zinn-Ionen sowie einen Komplexbildner enthaltenen Elektrolyten. Um ein Verfahren anzugeben, welches trotz des großen Potentialunterschieds zwischen Silber und Zinn eine gleichzeitige Abscheidung der beiden Metalle zur Ausbildung haftfester Schichten ermöglicht, die zudem eine glatte, matte bis seidenglänzende Oberfläche aufweisen und gut lötbar sind, wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß dem Elektrolyten als eine weitere Komponente eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe zugegeben wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung aus einem sauren, cyanidfreien, Silber-Ionen und Zinn-Ionen sowie einen Komplexbildner enthaltenden Elektrolyten.
Verfahren zur Abscheidung von Silber wie auch von Silber-Zinn-Legierungen sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden in der Praxis auf Basis unterschiedlichster Elektrolyttypen vielfach eingesetzt. Weit verbreitet ist der Einsatz cyanidischer Elektrolyte. Diese sind jedoch in nachteiliger Weise hochgiftig, was ihren Einsatz aus Umweltgesichtspunkten problematisch macht. Es sind daher cyanidfreie Elektrolyte entwickelt worden, die beispielsweise auf Basis von Thiosulfat gebildet sind und denen das Silber als Silbernitrat oder Silberchlorid beigegeben ist. Einen auf Basis von Silbernitrat gebildeten Elektrolyten zur Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung offenbart beispielsweise die EP 0 666 342 B1. Auch ist die Verwendung von Silberkomplexen zur Abscheidung aus Silberelektrolyten bekannt. So offenbaren die EP 0 829 557 A1 sowie die EP 0 893 514 A2 jeweils einen auf Basis von Silberjodit und Zinnpyrophosphat gebildeten Elektrolyten.
Die vorgenannten Elektrolyttypen weisen allerdings gegenüber cyanidischen Elektrolyten den Nachteil auf, daß sie gegen Verunreinigungen sehr empfindlich sind oder nur eine geringe Abscheidungsgeschwindigkeit zulassen. Auch kann es zur Erzielung einer guten Haftung erforderlich sein, einen Vorüberzug unter Verwendung eines wiederum cyanidhaltigen Elektrolyten auszubilden. Die schon angesprochenen Probleme hinsichtlich umwelttechnischer Gesichtspunkte sind die Folge.
Zur Vermeidung der oben genannten Nachteile ist es daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung anzugeben, das trotz des großen Potentialunterschieds zwischen Silber und Zinn eine gleichzeitige Abscheidung der beiden Metalle aus einer sauren Lösung zur Ausbildung haftfester Schichten ermöglicht, die eine matte bis seidenglänzende, glatte Oberfläche aufweisen und gut lötbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß dem Elektrolyten als eine weitere Komponente eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe zugegeben wird.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Ausbildung einer Silber-Zinn- Legierungsschicht mittels galvanischer Abscheidung vorgeschlagen, wobei dem Elektrolyten als weitere Komponente eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe zugegeben ist. Die Abscheidung einer Silber-Zinn- Legierungsschicht kann mithin umweltverträglich durchgeführt werden. Darüber hinaus ist es von Vorteil, daß das erfindungsgemäße Verfahren eine Silber-Zinn- Abscheidung in einem weiten Stromdichtebereich erlaubt, so daß zur Ausbildung glatter und gut haftender Abscheidungen auch hohe Stromdichten verwendet werden können. Es lassen sich mithin glatte und gut lötbare Silber-Zinn-Überzüge erzielen, die auch ohne Ausbildung eines Vorüberzugs hohen Anforderungen an die Haftung gerecht werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht die Ausbildung eines Silber-Zinn- Überzugs mittels galvanischer Abscheidung, wobei in vorteilhafter Weise auf umweltbelastende cyanidische Elektrolyte verzichtet werden kann und stattdessen Elektrolyte zum Einsatz kommen, die als weitere Komponente eine nicht toxische, aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe beinhalten. Derartige Elektrolyte halten auch im stark sauren Bereich sowohl die Silber-Ionen als auch die Zinn- Ionen stabil in Lösung und erlauben die gleichmäßige Ausbildung haftfester Schichten.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird eine aromatische Verbindung mit einer elektronenziehenden, sauren Gruppe verwendet. Hierzu eignen sich insbesondere COO-, SO2O- sowie NO- 2. Alternativ hierzu kann auch eine aromatische Verbindung mit einer mesomeriestabilisierenden, N- oder O-Atome aufweisenden Gruppe verwendet werden. Insbesondere eignet sich hierfür N(CH3)2.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein substituiertes Benzaldehyd als aromatische Verbindung verwendet und dem Elektrolyten als weitere Komponente zugegeben werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird als aromatische Verbindung ein Benzolderivat verwendet.
Die erfindungsgemäße jeweilige Zugabe einer der beispielhaft vorgenannten, weiteren Komponenten zum Elektrolyten erlaubt mit Vorteil eine Elektrolytausbildung, die ohne Zugabe von Cyanid sowohl Silber- als auch Zinn- Ionen in Lösung stabil hält und die trotz des großen Potentialunterschieds zwischen Silber und Zinn das Abscheiden haftfester Silber-Zinn-Schichten ermöglicht. Die Strukturformeln der beispielhaft vorgenannten, weiteren Komponenten sind nachfolgend aufgeführt:
  • a) Komponente 1: ein Aromat mit einer Aldehydgruppe und einer elektronenziehenden, sauren Gruppe (mit beispielsweise x = COO-, SO2O-, NO- 2 oder dergleichen).
  • b) Komponente 2: ein Aromat mit einer Aldehydgruppe und einer mesomeriestabilisierenden Gruppe, die N- oder O-Atome enthält (mit z. B. x = N(CH3)2).
  • c) Komponente 3: ein substituiertes Benzaldehyd.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird als Komplexbildner Thioharnstoff und/oder dessen Derivate verwendet. Als Komplexbildner ermöglicht der Thioharnstoff ein Herauslösen der positiv geladenen Silber-Ionen. Es bildet sich ein Silberthioharnstoffkomplex, wobei sich das Potential des Silbers in Folge der Komplexierung verringert. Neben Thioharnstoff eignet sich als Komplexbildner gleichfalls Jodit, Sulfit, Thiocyanat, Ethylendiamin oder dergleichen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird als Zinn-Ionen-Quelle eine Zinn(II)- oder eine Zinn(IV)-Verbindung verwendet. Hierbei eignet sich insbesondere Zinnmethansulfonat, da dieses leicht erhältlich ist und eine gute Verträglichkeit hinsichtlich der Mischung unterschiedlicher Methansulfonate aufweist. Als Silber-Ionen-Quelle werden gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung Silbersalze organischer Säuren verwendet. Eingesetzt werden können hierfür beispielsweise Propionsäure, Essigsäure, Methansulfonsäure, Pyrophosphorsäure oder Sulfaminsäure. Als besonders geeignet hat sich hierbei Methansulfonsäure herausgestellt, da die Verwendung eines auf Basis von Silber- und Zinnmethansulfonat gebildeten Methansulfonatelektrolyten den Einsatz hoher Stromdichten erlaubt. Es können mithin gut lötbare und glatte Oberflächen aufweisende Abscheidungen erzielt werden.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zudem ein cyanidfreier Elektrolyt für die galvanische Abscheidung von Silber-Zinn-Legierungen vorgeschlagen, der Silber-Ionen, Zinn-Ionen sowie einen Komplexbildner beinhaltet und sich dadurch auszeichnet, daß er als weitere Komponente zudem eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe aufweist. Hierbei kann der Elektrolyt in bevorzugter Weise die genannten Komponenten wie folgt beinhalten:
  • 1. Zinn-Ionen (Sn2+);
    als Zinn-Ionen-Quelle wird vorzugsweise ein zweiwertiges Zinn-Salz, z. B. Zinnmethansulfonat, mit einem Anteil im Elektrolyten von 1 bis 30 g/l verwendet,
  • 2. Silber-Ionen (Ag+);
    als Silber-Ionen-Quelle wird vorzugsweise ein Silbersalz, z. B. Silbermethansulfonat, mit einem Anteil im Elektrolyten von 0,1 bis 10 g/l verwendet,
  • 3. eine Säure;
    vorzugsweise Methansulfonsäure mit einem Anteil im Elektrolyten von 5 bis 200 g/l, wobei der pH-Wert des Elektrolyten vorzugsweise einen Wert von über 1 annimmt,
  • 4. einen Komplexbildner;
    vorzugsweise Thioharnstoff und/oder dessen Derivate in einer Menge von 5 bis 50 g/l,
  • 5. als weitere Komponente eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe, z. B. Nitrobenzaldehyd, Phthalsäurealdehyd, Dimethylaminobenzaldehyd;
    vorzugsweise Benzaldehyd-Sulfonsäure-Natriumsalz in einer Menge von 0,5 bis 10 g/l.
Es hat sich herausgestellt, daß die Silber-Ionen stabil im Elektrolyten gelöst bleiben. Betrieben wird der Elektrolyt vorzugsweise bei einer Stromdichte von 0,3 bis 5,0 A/dm2 und bei Raumtemperatur. Zudem können zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens aus dem Stand der Technik an sich bekannte Maßnahmen ergriffen werden. Hierzu zählt beispielsweise der Betrieb des Elektrolyten bei einer Temperatur oberhalb der Raumtemperatur sowie auch die Verwendung eines zusätzlichen Glanzbildners.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden Beispielen, in denen jeweils eine Elektrolytzusammensetzung vorgeschlagen wird.
Vergleichszusammensetzung
Zinn-Ionen (Sn2+) 17,0 g/l
Silber-Ionen (Ag+) 0,5 bis 3 g/l
Methansulfonsäure 160,0 g/l
Thioharnstoff 10,0 g/l
Eine derartige Elektrolytzusammensetzung ist nicht stabil. Das Silber fällt aus der Lösung aus. Die Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung ist auf Basis eines solchen Elektrolyten nicht möglich.
Erfindungsgemäß wird dem Elektrolyten als weitere Komponente eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe zugegeben. Beispielhaft werden folgende Elektrolytzusammensetzungen vorgeschlagen:
Das Silber bleibt in den Elektrolytlösungen stabil. Die Abscheidungen einer Silber- Zinn-Legierung erfolgen zwischen 0,1 und 5 A/dm2. Die Silbereinbaurate beträgt zwischen 0,5-25% je nach Elektrolytansatz.
Neben der Verwendung einer methansulfonsauren Lösung lassen sich Silber- und Zinn-Ionen auch durch folgende Verbindungen stabil in Lösung halten: 2- Nitrobenzaldeyhd, Phthalaldehydsäure sowie 4-Dimethylaminobenzaldehyd. Allerdings hat sich herausgestellt, daß die elektrolytische Abscheidung sowohl von Silber als auch von Zinn aus diesen Lösungen amorph ist.
Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht die Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung aus einem cyanidfreien Komplexbildner, wobei trotz des großen Potentialunterschiedes zwischen Zinn und Silber die Ausbildung oberflächenglatter und haftfester Schichten möglich ist. Die abgeschiedenen Schichten sind matt bis seidenglänzend, je nach zugesetzten Additiven. Das vorgeschlagene Verfahren ist mithin in vorteilhafter Weise umweltfreundlich.

Claims (13)

1. Verfahren zur Abscheidung einer Silber-Zinn-Legierung aus einem sauren, cyanidfreien, Silber-Ionen und Zinn-Ionen sowie einen Komplexbildner enthaltenden Elektrolyten, dadurch gekennzeichnet, daß dem Elektrolyten als weitere Komponente eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe zugegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine aromatische Verbindung mit einer elektronenziehenden, sauren Gruppe verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elektronenziehende, saure Gruppe COO-, SO2O- oder NO- 2 verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine aromatische Verbindung mit einer mesomeriestabilisierenden, N- oder O-Atome aufweisenden Gruppe verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als mesomeriestabilisierende Gruppe N(CH3)2 verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Komponente ein substituiertes Benzaldehyd verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als aromatische Verbindung Derivate des Benzols verwendet werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Zinn-Ionen-Quelle eine Zinn(II)- oder eine Zinn(IV)- Verbindung verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Silber-Ionen-Quelle Silbersalze organischer Säuren verwendet werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Säure Propionsäure, Essigsäure, Methansulfonsäure, Pyrophosphorsäure, Sulfaminsäure oder dergleichen verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Komplexbildner Thioharnstoff und/oder dessen Derivate verwendet werden.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Komplexbildner Jodit, Sulfit, Thiozyanat, Ethylendiamin oder dergleichen verwendet werden.
13. Cyanidfreier Elektrolyt für die galvanische Abscheidung von Silber-Zinn- Legierungen, beinhaltend Silber-Ionen, Zinn-Ionen sowie einen Komplexbildner, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Komponente eine aromatische Verbindung mit einer Aldehydgruppe vorgesehen ist.
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